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Suche Verstärker für 2.1 System mit Heco Victa 701

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k-factor
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Mai 2013, 11:47
Hallo,

nach kurzem Probehören habe ich kürzlich von einem Bekannten ein Paar Heco Victa 701 günstig gebraucht gekauft.
Da ich zu Hause lediglich PC-Lautsprecher habe, war ich vom Klang überzeugt* - dementsprechend aber ist das Gebiet HiFi für mich komplett neu.

Ich habe nun folgenden Raum, für den ich mir schon eine grobe Aufstellung erdacht habe:


Hier steht mir insgesamt eine Fläche von ca. 13,5m² zur Verfügung.
Im linken Bild sind auch die Materialien zu sehen aus denen Boden/Wände/Decke sind.
Die Decke ist aus Styroporstuck, dahinter befindet sich ein Hohlraum.
Momentan ist das Zimmer noch komplett leer, das bedeutet die Aufstellung der Kompotenten kann noch variiert werden.
Auch bin ich durchaus bereit kleinere Baumaßnahmen durchzuführen falls es dem Klang zu Gute kommt.
1px = 1cm, bedeutet: die linke Victa wäre ca. 45cm von der Wand und ca. 125cm vom Hörer entfernt.

Gehört werden soll im Bereich normaler Zimmerlautstärke klassische Musik, vor allem auch Orgelmusik.
Hier schwächeln meiner Ansicht nach die Hecos im Tiefbassbereich etwas weshalb ich überlege einen Subwoofer dazu zu stellen.
In's Auge gefasst habe ich hier momentan den Canton as 85.2 sc.

Das Signal kommt aus dem Computer ( Soundkarte: M-Audio audiophile 2496 )

Momentan laufen die Victas mit einem Sony STR-D565, der ist aber ausgeliehen und muss bald zurückgegeben werden.

Ich bin durchaus bereit, wenn auch mit Bauchschmerzen, 200€ für einen Verstärker auszugeben - falls das für ein gutes Ergebnis nötig ist.
Avisiert habe ich hier aber einen Betrag von ca. 120€ - und hoffe dementsprechen dass man dafür etwas vernünfiges bekommt.
Besonders interessant ist für mich ob jemand schon speziell Erfahrungen mit einer derartigen Kombi hatte?

Hier noch die technischen Daten der Victa 701's:
Konfiguration: 3 Wege Bassreflex
Belastbarkeit: 160 / 300 Watt
Impendanz: 4 - 8 Ohm
Frequenzbereich: 26 - 38'000 Hz
Empfohlene Verstärkerleistung: 30 - 300 Watt
Wirkungsgrad ( 1 Watt/1 m ): 91 dB
Maße: 230 x 1050 x 305 mm

*Mit den Victas bin ich zu 90% zufrieden,
wie gesagt der Tiefbass schwächelt etwas und auch teile ich die Meinung sie würden leicht dumpf klingen.
Da ich aber als Schüler nur ein sehr knapp bemessenes Budged zur Verfügung habe, und die Victas im Vergleich zu meinen PC-Boxen
und meinen Kopfhörern ein gewaltiger Sprung nach vorne sind, kann ich auch mit 90% gut auskommen.
Ich rechne hier damit, später wenn etwas mehr $ vorhanden sind ( neuer Nebenjob in Aussicht... ),
vielleicht auf ein 5.1 System zu upgraden und die Schwächen der 701er im Hochtonbereich mit zusätzlichen Boxen wettzumachen.

MfG,
k-factor


[Beitrag von k-factor am 09. Mai 2013, 11:55 bearbeitet]
-Robin-
Inventar
#2 erstellt: 09. Mai 2013, 11:55
Hallo,

wenn du nur den PC als quelle nutzen willst habe ich eine richtig gute Alternative für dich.

Wie wäre es mit einem Dayton DTA-1.
Der ist klein, kompakt, um einiges günstiger als dein Budget und beschränkt sich nur auf das nötigste (Lauter-/ Leiserreglung).

liegt bei zirka 40€.


Anschließen kannst du daran dann alles.
V3841
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 09. Mai 2013, 12:22
Hallo k-factor,

das Folgende geht nicht gegen Dich, sondern gegen den Hersteller:


die Schwächen der 701er im Hochtonbereich mit zusätzlichen Boxen wettzumachen.


Die Victa - wie die Magnat Monitor Supreme - sind in meinen Ohren heraus geschmissenes Geld und dienen nur der möglichst vollständigen Marktabschöpfung im untersten Marktsegment.

Diese LS werden von den Herstellern - nach meiner Meinung - ganz bewusst so grottenschlecht abgestimmt, damit man bald wieder Geld für das nächst teurere Modell ausgibt. Niemand - der Ahnung hat - muss Lautsprecher so schlecht bauen - ich denke die Selbstbauer werden das alle wissen.

Für einen ähnlichen Preis bekommt man die Magnat Vector 205 oder 207 und damit hat man dann auch durchaus LS, mit denen man HiFi hören kann. Vermutlich sind die eine Fehlkonstruktion von Magnat.

Der verwendete Verstärker ist bei der Victa vollkommen Wurst, sie sollen so "klingen" wie sie es tun und das machen sie mit jedem Verstärker.

VG

P.S.: Der Ton von Stereo-Lautsprechern kommt von vorne. Nur in einem Stereodreieck hat man die räumliche Abbildung die dem Hörer vermittelt werden soll. Eine seitliche Anordnung von Lautsprechern, ist gelinde geschrieben ... nicht schlau!

Bei dem eingezeichneten kurzen Hörabstand und einem solchen eher kleinen Raum, könnte man auch Kompaktlautsprecher verwenden die links und rechts vom Klavier - wandfern - auf Ständern mit den HT auf Ohrhöhe positioniert werden.

Ein so positioniertes Paar Denon SC-M39 für 120 Euro Paarpreis (Oder Alesis Monitor One MKII oder Magnat Vector 203) spielen diese Blumenständer mit der Bezeichnung Victa so etwas von an die Wand. Sehen aber nicht so wichtig aus.

Noch besser tut das ein Paar Dynavoice Definition DM-6 für 260€ Paarpreis.

Genug gemeckert über diese teuren Blumenständer


[Beitrag von V3841 am 09. Mai 2013, 12:40 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#4 erstellt: 09. Mai 2013, 13:04
Hallo,

ich schließe mich da dem Kollegen V3841 gerne an.
Nicht jeder hat ein großes Budget, das ist schon klar, aber die Victa 701, naja wenn es vorwiegend Bumm Bumm sein soll, warum nicht

Aber für Klassik, das sind die vom Kollegen bereits erwähnten LS deutlich besser geeignet. Als Amp bzw. Receiver würde ich den Denon DRA-F 109 empfehlen.

Die Victa verkaufen und ein Paar Denon SC-M39 auf LS-Ständer stellen.

Gruß Karl
V3841
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 09. Mai 2013, 13:08
Das Schlimme ist, dass die kleinen Denon den "Blumenständern" sogar im Tiefton vollständig die Show stehlen
muc_0811
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Mai 2013, 14:09
Hör einfach mal ein - zwei andere Boxen zur Probe. Wenn du danach immer noch von 90% sprichst mach es so. Ist ja auch Geschmackssache. Ich denke aber, dass du danach auf 20% gehst und lieber noch etwas sparst.

Wie wäre es z.b. mal die Canton GLE 490 zu hören, die sind als Auslaufmodell grad recht günstig, hab sie bei Saturn für 230€ Stück gesehen, gebraucht gibts das Paar sicher auch preiswert und da mag ich persönlich grade die klaren Höhen.

Ansonsten gab es ja schon ein paar Tipps Viel Erfolg... Ich bin auch noch sehr neu in dem Thema und hier wird man tatsächlich sehr angenehm beraten!


[Beitrag von muc_0811 am 09. Mai 2013, 14:09 bearbeitet]
k-factor
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 09. Mai 2013, 14:35
Hallo,

danke für die Antworten!

Interessant, welche neue Richtung sich hier ergibt.
Ich habe gerade mit meinem Bekannten telefoniert und er wird die 701er morgen abholen, dh: er nimmt sie zurück.
Hintergrund ist der, dass eure Antworten mich nochmal bestätigt haben in der langsam aufkommenden Befürchtung
dass diese Boxen nichts für mich sind.
Das verschärft allerdings mein Budget-Problem, da das Angebot meines Bekannten absolut konkurrenzlos war.
Klartext: Aktuell beläuft sich mein Budget auf 400€, ich könnte auch noch einen Monat sparen und hätte dann 500€.

Der Raum ist für nichts anderes vorgesehen als für das Musikmachen,
d.H. ich könnte das Instrument
( Virtuelle-Orgel Konsole, Maße: 120cm hoch, 135cm breit, 75cm tief bzw. 120cm tief ( mit Pedal & Bank ) )
auch mittiger Aufstellen.
Damit das Teil aber am Ende nicht zwischen der bauweisebedingten Hörposition und den LS steht ergibt sich
zwangsweise ein Winkel von je ca. 66° - Bild zur Veranschaulichung:


Ich weis jetzt nicht ob das ausreicht um vernünfig Standlautsprecher aufzustellen,
die ich vor allem aus optischen Gründen erstmal bevorzugen würde.
Regallautsprechen könnten auf dem Instrument links und rechts aufgestellt werden,
da wäre dann ein Abstand von ca. 60-70cm zur Hörposition drin.
Für die Nutzung von Ständern ergibt sich das Problem der Decke, die ab ca. 115cm nach innen angewinkelt ist - neben den augenscheinlich hohen Preisen, und der... nunja, Optik...
Allgemein müssten Regallautsprecher in jeden Fall durch einen starken Sub ergänzt werden.
Ich habe z.B. mit Audacity eine Aufnahme vom großen C eines Subbass 16 ( Name einer 2,4 Meter hohen Orgelpfeife, es gibt 20m hohe Orgelpfeifen mit 8Hz! ) analysiert und komme auf Werte die bis zu 29Hz tief sind. Was ist schon Musik ohne Bass?

Wie seht ihr das?
Standboxen und sich eventuell einen zusätzlichen Sub sparen oder Regallautsprecher + Sub?
Da es hier in der Nähe leider nur einen Media..rkt gibt, wo ich schon aus Prinzip nur einkaufe wenn ich ganz genau weis was ich will und ich mir den Artikel nicht über das Internet günstiger auch noch vor die Haustür liefern lassen kann, würde ich mir ein Paar der empfohlenen Boxen bestellen und zu Hause ausprobieren.

Zum Verstärker: Tatsächlich möchte ich nichts anderes als den PC anschließen.
Wohlwissend dass der Dayton DTA-1 kein optisches Highlight ist:
Welcher Mehrwert würde die höhere Investition in den Denon DRA-F 109 rechtfertigen?

MfG,
k-factor
muc_0811
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Mai 2013, 14:44
Zum Verstärker kann ich nichts sagen.

Boxen in deiner Preisklasse habe ich wie gesagt die Canton GLE 490 gehört- die haben mir ganz gut gefallen, sind sehr hell und detailliert im Hochton, ganz im Gegensatz zu deinen ehemaligen. Manchen gefällt aber genau das nicht. Also einfach mal probieren. Das Nachfolgemodell 490.2 ist praktisch das selbe nur in teurer.

Ich hab mich schlussendlich für ein paar gebrauchte ELAC CL 515 JET entschieden, das war aber Glückssache, dass ich die vorher hören konnte. Der JET-Hochtöner gefällt mir da richtig gut und der wird soweit ich weiß auch immer noch verbaut, allerdings weiß ich nicht, ob er auch in den Einstiegsmodellen ist, die in deinem Budget sind, da müsstest du mal schauen, glaube aber eher nicht.
V3841
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 09. Mai 2013, 15:20

Regallautsprechen könnten auf dem Instrument links und rechts aufgestellt werden,


"Regallautsprecher" sind Lautsprecher, die man in einem Regal aufstellen kann.

Das was Du unter dem Begriff "Regallautsprecher" kennst, sind "Kompaktlautsprecher" die zu 99% keine "Regallautsprecher" sind und genau so wie Standlautsprecher positioniert werden müssen, nur halt auf Ständern.

Es gibt auch große und sehr große "Kompaktlautsprecher" die ein größeres Volumen und einen größeren Tiefgang haben als kleine und kleinste Standlautsprecher.

Was man einsetzt, hängt vom Geschmack, der Raumgröße, der Raumakustik und den Positionierungsmöglichkeiten ab. Zumeist spielen Standlautsprecher w/des zumeist größeren Volumens und der zumeist größeren Chassis tiefer und Kompaktlautsprecher w/der geringeren Überlagerungen durch tiefe Töne sauberer.

Es gibt durchaus High-Ender denen kein Standlautsprecher ins Haus kommt. Es kommt halt auch auf die gehörte Musik an, ob einem etwas fehlt.


da wäre dann ein Abstand von ca. 60-70cm zur Hörposition drin.


Bei einem solchen Hörabstand kommen weder Kompakt- noch Standlautsprecher infrage. Hier schlägt die Stunde von aktiven Nahfeldmonitoren, die einen Verstärker bereits eingebaut haben. Durch die Aktivierung und durch eine Entzerrung im Bassbereich, können auch kleinste aktive Lautsprecher sehr voll und tief spielen.


Für die Nutzung von Ständern ergibt sich das Problem der Decke, die ab ca. 115cm nach innen angewinkelt ist


Wenn Lautsprecher auf Ständern nicht eingesetzt werden können, geht das auch nicht mit Standlautsprechern, da ähnlich hoch.


- neben den augenscheinlich hohen Preisen, und der... nunja, Optik...


Ständer gibt es in jeder Preislage und Optik. Wenn Dir die Optik wichtiger ist, als das die LS zu den akustischen Rahmenbedingungen passen, kann ich mir mein Gefasel sparen. Dann sind die Blumenständer doch eine tolle Sache.


Allgemein müssten Regallautsprecher in jeden Fall durch einen starken Sub ergänzt werden.


Ich sehe das vollkommen anders. Ich habe Dir ja schon geschrieben, dass die winzige Denon den Blumenständer auch im Tiefton aussticht und die anderen genannten LS können noch tiefer und kräftiger. Ich denke Du hast noch nie gut aufgestellte Kompaktlautsprecher gehört.


Was ist schon Musik ohne Bass?


Ich sehe das ganz anders, aber beim Thema ich will Druck und Bass - steige ich aus und überlasse das Feld den Bass-Freaks. Die Reproduktion von sauberen tiefen Orgeltönen in kleinen Wohnräumen ist nicht ganz einfach und nicht ganz billig zu haben.

Viel Spaß beim Einstieg ins schöne Hobby HiFi!


[Beitrag von V3841 am 09. Mai 2013, 15:23 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2013, 16:35

Die Reproduktion von sauberen tiefen Orgeltönen in kleinen Wohnräumen ist nicht ganz einfach und nicht ganz billig zu haben.

Sehe ich genau so, bei Backes & Müller könnte man fündig werden

Hier klaffen mal wieder Anspruch und Budget auseinander wie der Grand Canyon.

Gruß Karl
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