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Dali Zensor 3 und der passende (D) Verstärker

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Evilschnuff
Neuling
#1 erstellt: 29. Jan 2014, 11:56
Hallo liebe HIFI-Gemeinde,

Seit kurzem geht mir meine kleine 2.1-PC-Anlage und meine Mikro-Anlage auf den Geist,
da meine Lieblingslieder irgendwie nicht so rüber kommen, wie sie sollten.
Es werden z.b. einfach mal die wichtigsten Elemente mancher Lieder vernachlässigt, wie der tolle Basslauf im Hintergrund oder das leise Klavier, das für mich die Besonderheit im anderen Lied ausmacht.

Aufgrund der Einleitung wisst ihr mittlerweile wohl dass ich Einsteiger bin,
Habe mich in verschiedenen Läden beraten lassen und bin dann bei Dali Zensor 3 und Dynaudio dm 2/7
hängen geblieben, von denen ich mich letztendlich für die Dali entschieden habe, weil die einfacher zu treiben sind. Regalboxen deshalb, weil ich in typischen Studentenzimmern hause und die Dali, weil sie wohl weniger anspruchsvoll bezüglich ihrer Aufstellung sind.

So. Jetzt habe ich dazu einen alten Verstärker von Rotel gekauft, der aber die FI-Sicherung schmeißt und deshalb wohl zurück geht. Der Hatte 2x75W und nun ist die Frage, ob ich auch mit weniger auskommen kann, und dafür z.b. einen - meines erachtens wichtigen - USB-Eingang bekomme, über den ich z.b. Spotify hören kann.
Genauer gesagt stechen mir da zwei Geräte ins Auge:
Project Stereo Box DS ~ 400€ (2x40W)
http://box-designs.c...at=amplifier&lang=de
NAD D3020 ~455€ (2x30W)
http://www.nad.de/produkte/d3020.php

Preislich ist der NAD gerade noch in ordnung, zudem ist ein soft-kriterium, dass das Ding nicht zu viel Platz einnimmt, für den Schreibtisch z.b.
Ich habe schon von Clipping gehört, das hier ja unweigerlich irgendwann auftreten soll, allerdings bin ich jetzt kein lauter Hörer, auch wegen der Nachbarschaft, vllt gelegentlich etwas über Zimmerlautstärke.

Das letzte Kriterium, welches mir einfällt ist die Aufrüstbarkeit für spätere Systeme:
Ich habe gehört, den NAD z.B. kann man auch als Vorstufe betreiben, macht sowas sinn?

So, jetzt seid ihr an der Reihe, ich bin mit meinem Latein am Ende^^

MFG,

Evilschnuff
basti__1990
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2014, 13:10
Wenn du Einsteiger bist, muss es nicht unbedingt eine Vor-Endstufen Kombination sein, das sprengt auch sicher dein Budget
Hättest du eventuell doch vielleicht Platz irgendwo einen AV-Receiver unter zu bekommen?
Da hättest du den Vorteil, dass dieses Gerät selbst netzwerkfähig ist und direkt auf Spotify zugreifen kann, ohne das ein PC laufen muss. Zudem hast du die Vorteile des normalen Internetradio, der Einmessung, DLNA und App-Steuerung.

Mal eine ganz andere Frage, du willst Spotify auf deine Boxen bringen, OK. Aber wieso meinst du, dass dafür unbedingt eine USB-Verbindung brauchst?
Was spricht denn gegen Toslink oder ganz klassisch analog?

Zudem solltest du dir erstmal überlegen was du wirklich willst? Wird das ein Set wo die Boxen ca. 50cm von dir weg stehen? (Ein Foto oder Skizze sagt hier mehr als 1000 Worte ) Weil dann sind HiFi-Boxen eh das falsch. Da solltest du eher Richtung (aktive) Nahfeld-Monitore gehen und dann kannst du dir vielleicht sogar den Verstärker komplett sparen


[Beitrag von basti__1990 am 29. Jan 2014, 13:11 bearbeitet]
Evilschnuff
Neuling
#3 erstellt: 30. Jan 2014, 00:12
Hi, so wieder daheim.

Das mit der Vorstufe war nur eine Frage bezgl. später, falls ich mal auf ein großes System umsteigen wollte.
Ich hätte auch Platz für nen AV-Receiver, kompakt finde ich in meinem Fall halt eleganter, wenn es aber technisch eine bessere große Lösung gibt, sag ich nicht nein.
Die USB-Verbindung muss nicht zwingend sein, die Idee hier wäre gewesen, den PC anzuschließen, ohne Qualitätsverlust durch z.B. eine onboard Soundkarte.

Anmerkung: Die Lautsprecher sind ausschließlich für Musik gedacht, keine Filme keine Spiele und sonst bin ich am PC nur zum lernen(ohne Musik) oder ggf wegen Musiksoftware(als Laie). mit der Idee des USB wollte ich u.a. redundante Systeme vermeiden, also nur ein Paar Lautsprecher im Zimmer.
Musikrichtungen sind auch relativ weit gesteckt, eigentlich alles bis auf Death-/Speed-/etc. Metal und vllt Ambient^^

Zum letzten Punkt, die Frage nach der Grundidee:
Zimmer
Das Zimmer ist 4.50x3.20 groß, ich hatte für die Dali vorgesehen, eine auf die Kommode zu stellen, die andere rechts auf den Schreibtisch und dafür würde ich dann den PC z.B. nach links an den Rand des Schreibtischs verschieben, sodass das ganze wieder mittig ist. Hier wäre der Hörabstand zu jeweils einer Box 1.20 bis 1.40. Nur habe ich hier die Boxen nah an der Wand und ein Hör-Dreieck mit mir an der flachen Ecke. Von der Höhe her ist das so ideal, weil hier der Hochtöner genau auf Ohrhöhe steht.
Die erste Alternative wäre, Ich stelle die Boxen auf den Fernsehtisch (da steht nur mein Gitarren-Amp, der kann im Zweifel auch woanders hin), dann müsste ich allerdings was drunterstellen um die Höhe herzubekommen, der Tisch hat etwa Kniegelenkhöhe.
Zweite Alternative: die beiden Schränke neben dem Fernsehtisch, allerdings sind die so groß, dass die Tiefmitteltöner beim stehen auf Augenhöhe sind.
Dritte Alternative: Diagonal, einer auf dem Fernsehtisch der andere auf der Kommode, natürlich in der Höhe ausgeglichen.

Zu den Boxen: Die Dali haben mir klanglich gut gefallen, weil sie ein solides Bassfundament aufbauen, ohne dass es stört, meine Testlieder klangen kraftvoll und haben beim hören Spaß gemacht. Auch waren die Höhen nicht aggressiv, was für mich ein NoGo wäre. Akustikgitarren habe ich damit noch nicht getestet, hier gefällt mir aber eine Anschlagsbetonte Wiedergabe mit warmem Ausklingen.
Bei Monitoren bin ich mir nicht sicher, ob die in der Lage sind, ein ähnliches Fundament zu generieren und ob sie nicht zu klinisch wirken, außerdem würde ich mich nur ungern auf den Hörabstand von 50 cm beschränken müssen, da ich mit den HiFi-Boxen meinen Freizeitfokus etwas mehr richtung Musik und weg vom Computer bewegen will. Auch wenn ich manchmal mit Musiksoftware laienhaft experimentiere, so will ich doch in erster Linie Spaß an meiner Musik haben und keine Tonstudio-kälte.
Zuguter Letzt bin ich mir nicht sicher, ob ich die Dali zurückgeben kann, jetzt muss ich allerdings erstmal den Verstärker austauschen, bzw einen neuen passenden finden, wo wir wieder bei meiner Ausgangsfrage wären ;-)

MFG,

Evilschnuff


[Beitrag von Evilschnuff am 30. Jan 2014, 00:15 bearbeitet]
karl2871
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Jan 2014, 00:19
Zu meiner großen Überraschung konnte ich festellen,daß ich mit dem Teac A-H01 meine DALI Zensor5
betreiben kann . Der Klang ist richtig gut und das bei einem Verbrauch von 34W.
Die Zensor 3 hat allerdings den Tieftöner von der Zensor 7 ,deshalb kann ich nicht zu 100% sagen,das
es genauso gut funktioniert .
Als DA-Wandler verwende ich den Teac UD-H01.
basti__1990
Inventar
#5 erstellt: 30. Jan 2014, 08:58
Toslink ist auch verlustfrei und eben noch häufiger (bzw. auch in günstigeren Geräten) vorhanden als USB.

Der Vorteil vom AVR ist halt, dass du auch ohne PC Musik hören kannst (Spotify, Internetradio, Musik von USB-Stick) UND eben später mal ein 5.1 System daraus machen könntest bei Bedarf. Oder einen Subwoofer anschließen und alles einmessen.

Das ein kleiner schicker Amp, vielleicht edeler und eleganter aussieht will ich gar nicht abstreiten.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Jan 2014, 10:06
Moin

@karl

Du hast den Teac A-H01 der ja schon 3 digitale Eingänge besitzt (Toslink, Koax und USB) und hast Dir noch
den Wandler UD-H01 gekauft der die gleichen Eingänge besitzt und sich vom Wandler Typ ebenfalls kaum
unterscheiden wird, was soll das bitte schön bringen, die 350€ dafür sind mMn Perlen vor die Säue geworfen.


@Evilschnuff

Nun, worauf ich eigentlich hinaus will, der Teac A-H01 ist ein hervorragender Verstärker und auch haptisch
eine Augenweide, dagegen wirken der NAD oder die ProJect Box wie Spielzeug und seine 2x 60W reichen
locker aus um der Dali Zensor 3 Pegel zu entlocken die nur wenige User dauerhaft hören, zu mal Du auch
noch die meiste Zeit im Nahfeld hörst und einen kleinen Raum hast, wenn ich die Skizze richtig deute.

Aber mal eine andere Frage, die Dali halte ich jetzt nicht unbedingt für geeignet um auf dem Schreibtisch zu
stehen, hast Du auch mal andere Lsp. gehört und ob die Zensor 3 bei der Aufstellung immer noch so klingt wie
Du sie in Erinnerung hast, wage ich zu bezweifeln, oder hast Du sie unter ähnlichen Voraussetzungen gehört?

Es gibt ganz hervorragende Nahfeldmonitore die mMn deutlich besser dafür geeignet sind und den Tiefgang
der Dali bringen sie alle mal mit und den Verstärker sparst Du dir auch, Du hast doch ein Budget von ungefähr
800€, Du wirst dich wundern was es im Monitor Bereich dafür gibt, ich bin mir sicher, das die Dali dagegen alt
aussehen und ein Monitor klingt nicht pauschal klinisch, dennoch wäre mein Tipp an Dich ein passiver Lsp.

http://www.xtzsound....ies/s-800-series.htm
http://shop.xtzsound.de/dsp/oversight

Dazu ein kleiner Digitalamp mit USB Eingang und die Dali ist Geschichte, zu mal Du mit Dirac alle Möglichkeiten
hast die Boxen klanglich optimal auf die räumlichen Gegebenheiten einzustellen und da die Lsp. linear bis 40 Hz
spielen, musst du dir um den Bass keine Sorgen machen, der ist locker auf dem Niveau einer Zensor 7.

Du solltest deine Vorgehensweise daher nochmal überdenken, bevor Du dich ausgiebig mit der Verstärker Frage
beschäftigst, dieser hat sowieso den geringsten Einfluss auf den Klang, wenn man mal von den Möglichkeiten die
ein guter AVR bietet absieht, die im Nahfeld aber mMn weniger Sinn machen.

Saludos
Glenn
Evilschnuff
Neuling
#7 erstellt: 30. Jan 2014, 11:44
Hi,
Das mit den Nahfeldmonitoren werde ich wohl nach ein bisschen überlegen nicht ausschließen,
die Dali konnte ich tatsächlich noch nicht daheim hören da der verstärker ja defekt ist, allerdings hatte der Vorführraum ähnliche Abmessungen wie mein zimmer und die Boxen standen auch relativ nah an der Wand. In dieser Konstellation habe ich mich ja für die Dali entschieden.
Bzgl Monitore: Hat denn schon jemand Erfahrungen mit der NuPro a-200 gemacht? Die interessieren mich in der Richtung am ehesten.
Und dann die Frage, ob die Lautsprecher immernoch klingen, wenn ich eben nicht am PC sitze.

MFG,

Evilschnuff
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Jan 2014, 11:57

Evilschnuff (Beitrag #7) schrieb:

Und dann die Frage, ob die Lautsprecher immernoch klingen, wenn ich eben nicht am PC sitze.


Warum sollten sie das nicht, aber Abstriche muss man dann sowieso machen, da die meisten Hifi Lsp. und Monitore nur einen
begrenzten Sweetspot haben, es sein denn man nimmt "Hallsoßenwerfer" die beschallen dann den ganzen Raum gleichmäßiger.


Evilschnuff (Beitrag #7) schrieb:

Hat denn schon jemand Erfahrungen mit der NuPro a-200 gemacht?


Wenn man 700€ dafür ausgeben möchte, solltest du besser deine eigenen Erfahrungen machen.
Aber wenn ich bedenke das man die XTZ für 380€ bekommt und Dirac inklusive ist, würde ich
darüber erst gar nicht nachdenken, aber das ist natürlich immer eine Frage des Geschmacks.

Saludos
Glenn
basti__1990
Inventar
#9 erstellt: 30. Jan 2014, 11:59
Die nuPro A200 kosten halt auch 345€ pro Stück
dafür bekommt man auch Adam A5X oder Adam F7, welche durch BR-Vorne besser geeignet sind als die nuPro mit BR-Hinten
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