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Welcher Verstärtker passt zu NuVero 11?

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Beitrag
Hifi-Ralle66
Neuling
#1 erstellt: 23. Dez 2014, 23:08
Hallo,
ich bin technischer Hifi-Laie und liebäugle mit dem Kauf von 2 NuVero11 von Nubert. die Box hat eine Impedanz von 4 Ohm, einen Wirkungsgrad von 85 dB, eine Nennbelastbarkeit von 360 W und eine Musikbelastbarkeit von 520 W. Ich habe die Boxen über eine Stunde intensiv probegehört und ihr Klang hat mir sehr gut gefallen.

Nun zu meinem Problem:
bei der Frage nach dem passenden Vollverstärker hat mir der Hifi-Fachverkäufer offenbart, dass ich für die NuVero11 mindestens den NAD C 375 BEE (Kostenpunkt: € 1.325,-) brauche, weil die NuVero11 sonst ihren volle Klang und ihre volle Kapazität nicht entfalten könne. Ein Vollverstärker für um die € 500,- (in der Preislage hatte ich mir einen Verstärker vorgestellt) käme für die NuVero in keinem Fall in Frage. Optimal wäre sogar der Vollverstärker Marke Musical Fidelity M6si (Kostenpunkt € 2.495,-). Hier im Forum habe ich häufiger gelesen, dass schon einfache Verstärker ausreichen, um aus guten Boxen guten Klang rauszuholen.

Was soll ich tun? Dem geschäftstüchtigen Hifi-Fachverkäufer zu viel Umsatz verhelfen und seinem Rat folgen oder tut es tatsächlich auch ein einfacherer Verstärker?

Für gute Tipps erfahrener Hifi-Cracks wäre ich dankbar.

Gruß
Ralle
Donsiox
Moderator
#2 erstellt: 23. Dez 2014, 23:16
Hallo Ralle,

Gegen was hast du denn deine Lautsprecher verglichen und wie kannst du sie stellen? ( Aufstellungsrichtlinien )

Ansonsten:
Nubert ist dafür bekannt, recht wirkungssschwache Boxen zu bauen. Nehmen wir mal für Standlautsprecher nicht ungewöhnliche 91 dB bei einem Watt auf einem Meter, so haben wir 6 dB mehr. Um mit den Nuberts die selbe Lautstärke erreichen zu können, brauchst du also die vierfache(!) Verstärkerleistung.

Entscheidend für die Wahl des Verstärkers ist also, wie laut du hören möchtest.
Dass das keine 1.500 bis 2.000 Euro kosten muss, ist aber relativ offensichtlich...

Gruß
Jan
Hifi-Ralle66
Neuling
#3 erstellt: 23. Dez 2014, 23:31
Hallo Jan,

danke für Deine schnelle Antwort.

im Vergleich zu anderen Herstellern habe ich die NuVero11 noch gar nicht gehört. Ich hab gelesen, dass die LS von Nubert schon mehrfach Leserboxen des Jahres von div. Hifi-Zeitschriften waren. Da hab ich mir einfach die Boxen der NuVero-Serie angehört und die NuVero11 hat mir am besten gefallen.

Die LS würden bei mir ca. 4m auseinander stehen, ich würde ca. 4m davon entfernt hören. Wandabstand wird mir meine Frau wohl nicht mehr als 50 cm erlauben, weil die LS sonst zu sehr in den Mittelpunkt des Wohnzimmers stünden. Mein Wohnzimmer hat ca. 50 qm.

Sehr gerne lasse ich mir von Dir auch LS anderer Hersteller empfehlen.

Gruß
Ralle
Donsiox
Moderator
#4 erstellt: 23. Dez 2014, 23:41
Da entgeht dir aber einiges!!! wenn du nur einen Lautsprecher hörst
Möglicherweise gefallen dir Cabasse/Dali/KEF/Focal/ B&W deutlich besser?

Lautsprecher direkt empfehlen ist gerade in dieser Preisklasse sehr schwer...
Jeder namhafte Hersteller hat hier gute Produkte im Portfolie und was das beste für einen selbst ist, lässt sich nur durch intensives probehören herausfinden. Woher kommst du denn?
Vielleicht kennen ein paar Forennutzer gute Händler in deiner Nähe.
Hifi-Ralle66
Neuling
#5 erstellt: 23. Dez 2014, 23:51
Da magst Du Recht haben. Allerdings ist das Angebot so riesengroß, dass ich denke, wenn ich mich mit zu vielen Möglichkeiten befasse, werde ich mich nie entscheiden können.

Ich komme aus Weinheim. Kennt evtl. jemand ein Hörstudio, in dem ich LS verschiedener Hersteller probehören kann? 200 Km einfache Entfernung würde ich fahren.
Donsiox
Moderator
#6 erstellt: 24. Dez 2014, 00:01
Du musst dir ja auch keine dreihundert Modelle anhören
Nur mal ein paar Marken durchzugehen ist nicht verkehrt. Gerade die "großen", wie KEF, Quadral, Phonar, Dali, Canton, Focal...

Nicht mal weit von dir entfernt wäre Hirsch+Ille.
Jene sollen eine gute Auswahl und gute Preise bieten. Selbst dort war ich leider noch nicht, werde nächsten Monat aber mal dort vorbeischauen

Gruß
Jan
BlackH4wk
Stammgast
#7 erstellt: 24. Dez 2014, 00:04

Da entgeht dir aber einiges!!!

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bei knapp 1400€ PRO STÜCK, gibt es unzählige mögliche LS die du anhören könntest
Hier nur ein paar Beispiele die man sich anhören sollte/könnte ;D
Dynavoice Definition DF-8 das Paar für 779€ heißt aber nicht das sie schlechter klingen müssen als die Nubert - immer Geschmackssache
Klipsch RF7 II eher in der Preisklasse NuVero11 aber Klanglich was ganz anderes (nicht besser/schlechter, halt "anders")
ASW CANTIUS 612 2012er Serie, müsste man mal Anfragen ob man die noch kriegt - denke schon.UVP ab € 1.199,-
Wharfedale Jade 5 1.099,00 €/stk, die größeren JADE 7 gibts glaube ich so ab 1399€/Stk

Nur eine winzige Auswahl in der Preisklasse, alle wirklich enorm Unterschiedlich aber dadurch ja nicht besser/schlechter - man muss halt den Richtigen Lautsprecher für sich finden - da lohnt sich das Probehören mehr als alles andere, vor allem willst du ja keine kleine Summe investieren(zumindest für mich nicht :.)wenns du aber "Über"hast nimm die Nuberts einfach so schlecht sind die auf keinen Fall.
ATC
Inventar
#8 erstellt: 24. Dez 2014, 09:17
Moin,

nun, die angeleierten, nichtssagenden Leserwahlen haben mal wieder gegriffen,
da wird bei Nubert einiges dafür angeleiert, nur zur Info

Trotzdem können dir die NV 11 gefallen, das ist auch keine Schande.
Wenn du diesen Lautsprecher annähernd ausreizen möchtest, dann hat der Verkäufer aber (leider) zu 100% recht.
die Lautsprecher benötigen dann solche Stromlieferanten (auch wenn Forumsexperten das aus der Ferne anders beurteilen )

Selbst zwei Cambridge Audio Monos bringt man damit zum Glühen,
die genannten Amps reizen die NV nicht aus, genügen dann aber doch 99% der Herrschaften.

Cracks nehmen zum Ausreizen PA Endstufen, nur als Info, z.B. ne Yamaha P 7000 s

Auf dem Weg zum Probehören zu Nubert bist du übrigens an mindestens zwanzig Händlern vorbeigefahren bei welchen man verschiedenes anhören könnte

Gruß
Fanta4ever
Inventar
#9 erstellt: 24. Dez 2014, 09:57
@meridianfan01, wie ist denn das mit dem ausreizen gemeint ?

Das interessiert mich wirklich, die technischen Daten auf der Nubert Homepage kann ich lesen, dann kann ich mir auch ausrechnen welche Lautstärke ich mit wieviel Watt in welchem Abstande erreiche, aber das ist sicher nicht gemeint, oder ?

Denkst du nicht das 99% der User mit dem was ein im Budget liegender Yamaha A-S700 leisten kann ausreichen bedient wären ?

Auch das ist eine ernst gemeinte Frage, ich kenne den A-S700, aber die NuVero 11 nicht.

LG
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 24. Dez 2014, 10:38
Hallo,

bislang habe ich noch von keinem sinnvollen und glaubwürdigen Vergleich gelesen, wo die NuVero hinterher nicht das Nachsehen hatten. Ich habe sie aber selbst bislang nicht gehört. Wenn Sie einfach nur das von den günstigeren Baureihen Gebotene verbessert fortführen, dann gibt es für das Geld ganz sicher Besseres.

Es lohnt sich eigene Vergleiche anzustellen, wenn man Interesse an möglichst gutem Klang für sein Geld hat.

Wenn man genug Geld hat und das Interesse am Klang nicht sonderlich ausgeprägt ist, kann man sich solche teuren und hübschen Boxen aber auch einfach ins Wohnzimmer stellen.

Der Rat zu den PA-Endstufen von Yamaha scheint nach dem was ich zur NuVero und den zu den Yamaha-Endstufen bislang gelesen habe sehr sinnvoll. Insbesondere wenn ein ATM zum Einsatz kommen sollte.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Dez 2014, 10:39 bearbeitet]
ATC
Inventar
#11 erstellt: 24. Dez 2014, 10:57

Fanta4ever (Beitrag #9) schrieb:
@meridianfan01, wie ist denn das mit dem ausreizen gemeint ?


Das der Amp nicht der limitierende Faktor ist.


Fanta4ever (Beitrag #9) schrieb:
Denkst du nicht das 99% der User mit dem was ein im Budget liegender Yamaha A-S700 leisten kann ausreichen bedient wären ?


Nein, denke ich nicht.
ist aber auch leicht herauszulesen aus Ampvergleichen im NuForum.

Ob das dann aber 70,80 oder 90 % aller user sind,
Dadof3
Inventar
#12 erstellt: 24. Dez 2014, 10:57
Ralle, der Erfolg von Nuberts Geschäftsmodell basiert in erster Linie darauf, dass Leute, statt in Hifi-Läden zu gehen, sogenannte Testberichte lesen, sich auf dieser Basis für Nubert entscheiden und sie nach Hause bestellen. Dort gefallen sie dann irgendwie, oder auch nur so lala, aber es steht ja überall, es gäbe nichts besseres fürs Geld, und überhaupt jetzt noch mal wieder alles einpacken und zurückschicken und dann durch die Hifi-Läden rennen und so, nee, dann behält man sie halt.

Es ist zudem schon bemerkenswert, dass die Produkte des wohl größten Anzeigenkunden in den Tests immer so weit vorne platziert sind, während hier im Forum, wo Leute ohne finanzielle Motive sind, die eine große Vielzahl von Lautsprechern gehört haben, Nubert nur sehr selten empfohlen wird.

Und diese "Leserwahlen" - da wählen die Leser doch nur das, was die Zeitschriften ihnen vorkauen, eigentlich hat man ja keine Ahnung, aber etwas muss man ja ankreuzen, wenn man den Hauptgewinn (zufällig ein Paar Boxen von Nubert) haben will, von Ergebnismanipulationen a la ADAC ganz zu schweigen.

Nubert ist kein Schrott, es sind ordentliche Lautsprecher zu marktüblichen Preisen, und manchen gefallen sie auch nach dem Hörvergleich mit anderen Lautsprechern noch sehr gut. Aber längst nicht allen, denn Lautsprecherkauf ist vor allem auch Geschmackssache.

Also tu dir den Gefallen und gehe in ein paar Hifi-Läden und höre dir dort einiges an. Wenn du dort deine Auswahl getroffen hast, bestell dir auch eine nuVero 11 nach Hause und vergleiche sie dort gegen deinen Favoriten.
Donsiox
Moderator
#13 erstellt: 24. Dez 2014, 11:04
Ich würe behaupten, dass man hiermit: http://www.thomann.de/de/pas_2002pca.htm zumindest nahezu problemlos betreiben kann.

Ansonsten stehe ich voll und ganz hinter Dadof.
Das größere Übel als bei Nubert sehe ich aber eher bei Teufel...

Probehören ist nie verkehrt und macht doch auch Spaß

Gruß
Turbochris2
Stammgast
#14 erstellt: 24. Dez 2014, 11:39
Hi,
was mir zu Nubert einfällt ist Brot&Butter. Nix schlechtes, aber da 100% des Erlöses bei Nubert bleiben und kein Händler 50% abbekommt, könnten da eigentlich für so viel Geld ganz andere Lautsprecher raus kommen. Er baut aber eigentlich immer nur die selben Chassis in verschiedenen Kombinationen zusammen, was natürlich nie mehr ergeben wird als wieder eine Nubert Box. Nur Watt und Strom hungriger. Schlechter Wirkungsgrad ist übrigens kein Zeichen für besonders gute Lautsprecher.
Was mir aber auffällt, das alle Nubert Besitzer, wenn man erwähnt das es für das Geld auch andere, sehr interessante Boxen gäbe, geradezu hysterisch reagieren. Nubert hat für mich daher immer etwas sektiererisches.

Was die Nuvero angeht, die ich leider noch nicht hören konnte, sei Dir zu solchen Kalibern aber eins gesagt: soll es wirklich gut klingen, kauf einen Verstärkerboliden, der trotz brachialer Ströme im Bass, gleichzeitig noch feinzisilierte Leistungen im Microwatt Bereich aufdröseln kann, damit die Kalotte schön glänzt. Dafür gibst Du etwas so um die 2000 Euro aus. Klar, Geräusche kommen auch mit einem 25 Watt Digitalamp mit Computernetzteil aus eBay raus. Manche schwören ja sogar drauf, manche sammeln auch Micky Maus Hefte...

Alternativ und in jedem Fall besser ist es, zwei Verstärker zu verwenden. Einer der sich um Hoch/Mitteltonbereich kümmert und aufgrund der durch die Weiche im Tieftonbereich ins unendliche steigenden Impedanz nur locker aufspielen braucht. Der andere kann dann schwitzen und die Bässe weich kloppen. Dabei ist es sicher nicht verkehrt zwei identische Endstufen zu nehmen. aber natürlich kann man auch verschiedene kombinieren. Dabei würde ich immer gute PA Endstufen ins Auge fassen, die sind schaltungstechnisch schon seit Jahren mit HIFI identisch, nur das man bei HIFI an allem teuren sparen kann und statt vernünftiger Trafos und Elkos lieber beeindruckende Plastikfassaden verkauft, für den ungefähr 3-fachen Preis.
Ich denke das Du bei unter 800 Euro für zwei gute PA Endstufen mit einem 2000 Euro Vollverstärker kommen müsstest, wobei ich vermute das ersteres besser klingen wird und bei höherem Pegel den VollV. sowieso völlig an die Wand spielt.

Das ist meine persönliche, aus praktischen Versuchen entstandene Meinung. Andere Personen können selbstverständlich anderer Meinung sein und das sogenannte Bi-Amping für Schwachsinn halten. Kann es auch sein, vor allem auch, weil es schlechte Boxen nicht besser machen kann. Bei fetten, wertvollen Boxen dagegen, muss man schon richtig ignorant sein um den Unterschied zu überhören.

Gruß!
Fanta4ever
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2014, 12:33
Moin,

meridianfan01 (Beitrag #11) schrieb:
Das der Amp nicht der limitierende Faktor ist

also ehrlich, da hatte ich dir etwas mehr zugetraut....

LG und Frohe Weihnachten
ATC
Inventar
#16 erstellt: 24. Dez 2014, 13:04

Fanta4ever (Beitrag #15) schrieb:
Moin,

meridianfan01 (Beitrag #11) schrieb:
Das der Amp nicht der limitierende Faktor ist

also ehrlich, da hatte ich dir etwas mehr zugetraut....


Was verstehst du daran nicht bzw. was willst du denn hören?
Stell mal ne genaue Frage wenn du eine genaue Antwort möchtest, danke.
Donsiox
Moderator
#17 erstellt: 24. Dez 2014, 13:09
Ich möchte gerne wissen, weshalb, wenn keine Lautstärken über 90 dB am Hörplatz ankommen sollen, eine Endstufe wie die verlinkte PAS nicht reicht.

Danke und Gruß
Jan
ATC
Inventar
#18 erstellt: 24. Dez 2014, 13:19

Donsiox (Beitrag #17) schrieb:
Ich möchte gerne wissen, weshalb, wenn keine Lautstärken über 90 dB am Hörplatz ankommen sollen, eine Endstufe wie die verlinkte PAS nicht reicht.


Moin,

an wen richtet sich die Frage denn jetzt?
Wer hat behauptet das die PAS für 90db nicht ausreicht?
hat der TE eine max. db Angabe gemacht? db/a oder b oder c? Spitzen oder Durchschnittspegel?

Die PAS ist in deren Größenklasse ja der Geheimtip schlechthin, wer das blau mag und nichts Größeres braucht, gerne.
Fanta4ever
Inventar
#19 erstellt: 24. Dez 2014, 13:19

Stell mal ne genaue Frage wenn du eine genaue Antwort möchtest, danke.


Oh, ich wusste nicht das man dir alles genau vorkauen muss, wie schon geschrieben hatte ich dir da etwas mehr zugetraut, schade.

Aber zu deiner Frage (deren Antwort ja eigentlich auf der Hand liegt) in wie Fern limitierend ? Was wird denn limitiert ?

Die maximale erreichbare Lautstärke ?
Der Klang ?
Die Fähigkeit die Musik auch dynamisch genug darzustellen ?

Für was brauch ich denn einen MF M6i, was kann da der A-S700 nicht ?

LG
ATC
Inventar
#20 erstellt: 24. Dez 2014, 13:38
Moin,

ohh, ich wusste nicht das ich hier auch noch hellsehen muss um in dem Forum zu schreiben.

Woher sollte ich bitte wissen worum es dir genau geht,
du selbst hast deine Frage jetzt auf 4 verschiedene Bereiche (Fragen) aufgesplittet.

Aber gerne.
Ja, die maximal erreichbare Lautstärke wird auch durch einen MF 6i begrenzt nicht nur durch den von dir genannten Yamaha.
Klang? Wenn man früher auftretende Verzerrungen als Klang bezeichnet weil man dies hört, ja.
Bezüglich Dynamik ist meist der Lautsprecher an sich aufgrund seiner Konstruktion begrenzender.
Wenn man sehr dynamische und bassreiche Musik hört kann trotzdem das Netzteil begrenzen wenn nicht genug Strom geliefert wird.
Natürlich unerheblich bei Flötenspiel mit Frauenstimme...
Ein MF 6i liefert im Vergleich zum AS 700 bei Bedarf mehr Strom, Hochtöner klirrt zum Beispiel früher.
Ob hier erheblich? keine Ahnung, ich nicht wissen wie laut der TE hören wollen, auch nix hellsehen.

Er kann von mir aus gerne den AS 700 kaufen,
nur darf man dann nicht von ausreizen sprechen, ganz einfach.
Dadof3
Inventar
#21 erstellt: 24. Dez 2014, 13:54

Tywin (Beitrag #10) schrieb:
bislang habe ich noch von keinem sinnvollen und glaubwürdigen Vergleich gelesen, wo die NuVero hinterher nicht das Nachsehen hatten. Ich habe sie aber selbst bislang nicht gehört. Wenn Sie einfach nur das von den günstigeren Baureihen Gebotene verbessert fortführen, dann gibt es für das Geld ganz sicher Besseres.

Die nuVero 11 und 14 bieten meiner Meinung nach tatsächlich signifikant besseren Klang als die Serien darunter. Bei den preiswerteren Reihen und auch den kleineren nuVeros habe ich bei keinem Lautsprecher je das Gefühl gehabt, dass man da nicht für jeden Geschmack auch besseres fürs Geld finden kann. Bei nuVero 11 und 14 sieht das etwas anders aus, da kann ich mir schon vorstellen, dass es Leute gibt, denen sie auch nach einem intensiven Hörvergleich am besten gefallen. Für mich waren sie dennoch nichts.

Hinzu kommt, dass sie in der Tat sehr anspruchsvoll bei den Verstärkern sind. Dass man jetzt mindestens 1400 € dafür ausgeben müsse, halte ich so pauschal zwar nicht für richtig, aber teurer wird's allemal.


Turbochris2 (Beitrag #14) schrieb:
...was mir zu Nubert einfällt ist Brot&Butter. Nix schlechtes, aber da 100% des Erlöses bei Nubert bleiben und kein Händler 50% abbekommt, könnten da eigentlich für so viel Geld ganz andere Lautsprecher raus kommen.

Du unterschätzt, welche Kosten für Werbung, Beratung, Abwicklung, Versand, Retouren, Wiederaufbereitung, B-Ware-Rabatte usw. anfallen. Das ist nicht groß billiger als ein Ladengeschäft mit der dortigen Beratung. Nicht ohne Grund sind Lautsprecher (anders als viele andere Produkte) häufig beim lokalen Hifi-Händler billiger zu bekommen als im Internet - oder zumindest nicht sonderlich teurer als dort.

Zum Bi-Amping sage ich nur, dass Günther Nubert selbst das sehr kritisch sieht und davon abrät, wenn man sich nicht sehr ausführlich damit beschäftigt, also eigene angepasste Frequenzweichen (vor den Endstufen!) baut und ähnliches. (Zitat: "Bi-Amping gehört in die Hände von Profis.")
Fanta4ever
Inventar
#22 erstellt: 24. Dez 2014, 18:57
Hallo,


meridianfan01 (Beitrag #8) schrieb:
Wenn du diesen Lautsprecher annähernd ausreizen möchtest, dann hat der Verkäufer aber (leider) zu 100% recht

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe dich in einer vernünftigen Art und Weise gefragt was damit gemeint ist.
Darauf kam dieser nichtssagende Text

meridianfan01 (Beitrag #11) schrieb:
Das der Amp nicht der limitierende Faktor ist

Ich wollte nur von dir wissen wie deine Aussage gemeint war und dafür brauchst du jetzt plötzlich hellseherische Fähigkeiten ?

meridianfan01 (Beitrag #20) schrieb:
nur darf man dann nicht von ausreizen sprechen

Du hast doch davon gesprochen, sonst niemand.

keine Ahnung, ich nicht wissen wie laut der TE hören wollen, auch nix hellsehen.

Was soll dieser provokative Unsinn, ist das jetzt deine Art sich zu unterhalten ?

Unterm Strich ist das für mich nur heiße Luft, für ein paar extreme, praxisferne Situationen, die den "Otto Normal User" sicher nicht betreffen wird ein sehr leistungsfähiger Amp benötigt, ansonsten kann man auch mit einem Gerät wie dem A-S700 oder einem Sherwood Newcastle RX-772 für kleines Geld glücklich werden.

LG
Turbochris2
Stammgast
#23 erstellt: 24. Dez 2014, 21:12
Hi,
Bi-Amping ist grundsätzlich eine Endstufe vor jedem (vom Hersteller!) aufgetrennten, passiven Weichenzweig.
Weiche vor der Endstufe ist Aktivbetrieb und erfordert eine ganz andere Vorgehensweise bei der Konstruktion der Box. In der Tat etwas für Profis.

Spätestens wenn Nubert die ersten Endstufen anbietet, wird Herr Nubert Bi-Amping wärmstens empfehlen. Da Hifi aber im allgemeinen nach einem festen Budget gekauft wird, wird er den Leuten bis dahin einreden, auf jeden Fall das meiste Geld für Boxen zu verbraten und die Nuvero am besten an einem Radiowecker für 7 Euro zu betreiben.

Was die Kostenverteilung für die Nubert Produkte angeht, eine teure Werbeabteilung und einen ordentlichen Kundendienst unterhalten auch andere Hersteller, die über Fachhändler verkaufen. Ich finde jedenfalls das Preis Leistungsverhältnis, genau wie bei Teufel´s Trümmern, wenig überragend, sondern eher durchschnittlich. Ich schließe mich der Meinung an, das man mit etwas Mühe in jeder Preisklasse besseres findet als die Direktversenderboxen.
Wenn man das Probehören allerdings als puren Stress empfindet und nicht als erfreuliche Erfahrung, kann man halt mit dem Lesen von Tests und ein paar Internet Clicks auch Geräuscherzeuger bekommen. Ganz bequem. Solange man dann nicht den Fehler macht, nach dem Kauf noch anderes zu hören, kann man damit sicher auch zufrieden alt werden. Ohne aus dem Sessel auf zu stehen.

Ich finde das schon eine beachtliche rhetorische Leistung, den Leuten über Jahre einzureden, das es für sie ein Vorteil wäre, wenn man ein Produkt nicht vor dem Kauf mit den Wettbewerbern vergleichen darf. Vor allem bei den Preisen. Denn der Straßenpreis der Wettbewerber mach das Gesülze vom preiswerten Produkt ja schon seit Jahrzehnten lächerlich.

Gruß!


[Beitrag von Turbochris2 am 24. Dez 2014, 21:14 bearbeitet]
ATC
Inventar
#24 erstellt: 25. Dez 2014, 09:46

Fanta4ever (Beitrag #22) schrieb:
Unterm Strich ist das für mich nur heiße Luft, für ein paar extreme, praxisferne Situationen, die den "Otto Normal User" sicher nicht betreffen wird


Was das für dich bedeutet ist mir ehrlich gesagt schnuppe,
und wenn du die Antworten nicht verstehen kannst oder willst ist mir dies auch egal.

Wenn du meinst durch deine Zitiererei alles undurchsichtig zerpflücken zu müssen, dann mach das.

Dem TE wurden praxisnahe Erfahrungen mitgeteilt, schade das du damit nicht dienen kannst sondern wie viele hier einfach nur zweifelhaft Angelesenes in jedem Thread weitersabbelst.


Viel Spaß weiterhin und FW
Fanta4ever
Inventar
#25 erstellt: 25. Dez 2014, 20:42
War ja klar, wieder mal eine überhebliche Antwort vom Oberchecker

Schade das du deine zweifellos vorhandene Erfahrung so zur Schau stellen mußt, viele Lautsprecher zu kennen ist sicher von Vorteil und ich bin der letzte der das nicht repektiert, ein anständiger Charakter ist mir jedoch deutlich lieber.

Viel Spaß weiterhin

Danke, aber der vergeht mit langsam....

Wünsche noch ein schönes Rest-Weihnachten.
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