Kaufberatung Netzwerkplayer

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Zulu110
Inventar
#1 erstellt: 02. Mrz 2019, 11:39
Seit einiger Zeit bin ich nun auch auf Netzwerkplayer aufmerksam geworden und spiele nun mit dem Gedanken mir einen solchen zuzulegen. Das dieses Gebiet für mich aber absolutes Neuland ist, habe ich gehofft hier ein wenig Hilfe zu bekommen um das für mich optimale Gerät zu finden.
Ich würde das Gerät im Prinzip hauptsächlich dazu nutzen um meine CD-Sammlung, welche ich dann auf einer externen Festplatte archivieren würde, über den Netzwerkplayer abspielen zu können. Die diversen Musikdienste würde ich nicht nutzen.

D.h. ich muss an das Gerät eine externe Festplatte anschließen können, was ja eigentlich so gut wie jedes Gerät beherrscht. Die Kunst ist es nun ein Gerät zu finden an dem ich über eine entsprechende App auch die Festplatte nach Alben oder Titeln durchsuchen kann und mir ggf. eine Playlist zusammenstellen kann.

Wenn ich mir z.B. den Onkyo NS-6130 oder Yamaha NP-S303 ansehe, kann ich mir vorstellen, dass es sehr schwierig ist über das einfache Display einen Titel zu suchen. Ich weiß aber nicht, ob man über die Hersteller Apps über eine Suchfunktion einfach nach einem Titel auf der Festplatte suchen kann. Wenn das geht und dann vielleicht auch das Coverbild mit angezeigt wird, würde ich das einfache Display am Gerät verzeihen.
Der Marantz NA-6006 bzw. Pioneer N-50AE, welche ich auch bevorzugen würde, gefallen mir wegen des umfangreicheren Displays auch sehr gut, jedoch weiß ich auch hier nicht wie es mit der Steuerung per App läuft.
Es wäre schön, wenn man mir hier ein paar Ratschlägen geben könnte
gapigen
Inventar
#2 erstellt: 02. Mrz 2019, 12:01
... das interessiert mich auch. Daher ist Mitlesen angesagt.
the-caver
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Mrz 2019, 10:45
ketzerische Frage: Muss der Player denn überhaupt ein Display haben, wenn du ohnehin über App steuern willst?

Wenn nein, kommen nämlich auch die Anbieter von Multiroom-Systemen ins Spiel (Teufel, Sonos, Yamaha, Denon, Bluesound u.s.w.) - die haben meistens gar kein Display am Player und konzentrieren sich voll auf die Steuerung via App. Entsprechend viel Sorgfalt verwenden die Firmen dann auch darauf. Durchsuchen der Musiksammlung ist kein Problem, Anzeige nach Künstlern, Genre u.s.w. auch nicht. Und Cover zeigen sie alle an.

Optisch sehen die Geräte halt deutlich anders aus als übliche Hifi-Komponenten. Zum googeln: Denon Heos link, Sonos connect, bluesound node, Yamahawxc-50..

Zusatznutzen: Falls du irgendwann in Multiroom einsteigen willst, musst du nicht das System wechseln. Und dass du keinen Streamingdienst nutzen möchtest, kann sich ja evtl. auch mal ändern...

Allerdings bieten viele der Player keine (oder nur rudimentäre) Anschlussmöglichkeit für Festplatten, die werden üblicherweise in Form eines NAS eingebunden. Die meisten Router haben die entsprechende Funktion - falls nicht, tut es ein Raspberry pi für <50€.
WiC
Inventar
#4 erstellt: 03. Mrz 2019, 10:51
Wenn es nur um das Abspielen der CD Sammlung auf Festplatte geht so wie es der TE beschreibt reicht auch ein Chromecast Audio locker, HiFi-Cast als App auf nem Tablet, fertig ist die Laube.

Die Pladde kommt an den Router.

LG
Zulu110
Inventar
#5 erstellt: 03. Mrz 2019, 10:52
Hi, also das Gerät sollte sich schon in eine bestehende Anlage aus klassischen Hifi-Geräten integrieren lassen.
Ein Display wäre daher schon ein Muss, damit ich auch den laufenden Titel sehen kann, wenn ich neben der Anlage sitze. Die App soll ja im Prinzip nur zum auffinden der Titel bzw. zusammenstellung einer Playlist dienen.


the-caver (Beitrag #3) schrieb:

Allerdings bieten viele der Player keine (oder nur rudimentäre) Anschlussmöglichkeit für Festplatten, die werden üblicherweise in Form eines NAS eingebunden.


Also die von mir oben genannten bieten das eigentlich alle an, wenn ich den Daten im Netz glauben schenken kann.


WiC (Beitrag #4) schrieb:
Wenn es nur um das Abspielen der CD Sammlung auf Festplatte geht so wie es der TE beschreibt reicht auch ein Chromecast Audio locker, HiFi-Cast als App auf nem Tablet, fertig ist die Laube.

Die Pladde kommt an den Router.

LG


Es sei noch zu erwähnen, dass in dem Raum bzw. Aufstellort kein Internetzugang besteht und auch nicht geplant bzw. umsetzbar ist. Das Gerät wird also nicht ans Netz angeschlossen. D.h. die Festplatte muss schon an das Gerät angeschlossen werden.


[Beitrag von Zulu110 am 03. Mrz 2019, 10:56 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#6 erstellt: 03. Mrz 2019, 11:15
Ich bin mal gespannt, auf welche Geräte es hier genau hinauslaufen wird. Mir persönlich ist wichtig, dass das Gerät bezahlbar und von einem bekannten Hersteller ist:

Wenn es nämlich - aus welchen, der zahlreichen Möglichkeiten - mal dazu kommt, dass die App dauerhaft nicht mehr funktioniert und damit das Gerät nicht mehr oder nicht mehr vernünftig zu bedienen ist, dann steht da Häufichen (wirtschaftlicher) Totalschaden im Regal.

Abgesehen davon ist die Zeit bei diesen Geräten dermaßen schnelllebig, dass der 5K Euro HighEnd-Netzwerkplayer von 2014 heute nix mehr wert ist.

Wenn man zusätzlich nur den digitalen Ausgang vom Player nutzt, dann kann man sich auch die möglicherweise Unsummen sparen, die manche Hersteller für die verbaute Ausstattung (z.B. DAC) aufrufen.

Ich selber nutze den Aurealic Aries Mini mit einer 512GB SST, die wunderbar via Heimnetzwerk anzusprechen ist. Die App ist ok. Aber ich glaube, der Mini wurde bereits ohne expliziten Nachfolger eingestellt. Punkt.


[Beitrag von gapigen am 03. Mrz 2019, 11:16 bearbeitet]
AWEG21
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Mrz 2019, 11:50
Hallo Zulu110,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, soll die Festplatte direkt an das Abspielgerät angeschlossen werden. Des Weiteren gibt es kein Internet o.ä..

Du solltest dabei beachten, dass Du je nach Konstellation dann keinen Mediaserver (z.B. ein Twonky o.ä.) in der Konfiguration hast. In der Regel läuft dieser z.B. auf einem NAS, einem Gerät (Z.B. Auralic Mini) wie gapigen es nutzt o.ä..
D.h. bzgl. suchen, Darstellung von Covern etc. wird es dann unkomfortabel bzw. die Perfromance bei großen Sammlungen ist sehr schlecht.

Ich bin jetzt nicht 100% sicher, aber meines Wissens ersetzte keines der von Dir genannten Geräte die Funktion eines Mediaservers.
Hifi Produkte (im Sinne sieht aus wie ein Hifi-Gerät) die dies leisten sind z.B. die von gapigen genannten Geräte von Auralic oder Cocktail Audio, Naim, Bluesound o.ä..

Ich wünsche einen schönen Sonntag.


[Beitrag von AWEG21 am 03. Mrz 2019, 11:51 bearbeitet]
the-caver
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 03. Mrz 2019, 11:53

Es sei noch zu erwähnen, dass in dem Raum bzw. Aufstellort kein Internetzugang besteht und auch nicht geplant bzw. umsetzbar ist. Das Gerät wird also nicht ans Netz angeschlossen


Dann wird's mit der Steuerung über App schwierig: Die Player, die ich kenne (das sind allerdings nur die Multiroom-Systeme), kommunizieren mit der App über WLAN, Ist natürlich möglich, dass andere das auch über Bluetooth können, aber in der Regel dient Bluetooth nur zur Wiedergabe von auf dem Handy gespeichter Musik. Der von dir genannte Yamaha nutzt BT definitiv nicht für die Anbindung der App.

Du brauchst also einen WLAN-Access Point. Mag sein, dass manche Player selbst einen eingebaut haben, ich kenne aber keinen. Theoretisch kannst du das Handy als solchen verwenden, das zieht dir aber in nullkommanix den Akku leer. Lieber einen alten Router (ebay?) verwenden.
Zulu110
Inventar
#9 erstellt: 03. Mrz 2019, 11:58
Mal noch eine andere Frage, könnte man denn einen NAS-Server, z.B. solche einen Synologynull direkt an den Netzwerkplayer anschließen, oder muss da zwingend ein Router zwischen? Normal müsste der Player den Server doch dann erkennen, oder.
Ich könnte dann den Server erst einmal zu Hause an den Router anschließen, meine Sammlung darauf rippen incl. Cover und einer ordentlichen Ordnerstruktur und dann wieder mitnehmen und an den Player anschließen?
Dann würde als Wiedergabegerät vielleicht auch erst einmal solche ein kleiner Denon reichen.

Das Problem ist, dass die Anlage im Gartenhaus steht und ich dort keinen Internetanschluss habe. Ich habe zwar mal vor ein D-LAN über die Stromleitung aufzubauen, aber das wird noch etwas dauern.


[Beitrag von Zulu110 am 03. Mrz 2019, 12:02 bearbeitet]
the-caver
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:06
Vorsicht, Begriffsverwirrung: "Mediaserver" bezeichnet nicht die Hrdware, sondern die Software, die für die "Auslieferung" der Musikdateien zuständig ist. Ist je nach Hersteller unterschiedlich, ob du einen brauchst oder ob der Player direkt auf das NAS / die Platte zugreift und sich selber um die Musikverwaltung kümmert.

Ansonsten: Wenn du wirklich dafür ein professionelles NAS kaufst, wird die Soße teurer als der Braten. Nimm einen Router dafür (brauchst du ja wahrscheinlich eh, siehe oben) oder einen Raspi. Falls am Ort des Geschehens (Büro?) ein PC läuft, tut's der natürlich auch.
Zulu110
Inventar
#11 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:13
Ich finde preislich geht dieser Server eigentlich. Den Denon Player gibts gebraucht für ca.160€. Das hält sich also noch in grenzen.
D.h. ich würde noch einen Router nehmen. Den NAS-Server an den Router hängen, den Player an den Router hängen und das Handy bzw. die App komuniziert dann über den Router mit dem Rest? Läuft der Router denn überhaupt ohne Internetanschluss, wenn nur die Geräte daran hängen?
AWEG21
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:13
@the-carver, korrekt was Du schreibst. Ob allerdings der vom TE genannte Denon in der Lage ist, sich um die Mediaverwaltung komfortabel zu kümmern bezweifel ich. Im Prinzip benötigt er ein Gerät worauf er alles installieren kann. Um einen Router wird er vermutlich nicht drumrum kommen, ansonsten wüsste ich keine Lösung, wie er mit einer App steuern soll bzw. Kontakt aufnehmen möchte.
AWEG21
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:17
@Zulu110, ja so funktioniert das. Und der Route läuft ohne Internet. Alles zu Hause einrichten und dann ab in die Laube,

Schau Dir mal das Qnap HS-453DX an. Da bräuchtest Du theoretisch nur noch zusätzlich einen Router. Das genannte Qnap kannst Du Direkt an einen Verstärker anschließen.


[Beitrag von AWEG21 am 03. Mrz 2019, 12:17 bearbeitet]
the-caver
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:34

D.h. ich würde noch einen Router nehmen. Den NAS-Server an den Router hängen, den Player an den Router hängen und das Handy bzw. die App komuniziert dann über den Router mit dem Rest?


Fast richtig: Da die meisten Router eine NAS-Funktion haben, brauchst du zum Router kein NAS, sondern nur eine USB-Festplatte. die kommt an den Router (oder an den Player, falls der das kann). Und ja, der Router läuft auch ohne Internet. Da momentan immer mehr Leute auf schnelle Vectoring-DSL-Anschlüsse umsteigen, sollten gebrauchte Roputer billig zu kriegen sein, wenn nicht sowieso jemand aus deiner Bekanntschaft einen rumliegen hat.
Zulu110
Inventar
#15 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:35
Okay, das gibt ja Grund zur Hoffnung
D.h. als Router würde dann so etwas Router reichen? Wenn ich Router höre, denke ich immer an diese Speedportdinger wie ich sie von der Telekom zu Hause habe.
the-caver
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 03. Mrz 2019, 12:41
Du musst nur schauen, ab der Router die Möglichkeit hat, über den USB-Anschluss eine Platte anzuschließen. Wenn im Manual das Wort "Samba" vorkommt, hast du gewonnen ;-)

A propos Speedport: Die können das zum Beispiel. Vielleicht hast du noch einen alten rumliegen? Wenn nicht: Ich hätte einen W504v in der Grabbelkiste, den ich gratis abgeben würde, bevor er im Wertstoffhof landet.
Zulu110
Inventar
#17 erstellt: 03. Mrz 2019, 13:27
Danke für das Angebot, aber ich glaube da werde ich auch einen neuen kaufen.
Ich habe das nun mal überschlagen. Der W-LAN Router mit USB 3.0 kostet 85€, eine 1TB-Platte 50€. Dann werde ich mich erst einmal nach einem gebrauchten Denon DNP-F109 umschauen. Die gibt es wie gesagt für um die 150€. Dann bin ich zusammen bei knappen 300€. Das ist völlig okay. Wenn ich damit zufrieden bin kann ich dann immernoch einen besseren Player kaufen bzw. den Speicher aufrüsten.
Der Vorteil mit dem Router ist, dass ich da dann auch den SAT-Receiver dran anschließen kann und meine Aufnamen aus dem TV drauf speichern kann.


[Beitrag von Zulu110 am 03. Mrz 2019, 13:28 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Apr 2019, 10:15
Kann man da eine x-beliebige Festplatte an den Router hängen?
Ich kann mir vorstellen, dass es da Qualitätsunterschiede gibt, die sich auf Zugriffsgeschwindigkeit oder ähnliches auswirken.
Könnt ihr was empfehlen?
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 16. Apr 2019, 19:25
Sie sind für den Zweck alle mehr als genügend schnell, es geht bei Musik nur um (z.B. im Vergleich mit Videoübertragung) geringe erforderliche Datenübertragungsraten. Vielleicht willst Du eine SSD bzw. einen Stick nutzen da diese Speichermedien ohne bewegte Teile auskommen. Das Speichermedium muss USB-3.X kompatibel sein um einen USB-3.X Anschluss eines Routers sinnvoll nutzen zu können.


[Beitrag von Tywin am 16. Apr 2019, 19:28 bearbeitet]
Zulu110
Inventar
#20 erstellt: 16. Apr 2019, 20:55
Bei mir ist es übrigens erst einmal ein neuer Pioneer N-30AE geworden. Ich habe erst mit dem 50er geliebäugelt, der war mit dann aber "nur zum testen" erst mal zu teuer .
Ich bin jetzt im Moment dabei meine CD's zu rippen und habe meine externe 500GB Festplatte über den USB-Anschluss direkt an den Player angeschlossen. Das funktioniert absolut problemlos. Ende des Monats soll dann der W-Lan Router kommen und ich hoffe, dass ich dann über das Handy die Verbindung mit dem Pioneer herstellen kann um die volle Funktion über die App nutzen zu können.
Im Großen und Ganzen bin ich aber erst mal sehr zufrieden mit dem Player. Klassisches Design und das mit dem Display und den Plattencovern ist auch ganz nett

Gruß, Marcel
Denon_1957
Inventar
#21 erstellt: 16. Apr 2019, 21:08
Ich nutze den Pioneer N-50A und hab am USB eine 500Gb Festplatte wo meine ganze Musik drauf ist all das steuere ich über die Pioneer App von meinem Handy aus und das klappt Super.
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 16. Apr 2019, 21:41
Ich nutze ein NAS von Synologie (mit Spiegelung der Daten auf einer zweiten HD) auch als Musikserver. So hat man dann auch gleich eine separate Speichermöglichkeit für allgemeine Backups. Das Gerät schalte ich per Sprachsteuerung bei Bedarf ein und aus.

Zum Abspielen und zur Steuerung der Musikwiedergabe kann man jedes DLNA fähige Gerät nutzen.

Leider kann ich noch nicht einfach genug die Musikwiedergabe vom NAS per Sprachsteuerung (Amazon Echo/Alexa) steuern. Ich denke, dass dies eine Frage der Zeit ist bis eine App zur Verfügung steht.
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 24. Apr 2019, 14:52
Ok. Also habe ich das richtig verstanden:

- einige nutzen eine USB-Festplatte (ohne eigene Stromversorgung) am Router und greifen dann mittels Netzwerk-Receiver darauf zu?

- andere schließen ihre USB-Festplatte (ohne eigene Stromversorgung) direkt am Netzwerk-Receiver an und wählen an dessen Display bzw. über eine App die Musik aus?

Gehe ich recht in der Annahme, dass die Qualität der wiederzugebenden Musik-Datei von den Fähigkeiten (Qualität) des Netzwerk-Steamers abhängt?

Was haltet ihr vom Cambridge CXN (im Vgl. zum Pioneer N-50A).
Und gleich dazu: der Cambridge CXN fungiert ja als Vorverstärker--- Gibts auch Lösungen Netzwerk-Streamen + Verstärker in einem Gerät?
Soul_searcher
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 24. Apr 2019, 14:59

Paul_enjoysHiFi (Beitrag #23) schrieb:


Gehe ich recht in der Annahme, dass die Qualität der wiederzugebenden Musik-Datei von den Fähigkeiten (Qualität) des Netzwerk-Steamers abhängt?


Genau so ist es. Darüber sollte man sich aber nicht zu viel Gedanken machen.


Paul_enjoysHiFi (Beitrag #23) schrieb:


Was haltet ihr vom Cambridge CXN (im Vgl. zum Pioneer N-50A).
Und gleich dazu: der Cambridge CXN fungiert ja als Vorverstärker--- Gibts auch Lösungen Netzwerk-Streamen + Verstärker in einem Gerät?


der Cambridge ist schick, wenn das Geld keine Rolle spielt dann spricht nichts dagegen.

Sonst, mit Verstärker und vielen andern nützlichen Funktionen, wäre ein Yamaha Receiver nicht schlecht.
https://www.fidelity...tion-und-innovation/


[Beitrag von Soul_searcher am 24. Apr 2019, 15:03 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#25 erstellt: 24. Apr 2019, 15:01
Hallo,


dass die Qualität der wiederzugebenden Musik-Datei von den Fähigkeiten (Qualität) des Netzwerk-Steamers abhängt?


so lange die Musik und Musikdatei von genügender Qualität ist brauchst Du Dich nach meinen Erfahrungen damit nicht befassen.

Die Musik ist digital gespeichert und ein DAC (+analoge Ausgangsstufe) - der in der Regel immer genügend funktioniert - wandelt die Daten in ein analoges Musiksignal wie es auch z.B. aus einem CD-Player kommt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Apr 2019, 15:11 bearbeitet]
ManwithDog
Stammgast
#26 erstellt: 24. Apr 2019, 15:42
Ich würde mir auch mal Projekte wie Volumio, Moodaudio usw. ansehen. Das ganze auf einem Rasberry Pi für unter € 100.- und man ist flexibel ohne Ende
Ronny1976
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 24. Apr 2019, 15:47
Ein reiner Netzwerkplayer von einer HiFi-Schmiede ist nur so lange aktuell und nutzbar, wie die App gepflegt wird. Von daher meine Empfehlung: Ein Rapsberry Minicomputer (mit 7-Zoll-Touch Display, wenns gewünscht wird) oder auch ohne zur ausschließlichen App-Bedienung und zum Verstecken hinter dem Schrank. Es gibt auch eine Version mit eingebauten 60Watt-Endstufen. Reicht als kleine Küchenbeschallungsanlage mit vernüftigen Regalboxen dicke aus.

An den Rapsberry kommt Deine Festplatte. Er hat ein eingebautes WLAN, damit Du via Handy/Tablet/Browser auf Ihn zugreifen kannst. Und falls mal doch ein Webdienst gebraucht wird gibt es unzählige Entwickler, die entsprechende Plugins zur Verfügung stellen. Ist halt ein freies System und von daher flexibler, als so eine Herstellerlösung. Wenn der Hersteller es nicht mehr will, ist nämlich Dein toller Netzwerkplayer nur noch ein Ziegelstein. Für den Rapsberry gibts gefühlt Dutzende verschiedene Playerlösungen, von einfach bis aufwändig....
gapigen
Inventar
#28 erstellt: 24. Apr 2019, 15:54
Ist eine Rapsberry-Lösung so komfortabel bedienbar wie man das von einem Netzwerkplayer erwartet. (Dazu muss er zumindest Tag und Nacht laufen.) Korrekt?
Ich denke da immer an Linux-Rechner für Nerds im privaten Umfeld und das damit verbundene Dauer-Gefrickel. Aber das können auch Vorurteile sein
ManwithDog
Stammgast
#29 erstellt: 24. Apr 2019, 15:56
Das ist mindestens genauso komfortabel. Du hast mit der Linux Kommandozeile nicht zu tun, veilleicht einmalig bei der Einrichtung, IP-Adresse vergeben, aber dann nicht mehr.

Er muss nicht immer laufen


[Beitrag von ManwithDog am 24. Apr 2019, 15:57 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#30 erstellt: 24. Apr 2019, 16:01

Er muss nicht immer laufen

hm, dann muss ich ihn ja jedesmal booten. Das nervt mich schon bei PCs.
KarstenL
Inventar
#31 erstellt: 24. Apr 2019, 16:20

Ronny1976 (Beitrag #27) schrieb:
Ein reiner Netzwerkplayer von einer HiFi-Schmiede ist nur so lange aktuell und nutzbar, wie die App gepflegt wird. Von daher meine Empfehlung: Ein Rapsberry Minicomputer (mit 7-Zoll-Touch Display, wenns gewünscht wird) oder auch ohne zur ausschließlichen App-Bedienung und zum Verstecken hinter dem Schrank. Es gibt auch eine Version mit eingebauten 60Watt-Endstufen. Reicht als kleine Küchenbeschallungsanlage mit vernüftigen Regalboxen dicke aus.

An den Rapsberry kommt Deine Festplatte. Er hat ein eingebautes WLAN, damit Du via Handy/Tablet/Browser auf Ihn zugreifen kannst. Und falls mal doch ein Webdienst gebraucht wird gibt es unzählige Entwickler, die entsprechende Plugins zur Verfügung stellen. Ist halt ein freies System und von daher flexibler, als so eine Herstellerlösung. Wenn der Hersteller es nicht mehr will, ist nämlich Dein toller Netzwerkplayer nur noch ein Ziegelstein. Für den Rapsberry gibts gefühlt Dutzende verschiedene Playerlösungen, von einfach bis aufwändig....


wenn ich auf den Raspi zB Kodi mache und da eine Festplatte anschließe, kann ich auch direkt von dieser abspielen.
entweder mache ich den TV an oder schließe einen Monitor an.
mit einer FB kann man das auch bedienen, man braucht auch nicht unbedingt Internet.
so ein System bootet in ca 20-30 Sekunden.
ebenso geht sowas auch über picoreplayer mit jivelite, da ist aber mE die Einrichtung schwieriger....
wenn man keinen Raspi haben möchte und noch einen PC "rumliegen" hat geht auch zB daphile


[Beitrag von KarstenL am 24. Apr 2019, 16:22 bearbeitet]
Ronny1976
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 24. Apr 2019, 16:30
Was glaubst Du steckt in dem Gehäuse von einem Netzwerkplayer?

Da wird wohl auch "nur" ein Linux mit Frontend drauf laufen. Wenn Du den hart (via Steckerleiste z.B.) ausschaltest wird er auch booten müssen. Einen richtigen Aus-Schalter haben doch heute kaum noch Geräte gut erreichbar auf der Front, egal ob Netzwerk-Player, AVR, CD-Player oder was auch immer.

Meine beiden Rapsberrys (1x mit Display im Wohnzimmer, 1x mit Amps und ohne Display im Büro) werden immer mit Steckdosenleiste getrennt und fahren jedes Mal (also fast täglich) zuverlässig in Sekunden hoch.
Der AVR im Musikzimmer braucht übrigens auch nicht wirklich weniger Zeit, bis er auf seine App reagiert bzw. erreichbar ist...

Gib mal hier in der Suchmaschine "Yamaha" und "Webradio" ein. Dann kannst Du vielleicht nachvollziehen, warum ich kein Vertrauen in ein geschlossenes System haben... Mit einem Netzwerkplayer musst Du Dich am Anfang genauso auseinandersetzen wie mit einem Rapsberry. Das Teil braucht ähnliche Einstellungen und auch ähnliche Eingewöhnungszeit. Bei beiden wirst Du am Anfang Gehirnschmalz investieren müssen. Es ist halt mehr dazu wie zu einer CD oder Platte.
Tywin
Inventar
#33 erstellt: 24. Apr 2019, 18:15

hm, dann muss ich ihn ja jedesmal booten. Das nervt mich schon bei PCs.


Mhhh .... mein Router, meine Netzwerkplayer, meine TV-Geräte, meine AVR, meine Sat-Receiver, meine BD-Player, meine Smartphones, mein NAS, meine Drucker, mein Tablet, mein Rangeextender, mein Luftbefeuchter ... booten auch wenn ich sie einschalte. Das kann doch nicht ernsthaft ein Negativmerkmal sein.


[Beitrag von Tywin am 24. Apr 2019, 18:16 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 24. Apr 2019, 20:33
Also die Lösung mit dem Raspberry und dem Touchscreen finde ich interessant.

Gibt es eine höherwertige Lösung als den Raspberry?

Dumme Frage: Wie verbinde ich den Raspberry (vermutlich per WLAN ... oder eben Kabel) mit
dem Verstärker/DAC?

- also Minicomputer hochfahren
- die Abspielsoftware laden (z.B. Audirvana)
- gleichzeitig Verstärker starten ?

Los gehts?
KarstenL
Inventar
#35 erstellt: 24. Apr 2019, 20:53
Der Raspberry kann 24\7 laufen.
Wenn du ihn trotzdem hochfahren möchtest, dann lädt die Software bei dem hochfahren.
Hochwertiger \ schneller als der Raspberry sind Lösungen auf 386 Basis, siehe daphile.
Kodi läuft auch überall.
Für den Raspberry mE empfehlenswert:
Volumio
Max2play
Picoreplayer
Anschluss an den AVR direkt über HDMI
An einen analogen Verstärker entweder über zB hifiberry oder einen USB DAC.
Netzwerk über LAN oder WLAN.
frank60
Inventar
#36 erstellt: 24. Apr 2019, 20:56
Den Raspberry verbindest Du wie jedes andere Gerät.
Entweder steckst Du eine Soundkarte mit DAC drauf, dann per Cinch Kabel, oder eine mit Digitalausgang, dann per Koax oder Toslink Kabel. Oder HDMI. Die Möglichkeiten sind da vielfältig. Bei den DACs für den Raspberry ist mir persönlich keiner bekannt, der nichts taugt, da kannst Du Deinen Geldbeutel entscheiden lassen. Von Raspian nativ unterstützt werden auch die meisten.
Die Preisspanne reicht von rund 30€ bis 100€. Technisch und klanglich nehmen die sich alles nicht viel bis gar nichts. Manche, wie die IQaudio haben noch einen KHV an Bord, viele haben Anschlüsse für Rotary Encoder für physische Lautstärkeregler, ...
Für Einsteiger ohne Linux/Raspberry Erfahrungen und ohne große Bastelambitionen gibt es diverse Einsteiger Sets, in der Luxus Variante mit Raspberry, Audiophonics Soundkarte, 7" Touchscreen und passendem Gehäuse sowie fertig nutzbarer SD Karte.
Eine recht gute Einsteiger Distribution ist max2play, wird komplett per Webbrowser eingerichtet (Ersteinrichtung per LAN, dann auch per WLAN nutzbar), gut dokumentiert, guter Support. 5 Jahres Lizenz kostet aktuell einmalig 20€, da sind alle (Premium) Funktionen freigeschaltet + Support.

Insgesamt sind einem solchen Projekt keine Grenzen gesetzt.


[Beitrag von frank60 am 24. Apr 2019, 20:58 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#37 erstellt: 24. Apr 2019, 21:02
frank60
Inventar
#38 erstellt: 24. Apr 2019, 21:09
Genau.
Die Luxusvariante für den User, der nicht groß basteln will.

Und um noch einmal auf die Bedienbarkeit mit kleinen Displays zurückzukommen: das hängt hauütsächlich vom DLNA Server ab. Bei jedem vernünftigen läßt sich zum Einen die Menüstruktur ändern, bei mir kommen Playlisten z.B. als erster Eintrag, zum Anderen lassen sich diese per Webbrowser konfigurieren und so auch Playlisten, etc., einrichten. So z.B. bei Synology. Damit ist die Bedienung z.B. an meinen Yamahas (R-N803D und CD-N500) mit ihren einzeiligen Displays überhaupt kein Problem. Und sie lassen sich natürlich auch per App sehr gut bedienen.


[Beitrag von frank60 am 24. Apr 2019, 21:13 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 26. Apr 2019, 21:59
Nochmal eine blöde Frage:

Ein Netzwerkplayer ist nicht unbedingt das gleiche wie ein Musikserver, oder?
Ein Netzwerkplayer kann aber an einem Musikserver angeschlossen werden (bzw. andersherum, der Musikserver braucht einen Netzwerkplayer inklusive DAC, um die Dateien abzuspielen).

Es gibt aber auch Netzwerkplayer, die einen Musikserver integriert haben?
nenleh
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 30. Apr 2019, 12:37
Hi,

ich habe die Pro-Ject Stream Box DS+ und bin sehr zufrieden.

Die Stream Box kann in Ordnerstrukturen browsen, das war für mich das wichtigste Kriterium!
Neben der Androidapp kannst Du auch alle Funktionen mit der mitgelieferten Fernbedienung betätigen, sowie am Gerät selber mit den Knöpfen!

https://www.pro-ject...cat=streamer&lang=de
Tywin
Inventar
#41 erstellt: 30. Apr 2019, 20:24
Ein Musikserver stellt gespeicherte Musikdateien zur Nutzung bereit und ein Player macht aus Musikdateien ein nutzbares Audiosignal.

VG Tywin
Little_Sparky
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 19. Mai 2019, 19:49
Lässt sich beim N-30AE Wlan vollständig ausschalten? (Verbindung dann ausschließlich über Ethernet.)
Zulu110
Inventar
#43 erstellt: 19. Mai 2019, 19:54
Ja das geht. Du musst dich für eine Verbindung entscheiden. Die andere wird dann automatisch deaktiviert. Beides zusammen geht nicht.
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