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Alternativen zum AMC XIA 50 ?

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Autor
Beitrag
patbone
Neuling
#1 erstellt: 26. Jun 2015, 19:10
Hallo

Meine gute alte SONY ES-Anlage aus den frühen Neunzigern habe ich schweren Herzens verkauft und mich dabei gleichzeitig von physikalischen Datenträgern verabschiedet. Musik möchte ich vom NAS bzw. Spotify über den Raumfeld Connector 2 (den ich schon habe) auf meine B&W 685 Regellautsprecher streamen.

Nun bin ich auf der Suche nach einem schönen, möglichst musikalischen Vollverstärker, der aber noch bezahlbar ist, am liebsten keine 1000 EUR kostet. Wenn's sein muss geb ich auch etwas mehr aus, aber nur wenn^s unbedingt sein muss.
Leider kann ich mir nicht alles anhören, weil das, was mich interessiert in meiner Umgebung kaum verfügbar und schon gar nicht vorführbar ist, weshalb ich mich vertrauensvoll auf erfahrene Spezialisten, audiophile Genießer und einschlägige Testberichte verlasse.

Folgende Geräte habe ich in den Fokus genommen:

  • AMC XIA 50 - Eigentlich ein Amp genau nach meinem Geschmack: simpel, aber hochwertig aufgebaut, fein abgestimmt und vor allem sehr bezahlbar.
  • Pioneer A-70 - Irgendwie krieg ich die "Autoradio/Opel Manta-Aura" nicht aus dem Kopf, obwohl man so viel Gutes über diesen Amp liest... Aber wozu brauch ich einen integrierten DAC und all das Gedöns?
  • Naim Nait 5si - Von einem Naim hab ich immer geträumt, auch wenn die Kisten ja irgendwie immer a bissel nach Sat-Box ausschaun
  • Densen B 110 - Der wird leider nicht mehr gebaut, die anderen Densen sind mir viel zu teuer, fällt also eigentlich weg, aber vielleicht gebraucht kaufen?

Kann mir jemand sachdienliche Hinweise zu den oben genannten Amps geben oder mir etwas noch Feineres ans Herz legen, das unterhalb meiner Schmerzgrenze von 1000 EUR liegt und zu meinen LS passt?

Freu mich über eure Anregungen,
Viele Grüße aus der Schweiz
Patrick
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 26. Jun 2015, 19:22
Hallo,

dem XIA50 ziehe ich den kräftigen und gut ausgestatteten Sherwood RX-722 vor. Für eine gute Alternative halte ich auch den nicht schwachbrüstigen Denon AVR X-1000/1100 mit z.B. seiner Netzwerkfähigkeit und dem schon brauchbaren Einmessprogramm.

Wenn ich wirklich einen kräftigen Verstärker kaufen wollte, dann wären der Denon AVR X4000/4100 und der Onkyo A-9070 für mich interessant. Wobei der AVR eigentlich das vielseitigere und dazu kräftigere Gerät ist.

Vielleicht weckt eines der Geräte Dein Interesse.

Hinsichtlich der Preise in der Schweiz habe ich mich aber nicht kundig gemacht. Zumeist zahlen die Eidgenossen einen ordentlichen Aufschlag auf die Preise in Deutschland.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Jun 2015, 21:10 bearbeitet]
patbone
Neuling
#3 erstellt: 26. Jun 2015, 19:41

Tywin (Beitrag #2) schrieb:
Hallo,

dem XIA50 ziehe ich den kräftigen und gut ausgestatteten Sherwood RX-722 vor. Für eine gute Alternative halte ich auch den nicht schwachbrüstigen Denon AVR X-1000/1100 mit z.B. seiner Netzwerkfähigkeit und dem schon brauchbaren Einmessprogramm.

Wenn ich wirklich einen kräftigen Verstärker kaufen wollte, dann wären der Denon AVR X400/4100 und der Onkyo A-9070 für mich interessant. Wobei der AVR eigentlich das vielseitigere und dazu kräftigere Gerät ist.

Vielleicht weckt eines der Geräte Dein Interesse.

Hinsichtlich der Preise in der Schweiz habe ich mich aber nicht kundig gemacht. Zumeist zahlen die Eidgenossen einen ordentlichen Aufschlag auf die Preise in Deutschland.

VG Tywin


Hallo Tywin, danke für die superschnelle Antwort und die konkreten Tipps!
Habe mir den Sherwood eben angeschaut, sieht interessant aus, ist aber ein Receiver, und das möchte ich nicht. Am liebsten etwas sehr reduziertes, simples. Ich werde keinen CD-Spieler o.ä. mehr anschließen, höchstens dereinst einen besseren Netzwerkplayer, aber wie gesagt, keine Datenträger mehr.

Der Onkyo warum nicht, auch den Denon schau ich mir noch an. Grundsätzlich stehe ich punkto Design und Technik eher auf englische/amerikanische Hersteller.

Danke nochmal und
viele Grüsse
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 26. Jun 2015, 19:53

Grundsätzlich stehe ich punkto Design und Technik eher auf englische/amerikanische Hersteller.


Das sind wichtige Hinweise. Dann kann ich Dir leider nicht helfen, da ich mich an praktischem Nutzen und an einem guten P/L-Verhältnis orientiere.


[Beitrag von Tywin am 26. Jun 2015, 20:08 bearbeitet]
XdeathrowX
Inventar
#5 erstellt: 26. Jun 2015, 19:56
Reduziert, simpel, laststabil und mit gutem P/L-Verhältnis?

XTZ Class A 100 D3


[Beitrag von XdeathrowX am 26. Jun 2015, 20:00 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 26. Jun 2015, 20:03
Leider derzeit nicht erhältlich, sonst hätte ich den XTZ auch genannt.

Im Ausland für einen Spottpreis zu haben:

Teac AI-2000

http://www.hifi-regl...163e3671fa1324ceb473

Vielleicht kann man das Gerät ja zufällig irgendwo bekommen?
XdeathrowX
Inventar
#7 erstellt: 26. Jun 2015, 20:05
Oh, du hast recht - war mir nicht bewusst.
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 26. Jun 2015, 20:12
Ich bin ja nicht abgeneigt irgendwann meinen Luxman zu ersetzen, daher habe ich ich auf diverse kräftige preiswerte Geräte - wie auch den XTZ - immer ein Auge.

Soweit ich gelesen habe, ist ein Nachfolger in Class-D Technik in Planung/Sicht. Wenn man sich das Innenleben der Yamaha P5000/7000S anschaut, dann könnte das die Richtung sein, wohin die Reise geht.


[Beitrag von Tywin am 26. Jun 2015, 20:28 bearbeitet]
patbone
Neuling
#9 erstellt: 26. Jun 2015, 20:17

Tywin (Beitrag #4) schrieb:

Grundsätzlich stehe ich punkto Design und Technik eher auf englische/amerikanische Hersteller.


Das sind wichtige Hinweise. Dann kann ich Dir leider nicht helfen, da ich mich an praktischem Nutzen und an einem guten P/L-Verhältnis orientiere.


Naja, gaaanz so kategorisch ist das natürlich nicht gemeint.

Gutes P/L-Verhältnis gerne. Praktischer Nutzen verstehe ich nicht ganz, ich brauche einfach einen Verstärker für die oben erwähnten Aufgaben, nicht mehr. Daher mein Wunsch nach etwas Reduziertem à la Naim, Primare, Rega usw. Leider liegen diese Hersteller alle preislich etwas höher. Und daher auch meine Skepsis gegenüber Amps wie dem Pioneer A-70, der mir fast zu viele Features bietet.
Und ja, ich gebe zu, er darf durchaus auch ästhetisch designt sein, aber das ist natürlich nicht mein erstes Kriterium.

Viele Grüsse
Patrick
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 26. Jun 2015, 20:31
Hallo,

der XIA ist ein Grund solides Gerät, da du aber gerade keinen Bedarf für den Anschluss klassischer Wiedergabegeräte hast, solltest Du evtl gerade ein Gerät auch mit digitalen Anschlüssen nehmen. Gucke dir mal den Rotel RA 11 an....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Jun 2015, 21:02 bearbeitet]
thrabe
Stammgast
#11 erstellt: 26. Jun 2015, 20:47
Hallo,

Rotel RA11 oder 12 würde ich auch in Erwägung ziehen, zum einen weil du deinen Netzwerkspieler digital anschließen kannst und für dich herausfinden kannst, ob du den Rotel-DAC dem Raumfeld-DAC vorziehst. Außerdem spielen die Rotels (nach meiner Erfahrung) knackig-kräftig und harmonieren gut mit B&W (auch wenn sie denselben Vertrieb haben )

Wenn du von einem Naim-Verstärker träumst (was ich gut verstehen kann, gefällt mir auch noch mal besser als Rotel und harmoniert gut mit deinen Lautsprechern), aber nicht so viel ausgeben willst, dann schau doch mal nach einem gebrauchten Nait 5i-2. Die gehen bei eBay meistens so für 650 EUR weg. Super Verstärker!

Ach so, wurde schon deutlich: Ich bilde mir schon ein, dass Verstärker klangrelevante Unterschiede produzieren. Sieht hier nicht jeder so...

Gruß!
XdeathrowX
Inventar
#12 erstellt: 26. Jun 2015, 20:54
Hättest du es nicht explizit erwähnt wäre es bestimmt niemandem aufgefallen.
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 26. Jun 2015, 21:14
Ich finde es erschreckend, dass es offensichtlich noch so schlecht konstruierte Verstärker gibt, die nicht nur das Eingangssignal verstärken, sondern hörbar verfälschen. Ich würde solche Geräte schnellstens reklamieren. Das ist ein gravierender Mangel. Vielleicht dann besser doch keinen überteuerten Kleinserien-Exoten kaufen.


[Beitrag von Tywin am 26. Jun 2015, 21:16 bearbeitet]
Moonlightshadow
Inventar
#14 erstellt: 26. Jun 2015, 22:07
@patbone

Ich würde dir empfehlen, einen oder mehrere Händler aufzusuchen und verschiedene Verstärker an B&W hören. Dann kannst du selbst entscheiden, welchen Betrag du investieren willst.
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Jun 2015, 06:09
Der Xtz ist, wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, sehr wohl erhältlich.

http://www.xtz-deutschland.de/xtz-shop/angebote/

Er wird dort abverkauft mit Rabatt weil bald ein neuer Classd Amp erscheint.


[Beitrag von ZimTst3rn am 27. Jun 2015, 06:10 bearbeitet]
XdeathrowX
Inventar
#16 erstellt: 27. Jun 2015, 06:11
Sehr gut!

@patbone
Kaufen.

OT:
Habt ihr mal einen Link zu den Infos zum neuen XTZ?


[Beitrag von XdeathrowX am 27. Jun 2015, 06:11 bearbeitet]
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 27. Jun 2015, 07:12
Ich war im Kontakt zum Xtz Support. Leider gibt es noch keine konkreten Infos, da der Verstärker noch in der Konstruktion ist. Sicher scheint nur das Class-D Konzept zu sein.

Zum neuen Subwoofer finden sich ja hier bereits Infos, dort sollte dann zeitnah auch etwas zum Amp auftauchen:


http://www.xtz-forum.de/viewtopic.php?f=2&t=207

"Verstärker: Auch im Bereich der Verstärker wird sich etwas bei XTZ tun. Es steht ein sehr innovativer Class-D Verstärker in den Startlöchern. Dieser wird über ein außergewöhnliches Design sowie eine hervorragende Haptik verfügen. Der Verstärker wird zudem eine innovative Auto-Start Funktion bieten und vollständig mit Smart-Phone und Tablet steuerbar sein. Zusätzlich wird optimal eine hochwertige Aluminium Fernbedienung angeboten. "


[Beitrag von ZimTst3rn am 27. Jun 2015, 07:14 bearbeitet]
XdeathrowX
Inventar
#18 erstellt: 27. Jun 2015, 07:21
Danke sehr. Ich hatte ja auf eine integrierte Raumkorrektur gehofft.

So, genug OT.
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 27. Jun 2015, 07:36
Oh schrecklich, ich bekomme immer Plaque wenn ich von dollem Design, doller Haptik und Leichtmetall-Applikationen lese. Da bezahlt man wieder für ganz viele Dinge viel Geld, die mit der Funktion bzw. dem Ergebnis hinsichtlich des Musikhörens gar nichts zu tun haben. Netzwerkfunktionen (Bedienung/Interface), EQ, DSP, BT und Einmessprogramme wären dagegen wirklich nützlich.
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 27. Jun 2015, 08:59
Naja es gibt immer noch Nutzer, die auf solch einen Schnickschnack nicht stehen und sich lieber ein Gerät kaufen, das andere Werte bietet, als tausend Zusatzdinger, die dank geplanter Obsolenz dann den Geist aufgeben.
Tywin
Inventar
#21 erstellt: 27. Jun 2015, 10:46
Manchen Menschen reichen ein schöner Schein und gute Worte. Andere wollen fürs Geld einen Gegenwert.
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 27. Jun 2015, 11:18
Der Gegenwert solide gebauter Geräten ohne Schnickschnack liegt in der Langlebigkeit. Diese Geräte haben natürlich ihren Preis. Geräte, die man nur ein bis maximal 2mal im Leben kauft und sich so dem Konsumterror entzieht...... Was nützt z.B. ein Gerät mit einem noch nicht ausgereiften Einmesssystem für dessen Nachbesserung man laufend entweder teuer ein Firmwareupdate oder ein Neugerät kaufen muss? Ich bin sicher das schon jetzt noch Generationen von Messsystemen auf ihre Einführung warten. Und die Zubehörfetischisten werden kaufen und kaufen und kaufen und für geringe Fortschritte hohe Summen in die Kassen der Hersteller spülen. Wer warten kann, wird am Ende einen großen Schritt für wenig Geld machen. Wenn man dann diesen Schritt gehen möchte.....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jun 2015, 11:26 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#23 erstellt: 27. Jun 2015, 12:47
Hallo,

meine Empfehlung wäre ein Yamaha A-S501, der steckt den Rotel RA-12 den ich selbst schon hatte locker in die Tasche und kostet weit weniger als die Hälfte.

Zum Schwurbeln und für High End Gelaber könnte der Rotel jedoch besser geeignet sein

LG
baerchen.aus.hl
Inventar
#24 erstellt: 27. Jun 2015, 12:56

Yamaha A-S501, der steckt den Rotel RA-12 den ich selbst schon hatte locker in die Tasche


Da bin jetzt mal auf die objektive, schwurbelfreie Begründung gespannt...... bessere Verarbeitung und Ausstattung kann es ja nicht sein, denn da hat der Rotel ganz klar die Nase vorn.....
Fanta4ever
Inventar
#25 erstellt: 27. Jun 2015, 13:25
Gerne

Ich hatte beide Geräte schon bei mir zu Hause und halte die Verabeitung, Haptik und Oprik für Gleichwertig, der A-S501 ist nicht mit dem A-S500 oder R-S500 vergleichbar.

Das Gerät verfügt über eine Gerätefront und Bedienelemente aus Aluminium, beim RA-12 sind die Bedienelemente aus hochwertigem Kunststoff.

Der Yammi hat 2 mal 12.000 uF Blockkondensatoren, der Rotel 2 mal 10.000 uF.

Der Yammi hat eine max. Leistungsaufnahme von 510 W, der RA-12 von 300 W.

Yamaha A-S501 von innen:>>>>>>>>>>Rotel RA-12 von innen:
yammi501 Rotel_RA-12_internal

Ich halte mich für objektiv, der Rotel ist ein schönes Gerät, keine Frage, aber was um alles in der Welt rechtfertigt mehr als den doppelten Preis gegenüber dem Yamaha ?

LG
AudioTrip
Stammgast
#26 erstellt: 27. Jun 2015, 13:25
Ein sehr guter Freund von mir hat ebenfalls die B&W 685 und betreibt diese mit dem Rotel RA 04.
Ich bin kein B&W Fan aber dieses Gespann finde einfach gut!

Der ``kleine`` Rotel liefert wirklich viel Strom, was man bei Drums oder Bassimpulsne auch bei hohen Lautstärken wirklich hört. Da habe ich ein Yamaha schon angestrengter gehört.
Ansonsten würde ich auch den AMC XIA 50 mir mal anhören, generell sind die AMC einfach geile Verstärker.

Ein Naim 5 Verstärker kann definitiv nicht mehr. Auch dieser ist ein sehr guten Verstärker, nur für was
soll man da über 1000€ hinlegen wenn der AMC mehr zu bieten hat.
Und ein einen Exoten-Status bietet AMC ja auch .

Ansonsten schließe ich mehr der Meinung von Baerchen an...



[Beitrag von AudioTrip am 27. Jun 2015, 13:25 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#27 erstellt: 27. Jun 2015, 13:29

AudioTrip (Beitrag #26) schrieb:
Der ``kleine`` Rotel liefert wirklich viel Strom, was man bei Drums oder Bassimpulsne auch bei hohen Lautstärken wirklich hört. Da habe ich ein Yamaha schon angestrengter gehört

Welchen Yamaha ? Im direkten Vergleich, mit Umschalter und Pegelabgleich, oder wie waren die Rahmenbedingungen ?

LG
Tywin
Inventar
#28 erstellt: 27. Jun 2015, 13:41

aber was um alles in der Welt rechtfertigt mehr als den doppelten Preis gegenüber dem Yamaha ?


Der grüne Rotel-Aufkleber auf dem Ringkerntrafo?

Hat der Rotel eigentlich regelbare Loudness wie der Yamaha und habe ich es richtig gelesen, dass Rotel den Kopfhöreranschluss am Gerät eingespart hat?

Ich denke es geht vielen Menschen mit solchen Geräten wie meine Vater mit seinem 3erBMW, da zahlt er auch für eine weiß-blaue Image-Seifenblase den doppelten Preis (später auch in der Werkstatt) wie für einen Ford Focus, der in jeder nur erdenklichen Beziehung das bessere Auto "als Auto und nicht als Statussymbol" ist.

Vielleicht wird so etwas aber auch ohne jeden weiteren Grund gekauft, einfach nur weil es gefällt. Das mache ich auch sehr oft, suche dann aber nicht nach fadenscheinigen weiteren Argumenten.


[Beitrag von Tywin am 27. Jun 2015, 13:42 bearbeitet]
AudioTrip
Stammgast
#29 erstellt: 27. Jun 2015, 13:43
Nein ohne diese ganzen Bedingungen.

Einfach mehrere Jahre Hör-Erfahrung.

Ich bin weder Rotel noch AMC-Fan Boy und bin auch generell auf keine Marke eingeschossen.

Aber eins weiß ich; früher habe ich auch viel die Daten-Blätter verglichen und habe schnell gemerkt das mein Ohr was anderes entschieden hat!
baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 27. Jun 2015, 13:51
Also ich habe beide nebeneinander beim Händler verglichen (den neuen 501). Also ich finde in der Verarbeitung hat sich der Yamaha zwar verbessert und ist als Einsteiger voll empfehlenswert. An den Rotel kommt er imho bei weitem noch nicht ran. Optisch hat nach meiner Erfahrung der Rotel den besseren WAF, Leistungsmäßig tun sie sich wenig. Der Rotel ist in der Ausstattung besser. der Mehrpreis ist imho gerechtfertigt



habe ich es richtig gelesen, dass Rotel den Kopfhöreranschluss am Gerät eingespart hat?


Man soll nicht alles glauben was in der Zeitung steht..... der RA 11 und der RA 12 haben Kopfhöreranschluss.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jun 2015, 13:59 bearbeitet]
XdeathrowX
Inventar
#31 erstellt: 27. Jun 2015, 13:54
Ich sage doch die ganze Zeit er solle den XTZ nehmen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#32 erstellt: 27. Jun 2015, 14:00

XdeathrowX (Beitrag #31) schrieb:
Ich sage doch die ganze Zeit er solle den XTZ nehmen. :D


Den gibt derzeit leider bestenfalls gebraucht...... da kommt demnächst ein neuer.....
XdeathrowX
Inventar
#33 erstellt: 27. Jun 2015, 14:05
Du hast den Thread offensichtlich nicht aufmerksam verfolgt. Und nur weil ein neuer kommt ist der alte nicht schlecht.
vanye
Inventar
#34 erstellt: 27. Jun 2015, 14:16
Da es dem TE in erster Linie darum geht, Musik per Netzwerkplayer abzuspielen, möchte ich auf den AMP+ von HiFiBerry hinweisen. (https://www.hifiberry.com/ampplus/). Zusammen mit einem Rasperry hat man einen Netzwerkplayer aus der Champions League (Squeezeplug) und einen Verstärker in einem Gerät in der Größe einer Zigarettenschachtel. Mit Gehäuse, allem Zubehör und Versand unter 200 Euro.
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 27. Jun 2015, 14:23

Und nur weil ein neuer kommt ist der alte nicht schlecht


Das der XTZ A100 D3 ein guter Amp war steht außer Zweifel. Nur muss man jetzt leider über dieses Gerät in der Vergangenheit reden, denn es gibt ihn da ausverkauft als Neugerät nicht mehr. Wer einen neuen XTZ Verstärker haben will muss leider warten bis demnächst der neue herauskommt.

Auf der XTZ HP gibt es zwar noch die Beschreibung des A100 D3 im Onlineshop ist er aus ausverkauft markiert.....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jun 2015, 14:24 bearbeitet]
XdeathrowX
Inventar
#36 erstellt: 27. Jun 2015, 14:41

ZimTst3rn (Beitrag #15) schrieb:
Der Xtz ist, wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, sehr wohl erhältlich.

http://www.xtz-deutschland.de/xtz-shop/angebote/

Er wird dort abverkauft mit Rabatt weil bald ein neuer Classd Amp erscheint.
baerchen.aus.hl
Inventar
#37 erstellt: 27. Jun 2015, 14:47
Na wenn da noch Restbestände sind, ist der XTZ ein klare Alternative..... wobei sich die Frage stellt, ob die HP aktuell ist......
ATC
Inventar
#38 erstellt: 27. Jun 2015, 14:53
Moin,

der AMC ist doch ein klasse Amp, den kann man bedenkenlos kaufen.

Vllt interessierst du dich auch für die Tripath-Ecke,
ein Poppulse T 180 z.B....

Mehr Schnick-Schnack brauchts für deine Konstellation eigentlich nicht.

Gruß

P.S.: Der Autovergleich ist echt köstlich... in jeder erdenklichen Beziehung....
haumti
Stammgast
#39 erstellt: 27. Jun 2015, 14:55

baerchen.aus.hl (Beitrag #22) schrieb:
Der Gegenwert solide gebauter Geräten ohne Schnickschnack liegt in der Langlebigkeit. Diese Geräte haben natürlich ihren Preis. Geräte, die man nur ein bis maximal 2mal im Leben kauft und sich so dem Konsumterror entzieht...... Was nützt z.B. ein Gerät mit einem noch nicht ausgereiften Einmesssystem für dessen Nachbesserung man laufend entweder teuer ein Firmwareupdate oder ein Neugerät kaufen muss? Ich bin sicher das schon jetzt noch Generationen von Messsystemen auf ihre Einführung warten. Und die Zubehörfetischisten werden kaufen und kaufen und kaufen und für geringe Fortschritte hohe Summen in die Kassen der Hersteller spülen. Wer warten kann, wird am Ende einen großen Schritt für wenig Geld machen. Wenn man dann diesen Schritt gehen möchte.....


Ist es denn nicht möglich einen AVR mit Einmesssysthem im Stereo-Modus zu nutzen ohne ständig Updates zu installieren ?
Hält so ein AVR denn nicht auch 20 Jahre ?

Gruß
Alex
Tywin
Inventar
#40 erstellt: 27. Jun 2015, 15:04
Mir ist bislang nur ein AVR teilweise kaputt gegangen, durch Überspannung/Blitzschlag.

Mein ältester AVR ist etwa 7 Jahre alt, läuft jeden Tag viele Stunden ... klaglos ... vielleicht ist da bei der Konstruktion ein Fehler unterlaufen?

Updates hab ich da auch noch nicht installiert, der hat auch keinen Netzwerkanschluss.
ATC
Inventar
#41 erstellt: 27. Jun 2015, 15:21
Mein ältester Amp ist über 30 Jahre alt,
meine ältesten Aktivlautsprecher mit Endstufen 40 Jahre...
schau mer mal
baerchen.aus.hl
Inventar
#42 erstellt: 27. Jun 2015, 15:26

Hält so ein AVR denn nicht auch 20 Jahre ?


Nun, die könnten bei entsprechender Verarbeitung durchaus auch so lange halten. Nur im Verständnis der heutigen "digitalisierten" Nutzer ist ein AVR doch spätestens nach einem Jahr veraltet. Selbst wenn man keinen sonderlichen Wert darauf legt immer auf den neuesten Stand zu sein. Die Erfahrung aus dem Freundes und Familienkreis lehrt, je nach Benutzungsgrad sind die meisten Geräte mehr oder weniger kurz nach der Gewährleistungszeit defekt und wandern, weil eine Reparatur wirtschaftlich sich nicht lohnt auf den Müll..... Ganz im Sinne der Hersteller, die leben ja vom Verkaufen.....
baerchen.aus.hl
Inventar
#43 erstellt: 27. Jun 2015, 15:34

Mein ältester Amp ist über 30 Jahre alt,


Ich habe noch einen Receiver von 1972 der immer noch im Einsatz ist. Meine Camtechs sind auch schon weit über 20 und dürften evtl gerade die Hälfte ihrer Lebensdauer erreicht haben. Auch der Receiver an meiner Büroanlage maschiert auf die 20 zu ... nur sind das alles solide Geräte....... Mein jüngerer Bruder hat unbelehrbar in 10 Jahre 4 nicht gerade billige AVRs durchgebracht ......


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jun 2015, 15:35 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#44 erstellt: 27. Jun 2015, 15:41
Meine Amps von Wega, Dual, Luxman und Pioneer sind bis zu über 40 Jahre alt und funktionieren bis auf die üblichen immer wieder auftretenden Wehwehchen problemlos.

AVR gab es es damals aber noch nicht, daher habe ich mit solch alten AVR keine Erfahrung.

Defekte an Verstärkern und AVR in meiner Verwandschaft, Bekanntschaft und im Kollegenkreis sind mir bislang unbekannt.


[Beitrag von Tywin am 27. Jun 2015, 15:44 bearbeitet]
patbone
Neuling
#45 erstellt: 27. Jun 2015, 19:49
Hallo

Da ist ja ganz schön was los bei euch im Forum (und schenken tut man sich nix hier Jedenfalls vielen Dank für all die Antworten und spannenden Inputs!

Der AMC ist immer noch im Rennen, vor allem wegen des guten P/L-Verhältnis, den XTZ muss ich mir mal noch näher ansehen, hatte ich nie vorher von gehört, spontan scheint mir der Brocken für meine Zwecke aber etwas überdimensioniert zu sein.

Ausserdem habe ich ein Händler-Angebot für einen gebrauchten Naim XS (von 2010). Ist natürlich eine andere Liga, aber der Preis ist heiss - um die 800 EUR.

Und da wäre noch der Rotel RA 11/12, finde ich vom Konzept her auch interessant, aber die Tests sind nicht unisono positiv.

Ich weiss nicht, wie ihr das handhabt, aber ein echter Hörtest ist ja kaum möglich, zumindest nicht an den eigenen LS. In der CH gibt es übrigens kein Rückgaberecht wie in D, also bestellen und wieder zurückschicken ist nur in Ausnahmefällen möglich. Bleibt also noch das nächstgelegene Hi-Fi-Studio aufsuchen und halt mit dem Angebot vorlieb nehmen, das da verfügbar ist.
Da halt ich's dann doch lieber so, dass ich möglichst viele Reviews und Forenmeinungen sammle, um mir ein Bild zu machen und dann auf gut Vertrauen entscheide.
Fanta4ever
Inventar
#46 erstellt: 27. Jun 2015, 20:08

AudioTrip (Beitrag #29) schrieb:
Aber eins weiß ich; früher habe ich auch viel die Daten-Blätter verglichen und habe schnell gemerkt das mein Ohr was anderes entschieden hat!

Ich habe die Geräte selbst miteinander verglichen und keine Datenblätter, nur als Info

Ich halte dich auch nicht für einen Fanboy und kann verstehen das du etwas zu hören glaubst.

baerchen.aus.hl (Beitrag #30) schrieb:
der Mehrpreis ist imho gerechtfertigt

Ein Mehrpreis von € 450.- ist gerechtfertigt, sorry aber das hört sich für mich schwer nach Fanboy an....

patbone (Beitrag #45) schrieb:
Da ist ja ganz schön was los bei euch im Forum

Wenn es um Verstärker geht ist das immer so, keine Ahnung warum.....

LG
Wuhduh
Inventar
#47 erstellt: 27. Jun 2015, 20:10
Nabend und Grützli !

Die kleinen AMC sind schon sehr ordentlich, wenn man die richtige Kombination mit Kabeln und Lautsprechern trifft.

Aber ... evtl. ein Audiolab 8000A / 8200A ?

MfG,
Erik
ATC
Inventar
#48 erstellt: 27. Jun 2015, 23:55
Moin,

auch geht es hier immer heiß zu,
wenn ein Hersteller mit ins Boot genommen wird welcher:
a. separate Stromversorgung für seine Geräte anbietet
b. in BDAs empfiehlt die Geräte immer eingeschaltet zu lassen (dadurch weniger defektanfällig)
c. das Gerät nur mit "naimisierten" Spezialkabeln funktioniert

Man kann sich natürlich auch für solche Konstrukte entscheiden
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 28. Jun 2015, 07:36

Wuhduh (Beitrag #47) schrieb:
Nabend und Grützli !

Die kleinen AMC sind schon sehr ordentlich, wenn man die richtige Kombination mit Kabeln und Lautsprechern trifft.

Aber ... evtl. ein Audiolab 8000A / 8200A ?

MfG,
Erik



wie findet man die richtigen kabeln heraus?
Tywin
Inventar
#50 erstellt: 28. Jun 2015, 07:39

a. separate Stromversorgung für seine Geräte anbietet
b. in BDAs empfiehlt die Geräte immer eingeschaltet zu lassen (dadurch weniger defektanfällig)
c. das Gerät nur mit "naimisierten" Spezialkabeln funktioniert

Jetzt kommst Du aber mit technischen Nebensächlichkeiten über die Flügel, welche die durchs Naim Label (Werbung/Marketing/Image) vermittelten Werte irgendwie vermiesen.

Ich erinnere mich - als wäre es noch gestern gewesen - an den in der Steinerbox und den "Schwurbelblättern" beschwurbelten Naim Nait II meines Kumpels ... so viel Geld für so einen Mist

Leider begreifen viele Menschen nicht, dass es an der Verstärkertechnik seit der Einführung des Transistors nichts Geheimnisvolles gibt. Jeder der Verstärker bauen will, kann das auch. In vielen teuren "beschwurbelten" Verstärkern geht es zu wie in billigsten PA-Endstufen, nur der Lüfter wird weggelassen und man spart beim Netzteil und den Schutzschaltungen.

Das tatsächliche Geheimnis was es für die Hersteller der Schwurbelkisten zu lüften gilt, ist die Art und Weise wie man den Kunden für möglichst wenig Gegenleistung möglichst viel Geld aus der Tasche zieht und ihnen dabei noch ein gutes Gefühl vermittelt.

Hierzu sind Design, Haptik, vermeintlich edle Materialien, vermeintlich besonders hochwertige technische Komponenten, Image, Werbung, mehr oder weniger subtiles Marketing und geschulte Verkäufer in angenehmen Verkaufsräumen gute Mittel. Das Trennen von technischem Gegenwert von - für den Käufer - nutzlosen Zusatzkosten/Aufpreisen, scheint vielen Menschen sehr schwer zu fallen.

P.S:

Zu den "richtigen Kabeln" sollte unbedingt auch das richtige Rauchkraut verabreicht werden, damit die durch die Kabel entstehende Räumlichkeit und besonderen Musikalität der gehörten Klänge genügend gut empfunden werden können. Auch farblich und tonal passende Klangschalen auf denen man die Kabel verlegen sollte, sind quasi existentiell.

Wichtig sind auch unbedingt Kabelisolierungen aus von zarten Kinderhänden selbst geklöppelter Lamawolle, die von seiner Allerheiligkeit gesegnet wurde.


[Beitrag von Tywin am 28. Jun 2015, 08:00 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 28. Jun 2015, 07:53
man kann aber auch die frau fragen ob sie den unterschied auch hört.
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