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Welche Klipsch oder andere LS für Metal/Rock

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MaxPower
Stammgast
#1 erstellt: 27. Feb 2016, 01:49
Ich überlege mir ein einfaches,kleines,platzsparendes System nur zum Stereo hören zusammenzustellen.
Mein Raum ist 3,5 x 5m groß, mein Musikgeschmack hauptsächlich Metal und mit Abstrichen auch Rock
(sehr viele finnische und schwedische Bands, aber auch norwegische, also Black/Death/Pagan-Viking/Folk/Symphonic/Orchestral Metal. Für Metal sollen die Klipsch ja gut geeignet sein.
Als Verstärker schwebt mir ein SMSL Q5 Pro (die Klipsch haben ja einen hohen Wirkungsgrad, da sollte der Verstärker doch reichen, oder?), alternativ würde ich mir einen Yamaha AX 9/10 in der Bucht schiessen (habt ihr vielleicht andere Empfehlungen?), einziger Zuspieler wird ein Cocktail Audio X10, auf dem ich meine CDs als FLAC-Dateien gerippt habe. Ich möchte möglichst kleine LS, also keine Standlautsprecher, die möglichst wandnah aufgestellt werden können und auch nicht groß abgewinkelt werden müssen. Ich möchte die LS auf der schmalen Zimmerseite aufstellen und auf beiden schmalen Seiten ist relativ wandnah eine Tür (Zimmer +Balkon). Ich höre oft nachts und kann daher nicht groß aufdrehen (Mietwohnung), trotzdem sollte da ein voller Klang vorhanden sein. Ins Auge gefasst habe ich die RB 61 oder RB 81, braucht es für mich die MKII oder tut es auch die erste Version? Oder gibt es noch kleinere Klipsch oder andere Hersteller, die auch reichen würden und trotzdem gut mit Metal klingen? Wie gut sind die Nubert mit/ohne ATM-Modul geeignet oder kann ich mit DSP-Prozessoren aus kleinen LS noch was rausholen?
Moalt
Stammgast
#2 erstellt: 27. Feb 2016, 02:04
Die Klipsch RP Reihe klingt Hammer! mit schwedischer Altmetall Beschallung...

Brauchst zwar ein wenig Wandabstand aber schau/ hör dir mal die RP-160M an.

In Flames klingen der Hammer auf den RP-280F, ähnlich in Kompakt war es auf den 160ern :).
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 27. Feb 2016, 02:49
Wenn ich das richtig sehe, ist im Cocktail Audio X10 doch bereits ein Verstärker eingebaut. Da kannst du dir den SMSL eigentlich sparen.

Ansonsten würde ich zu Aktivlautsprechern greifen. Die kannst du häufig an die wandnahe Aufstellung anpassen - wobei das beim Leisehören vermutlich gar nicht nötig ist, da ist etwas mehr Bass durchaus willkommen.

Was sind denn deine Budgetvorstellungen? Wie wichtig ist dir das Aussehen?
MaxPower
Stammgast
#4 erstellt: 27. Feb 2016, 03:50
Yep, im Cocktail-Audio ist ein Verstärker eingebaut, soll aber nicht der Kracher sein. Ich hatte bisher nur die Pioneer S-HM20 dran (waren im Bundle dabei und sind natürlich nur brauchbar für Küche oder Bad ). Es wird in England ein stabilisiertes Netzteil für das X10 angeboten, um den Klang zu verbessern, stolze 295 Pfund teuer. Da dachte ich mir dagegen ist das Q5 Pro ein Schnapper und hat außerdem einen SW out und DSP-Programme. Aber ich lasse mich da gerne belehren. Budget für die LS ist max 800€ lieber weniger, der Verstärker sollte halt klein sein, also kein Standard-Hifi Baustein und möglichst wenig Wärme abgeben, damit sich meine Bude nicht so aufheizt. Aktivboxen wären auch möglich, aber welche klingen gut mit Metal,die R-15PM? Die Klipsch RP160 sind auf jeden Fall im Budget und Optik ist nicht so entscheidend, WAF-Faktor fällt komplett weg. Ich höre halt auch mal mehrere Stunden am Stück, es sollte also nicht zu angestrengt klingen. Worin unterscheiden sich denn RB und RP-Serie? Wie weit sollten die Dinger von der Wand stehen und wie ist der Abstrahlwinkel? Ich habe z.Z. die Teufel Theater 3 Hybrid, für Heimkino ok, für Musik eher weniger. aber dass habe erst richtig festgestellt, jetzt nicht lachen, nachdem ich mir günstig die BT-Speaker Creative D3xm (2 Stück) + Subwoofer DSxm gekauft habe, die spielen die Teufel bei Zimmerlautstärke und auch etwas mehr locker an die Wand, so dass ich momentan diese zum Musik hören nutze via Smartphone. Die spielen deutlich lebendiger, bessere Höhen (vielleicht etwas spitz), die Teufel klingen dagegen dumpf und langweilig, die Mitten sind bei dem Creative System aber der Schwachpunkt und der Bass ist etwas sehr dominant, bei mir ist der Pegel auf Minimum und bei einigen Tracks noch etwas zu viel, aber meistens passt es. Echt der Hammer was aus dem winzigen SW für ein Mörder-Bass kommt, Respekt an Creative.
Bezüglich Wandabstand, gibt es da schwenk- und ausziehbare LS-Wandhalterungen, so dass ich die LS nach Benutzung an die Wand zurückschieben kann ?
Dadof3
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2016, 08:42
Wenn der Verstärker im X10 keine völlige Fehlkonstruktion ist (und das ist seeehr unwahrscheinlich), ist der völlig ausreichend für deinen Anwendungszweck (keine besonders hohe Lautstärke) und ein SMSL sowie 99 % aller anderen Verstärker werden bei dir auch kein bisschen anders klingen. Der DSP im Q5 scheint sich auf Bass- und Höhenreglee zu beschränken und hat seinen Namen nicht verdient.

Lies mal
http://av-wiki.de/was_ist_wichtig
http://av-wiki.de/verstaerker
http://av-wiki.de/leistung

Schwer zu sagen, welche Lautsprecher dir am besten zusagen, weil das einfach Geschmackssache ist. Aber deiner Beschreibung bezüglich Teufel & Co nach zu urteilen könnte die Klipsch durchaus passen, alternativ aktiv zum Beispiel ein Paar Focal Alpha 50/65, JBL LSR305/308 oder Presonus Eris 5/8.u
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 27. Feb 2016, 08:53
Moin,

ich schließe mich Moalt an, die Klipsch RP sind für diese Musik gemacht.

LG
MaxPower
Stammgast
#7 erstellt: 27. Feb 2016, 16:30
Ok, also läuft es auf die RP-160 hinaus. Jetzt muss ich nur noch meine Teufel und den Yammi AVR verticken, um Platz zu schaffen. Reduce to the Max, sozusagen.
Danke für Eure Tipps und Hinweise.!
MaxPower
Stammgast
#8 erstellt: 27. Feb 2016, 17:48
Habe gerade noch beim googeln diesen Thread von einem Klipsch-Enthusiasten gefunden, der hat die RB81 MKII gegen die RP160 getestet und bei ihm hat die RB die Nase vorn, könnt ihr das so bestätigen, der Typ hat echt einen an der Klatsche (im positiven Sinn ) und eine extrem tolerante Frau an seiner Seite

http://images.google...wHIKHQK9CQIQ9QEIQjAH
Fanta4ever
Inventar
#9 erstellt: 27. Feb 2016, 18:53
Bei mir hat die RP Serie die Nase vorn, Geschmäcker sind eben unterschiedlich

LG
Zarak
Inventar
#10 erstellt: 27. Feb 2016, 19:35
Das Problem bei dem Musikstil ist eigentlich die Aufnahmequalität.

Je besser die LS und der Raum desto schlimmer klingt es, das solltest auch bedenken.

Mich nervt das ungeheuer, was nützt die beste Musik, wenn sie schei... klingt.


[Beitrag von Zarak am 27. Feb 2016, 22:01 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#11 erstellt: 27. Feb 2016, 21:05
Leider wahr. Je besser die Anlage, desto besch.... klingen 99 % der Rock/Metall-Sachen.
ATC
Inventar
#12 erstellt: 27. Feb 2016, 21:18

MaxPower (Beitrag #8) schrieb:
Habe gerade noch beim googeln diesen Thread von einem Klipsch-Enthusiasten gefunden, der hat die RB81 MKII gegen die RP160 getestet und bei ihm hat die RB die Nase vorn, könnt ihr das so bestätigen, der Typ hat echt einen an der Klatsche (im positiven Sinn ) und eine extrem tolerante Frau an seiner Seite

http://images.google...wHIKHQK9CQIQ9QEIQjAH


Nunja, ist hier im Forum natürlich alles bekannt,
er ist mit seiner Meinung aber leider wohl alleine....

Falls du die Lautsprecher (wo werden die stehen?) direkt oder absolut wandnah aufstellen willst könnten die RP 150m schon ausreichen,
Dadof3
Inventar
#13 erstellt: 27. Feb 2016, 21:18
Ja, da ist was dran. Auch wenn es vielleicht auch nur 95 % sind.
HannoverMan31
Inventar
#14 erstellt: 27. Feb 2016, 22:32
Für Metal und Rock würde ich ausschließlich Lautsprecher mit kräftigen und sehr klaren und direkten Mitten empfehlen. Der Hochton kann dabei ruhig etwas zurückhaltender ausfallen, so dass diese Musik auch bei hohen Pegeln nicht schmerzt.

Gerad Metal und Rock lebt vom Grundton und den Mitten. E Gitarren, Schlagzeug und Stimme klingt bei guten, kräftigen und klaren Mitten einfach nur geil. Es klingt Körperhaft, druckvoll. So richtig schön sonor, knackig und direkt. Gerade E Gitarren leben davon, wenn die Mitten im Klangbild äußerst gut zur Geltung kommen, die klingen dann einfach nur traumhaft.

Hochton ist nicht so wichtig für diese Musik Richtung. Rock und Metal lebt von den Mitten und dem Grundton!

Deswegen halte ich auch Lautsprecher von Klipsch, Elac, Canton usw eigentlich total ungeeignet für Rock und Metal - hingegen ich welche von Heco, Nubert mit Einschränkung, Sonus Faber, Wharfedale, B.W. (auch wenn ich den Hersteller nicht mag), Dynaudio und Phonar geradezu ideal für Metal und Rock halte. Selbst ältere Magnats wie die Quantum 700/900er Serie waren für Metal bestens geeignet. Neuere Quantums dann auch schon wieder ehr weniger.

Die Zauberwörter für Rock und Metal, so sehe ich das, heißen - Mitten, Grundton und knackiger Oberbass. Selbst reiner Tiefbass ist zu vernachlässigen, da diese Musik meist kaum echten Tiefgang besitzt. Und je besser aufgelöster oder einfach auch nur lauter die Höhen sind bei einem Lautsprecher desto schrecklicher und gar schmerzhafter klingt das meiste Metal in meinen Ohren.


[Beitrag von HannoverMan31 am 27. Feb 2016, 23:14 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#15 erstellt: 27. Feb 2016, 22:53
Merkwürdig.Ich vermisse bei solchen Aufnahmen eher den Bassbereich und die obersten Höhen. Lautere Mitten, gerdade bei den Gitarren, würden mich da noch mehr nerven. Deshalb würde ich basslastige, in den Mitten zurückhaltende Boxen nehmen. Oder solche mit 'Loudness'- Frequenzgang. Hängt vielleicht auch mit der Abhörlautstärke zusammen.
MaxPower
Stammgast
#16 erstellt: 27. Feb 2016, 23:17
Die Aufstellung muss relativ wandnah erfolgen, bedingt durch Türen. Ich habe auf der einen Seite 52cm abzüglich der Boxenbreite und Abwinklung zum Hörplatz.Der Abstand der Boxenrückseite zur Wand dürfte ca. 20-30cm betragen.Ein Problem könnte aber sein, das sie direkt auf Vorhänge nach hinten abstrahle, sollte ich die entfernen? Alternativ wäre eine schwenkbare, ausziehbare Wandhalterung .Gibt es sowas? Schwenkbar habe ich gefunden, aber nicht ausziehbar.
Panzerballerino
Inventar
#17 erstellt: 27. Feb 2016, 23:26
Vorhänge sind akustisch eher günstig,weil sie unerwünschte Reflexionen mindern. Die wandnahe Aufstellung führt zu stärkerem Bass, was bei der Musikrichtung mE vorteilhaft ist, allerdings auch zu reduzierter Tiefenstaffelung, falls du auf sowas Wert legen solltest.
MaxPower
Stammgast
#18 erstellt: 27. Feb 2016, 23:28
@Plasmatic, bezieht sich auf deinen vorletzten Post, hast einfach zu schnell geantwortet
Sehe ich ähnlich, daher habe ich auch momentan Spaß an meinen Creative Speakern, da sind Höhen und Bass sehr prägnant , klingen frisch und lebendig,haben aber eine gewisse Schwankungsbreite, weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Einige Tracks klingen geradezu phänomenal gut, bei anderen kommt dann doch der Bass etwas ins stolpern oder es klingt einfach unstimmig, kann aber auch an der Aufnahmequaltität bzw. Kompression leigen. Ich höre neben meinen FLAC-Dateien ausschließlich Internetradio mit 128-256kb MP3-Dateien.


[Beitrag von MaxPower am 27. Feb 2016, 23:31 bearbeitet]
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