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"Frei" klingender Verstärker gesucht

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Autor
Beitrag
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Jan 2015, 00:32
Hallo Zusammen,

mein erster Beitrag!


Trotz einiger Versuche und Recherche auch die letzten Jahre, ist es mir bis heute nicht gelungen, mich für einen hochwertigen Verstärker zu begeistern.

Umso vollwertiger der Klang so scheint mir, also musikalischer, kompletter usw.. scheint im gleichen Zug ein entscheidender Faktor verloren zu gehen. Nämlich die "Freiheit" möchte ich es mal nennen.

Seit ich irgendwann bei der Sonics Allegra Box gelandet bin, die mich immer noch begeistert, klingt zwar alles gut, wesentlich offener, raumerfüllender als ich bislang kannte,
jedoch versuche ich von Zeit zu Zeit immer wieder einen Anlauf, um zwei Verstärkertypen insich vereint zu finden.

Auf der einen Seite ist es ein (ja, Achtung!) Yamaha ax397, der nach wie vor mein Hauptverstärker ist
, sowie ein älteres Myryd Gerät

Auf der anderen Seite habe ich Verstärker besessen wie den Denon Sa1 ( Ref.Klasse, ujujujj), Yamaha2000, Rotel irgendwas, NAD ( höhere Klasse ), Abacus, ein paar andere, an die ich mich grad nicht erinnere... und eine alte Bryston Vorstufe in Verbindung mit einer Horch 2.4 Endstufe.
Die bislang "vollwertigste" Kombi für mein Gehör.
Den Horch habe ich behalten, da er über mein wirklich hochwertiges Disco Mischpult ( Formula Sound ) einen super CD Klang hat.
Insgesamt jedoch zu unkontrolliert, gerade bei Vinyl im Bassbereich.
Dafür können beide wohl nichts.

Im Grunde höre ich seit ewigen Zeiten elektronische Musik auf Platte, bin jedoch musikalisch absolut aufgeschlossen, so dass ich von Jazz über Weltmusik, Rock, Klassik, so ziemlich alles gerne zwischendurch höre.
Dann auf CD und das auch sehr gerne endlich mit einem amtlichen Verstärker Sound.

Wer will das nicht.

Preislich bin ich gerne flexibel, doch bezweifle ich, dass das nächst teuerste Teil meinen Wunsch nach "frei" klingend erfüllen kann.

Mein Hörraum ist nicht besonders bedämpft. Möbel, Pflanzen, aber auch Fliesen, hoche Decken, ca. 35-40qm groß.

An den Sonics in Verbindung mit dem Yamaha397 fasziniert mich immer, wie groß und losgelöst er aus nahezu jeder Position klingt. Der Raum scheint stets erfüllt mit gleichmäßigem Klang. Es strahlt, ohne mich zu nerven.
Im fehlt Kontur im Bassbereich und ein bisschen das "anfassbare", ja eben das kribbelnde musikalische..
Swing! ;-)

Der Myryad auch sehr frei, jedoch etwas spitz möchte ich sagen, ohne Tiefgang, der bei diesen Lautsprechern ohnehin nicht so überbetont wird.

Andere Verstärker, wie der Bryston oder Denon und meinetwegen auch der Yamaha 2000, oder ein geliehener Marantz, klingen satter, plastischer, tiefer, musikalischer, jedoch eingeengt. Man müsste sich genau zwischen die Lautsprecher setzen...

Damit komme ich nicht so klar.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Grüße
Milo

PS: Hoffe, mich im allgemeinen Hi-Fi Jargon nicht allzusehr vergriffen zu haben. Also, dass es verständlich ist.
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Jan 2015, 12:08
Verstärker klingen nicht. Das einzige, was unterschiedlich sein kann, wäre ihre Ausgangsspannung, die den einen Verstärker lauter als den anderen klingen lässt. Doch reine Klangunterschiede gibt es bei Verstärkern nicht, sondern nur Aussgangsspannung und generelle Leistung des Netzteils dürften die Unterschiede sein, wenn man Optik mal weg lässt.
Highente
Inventar
#3 erstellt: 21. Jan 2015, 12:19
Trotzdem kannst du dir mal einen Audionet Sam G2 anhören.
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 21. Jan 2015, 13:58

LovemusicXX (Beitrag #2) schrieb:
Verstärker klingen nicht. Das einzige, was unterschiedlich sein kann, wäre ihre Ausgangsspannung, die den einen Verstärker lauter als den anderen klingen lässt. Doch reine Klangunterschiede gibt es bei Verstärkern nicht, sondern nur Aussgangsspannung und generelle Leistung des Netzteils dürften die Unterschiede sein, wenn man Optik mal weg lässt.



Danke. Das mag wissenschaftlich so richtig sein. Für mich klingen sie unterschiedlich. So wie für viele andere anscheinend auch.

Den Audionet versuche ich mir mal zu Gemüte zu führen. Danke für den Tipp.
glenfarclas
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Jan 2015, 14:06
basteroid, auch für mich klingen Verstärker durchaus verschieden. Basskontrolle UND losgelöste Entspanntheit - danach habe ich auch lange gesucht und nicht gefunden. Ist in einem halligen Raum aber auch schwer, ich habe bisher lieber auf den knackigen Bass verzichtet. Vielleicht mal creek oder exposure?

Was die Enge angeht: Manche Amps machen einen künstlichen Raum durch Phasenverschiebeungen. Da wäre dann ein Monosignal nicht als Punktschallquelle, sondern als Klangwolke zwischen den LS zu hören. Hast Du dem Yamaha mal diesbezüglich auf den Zahn gefühlt?


[Beitrag von glenfarclas am 21. Jan 2015, 14:10 bearbeitet]
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 21. Jan 2015, 14:12
Genau das ist es irgendwie. Umso mehr Kontur und Grundton, desto eingeengter klingt es für mich irgendwie.
Auf etwas Bass verzichte ich durchaus lieber. Es sollte eben eine Klangverbesserung werden.

Mir sagte mal jemand, dass das betreiben eines separaten subwoofers technisch nicht so richtig oder korrekt umsetzbar wäre.

Befürchte, ich habs bis heute nicht verstanden

edit....

Auch was den künstlichen Raum durch Phasenverschiebungen angeht, bin ich das schon gefragt worden.

Ich selbst kann es nicht prüfen. Alzu "psychotisch" klingt es jedoch nicht für mich. Ich glaube, ich hätte eine
Phasenverschiebungen schonmal gehört irgendwo und das klang eben etwas "psycho"


[Beitrag von basteroid am 21. Jan 2015, 14:14 bearbeitet]
glenfarclas
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Jan 2015, 14:27
Monosignal anlegen, der Ton muss dann als Punkt zwischen den Ls stehen. Sonst mogelt der Amp.
Dadof3
Inventar
#8 erstellt: 21. Jan 2015, 21:13
Wenn da kein Punkt ist, sondern eine breite Linie, liegt das am Raum und der Aufstellung, nicht am Verstärker. Jedenfalls bei jedem halbwegs vernünftig konstruierten Gerät.

Mir sind auch keine Amps bekannt, die "einen künstlichen Raum durch Phasenverschiebeungen" erzeugen würden. (Außer zuschaltbaren DSP-Programmen in manchen AVR.)


[Beitrag von Dadof3 am 21. Jan 2015, 21:17 bearbeitet]
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 21. Jan 2015, 22:47
Welche Verstärker sind denn eher hell oder so abgestimmt, dass sie meinem Geschmack entsprechen könnten?

Einfach mal ein paar Beispiele hierzu, wären mir u.U schon hilfreich.
RocknRollCowboy
Inventar
#10 erstellt: 21. Jan 2015, 22:53

Welche Verstärker sind denn eher hell oder so abgestimmt, dass sie meinem Geschmack entsprechen könnten?

Eigentlich keiner.
Wenn man sich die Frequenzgänge in den Testzeitschriften ansieht, laufen 99% der Verstärker total linear.

Es kann einige sehr wenige Ausnahmen geben, die sind mir aber noch nicht untergekommen.
Und wenn die nicht linear verlaufen würden, dann ist das aber kein HiFi mehr.
Kann aber trotzdem gefallen.

Gruß
Georg
Warf384#
Inventar
#11 erstellt: 21. Jan 2015, 23:05
"Eingeent", "Unfrei", Halliger Raum....

Sorry, aber das hört sich nicht danach an, als ob man da beim Verstärker ansetzen müsste.
Es klingt nicht nur so, es ist der falsche Ansatz.
Raumoptimierung ist das Stichwort, sowie Aufstellung. Du magst mich und viele andere für diese Antwort als "engstirnig" oder was auch immer bezeichnen, aber ich bevorzuge dann doch eine Lösung, die den Klang tatsächlich ändert.

Auch ich habe Erfahrungen mit "Verstärkerklang" und damit verbundener Räumlichkeit gemacht.
Durch eine messtechnische Überprüfung hat sich das Ganze dann als nur ein Gleichlauffehler des Lautstärkereglers erwiesen. Nix helle Abstimmung (Klangregler lassen grüßen ), nicht Phase, nicht der Klirr.
Die meisten Menschen, die dann über Verstärkerklang reden, sind Laien (nicht böse gemeint), die meinen die Klangregler benutzen zu müssen. Kein Wunder dass es dann unterschiedlich klingt, wenn der eine bei 10 kHz den Hochton anhebt, der andere bei 6 oder 8 kHz, und das jeweils mit völlig anderer Güte.

Evtl ist noch (nicht nur bei Klassik) der Signal-Rausch-Abstand wichtig, ein zu lautes Hintergrundrauschen bewirkt oft ein "Vermatschen" des Sounds bei leisen Passagen.
Dadof3
Inventar
#12 erstellt: 21. Jan 2015, 23:43

basteroid (Beitrag #9) schrieb:
Welche Verstärker sind denn eher hell oder so abgestimmt, dass sie meinem Geschmack entsprechen könnten?

Es gibt keine hell oder dunkel abgestimmten Verstärker, jedenfalls nicht bei den Transistorgeräten. Wenn du hellen Klang willst, brauchst du einen Equalizer. Vielleicht reicht auch schon der Klangregler.

Ich habe leider noch nicht verstanden, was du mit "frei" meinst. Der Klang ist entweder exakt lokalisierbar (das wird bei Hifi im Wortsinn eigentlich angestrebt) oder rundum einhüllend (kein Hifi, kann aber trotzdem sehr schön sein.)

Beides gleichzeitig geht nicht, jedenfalls nicht ohne DSP-Programme.

Was auch immer du willst, die Lösung liegt nicht in einem anderen Verstärker, sondern in der Aufstellung, der Raumakustik und den Lautsprechern. Oder in Mehrkanalmusik (ggf. auch künstlich erzeugt).


[Beitrag von Dadof3 am 21. Jan 2015, 23:46 bearbeitet]
glenfarclas
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Jan 2015, 00:44
Bevor Du Dich hier verrückt machen lässt, geh doch mal in ein gutes Hifistudio, die creek, naim, exposure usw. führen und hör davon was an. Nur um zu überprüfen, ob Du überhaupt hören kannst...
Einige hier messen ja lieber als ihren Ohren zu vertrauen.
Dadof3
Inventar
#14 erstellt: 22. Jan 2015, 00:58

glenfarclas (Beitrag #13) schrieb:
Einige hier messen ja lieber als ihren Ohren zu vertrauen.

Aus gutem Grund ...

Wenn du ein Möbel für die Nische im Flur kaufst, vertraust du lieber deinen Augen als dem Maßband?
Vertraust du lieber deiner Haut als dem Thermometer, wenn du die Tiefkühltruhe einstellst?
Ziehst du Radmuttern lieber nach dem Gefühl im Handgelenk an statt mit Drehmomentschlüssel?
Glaubst du einem Polizisten ohne Radarpistole, der behauptet, du seist 27 km/h zu schnell gefahren?

Der Mensch ist ein tolles Wesen, flexibel, anpassungsfähig, intelligent, mit technisch unerreichter Mustererkennung, und seine Sinne in der Tat oft auch sehr sensibel ... aber leider fürchterlich schlecht kalibriert und leicht zu täuschen.

Übersicht diverser Blindtests


[Beitrag von Dadof3 am 22. Jan 2015, 00:59 bearbeitet]
tinnitusede
Inventar
#15 erstellt: 22. Jan 2015, 01:07

Highente (Beitrag #3) schrieb:
Trotzdem kannst du dir mal einen Audionet Sam G2 anhören.



oder einen Lindemann AMP 4,
stranger2804
Stammgast
#16 erstellt: 22. Jan 2015, 06:30

basteroid (Beitrag #9) schrieb:
Welche Verstärker sind denn eher hell oder so abgestimmt, dass sie meinem Geschmack entsprechen könnten?

Einfach mal ein paar Beispiele hierzu, wären mir u.U schon hilfreich.



Yamaha hast du ja schon, Denon und Onkyo würde ich noch in diese Schublade stecken.
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 22. Jan 2015, 06:36
Verstehe...

Danke soweit erstmal für die Beteiligung.

Selbstverständlich habe ich in diesem Raum schon umgebaut und mit Teppichen und Möbel ein wenig experimentiert. Vorhänge, Pflanzen usw...
Ich finde grundsätzlich, egal mit welchen getesteten Komponenten, dass sich die Lautsprecher ansich in diesem Raum ausgezeichnet machen.

Von Nah und Fern.

Im direkten Vergleich, wie weiter oben -glenfarclas- ansatzweise schrieb, klingt Elektronik mit mehr Grundton ( um es so auszudrücken )

weniger raumausfüllend, so meine Erfahrung.

Betritt man den Raum, scheint irgendwo eine unsichtbare Trennlinie, ab der es erst so etwas wie Stereo wird.

Dafür gerne tiefer, plastischer, lebhafter, kontuierter usw...usw... Mehr Substanz eben.

Yamaha ax397 Myryad Mi120, beides keine Ultra Amps, lassen im Direktvergleich den Raum erstrahlen, im Sinne von Ausfüllen.

Klingt komisch. Ist aber so.

Klangempfinden und Geschmacksache, bzw. Vorlieben, ja.

Dafür brauche ich kein gutes Gehör.
Jeder, der sich für Hi-Fi interessiert hört jedoch mehr als ein "Unbeteiligter"
Dass ich einen musikalischen background habe, spielt hier tatsächlich weniger eine Rolle, aber irgendeine schon, denke ich. So, dass durchaus eine Sensibilität
glenfarclas
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Jan 2015, 17:42
dadof, gut auf den Punkt gebracht. Ich kaufe also ein neues Möbelteil für die Nische, es passt auch hin und gefällt mir aber doch nicht recht. Ich finde, es wirkt klobiger als das alte Teil. Jetzt kann ich nachmessen und feststellen, dass beide vergleichbare Aussenmasse haben. Du sagst mir, mein Empfinden betrügt mich. Ich sage - wenn einige andere diese Empfindung teilen - dass ich mich vielleicht nach etwas filigraner wirkendem umsehen sollte.
Der Hinweis, dass es messtechnisch nicht nachzuvolziehen ist, besänftigt mein Empfinden nämlich nicht.

Und basteroids auch nicht.
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 22. Jan 2015, 18:39
So ist es. Anhand eines Kochrezeptes weiß ich auch nicht wie etwas schmeckt. Ich kann es mir in etwa vorstellen, wenn es hoch kommt
Don_Tomaso
Inventar
#20 erstellt: 22. Jan 2015, 19:09
Na ja, wenn es hochkommt, hat es ja eher nicht geschmeckt...
TKCologne
Inventar
#21 erstellt: 22. Jan 2015, 22:22
Versuch es mal mit einer Klangschale aus der Voodooecke
bullsei
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 22. Jan 2015, 23:09
Ich behaupte es liegt an den Kabeln. Weniger als für diese muss man für freien Klang nicht ausgeben http://projekt-akust...l/Odin-LS::1575.html
Hosky
Inventar
#23 erstellt: 22. Jan 2015, 23:23
Oder Du probierst es mit dem Aktivator.
basteroid
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 23. Jan 2015, 00:36
Kann die letzten Kommentare nicht so einordnen.

Brauche ich mit meinem 300,- Verstärker eine Klangschale?, weil dieser etwas zu können scheint, was ein 8000,-VK Amp aus der Bravo Referenzecke nicht kann?


Nene,, ich sitze nicht nur auf dem Sofa zum Musikhören und rüttel und dreh schon lange nicht mehr an den LS herum.
padua-fan
Inventar
#25 erstellt: 23. Jan 2015, 00:48
Die letzten Kommentare kann ich für dich mal einordnen.

Du bist der Überzeugung, dass [Transistor]Verstärker unterschiedlich klingen, was sie (wie in unzähligen Studien und Blindtests nachgewiesen) nicht tun. (wenn sie sauber konstruiert sind)

Also bewegst du dich in der Voodoo-Ecke. Die Kollegen nehmen nur darauf Rücksicht und empfehlen dir dementsprechendes Equipment, was ähnlich viel bringt, also gar nix.



Wenn du was am Klang ändern willst, änder den Raum, die Lautsprecher, die Aufstellung, oder versuch dich an einem DSP oder einem Einmesssystem.
Mit anderen Amps wird sich nichts ändern. Es sei denn du steigst auf Röhre um, die verzerren dann halt. Kann ja aber auch schön sein, je nach Geschmack.
dialektik
Inventar
#26 erstellt: 23. Jan 2015, 00:52
Irgendwie glaube auch ich, dass Du bei Deinen Verstärkertauschexperimenten nur der Vorstellung aufgesessen bist, einen Unterschied hören zu müssen.......

Klang entsteht an den Boxen im Raum, oder der Verstärker wäre gesoundet und damit nicht HIFI
arizo
Inventar
#27 erstellt: 23. Jan 2015, 00:53
Guten Abend!

Ich habe heute beobachtet, dass, wenn ich eine 24/96-Flac-Datei auf 16/44-Wav konvertiere und mit Windows auf Audio-CD brenne, dann ist die Klangqualität wesentlich schlechter.
Ich habe da so komische Geräusche in der Musik.
Es klingt so, als ob die Membran von einem Mikro anschlägt.
Irgendwie, als ob da was übersteuert.
Ganz komisch.
Es ist aber deutlich zu hören.
Als Konverter verwende ich dBPoweramp.
Habt ihr so etwas auch schon beobachtet?
Was habe ich da falsch gemacht und wie kann ich das Problem umgehen?

Danke für eure Hilfe.
dialektik
Inventar
#28 erstellt: 23. Jan 2015, 01:03
WAS HAT DAS MIT DEM THEMA ZU TUN

Oder ist das Ironie
arizo
Inventar
#29 erstellt: 23. Jan 2015, 01:04
Sorry, ich hatte eigentlich in einem anderen Thread schreiben wollen...
N_NEU
Gesperrt
#30 erstellt: 23. Jan 2015, 01:07
padua-fan
Inventar
#31 erstellt: 23. Jan 2015, 01:20
Dieser Thread zieht einfach Voodoo-Beiträge an
dialektik
Inventar
#32 erstellt: 23. Jan 2015, 01:22
Ach so
Also ich mag lieber meine "eng-klingenden" Verstärker - sonst weiß ich ja gar nicht, wo die Musik
herkommt....

Empfehle hierfür aber den schönen Fred "Gibt es Verstärkerklang"


[Beitrag von dialektik am 23. Jan 2015, 01:25 bearbeitet]
arizo
Inventar
#33 erstellt: 23. Jan 2015, 01:30
Das ist kein Voodoo.
Da ist irgendwas beim konvertieren falsch gelaufen.
Und ich würde gerne wissen, was...
Das kann man eindeutig hören.
Bei sauber konvertierten Dateien höre ich auch keinen Unterschied.
Wenn da aber plötzlich ein Störgeräusch ist, wo vorher keines war, kann man ja schon mal nachfragen.

Ich bin halt im falschen Thread gelandet...


[Beitrag von arizo am 23. Jan 2015, 01:32 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#34 erstellt: 23. Jan 2015, 08:06
Köstlich!
Warf384#
Inventar
#35 erstellt: 23. Jan 2015, 08:29
Vielleicht findet der TE ja auch bei Albat was, das ihm hilft.
novocaine
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 23. Jan 2015, 15:20
Was für ein Unfug!

Da schildert der TE mit absolut nachvollziehbaren Beschreibungen von seinem Problem und frägt nach entsprechend klingenden Verstärkern und einige Auskenner haben nichts besseres zu tun, als sich darüber lustig zu machen.

Wenn man bereits in der Consumer-Klasse deutliche Unterschiede zwischen einem älteren Arcam 75 und einem neuen Musical Fidelity m3i heraushören kann, frage ich mich, wer behaupten kann, dass Verstärker keine unterschiedliche Abstimmung haben können? Schon mal selbst verglichen?

Für den TE kann ich leider auch keine Empfehlung aussprechen, ein MF m3i dürfte dabei aber weniger in Betracht kommen, der hat einen ziemlich verhangenen Hochtonbereich.

Vorstellbar wären vielleicht ein Exposure 3010S2 oder ein Rega Elicit-R, beides durchaus interessante Geräte.

Gruß
Thomas


[Beitrag von novocaine am 23. Jan 2015, 15:26 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 23. Jan 2015, 16:10
ich habe mal einen Technics SU-V470 (damals 500,- DM) und einen Arcam Diva 85 (ca. 1300,- eur) verglichen und konnte keinen unterschied feststellen.
glenfarclas
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 23. Jan 2015, 17:03
@novocaine: absolute Zustimmung. Exposure hatte ich auch auf dem Zettel, die älteren Cyrus gingen auch in die Richtung. Zumindest 1 und 3.

@soulbasta, stellvertretend für die Anhänger der Elektronikistnichthörbar-Religion: wer mal gehört hat, wie seinerzeit z.B. ein Cyrus one mit seinen 2x20 Watt einen 20kg 250W-Japaner der xy-Referenzklasse an die Wand spielt, ist für Eure Argumente nicht empfänglich. Spart Euch doch bei den entsprechenden Forumsteilnehmern die Energie.


[Beitrag von glenfarclas am 23. Jan 2015, 17:12 bearbeitet]
padua-fan
Inventar
#39 erstellt: 23. Jan 2015, 17:04

novocaine (Beitrag #36) schrieb:
Was für ein Unfug!

So weit geb ich dir Recht.

novocaine (Beitrag #36) schrieb:

Da schildert der TE mit absolut nachvollziehbaren Beschreibungen von seinem Problem und frägt nach entsprechend klingenden Verstärkern und einige Auskenner haben nichts besseres zu tun, als sich darüber lustig zu machen.

Beschreibungen dieser Art sind vieles, aber nicht nachvollziehbar. Sie sind allerdings wissenschaftlich wiederlegbar. So einfach ist das. Warum man die diversen ABX-Studien etc. pp. immer wieder ad nauseam zitieren muss, ist mir nicht ganz klar. Liegt wohl an der Religiösität einiger "Audiophilen".

novocaine (Beitrag #36) schrieb:

Wenn man bereits in der Consumer-Klasse deutliche Unterschiede zwischen einem älteren Arcam 75 und einem neuen Musical Fidelity m3i heraushören kann, frage ich mich, wer behaupten kann, dass Verstärker keine unterschiedliche Abstimmung haben können? Schon mal selbst verglichen?

Man? Wer ist man? Du? Hast du das auch per ABX gemacht und dann in 9 von 10 Fällen den korrekten Verstärker rausgefunden? Vermutlich nicht. Anekdotische Beweisführung ist keine.

novocaine (Beitrag #36) schrieb:

Für den TE kann ich leider auch keine Empfehlung aussprechen, ein MF m3i dürfte dabei aber weniger in Betracht kommen, der hat einen ziemlich verhangenen Hochtonbereich.

Vorstellbar wären vielleicht ein Exposure 3010S2 oder ein Rega Elicit-R, beides durchaus interessante Geräte.




[Beitrag von padua-fan am 23. Jan 2015, 17:05 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 23. Jan 2015, 17:46

glenfarclas (Beitrag #38) schrieb:

@soulbasta, stellvertretend für die Anhänger der Elektronikistnichthörbar-Religion: wer mal gehört hat, wie seinerzeit z.B. ein Cyrus one mit seinen 2x20 Watt einen 20kg 250W-Japaner der xy-Referenzklasse an die Wand spielt, ist für Eure Argumente nicht empfänglich. Spart Euch doch bei den entsprechenden Forumsteilnehmern die Energie.


was ich schreiben will das werde ich tun, wer was glaubt ist ihm selbst zu überlassen.
»entsprechende forumsteilnehmer«
Moonlightshadow
Inventar
#41 erstellt: 23. Jan 2015, 18:24

glenfarclas (Beitrag #38) schrieb:


@soulbasta, stellvertretend für die Anhänger der Elektronikistnichthörbar-Religion: wer mal gehört hat, wie seinerzeit z.B. ein Cyrus one mit seinen 2x20 Watt einen 20kg 250W-Japaner der xy-Referenzklasse an die Wand spielt, ist für Eure Argumente nicht empfänglich. Spart Euch doch bei den entsprechenden Forumsteilnehmern die Energie.


Welcher Japaner war denn das?
glenfarclas
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 23. Jan 2015, 19:07
@ moonlightshadow: die damaligen Modellbezeichnungen habe ich längst vergessen, sorry. Ich kriege gerade noch meine Geräte zusammen. U.a. hat der cyrus einer Bekannten bei mir zu Hause meinen Harman auf frustrierende Weise versenkt. Und der wiederum klang praktisch gleich wie der Yamaha (xy, doppelt so groß und schwer wie der Harman) meines Nachbarn. Die Duelle mit dem Cyrus one gingen damals alle gleich aus.

@soulbasta: sorry, ich wollte eigentlich stellvertretend paduafan ansprechen. Es ist nämlich ermüdend, mit dem Argument einiger Studien freundlich, aber konstant als Opfer seiner Einbildung abgestempelt zu werden. Ich will ja keineswegs bestreiten, dass die meisten Verstärker praktisch gleich klingen und es sicher hunderte Vergleiche gegeben hat, bei denen die Teilnehmer die Verstärker nicht auseinanderhalten konnten. Daraus abzuleiten, dass Teilnehmer dieses Forums, die mit entsprechender gezielter Fragestellung hier teilnehmen wollen, sich die EIGENEN Hörerlebnisse m.o.w. einbilden, kann ich nicht nachvollziehen. Man kann auch eine Bierprobe so veranstalten, dass keiner irgendwas auseinanderhalten kann. Schmeckt deswegen IMMER Bier A wie Bier B?
Und selbstverständlich kannst Du schreiben was Du willst, sollte nicht so rüberkommen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 23. Jan 2015, 19:16
viele britische amps, gerade von früher, waren gesoundet, kann man mögen, hifi ist was anderes.

der bier vergleich ist kindisch und sagt auch viel über das technische verständnis und aufgaben der elektronik aus, darum muss man immer argumentieren und wer saubere, ehrliche vergleiche macht, der wird es schon erfahren worauf es ankommt.


[Beitrag von Soulbasta am 23. Jan 2015, 19:19 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#44 erstellt: 23. Jan 2015, 19:25

glenfarclas (Beitrag #42) schrieb:

...die damaligen Modellbezeichnungen habe ich längst vergessen, sorry. Ich kriege gerade noch meine Geräte zusammen.


kopfkratz_smiley-1

Das sagt eigentlich schon alles.....
glenfarclas
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 23. Jan 2015, 19:27
Das mit dem sounden hat nie einer bestritten. Weder Linn noch Naim noch Mission noch Sugden waren damals perfekt neutral, aber sie hatten oft in Teilbereichen herausragende Fähigkeiten, die neutrale Japaner auch mal nicht so hatten.

Und für Überheblichkeit ist kein Anlass.


@dejavu: Was die Modellbezeichnungen angeht: wer weiß noch die Ls die er vor 20 Jahren gehört und nicht genommen hat?


[Beitrag von glenfarclas am 23. Jan 2015, 19:56 bearbeitet]
Bastet28
Stammgast
#46 erstellt: 23. Jan 2015, 19:51
auch wenn mein erster Gedanke der bedämpfte Raum war, kenne das Phänomen.

gleicher Raum, gleiche Lautsprecher, gleiche Einrichtung und Positionieerungen - kein "freier" klang mehr der Musik.
Es scheint jegliche Auflösung zu fehlen, obwohl Tonal alles ok zu sein scheint.

Grund bei mir:
mein alter, Neu Original-gekaufter Denon PMA 360 wurde von einem Bekannten dummerweise zerstört.
Alle nachfolgenden Verstärker konnten nicht mehr diese Auflösung und klarheit bringen, wohl aber jedoch deutlich mehr Leistung liefern.

Es könnte nun auch sein, dass die nachfolgenden Verstärker im Vorgängerbesitz "verheizt" wurden und technisch irgendwas unter verschleiss litt was jedoch kein Techniker herausfinden konnte, gibt es ja auch Toleranzbereiche..

Alternativ: Teppich ect. mal rauswerfen, Musik ne Woche auslassen und ggf. Tonzuspieler reinigen oder tauschen..

kleine Annektode: ich war einige Jahre für ein Elektronikgeschäft zuständig, welches im Unterhaltungs-Elektronik Bereich zuzuorden wäre. Wenn man im Rahmen von Neugeräteprüfung und Kundeneinrichtung die gleichen Geräte einer Baureihe täglich in der Hand hat und dann eindeutige Unterschiede in der Performance und Ansprechverhalten erkennt dass einige Geräte eindeutig als "Gut, einwandfrei empfehlenswert, tolle Performance" bis hin zu "Hängt, keine Performance, wirkt insgesamt malad" hat - und auf Reparatureinsendung/DOA die Geräte oftmals mit dem gleichen Verhalten zurückkommen (wirkt immer noch defekt) mit Testprotokoll wo alles innerhalb der Toleranz und Einwandfrei ist (nach Testschrieb) dann wundert man sich lange Zeit, aber irgendwann nicht mehr... In der Industrie gibt es nunmal bei allen technischen Bauteilen gewisse Toleranzen. Wenn innerhalb einer Kette die Toleranzen ein insgesamt grenzwertiges Bild abgeben, ist das Gerät nach teschnischer Messung zwar immer noch fehlerfrei und in Ordnung, kann aber dennoch im direkten Vergleich deutlich erkennbare Unerschiede aufzeigen.. Ob das nun Tonaler Art ist, Ansprechverhalten von Regelbereichen oder einfach beim anschauen eines Displays unter minimal-maximal Einstellungen. Denn auch Displays werden z.B. einem Weissabgleich ab Werk voreingestellt, der eben der Kontrolle eines (derzeitigen) Mitarbeiters unterliegen kann, genauso wie einer (zur Zeit verschmutzten) Kameralinse oder Sensor. Auch gab es einige Hersteller welche bei starken Streuungen gewisse Fehlerbilder einfach aus wirtschaftlichen Gründen aberkannt haben mit dem Hinweis, nur bei direkter Kunden-Eskalation "Kulant" handeln zu können.. (z.B. wenn man nach kurzer Zeit einer Baureihe konstruktive Fehler, auch durch einen Bauteile-Zulieferant eingestehen musste). Und irgendwie muss es ein Hersteller ja auch hinbekommen, insgesamt wirtschaftlich zu arbeiten..

Ich würde mir manchmal wünschen einige Leute könnten akzeptieren dass es klare technische Messungen gibt - und oftmals dennoch ein Messprotokoll, ein Testscenario oder ein Messtechniker ev. Bauteile nicht eindeutig als Defekt entlaven können (oder auch dürfen) um auf ein solches Verhalten rückschließen zu können. Es gibt Serienstreuungen. Konstruktive Hilfe und Toleranz wären teils hilfreicher als die "das kann nicht sein" Keule.

das gleiche kann jedoch auf auf der anderen Seite passieren: ich hatte schon Tage, wo mir bei bekannten CD´s plötzlich Dinge aufgefallen sind, die ich vorher nie so wahrgenommen habe. Es liegt auch ein großes Spektrum in eigenen Hörvermögen.


[Beitrag von Bastet28 am 23. Jan 2015, 20:22 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#47 erstellt: 23. Jan 2015, 20:14

glenfarclas (Beitrag #45) schrieb:

@dejavu: Was die Modellbezeichnungen angeht: wer weiß noch die Ls die er vor 20 Jahren gehört und nicht genommen hat?


Das mag sein, aber dann sollte man auch so konsequent sein und sich mit Äußerungen über klangliche Vergleiche zurückhalten.

Die hat der Kopf nämlich ganz sicher nicht mehr abgespeichert, das funktioniert nach einer kurzen Zeitspanne schon nicht mehr.
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 23. Jan 2015, 20:21
Ich finde den M3i von Musical Fidelity echt gut!
glenfarclas
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Jan 2015, 20:27
Ich weiß noch recht gut, wie meine ersten LS klangen. Und die habe ich schon 15 Jahre nicht mehr.
Und klangliche Vergleiche sind doch hier eigentlich das Thema?
dejavu1712
Inventar
#50 erstellt: 23. Jan 2015, 20:35

audiophysic_er (Beitrag #48) schrieb:
Ich finde den M3i von Musical Fidelity echt gut!


Ich wüsste nicht was ich daran gut finden soll, vor allem nicht für den Preis:

M3i
glenfarclas
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 23. Jan 2015, 20:52
Das finde ich jetzt aber auch. Bei so einer dünnen Frontplatte dürfte er nur die Hälfte kosten...
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