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Standlautsprecher für Rock / Metal

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skydesigner
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Nov 2008, 07:10
Hallo Gemeinde!

Ich weiß, so eine Frage gab es bereits. Leider gab es keine konkrete Antworten von Leuten, die diese Art von Musik hören und auch schon einen Entscheidungsmarathon hinter sich haben! :-)

Zu meiner Ausrüstung: Ich habe einen Denon 2808 und speiße diesen über digitale Anschlüsse (hauptsächlich CD und DVD.
Höre zu 99% Musik und mein Raum ist ca. 4x6 Meter groß wobei ich in der Mitte sitze und auch die LS fast im gleichen Abstand zur Hörposition aufstellen kann.

Ich würde jetzt einfach gerne meine "Probehörsession" auf ein paar Modelle eingrenzen.

Wichtig ist mir ein sehr schöner Tiefbass (ohne Sub Musik hören wäre das Ziel) aber auch eine klare Abbildung.

Zur Zeit habe ich noch die Canton LE 109. Finde allerdings, dass ohne Sub das ganze keinen Spaß macht. Sonst sind die jedoch ganz in Ordnung.

Mein Budget: ca. 200 bis 300 EUR pro Stück.

Hoffe ihr habt ein paar Erfahrungen, die ihr mit mir teilen könnt/ wollt!

Vielen Dank!
Osyrys77
Inventar
#2 erstellt: 14. Nov 2008, 07:34
Hi Skydesigner,

wenn du etwas mehr Bass haben möchtest, dann würde ich dir die Canton RCL empfehlen. Ich habe den Denon AVR 3805. Ein Sub ist hier definitiv nicht notwendig! Die gibt es mittlerweile neu für €600 bis €700 zu bekommen(das Paar). Die dazugehörige RC-Box kannst du einfach in den analogen Pfad einschleifen. Wenn du die möglichkeit hast, würde ich jedoch dazu empfehlen, dass du die Lautsprecher zu Hause probe hörst bzw. beim onlinekauf hast du ja ehh 14 Tage rückgaberecht.

Schöne Grüße.
zombiehero
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 14. Nov 2008, 08:38
Erstmal den Musikgeschmack (Metal) ändern, dann klingen die Boxen besser.

Spaß beiseite, ich hab Caton GLE60 und höre auch recht viel Rock. Die machen für ihre kleine Größe schon ordentlich Wumms. Ich denke die Canton GLE100 würden da richtig BUMM machen.

Die bekommst du auch schon für rund 100-150 Euro in der Bucht.

Es wäre aber auch gut zu wissen, was du für einen Raum hast. Also welche Größe. Ich behaupte bei unter 20 m² würden die GLE70 auch schon locker reichen.


[Beitrag von zombiehero am 14. Nov 2008, 08:39 bearbeitet]
mroemer1
Inventar
#4 erstellt: 14. Nov 2008, 09:03
Ich selbst bin Metal Fan und höre alles der 80er (Priest, Maiden), sowie auch härteres (Kraetor, Sodom ), 70er Rock (AC/DC, Zepplin, Rainbow) 70er Hardrock (Purple) bis hin zu Punk (Ramones).

Nach langem eigenem Suchen würde ich dir empfehlen dir mal Klipsch anzuhören, hier könnte die RF 62/63 was für dich sein.

Metal Rules!


[Beitrag von mroemer1 am 14. Nov 2008, 09:07 bearbeitet]
skydesigner
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Nov 2008, 14:43
Ich danke euch allen für eure Erfahrungen! Die Klipsch hatte ich auch mal in´s Auge gefasst (RF-52). Bei Canton hab ich noch gar nicht geschaut, weil ich mir mal was "anderes" anhören wollte. :-) Die RC-L sehen ja brachial aus.

@mroemer1:
dein Musikgeschmack trifft auch meinen recht gut (obwohl ich auch gerne Hardcore und Death höre). Findest du den Deck/kickbass recht ausgeprägt (Verstärker immer auf neutral...zumindest bei mir) oder eher lasch? Zischeln die Höhen machnmal (wegen dem Hochtonhorn).

Sonst habe ich mir mal noch die KEF iQ7 und die Heco Victa 700 und die JBL Northridge e80 angeschaut.
Leider bekommt man zu denen recht wenig "richtige" Benutzermeinungen sondern nur Test von Zeitschriften von denen ich nicht viel halte.
mroemer1
Inventar
#6 erstellt: 14. Nov 2008, 15:11
Der Grundbass der Klipsch RF 62/63 geht eher in die Richtung trocken und sauber und auch relativ tief runter. Bei Manowar könnte es ein wenig mehr Tiefbass sei, vor allem mit mehr Druck, aber zur Not gibts für so was ja Subs. Bei Maiden dagegen könnte es besser gar nicht klingen.

Kurz: Fehlen tut da nix.

Die Teile können dir bei Bedarf und ab einer gewissen Abhörlautstärke (und das nicht nur im Bass) ganz schön in den A.... treten.

Die Höhen haben eine gewisse Richtwirkung, ist halt ein Horn. Die Mitten sind minimal zurückgesetzt. Aber kaum eine Box in dieser Preisklasse hat mehr Dampf und bringt, vor allem Livetracks, Gitarren und das typische Rockfeeling so gut rüber. Bei Stimmen sind leichte Kompromisse erforderlich und das HT-Horn kann durchaus auch mal Nerven durch seine Aggresivität weniger durchs Zischeln. Ist halt vom Herz her eine 2 Wege Box. Meine eigenen LS haben ja noch ein MT-Horn dazu.

Weiterhin hat die Klipsch einen ziemlich hohen Wirkungsgrad 2x 50 watt Sinus und du wirst taub!
Spaß beiseite, knallen lassen kannst du es locker mit den Teilen.

Ob dir das gefällt mußt du bei einem Hörtest ausprobieren.

Bei den Klipschs gibts kein dazwischen: Entweder Toll oder Würg!

PS:
Klangregler? Benutze ich grundsätzlich nicht, alles immer linear.

Ach ja, wenn schon dann die RF62 (auch wegen deiner Raumgröße), die RF52 ist im Bass schwächer und ist nicht so ausgewogen/geschlossen im Klangbild wie die RF62, da übertrifft sie sogar die größere RF82.
Persönlich gefällt mir die "alte" RF62 sogar etwas besser als die "neuere" RF63.


[Beitrag von mroemer1 am 14. Nov 2008, 15:23 bearbeitet]
skydesigner
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 14. Nov 2008, 15:26
oh, das ist ein guter Vergleich (Manowar). Wie kommt der Bass bei älteren AC/DC wie der Back in Black? auch zu wenig Druck? Das wäre eigentlich genau der Teil Bass, den ich gerne aus meinen StereoLS hören würde.
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 14. Nov 2008, 15:35
Moin ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen ,ich glaube nicht ,das außer der RC-L ,eine der genannten Boxen den TE weiter bringen kann .

Hat von euch sich mal einer die LE 109 angeschaut bzw. sie gehört ???

Also ganz ehrlich ,mit diesem Lautsprecher kann man ganz bequem ohne Sub hören normaler Weise ,eine RF52 oder KEF IQ7
hat nicht mal die Hälfte an Membranfläche im Bass wie die LE 109 ,wie soll das also was werden ,von alten GLE Cantons mal ganz zu schweigen .

Die Heco ist ungefähr gleichwertig und die RC-L wäre ein Fortschritt ,wobei ich nicht glaube ,das die Defizite bei den Lautsprechern zu suchen sind .

Zu wenig Bums mit den Lautsprechern auf 24 qm ,das hat andere Ursachen ,kann von fehlerhaften Einstellungen am Receiver bis Raumakustik und falsche Aufstellung gehen .

Skydesigner ,kannst du dir von einem Bekanntem einen vernünftigen Stereo Verstärker leihen ,wo man eben nix verkehrt einstellen kann und der auch ein wenig Schmackes hat .

Das täte ich erstmal probieren und damit mal hören ,abgesehen davon das du bei reichlich Metal Scheiben mittlerweile um das drehen an den Klangreglern nicht rumkommst ,weil sie schlicht besch... flach aufgenommen sind .
mroemers Manowar Beispiel war da gut ,die haben das noch nie gepackt ,auch nur eine Scheibe mit richtig Dampf aufzunehmen ,gute Musik aber hört sich an ,als wenn ne Ziege in nen Blecheimer pinkelt .

DA ist es keine Schande auch mal die Bässe ein wenig reinzudrehen .

Gruß Haiopai
mroemer1
Inventar
#9 erstellt: 14. Nov 2008, 15:35
Glaub mir, als eingefleischet AC/DC Fan der hier fast alle CDs rumstehen hat (auch die alten Albert Records aus Australien),

P E R F E K T !

PS: Die beste Back in Black im Sound ist die aus der Bonfire Box, nochmals besser als die Remasterd!

Jetzt nicht lachen ja?

AC/DC, Zepplin usw., dafür ist die Klipsch wie geschaffen.

Schau doch mal in den Klipsch Threat hier im Forum, die Jungs sind mehr als nur hilfsbereit und obwohl sie ihre Klipschs lieben keine Markenfanboys.

Einer von den Jungs hat mal nen Spruch geprägt der es meiner Meinung nach einfach trifft (Bitte nicht überbewerten, ja?):

HiFi Fans sind wir alle, aber wir Klipschbesitzer sind die einzigen die beim Musikhören auch noch Spaß haben dürfen!

Haiopai:

Hast recht, viele Manowar Alben sind (leider) nicht erste Sahne im Klang, aber Ausnahmen bestätigen die Regel:

Louder than Hell

Denke das diese CD klangtechnisch schon sehr gut ist.

Und eines ist Tatsache, die RCL ist schon ein erstklassiger Tipp!
Hatte die Teile auch mal, nur mein Raum ist einfach zu klein dafür gewesen.


[Beitrag von mroemer1 am 14. Nov 2008, 15:44 bearbeitet]
skydesigner
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Nov 2008, 15:50
Ich danke euch nochmals für eure Beiträge! Also ich denke, die Klipsch RF-62 werde ich mir mal auf jeden Fall anhören. Wenn die nicht meinen Geschmack treffen, probiere ich es auch gerne mit der Canton RC-L.

Aber eines ist wirklich komisch: mit den Canton LE 109 war ich eigentlich, bis auf den Bass, sehr zufrieden. Aber der Bass gefällt mir kein Stück und das ist wirklich komisch. Keine Ahnung woran das liegt. Hatte schon verschiedene Verstärker (Surround und Stereo) von verschiedenen Marken (Technics, Harman/kardon, Sony, Denon) etc drann und nie gab´s nen guten Bass. Vielleicht sind meine Ohren durch den Sub schon versaut. :-)Oder die Aufstellungt bringt´s nicht. Die LS-Kabel und Zuspieler wurden auch schon öfters getauscht.

Ich werde euch auf jeden Fall nochmals berichten, wenn ich die Klipsch gehört habe! (hier an meinem Denon 2808)
Die müssen dann natürlich auch mit Sachen wie Cannibal Corpse (nichts geht über The Bleeding) gequält werden. DIE ist auch mies aufgenommen, kann aber trotzdem bei guter Lautstärke saugeil klingen.

Dann natürlich noch so Sachen wie Opeth und 3 Doors Down/ Creed / Alter Bridge.

Nur damit der ein oder andere versteht, was für Zeugs die abbilden können müssen :-)
mroemer1
Inventar
#11 erstellt: 14. Nov 2008, 18:34
Ich hatte mich zu Beginn nur in deinen Threat "eingemischt" weil ich die LE 109 kenne.

Hatte ich ca. 7 Tage bei mir zum anhören, weil das Teil ja mal Testsieger war und meine Kasse knapp.

Nach 2 Tagen habe ich das Testhören dann gelassen.

Warum?

Laß es mich mal so sagen, auch wenn du bis auf den Bass zufrieden bist, was sich durch einen Sub durchaus lösen lassen könnte, bist du egal ob RCL oder Klipsch doch eine ganze Klasse oder mehr hochwertiger in der Wiedergabe.

Da ich eben das gewohnt war, hatte eine Dynaudio 1.1 zu der Zeit die einem meiner Kater zum Opfer fiel, war das damals für mich ein deutlicher Rückschritt.

Bei dir wäre der Schritt in die andere Richtung, also überlege gut was du tust.

Denn manchmal ist es so, das LS um einiges besser sein können als die eigenen, trotzdem mann nie tauschen würde, weil mann seine LS eben bis auf Kleinigkeiten genauso mag wie sie sind und ihre Schwächen toleriert oder zumindest als nicht/kaum störend empfindet.

Genau so gehts mir mit meinen Heresys, das ist meine Box, und trotz ihrer Fehler würde ich sie nicht tauschen, obwohl ich viele gute oder bessere LS zum testen, im besitz oder zunm anhören im Laden hatte.

An Zuspielern und Kabeln liegts nämlich bei dir bestimmt nicht. Aufstellung und Raum ist möglich, aber auch nicht der einzige Grund.

Und klar, wenn du vorher einen Sub dran hattest fehlt dir jetzt einiges. Die Klipsch wird dir wahrscheinlich eher nicht reichen wenn du "Subverseucht" bist, eher die RCL,den einen fehlenden Sub nimmt mann selbst bei Kühlschrankgroßen LS wahr. Den auch diese profitieren von einem passenden Sub.


[Beitrag von mroemer1 am 14. Nov 2008, 18:36 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#12 erstellt: 14. Nov 2008, 18:56
Auch wenn ich ungern klugscheiße ,aber das ist so nicht richtig .

Die Frage die weiter oben kam ,war nach AC/DC Back in Black ,hab ich selber auch die Scheibe ,allerdings in der ursprünglichen nicht remasterten Version .

Um es mal ganz nüchtern zu sagen ,da ist keine Frequenz in dieser Aufnahme ,die einen Subwoofer nötig machen würde .
Unterhalb 40 Hz tut sich da gar nix und selbst da kommt die Aufnahme grob geschätzt gar nicht hin mit nennenswertem Pegel .

Und 40 Hz sollte die Canton nahezu linear liefern ,ohne Frage ,das schaffen sogar meine Jamo 477 A und die arbeiten mit zwei 130 mm Tief Mitteltönern .

Worum es Skydesigner geht ist der harte Oberbass ,der ist auf der Scheibe auch zu hören ,übrigens keine schlechte Aufnahme ,Schlagzeug klingt richtig nach Fell und der E-Bass ist schön differenziert daneben zu hören ,geht beides nur leicht unter ,weil die Stimme unüblich prägnant aufgenommen ist .
Alles in allem recht sauber und nur ein bisschen wenig Kick ,was aber meiner Meinung nach auch genau so produziert ist .

Alles aber Frequenzen ,welche selbst eine solide Kompakte noch linear bringen sollte ,ich bin immer noch der Meinung da stimmt was nicht .
Die LE Serie ist ab Werk sogar mit einer leichten Badewannen Abstimmung ausgestattet ,der Oberbass von 70 - 150 Hz ist ein ganzes Stück angehoben und gerade der soll fehlen ????

Irgendwas haut da gewaltig nicht hin .

Gruß Haiopai
mroemer1
Inventar
#13 erstellt: 14. Nov 2008, 19:11
haiopai:

Nein, darfst ruhig klugscheißen!

Das ihm der normale Bass fehlt (tippe mal, oberhalb von 70 hertz und höher), das glaube ich ihm.

Es war auch nie die Rede davon (zumindest wollte ich so nicht verstanden werden), das bei Back in Black durch größere LS oder Subs mehr Tiefbass erreicht werden würde und glaube dir das mit den 40hertz ungesehen.

Habe die Frage eher so verstanden, ob bei Back in Black der "normale Bass" auf einer RF 62 gut knallt und ja das tut er.

Aber denke trotz allem, wenn der TE keinen Sub will und mit seiner LE109 ansonsten zufrieden ist, das deine Idee/Tipp mit der RCL gegenüber der Klipschvariante, in diesem Fall, die eindeutig bessere Lösung ist.
Obwohl, da gebe ich dir auch recht, beim Frequenzgang der LE 109 wundert mich die Erfahrung des TE auch.:prost

PS:

Auf der Bonfireversion ist die Klangbalance deutlich verändert worden, gegenüber der Standard Remasterd ist der Bass straffer und die komplette Abbildung weniger warm und besser durchhörbar. Klingt irgendwie moderner, aber auch irgendwie "richtiger/echter". Am ehesten könnte ich es so erklären, das sich die normale Remasterd-Version eher nach leicht gedrückter Loudnesstaste anhört.


[Beitrag von mroemer1 am 14. Nov 2008, 19:26 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#14 erstellt: 14. Nov 2008, 19:47
Hi mroemer ,mir gehts derzeit gar nicht um Tipps für bessere Boxen ,oder ob die RCL nun besser ist ,für Metal ist die Reference Serie von Klipsch ja ohne Frage ein guter Tipp .
Ein Vergleich zur Canton verbietet sich allein durch den Preisunterschied schon ,wobei ich absolut kein Freund von Canton bin .

Bisher hab ich noch keine Canton gehört ,die mir nicht zu "deutsch" klang ,sprich über korrekt und dadurch steril und langweilig .

Persönlich bevorzuge ich generell Lautsprecher mit skandinavischen Chassis ,Seas ,Vifa ,Scan Speak ,Jamo .
Alles mehr oder weniger mit einem leichten Touch ins warme .

Sonus Faber sind für mich beispielsweise absolute Traumboxen ,aber nicht die ganz großen ,sondern die Cremona ,dafür bemitleiden mich wohl die meisten Realisten (Sonus Färber ),macht aber nix .

Ich mag das auch bei Metal ,eben weil heute viele Aufnahmen blechern und flach klingen ,ist zwar nicht ganz ehrlich ,na und ,außer mir und meiner Freundin (nahezu derselbe Musikgeschmack und viel mehr Musikwissen ) muss es ja keiner mögen .

Normal würde ich skydesigner von daher viel eher die ASW Cantius IV empfehlen ,hochmusikalisch ohne das letzte Quentchen Schärfe und im Bass präzise und knackig .
Für 599 Euro das Paar in meinen Augen immer noch der beste Lautsprecher .

Wobei ich mir aber zu gerne mal die Anlage von ihm anschauen würde ,mir will das mit dem fehlenden Bass noch nicht so in den Kopf .
Problem wenn es raumakustische Ursachen hat ist ,das es unabhängig von der nächsten Box dann ebenso vorhanden ist und die Kohle dann umsonst ausgegeben .

Gruß Haiopai
mroemer1
Inventar
#15 erstellt: 14. Nov 2008, 20:02
Haiopai:

Klar bist schon rübergekommen, denke ja nur, das aufgrund seiner Erfahrung mit der LE 109, der Schuß mit der Klipsch RF62 auch (wahrscheinlich) nach hinten losgehen könnte.

Halte deine RCL "Empfehlung" aber auf keinen Fall für verkehrt und von der Grundzufriedenheit des TE für seine Le 109 für wahrscheinlich eher passend als die Klipsch.

Ein Canton Fan bin ich auch nicht, obwohl ich die "alte" Ergo Serie ganz nett fand.

Sonus Faber?

Ich kenne jetzt aus eigener Erfahrung nur die Concerto und gebe neidlos zu: Klasse Lautsprecher fürs damalige Geld und das nicht nur vom Klang, sondern auch von der Optik und Verarbeitung.

Die ASW kenne ich leider nicht und halte mich auch sonst mit weiteren Tipps zurück, weil erstens kenne ich persönlich keine passende weitere "Empfehlung" und zweitens, mit einem hast du ganz recht:

Da stimmt was nicht, das müßte mann sich anschauen/anhören!
skydesigner
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Nov 2008, 22:08
das was nicht stimmt, hab ich mir auch schon öfters überlegt. Ein Kumpel von mir, hatte die gleiche Canton eine Nummer kleiner (also nur ein Bass statt Doppelbass) und die klang schon viel satter. naja..vielleicht haben meine LS einen Schuss?
An den Einstellungen vom Verstärker kann´s eigentlich auch nicht liegen, weil ich ja schon ganz "normale" STereoverstärker drann hatte, bei denen man nix falsch einstellen könnte! :-)
Außerdem ist auch sicher das Kabel nicht verpolt etc.

Naja, also wenn das mit den Klipsch muss ich mir jetzt auf jeden Fall anhören.
Weil Haiopai noch über Jamo geschrieben hatte: würdet ihr auch mal die Jamo 606 probehören? Sieht ja echt gut aus und kostet ca. 200 EUR das Stück.

Oberbass? Ich denke DAS ist genau der Begriff, den ich gesucht hatte! Leider kenne ich mich da überhaupt nicht gut aus... noch hatte ich keine Möglichkeit wo probe zu hören. Evtl. werde ich mir aber 1-2 Paare nach Hause liefern lassen.
mroemer1
Inventar
#17 erstellt: 15. Nov 2008, 22:55
Jamo S606 anhöhren?

Wird hier in den Threats durch ihre Besitzer immer recht gelobt.

Klar warum nicht, schaden kanns nicht, bringt dich evtl. weiter deinen eigenen Klanggeschmack zu finden.

Ansonsten kann mann nicht viel sagen, du mußt aber zwingend mal Lautsprecher bei dir zuhause testen.

So kriegst du am ehesten raus, wo bei dir das Problem bestehen könnte.

An einen Defekt glaube ich eher nicht, könnte eher was mit Raum und Aufstellung zu tun haben.

Hatte bei mir auch schon LS der 3000.- Euro Preisklasse (und darüber) stehen, die klangen in meinemm Wohnzimmer wie Eimer im Gegensatz zum HiFigeschäft, da stimmte es.
Gelscht
Gelöscht
#18 erstellt: 16. Nov 2008, 05:03

@ skydesigner = und mein Raum ist ca. 4x6 Meter groß wobei ich in der Mitte sitze


Der unscheinbare Ausschnitt aus der Eingangsbeschreibung wurde überlesen .

Wie verhängnissvoll !

Denn das sind denkbar schlechte Vorrausetzungen zur optimalen Musikwiedergabe !

Da ist Möbel verschieben angesagt um wirklich etwas verbessern zu können .

Und das ist kostenlos .
mroemer1
Inventar
#19 erstellt: 16. Nov 2008, 09:54

2ls4any1 schrieb:

@ skydesigner = und mein Raum ist ca. 4x6 Meter groß wobei ich in der Mitte sitze


Der unscheinbare Ausschnitt aus der Eingangsbeschreibung wurde überlesen .

Wie verhängnissvoll !

Denn das sind denkbar schlechte Vorrausetzungen zur optimalen Musikwiedergabe !

Da ist Möbel verschieben angesagt um wirklich etwas verbessern zu können .

Und das ist kostenlos . :*


Stimmt hatte ich auch überlesen!
skydesigner
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 19. Nov 2008, 20:19
So, jetzt wo ich getestet habe, kann ich euch auch weiter berichten!
Ich habe mir die Klipsch Synergy F-3 gegönnt da:
1. Auslaufmodell und sehr günstig zu bekommen
2. Einfach klasse Sound für Rockmusik!

Schön "erdiger" Gitarrenklang mit starkem Bass. Hierzu brauche ich nun nicht unbedingt einen Subwoofer! Klingen schön fett und auf keinen Fall hell! Im Vergleich zu den Canton sogar eher dumpf, wobei ich mich da sehr schnell umgewöhnt habe.
Sind leider recht wuchtig, aber das ist mir bei dem Sound egal.
3 Doors Down, Alter Bridge, Creed etc. klingen einfach super.

Nochmals Danke für eure Tips.

Das mit dem umstellen wäre natürlich wichtig, leider habe ich keine Gestaltungsmöglichkeiten...sonst müsste ich ganze Möbelgruppen austauschen und DAS geht leider nicht. :-)
mroemer1
Inventar
#21 erstellt: 19. Nov 2008, 20:25
Darf mann fragen, was du unter sehr günstig verstehst?

Weil eine RF52 ist auch für ca. 400-- bis 450.- Euro/Paar in neu zu bekommen.

Die Synergy ist die Klipsch Einstiegsserie, die RF eine Stufe höher.

Andererseits spielt das keine große Rolle, der Klang muß dir gefallen, und ich kenne das:

Die Einstiegsserie ist toll, die offiziel nächstbessere Serie gefällt einem dann nicht mehr, weil sie irgendwie anders ist.


[Beitrag von mroemer1 am 19. Nov 2008, 20:31 bearbeitet]
skydesigner
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Nov 2008, 20:45
ja, 400 EUR paar in Kirsche.
Allerdings fand ich die RF-52 nicht so erwachsen. Die war meiner Meinung nach wieder heller abgestimmt und auch deutlich weniger volumiös. Die F-3 hat auch 2x 20 cm Tieftöner.
Ich denke, man müsste eher die RF-62 mit der F-3 vergleichen, die war mir dann aber doch etwas zu teuer. Ich bedanke mich nochmals für DEINE Hilfe!


[Beitrag von skydesigner am 19. Nov 2008, 20:45 bearbeitet]
mroemer1
Inventar
#23 erstellt: 19. Nov 2008, 21:03
Gerne, wenn du für dich die richtigen Lautsprecher gefunden hast ist alles in Butter.

Viel Spaß damit und:

M E T A L R U L E S !

PS:

Hoffe dich hier im Forum im Klipsch Threat begrüßen zu dürfen!
Haiopai
Inventar
#24 erstellt: 19. Nov 2008, 21:17
Hmmmh ,Klipsch ???? waren das nicht die Tischtröten mit so wenig Schalldruck ,das man sie mit nem Metalbügel auch als Kopfhörer benutzen kann .

Nenenenene so wird das nix mit dem schmatzigen Rocksound ........duck und weg

Gruß Haiopai

P.S. Viel Spass mit den Teilen ,passt schon
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