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Kleiner Fertig oder DIY Sub

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Autor
Beitrag
machineskull
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Aug 2015, 21:18
Hallo, an meinem Yamaha RS 700 betreibe ich die KEF LS50. Soweit bin ich wirklich zufrieden mit der Kombination, allerdings fehlt je nach Musikrichtung etwas an Tiefe.
Der Sub sollte nicht allzu groß sein und nur meine Stereo Lautsprecher etwas unterstützen, kein Heimkino.
Angeschaut habe ich mir den SVS SB 1000. Natürlich darf es auch günstiger sein und da würde sich eine DIY Lösung anbieten.
Ein Bekannter von mir ist Schreiner und hat mir den Bau eines Subs schon angeboten.
Wäre bis ca. 300€ ein guter Selbstbau Sub möglich?

Grüße
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 26. Aug 2015, 21:52
dejavu1712
Inventar
#3 erstellt: 27. Aug 2015, 06:39
Meinen Erfahrungen nach dürfte es schwierig werden, einen DIY Subwoofer auf die Beine
zu stellen, der mit dem SVS SB 1000 in allen Belangen vergleichbar ist und weniger kostet.

Ordentliche Chassis und Verstärker Elektronik bekommt man nun mal nicht geschenkt, ein
30 er Chassis zu finden, das in einem der Art kleinen Gehäuse so tief spielt, ist ebenfalls eine
echte Herausforderung, dazu benötigt man relativ viel Verstärker Leistung und einen DSP/PEQ.

Man kann natürlich auch ein BR Subwoofer bauen, aber damit dürfte die Gehäuse Größe des
SVS kaum zu realisieren sein und auch hier muss man auf die richtige Komponenten Auswahl
achten, damit man am Ende keinen Schlamm Schieber produziert, also alles nicht so einfach.
.

Mein Tipp:

Wavecore SW270WA01

Wyntek WAM 300 DSP

Wie man sieht, die Technik kostet hier schon rund 400€, bleiben also knapp 100€ für das Gehäuse, etc.
Als Verstärker könnte man z.B. auch das IMG Stage Line SAM 300 D mit dem MiniDSP kombinieren
oder gleich auf das MiniDSP PWR ICE 125 des Herstellers zurückgreifen, die gibt es hier zu kaufen.

Für 300€ sehe ich jedenfalls keine 1:1 Alternative zum SB 1000 im DIY Bereich, der SVS bietet mMn
ein hervorragendes PLV, das nur sehr schwer zu toppen sein dürfte und ein gutes Konzept erfordert.


[Beitrag von dejavu1712 am 27. Aug 2015, 06:51 bearbeitet]
machineskull
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Aug 2015, 13:38
Vielen Dank für die Antworten, 400€ + Material, dann doch lieber ein SVS.
Ein Versa Cube soll auch ganz ordentlich spielen, leider sind solche Selbstbaukisten sehr schwer irgendwo zu hören.

Wie schon geschrieben, der Sub soll nur die KEF LS 50 etwas unterstützen und kompakt sein, Pegelorgien will ich damit nicht fahren.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 27. Aug 2015, 14:00

machineskull (Beitrag #4) schrieb:


Wie schon geschrieben, der Sub soll nur die KEF LS 50 etwas unterstützen und kompakt sein, Pegelorgien will ich damit nicht fahren.


in dem fall sollte es einer mit hochpass sein um die LS50 zu entlasten, das verbessert die wiedergabe.
der RS 700 ist auftrennbar um es zu ermöglichen.
der SVS wäre ein guter kauf, für musik würde ich auch einen geschlossenen empfehlen.

im selbstbau wäre es auch machbar aber dann es sauber einbindnen wäre ein ampmodul mit hochpass oder mini dsp notwendig, das wäre insgesamt nicht billiger und du könntest es nicht mehr zurückschicken, falls du unzufrieden sein solltest.
machineskull
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Aug 2015, 14:35
Also wäre der SVS die beste Option für mein Vorhaben.
Vielleicht jetzt eine doofe Frage: Der Yamaha ist auftrennbar, wie müsste ich alles anschließen um die KEF zu entlasten?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Aug 2015, 15:08
vom pre-out in den sub und von sub zurück in main-in, die trenfrequenz ist fest also den sub auf 80 Hz stellen.
machineskull
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Aug 2015, 17:23
Top, danke


[Beitrag von machineskull am 27. Aug 2015, 17:32 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#9 erstellt: 27. Aug 2015, 17:41
Nun, mit einem MiniDSP kann man natürlich sehr viel mehr machen als lediglich den Highpass aktivieren,
von daher sollte man diese Lösung nicht 1:1 mit dem SVS SB 1000 vergleichen, sucht man allerdings eine
Plug and Play Lösung, ist die vom Kollegen Soulbasta genannte Variante natürlich rund um zu empfehlen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Aug 2015, 18:27
zu dem mini dsp würde noch ein mirko dazu kommen und natürlich sollte ein bisschen wissen da sein oder die bereitschaft es zu begreifen/lernen.
Haiopai
Inventar
#11 erstellt: 27. Aug 2015, 18:52
Moin , ich muß sagen , ich halte den SVS SB-1000 nicht eben für ne gute Lösung , um mit den Kefs zusammen zu spielen .

Der SVS ist ein relativ radikales Konzept , um trotz kompakter Abmaße die notwendigen Pegel und den Tiefgang fürs Heimkino
zu erzielen , das Chassis hat alle Attribute eines Schlammschiebers einschl. Sicke wie ein Fahrradschlauch , wahrscheinlich
geringen Wirkungsgrad und deswegen vergleichsweise leistungsstarker Endstufe .
Alles was dieser Woofer macht , läuft über Leistung und Hub , nach meiner Ansicht gerade kein Subwoofer für den reinen Musikbetrieb.

Wenn günstige Alternativen für den Musikbetrieb gefragt sind , mit Hochpassfilter zur Entlastung der Kefs , würde ich mich bei
den Subs umsehen , die für das Zusammenspiel mit Nahfeldmonitoren gedacht sind , sprich im Profi Bereich , wo Hochpassfilter
im Ausgang der Subwoofer auch üblich sind .

Beispiele günstig :

Prodipe

Krk

Presonus

Allesamt mit 80 Hz Hochpassfilter und von vorn herein dafür entwickelt mit Monitoren zusammen zu spielen .
Klar liefert der SVS erstmal beeindruckende Daten , aber brauchst du die ?
Deine Kef machen maximal 106 dB Pegel , ne untere Grenzfrequenz von 26 Hz brauchst du bei Musik auch so gut
wie gar nicht , selbst der kleine Presonus würde für die Kefs vollkommen ausreichen .
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Aug 2015, 20:15
du scheinst den svs gut zu kennen?
naja, ich würde trotzdem einen geschloßenen bevorzugen, der gar nicht für heimkino gedacht ist und auch nicht vollgas fahren muss.


[Beitrag von Soulbasta am 27. Aug 2015, 20:19 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#13 erstellt: 27. Aug 2015, 20:53

Soulbasta (Beitrag #12) schrieb:
du scheinst den svs gut zu kennen?
naja, ich würde trotzdem einen geschloßenen bevorzugen, der gar nicht für heimkino gedacht ist und auch nicht vollgas fahren muss.


Nö , muss ich auch gar nicht , ich kenne aber die Konzeption aus den USA , baulich kompakte Woofer mit wenig Gehäusevolumen trotzdem
laut und tief spielen zu lassen und was für Chassis für diese Art Woofer benutzt werden .
Ich hab mit solchen Chassis schon selber Subwoofer gebaut .

Hat nix damit zu tun ob der SVS gut oder schlecht ist , er ist nur nicht das was ich mit einem Monitor ähnlichem Lautsprecher im
normalen Pegelbereich zum Musik hören verwenden würde , weil solche Woofer salopp ausgedrückt , sich noch gar nicht wirklich
angesprochen fühlen bei Zimmerlautstärke, weil ihre Aufhängungen fast so hart sind wie bei PA Woofern , was sie auch sein müssen , weil sie sonst
am anderen Ende den Heimkinobetrieb mit hohen Pegeln und extremen Tiefgang nicht mitmachen. Dazu realisieren sie mörderische Hübe
und haben extrem starke Endstufen verbaut , dank Class D ist sowas heute sehr viel günstiger machbar , frühere Firmen wie Earthquake
oder Paradigm lagen vor einigen Jahren noch weit über 1000 € bei solchen Woofern .

Ich würde im Zusammenspiel mit den Kefs , wenn es nicht um Pegel am Rande der Belastungsgrene für die Kleinen geht , noch
nichteinmal mit einem entlastendem Hochpass arbeiten , sondern den Woofer unabhängig zuarbeiten lassen und mir über dessen
Frequenzweiche die passende Anbindung suchen , auch je nachdem wie ich die Kef aufstellen möchte .

-3dB Punkt ist bei den Kef 79 Hz , eine sinnvolle Anbindung könnte durchaus auch ein Stück höher als 80 Hz liegen
und je höher ich den Woofer spielen lassen will , je mehr Kompromisse muß ich im Tiefgang machen .
Gefordert ist ein relativ breitbandig spielender Sub , dessen Präzision bis 100 Hz wichtiger ist , als der letzte Rest Tiefgang ,
untere Grenfrequenz bei 35 Hz würde völlig reichen .
Gebraucht würde ich einfach bei Konstruktionen mit relativ wenig Membranfläche , möglichst leichte Membran schauen ,
ein kleiner Nubert oder Elac würde passen .
Woofer die von vorne herein dafür konzipiert wurden Stereo mit kleinen Sats zu realisieren .
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 28. Aug 2015, 07:05
so gesehen wären deiner meinung nach die sunfire HRS reihe auch schlecht?
http://sunfire.com/productdetail.asp?id=15
dejavu1712
Inventar
#15 erstellt: 28. Aug 2015, 07:18
Natürlich gibt es präzisere Tiefbass Werkzeuge als der SB 1000, aber mEn nicht
zu dem PLV und ich halte ihn daher auch nicht für ungeeignet und das, obwohl
ich ganz sicher kein Fan von der Marke SVS bin, einen Highpass für die KEF halte
ich ebenfalls für durchaus sinnvoll, auch wenn der Hersteller nur 79Hz (-3db) angibt.

Was das Ganze mit der Membran (schwer/leicht) zu tun haben soll, ist mir ein Rätzel,
mMn legst Du zu viel Gewichtung auf diesen Aspekt, es gibt noch andere Faktoren die
mMn weitaus wichtiger für das Endergebnis sind, aber letztendlich muss der TE testen
bzw. verschiedene Konzepte/Modelle miteinander vergleichen und dann entscheiden.

Wenn 500€ die finanzielle Grenze darstellen, würde ich den SVS auf jeden Fall in Betracht
ziehen, der TE kann ja einen der genannten Studio Subwoofer und/oder einen Elac bzw.
Nubert zum Vergleich heranziehen, so geht er jedenfalls auf Nummer sicher.
Haiopai
Inventar
#16 erstellt: 28. Aug 2015, 09:58

Soulbasta (Beitrag #14) schrieb:
so gesehen wären deiner meinung nach die sunfire HRS reihe auch schlecht?
http://sunfire.com/productdetail.asp?id=15


Sag mal ernsthaft , hast du Probleme einen Text zu verstehen oder auf das was geschrieben wird mal argumentativ einzugehen ,
oder was soll dieses beleidigte Gequatsche von wegen gut oder schlecht , wenn dein Gesprächsspartner schon mehrfach betont
hat , das es nicht um gut oder schlecht geht .

Ganz ehrlich hab ich Zweifel , ob du einem User hier überhaupt helfen willst oder eher schreibst um dich selber gut zu fühlen ,
wenn du keine Ahnung hast , wie unterschiedlich Subwoofer funktionieren und woran das liegt , kann ich dir auch nicht helfen .
Aber nur um dich mal zu foppen , nein ich wäre auch der Meinung der Sunfire ist keine ideale Lösung als Musikunterstützung
für Regallautsprecher , wo es wörtlich nach dem Wunsch des TE eben nicht um möglichst hohe Pegel und Tiefgang geht .

@dejavu , auch du scheinst eher auf nen Schwanzwettbewerb aus zu sein , als den Wunsch zu haben , jemandem sinnvoll
zu helfen und zwar nach dessen bekundeten Wünschen und nicht nach DEINEM Gusto .
Frag dich doch mal , warum KEINER der verlinkten Woofer von mir , die alle dafür gedacht sind , möglichst neutral mit
Nahfeldmonitoren zusammen zu arbeiten , solch ein radikales Prinzip praktiziert wie der SVS .

Das du nicht weißt , wie das mit den Membranen und Sicken zusammen hängt und was man daraus auf die
Arbeitsweise eines Basschassis schließen kann , glaub ich dir gerne
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Aug 2015, 10:28
alles klar, hauptsache du hast voll den durchblick und das ohne die subs gehört zu haben.
schönen tag noch.
Haiopai
Inventar
#18 erstellt: 28. Aug 2015, 10:44

Soulbasta (Beitrag #17) schrieb:
alles klar, hauptsache du hast voll den durchblick und das ohne die subs gehört zu haben.
schönen tag noch.


Du bist doof , nein du bist doof , räbäääääh

Fehlt es dir an Grundkenntnissen oder warum schaffst du es mit nicht einem Wort mal auf das einzugehen , was sachlich geschrieben wurde ,
OHNE persönliche Anspielungen auf den Schreiber ?

Hast du so ein Teil wie den SVS , kein Problem dann könnte man sich mal treffen mit ein paar Leuten und dann probiert man das
in der Praxis mal durch , wo die Probleme liegen .

Beim Zusammenspiel mit kompakten Regallautsprechern , die von der Abstimmung und Konzeption in Richtung passive Monitore
gehen , setze ich den Subwoofer hier dagegen und garantiere dir , die allermeisten Leute , werden ihn dem SVS vorziehen .

http://www.elac.com/de/archiv/archiv_produkt_alt.php?f=10491

Wahrscheinlich amüsierst du dich jetzt über den Kleinen , aber im Gegensatz zum SVS wird man ihn unhörbar an die Kefs
anbinden können , ohne das man ihn als einzelnen Woofer wahrnimmt und darum gehts , wenn man Stereo mit zwei Sats
und einem Woofer praktiziert , die Anbindung zwischen Woofer und Sat , damit steht und fällt alles .
Der SVS dagegen ist ein Woofer den ich benutzen würde , wenn die Übergangsfrequenz 60 Hz nicht übersteigt .


[Beitrag von Haiopai am 28. Aug 2015, 10:45 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Aug 2015, 10:55
deine theorie und die versalien kannst du echt für dich behalten.
ich habe einige sachen ausprobiert und muss mich vor dir nicht rechtfertigen. es war ein tipp für den TE genau so wie deine (mit brummenden netzteilen)
wer hier einen »schwanzvergleich« auslebt können die leser selbst entscheiden.
ich habe selbst die LS50 und habe sie mit verschiedenen subs probiert, das beste war ein sunfire HRS, war mir leider zu teuer aber es klang am besten.
es gibt einige hifi studios die gerade die HRS reihe als ergänzung empfehlen und viele zufriedene kunden haben, anscheinend sind sie auch alle doof.


[Beitrag von Soulbasta am 28. Aug 2015, 10:57 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#20 erstellt: 28. Aug 2015, 11:12

Soulbasta (Beitrag #19) schrieb:
deine theorie und die versalien kannst du echt für dich behalten.
.


Okay , dann brauchen wir gar nicht weiter zu diskutieren , theoretische Grundlagen und Funktionsweisen sind eh egal , ich höre auf
mein Ohr und gut , die Sorte "Experten" kennt man zur Genüge .
Fanta4ever
Inventar
#21 erstellt: 28. Aug 2015, 12:38
@TE, wie groß ist denn der Raum ?

LG
machineskull
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Aug 2015, 12:44
Mein Raum ist knapp 18m2.
Ich hätte nicht erwartet, dass die Meinungen so auseinander gehn.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 28. Aug 2015, 12:53
teste einfach was du für richtig hältst, es gibt einige user hier die eine kombi aus LS50 und svs zufriedenst betreiben.
in deinem raum würde aber auch ein 8" sunfire reichen.
Fanta4ever
Inventar
#24 erstellt: 28. Aug 2015, 13:00
Hallo,

ich hatte selbst mal einen SVS SB-1000, das ist schon ein sehr guter Sub und ich würde ihn auf jeden Fall mal testen.

Bei mir hat er damals die Platinum M4 unterhalb von 55 Hz unterstützt und ich war sehr zufrieden.

In einem 18 m² Raum würde ich mir auf jeden Fall auch mal den B&W ASW 608 S2 anhören.

LG
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 28. Aug 2015, 13:17
Hallo,

ich denke auch das der SVS für den Raum und für die LS50 zu mächtig ist, der würde alles erschlagen. An den Vorschlag einen kleinen Sunfire zu nehmen kann ich mich aber anschließen ich denke da an diesen: http://www.justhifi.de/Sunfire_SDS-8_a8514.html den habe ich mal als 2.1 Bassergänzung mit der Wharfedale Diamond 10.1 gehört..... hat sich wunderbar eingefügt.

ich halte den Selbstbau mit dem SB23 Sub aber auch nach wie vor für sinnvoll, als Bassmodul muss man ja nicht das WAM 150 nehmen, es ginge auch das Detonation Dt80 mit dem man das Lautsprechersignal Hochpass gefiltert durchschleifen kann. Und wenn man unbedingt einen DSP haben will gibt es von MiniDSP auch entsprechende Bassmodule.

Wobei ich von der 80 Hz Trennung/Entlastung wenig halte. Damit der LS 50 im Mittelton deutlich sauberer spielen kann, müsste die Trennfrequenz deutlich höher liegen. Nur da ist dann ein ganz anderer Aufwand nötig, der hier den Budgetrahmen sprengt.

Ich würde den Sunfire einfach an den Subausgang des Yamaha hängen, ihn möglichst mittig zwischen die Kef stellen und dann nach Gehör (denn dem muss es gefallen) Trennfrequenz und Lautstärke einstellen und gut ist......

Gruß
Bärchen
Haiopai
Inventar
#26 erstellt: 28. Aug 2015, 13:30

baerchen.aus.hl (Beitrag #25) schrieb:

Wobei ich von der 80 Hz Trennung/Entlastung wenig halte. Damit der LS 50 im Mittelton deutlich sauberer spielen kann, müsste die Trennfrequenz deutlich höher liegen. Nur da ist dann ein ganz anderer Aufwand nötig, der hier den Budgetrahmen sprengt.

Ich würde den Sunfire einfach an den Subausgang des Yamaha hängen, ihn möglichst mittig zwischen die Kef stellen und dann nach Gehör (denn dem muss es gefallen) Trennfrequenz und Lautstärke einstellen und gut ist......

Gruß
Bärchen


Genau so sehe ich das auch , um das mit dem Hochpass sinnvoll zu machen , müsste der regelbar sein , auch da gibt es einige
semiprofessionelle Modelle , die das zwischen 80 -120 Hz können , die würden aber den Budgetrahmen sprengen , wie du richtig anmerkst .

Da das also nicht wirklich machbar ist , Sub an den Receiver , keine Entlastung für die Kef , weil auch vom TE ausdrücklich gesagt wurde ,
es geht nicht um Pegelorgien ist es auch gar nicht notwendig und dann wie du schreibst , klassische Methode , Subwoofer mittig zwischen
die Sats und sich mit Trennfrequenz und Pegel rantasten an die Kef .

Wobei ich bei der Stereo Anbindung an solche Kompakten nach wie vor nichts von Submodellen halte , deren Fähigkeiten zumindest
zur Hälfte auf den Heimkinobetrieb fixiert sind , wenn ich diese Anforderungen gar nicht habe .
Viel wichtiger ist die vernünftige , in diesem Falle recht hoch anzusetzende Anbindung an die Kef .
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 28. Aug 2015, 13:36

baerchen.aus.hl (Beitrag #25) schrieb:


Wobei ich von der 80 Hz Trennung/Entlastung wenig halte. Damit der LS 50 im Mittelton deutlich sauberer spielen kann, müsste die Trennfrequenz deutlich höher liegen.


das ist quatsch, gerade dadurch, dass sie nicht mehr die ganz tiefen spielen muss, kann sie den rest noch besser, da die membran entspannter arbeiten kann, höher zu trennen würde nicht besser klingen, im gegenteil.
es gibt einige themen hier die genau das beschreiben und viele es genau so machen.

warum soll der svs alles erschlagen? den kann man doch wie alle anderen subs einstellen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 28. Aug 2015, 13:48

dass sie nicht mehr die ganz tiefen spielen muss, kann sie den rest noch besser


Ja richtig und etwas anderes habe ich ja auch nicht gesagt. Ist dir schon mal aufgefallen das bei vielen Passivboxen die Trennfrequenz des Tieftöner deutlich höher liegt, damit der Mitteltöner so weit wie möglich entlastet wird. Ich würde den LS 50 bei 200-300 Hz auskoppeln nur da macht kaum ein Bassmodul mit. Ich glaube nicht das es viel bringt wenn man dem LS50, dessen -3dB bei ja bei 80 Hz liegen bei 80Hz abschneidet.....

Natürlich kann man den SVS, womöglich noch mit einen DSP, zurechtregeln..... nur warum, wenn man gleich einen passenden Sub nehmen kann......


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 28. Aug 2015, 13:55 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 28. Aug 2015, 14:11

baerchen.aus.hl (Beitrag #28) schrieb:
Ist dir schon mal aufgefallen das bei vielen Passivboxen die Trennfrequenz des Tieftöner deutlich höher liegt,


was hat das mit der LS50 zu tun? die ist perfekt abgestimmt.


baerchen.aus.hl (Beitrag #28) schrieb:


Natürlich kann man den SVS, womöglich noch mit einen DSP, zurechtregeln..... nur warum, wenn man gleich einen passenden Sub nehmen kann......


wozu dsp? der halt einen volumenregler.
baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 28. Aug 2015, 14:20

die ist perfekt abgestimmt.


sehe ich nicht so, ich habe sie inzwischen mehrfach gehört. Imho krächzt sie als ob sie Halsschmerzen hätte, ich begreife nicht was so viele an dieser Box finden. Eine deutlich höhere Trennung könnte da evtl Abhilfe schaffen


der halt einen volumenregler
der allein reicht nicht ....... ein 30er Bass und so ein kleiner TMT niedrig getrennt passen einfach nicht zusammen.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 28. Aug 2015, 14:28 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 28. Aug 2015, 14:22
Fanta4ever
Inventar
#32 erstellt: 28. Aug 2015, 15:24
Hallo,

auch eine sehr gute Möglichkeit wären mMn 2 x XTZ 99 W8.16 für zusammen € 440.-

LG
Haiopai
Inventar
#33 erstellt: 28. Aug 2015, 15:43

machineskull (Beitrag #22) schrieb:
Mein Raum ist knapp 18m2.
Ich hätte nicht erwartet, dass die Meinungen so auseinander gehn.


Moin Machineskull , sowas ist ganz normal , liegt auch an den unterschiedlichen Ansätzen , ob ich nur mit
Gehör an solche Problematiken herangehe , oder auch mal ein paar Grundlagen zur Hand nehme , allein
schon aus dem Grund , weil der Bassbereich genau der ist , wo sich Mensch am wenigsten auf sein Gehör
verlassen kann .

Dazu kommen dann ein paar Hifi Legenden , wie zum Beispiel die , ein geschlossener Subwoofer würde
allgemeingültig immer präziser spielen , als ein Bassreflexmodell , was pauschal absoluter Unsinn ist .
Ebenso wie zu behaupten, das deine oder irgendwelche Lautsprecher pauschal davon profitieren , wenn
man sie irgendwo steilflankig vom Bassbereich trennt . Nichts anderes tut nämlich ein aktives Hochpassfilter
im Ausgang eines Woofers .

Wirklich wirksam ist sowas pauschal aber nur bei hohen Pegeln , im Bereich Zimmerlautstärke und ein
ganzes Stück drüber , tut sich da gar nix , es sei denn du möchtest annehmen , deine Lautsprecher sind
von vorne herein fehlkonstruiert .

Den zweiten Punkt , den du vielleicht schon selber bemerkt hast , die meisten Hochpassfilter trennen fest
bei 80 Hz , was daran liegt , das die meisten Kompaktlautsprecher untere Grenzfrequenzen von 50 -70 Hz
aufweisen , jeweils -3dB sprich drei Dezibel leiser als im Mittel .
Man addiert also eine leichte Überschneidung bis zur Nulllinie und so kommt man auf die 80 Hz Hochpass .

Nun sieht es bei deinen Kefs aber so aus , als das die unterhalb 100 Hz erst sanft abfallen -3dB bei 79 Hz ,
-6dB bei 47 Hz und danach gehts steil in den Keller , was Kef ziemlich bewusst so gemacht hat , man kann
dadurch mit dem Wandabstand ein wenig rumspielen , je dichter es ran geht , je stärker der Bass und der sanfte
Abfall wird theoretisch ein wenig aufgefüllt .

Zusammen mit einem Subwoofer , wird es ein wenig pelzig , weil mit der üblichen Überschneidung bis zur
Nulllinie müsste man deine Kef bis irgendwo zwischen 80 - 100 Hz unterstützen .
Solche Regionen mag aber nicht jeder Woofer und mit der steilflankigen Trennung via Hochpassfilter ist dir
dann auch nicht gedient .
Das ist auch gar kein Negativ Punkt , weil genau genommen ein Subwoofer oberhalb 80 Hz gar nix verloren
hat , da in diesem Bereich eine mögliche Ortbarkeit zum tragen kommt , weswegen du Subwoofer bei
so hoher Anbindung auch möglichst mittig zwischen die Lautsprecher platzierst .

Subwoofer die präzise bis max. 120 Hz spielen sind meistens die , die man nicht auf dem Zettel hat ,
in den meisten Fällen eben solche , die nur dafür konstruiert sind mit Nahfeldmonitoren zusammen zu
arbeiten oder im Hifi Bereich solche , die für das Zusammenspiel mit kleinen Sats gedacht sind .

Es gilt witziger Weise genau der gleiche Punkt , den Soulbasta bei der generellen Entlastung deiner Kefs
bei hohen Pegeln anführt , ebendso wie bei deinen Kefs bei hohen Pegeln der untere Mitteltonbereich
an Präzision verliert , durch die hohen Membranauslenkungen , passiert dies Subwoofern , die bis in
den Bereich unter 30 Hz kommen ebenso , sie verlieren im oberen Grenzbereich an Präzision , dumm
nur das genau das in deinem Falle dein sinnvoller Trennbereich ist .
Noch wilder , wenn es sich wie beim SVS um einen geschlossenen , kompakten Woofer mit sehr guten
Tiefbass und Pegelfähigkeiten handelt , denn die erreicht er nur , eben durch die extremen Membranauslenkungen .

Aber teste ihn ruhig aus , Idealzustand wäre , du sitzt vor deinen Kefs und bist vom Gehör her felsenfest
der Meinung , die hätten so einen Tiefbass , der Woofer darf als Schallquelle erst bemerkt werden , wenn du
ihn abschaltest , dann und nur dann ist er richtig eingebunden .

Solltest du weiter nördlich wohnen , kann ich dir auch anbieten mal den Gegencheck mit einem Elac Woofer
zu machen , der weder besonders pegelfest ist , noch sonderlich tief runter geht , aber dafür perfekt mit
kleinen Sats zusammenspielt , eben weil er präzise bis 120 Hz spielen kann .
Mein Hörraum hat übrigens auch nur 22 bzw. 20 qm , ich hab zwei Räume zur Verfügung .
CDs mit Rauschsignalen und Pegelmessgerät zur Einpegelung von Woofer und Lautsprechern ist
selbstredend auch vorhanden .
machineskull
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 28. Aug 2015, 19:10
Trotzdem danke für eure Vorschläge. Ich werde mir ein paar Modelle anschauen und ein mich etwas in die DIY Subs einlesen.
Fanta4ever
Inventar
#37 erstellt: 28. Aug 2015, 20:33
Viel Erfolg

LG
Mine1003
Stammgast
#38 erstellt: 29. Aug 2015, 13:08
Ich möchte jetzt auch mal meine Erfahrungen posten. Sollen für niemanden ein Angriff sein, da hier ja einige ganz schön ausflippen...
Naja, ich höre jetzt seit ein paar Monaten mit einem Eminence Lab 12 in 102l BR, komplett versteift.
Hier ein Bildchen: DSC_0787

Ich FINDE (meine Meinung, nicht angegriffen fühlen!), dass ein BR Sub sich im Vergleich zu nem geschlossenen nicht so ,,angestrengt" anhört. Ich habe meinen BR nicht (bzw. kaum) entzeert, er läuft komplett linear und bis unter 15-20hz steigt der Hub nicht an. Er bleibt immer gleichmäßig und ich brauche schon eine extreme Lautstärke um ihm zum bewegen zu zwingen Und er spielt kein bisschen unpräzise.. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, warum immer gesagt wird, dass PB Subwoofer unpräzise spielen. Meiner Meinung nach ist das nur ein Vorurteil.

NOCHMAL: MEINE MEINUNG! Nicht angegriffen fühlen <- an einige in diesem Topic

Lg
Jannes
dejavu1712
Inventar
#39 erstellt: 29. Aug 2015, 13:34
Niemand hier hat behauptet, das ein BR Subwoofer unpräziser spielt als ein CB
oder erstere ungeeignet für die Musik Wiedergabe sind, ich habe selbst mehrere
BR, CB und Passiv Membran Subs (DIY und Modelle von der Stange) im Einsatz
keines der Modelle würde ich als unpräzise oder ungeeignet für Musik bezeichnen.

Die Aufstellung, die Akustik sowie das Zusammenspiel mit den Kompakt Boxen ist
viel entscheidender als das Konzept, sofern die Chassis nicht von minderer Qualität
sind und der jeweilige Subwoofer ordentlich konstruiert bzw. abgestimmt worden ist.

Dein Subwoofer dürfte aber aus folgendem Grund:


machineskull (Beitrag #1) schrieb:

Der Sub sollte nicht allzu groß sein.....


nicht unbedingt die richtige Wahl für den TE sein!


[Beitrag von dejavu1712 am 29. Aug 2015, 13:36 bearbeitet]
Mine1003
Stammgast
#40 erstellt: 29. Aug 2015, 13:50
Och, 50x50x50 cm ist doch nicht groß Nein, habe das ausversehen überlesen
Passivmembran möchte ich auch mal gerne irgendwo anhören, habe ich noch nie gehört! Bin 15 und noch ziemlich am Anfang
dejavu1712
Inventar
#41 erstellt: 29. Aug 2015, 13:59
Den Eminence LAB 12 würde ich aber nicht als Anfänger Equipment bezeichnen.

Bei meinem Subwoofer mit Passiv Radiador handelt es sich um den Peerless XLS 10 + Slave

Als Aktivmodul kommt das Wyntek WAM300DSP zum Einsatz, so lässt sich ein
relativ kompakter Subwoofer mit ordentlich Tiefgang und Präzision realisieren,
allerdings ist der Sub für Pegel deutlich über 100 db nicht unbedingt geeignet.
Mine1003
Stammgast
#42 erstellt: 29. Aug 2015, 14:52
Den Eminence habe ich auch hier empfohlen bekommen und große Hilfe beim Planen, bauen usw bekommen. Dank diesem Forum bin ich jetzt so zufrieden
Varadero17
Inventar
#43 erstellt: 29. Aug 2015, 22:05
Hallo!
Die Idee, meine kleinen KEF (IQ1) mit einem Sub zu ergänzen hatte ich auch. Im DIY-Bereich wurde mir damals der WaveSub 270 von Strassacker vorgeschlagen, der jetzt am Reckhorn A-407 hängt.

Ob er nun mit den KEF die ideale Kombination bildet, vermag ich nicht zu beurteilen, ist mir auch nicht so wichtig, weil es in meinem Fall eher ein Gag sein sollte (wenn Ihr wüsstet, wo und wie der Sub "aufgestellt" ist, würdet Ihr verstehen, warum... :D), verbunden mit meiner ersten DIY - Erfahrung.
Es ging mir zwar mehr um den Spaß an der Sache, als um "ernsthaften" Musikgenuß, aber vielleicht ist das auch eine Anregung, wobei es natürlich nicht unbedingt der WaveSub sein muß. Die DIY-Experten können da sicher mehr / sinnvollere Vorschläge machen.
Den Reckhorn finde ich allerdings die bessere Methode, als ein eingebautes Modul. Den größten Vorteil sehe ich in der Flexibilität bei der Aufstellung bzw. bei der Suche nach dem richtigen Platz für den Sub, weil er nur mit einem LS-Kabel verbunden ist. Die Abhängigkeit von einer Steckdose entfällt.
Aber auch sonst macht der Reckhorn eine gute Figur. Er ist recht leistungsstark und bietet eine Fülle an verschiedenen Einstellungen.
Und vielleicht ist er auch was für Dich!
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