Verstärkerberatung für B&w 702 S2

+A -A
Autor
Beitrag
Olli_R
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Sep 2021, 19:27
Hallo Ihr,

Ich bin Besitzer der B&w 702 S2 und betreibe sie mit dem IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3 (bridged).
( https://www.hifipilot.de/IOTAVX-SA3 / https://www.hifipilot.de/IOTAVX-PA3).

Ich möchte den B&W's einen neuen Verstärker mit etwas mehr Leistung spendieren.

Am liebsten würde ich mir den Hegel H190 gönnen, der liegt aber etwas über meiner Budgetvorstellung.
Ich würde gerne zwischen 2000€ - 3000€ bleiben.

Habt ihr Vorschläge für Verstärker?
Was haltet ihr vom Yamaha A S1200 oder Rotel RA 1592?

Ja, ich weiß, Musik und Technik sind individuelle, subjektive Geschmackssache. Ich sollte, muss probehören usw.

Ich würde mich trotzdem über Vorschläge freuen.

Und bitte nicht den Marantz Model 30 vorschlagen, der gefällt mir optisch überhaupt nicht.

Grüße, Olli
HiFi_Sepp
Inventar
#2 erstellt: 03. Sep 2021, 19:59
Die Lautsprecher haben doch einen Wirkungsgrad von 90db.
Was erhoffst du Dir von mehr Leistung? Andere hängen eine Röhre mit 5 Watt hin
Aber spontan fällt mir der Technics SU-G700 ein. Optisch geht der Richtung Yamaha.
Der Vorteil am Technics wären eventuell die digitalen Eingänge, die der AS 1200 nicht hat.
Prim2357
Inventar
#3 erstellt: 03. Sep 2021, 20:13
Moin,

die Kombi NAD C 658 plus C 298 sollte sich ins Budget pressen lassen.
Mit dabei wäre dann auch Dirac, manchmal sehr relevant.
https://www.stereo.de/stereoplus/stereo-artikel/nad-c-298
olibar
Inventar
#4 erstellt: 04. Sep 2021, 08:09
Hallo,

mit 2x190 Watt an 4 Ohm hat die Iotavx Kombi doch ausreichend Leistung, beim Yamaha habe ich 160 Watt gefunden. Der Rotel ist mit 200 Watt angegeben. Das Vorhaben halte ich - zumindest mit der Begründung - für Geldverschwendung. Oder hast du Lust auf was Neues und optisch Auffälligeres?
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 04. Sep 2021, 08:29

Olli_R (Beitrag #1) schrieb:
Ich möchte den B&W's einen neuen Verstärker mit etwas mehr Leistung spendieren.

wie kommst du denn darauf, dass du mehr Leistung brauchst?!?

falls er tatsächlich zu Problemen kommt, dann sind die mit großer Wahrscheinlichkeit der Bridging Spielerei geschuldet!
erstmal ist es ja so, dass die B&W technisch gesehen 3Ohm LS sind und nichtmal die Kriterien für 4Ohm Klassifizierung (minimale Impedanz darf an keiner Stelle mehr als 20% unter Nenn-Impedanz liegen) einhalten.

das Problem ist da meist nicht die absolute Leistung sondern mehr der maxiamle Strom und übervorsichtige Kurzschluss-Schutzschaltungen.

und da sind wir eben beim zweiten Punkt mit dem Bridging. Wenn du zwei Verstärker in Brückenschaltung verwendest, verdoppelst du alle NEGATIVEN Daten (Verzerrungen, Rauschen usw. alles wird (nahezu) doppelt so schlecht). Aber mehr Strom kommt da nicht raus, nur mehr Spannung ("Hub").

Ohne Not (zu wenig Spannung, wie z.B. beim 12V Bordnetz im Auto) ist eine Brückenschaltung also mit das dümmste was man machen kann.
Klar, "Bauernschlaue" Verkäufer sehen das natürlich völlig anders, ist es doch ein einfacher Weg den Kunden nach Vor/Endstufe noch weitere Endstufen anzudrehen.
Olli_R
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 05. Sep 2021, 07:06

olibar (Beitrag #4) schrieb:
Hallo,

mit 2x190 Watt an 4 Ohm hat die Iotavx Kombi doch ausreichend Leistung, beim Yamaha habe ich 160 Watt gefunden. Der Rotel ist mit 200 Watt angegeben. Das Vorhaben halte ich - zumindest mit der Begründung - für Geldverschwendung. Oder hast du Lust auf was Neues und optisch Auffälligeres?

Ich glaube du hast recht. Es sind mir wohl die "ich will was Neues Pferde durchgegangen". Es macht überhaupt keinen Sinn. Danke fürs Aumerksammachen.



Mickey_Mouse (Beitrag #5) schrieb:


falls er tatsächlich zu Problemen kommt, dann sind die mit großer Wahrscheinlichkeit der Bridging Spielerei geschuldet!
erstmal ist es ja so, dass die B&W technisch gesehen 3Ohm LS sind......

.........und da sind wir eben beim zweiten Punkt mit dem Bridging. Wenn du zwei Verstärker in Brückenschaltung verwendest, verdoppelst du alle NEGATIVEN Daten (Verzerrungen, Rauschen usw. alles wird (nahezu) doppelt so schlecht)......


Probleme habe ich eigentlich nicht. Er läuft stabil und ohne Probleme. Ich hatte nur zwischendurch das Gefühl, dass er etwas mehr "Fülle" bei hoher Lautstärke vertragen könnte.

Daher kommt wohl der Impuls, kombiniert mit dem "Neues-haben-will-Virus", die Überlegung eines leistungsstärkeren Verstärkers.

Olli
olibar
Inventar
#7 erstellt: 05. Sep 2021, 07:52
...die "fehlende Fülle bei hoher Lautstärke" die du ansprichst, kommt wohl eher von den B&W. Das war ein Grund, warum die bei mir ausgeschieden sind. Hat nix mehr mit der eher warmen, aber für mich auch etwas sämigen Abstimmung der B&W Boxen älterer Tage gemein.

Bei meiner Probe-Session spielte ein Accuphase E-380, der ja auch kein Schwächling ist.

Edit: die Boxen etwas näher an die Wand könnte ggf. helfen.


[Beitrag von olibar am 05. Sep 2021, 08:00 bearbeitet]
Prim2357
Inventar
#8 erstellt: 05. Sep 2021, 08:01
Na wo soll hier auch Fülle herkommen, von der Oberbassbetonung?
https://encrypted-tb...mmKw3jXphNA&usqp=CAU
Ich war sehr enttäuscht von einer Hörprobe....
Valentin@
Neuling
#9 erstellt: 23. Apr 2022, 19:41
Spät aber doch, ich habe genau dieses Setup am laufen gehabt. Der H90 hat eine bassbetonung, damit will Hegel zeigen das auch der kleinste was kann. Seit ein paar Monaten jetzt H190 in Weiß. Der Bass ist etwas schlanker, dafür kontrollierter, die Höhen klingen sanft, der Mittlerin ein Traum. Was mir aufgefallen ist, der Lautstärkeregler muss genauso aufgedreht werden, es klingt leiser, dafür in allen Belangen besser. Als Kabel verwende ich das AudioQuest Rocket 88. Fazit, die B&W 702 S2 klingen mit dem H190 etwas besser, mehr Schub, mehr Kontrolle, auch leisehören ist schön. Ob es unbedingt Notwendigkeit oder ist? Die 702 wachsen mit der vorgeschalteten Kette, alleine der integrierte DAC ist es wert aufzurüsten, die LS benötigen etwas Leistung. Ich habe mir bereits überlegt einen zweiten H190 anzuschließen, es gibt die Möglichkeit mit zwei Hegel zwei Endstufen mit zwei H190 zu konfigurieren. Damit würde es noch Luftiger klingen. Andererseits lächerlich, da der LS 4K kostet und der Hegel auch beinahe 4K, zwei natürlich das doppelte. Es wäre übertrieben, besser in eine gebrauchte B&W 804 D3 investieren.
pogopogo
Inventar
#10 erstellt: 11. Aug 2022, 13:39
Hier mal meine Eindrücke an unterschiedlichen Dämpfungsfaktoren: Link
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
B&W 702 S2 mit Marantz sr5012
Malibu1984 am 02.12.2017  –  Letzte Antwort am 18.12.2017  –  8 Beiträge
B&W CM10 S2 vs. 702 S2 vs. 804 D3
Reality2000 am 20.05.2020  –  Letzte Antwort am 09.08.2021  –  28 Beiträge
702 S2 oder S3
Mpohl02 am 22.09.2022  –  Letzte Antwort am 23.09.2022  –  4 Beiträge
Verstärkerberatung
paulemil94 am 26.10.2014  –  Letzte Antwort am 27.10.2014  –  8 Beiträge
AV Receiver für guten Stereoklang an B&W 702 S2
fb0403 am 17.10.2020  –  Letzte Antwort am 18.10.2020  –  25 Beiträge
verstärkerberatung
KlausdieMaus am 08.10.2009  –  Letzte Antwort am 10.10.2009  –  2 Beiträge
Canton A55 oder B&W 702 S2 oder nuVero 140?
Huelsenhammer am 29.01.2019  –  Letzte Antwort am 15.04.2021  –  29 Beiträge
Könnt Ihr mir helfen: B&W 702 s2 und Zubehör
atila74 am 21.03.2019  –  Letzte Antwort am 03.04.2019  –  5 Beiträge
B&W 702 s2 Signature welcher Vintage Stereo Verstärker
Markus_Bour am 05.01.2022  –  Letzte Antwort am 12.01.2022  –  3 Beiträge
Fischer&Fischer 170 oder B&W 702 s2
Rauten_Flitzer am 27.10.2017  –  Letzte Antwort am 03.04.2018  –  34 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder916.738 ( Heute: 21 )
  • Neuestes Mitgliedinitialuser
  • Gesamtzahl an Themen1.532.324
  • Gesamtzahl an Beiträgen21.155.850

Hersteller in diesem Thread Widget schließen