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Moderne Stereoanlage - welche Komponenten

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Autor
Beitrag
Highente
Inventar
#1 erstellt: 21. Mai 2009, 14:05
Hallo Leute,

in den 70er, 80er bestand ja eine Hifi Anlage hauptsächlich aus Verstärker oder Receiver, Tuner, Tapedeck, Plattenspieler und Boxen.Ende der 80er kam dann meist noch ein CD Spieler dazu.

Aus welchen Komponenten besteht heute eine "moderne" Stereonlage?

Das Tapedeck ist doch sicher überholt aber durch was wurde es ersetzt? CD-, Dat- oder Minidiskrecorder haben sich ja wohl nicht durchgesetzt.

Ist der gute alte UKW Tuner noch gefragt, oder wurde auch dieser von DSR(gescheitert), DAB oder sonstigen digitalen Rundfunkempfängern ersetzt. Evtl. ist das Radio aber auch ganz aus der Anlage gepflogen weil man den "Dudelfunk" nicht mehr ertragen kann.

Mit dem Sieg der CD ist ja in vielen Anlagen auch der Plattenspieler in "Rente" geschickt worden.

Multiplayer für DVD Audio und SACD haben sich ja auch nicht durchgesetzt und sind nur eine Randerscheinung geblieben.

Gehört ein PC in eine moderne Stereoanlage? Aus welchen Komponenten besteht heute eine "moderne" Stereonlage?

Hifidele Grüße

Highente
john_frink
Administrator
#2 erstellt: 21. Mai 2009, 15:38
Hi,

ich würde mal sagen, wir befinden uns in einer Übergangsphase!

Noch gehört der CD player dazu, aber wie lange noch?

Ich könnte mir vorstellen, dass es in absehbarer Zeit noch mehr in Richtung Multimedia geht, Bluray/Dvd/CD sind ja jetzt quasi schon ein gerät, modernste avr haben schon das netzwerk entdeckt.

In ein paar jahren werden wir multimediaserver unser eigen nennen, der alles verwaltet, egal ob photo, film oder musik,radio aus dem internet oder sogar spiele - sieht man sich mal die fähigkeiten an, die die ps3 und xbox 360 jetzt schon haben!


Gruss, le john
DJ_Bummbumm
Inventar
#3 erstellt: 21. Mai 2009, 15:52

john_frink schrieb:

In ein paar jahren werden wir multimediaserver unser eigen nennen, der alles verwaltet, egal ob photo, film oder musik,radio aus dem internet oder sogar spiele

In ferner Zukunft vielleicht.

In Zeiten der Finanzkrise kann Otto Normaldurchschnitt von so etwas allenfalls träumen.

BB
john_frink
Administrator
#4 erstellt: 21. Mai 2009, 16:01
Oh mal wieder eine schwarseherische Attitüde!

Die PS3 kostet 399,-

Die Xbox 360 279,-

Die können das schon!

In Zeiten der Finanzkrise... natürlich, wir haben ja nur 39mio Arbeitnehmer, nagen ALLE am hungertuch.
Frage mich was das mit dem thema zu tun hat
ThaDamien
Inventar
#5 erstellt: 21. Mai 2009, 16:13
Ein Beispiel einer "moderenen" Anlage

Quellen:
DVD-Player für -> CDs und DVDs
Computer für -> Mp3 Party mucke, Dudelradio Internet, Rennspiele
Wii für -> Partyspiele
Harman Kardon AVR 347 -> The Bridge Ready / Radio FM
DVB-T Tuner-> Fernseher logisch, früher mit den alten Röhrengeräten war ja noch annehmbarer sound aus dem TV zu ertragen, bei den LCDs und Plasmas finde ich ist der sound viel zu mies.


@John Frink

Vergessen sollte man auch nicht diesen neuen Acer Revo mini PC welcher HDCP fähig ist und mit externem Blu-ray player etc.
Und alternativen von Dell etc. z.B. Dell mini / apple Mini.
Dell mini gibts immerhin ab 399 :-)


@Dj Bummbumm
Die Finanzkrise hemmt bei vielen das Kaufverhalten, das ist schon richtig.
Deine Schlussfolgerung ist allerdings die falsche, in Deutschland sind Luxusgüter a la "Hifi", "Auto" und co im Vergleich zum Rest der Welt recht teuer. Zunächst wird mit starken Preissoffensiven der Markt am "Leben" erhalten.

Siehe aktuell die Autobranche, womit diese Luxusgüter günstiger werden.
In zweiter Instanz werden "veraltete" Multimediaserver/Produkte extrem schnell günstiger.

Siehe HDMI-Wahn, AVRs die klanglich herrvoragend sind verlieren aufgrund "alter" HDMI-Ports 50% ihres Preises.
Timo
Inventar
#6 erstellt: 21. Mai 2009, 16:15

Aus welchen Komponenten besteht heute eine "moderne" Stereonlage?


hier ein Teil meiner ""modernen"" Stereoanlage:





Siehe HDMI-Wahn, AVRs die klanglich herrvoragend sind verlieren aufgrund "alter" HDMI-Ports 50% ihres Preises

...wenn man eine eher lässige Einstellung zu "veralteten Medien" und Medienträgern sowie Hartware hat, lebt es sich viel entspannter!


[Beitrag von Timo am 21. Mai 2009, 16:18 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#7 erstellt: 21. Mai 2009, 16:21


Siehe HDMI-Wahn, AVRs die klanglich herrvoragend sind verlieren aufgrund "alter" HDMI-Ports 50% ihres Preises


...wenn man eine eher lässige Einstellung zu "veralteten Medien" und Medienträgern sowie Hartware hat, lebt es sich viel entspannter!


Sehe ich auch so, hab gerade erst nur 299 euro für meinen HK 347 bezahlt "nur" weil er HDMI 1.2 Ports hat :-)


btw:
Schicker Plattenspieler :-)
_axel_
Inventar
#8 erstellt: 21. Mai 2009, 16:21

john_frink schrieb:
Oh mal wieder eine schwarseherische Attitüde!

Das macht er (BB) gerne mal, die Priese Sozialkritik, äh nee, doch eher -pessimismus oder -jammerei. Hat nix mit dem Thread zu tun.

Zum Thema:
CD-Player wird es noch eine ganze Weile geben.

Natürlich werden mehr und mehr ihre prall gefüllten Festplatten an die Anlage bringen bzw. noch weiter füllen.

Nicht wenige werden unter "Audioanlage" ihren iPod o.ä. verstehen, zu dem sie zuhause vielleicht noch irgendeine Aktiv-LS-Set-Lösung (mit Docking) stehen haben.

Unter einer "Modernen Anlage" heutzutage würde ich eine Anlage mit LS, Verstärker, Tuner, CD- oder DVD-P, Internet-Radio/UPnP-Client, USB- und ggf. noch SD-Kartenanschluss sehen.
Selbstmurmelnde Variationen bzw. Ergänzungen, wo es passt:
- Receiver statt Verstärker/Tuner
- wahlweise Aktiv-LS
- Integrierte Festplatte statt (oder zusätzlich zu) UPnP
- DAB (naja), eher noch DVB-S-Tuner, wo es passt
- Docking für den mobilen Player
- Multiroom

Da wir hier in "Stereo" sind, spare ich Mehrkanal mal aus :).

Ach ja: Aufnehmen tut doch eh kaum noch einer, oder? Also nicht zwingend ein Recorder. CDs rippen sehe ich nicht primär als Aufnahme an, kopieren von Festplatteninhalten ebenso wenig.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 21. Mai 2009, 16:24 bearbeitet]
john_frink
Administrator
#9 erstellt: 21. Mai 2009, 18:36
@axel

..ja ich weiss, ( meinte übrigens auch schwarzseherisch), deshalb schrieb ich auch .."mal wieder"
trotzdem unnötig imho.

Was deine aufzählung betrifft(aktivls mal aussen vor), alles digitale geräte, insofern relativ einfach kombinierbar, von daher meine prognose, vor allem da der kunde immer gern die eierlegende wollmilchsau hätte!
Highente
Inventar
#10 erstellt: 21. Mai 2009, 18:48

_axel_ schrieb:

Da wir hier in "Stereo" sind, spare ich Mehrkanal mal aus :).


Ich hatte durchaus in meinem ersten Ansinnen die "moderne Anlage" sowohl Mehrkanal als auch Stereo im Sinn. Da wir uns hier aber im Stereobereich befinden habe ich mich für die "moderne Stereoanlage" entschieden.

Beide Welten werden wohl zusammenwachsen. Der PC bzw. Festplatten werden sicher immer mehr dazukommen. Man sehe sich nur mal die Netzwerkplayer von Linn, Naim usw. an.

Meine "moderne Anlage" ist wohl die Zweitanlage mit PC, MP3 Player,LCD Bildschirm und Aktivboxen.

Wenn ich richtig Musik genießen will bin ich immer noch unmodern.

Highente
Boettgenstone
Inventar
#11 erstellt: 21. Mai 2009, 18:57
Hallo,
Im Stereobereich wird es wahrscheinlich noch lange bei einem Verstärker, Radio, CD-Player, manchmal noch ein Plattenspieler und einem Paar passiven Lautsprechern bleiben.

Manchmal gibts dann halt aktive Lautsprecher aber so richtig haben die sich noch nicht durchgesetzt.

Wahrscheinlich werden sich Mehrkanal und Stereo noch weiter vermischen.


John Frink schrieb:
In ein paar jahren werden wir multimediaserver unser eigen nennen, der alles verwaltet, egal ob photo, film oder musik,radio aus dem internet oder sogar spiele - sieht man sich mal die fähigkeiten an, die die ps3 und xbox 360 jetzt schon haben!

Dat gibbet jetz schon, nennt sich HTPC und mit ein wenig nachdenken bekommt man den ein ganzes Eck leiser als ne XBox360 und hat die bessere Audio Hardware an Bord.

Und was nicht zu unterschätzen ist KEIN Kinderspielzeuggehäuse!
High_Fidelity_Freak
Inventar
#12 erstellt: 21. Mai 2009, 19:14
Was ich auf jeden Fall zu Mehrkanalanlagen noch hinzufügen würde:
HDD-Receiver!

PC ist ja schön und gut, aber bequemer ist eindeutig ein HDD-R.
Timo
Inventar
#13 erstellt: 21. Mai 2009, 19:20
Plattenspieler sind auch recht bequem.
ThaDamien
Inventar
#14 erstellt: 21. Mai 2009, 19:31

PC ist ja schön und gut, aber bequemer ist eindeutig ein HDD-R.


Es gibt diverse Programme und "Programm-packages" die einen HTPC nach der Einrichtung genauso unkompliziert in der Handhabung machen wie einen HDD-Rekorder oder Netzwerkplayer etc.

Hier z.B. mal MediaPortal genannt.
Hier mal nen paar "Key-Features":
-Fernbedienbar
-HDD-Rekording
-Zugriff auf "Web-Trailer"
-DVD/Blu-ray wiedergabe
-Internetradio wiedergabe
-Musikwiedergabe jeglicher Formate
-Interne Spiele
-Wetter Plug-In


Wers ganz einfach haben will nimmt halt die "kleinen" Mini-Pcs die den Netbooks entstammen oder Dell Mini / Apple mini.

Sofern ein guter AV/R dann noch den "Verstärker" ersetzt und digital gespeist wird--> z.B. über HDMI / SPDIF steht dem "akkuraten" Klang und der Bedienbarkeit nix mehr im Wege.


Dat gibbet jetz schon, nennt sich HTPC und mit ein wenig nachdenken bekommt man den ein ganzes Eck leiser als ne XBox360 und hat die bessere Audio Hardware an Bord.

Absolut richtig, dazu gibts inzwischen die Hardware teilweise zum gleichen Preis wie ne PS3 mit großer HDD.

Gehäuse gibts mit dicker Alu-Front, die sich sehr gut in die "alte" Hifi-Hardwareoptik einfügen.
dr-dezibel
Stammgast
#15 erstellt: 21. Mai 2009, 19:39
So schaut meine "zeitgemässe" Anlage aus:
http://www.hifi-foru...ad=9939&postID=67#67
Ich hätte auch nicht geglaubt, dass der PC einmal Einzug in meine Anlage hält und große Boxen und Endstufen von Aktiv-LS ersetzt würden.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 21. Mai 2009, 19:45
Was ist die Frage?
-Wie die Anlagen in Deutschland normalerweise aussehen?
5.1 Brüllwürfel, daran angeschlossen der PC oder ein DVD-Kombiplayer. Häufiger noch eine 10 Jahre alte Kompaktanlage.

-Was das technische Optimum ist?
Prozessorvorstufe, Digitalaktivlautsprecher, optimierte Akustik, als Quelle der PC oder ein BlueRay-Kombiplayer

-Was hier in Hifi Kreisen Standard ist?
Stereo, passive Stand/Kompaktboxen, Vollverstärker, CD-Player, teilweise Plattenspieler, Möglicherweise Tuner. Seltener AV-Receiver und 5.1 Lautsprecher.
ThaDamien
Inventar
#17 erstellt: 21. Mai 2009, 20:02

Was ist die Frage?



Aus welchen Komponenten besteht heute eine "moderne" Stereonlage?



Wer den Rest des Eingangspostings gelesen hat, hat schnell erkennt dass es hier primär um die Quellen geht.
Also wie sich der "Wandel" der Quellen weiterführt, und das hat der TE dort auch deutlich erklärt, dass es ihm darum geht wie sich die "neuen" Quellen in die Stereoanlage einbinden.

Und komischerweise haben das alle vor dir auch verstanden.
Master_J
Inventar
#18 erstellt: 22. Mai 2009, 12:03
An Quellen habe ich für Musik nur noch ein Sonos.
Damit hat man Radio (über Internet), Musikdienste (Napster etc.) und lokale Medien vom Netzwerkspeicher (bis hin zu FLAC).
Auch funktionierendes (!) Multiroom geht damit problemlos.
Kann zusätzlich analoge Quellen einspeisen (z.B. Fernsehton im Wohnzimmer rein und in der Küche raus).

Hätte nicht gedacht, dass ich mal eine so einfache Lösung finde, die mich dennoch vollkommen zufriedenstellt.

Einziges Medienabspielgerät ist ein DVD-Player/wird ein BD-Player sein.
Ja, könnte man mit einem PC machen, aber das ist dann wieder ein Gefummel (Details, Wartung, ...).

Ansonsten braucht man nur noch einen DVB-Receiver mit Festplatte, wenn man TV mal zur Stereoanlage zählt.

Gruss
Jochen
ThaDamien
Inventar
#19 erstellt: 22. Mai 2009, 12:14
@Master J:

Ist schon richtig, für nen ordentlichen HTPC braucht man auch nen bissel Faible fürs Fummeln und einrichten.
Und sollte Computertechnisch nicht unbeholfen sein.

Ist vielleicht im Ansatz mit anderen DIY-Lösungen vergleichbar.

Das Sonos dingen sieht sehr interessant aus :-), sprengt aber mein Studentenbudget bei weitem :-)
ruedi01
Gesperrt
#20 erstellt: 22. Mai 2009, 16:09
...das ist doch ganz einfach zu beantworten. Eine 'moderne' (Hifi)Anlage hat genau das, was man braucht. Da hat man heute, ganz im Gegensatz zu vor ca. 20 Jahren, ja eine Menge Auswahl.

Das einzige, was heute wie damals unbedingt dazu gehört, sind gute Lautsprecher und eine ausreichende Leistungselektronik...wobei beides auch wahlweise zusammengelegt werden kann (Aktivlautsprecher).

Jeder definiert das wie er will...der eine hat einen PC, der im Prinzip alles abspielen kann und zwei Aktivlausprecher. Klanglich kann das durchaus schon das Hohe Ende sein, es kommt nur darauf an, was man in die Lautsprecher investiert.

Der nächste braucht dedizierte Einzelgeräte für jede Programmquelle. Zu dieser Fraktion zähle ich mich. Ein universeller Spieler für alle Silberlinge (Audio-CD, MP3, SACD, DVD-Audio) gehört für mich zwingend dazu. Die Fummelei mit dem PC oder alternativ mit einem Streaming Client ist mir zu kompliziert. Auch ein guter alter Plattenspieler gehört für mich zu einer kompletten Anlage dazu. Es gibt einfach noch zu viele gute Sachen auf Vinyl, vor allem gebraucht und dazu noch sau billig.

Radio hört man heute digital (DVB-S oder DVD-C). Die Programmvielfalt ist unschlagbar, es rauscht nichts und durch eine hohe Datenrate gibt es praktisch keine Klangverschlechterung. Da kommt das alte UKW einfach nicht mehr mit.

Aufnahme- und Kopieraktionen macht man heute am sinnvollsten mit dem Rechner, es gibt weder etwas besseres, noch etwas flexibleres als den PC dafür. Das ist auch der Grund, warum sich keines der in den letzten 25 Jahren propagierten neuen digitalen Aufnahmesysteme durchsetzen konnte. Diese Techniken haben sich einfach überlebt.

Man muss im Grunde nur noch die Entscheidung treffen, will man nur Stereo oder soll es auch Mehrkanal sein. Das ist dann aber eher eine Frage des Preises...

Gruß

RD
Highente
Inventar
#21 erstellt: 23. Mai 2009, 07:54
Ich habe gestern Abend für mich das Internetradio entdeckt. Nun ist das ja eigentlich nix neues. Ich habe aber erst seit etwa 1 Monat einen DSL Anschluss, was hoffentlich meine bisherige Ignoranz entschuldigt.

Habe einen super Jazz Sender aus New York gefunden. Wer viel Radio hört und sich für Spartensender interessiert kommt ums Internet nicht herum.

Gruß Highente


[Beitrag von Highente am 23. Mai 2009, 07:55 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#22 erstellt: 23. Mai 2009, 08:01
Herzlichen Glückwunsch :-)
Jedoch kann ich deine "vorangegangene" Ignoranz entschuldigen, erst mit steigender Internetbandbreite wurde Internetradio zum Genuss :-)

Inzwischen senden aber viele Sender mit akkuraten Streams die dem "analogen" Radio mindestens ebenbürdig sind.
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 23. Mai 2009, 08:05

Highente schrieb:
Gehört ein PC in eine moderne Stereoanlage? Aus welchen Komponenten besteht heute eine "moderne" Stereonlage?


Moin Highente,

wie gehabt gehören zu einer modernen Stereoanlage ein Abspielgerät, ein Stereoverstärker (oder -receiver) und ein Paar Lautsprecherboxen.

Die Frage nach dem Abspielgerät ist offener denn je:

Dateiplayer oder "Scheiben"-Player?

Ein PC kann nach meinem Verständnis und meinen eigenen Erfahrungen ebenso das Abspielgerät sein, wie ein Netzwerkplayer, ein CD-(SACD-)Player oder ein Plattenspieler. Mit all diesen Alternativen ist eine sehr gute Wiedergabequalität möglich.

Es wäre an der Zeit, bei der Auswahl der Lautsprecherboxen weg von Modeerscheinungen (Ende 80er bis Ende 90er Standboxen um jeden Preis, ab 2000 Miniaturboxen für jede Raumgröße), hin zu passenden Lautsprechern zu gelangen.

So gehören in eine moderne Anlage nach meinem Verständnis

a) zum Raum passende Boxen,
b) ein zu den Boxen und hinsichtlich der Ausstattungsanforderungen passender Verstärker oder Receiver,
c) ein Abspielgerät, welches die Qualität von wiederzugebendem Programm und nachfolgender Komponenten ausreizt.

Das ist nicht wirklich modern, aber m.E. immer noch für alle Preislagen zutreffend.

Carsten
Highente
Inventar
#24 erstellt: 23. Mai 2009, 08:54

CarstenO schrieb:

Es wäre an der Zeit, bei der Auswahl der Lautsprecherboxen weg von Modeerscheinungen (Ende 80er bis Ende 90er Standboxen um jeden Preis, ab 2000 Miniaturboxen für jede Raumgröße), hin zu passenden Lautsprechern zu gelangen.


Die zum Raum passende Box zu finden ist sicher das Schwierigste beim Zusammenstellen einer neuen Anlage. Eine große Hilfe sind hier wohl Aktivlautsprecher die sich ja wesentlich einfacher an die Raumgegebenheiten anpassen lassen. Moderner sind sie sowieso. Nur durchsetzten müssen sie sich noch!!!

Gruß Highente
ThaDamien
Inventar
#25 erstellt: 23. Mai 2009, 08:56
Nunja die EQs der AVRs werden auch immer besser, und bieten hiermit auch noch die Möglichkeit passive Lautsprecher besser in den Wohnraum zu integrieren :-)
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 23. Mai 2009, 10:48

Highente schrieb:
Eine große Hilfe sind hier wohl Aktivlautsprecher die sich ja wesentlich einfacher an die Raumgegebenheiten anpassen lassen.


Hallo Highente,

theoretisch bieten Aktivboxen Vorteile gegenüber Passivboxen.


Highente schrieb:
Moderner sind sie sowieso. Nur durchsetzten müssen sie sich noch!!!


... las ich schon in der HiFi-Stereophonie von 1978.

Carsten
poneil
Inventar
#27 erstellt: 25. Mai 2009, 09:04
Neben Musik-PCs, Netzwerkstreamern aller Coleur und Preisklassen usw. schießen in letzter Zeit ja auch diverse iPod-Docks aus dem Boden, die sich von den Standard-Modellen, die für die AV-Receiver etc. gedacht sind, unterscheiden und sich als "richtige" Einzelkomponente präsentieren, ala Krell Kid oder Wadia iTransport und Co.

Insofern hat vielleicht mancherorts auch der iPod die restlichen Quellen abgelöst.


[Beitrag von poneil am 25. Mai 2009, 09:05 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#28 erstellt: 25. Mai 2009, 09:28
@Poneil:

Was ich allerdings sehr schade finde, denn der Ipod ist alles andere als das "Non-plus-ultra" der MP3-Player.

Es gibt diverse viel bessser klingende MP3-Player teilweise noch bedeutend preiswerter. Jedoch fixieren sich die komfortablen Docks nur auf Ipod kombatibität.

Und Sony--> fährt eine ähnliche Schiene, deren Docks funktionieren laut Homepage nur mit SONY AV/R & Verstärkern.

Wenn du das "Volk" nach dem besten Mp3-Player fragst --> sagen alle Ipod. Schade schade...
poneil
Inventar
#29 erstellt: 25. Mai 2009, 09:41
Das "Problem" beim iPod ist ja wohl der qualitativ schlechte Kopfhörerausgang, bzw. der Weg dahin.

Nur beim "normalen" Volk scheitert jeder Klang ja schon an den verwendeten Standard-Beipack-Kopfhörern.

Der Abgriff über den Dock-Connector soll deutlich besser sein und manche dieser Docks können ja wohl auch direkt digital abgreifen, so dass der iPod da nur noch als Festplatte+Steuerung+Display agiert.

Insofern könnte ich mir das schon vorstellen, nur ist natürlich die Frage, warum man erst noch den (Um-)Weg über den iPod nehmen sollte, wenn man auch gleich nen gescheiten Streamer ala Linn XYZ DS o.ä. verwenden kann.

Denn bei z.B. Krell Kid + iPod für 1.500 Euro schwindet auch jeder Preisvorteil im Vergleich zu den durchaus nicht ganz günstigen Streamern.
Highente
Inventar
#30 erstellt: 25. Mai 2009, 10:05
Ich glaube ich habe hier die "moderne" Quelle gefunden.

Spielt und brennt CDs, Mp3s hat Zugang zum Internet, eine eingebaute Festplatte, Multiroom ist möglich....

http://www.hifidelio.com/

Gruß Highente
ruedi01
Gesperrt
#31 erstellt: 25. Mai 2009, 10:12
Highente schrieb:


Ich glaube ich habe hier die "moderne" Quelle gefunden.

Spielt und brennt CDs, Mp3s hat Zugang zum Internet, eine eingebaute Festplatte, Multiroom ist möglich....


Für den Preis konfiguiere ich mir einen absoluten Spitzen Audio-PC auf Mini-Barebonebasis mit allem drum und dran. Flüsterleise, mit großem Bildschirm, Fernbedienung usw....und der kann noch mehr als dieser Server...

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 25. Mai 2009, 10:13 bearbeitet]
poneil
Inventar
#32 erstellt: 25. Mai 2009, 10:15
Der Hermstedt Hifidelio ist ja sowas wie der Großvater oder zumindest Veteran aller Standalone-MP3-Player. Endstand damals als MP3s grad in Mode kamen und führte den Gedanken ein, dass man überhaupt jemals seine Stereo-Anlage anstatt mit CDs etc. mit MP3s füttern könnte.

Inzwischen natürlich in der x-ten Revision/Version.

Ansonsten ist momentan ein vielgetester "Star" der Naim HDX.
ruedi01
Gesperrt
#33 erstellt: 25. Mai 2009, 10:35
...ja und von T&A gibt es so'n Dingen auch und von Linn...

aber diese Teile können nichts, absolut nichts, was ein ordentlicher PC nicht auch könnte, sind aber deutlich teurer...

Gruß

RD
ThaDamien
Inventar
#34 erstellt: 25. Mai 2009, 10:42

aber diese Teile können nichts, absolut nichts, was ein ordentlicher PC nicht auch könnte, sind aber deutlich teurer...


Stimmt :-) Und mit den modernen Gehäusen für HTPCs stehen die PCs auch in Punkto optik in nichts nach.

Und wer ewig am "rummeckern"ist von wegen zusammenbauen..
Dell-Studio

Okay für 499 euro bekommt man nen "besseren Eigenbau HTPC", jedoch, Mit Bluray und bissel was dabei liegt das Dingen immer noch unter 1.000 euro :-)
john_frink
Administrator
#35 erstellt: 25. Mai 2009, 10:54
Deshalb spreche ich auch die ganze Zeit von Uebergangsphase...

bis so ein HTPC vorkofiguriert fuer den ignoranten und faulen Standarduser (mich z.b. ) fuers Wohnzimmer einfachst bedienbar auf den Markt kommt, vergehen sicher noch ein bis drei jaehrchen...

Fragt sich dann, ob die Marke dann Krell, Onkyo oder doch Dell oder HP ist...(bzw, welche dann die besten sind)

gruss, le john
ThaDamien
Inventar
#36 erstellt: 25. Mai 2009, 11:00

Fragt sich dann, ob die Marke dann Krell, Onkyo oder doch Dell oder HP ist...(bzw, welche dann die besten sind)


Bei einem HTPC kommt es ja zum großteil auf die verwendete Software an, erste Schritte gab es ja schon --> Windows Media Center Edition.

Gerade wenn man bedenkt, dass solche "modernen Wiedergabegeräte" eher mit einem AVR als einem Stereoverstärker betrieben werden. Ist nur eine Tendenz die ich vermute.

Wer diesen Rennen gewinnt ist natürlich noch offen, ich denke aber dass sich mal wieder das "Image" der "High-End" Hifi marken durchsetzen wird. Und nicht das beste Produkt gewinnt ;-)
_axel_
Inventar
#37 erstellt: 25. Mai 2009, 11:52

ruedi01 schrieb:
aber diese Teile können nichts, absolut nichts, was ein ordentlicher PC nicht auch könnte

Allerdings ist das hier nicht der Bereich "PC & Hifi".
Wie sieht es eigentlich mit Stand-by (Stromverbrauch, Aufwachzeit) aus? Ggf. benötigter Vieren- und Wurmschutz?

Hifidelio Eigenenangabe: "Energieverbrauch: 0,6 Watt in Standby- und 7 Watt in Abspielmodus". Aufwachzeit?

Was bieten die Alternativgeräte?

Ich vermute, dass Consumergeräte trotz z.T. enthaltener Standard-PC-Komponenten eher ungefährdet für Vieren etc. sind.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 25. Mai 2009, 11:54 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#38 erstellt: 25. Mai 2009, 12:54

Wie sieht es eigentlich mit Stand-by (Stromverbrauch, Aufwachzeit) aus? Ggf. benötigter Vieren- und Wurmschutz?

Hifidelio Eigenenangabe: "Energieverbrauch: 0,6 Watt in Standby- und 7 Watt in Abspielmodus". Aufwachzeit?

Nunja ein moderner und auf Energie effizienz getrimmer PC, braucht auch nicht mehr als 50 Watt. Sofern keine größere Graka werkelt.

Nimmt man ein Gerät welches auf der Netbook technologie basiert, sind unter 20 watt kein Problem.

Für den "Standby"-Betrieb Tagsüber reicht der Ruhezustand aus, eine Aufwachzeit von 3-5 Sekunden sind nix besonderes.

Als Virenschutz reicht z.B. Avira völlig aus, gepaart mit Spybot search&destroy und dessen Taskmanager und Registry schutz. Alles freeware, und ich hatte noch NIE einen Virus, Wurm, Trojaner oder sonstiges.


Allerdings ist das hier nicht der Bereich "PC & Hifi".

Nein aber hier geht es um moderne Quellen, und der PC fällt definitiv darunter
_axel_
Inventar
#39 erstellt: 25. Mai 2009, 13:19

ThaDamien schrieb:
Nimmt man ein Gerät welches auf der Netbook technologie basiert, sind unter 20 watt kein Problem.

Verstehe. Nur benötigt man dann zusätzlich noch ein externes Laufwerk, FB, ... Und über die typischerweise verbauten Soundkarten mag ich mir lieber keine Gedanken machen


ThaDamien schrieb:
Für den "Standby"-Betrieb Tagsüber reicht der Ruhezustand aus, eine Aufwachzeit von 3-5 Sekunden sind nix besonderes

Ok, allerdings zzgl. Kennwort-Eingabe. Ich weiß nicht, ob ich einen Recher ohne Kennwortschutz in mein Netz stellen würde.


ThaDamien schrieb:
Nein aber hier geht es um moderne Quellen, und der PC fällt definitiv darunter

Schon klar. Aber schaue Dir bitte nochmal den Text an, auf den hin ich das geschrieben habe. Es kann hier (in "Stereo") kaum darum gehen, Consumergeräte in toto zu abzukanzeln, weil manch einer sich seinen HTPC selbst bastelt, der alles viel besser und billiger kann.
Ich möchte den PC soll hier auch nicht ausschließen, lediglich auf eine gewisse Existenzberechtigung der Consumergeräte hinweisen ... die eben auch ihre Vorteile haben (können) und bei denen man sich eben weniger "kümmern" muss. Der computerversierte Sparfuchs muss sie ja nicht nehmen, aber es gibt ja auch noch andere Hifi- und Musik-Freunde.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 25. Mai 2009, 13:21 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#40 erstellt: 25. Mai 2009, 13:37

Ok, allerdings zzgl. Kennwort-Eingabe. Ich weiß nicht, ob ich einen Recher ohne Kennwortschutz in mein Netz stellen würde.


Da liegt glaube ich ein Verständnisproblem vor, ein Benutzerkennwort hat noch nichts mit der Netzwerkfreigabe zu tun. Man kann im Netzwerk separate Passwörter für Ordner und Festplatten festlegen welche dann letztendlich den Netzwerkzugriffsteuern. Diese sind aber nicht direkt mit dem Benutzerkennwort verknüpft.


Verstehe. Nur benötigt man dann zusätzlich noch ein externes Laufwerk, FB, ... Und über die typischerweise verbauten Soundkarten mag ich mir lieber keine Gedanken machen


Um dir mal ein Beispiel zu bringen, mein Athlon x2 5000 mit HD 2600 XT und Creative Xfi xtreme Music verbraucht inkl. Monitor 90 Watt. Davon verbraucht der Monitor gut 50 Watt. Würd ich die Graka noch rausschmeissen wäre im Windowsbetrieb sicher auch was mit 25 Watt drin.

Soundkarte beim Dell gibts für 20 euro mehr--> Soundblaster Audigy HD, okay es gibt immer noch bessere aber hey :-) schlecht is anders. Auch die Soundkarten der eeepc erfüllen den "HD-Standard" und sind nich mehr AC-97 tröten :-) Auch hier gibts eine Entwicklung, Acer hat gerade den ersten Bluray fähigen Minidesktop auch mit besserem Sound veröffentlicht. Hier geht noch einiges die Dinger sind ja frisch auf dem Markt.



Schon klar. Aber schaue Dir bitte nochmal den Text an, auf den hin ich das geschrieben habe. Es kann hier (in "Stereo") kaum darum gehen, Consumergeräte in toto zu abzukanzeln, weil manch einer sich seinen HTPC selbst bastelt, der alles viel besser und billiger kann.
Ich möchte den PC soll hier auch nicht ausschließen, lediglich auf eine gewisse Existenzberechtigung der Consumergeräte hinweisen ... die eben auch ihre Vorteile haben (können) und bei denen man sich eben weniger "kümmern" muss. Der computerversierte Sparfuchs muss sie ja nicht nehmen, aber es gibt ja auch noch andere Hifi- und Musik-Freunde.


Du hast natürlich recht, aber es schiessen auch für diese Postion prädestiniere Geräte von Dell und Co aus dem Boden, schau dir mal das schmucke dingen an, welches ich verlinkt habe.


Die Sache mit dem PC hat nicht nur was mit Sparfüchsen zu tun, viele User geben auch 1.000 euro für den HTPC aus dieser ersetzt dann auch noch die Spieleconsole und ist dann wirklich all-in-one Lösung da auch der TV-Empfang drüber läuft etc.


Und sicherlich sind die all-in-one Lösungen führender "High-end" Hersteller nicht schlecht, ich hätt auch gern son dingen hier rumstehen gar keine Frage.
Aufstellen anmachen genießen--> so solls sein.
Fürn HTPC brauch man ne gewisse Bastelleidenschaft.
_axel_
Inventar
#41 erstellt: 25. Mai 2009, 14:21

ThaDamien schrieb:
Da liegt glaube ich ein Verständnisproblem vor, ein Benutzerkennwort hat noch nichts mit der Netzwerkfreigabe zu tun.

Das weiß ich, danke. Es ging mir auch eher um das System selbst.


ThaDamien schrieb:
Um dir mal ein Beispiel zu bringen, mein Athlon x2 5000 mit HD 2600 XT und Creative Xfi xtreme Music verbraucht inkl. Monitor 90 Watt. Davon verbraucht der Monitor gut 50 Watt. Würd ich die Graka noch rausschmeissen wäre im Windowsbetrieb sicher auch was mit 25 Watt drin.

Schönes Beispiel (obwohl ich den Bezug zum Netbook-Beispiel nicht verstehe). Und was willst Du mit diesem Rechner ohne Bildschirm und GraKa anstellen? Als Front-end (als "Hifidelio-Killer") ist er jedenfalls nicht einsetzbar ...


ThaDamien schrieb:
Soundkarte beim Dell gibts für 20 euro mehr--> Soundblaster Audigy HD

Ja, machen kann man viel. Es ging allerdings speziell um das Netbook-Beispiel.


ThaDamien schrieb:
Auch die Soundkarten der eeepc erfüllen den "HD-Standard" und sind nich mehr AC-97 tröten

Es ist erfreulich, dass sich da scheinbar etwas tut. Leider habe gar keine Ahnung, was die Einhaltung des HD-Standards über die Sound(!)karte aussagt, insbesondere die Klangqualität (und nicht evtl. irgendwelche Anschlussstandards).

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 25. Mai 2009, 14:24 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#42 erstellt: 25. Mai 2009, 14:37

Schönes Beispiel (obwohl ich den Bezug zum Netbook-Beispiel nicht verstehe). Und was willst Du mit diesem Rechner ohne Bildschirm und GraKa anstellen? Als Front-end (als Hifidelio-Killer) ist er jedenfalls nicht einsetzbar ...

Die neuen Mobos haben alle recht schnelle onboard Grafikkarten, ich meinte natürlich ohne dedizierte Graka. Und dies galt nur um mal den Stromverbrauch moderner PCs zu veranschaulichen.
Und galt nicht als Beispiel "irgendein Gerät" zu killen.





Es ist erfreulich, dass sich da scheinbar etwas tut. Leider habe gar keine Ahnung, was die Einhaltung des HD-Standards über die Sound(!)karte aussagt, insbesondere die Klangqualität (und nicht evtl. irgendwelche Anschlussstandards).


Das ist im Grunde alter "klumpatsch" aus der Computerbranche. Deren "HD-Standards" haben nix mit HD-DTS etc. zu tun. Sondern ist ein weiterer "Standard" der für Soundkarten eingeführt wurde mit gewissen Anforderungen an Rauschabstand etc.
Auch hier nur ein Beispiel für die Entwicklung.


So aber nunnochmal abschliessend, vielleicht hast du einen falschen Eindruck meiner Absicht.

Ich persönlich halte nen HTPC und Hifidelio für zwar ähnliche Gerätschaften die ähnliche Aufgaben erledigen sollen.
Jedoch teilen sie sich 2 verschiedene "Kundenarten", der "Bastler und Tüftler" ist mit HTPC sicherlich gut bedient, der jenige der z.B. keine Spiele spielt und anschliessen und "hören" will ist natürlich z.B. mit dem hifidelio besser bedient.

Bei beiden Produktarten ist noch großes Entwicklungspotential. Wie John schon schrieb werden sich beide Produkte in Zukunft annähern.
kempi
Inventar
#43 erstellt: 25. Mai 2009, 15:10
Meine "moderne Stereoanlage"

iMac => http://images.apple....w_hero2_20090303.jpg

+ Lyngdorf-Digitalverstärker TDA 2200+ mit RoomPerfect-Raumkorrektursystem => http://www.fl-electronic.de/neu/images/lyng_tda2200.jpg
+ Lautsprecher ACAPELLA LaCampanella => http://www.acapella.de/german/images/LaCampanella_NEU.jpg

oder
+ Kopfhörer STAX SR007 Omega II => http://www.fl-electronic.de/neuklang/images/stax007007.jpg



Mit meiner bisherigen bin ich aber auch zufrieden => Profil



[Beitrag von kempi am 25. Mai 2009, 15:13 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#44 erstellt: 25. Mai 2009, 15:12
@Kempi hat definitv "Style" :-)
ruedi01
Gesperrt
#45 erstellt: 25. Mai 2009, 15:25
...ich sehe, da versteht einer was vom 'Handwerk'.

Es ist weder ein Problem, noch ein Hexenwerk, einen optisch ansprechenden, ausreichend leistungsfähigen, mit aller erforderlichen Technik ausgestatteten Rechner, der auch noch sparsam mit dem Strom umgeht als Musikquelle (bei Video wird es ein wenig aufwendiger!) aufzubauen und zu betreiben.

Als Plattform dient am besten ein kleiner Core-2-Duo oder gar ein Atom-Einkerner. Damit hat man mehr als ausreichend Leistung. Als Graphik reicht eine Onboard-Standardlösung. Bei der Soundkarte - gute Qualität vorausgesetzt - wird die Suche schon ein wenig aufwendiger, da müsste ich mich auch erst mal schlau machen, aber wozu gibt es Fachforen?

Die Festplatte muss leise sein und durch geringe Stromaufnahme auffallen. Dafür gibt es den Green-Standard.

Dann noch ein schickes Gehäuse drumherum, am besten ein Barebone (also mit Mainboard) und gleich eine IR- oder noch besser Blutooth Fernbedienung dazu.

Als Software genügt für den Anfang Vista Premium mit dem integrierten Mediaplayer, da ist alles drin, was man für die Musikwiedergabe braucht. Das Ganze kann nach und nach durch andere, ggf. bessere Tools ergänzt/ersetzt werden. Oder man setzt komplett auf eine Linux-Lösung. Da gibt es auch feine Sachen, aber das Thema überlasse ich anderen.

Virenschutz, Wo ist das Problem? Das kann man heute - mit Virenscanner-Freeware und regelmäßigem Windowsupdate in den Griff bekommen.

Die einzige Frage, die sich in diesem Zusammenhang tatsächlich stellt ist: "will ich mich ein wenig mit der Technik befassen, oder kommt nur eine Lösung out-of-the-box in Frage?"

In lezterem Fall ist ein HTPC wohl eher keine Option.

Es gibt ja eine 'Zwischenlösung'. Den Streaming Client. Wenn ein PC (und ein Netzwerk, ggf. mit NAS-Platte, dann ist ein PC sogar obsolet) bereits vorhanden ist, dieser aber nicht direkt in die Anlage integriert werden soll und kann, dann wäre eine schöne Streaming-Lösung auch eine feine Sache....gute und preiswerte Lösungen gibt es ja. Z.B. die Squeezbox von Logitech oder z.B. eine PS3....

Gruß

RD
ruedi01
Gesperrt
#46 erstellt: 25. Mai 2009, 15:26
@kempi

Ja, sehr stylisch, das geht natürlich auch...

Gruß

RD
kempi
Inventar
#47 erstellt: 25. Mai 2009, 15:31

ThaDamien schrieb:
@Kempi hat definitv "Style" :-)


Danke für die Blumen



ruedi01 schrieb:
@kempi

Ja, sehr stylisch, das geht natürlich auch...

Gruß

RD


im iMac ist all das drin, was Du für Winzigweich und Linux beschreibst
ruedi01
Gesperrt
#48 erstellt: 25. Mai 2009, 15:40
kempi schrieb:


im iMac ist all das drin, was Du für Winzigweich und Linux beschreibst


...weiß ich doch. ..trotzdem kommt mir ein Mac in diesem Leben nicht mehr ins Haus...aber das ist ein anderes Thema.

Gruß

RD
Highente
Inventar
#49 erstellt: 28. Mai 2009, 11:22
Hier ist die moderne Kompacktanlage. Man brauch nur noch ein Paar Lautsprecher dazu.

http://www.music-line.biz/cms/NaimUniti.808.0.html

Gruß Highente
_axel_
Inventar
#50 erstellt: 28. Mai 2009, 11:55

Highente schrieb:
Hier ist die moderne Kompacktanlage.

Na ja, schon, aber dieses all-in-one ist mir irgendwie nicht geheuer. Player und Verstärker in einem ... in dieser Preis/Anspruchsklasse? Ne.
Dann schon eher den oben schon genannten HDX (auch Naim) oder eben Hifidelio. Dazu dann einen Verstärker.
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass der HDX kein Internetradio unterstützt, obwohl (Inter-)Net-Anschluss vorhanden. Hmpf.

Verstärker und LS sollten aufeinander abgestimmt sein (und den Raum etc. natürlich) und haben eine vergleichsweise lange Lebensdauer. Es steht der Klang als Optimierungsziel im Vordergrund.
Bei Quellen/Player ist mehr Bewegung (kürzere Entwicklungs-/Innovationszyklen). Man denke nur an USB 3.0, das bald kommen dürfte, SD-Karten-Anschluss. Bedienung und Quellenvielfalt steht im Vordergrund.

Aber natürlich gibt es auch Leute, die eine 1-Gerät-Lösung zu schätzen wissen.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 28. Mai 2009, 12:00 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#51 erstellt: 28. Mai 2009, 12:08

_axel_ schrieb:
Aber natürlich gibt es auch Leute, die eine 1-Gerät-Lösung zu schätzen wissen.

Vor allem die, die nicht nur Wert auf guten Klang, sondern auch auf Design und Lifestyle legen.

Mit integrierten Lautsprechern gäbe es da noch T&A Caruso, BOSE Soundwave und diese schicken Würfel von Geneva.

Für Otto Normalverbraucher leider allesamt außer Reichweite.

BB
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