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Class-D Stereoverstärker um die 1.000 € mit Main-In, oder?

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Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Dez 2014, 00:22
Hallo Zusammen,

mit etwas Glück bin ich bald stolzer Besitzer von zwei Scamo 15. Hierfür suche ich einen passenden Stereo-Verstärker. Auf meinen vorhandenen Cambridge 540r v3 würde ich für 5.1 bei Filmen nicht verzichten wollen. Musik soll ausschließlich Stereo gehört werden. Hauptsächliche kommt bei mir die Musik von meiner Squeezebox Touch im Flac oder MP3 (mit 320 kpbs). Ein CD-Player wird vermutlich irgendwann dazu kommen, aber das ist nachrangig. Platz habe ich leider in der Tiefe nur 37 cm, wäre gut wenn der Verstärker da rein passen würde. Der Hörraum hat ca. 40 qm. Im Moment betreibe ich an dem Cambridge zwei Nubox 480er, einen Nubox Center, Rear sind es zwei Nubox 300er. Ergänzt wird das von dem Portokassensub.

Mein Musikgeschmack ist ziemlich Querbeet, von Klassik über Rock bis zu Titeln aus den aktuellen Charts. Am meisten gefällt mir eher "reduzierte" Musik (unplugged, wenige Instumente und viel Stimme).

Begeistert hat mich der vor kurzem gehörte M6i, fällt aber alleine schon aus Budget gründen leider raus und gebraucht bekommt man ihn auch nicht günstig genug.

Wirklich gut gefiel mir in der Vorauswahl von der Ausstattung der Rotel RA-12, da er abgesehen von dem bereits integrierten Wolfson DAC auch einen Standby-Verbrauch von unter 1 Watt und ein Display hat. Leider fehlt ihm der Main-In.

Must Have:
Guter Klang
Main-In (Alternativ Verstärkerumschalter, aber nur ungern, da ich eine Fehlbedienung durch den Rest der Familie befürchte und lieber das Geld für die tongebenden Komponenten ausgeben würde)
Pre-Out
Fernbedienbar

Nice to have :
Bautiefe kleiner 37 cm
interner DAC
Display
niedriger Standby-Verbrauch

Desweiteren waren in meiner Vorauswahl bereits:
M3i
Negativ: 21,58 W Standby Verbrauch, Bautiefe von 40 cm, kein Display, kein interner DAC

Evolution 50A
Negativ: <20 W Standby Verbrauch, kein interner DAC

Arcam A18 (gebraucht)
Negativ: kein interner DAC

Arcam A19
Negativ: kein interner DAC, kein Main-In

Naim Nait XS (gebraucht)
Negativ: kein Display, Design, hat er einen Main-In?

Über alternative Vorschläge zu Verstärkern würde ich mich freuen, da gerade das Thema Main-In fast immer ein stöbern in den Anleitungen bedeutet. Gerne auch ganz andere Ideen oder Ansätze. Danke im voraus!


[Beitrag von Fissure am 02. Dez 2014, 00:32 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Dez 2014, 00:33
du meinst für diese boxen wird ein verstärker für knapp 1000,- benötigt? dein cambridge wird es genauso betreiben können.

was hast du mit main-in vor?
ein ausschalter zu betätigen, verbraucht meistens kein strom.
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 02. Dez 2014, 00:43
Hallo Soulbasta,

erstmal danke für die schnelle Antwort.
Am Main-In soll der Cambridge eingeschliffen werden. Die beiden Front sollen vom Stereoverstärker wiedergegeben werden.

Sicher kann auch der Cambridge die beiden Scamo betreiben. Ich erhoffe mir jedoch schon mehr Detailreichtum und Präzession von einem der genannten Verstärker. Er soll eine gute Grundlage für die nächsten Jahre darstellen. Man weiß ja nie was man als nächsten Lautsprecher hat.Von den renommierteren Herstellern sind das ja eher die Einstiegsgeräte. Preislich darunter wird da nicht viel passendes angeboten. Falls doch, immer her damit.

Man hört immer wieder, dass man die Verstärker nach Möglichkeit nicht vom Netz trennen soll. Hast Du da andere Erfahrungen?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 02. Dez 2014, 00:58
warum sollte man verstärker nicht vom netz trennen? mache ich seit 30 jahren.
wenn du mehr detailreichtum und präzision möchtest dann investiere in die lautsprecher aber nicht in den verstärker. beschäftige dich mit der aufstellung der boxen falls noch nicht passiert.
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

und wenn du irgendwann bessere boxen hast, dann kannst du immer noch einen verstärker suchen, nicht umgekehrt.
bei dem M6i hast du die boxen die dran waren gehört, solche gute verstärker klingen nicht, das wäre schlimm wenn sie es täten.

vielleicht findest du das interessant?
http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 02. Dez 2014, 01:38
Mit Raumakustik habe ich mich bereits beschäftigt. Aber trotzdem Danke für den wichtigen Hinweis.

Warum man Verstärker nicht vom Netz trennen soll? Ich bin kein Elektroniker, aber genau das steht z.B. auch in der Gebrauchsanweisung von meinem Cambridge...

Ich kann Deiner Logik nicht folgen. Wenn alle besseren Verstärker gleich klingen bzw. sie sich vom Klangbild samt Auflösung usw. nicht unterscheiden, warum soll ich mir dann später einen besseren Verstärker kaufen? Für mich blieben da neben passender Dimensionierung zu Lautsprecher und Hörraum nur noch Qualität der Komponenten, Funktionsumfang und Design übrig. Was sonst macht den Verstärker denn noch besser?
Aus diesen Gründen, mit Ausnahme des ersten, könnte ich jedoch auch bereits jetzt einen Verstärker kaufen, da sie nicht abhängig vom verwendeten Lautsprecher sind.

Die Diskussion ob es Verstärkerklang gibt oder nicht wird an genügend Stellen geführt, lass uns dass hier nicht auch tun.

Aber keine Sorge, ich habe vor die in Frage kommenden Geräte bei mir zu Hause probezuhören. Können Sie sich vom Cambridge nicht absetzen, gehen sie zurück oder werden wieder verkauft. Mein Ziel mit diesem Thread war es, die Auswahl der in Frage kommenden Geräte so gut wie möglich zu reduzieren ohne etwas wichtiges auszulassen.


[Beitrag von Fissure am 02. Dez 2014, 01:44 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Dez 2014, 07:41
angenommen deine in der zukunft gekauften lautsprecher würden einen sehr laststabilen verstärker brauchen und du würdest jetzt einen kaufen der das doch nicht ganz so schafft, dann wäre der kauf jezt vor den boxen nicht so gut.

dein cambridge ist auch ein receiver und kein typischer verstärker, der sollte vielleicht lieber am netz bleiben, das ist ein unterschied zu einem klassischem verstärker die du genannt hast.

ich möchte keine vetstärkerklang diskusion führen, wenn ein verstärker nicht laststabil ist kann es schon spürbar im klang werden.

was mich stützig gemacht hat, war die wahl der boxen und dann fast 1000,- für verstärker? aus der klanggewinnungssicht wäre das falsch.


[Beitrag von Soulbasta am 02. Dez 2014, 09:21 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 02. Dez 2014, 08:14

Ich kann Deiner Logik nicht folgen. Wenn alle besseren Verstärker gleich klingen bzw. sie sich vom Klangbild samt Auflösung usw. nicht unterscheiden, warum soll ich mir dann später einen besseren Verstärker kaufen?


Hifi= High Fidelity= Hohe Klangtreue Ein guter Verstärker tut nur das was sein Name sagt. Das vom Quellgerät kommende Signal verstärken und nicht verändern. Daher muss der Logik folgend jeder Verstärker, der für sich in Anspruch nimmt dem Hifi-Ideal zu entsprechen, in einer sonst gleichen Kette gleich klingen. Vorausgesetzt der Verstärker hat ein Netzteil das die Ansprüche des Lautsprechers stemmen kann.

Ferner liefert bereits ein eher preiswerter Verstärker eine Signalqualität die von keinem Lautsprecher, auch nicht vom besten, reproduziert werden kann. Mann kann also tatsächlich mit einem preiswerten Amp eine teure Box betreiben, aber ein teurer Amp holt aus einem schlechten Lautsprecher nicht mehr raus.

Teure Geräte haben trotzdem ihre Existenzberechtigung, sie klingen zwar nicht zwangsläufig besser, sind aber besser in Sachen Verarbeitung und Materialqualität und sehr wahrscheinlich auch in der Langlebigkeit...


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 02. Dez 2014, 08:16 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#8 erstellt: 02. Dez 2014, 09:15
Ich komme hier auch nicht ganz mit. Ob es nun Verstärkerklang gibt oder nicht, das wollen wir hier in der Tat nicht wiederholen, aber alleine, dass diese Diskussion seit Jahren ergebnislos geführt wird, zeigt doch bereits, wie gering die Unterschiede sind.

Da jetzt den Klang verbessern zu wollen, indem man einem Paar Einsteigerlautsprechern einen Amp für 1000 € vorsetzt, ist wirklich komplett sinnlos. Noch dazu, wo bereits ein AVR vorhanden ist.

Wenn du meinst, den Klang durch einen anderen Verstärker verbessern zu wollen, dann solltest du besser einen neuen AVR kaufen. Für 1000 € kannst du dir zum Beispiel einen Denon X4000 kaufen - der sich bei meiner Hörprobe nicht von zwei Monoendstufen für weit über 10.000 € unterschied. . Da brauchst du keine Krücken mit Main In, profitierst auch im 5.1-Betrieb und auch bei Stereo vom hervorragenden Einmesssystem.
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 02. Dez 2014, 11:37
Ihr sprecht bei der Scamo immer von einer Einsteigerlautsprecher. Beurteilt ihr das aufgrund des Bausatzpreises? Oder habt ihr diese bereits mal gehört. Welches Kriterium ist ausschlaggebend, damit es kein Einstiegslautsprecher mehr ist?

@Soulbasta
das kann ich ich komplett nachvollziehen und da hast Du mit Sicherheit recht.

@baerchen.aus.hl
Danke für die passende Zusammenfassung. Für mich fängt Hifi aber eben genau bei den Geräten an, die ich bereits in der Vorauswahl hatte. Daher bin ich gespannt ob ein (guter) Verstärker mit einem Kanal Preis von ca. 500 € sich von einem mit einem Kanalpreis von 150 € absetzten kann oder ob mein Cambridge schon das Prädikat Hifi verdient hat. Wenn dem so ist, umso besser

@Dadof3
Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Onkyo mit Einmessmikrophon. Dieser hat darüber aber nur Delay und Lautstärke des jeweiligen Kanals angepaßt. Ist das bei dem Denon anders?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Dez 2014, 11:50
ich habe die scamo nicht gehört und es ist bestimmt eine tolle box, davon gibt es viele und sie brauchen keinen verstärekr für 1000,- euro.
ich selbst betreibe KEF LS50 an einem arcam, ich habe ihn gebraucht und günstig bekommen (neupreis war um die 1500,-) im vergleich mit einem altem (25 jahre) technics verstärker der damals 500,- DM gekostet hat, gab es keinen unterschied.

wenn du mal was vergleichtst dann achte bitte darauf, dass alles gleich ausgepegelt ist, kann man mit rosarauschen und einer app die als pegelmasser reicht gut anpassen.
a73
Stammgast
#11 erstellt: 02. Dez 2014, 12:02
Du brauchst auch keine Main-In Eingänge.
Die beiden Front Kanäle kannst du vom entsprechenden Pre-Out des Cambridge an jeden beliebigen Eingang des neuen Verstärkers anschließen (außer Phono).
Dann einfach die Lautstärke einpegeln. Einige Verstärker habe auch einen Eingang HT-Through oder so ähnlich - da muss man dann auch nichts einpegeln, da die Vorverstärkersektion wohl umgangen wird.
Jedenfalls erfolgt die Lautstärkeregelung bei Mehrkanalwiedergabe schlussendlich immer über den AVR.

Ich kenne deine Lautsprecher nicht, aber ich bin auch der Meinung, dass der Cambridge sicher auch für Stereo Wiedergabe ausgezeichnet geeignet ist.

LG
Dadof3
Inventar
#12 erstellt: 02. Dez 2014, 12:35

Fissure (Beitrag #9) schrieb:
Ihr sprecht bei der Scamo immer von einer Einsteigerlautsprecher. Beurteilt ihr das aufgrund des Bausatzpreises? Oder habt ihr diese bereits mal gehört.

Nein, habe ich nicht gehört, aber wenn es so eine fantastische Box wäre, dass sie für unter 200 € mit anderen Lautsprechern für mehrere tausend Euro mithalten könnte, dann hätte ich sicher schon von ihr gehört.


Daher bin ich gespannt ob ein (guter) Verstärker mit einem Kanal Preis von ca. 500 € sich von einem mit einem Kanalpreis von 150 € absetzten kann oder ob mein Cambridge schon das Prädikat Hifi verdient hat. Wenn dem so ist, umso besser ;)

Das Wort "Kanalpreis" lässt bereits auf ein grundlegendes, sehr verbreitetes Missverständnis schließen: Dass der Preis eines Verstärkers im Wesentlichen linear zur Zahl der Kanäle sein müsse. Dem ist aber nicht so.

Ein Vollverstärker besteht im Wesentlichen aus dem Vorverstärker, den Leistungsverstärkern und der Stromversorgung. Die Leistungsverstärker sind vergleichsweise preiswerte Bauteile (Transistoren). Ob davon nun zwei oder fünf oder neun in so einem Gerät sitzen, beeinflusst die Herstellungskosten kaum. Auch die Entwicklungskosten fallen nur einmal an, egal wie viele ich dort einbaue. Teuer und maßgeblich für die Leistung eines Verstärkers ist die Stromversorgung. Ein AVR im Stereomodus verlangt von dieser genauso viel ab wie ein Stereoverstärker, weil die ungenutzten Transistoren vor sich hindösen und kein Brot fressen.


ch hatte vor einigen Jahren mal einen Onkyo mit Einmessmikrophon. Dieser hat darüber aber nur Delay und Lautstärke des jeweiligen Kanals angepaßt. Ist das bei dem Denon anders?

Ja, dieser passt den kompletten Frequenzgang so an, dass er am Hörplatz mit größtmöglicher Linearität ankommt. Jeder Raum verzerrt den Frequenzgang sehr stark; durch moderne Einmesssysteme wird diese Effekt stark vermindert. Der Denon mit Audyssey XT32 kann zudem die Raummoden im Bassbereich erkennen und so anpassen, dass das durch die Raumgeometrie verursachte Dröhnen im Resonanzbereich stark vermindert wird. Im Ergebnis hast du einen sehr linearen, dröhn- und verzerrungsfreien Klang mit sehr sauberem, trockenen und präzisem Bass.

Es gibt durchaus noch andere Lösungen, die ähnliches bewirken, zum Beispiel Dirac Live, oder Antimode Dualcore. Allen ist gemein, dass sie echte gezielte Verbesserungen aufgrund von Messungen und klar hörbaren Veränderungen bewirken, während andere Endverstärker allenfalls winzigste Nuancen herausholen.
AVBU
Stammgast
#13 erstellt: 02. Dez 2014, 15:02

Fissure (Beitrag #9) schrieb:

Daher bin ich gespannt ob ein (guter) Verstärker mit einem Kanal Preis von ca. 500 € sich von einem mit einem Kanalpreis von 150 € absetzten kann oder ob mein Cambridge schon das Prädikat Hifi verdient hat. Wenn dem so ist, umso besser

Das Prädikat HIFI hat dein Cambridge sicher verdient. Aber wenn das Geld übrig ist und du dich an einem neuen Verst. erfreust, warum nicht?
Ich hatte mir auch mal einen Emitter für 10000DM geleistet. Nicht schlechter höre ich heute mit dem Onkyo AVR. Naja, meine SE 300B Mono´s gefallen mir doch ein fitzelchen besser.


Dadof3 (Beitrag #12) schrieb:

Fissure (Beitrag #9) schrieb:
Ihr sprecht bei der Scamo immer von einer Einsteigerlautsprecher. Beurteilt ihr das aufgrund des Bausatzpreises? Oder habt ihr diese bereits mal gehört.

Nein, habe ich nicht gehört, aber wenn es so eine fantastische Box wäre, dass sie für unter 200 € mit anderen Lautsprechern für mehrere tausend Euro mithalten könnte, dann hätte ich sicher schon von ihr gehört.


Bei dem riesigen fast unüberschaubaren Selbstbaul. und Lautsprechermarkt heutzutage ist das aber eine wagemutige Behauptung.


[Beitrag von AVBU am 02. Dez 2014, 15:06 bearbeitet]
my-w
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 02. Dez 2014, 15:21
Der TS hat bisher einige gute Anregungen bekommen die aber scheinbar nicht ankommen oder nicht verstanden werden (wollen). Wenn das Geld unbedingt raus muss, nur zu.
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 02. Dez 2014, 19:26
Doch, die Anregungen kommen sogar sehr gut an, insbesondere die letzte von Dadof3. Die Variante einen AVR mit Audyssey XT32 zu nehmen gefällt mir sogar sehr gut. Danke an alle für den Input
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 03. Dez 2014, 09:13

Fissure (Beitrag #9) schrieb:
Daher bin ich gespannt ob ein (guter) Verstärker mit einem Kanal Preis von ca. 500 € sich von einem mit einem Kanalpreis von 150 € absetzten kann oder ob mein Cambridge schon das Prädikat Hifi verdient hat. Wenn dem so ist, umso besser ;)


Hallo,

Auf die Beiträge meiner Vorredner möchte ich nicht eingehen, weil ich sie inhaltlich schon rueckwärts mitsprechen koennte.

Den Azur 540 R V3 habe ich selbst und fand ihn an all meinen Boxen besser als sein Stereopendant 540 A V2. Ich würde also von Formeln, Glaubenssaetzen und Ueberliefertem absehen und einfach hoeren. Vielleicht ist ja Dein Receiver sogar genauso gut wie 20000 EUR teure Monobloecke...

Carsten

Wenn Du den 540 R auf der Rueckseite ausschaltest, verbraucht er gar keinen Strom.


[Beitrag von CarstenO am 03. Dez 2014, 09:15 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 03. Dez 2014, 09:20
zu was anderem wurde ihm eigentlich nicht geraten (bis auf den dauerläufer x4000).
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 03. Dez 2014, 09:25
Ich las auch Anderes ...

Soll mir aber gleich sein.

Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 03. Dez 2014, 16:10
Nach längerem Gespräch mit einem Händler sagte dieser mir, dass die integrierten Einmesssysteme wie Audyssey XT32 eigentlich für den Mehrkanalbetrieb ausgelegt seien und man nicht verschiedene Profile hinterlegen könnte für z.B. 5.1, 2.1 oder 2.0. Er meinte wenn ein Einmeßsystem dann würde er zum MCAAC raten. Was meint ihr dazu?
CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 03. Dez 2014, 17:05

Fissure (Beitrag #19) schrieb:
Nach längerem Gespräch mit einem Händler sagte dieser mir, dass die integrierten Einmesssysteme wie Audyssey XT32 eigentlich für den Mehrkanalbetrieb ausgelegt seien und man nicht verschiedene Profile hinterlegen könnte für z.B. 5.1, 2.1 oder 2.0. Er meinte wenn ein Einmeßsystem dann würde er zum MCAAC raten. Was meint ihr dazu?


... dass mir das Einmesssystem dabei zu sehr in den Vordergrund tritt. Warst Du in einem Elektrofachmarkt und der Berater war ein Pioneer-Promotor?
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 03. Dez 2014, 19:16
Es war in einem Heimkino-Fachhändler. Nein ein Pioneer Promotor war es nicht, er hat mir Schlussendlich zu einem Onkyo gerate, da die Einmesssysteme eigentlich kaum was bringen würden und man viel besser den Hörraum und die Lautsprecher bezogen auf diesen anpassen sollte. Da eine Anpassung des Hörraums aber nicht möglich ist, hilft mir das allerdings nur bedingt...

Noch mal zu meinem Verständnis: Das Audyssey XT32 wirkt doch auch im 2.0 Betrieb (Abgesehen natürlich vom Pure oder Direkt Modus) in gleicher "Qualität" wie im Mehrkanalbetrieb. Da es im Grunde jeden Kanal einzeln kalibriert und nicht nur das gleichzeitige Zusammenspielen aller Kanäle, oder?
laut-macht-spass
Inventar
#22 erstellt: 03. Dez 2014, 19:46
Ja, das XT32 wirkt auf alle Kanäle, es ist im Grunde egal ob du Stereo oder Mehrkanal hörst, ich hab bei mir im Wohnzimmer echte Akustikprobleme (gehabt), ich benutze nur 2 Stand-LS, also einfach nur Stereo, ich hab mich fast zwei Jahre versucht durch umstellen der LS und unsichtbaren Tuning einen ausgewogenes Klangbild hin zu bekommen, mit einem sehr guten Stereo Verstärker (Vincent SV-236MK), es ist mir nicht gelungen, hab dann, als der Denon AVR-4520 in den Abverkauf ging, mir davon einen gekauft, in der Hoffnung, durch die Einmessung eine Besserung zu erzielen.

Ich kann nur sagen: VOLLTREFFER!

Ich hatte im allgemeinen zu wenig Bass, wenn dann was basslastiges kam, wurde es breiig und ne Raummode brachte die ganze Bude zum brummen.
Außerdem war der Hochtonbereich in einigen Bereichen zu schrill und in anderen fehlte was, wahrscheinlich durch die anderen Überhöhungen.

Also den Stereo-Amp. abgebaut, den AVR angeschlossen, und es war genau so wie beim Stereo.Verstärker.

Dann eingemessen, das Ergebnis: eine ganz andere Welt, satter Bass, ohne Mode, keine bissigen Höhen, einfach nur saubere Mitten und Höhen.

im Meenu des AVR kann man sich die Messergebnisse, bzw. Korrektur anschauen, es ist erstaunlich, der eine LS ist im Bass jetzt bis zu 10dB runter geregelt und der andere LS bis zu 10dB angehoben und so werkelt das durch den gesamten Frequenbereich, bis zum letzten Hochton.

Ich für meinen Teil bin angekommen und hab einfach wieder Spass, egal ob bei Musik oder Film.

Gruß Marc
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Dez 2014, 20:11
das pioneer messsystem hat keinen vernünftigen bassmanagement und gerade da sind die systeme sinnvoll.
davidsonman
Stammgast
#24 erstellt: 04. Dez 2014, 16:14
...ich finde diese bloßen Verallgemeinerungen schlichtweg nicht korrekt. Es gibt wohl ganz viele, die mit dem Einmesssystem von Pioneer sehr gut klarkommen, sicherlich auch welche, denen das nicht reicht und ein am mitwerkeln lassen...die gibt es aber auch bei anderen avr-Bertreibern
Mein hifi-händler hat mir einen Pioneer gerade wegen des mcacc empfohlen und hält wiederum nicht so viel von dem xt, in das der user nicht selbst eingreifen kann.
Wie auch immer, es gibt Vertreter für alle Hersteller, die Frage ist, für wen ist welches in welchem Raum mit welchen Ansprüchen am besten...
Ich erziele mit dem mcacc in meinem Raum für mein Hörempfinden ganz subjektiv gute Ergebnisse, wenngleich ich das xt32 bei mir noch nicht ausprobiert habe, sondern nur das audyssey des Zwerges nr1604. Und das Ergebnis dieses Vergleichs ist eindeutig...allerdings auch 1k€ Unterschied...

Und im übrigen war die Frage des TE nach class-d-avr...da bleibt dann auch nicht mehr so viel Spielraum und so große Auswahl...

In diesem Sinne
Frohes Suchen nach dem Ideal...



Gruß David


[Beitrag von davidsonman am 04. Dez 2014, 16:19 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 04. Dez 2014, 16:19

davidsonman (Beitrag #24) schrieb:
...ich finde diese bloßen Verallgemeinerungen schlichtweg nicht korrekt.


welche?
davidsonman
Stammgast
#26 erstellt: 04. Dez 2014, 17:20
...dass die Pioneer kein vernünftiges Bassmanagement haben... darum geht es doch hier u.a...

Du hast nicht geschrieben, dass du der Meinung bist, Pioneer hat ein schlchtes Bassmanagement...insofern steht deine Aussage als absolut und wissenschaftlich bewiesen im Raume - und dieser Aussage wage ich zu widersprechen...

Ich bin für meinen Teil mit dem mcacc rzufrieden...

Gruß David


[Beitrag von davidsonman am 04. Dez 2014, 17:21 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Dez 2014, 18:47
es ist schön dass du zufrieden bist und es ist kein schlechtes system, jedoch werden subwoofer wenn man sich nutzen möchte nicht eingemessen, irgendwo habe ich auch gelesen, dass die messung ab 60 Hz beginnt, was für tiefe bässe nicht immer reicht.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Dez 2014, 23:56 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#28 erstellt: 04. Dez 2014, 22:45

davidsonman (Beitrag #24) schrieb:
Und im übrigen war die Frage des TE nach class-d-avr...da bleibt dann auch nicht mehr so viel Spielraum und so große Auswahl...


Nein, der Ausgangspunkt war ein Class-D-Stereoverstaerker, was also immer noch nicht zwingend zu Pioneer und MCACC führt.
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 05. Dez 2014, 08:43
Nächstes Woche werde ich den Denon X-4100W gegen meinen Cambridge und gegen einen Verstärker von SAC (hat ein Freund) testen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.

@laut-macht-spass
Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Klingt so als hättest Du genau den richtigen Verstärker für Dich gefunden. Ich hoffe das gelingt mir auch mit dem Denon

@davidsonman
Wenn man den Berichten glauben darf liegen Welten zwischen dem Audyssey XT32 und XT. Ich für meinen Teil werde das XT32 antesten.
CarstenO
Inventar
#30 erstellt: 05. Dez 2014, 08:56
[q]Nächstes Woche werde ich den Denon X-4100W gegen meinen Cambridge und gegen einen Verstärker von SAC (hat ein Freund) testen.[/q]

Guter Ansatz.

Ich würde darauf achten, dass alle Geraete ihr Können zunächst ohne Klangbeeinflussung zeigen. Hier im Forum 'kennen' viele User schon das Ergebnis...


[Beitrag von CarstenO am 05. Dez 2014, 09:44 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#31 erstellt: 05. Dez 2014, 11:02

Fissure (Beitrag #29) schrieb:
Nächstes Woche werde ich den Denon X-4100W gegen meinen Cambridge und gegen einen Verstärker von SAC (hat ein Freund) testen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.

Ich auch! Würde mich freuen, davon zu hören.

Lad dir aber eine Datei mit rosa Rauschen runter (auf CD brennen oder über ein anderes, identisches Abspielgerät wiedergeben) und miss dann den Pegel ab (am besten mit einem Pegelmesser, aber zur Not geht auch eine Smartphone-App). Schon sehr kleine Abweichungen in der Lautstärke können zu einem unterschiedlichen Empfinden führen. Außerdem darauf achten, dass die Aufstellung und Hörposition absolut gleich bleibt.
basti__1990
Inventar
#32 erstellt: 05. Dez 2014, 12:11
Folgende Optionen würde ich mit XT32 testen:
Direct ( also nur Einmessung)
Und
Einmessung + dynamic eq ( nicht mit dynamic Volume verwechseln)

Alle anderen Optionen würde ich deaktivieren.
Dadof3
Inventar
#33 erstellt: 05. Dez 2014, 14:53
Also erst einmal sollte man für die reine Verstärkerleistung ganz ohne jegliche Einstellungen testen (also "Pure Direct"), ob man da überhaupt einen Unterschied hört. Das Testen des Einmesssystems ist dann der zweite Schritt. Da sollte man auch ein bisschen mehr zu wissen, als in der Anleitung steht, denn sonst ist man schnell enttäuscht. Mir ging es jedenfalls beim ersten Einmessen so, und es gibt hier auch viele Berichte von anderen, denen es ähnlich ging. Nach ein paar Versuchen mit weiteren Informationen war es dann aber umso besser.
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 05. Dez 2014, 22:48
@Dadof3
Danke für den Tipp. Hast Du eine Empfehlung für eine App?

@Basti
Auch an Dich: Danke für den Tipp.

Ich werde berichten wie es war
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 13. Dez 2014, 16:23
So, nun habe ich alles ausgiebig testen können.

Zum Thema Verstärkerklang:
Angetreten sind gegeneinander die folgenden Verstärker:
1. Yamaha PianoCraft RX-E400
2. Denon AVR-4100X Pure Direct
3. Denon AVR-4100X aktiviertem XT32
4. 2x SAC Igel 60 mit SAC Vorstufe beta

Zuspieler war ein DCD-2000AE SACD-Player von Denon. Als Lautsprecher kamen ein Eigenbau und ein Prototyp meiner zukünftigen und modifizierten Scamo 15 zum Einsatz (vermutlich wird der ein oder andere hier Unken, aber es sind wirklich gute Lautsprecher). Wir haben zu zweit getestet. 4 Ohren hören einfach besser als zwei

Klarer Sieger? Ja, den gibt es. Denon AVR-4100X mit aktiviertem XT32, aber dazu gleich mehr. Grundsätzlich war kein Unterschied zwischen dem Denon mit Pure Direct und der SAC Kombi zu hören. Ehrlich gesagt hat uns das beide doch überrascht. Der E400 konnte klanglich leider gar nicht mithalten und durfte nur kurz mitspielen. Ihm fehlte es an Klarheit und Spielfreude. Er machte einfach keinen Spass beim hören.
Nach dem Einmessen zeigte dann das XT32 sein können und bügelte die reproduzierbare Resonanz im Bassbereich bei Toccata und Fuge in d-Moll einfach weg.Im ersten Moment hatten wir das Gefühl, es fehle etwas an Bass mit aktiviertem XT32, dies legte sich jedoch nach ein paar weiteren Stücken. In Sachen Ortbarkeit, Staffelung und Auflösung ist keinerlei Unterschied zwischen dem Denon (in beiden Modi) und der SAC Kombi zu hören.

Vorgestern zudem mit Herr der Ringe ein paar 5.1 Tests gemacht.Was soll ich sagen: Leider geil! Die Erzählerstimme am Anfang des ersten Teils schwebt in der Mitte des Raumes. Das XT32 hat hier richtig gute Arbeit geleistet.

Mein klarer Sieger Denon AVR-4100X mit XT32. Um es mit laut-macht-spass Worten zu sagen: Volltreffer!

Danke an alle für den Input!
basti__1990
Inventar
#36 erstellt: 13. Dez 2014, 17:27
dynamic eq habt ihr nicht getest?
Aber jetzt hast du ja die Möglichkeit dazu gerade beim leiseren Hören wird der Bass wiederkommen, den du erst vermisst hast.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 13. Dez 2014, 17:34
viel sBass damit! gegen deinen cambridge hast du ihn nicht verglichen?
wenn aber das einmessystem eine besserung brachte dann wäre es auch egal.
davidsonman
Stammgast
#38 erstellt: 13. Dez 2014, 17:47
Hi!

Frei nach dem Sprichwort: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... (wenn ich mir das Threadthema angucke)

Nee, im ernst - deinen Tests nach zu urteilen hast du für dich alles richtig gemacht!!! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Kraftwerk für deine Boxen...
Viel Spaß und ganz lange viel Freude dran...

Gruß David
Dadof3
Inventar
#39 erstellt: 14. Dez 2014, 23:06
Danke für das Feedback zu dem Test! (Auch wenn das Ergebnis meinen Erwartungen entspricht ... )
Fissure
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 15. Dez 2014, 09:15
Dynamic EQ haben wir nicht im direkten Vergleich getestet. Damit werde ich mich mal in den nächsten Tagen beschäftigen.
Den Vergleich mit dem Cambridge hatte ich bereits vorher gemacht, jedoch nur an meinen NuBoxen. Hier war kein Unterschied bei Stereo zu hören. Da die Lautsprecher aber nicht so gut Auflösen, habe ich das Ergebnis hier nicht erwähnt. Die 5.1 Leistung des Denons ist erheblich besser. Er ist aufgrund des Einmesssystems einfach perfekt abgestimmt. Das alleine wäre schon Grund genug ihn gegen den Cambridge zu tauschen.

Erste Gehversuche mit Atmos stehen auch noch aus. 5.1.2 habe ich schon aufgebaut, brauche aber noch Testmaterial.
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 15. Dez 2014, 11:17
Prima, herzlichen Glückwunsch!
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