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Verstärker für Klipsch rf7

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Psycho238
Stammgast
#1 erstellt: 01. Nov 2015, 20:27
Hallo an alle.

Ich habe zwar schon gesehen das es zur RF7 schon einige Einträge hier gibt, allerdings lasse ich es mir doch nicht nehmen selbst ein Thema zu erstellen

Ich habe seit etwa 2Wochen die RF7 in meinen vier Wänden, und bin absolut begeistert von ihrer Performance.
Endlich ein Schallwandler der vor Dynamik nur so sprüht, und nicht so ein superaudiophiler 08/15 Langweiler.

Trotz allem kommt natürlich die Frage auf ob da noch mehr gehen würde....

Ich betreibe sie momentan an einem Musical-Fidelity A5. Ein Muskelpaket mit 2x 250 Watt an 8 Ohm.
Durch den hohen Wirkungsgrad der Klipsch kann ich den MuFi nicht über 9Uhr aufdrehen, sonst habe ich keine Scheiben mehr in den Fenstern.

Die Frage ist, ob der MuFi da nicht etwas "limitiert", also noch gar nicht richtig das zeigen kann was in ihm steckt.
Außerdem habe ich gelesen das viele ihre RF7 mit einem ATM Modul von Nubert betreiben.

Daher mal die Frage an die Klipsch Besitzer, ob ihr meint ich sollte mal einen anderen Verstärker probieren, oder Verstärker + Nubert Modul, oder gleich ne Röhre...etc.

Mit welcher Elektronik habt den ihr eure RF7 zu Höchstleistungen getrieben?

VG
latscholax
Stammgast
#2 erstellt: 01. Nov 2015, 20:50
Moin,

Als ex RF-7 und mittlerweile Achenbach Tricolore Besitzer, Horn und Dynamik Liebhaber kann ich dir sagen, dass meine Jahrelange Verstärker/Endstufen/VV Suche hiermit vorerst geendet hat:

Endstufe Abletec AMS1000-2600
http://www.profusionplc.com/products/AMS1000

Vorverstärker/DAC -> AudioGD Reference 10.32 (nicht mehr erhältlich, dafür der noch bessere Nachfolger)
http://www.audio-gd.com/Master/Master-11/M11EN.htm

Vollsymmetrische Kette,Power ohne Ende,In Sachen Auflösung, Neutralität und vor allem Dynamik bisher noch nichts besseres gehört..

Gruß
Latscho
XdeathrowX
Inventar
#3 erstellt: 01. Nov 2015, 20:58
Wenn du ihn irgendwo gebraucht ergattern kannst nimm den XTZ Class-A 100 D3. Ich hab meinen leider gestern verkauft - für den Preis wirst du wahrlich nicht mehr Leistung (und Laststabilität) bekommen. Noch dazu ist ein DAC gleich verbaut.

Von einer Röhre würde ich klar Abstand nehmen, ich hatte an meinen RF7 II einen Magnat RV1 dran und der kam mit den geringen Impedanzen der Klipsch nicht klar. Das wirst du bei gehobener Lautstärke schnell im Bass merken. Auch wenn es einige anders sehen: Röhrentechnik gehört ins Museum und hat nichts in einem modernen Verstärker zu suchen. Heizung ja, Verstärker nein.


[Beitrag von XdeathrowX am 01. Nov 2015, 21:01 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 01. Nov 2015, 20:59
Hallo Latscho,

wo bekommt man die Endstufe im einsatzfähigen Zustand (mit Gehäuse und Stromversorgung) und zu welchem Preis? Vielleicht ist das ja zu den Yamaha P5000S/P7000S eine günstige Alternative?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 01. Nov 2015, 21:01 bearbeitet]
latscholax
Stammgast
#5 erstellt: 01. Nov 2015, 21:11
Das Abletec Modul bekommt man neu für ca. 400€, kommen noch Gehäuse+ Anschlüsse etc hinzu ist man bei 500-600€.
Der Aufbau ist wirklich easy da das Netzteil integriert ist, Wird direkt auf der Gehäuseplatte verschraubt.

Gebraucht sieht man dieses Modul selten, da recht neu und ziemlich begehrt. Wenn du Glück hast bei Ebay Kleineanzeigen oder hier im Forum gebraucht.
Soweit ich weiß, gibt es hier einige die das Teil haben.
Es lohnt sich auf jeden Fall, man bekommt hier eine Endstufe mit enormer Qualität und Leistung.Die Leistungsangaben des Herstellers halte ich für sehr konservativ, gefühlt kommt da wesentlich mehr heraus. Das Teil hab ich bei einem Kumpel schon an Quadral Titan hängen gehabt und sie hat auch hier absolut überzeugt.
Psycho238
Stammgast
#6 erstellt: 01. Nov 2015, 21:19
Also ihr seid eher der Meinung die Klipsch braucht viel Leistung trotz des hohen Wirkungsgrads?
Das habe ich ja bereits mit meinem MuFi. Der ist außerdem auch absolut Laststabil bis 2Ohm...
Ich dachte eher das es etwas limitiert wenn ich den Verstärker nicht weiter aufdrehen kann.
Als Beispiel: Ein Ferrari fährt sich in der 30er Zone einfach nicht so toll...
Ich denke nicht das ich einen großen klanglichen Sprung nach vorne mache wenn ich von der einen dicken Transe auf eine andere dicke Transe umsteige.
Was haltet ihr von den Nubert Modulen im Bezug zur RF7?
Moonlightshadow
Inventar
#7 erstellt: 01. Nov 2015, 21:22

Psycho238 (Beitrag #6) schrieb:
Also ihr seid eher der Meinung die Klipsch braucht viel Leistung trotz des hohen Wirkungsgrads?


Kann ja eigentlich nicht sein, aber hier wird ja alles mögliche behauptet.
Lars_1968
Inventar
#8 erstellt: 01. Nov 2015, 21:24
Hm, Du betreibst Klipsche mit einem sehr guten Wirkungsgrad und hast eine Endstufe, die 2x250 W an 8 Ohm liefert? Und das ist Dir zu wenig? Wieviel qm² gilt es denn zu beschallen?
Psycho238
Stammgast
#9 erstellt: 01. Nov 2015, 21:29
Nein 😄 das ist mir nicht zu wenig. Bitte meinen Eingangspost lesen.
Ich habe die Befürchtung die 2x250 Watt sind zu viel des Guten.
Ich kenne es von meinem Gitarrenverstärker das er erst richtig zu klingen anfängt wenn er auch etwas aufgedreht ist. Aus dem Grund kann ich an meinem Gitarrenamp die Leistung auf 20 Watt limitieren, und dann doch wieder etwas aufdrehen.
latscholax
Stammgast
#10 erstellt: 01. Nov 2015, 21:30
Jein..
Also an einer Cayin Röhre hat die RF-7 mir überhaupt nicht gefallen. Ich kann aber generell nicht so mit Röhren, der Bassbereich ist mir da einfach zu lusch. Es geht weniger um die rohe Leistung, Kontrolle ist wichtig. 100 high quality Watt sind mir da wesentlich mehr Wert als 900Watt auf 4 ohm aber bei 2 ohm geht die Schutzschaltung an...
Für mich persönlich ist Class D mittlerweile der Way to go...gibt ja einige gute Endstufen. Auch Hypex baut sehr gute Module. ICE Power sollen auch sehr gut sein hab ich aber noch nicht gehört.
Die Toppen für mich bisher alle Eisenklötze die ich hatte(und da waren einige Hausnummern dabei....)..nicht zuletzt ist auch die wesentlich höhere Effizienz ein Punkt. Wenn man schonmal bei 2 Class A Monos auf den Stromzähler geschaut hat, lernt man auch das sehr zu schätzen.
XdeathrowX
Inventar
#11 erstellt: 01. Nov 2015, 21:33

latscholax (Beitrag #10) schrieb:
Ich kann aber generell nicht so mit Röhren, der Bassbereich ist mir da einfach zu lusch. Es geht weniger um die rohe Leistung, Kontrolle ist wichtig.

In dem Bereich sind wir uns einig.
Lars_1968
Inventar
#12 erstellt: 01. Nov 2015, 21:34
Die RF7 haben eine max. Belastbarkeit von 250 W, in der Spitze gar 1000. Ich persönlich finde es gut, wenn der Verstärker deutlich mehr Leistung aufweist, als die LS, die er antreiben soll. Zum einen schüttelt er die geforderte Leistung stets locker aus dem Ärmel, zum anderen hörst Du deutlich, wenn die LS an ihrer Belastungsgrenze arbeiten, wenn ein zu schwacher Verstärker an seine Leistungsgrenze gerät, macht sich das evtl. durch einen mit-einem-Mal defekten HT bemerkbar, wenn der Verstärker ins clipping gerät.

Ich würde nichts ändern.
latscholax
Stammgast
#13 erstellt: 01. Nov 2015, 21:37

Moonlightshadow (Beitrag #7) schrieb:

Psycho238 (Beitrag #6) schrieb:
Also ihr seid eher der Meinung die Klipsch braucht viel Leistung trotz des hohen Wirkungsgrads?


Kann ja eigentlich nicht sein, aber hier wird ja alles mögliche behauptet.


Die RF-7 brauch nicht unbedingt viel Leistung, aber sie kommt einfach mit nem kräftigeren Amp wesentlich besser. Der Bass ist ja das beste an dem Lautsprecher und der brauch Saft damit der LAutsprecher zeigt was er kann, Wirkungsgrad hin oder her.....
Moonlightshadow
Inventar
#14 erstellt: 01. Nov 2015, 21:43

latscholax (Beitrag #13) schrieb:

Die RF-7 brauch nicht unbedingt viel Leistung, aber sie kommt einfach mit nem kräftigeren Amp wesentlich besser.


Na den hat er doch.
Lars_1968
Inventar
#15 erstellt: 01. Nov 2015, 21:43
Deswegen wäre es interessant zu erfahren, welche Raumgröße denn beschallt werden soll und wie laut es werden darf.
Psycho238
Stammgast
#16 erstellt: 01. Nov 2015, 21:46
Nun der Bass der Rf7 ist toll, allerdings nicht das was den Lautsprecher für mich ausmacht. Ich hatte schon T+A transmissionlines hier stehen die im Bass noch ganz andere Dinge in der Magengegend machten...
Mich begeistert vielmehr die ausgezeichnete Grobdynamik und die Räumlichkeit die der Lautsprecher bringt, und das führe ich mehr auf das Horn zurück.
Ein Lautsprecher der angeben will, und so einen hatte ich noch nicht.
Naja, scheint so als hätte ich mit meinem MuFi doch schon einen ganz geeigneten Kandidaten für die RF7.
Mir fehlt es ja klanglich auch an nichts, es ist vielmehr der Spieltrieb der einem zum tüfteln an der Elektronik anregt, sobald neue Lautsprecher dastehen.
Also doch blöd irgendwie 😜
Dann werd ich vielleicht mal mit einem Nubert ATM etwas rumprobieren.
Hat hierzu jemand Erfahrung!
XdeathrowX
Inventar
#17 erstellt: 01. Nov 2015, 21:47
Schau mal hier


[Beitrag von XdeathrowX am 01. Nov 2015, 21:49 bearbeitet]
Psycho238
Stammgast
#18 erstellt: 01. Nov 2015, 21:51
Ach ja...mein Raum: L-förmig, Wohn-Essbereich, ca.35qm, amerikanisch-Holzhaus/Rigips.
Die Amerikaner kommen dank meines amerikanischen Hauses im Hochton auch nicht zu schrill, was ja viele von der RF7 behaupten.
Und laut darf es werden, aber wie gesagt, 9-Uhr Stellung am Amp und es wird pervers, ab halb zehn bekommt man das Pfeifen in den Ohren für die nächsten Stunden nicht mehr weg.
XdeathrowX
Inventar
#19 erstellt: 01. Nov 2015, 21:52
Die Bauweise eines Hauses mag sich auf den Bass, aber bestimmt nicht auf den Mittel- und Hochton auswirken...
latscholax
Stammgast
#20 erstellt: 01. Nov 2015, 21:57
XdeathrowX
Inventar
#21 erstellt: 01. Nov 2015, 21:58
Oder erst einmal kostenlos mit REW und EqualizerAPO spielen...
Psycho238
Stammgast
#22 erstellt: 01. Nov 2015, 21:59
Natürlich kann man mit absorbierenden Materialien den Hochton regulieren/besänftigen. So werden in Tonstudios gerne absorbierende Materialien über das Schlagzeug gehängt, um die obersten Frequenzen der Becken etwas zu bedämpfen.
latscholax
Stammgast
#23 erstellt: 01. Nov 2015, 22:02
Oder dirac installieren, einmessen, hören und sich Fragen warum man in den letzten Jahre tausende von Euros rausgehaun hat für Sachen, die nicht ansatzweise so viel Steigerung gebracht haben....
Psycho238
Stammgast
#24 erstellt: 01. Nov 2015, 22:02
Dirac? Sehr geil, danke für den Link!! Kannte ich noch nicht, werde ich mir mal genauer ansehen
latscholax
Stammgast
#25 erstellt: 01. Nov 2015, 22:06
Gibt noch andere alternativen Acourate,Audiolense...Dirac ist aber für faule Säcke wie mich das Mittel der Wahl.
Du kannst das 14 Tage Kostenlos testen. Zum einmessen brauchst du aber ein Mikro.

Das Minidsp ist die hardwarelösung mit Dirac. Dafuer brauchst du aber einen Auftrennbaren Vollverstärker oder Vor-/Endstufenkombo...
XdeathrowX
Inventar
#26 erstellt: 01. Nov 2015, 22:10

Psycho238 (Beitrag #22) schrieb:
Natürlich kann man mit absorbierenden Materialien den Hochton regulieren/besänftigen.

Klar, aber weder Holz noch Rigips zählen dazu.
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 01. Nov 2015, 22:11

Natürlich kann man mit absorbierenden Materialien den Hochton regulieren/besänftigen. So werden in Tonstudios gerne absorbierende Materialien über das Schlagzeug gehängt, um die obersten Frequenzen der Becken etwas zu bedämpfen.


Der höherfrequente Direktschall aus Lautsprechern wird im Stereodreieck nicht von der Raumakustik beeinflusst. Schallreflexionen kann und sollte man aber möglichst minimieren.


[Beitrag von Tywin am 01. Nov 2015, 22:12 bearbeitet]
Psycho238
Stammgast
#28 erstellt: 01. Nov 2015, 23:52
Also die Software-Lösung mit Dirac funktioniert nur bei von PC abgespielten Formaten. Und die Hardware-Lösung gibt es nur für einen analogen Signalgeber? Also bräuchte ich für Streamer und Plattenspieler 2 solche Teile?
vatana
Stammgast
#29 erstellt: 02. Nov 2015, 00:23
Teste mal den Cambridge 840a oder 851a. Er hat eine ganz andere Klangregelung als dein MF und auch genügend Power.

Die Klangregelung des Cambridge ist sehr feinfülig und erst ab 12 Uhr geht da was los (mit LS die niedrige Sensitivity haben - unter 90dB) und man kann auch sehr weit aufdrehen.

Ich denke mit deinen Klipsch würde es sehr gut passen, da sie halt ne sehr hohe Sensitivity von 102dB haben, und da kann man mMn. von 9 bis 2 oder 3 Uhr aufdrehen. Aber, wie gesagt, selber ausprobieren.
latscholax
Stammgast
#30 erstellt: 02. Nov 2015, 00:46
Die mini Dsps gibt es sowohl analog als auch mit digital Eingängen.
Ich nutze die Softwarelösung, da ich sowieso zu über 90% über den PC höre.Neue CDs werden direkt zu FLAC verarbeitet.Es ist einfach wesentlich komfortabler zu bedienen und in meinem Fall auch qualitativ besser, da der DAC wesentlich mehr rausholt als mein CD Player.Für Vinyl nutze ich einen USB Phonovorverstärker.
An deiner Stelle würde ich es einfach mal testen, kost ja nix..
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