Welcher Verstärker für Bowers & Wilkins 603?

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ltblueberry0
Neuling
#1 erstellt: 05. Mai 2020, 14:20
Hallo,

ich will mir eine neue Stereoanlage zulegen. Bis vor Kurzem hatte ich noch die Nubert nuPro A-500.
Ich habe in einem HiFi Laden die Lautsprecher Bowers & Wilkins 603 mit dem Verstärker Cambridge CAX61 Probe gehört. Diese haben mir ganz gut gefallen. Der Verkäufer meinte, wenn ich noch etwas mehr Geld ausgeben kann, dann wäre der Verstärker Cambridge CAX81 zu empfehlen.
Mit meinem Budget für Lautsprecher, Verstärker und Netzspieler würde ich eigentlich gerne unter 3000EUR bleiben.
Ich bin aktuell noch unsicher welchen Verstärker ich für die Lautsprecher B&W 603 holen soll.
In Betracht gezogen habe ich:
- Cambridge CAX80 (Ich glaube ich brauche die ganzen Neuerungen des CAX81 nicht)
- Rotel A14
- Rotel RA-1572
- Sonos Amp

Lohnt sich so ein teurer Verstärker wie Rotel RA-1572 bei den Lautsprechern?
Einen Sonos Amp finde ich ganz praktisch, da dort Verstärker und Netzspieler in einem vereint sind. Könnte ich die B&W 603 auch gut mit einem Sonos Amp betreiben und wäre die Klangqualität vergleichbar mit zB dem Cambridge CAX61? Oder sollte man Verstärker und Netzspieler doch separat kaufen?
Hat jemand Erfahrung mit den B&W 603 und kann mir einen guten Verstärker empfehlen?

Alternativ hatte ich mir statt den B&W 603 auch noch die nuLine 264 und nuLine 284 angeschaut. Diese kann ich leider nicht Probehören ohne sie zu bestellen. Hat jemand Erfahrung im Vergleich mit den B&W 603 und kann mir berichten? Wenn man den Frequenzgang von den Nubert Lautsprechern anschaut, müssten diese noch etwas tiefer spielen bzw. mehr Bass haben als die B&W 603, oder? Ein Subwoofer ist aktuell nicht geplant in meinem Stereo Setup, aber wäre eine Option für die Zukunft.

Mein Raumlayout:
raumlayout

Die Lautsprecher werden ca. 1,60 m auseinander stehen. Sie werden hinten zur Wand leider nur ca. 20 cm Abstand haben; der rechte Lautsprecher zur Wand ca. 20 cm. Von der Vorderseite der Lautsprecher zum Sofa sind es ca. 2 m.
noexen
Stammgast
#2 erstellt: 05. Mai 2020, 20:51
du solltest in erster linie mal bedenken, das es neben der bauteilqualität bei verstärkern irgendwann auch luxus wird, der klanglich keine auswirkungen hat, wenn überhaupt abseits von leistung hörbare vorhanden sind. meiner pers. meinung nach ist diese grenze bei reinen stereoverstärkern ohne besondere zusatzfunktionen bei leistungsabforderung im normalen zimmerlautstärkebereich und LS mit durchschnittl. wirkungsgrad (was die von dir genannten LS so halbwegs wären) bei 500euro längst erreicht, siehe z.b. ein NAD C356bee oder preisl. equivalente.

der sonos amp ist ein digitalverstärker (!) und damit nicht mit den anderen von dir genannten vergleichbar. ich persönlich würde ihn eher nicht für die von dir genannten LS nutzen.

bei LS für 800euro/stck würde ich nie im traum auf die idee kommen, einen verstärker für 1300 oder sogar 1700euro dazu zu kaufen. maximal würde ich hier den cxa80 als "sinnvoll" (und ob das irgendwelchen praktischen sinn macht sei mal noch dahingestellt, wie gesagt, ein c356bee kostet die hälfte und nen signaltechnisch makelloser dac dazu ab 100euro...) erachten.

du solltest die amps als das ansehen, was sie sind: luxus. meine meinung! daran ist nix schlimm, man sollte es nur korrekt einschätzen.


evtl. äussert sich ja hier auch noch jemand anders dazu.

Denon_1957
Inventar
#3 erstellt: 05. Mai 2020, 21:35
Im Kern ist die Aussage von noexen vollkommen Richtig.
Youwaste
Stammgast
#4 erstellt: 06. Mai 2020, 10:22
Ich stimme noexen auch vollkommen zu.
Als Amp würde ich den hier öfters empfohlenen IOTAV SA3 in den Ring werfen.
Bei den Lautsprechern würde es am meißten Sinn machen, wenn du genauer beschreiben könntest, welche klangliche Abstimmung du bevorzugst.
Was hat dir an den B&W 603 gefallen bzw. was hast du an anderen Lautsprechern gehört und was hat dir dort gefallen bzw. nicht gefallen.
Die Nuberts klingen definitiv anders als die B&W, aber um zu sagen, ob sie dir gefallen könnten, wäre mehr Info über deinen Geschmack wichtig.
juute
Stammgast
#5 erstellt: 06. Mai 2020, 10:37
Ich würde weg gehen von einem reinen Stereoverstärker und zu einem AVR tendieren...warum?

Nun, ein Verstärker hat ja eigentlich nur eine Aufgabe: das eingehende Signal zu verstärken...und das am besten indem er dies einfach an die Lautsprecher durchleitet - ohne jeden Einfluss. Deine B&W haben mit ihrem Wirkungsgrad von 88,5 und 8 Ohm Impedanz (bei Minimum 3 Ohm) vernünftige Werte, die nicht einmal einen besonders laststabilen Amp benötigen.

Bei einem AVR hast Du vier Vorteile:

- Einmessystem (dies schadet nie, auch nicht bei Stereo)
- die meisten Streamingmöglichkeiten sind bereits implementiert
- AVR sind vergleichsweise günstiger
- AVR klingen bei Stereo genauso gut, wie ein deutlich teurerer Stereo-Amp (den Löwenteil am Klang machen eh die Lautsprecher und der Raum)

Meine Empfehlung: such Dir nen schönen Yamaha AVR aus


[Beitrag von juute am 06. Mai 2020, 10:43 bearbeitet]
noexen
Stammgast
#6 erstellt: 06. Mai 2020, 11:20
generell würde ich immer zu einem möglichst diskret aufgebauten gerät greifen, so lange es sowas noch neu kaufbar gibt, und zwar aus eigener erfahrung wegen der reparierbarkeit!
JeGo84
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Mai 2020, 12:42
Als amp würde ich mir mal den emotiva TA-100 oder IOTAVX SA3 anschauen, dürften beide wunderbar mit den B&W klar kommen.

Was die Nuberts angeht, sie sind neutraler als die B&W, und nicht ganz so Hochtonlastig.
Mir persönlich gefallen beide nicht auf dauer, wobei ich wenn ich wählen müsste, die B&W nehmen würde. (also wenn es nur zwischen den 3 LS bleiben soll).
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