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Stereo Netzwerkreceiver oder AV-Netzwerkreceiver?

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Chelzac
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Mrz 2014, 12:19
Hallo,

momentan betreibe ich den Stereo Receiver Yamaha RX497. Angeschlossen sind 2 Standboxen von Yamaha und direkt über jeder Box ein Kompaktlautsprecher von Quadral in ca. 2m Höhe. Ich hatte mich seinerzeit für diese Lösung entschieden, da ich einerseits die alten Quadral nicht entsorgen wollte und andererseits die erzeugte Bühne dadurch deutlich größer geworden ist.

Aufgrund fehlender Funktionalitäten (Internetradio, DLNA) würde ich mir gerne einen Stereo-Netzwerkreceiver zulegen (z.B. Yamaha R-N500).
Andererseits frage ich mich, ob ein AV-Netzwerkreceiver (z.b. Yamaha RX-V675) für meine Voraussetzungen genau so geeignet ist? Anschlüsse sind ja genügend vorhanden bei den AV-Receivern. Kann man das so hinbekommen, dass 2 Paar Boxen im Stereobetrieb vernünftig laufen? Der Hauptgrund für diese Überlegung ist der höhere Wirkungsgrad der Quadral Boxen, die sich immer ein wening in den Vordergrund drängeln. Bei einem AV-Receiver kann man ja die Lautstärke unterschiedlich anpassen, was beim Yamaha R-N500 wohl eher nicht gehen dürfte, oder? Wäre diese Möglichkeit praktikabel?

Danke und Gruß
Chelzac


[Beitrag von Chelzac am 04. Mrz 2014, 12:22 bearbeitet]
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Mrz 2014, 12:32

Wäre diese Möglichkeit praktikabel?


Ganz klares "Nein"
Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 04. Mrz 2014, 12:39
Das ist grober Unfug, den du da machst.

Auch wenn ein Verstärker den Anschluss zweier Lautsprecherpaare zulässt und auch den A+B Modus anbietet heißt das noch lange nicht, dass das sinnstiftend ist. Zum einen ist es klanglich völlig abwegig, zwei unterschiedliche Lautsprecher parallel zu betreiben und technisch gesehen ist es ungünstig, da sich die Impedanz beim Parallelbetrieb halbiert und ggf. der Verstärker in die Knie geht dabei.

WEnn, dann STereo aus ZWEI Lautsprechern. Wenn dir die Bühne deiner Yamahas nicht passt, dann hast du entweder die falschen Lautsprecher für dich gekauft, oder die Aufstellung und der Sitzplatz hauen nicht hin.
Chelzac
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Mrz 2014, 13:50
Solche Antworten hatte ich schon erwartet/befürchtet bei echten Stereo-Puristen. ;-)

Mit der Impedanz gibt es keinerlei Probleme, die Kombination läuft seit 3 Jahren problemfrei. Die beiden Boxenpärchen ergänzen sich m.M. nach ideal, da die Yamaha etwas stärker im Bassbereich spielt, die Quadral dafür höhenbetonter. Beide zusammen erzeugen für mich eine Art "Wall of Sound", was die Standlautsprecher (Yamaha NS 555) alleine leider nicht so gut hinkriegen.

Ich gebe Eminenz aber recht, dass es natürlich optimal wäre, wenn ein anderes Standboxenpaar diesen Sound alleine bewerkstelligen könnte. Daher hatte ich auch schon überlegt, nach dem Receiverwechsel (wahrscheinlich Yamaha R-N500) 2 andere Standboxen einzusetzen als alleinige Klangerzeuger.

Gehört habe ich bislang nur die Heco Celan GT702. Der Unterschied zur Yamaha war mir aber nicht gross genug. Der Klang der Heco gefiel mir zwar gut bis sehr gut, sie war auch etwas druckvoller und detailreicher als meine Yamaha, aber mir fehlte der WOW-Effekt. Dafür und eine deutliche Klangverbesserung würde ich auch 2.000 - 2.500 Euro pro Paar ausgeben.

Kurzfristig wollte ich noch folgende Lautsprecher probehören, in der Hoffnung, dass sich der genannte WOW-Effekt irgendwo einstellt.

Heco Celan GT 902
Magnat Quantum 807
Canton Vento 890
Quadral Platinum M5/M50
Quadral Chromium Style 100/102
Evtl. noch Focal und Elac, aber leider keine Händler in Reichweite. Gleiches Problem bei der Yamaha NS-F901/Soavo 1 Piano

Besonders kommt es mir auf die Feindynamik an, um auch bei leiseren Pegeln eine hohe Auflösung und Detailreichtum zu erhalten.

Gruß
Chelzac
Eminenz
Inventar
#5 erstellt: 04. Mrz 2014, 15:21
Hör erstmal, was du hören kannst. Ich denke, wenn es dir auf so eine große Räumlichkeit geht, wäre die Platinum M5/M50 sicherlich mal ein Ohr wert. Ansonsten könnte ich mir bei sowas auch eine KEF gut vorstellen, die strahlen auch unglaublich breit ab.

Aber erstmal hören....
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 04. Mrz 2014, 18:12
Hallo Chelzac,

wie groß ist denn der Raum in den die neuen LS sollen und wie werden die aufgestellt ? Am besten eine Skizze oder ein Foto einstellen.

Für dein Budget gibt es eine Menge guter LS, die sollten aber auch zu den Gegebenheiten passen, deshalb die Frage.

LG Beyla
Chelzac
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Mrz 2014, 20:58
Der Raum mißt ca. 18qm. Ich habe mal einen älteren Grundriss etwas angepaßt. Die Gegebenheiten sind alles andere als optimal. Die Aufstellung des Mobiliars ist bereits optimiert im Rahmen des Möglichen, zudem kommt noch eine leichte Dachschräge dazu (Über dem Sofa Richtung Tür).

Musikzimmer
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 05. Mrz 2014, 07:52
Hallo,

sicher ist das nicht optimal, aber mal ganz ehrlich, hier gibt es oft schlimmeres zu sehen

Aber ich frage mich warum dann ausgerechnet diese Modelle:

Heco Celan GT 902
Magnat Quantum 807
Canton Vento 890
Quadral Platinum M5/M50
Quadral Chromium Style 100/102

Die gibt es auch alle kleiner und das finde zumindest ich für ein 18m² Zimmer bei der Aufstellung auch sinnvoller.

Also wie immer, erst mal hören, am besten zu Hause

LG Beyla
Chelzac
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Mrz 2014, 08:46
Hallo,

ausgehend von der Größe der Yamaha hatte ich mir gedacht, ich müsse boxenmäßig etwas grösser werden, um den Wegfall der Kompaktlautsprecher zu kompensieren. Kommt natürlich auch auf das Abstrahlverhalten der Box an und es kann (hoffentlich) gut sein, dass im von mir genannten Preissegment auch kleinere Boxen ein raumfüllendes Klangbild abgeben. Mal schauen (hören), was weitere Hörproben mir vermitteln.

Gruß
Chelzac
Asgard2014
Stammgast
#10 erstellt: 22. Jul 2014, 08:57
Tag,
welche LS sind es den geworden?
Nicht zufallig die Soavo 901?
Chelzac
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Dez 2014, 17:57
Geworden sind es nach unzähligen Hörsessions die Elac FS 407.

Gründe für die Entscheidung schreibe ich besser in einen anderen Thread, da der Boxenkauf mit dem Ursprungsthema nicht mehr viel zu tun hat.


[Beitrag von Chelzac am 10. Dez 2014, 18:55 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#12 erstellt: 10. Dez 2014, 19:16
Klar passt das hier rein.... vielleicht interessiert es ja auch zukünftige Leser, was aus der Story geworden ist.

Was für Anforderungen soll der neue Verstärker/Receiver denn haben?
Asgard2014
Stammgast
#13 erstellt: 10. Dez 2014, 20:59
@chelzac

Also ich habe deinen Bericht dort gelesen.
Wie du die Yamaha Soavo 1beschreibst könnte das genau der LS sein, den ich für die Zukunft suche.
Denn das ist auch genau mein Musikbereich wenn man noch Filmmusik und Lounge hinzu zählt
Auch ich konnte nur in Zusammenarbeit mit dem Yamaha Support einen Geschäft zum Probehören der LS F-901 finden.
Nächste Woche werde ich mich dann mal dort hinbegeben.
Bin schon sehr gespannt


[Beitrag von Asgard2014 am 11. Dez 2014, 08:37 bearbeitet]
Chelzac
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Dez 2014, 19:33

Eminenz (Beitrag #12) schrieb:
Klar passt das hier rein.... vielleicht interessiert es ja auch zukünftige Leser, was aus der Story geworden ist.

Was für Anforderungen soll der neue Verstärker/Receiver denn haben?


Der neue Verstärker sollte möglichst mit Digitaleingängen sein. Auf Coaxial könnte ich verzichten, Toslink und asynchroner USB sind mir aber wichtig, da ich meine ganze Musiksammlung auf den PC ausgelesen habe.

Folgende Geräte fand ich bislang sehr interessant:
Rotel RA1570, NAD375 bzw. NAD356 (jeweils mit Digital-Modul), Yamaha A-S801, Advance Acoustic X-i120.

Leider hat mir der Support von Yamaha mitgeteilt, dass es nicht geplant ist, den A-S801 auf dem deutschen Markt anzubieten.
Der A-S801 hat zusätzlich zum A-S701 den asynchronen USB-Eingang.

Die Elac FS407 habe ich bei 2 Hörterminen an verschiedenen Onkyo Geräten gehört. (A9050 und eine Vor-/End-Kombi). Das klang zwar jeweils sehr gut, aber Onkyo gefällt mir persönlich nicht so besonders. Der Onkyo A9000R hätte zumindest den gewünschten USB-B Eingang.
Meine Frage wäre auch, ob es wirklich so ein Bolide sein muss, oder ob auch ein kleinerer Verstärker (gepaart mit externem DAC) vollste Zufriedenheit gewährleisten könnte. Da mir die Elac an den Onkyo Geräten gefallen hat, denen wohl ein "warmer" Klang nachgesagt wird, frage ich mich, welche Marken einen ähnlich "warmen" Klangcharakter haben.

Gruß
Chelzac
Chelzac
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 11. Dez 2014, 19:47

Asgard2014 (Beitrag #13) schrieb:
@chelzac
Auch ich konnte nur in Zusammenarbeit mit dem Yamaha Support einen Geschäft zum Probehören der LS F-901 finden.
Nächste Woche werde ich mich dann mal dort hinbegeben.
Bin schon sehr gespannt :prost


Ein kurzer Höreindruck würde mich sehr interessieren. Falls ich die Box irgendwo mal sichten sollte, werde ich sie mir auch anhören, obwohl ich mit den Elac erstmal gut versorgt bin. Optisch, muss ich gestehen, gefällt mir die Yamaha aber noch besser.

Bei einigen Hörterminen hat man über die Yamaha Soavo bzw. NS-F901 nur die Nase gerümpft, von wegen die Japaner können keine Boxen bauen. Jedenfalls nicht für den europäischen Markt. Allerdings schätze ich, dass kaum ein Kritiker diese sehr seltene Box gemals gehört hat....
Asgard2014
Stammgast
#16 erstellt: 17. Dez 2014, 16:24
@Chelzac

Also hier mein Hörbericht über die NS-F901 Piano Black.

Ort: Media Markt Weilheim

Gegebenheiten:

Der Aufstellungsort war eher suboptimal.
Die LS standen nur etwas über einen Meter auseinander, auf einem Podest im freien Verkaufsraum und viel. 30cm von einer Glasrückwand weg.
Zu dem war der Hörabstand nur 1,5 m in der geraden oder dann ca. 2m etwas seitlich bzw. da bei drei Metern Entfernung eine Palette mit Fernseher standen.
Positiv war die Freundlichkeit der Mitarbeiter und der Tatsache, dass ich so viel Zeit zum Probehören haben konnte wie ich wollte.
Dies habe ich auch ausgenutzt und eine Stunde lang, meine mitgebrachten CD,s angehört
Angeschlossen war es an einem Advance Acoustic Verstärker + Vorverstärker mit Ölbach Kabel.
Anlage konnte von mir selber frei bedient werden.

Testlieder:

- Annie Lennox -> Summertime
- Initiative H -> Deus Ex Machina
- Charlie Antolini -> Jammin
- Philadelphia Orchestra -> 3 Sinfonie Finale
- Cincinnati Orchestra -> 1812 Finale
- Schiller Opus -> Exposition
- Schiller Opus -> Swan Lake
- Schiller Opus -> Solveigs Song

Höreindruck:

Die Höhen, Mitten und Tiefen sind alle wunderbar getrennt und in keinster weiße verwaschen
Alle Tonbereiche blieben immer angenehm und nicht aufdringlich, auch bei höheren Pegeln.
Die aufgeführten Lieder wurden von den LS wirklich gut gespielt, so wie ich es für die Preisklasse auch erwarten würde.
Angefangen hatte ich mit Schiller über Akustik bis hin zur Klassik.
Und hier kam dann auch der wow Effekt bei Tschaikowsky Finale 1812..... Gänsehaut
So schön habe ich das Lied noch nie gehört
Mit diesem Gefühl stand ich auch nicht alleine da, als sich plötzlich ein Ehepaar dazustellte, das gerade einen Fernseher kaufte
und sagte wie schön das klingt.

Fazit:

Aus meiner Sicht lohnt es sich auf jeden fall die Yamahas anzuhören.
Wenn man bedenkt das die LS bei den Umständen der Hörakustik und mit ständigen anderen Lärmquellen sowie schlechter Aufstellung schon so eine Qualität liefern, ist Zuhause sicherlich noch etwas mehr drin.
Chelzac
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Dez 2014, 19:26
Danke für den Hörbericht.
Schade, dass Yamaha es nicht schafft, diesen Lautsprecher bei mehr Händlern in der Vorführung zu platzieren. Ich hoffe, dass ich demnächst auch mal die Gelegenheit bekomme, reinzuhören.
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