Stereo Vollverstärker bis 250€ (für Teufel Ultima MK20)

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ofcityadri
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Nov 2017, 22:25
Hallo zusammen,

Ich bin absoluter Neuling was das Thema HiFi angeht und kenne mich dementsprechend aus

Jedenfalls besitze ich im Moment ein Teufel Ultima MK20 die ich mit einem günstig geschossenen Pioneer A227 betreibe.
Nun merkt man dem Verstärker an der ein oder anderen Stelle sein Alter schon an...auch da, wo es mich stört. ZB. setzt gelegentlich der rechte Kanal aus, sodass man erst „ein bisschen an den Knöpfen rumdrehen“ muss, bis er wieder läuft.
Ansonsten bin ich klangtechnisch aber voll zufrieden, ist aber auch meine einzige Referenz.

Jedenfalls steht das Weihnachtsgeld vor der Tür, das gut investiert sein will
Deswegen suche ich einen preiswerten Stereo–Vollverstärker bis 250€ (eher 200€). An den Amp sind außer den Boxen noch ein BT–Adapter sowie der TV per Cinch auf Klinke angeschlossen und an dem Setup wird sich so schnell nichts ändern.

Bin für jeden Tipp dankbar!

Adrian
Tywin
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Nov 2017, 23:02
Hallo Adrian.


Nun merkt man dem Verstärker an der ein oder anderen Stelle sein Alter schon an...auch da, wo es mich stört. ZB. setzt gelegentlich der rechte Kanal aus, sodass man erst „ein bisschen an den Knöpfen rumdrehen“ muss, bis er wieder läuft.


die Regler und Schalter des Verstärkers müssen halt mal mit geeigneten Mittelchen gereinigt werden und dann funktioniert das Gerät wieder einige Jahre. Frag doch mal einen Handwerksbetrieb in Deinem Umfeld was dafür genommen wird. Mit 50 Euro sollte es eigentlich gut sein.

Vielleicht kennst Du auch jemanden in Deinem Umfeld der so etwas schon selbst erledigt hat und Dir helfen kann?


Deswegen suche ich einen preiswerten Stereo–Vollverstärker bis 250€ (eher 200€).


In der Preislage ist der Denon PMA-720 mein Rat.


An den Amp sind außer den Boxen noch ein BT–Adapter sowie der TV per Cinch auf Klinke angeschlossen und an dem Setup wird sich so schnell nichts ändern.


Ein Gerät wie z.B. ein Denon AVR X-1300 bietet einiges mehr an Ausstattung mit der Du Dich bei Interesse durch Lesen der Bedienungsanleitung beschäftigen könntest. So ein Gerät kostet aber etwa 100 Euro mehr als Du genannt hast.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Nov 2017, 23:03 bearbeitet]
WiC
Inventar
#3 erstellt: 09. Nov 2017, 16:19
Hallo,

Sherwood RX-4508

Der hat Bluetooth schon an Board, sogar mit aptX.

100W x 2 an 8 Ohm, 20Hz bis ca 20 kHz, 0,08% THD, findest du mMn sonst nicht in der Preisklasse.

LG
ofcityadri
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 09. Nov 2017, 19:25
Danke schonmal für die Tipps.
Der Denon PMA 720 sieht ja soweit ganz gut aus, aber habe gelesen, dass viel Plastik dran verbaut ist? Ist vermutlich in der Preislage meistens so, oder?
Ansonsten würde ich gerne erstmal bei Stereo–Verstärker bleiben, wohne in einer WG und Platz usw. für mehr Lautsprecher werde ich erstmal nicht haben...wenn, dann würde ich aber noch ein bisschen Geld drauflegen in ein paar Jahren

Der Sherwood macht auch einen guten Eindruck, ist die Marke denn empfehlenswert? (Höre den Namen zum ersten Mal (was jetzt nichts heißen soll) und bin tendenziell auch immer mal ein Freund von „Insidern“, falls das einer sein sollte.

Ein Freund labert mich nämlich ständig mit Denon und Technics zu...
WiC
Inventar
#5 erstellt: 09. Nov 2017, 19:56
Hallo,

Sherwood ist die "Hausmarke" von Inkel, einem der größten Elektronikhersteller der Welt, in Deutschland nicht so sehr bekannt.

Hauptsitz ist in Süd Korea, Vertriebspartner in Deutschland ist Quadral.

Info dazu: http://www.quadral.c...06.2014_Internet.pdf

Sind prima Geräte und Quadral bietet einen super Service.

LG
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 09. Nov 2017, 21:57
Willst Du deine digitale Musik vom PC/Laptop über den Verstärker abspielen?
Wenn ja, würde ich einen Verstärker mit einem eingebauten DAC und Digitaleingängen (Toslink + Coaxial) empfehlen.
Z. Bsp. Onkyo A-9010 oder Yamaha A-S 301.
Oder gleich einen AV-R mit HDMI Anbindung kaufen.


[Beitrag von skyranger73G am 09. Nov 2017, 22:02 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Nov 2017, 22:11
Hallo,

einen passenden Adapter bekommt man für kleinste zweistellige Beträge wenn sie erforderlich sind.

Wenn ich für so wenig Geld einen Verstärker kaufe, dann achte ich zuerst auf den "Verstärker" .... und wenn ich die beiden Bilder vergleiche, beschleicht mich der Gedanke, dass Onkyo für den Verstärker-Part ein wenig zu sehr den Rotstift bemüht hat:

http://audio-heritage.jp/audioshow/2015-afn/onkyo/08.jpg

http://www.areadvd.d...InnenlebenGesamt.jpg

Bei den Yamahas unterhalb des A-S500/501 sieht es wohl ähnlich bescheiden aus wenn ich mich richtig erinnere.

VG Tywin
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Nov 2017, 11:02
Hallo Tywin,

dein Foto vom Innenleben des Onkyo A-9010 entspricht nicht dem Gerät, welches in Deutschland verkauft wird.
Ich habe mir den Verstärker gekauft und bin hochzufrieden mit dem Gerät.
Er macht genau dass, was er soll, nämlich digitale Audiosignale nach analog umzuwandeln und diese zu verstärken und dass macht er sehr gut.
Um die 200,00 Euro ist dass ein Topverstärker, vorausgesetzt man benutzt ihn an guten hochwertigen Lautsprechern, was bei mir der Fall ist.
Ich habe einen Topklang von allen Medien, egal ob CDs oder digitale High-Res Audio Daten abgespielt werden.
Der Onkyo macht seine Sache in einem knapp 20 m² großen Raum ausgezeichnet.
Gute externe USB-DACs mit High-Res Audio Unterstützung gehen ab ca. 150,00 Euro Neupreis los, dann ist auch meist ein gutes leistungstarkes Netzteil mit dabei.
Der Onkyo oder auch der Yamaha haben bereits sehr gute Digital-Analog Wandler verbaut und verfügen über leistungsstarke Netzteile.
Also warum sollte sich heute noch jemand einen Verstärker ohne Digitalanbindung und ohne digitale Anschlussmöglichkeiten (wie Denon PMA-720) kaufen?
Die meisten greifen heute bei einer Neuanschaffung gleich zu einem AV-R, weil sie dann volle HDMI Unterstützung genießen und alle Digitalgeräte daran anschließen können, egal ob HDTV, Spielkonsole, Blue-ray Player usw.
Ich würde mir heute in dieser Preisklasse niemals einen Vollverstärker ohne Digitaleingänge kaufen, dass macht aus meiner persönlichen Sichtweise technisch keinen Sinn.

VG
sky


[Beitrag von skyranger73G am 10. Nov 2017, 11:22 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 10. Nov 2017, 13:32
Hallo sky,


dein Foto vom Innenleben des Onkyo A-9010 entspricht nicht dem Gerät, welches in Deutschland verkauft wird.


hast Du mal ein Bild von der in Deutschland vertriebenen Version?


Gute externe USB-DACs mit High-Res Audio Unterstützung gehen ab ca. 150,00 Euro Neupreis los, dann ist auch meist ein gutes leistungsstarkes Netzteil mit dabei.


Ein DAC ist ein funktionierendes IC von einem der wenigen Hersteller solcher elektronischen Bauteile welches zumeist um ein USD kostet. Solche Bauteile funktionieren mit winzigsten Strömen und Spannungen.

So etwas findet sich in nahezu allen Geräten der digitalen Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Auch in Deinem Verstärker und in externen DAC.

Hersteller "veredeln" gerne solche Bauteile um damit Geld zu verdienen. D.h. - nicht alles was für genügend Unkundige scheinbar einen hohen Preis begründet hat einen praktischen Nutzen für den Käufer.


Also warum sollte sich heute noch jemand einen Verstärker ohne Digitalanbindung und ohne digitale Anschlussmöglichkeiten (wie Denon PMA-720) kaufen?


Ich würde so etwas gar nicht (mehr) kaufen.

Ich würde zu einer eierlegenden Wollmilchsau in Form eines leistungsfähigen gut ausgestatteten AVR - zum nach etwa einem Vertriebsjahr günstigen Straßenpreis - greifen.

Wenn es aber so ein preisgünstiger Stereoverstärker sein muss, "dann" interessiert "mich" zuerst ein möglichst kräftiger/leistungsfähiger Verstärker und nicht die Ausstattung.

Weder Dein Verstärker noch der PMA-720 genügt "als Verstärker" um übliche HiFi-Lautsprecher in allen Anwendungsfällen genügend antreiben zu können. Ein A-S 500/501 von Yamaha - bzw. ganz platt Verstärker mit klassischer Technik der 10kg Klasse - würden mir vielleicht so weit genügen, dass mir keine relevanten Schwächen mehr auffallen.

Ich höre aber Konzerte mit einer genügenden Dynamik gerne auch in Referenz-Lautstärke und dafür genügen solche Einsteigerverstärker "leider" nicht. Und bei einer Beratung gehe ich - soweit nichts anders gefordert ist - auch von solcher Verwendung aus.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 10. Nov 2017, 13:36 bearbeitet]
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Nov 2017, 22:23
Hallo Michael,

klar kann ich gut nachvollziehen, wenn man so wie Du Musik hört, dass man dann beim Verstärkerkauf preislich höher und leistungsstärker einsteigt.
Aber es ist eben am Ende immer eine Kosten-Nutzen Frage.
Ich wohne zur Miete, da bin ich schon wegen der Nachbarschaft lautstärkemäßig limitiert.
Warum sollte ich mir also ein Powerpack in die Wohnung stellen, wenn ich eh nie voll aufdrehen kann, weil es sonst Ärger gibt?
Gleiches gilt für die Lautsprecher, da kann ich auch keine Bassmonster in meine Mietwohnung stellen.
Der Onkyo/Yamaha reicht für normale Zimmerlautstärke in einer Mietwohnung bis 25 m² vollkommen aus und hat dann immer noch genug Leistungsreserven, wenn man doch mal aufdrehen sollte.

Wegen dem Foto muss ich mal schauen, ob ich den Verstärker mal aufschraube, was ich aber ungern tun würde.
Mal schauen, ob ich Lust dazu habe und ob es einfach geht die Abdeckung zu entfernen.
Jedenfalls hat das deutsche Gerät noch die Wolfson-Digitaleinheit verbaut, die beim englischen Gerät fehlt.
Mir ist es im Grunde auch schnurz egal, was da innen genau verbaut wurde, wenn die für meine Anwendung notwendige Leistung und Klangqualität stimmt.
Bei einem jahrzehntelang etablierten Hifi-Markenhersteller wie Onkyo, kann man davon ausgehen, dass die Material- und Verarbeitungsqualität stimmt.
Kein Markenhersteller kann es sich auch bei den günstigeren Einstiegsgeräten leisten, Schrott zu verkaufen.
Ich bin wie gesagt jedenfalls sehr zufrieden mit dem Onkyo, betreibe ihn aber auch nicht an der Leistungsgrenze.
Zudem habe ich meinen PC (interne Terratec Aureon Soundkarte über Coax out) und ein Coaxialkabel mit meinem Onkyo (Coax in) verbunden.
Somit übertrage ich jetzt kabelgebunden meine digitale Musik, Digitalradio und Streamingdienst vom PC an den Verstärker.
Hi-Res-Audio Wiedergabe mit dem Onkyo klappt perfekt und klingt ebenfalls einwandfrei.
Der verbaute Wolfson DAC (24 Bit bis 192 kHz) wandelt sauber in analog um.
Somit habe ich mir auch weitere Kosten für einen externen USB-DAC gespart, den ich ansonsten benötigt hätte, wenn ich z. Bsp, den Denon gekauft hätte.
Da ich keinen HDTV habe und kein Fernsehen schaue, kam ein AV-R für mich persönlich nicht in Frage, ansonsten hätte ich mir ebenfalls einen AV-R gekauft.
Ich kann Dich aber durchaus verstehen, warum Du den Denon empfohlen hast.

VG und Dir ein schönes Wochenende
Steve

PS. Wenn die DAC-Chips um 1 US-Dollar kosten, warum werden sie dann bei aktuellen Verstärkern von manchen Herstellern nicht gleich mit eingebaut?
Warum baut Denon z. Bsp. keinen DAC in seinen 720, dann hätte ich den Verstärker womöglich gekauft?


[Beitrag von skyranger73G am 10. Nov 2017, 22:47 bearbeitet]
soundrealist
Gesperrt
#11 erstellt: 10. Nov 2017, 22:45

Fanta4ever (Beitrag #5) schrieb:
Hallo,

Sherwood ist die "Hausmarke" von Inkel,

Hauptsitz ist in Süd Korea,

LG


Vielleicht haben die Kollegen im Norden ja noch ein "Bomben-Angebot" Joke, nicht ernst gemeint, aber der musste einfach sein


[Beitrag von soundrealist am 10. Nov 2017, 22:51 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Nov 2017, 23:28
Hallo Steve,

hier bekommst Du den Wolfson WM8740 im 10ner Pack für 50 USD:

https://www.ebay.com...IC-NEW-/131189275789

Die Preise für Großabnehmer sehen anders aus und es gibt andere nicht so bekannte IC mit den gleichen Funktionen günstiger. Für bekannte Label/Bezeichnungen die dann auch noch durch die Schwurbelpresse getrieben wurden ist halt ein Aufpreis fällig.

Ob, warum und zu welchem Preis digitale Schnittstellen in Stereoverstärker eingebaut werden ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Und ... welches Deiner digitalen Quellgeräte hat keinen eingebauten DAC mit einem verwendbaren analogen Ausgang.

Ansonsten sollte Dich schon interessieren für was Du Dein Geld ausgibst auch wenn es Mühe macht. Und da reicht nicht der Blick auf die möglicherweise hübsche Verpackung.

Womöglich ist ja in der Verpackung gar nichts drin, was den Preis rechtfertigt.

Leider wird Kalkulation von Preisen nicht in allgemeinbildenden Schulen gelehrt, was für den Endkunden zum Überschlagen des tatsächlichen Werts von Ware wichtig wäre um nicht über den Leisten gezogen zu werden zu werden.

Ach ja ... für Musikhören in leiser Zimmerlautstärke womöglich ohne jeden relevanten Tieftonanteil braucht man sich über den "Verstärker" keinen Kopf machen. Und bitte - lass Dich doch nicht von dem Geschwurbel über DAC so für dumm verkaufen. Die funktionieren alle sehr viel besser als Du es mit egal was für Equipment hören kannst.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, sind die folgenden Infos hilfreich:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Michael


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2017, 11:40 bearbeitet]
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Nov 2017, 11:00
Hallo Michael,

vielen Dank für die Links und Infos!

Zitat von HIFI-AKTIV:
„Nehmen Sie also das Thema Verstärkerwahl nicht so sehr wichtig, solange Sie „normale“ Lautstärkenanforderungen an Ihre Anlage stellen!
Die berechtigte Frage, wozu es dann überhaupt teure Verstärker (und Abspielgeräte) gibt, lässt nur eine seriöse Antwort zu, nämlich die, dass sie besonders gut und edel gebaut sind. Teure Geräte beinhalten normaler Weise bessere elektronische und mechanische Bauteile als üblich, dadurch gibt es mehr Langzeitstabilität und beim Bedienen spürbar bessere Haptik. Die Funktionen sind gut durchdacht und sinnvoll, es gibt keinen unnötigen Ballast. Man merkt einfach, dass hier gescheite Menschen am Werk waren die etwas für Kenner geschaffen haben. Im Falle ist auch der Wiederverkaufswert solcher Geräte höher, denn es gibt immer Leute, die so etwas gebraucht suchen.
Tatsächlich „besser“ klingen also teure Audio-Elektronikprodukte nicht und schon gar nicht bei Zimmerlautstärke.


Tywin (Beitrag #12) schrieb:

Ach ja ... für Musikhören in leiser Zimmerlautstärke womöglich ohne jeden relevanten Tieftonanteil braucht man sich den "Verstärker" keinen Kopf machen. Und bitte - lass Dich doch nicht von dem Geschwurbel über DAC so für dumm verkaufen. Die funktionieren alle sehr viel besser als Du mit egal was für Equipment hören kannst.


War mir bekannt, dass auch günstige externe DACs vollkommen ausreichen, was die Umwandlung von einem Audio-Digitalsignal in ein Analogsignal und die nachfolgende Klangausgabe/Klangqualität angeht.
Vieles in der Hifi-Branche ist gutes Verkaufsmarketing und schicke, edle Verpackung, Hifi-Voodoo und schlicht und einfach Verkaufspsychologie und persönliche Einbildung, jetzt etwas zu hören, was vorher nicht auch schon da war.
Rational betrachtet hört man eben keinen Unterschied zwischen einem 10,00 Euro Cordial-Cinchkabel und einem hunderte Euro teuren High-End-Cinchkabel > Cinch-Kabel, auch wenn uns die Marketingabteilungen der diversen „High-End-Kabelanbieter“, selbsternannte „Goldohren“ und die Hifi-Magazine immer wieder das Gegenteil einreden wollen.
Man hört keinen Unterschied.
Selbst richtig teuren Hifi-Geräten sind ganz normale Cinchkabel beigepackt, die man für ein paar Euros kaufen kann.
Kein Hersteller würde dies tun, wenn sich das dünne Cinchkabel klangverschlechternd auf das Gerät auswirken würde, tut es aber nicht!
Bei digitalen optischen Toslink- und digitalen elektrischen Coaxialkabeln gibt es keine Unterschiede, wenn sie sauber verarbeitet sind.
Vor allem nicht bei den kurzen Kabellängen, die man zu Hause benötigt.
Gleiches Spiel wie bei Hi-Res Audio (24 Bit/96 kHz), auch dort hört man so gut wie keinen Unterschied zur CD (16 Bit/44 kHz), jedenfalls nicht bei den Hifi-Komponenten und Lautsprechern, welche die meisten Leute bei sich zu Hause stehen haben.
Dazu kommt dann noch die Raumakustik und Stereodreieck, welche/s meistens nicht optimal ist.
Deshalb denke ich, sollte man die Kirche im Dorf lassen.
Alle heute verkauften Geräte der Markenhersteller sind für normale Musikhörer (Zimmerlautstärke) gut bis sehr gut geeignet.
Wer mehr will und seine Komponenten an der Leistungsgrenze betreiben und ausreizen möchte, muss mehr bezahlen - vor allem für die Langzeitstabilität und beim Bedienen spürbar bessere Haptik.
Ich denke, darauf können wir uns einigen.
Also war der Onkyo A-9010 vom Preis-Leistungsverhältnis für mich die richtige Wahl.

VG
Steve


[Beitrag von skyranger73G am 11. Nov 2017, 11:48 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 11. Nov 2017, 11:46
Hallo Steve,


Alle heute verkauften Geräte der Markenhersteller sind für normale Musikhörer (Zimmerlautstärke) gut bis sehr gut geeignet.


da liegt der Hase im Pfeffer.

Hier im Forum geht es nominal um HiFi-Stereo .... zu HiFi (möglichst echte Reproduktion von Musik) gehört das Hören in livehaftiger Lautstärke bzw. Referenzlautstärke und vom Interesse an HiFi gehe ich hier im Forum generell aus.

Ich denke da gerade an das Konzert:

https://www.youtube.com/watch?v=h2Cmkrym07Y

Beim Hören mit Freunden war mir - da ich solche Musik aus Konzertbesuchen gut kenne - klar, dass der inzwischen ausgemusterte Marantz AVR dafür ungeeignet zu leistungsschwach ist und letztendlich ersetzt werden musste.

Wenn ich merke, dass es nicht um HiFi geht, dann ziehe ich mich aus den Themen zumeist recht schnell zurück falls es nicht ein abseitiges Thema ist was mich selbst momentan beschäftigt.

Ich bitte daher um Dein Verständnis, dass meine "Beratung" immer auf HiFi-Stereo zielt und nicht auf - ich nenne es - Gedudel, Raumbeschallung, BumBum. Für solche Anwendungen wird ja in der Regel nicht wirklich eine Beratung mit den Überschriften HiFi und Stereo benötigt.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2017, 11:58 bearbeitet]
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Nov 2017, 11:58

Tywin (Beitrag #14) schrieb:

Hier im Forum geht es nominal um HiFi-Stereo .... zu HiFi (möglichst echte Reproduktion von Musik) gehört das Hören in livehaftiger Lautstärke bzw. Referenzlautstärke und vom Interesse an HiFi gehe ich hier im Forum generell aus.
Ich bitte daher um Dein Verständnis, dass meine "Beratung" immer auf HiFi-Stereo zielt und nicht um ... was auch immer. Für "was auch immer" wird ja in der Regel nicht wirklich eine Beratung benötigt.


Michael, ich glaube, Du bist hier im Hifi-Forum eher die Ausnahme, als die Regel, was hören in „livehaftiger Lautstärke/Referenzlautstärke“ angeht.
Ich gehe deshalb mal davon aus, dass Du nicht in einem Mietshaus wohnst und auf Nachbarn Rücksicht nehmen musst.
Klar, volles Verständnis, obwohl ich natürlich mit meinem Onkyo und Lautsprechern ebenfalls „Hifi-Stereo“ höre, nur nicht ganz so laut wie Du.
Meine Klangwiedergabequalität bei mir zu Hause, würde Dir sicher zusagen, davon bin ich überzeugt.
Ich habe die Raumakustik und das Stereodreieck soweit wie in einem Wohnraum möglich optimiert.


[Beitrag von skyranger73G am 11. Nov 2017, 12:00 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 11. Nov 2017, 12:01
Hallo,


obwohl ich natürlich mit meinem Onkyo ebenfalls Hifi-Stereo höre, nur nicht ganz so laut wie Du.


das geht ja nicht und das müsstest Du wissen wenn Du z.B. mal einer (unplugged) Blockflöte oder jemandem der neben Dir richtig singt zugehört und dabei vielleicht auch mal auf den Pegelmesser geschaut hättest.

Also Stereo ja aber kein HiFi.

Ich hab mal im Wald einer Alt-Blockflöte (Gänsehaut am Lagerfeuer) zugehört, diesen wundervollen Klang konnte man noch in vielen hundert Metern Entfernung gut hören.

Eine vorbei marschierende Dudelsackkapelle ist auch ein prägendes Erlebnis

Ich hoffe Du verstehst vielleicht besser um was es bei HiFi wirklich geht.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2017, 12:10 bearbeitet]
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Nov 2017, 12:08
Live ist live!
Live-Musik lässt sich eben nicht reproduzieren, auch nicht mit den besten Aufnahme- und Hifi-Geräten der Welt.
Eben weil man die persönlich erlebten Eindrücke und Emotionen eines besuchten Live-Musikkonzerts, nicht auf einen Datenträger pressen kann, egal wie hoch die Bit- und Kilohertzrate ist.
Fußball live im Stadion, ist ja auch was völlig anderes, als Fußball vor der Glotze.
Gilbt für die Lagerfeuer-Blockflöte genauso, wie für die Dudelsackspieler.


[Beitrag von skyranger73G am 11. Nov 2017, 12:16 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Nov 2017, 12:13
Es geht um ein möglichst gutes Annähern und es gibt sowohl Aufnahmen alsauch Equipment + akustische Umgebungen womit eine gute Reproduktion möglich ist. Und darum geht es bei HiFi.

Du kannst diesen Begriff für Dich aber gerne ganz anders definieren. Bei dessen Entstehung in den 60er Jahren ging es halt um eine - heute banale - DIN-Norm.

Das soll aber hier nun reichen um Dir mein Denken - z.B. hinsichtlich der erforderlichen Leistungsfähigkeit von Verstärkern - dazu darzulegen.


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2017, 12:17 bearbeitet]
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 11. Nov 2017, 12:20
Musik-Tipps, was sich auch mit meinem „Stereo“ Onkyo lohnt anzuhören?
Danke!


[Beitrag von skyranger73G am 11. Nov 2017, 12:21 bearbeitet]
soundrealist
Gesperrt
#20 erstellt: 11. Nov 2017, 15:45

Tywin (Beitrag #18) schrieb:
Es geht um ein möglichst gutes Annähern und es gibt sowohl Aufnahmen alsauch Equipment + akustische Umgebungen womit eine gute Reproduktion möglich ist. Und darum geht es bei HiFi.



Genau so sehe ich das auch
Tywin
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 11. Nov 2017, 16:01
Dem Steve habe ich per PN geantwortet ... nicht, dass Ihr denkt ich wäre so unfreundlich ihm nicht zu antworten.

Ansonsten denke ich bei richtig gutem HiFi-Equipment z.B an die Cabasse L’Océan und Cabasse La Sphere ... so etwas passt aber weder bei mir in die Wohnung noch gibt der Geldbeutel so etwas her.


[Beitrag von Tywin am 11. Nov 2017, 16:01 bearbeitet]
ofcityadri
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 11. Nov 2017, 22:47
Hat vielleicht noch jemand weitere Vorschläge für einen preiswerten Stereo–Verstärker?
WiC
Inventar
#23 erstellt: 11. Nov 2017, 23:16
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 11. Nov 2017, 23:38


[Beitrag von skyranger73G am 12. Nov 2017, 00:38 bearbeitet]
ofcityadri
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 12. Nov 2017, 11:52
Vielen Dank nochmals, werde mich mal schlaumachen.
WiC
Inventar
#26 erstellt: 12. Nov 2017, 15:51

ofcityadri (Beitrag #25) schrieb:
werde mich mal schlaumachen.

Du machst das schon

LG
ofcityadri
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 12. Nov 2017, 16:57

Fanta4ever (Beitrag #26) schrieb:

ofcityadri (Beitrag #25) schrieb:
werde mich mal schlaumachen.

Du machst das schon

LG

Ja also sollte nicht so rüberkommen, als ob ich zu faul zum googeln wäre, aber da kommen halt immer die gleichen Antworten und hier gibt’s ja mehr Expertise und vielleicht sogar noch Erfahrungen aus....eigener Erfahrung
skyranger73G
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 12. Nov 2017, 17:04
Kauf dir den Sony STR-DH550 5.2 Kanal Receiver für 221,00 Euro, wenn Du ein Universalgerät willst.
Kauf dir den Onkyo A-9010 Verstärker für 180,00 Euro, wenn Du einen reinen Stereoverstärker mit DAC/Digitaleingängen möchtest.
Beide Geräte sind eine gute Wahl in dieser Preisklasse.

Schönen Sonntag!

VG
Steve


[Beitrag von skyranger73G am 12. Nov 2017, 17:05 bearbeitet]
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