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Spooky
Stammgast
#1 erstellt: 07. Dez 2002, 11:53
Hallo!

Wer etwas Langeweile hat:
Ich habe unter http://www.pullingworld.com/klangtest mal eine kleine Aufgabe gestellt.
Könnt ja mal gucken. Wer mitmachen will, ist dazu herzlich eingeladen.
Ich bräuchte noch eine Person, die sich freiwillig als "Schiedsrichter" bereitstellt (der ich die URL mit den Ergebnissen schicke).

CU & Viel Spaß!

Sascha
Udo
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Dez 2002, 16:38
Das sind ja alles datenreduzierte MP3 Dateien. Wenn Du die Unterschiede von "nicht-datenreduziert" zu datenreduziert" mit Deiner Anlage schon nicht mehr hörbar machen kannst, wie soll das dann überhaupt funktionieren?
Markus
Inventar
#3 erstellt: 07. Dez 2002, 20:10
Vorsicht, Udo, daran sind schon ganz andere Leute mit hervorragendem Equipment gescheitert. Ich verweise nur auf den unlängst in der c't durchgeführten Test.

Gruß,

Markus.
Spooky
Stammgast
#4 erstellt: 08. Dez 2002, 03:51
Hi!

Udo - ganz einfach:
Das klanglich hochwertigste "Produkt" muß theoretisch das direkt erstellte 192kb/s MP3 sein. Darüber geht's klanglich bei dieser Methode nicht.
(Ich stelle hier ja auch nicht den Anspruch auf ein wissenschaftlich fundiertes Experiment).

ABER:
Alles andere muß "theoretisch" schlechter sein, weil vor der konvertierung dran "gepfuscht" wurde.

Die Daten, die bei der Reduzierung auf 128kb/s "verschwunden" sind, kommen ja bei der "Rekonvertierung" auf WAV nicht wieder zum Vorschein.
ALso muß es schlechter sein (weil weniger Daten) als das direkte 192kb/s.
Alles andere ist über ein 5m langes Chinchkabel in eine 20€ Soundkarte gegangen.
Diese "lange Leitung" müßte ja auch einen Einfluss haben.

Es dürfte für Dich als Mensch mit gutem Gehör und guter Anlage ja kein Problem sein dieses mal eben zu unterscheiden.

Aber es ist ja völlig freiwillig und es zwingt Dich keiner mitzumachen.

Ach ja:
Der Grund warum ich diese ganze Aktion gestartet habe, war den Klangunterschied zwischen CD und Platte darzustellen.
Also: Für mich klingt die Vinyl auf CD Aufnahme etwas schechter als das Vinyl Original - aber die Unterschiede zwischen CD und Platte sind meiner Meinung nach, trotz Datenreduzierung gut zu hören.

CU

Sascha
Udo
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Dez 2002, 18:27
Das ist klar. Wenn Du das einkalkuliert hast in Ordnung. Ich persöhnlich halte die Vergleiche zwischen Platte und CD auf diese Weise nicht für sinnvoll. Keiner kennt genau den Weg der Musik bis zur Schallplatte bzw. CD. Da können bei beiden Welten dazwischen liegen. (Umwege, Manipulationen, Tonabnehmersystem etc. pp.)
Jetzt statt dessen von der Schallplatte eine CD anfertigen ist auch OK. Hab ich hier sogar mal vorgeschlagen. Hat sich aber keiner für interessiert.
Der einfachste und beste Weg solche Unterschiede aufzuzeigen liegt meiner Meinung nach darin die Schallplatte mittels einer guten digitalen HiFi-Anlage auf den Computer zu bringen und dann direkt davon eine CD zu brennen. Dann kann man, mit der gleichen HiFi-Anlage, vergleichen was dabei herraus kommt ohne viel nicht Abwägbares.
Den bei Dir "stark hörbaren" Unterschied zweifel ich nicht an, aber vielleicht liegt der gerade an der Datenreduzierung. Die Datenreduzierungen gehen mit unterschiedlichen Daten unterschiedlich um. Und die Daten von der Schallplatte waren schon vor der Reduzierung garantiert anders wie die der CD.
Sicher hast Du die Unterschiede anschließend mit Deiner Stereo-Anlage beurteilt, da hast Du doch wahrscheinlich durch den anderen Entzerrer und kürzere Leitungen beim Plattenspieler schon wieder andere Vorraussetzungen geschaffen. Du vergleichst dann ein Original mit einer von Anfang an schlechteren Kopie. Oder?
Udo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Dez 2002, 18:37
Markus, die CT sollte trotz allem bei Computern bleiben. Schade, bei manchen Diskussionen müßte man sich wirklich zwanglos zusammensetzen können. So versteht manchmal einer den Anderen nicht weil er die Erfahrungen des jeweils anderen nicht hat und deshalb nicht nachvollziehen kann.
Spooky
Stammgast
#7 erstellt: 08. Dez 2002, 19:13
Hi!

"Sicher hast Du die Unterschiede anschließend mit Deiner Stereo-Anlage beurteilt, da hast Du doch wahrscheinlich durch den anderen Entzerrer und kürzere Leitungen beim Plattenspieler schon wieder andere Vorraussetzungen geschaffen. Du vergleichst dann ein Original mit einer von Anfang an schlechteren Kopie. Oder?"

Der Weg von der Platte zum MP3 und von der Original CD zum MP3 waren in meinem Fall ja gleich.
Beides mußte durch meinen Verstärker und beides durch das Kabel zur Soundkarte.

Und ehrlich gesagt, stellen sich beide MP3s bei mir "verdammt nah am Original" dar. Will sagen: Die MP3 klingt bei mir eigentlich genau so wie der Plattenspieler und dito für die CD Aufnahme.

Das direkte MP3 klingt eigentlich auch nicht großartig anders als die "von CD" Aufnahme.

Der Einfluß des Weges müßte hier aber sehr deutlich hörbar sein.

Es kann sicherlich kein Vergleich Platte / CD sein, da ich meinen Plattenspieler bestimmt nicht als "hochwertig" bezeichnen würde (aber ich arbeite dran, das zu ändern).

Nur ein Vergleich "mein Plattenspieler gegen meinen 2. CD Player".
Wie gesagt - der Ausgangspunkt war ja "mittelmäßiger Plattenspieler gegen billiger CD Player" - und ich wollte wissen, ab welcher Preisklasse ein Plattenspieler mit einem CD Player mithalten kann.

Die Konstellation die ich hier stehen habe reicht bei weitem nicht: Der Plattenspieler hat bei dem ausgewählten Stück keine Chance. Die Toms am ANfang sind dermaßen heftig, daß die Nadel in der Rille ziemlich was tun muß.

Ich habe in einem Laden auch schon sehr hochwertige Plattenspieler gegen sehr hochwertige CD Player gehört. Da kam bei mir allerdings das Gleiche raus.
Platte klingt "weicher" - CD dagegen schon fast brutal analytisch, was - zugegebenermaßen - nicht unbedingt angenehm ist.
Die Frage ist aber: Was wird im Studio wirklich aufgenommen - und was kommt im Endeffekt daheim aus den Lautsprechern?
So wie es auf der Platte klingt - oder wie von der CD?
Ist die Vinylwiedergabe quasi eine Verfälschung in Richtung "angenehmerer Klang"?

Daher hatte ich deinen Vorschlag aufgenommen - und von Platte auf CD aufgenommen: Und siehe da, die CD Aufnahme von Platte hat den "weichen" Klang. Der "anaylitsche" Klang wird also nicht vom CD Player oder dem digitalen Verfahren erzeugt.

Um das ganze mal öffentlich zu machen, diese Sache im Web. Die anderen Files sind nur dabei, um möglichst viele Vergleiche zu haben - und die Schuld der schlechten Plattenqualität nicht einfach so auf den PC / MP3 zu schieben.

Höre Dir die Aufnahmen doch einfach mal an und sag mir, was Du davon hälst.

Apropos MP3:
Hatte gestern das "Vergnügen" eine Weihnachtsfeier zu beschallen (Es ist übigens schon ein Schauspiel die ELac Alu Sandwich Membranen bei hohen Lautstärken fliegen zu sehen - und 120W reichen für 100 Leute).

Dafür hatte ich eine MP3 CD für die Hintergrundbeduselung während des Essens aufgenommen. Mir sind bei der Wiedergabe mit meinem billigen DVD fast die Ohren abgefallen. Es hat gejault.
Ich war zwar der einzige, dem das aufgefallen ist - aber immerhin.
Ich habe mir diese MP3s dann heute vorgeknöpft und aus ihnen wieder WAVs gemacht und auf CD gebrannt. Und oh Wunder sie waren ok.

Die Qualität der MP3s hängt also maßgeblich an der Qualität der En und Decoder.
Direkt vom PC über analoge Soundkarten kann man vergessen, billige MP3 Player sollte man auch besser im Regal lassen und viele MP3 Decoder aus dem Web taugen nicht die Wurzel. Ist wohl nicht unbedingt ein Problem des Formats, sondern der Wiedergabekomponenten (Wie geil - sind wir wieder da, wo wir vor 20 Jahren waren).

Aber das Thema hatten wir schon...

CU

Sascha
Markus
Inventar
#8 erstellt: 08. Dez 2002, 21:43
>Markus, die CT sollte trotz allem bei Computern bleiben. Schade, bei manchen Diskussionen müßte man sich wirklich
>zwanglos zusammensetzen können. So versteht manchmal einer den Anderen nicht weil er die Erfahrungen des jeweils anderen
>nicht hat und deshalb nicht nachvollziehen kann.

Hallo Udo,

die Überschneidung zur Informatik sehe ich hier durchaus, schließlich sind Kompressionsalgorithmen astreine Produkte der Informatik. Bei dem von mir erwähnten Test waren übrigens Vertreter beider Fraktionen am Start: Techniker wie Kopfhörer- und Lautsprecher-Entwickler unx Entwickler von Kompressions-Algorithmen als auch Grenzgänger wie Toningenieure, aber auch Musiker und Dirigenten.

Die Ergebniss waren recht stark gestreut, mit ihnen hätte alles und nichts ausgesagt werden können. Insgesamt waren diese Profis etwas zielgenauer als die c't-Leser, die ebenfalls zum Mitmachen aufgefordert waren.

Zum anderen Punkt: auch ich würde mich mal freuen, den ein oder anderen hier mal persönlich kennenzulernen, um auf direktem Wege mal das ein oder andere Thema diskutieren zu können.

Gruß,

Markus.
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