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lautstärkeschwankungen bei rockmusik

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bigboss2006
Neuling
#1 erstellt: 10. Jun 2009, 19:56
Hallo,
ich hab mal ne Frage und hoffe ich bin hier richtig damit ansonsten bitte verschieben.
Also ich habe das Problem das wenn ich Rockmusik höre vor allem Richtung Sum 41 oder so das die Lautstärke sehr schwankt. Das hört sich immer so an als ob die leistung zusammenbricht bei lauten stellen. Das Problem hab ich wenn ich die Lieder per Pc (Creative x-fi Music, medusa speedlink 5.1) oder mim Handy (Sony C902, Standard Sony inear kopfhörer) oder bei uns im Jugendraum (alter verstärker, Magnat Standardboxen) höre. Bei Popmusik tritt dieser Effekt nicht auf.
Ich hab mir schon überlegt ob es einfach an den Transistorverstärker liegt... kp kenn mich nicht aus deshalb frag ich ja...

Achso an den Stücken kann es nicht liegen egal ob von cd mp3 Ärzte, Sum41 usw... immer das gleiche Problem.

Falls es einfach an der schlechten Hardware liegt würde ich mich mal über Tipps freuen mit was man solche Musik geniesen kann. Bitte realistische Vorschläge! Das ein Verstärker für 5000 Euro sowas sicherlich kann denk ich mir schon...

Mit freundlichen Grüßen
bigboss
nobex
Stammgast
#2 erstellt: 10. Jun 2009, 20:08
Wie klingt es direkt über Kopfhörer? Tritt der Effekt auch bei geringer Lautstärke auf?
bigboss2006
Neuling
#3 erstellt: 10. Jun 2009, 20:10
Über Kopfhörer und Boxen das gleiche Problem. Bei geringer Lautstärke auch allerdings fällt es da nicht so auf.
poneil
Inventar
#4 erstellt: 10. Jun 2009, 20:13
Gut klingt grundsätzlich nach nem Dynamik-Problem, nur etwas komisch, dass es auch bei Handy+dazugehörige Kopfhörer etc. auftritt.

Grad gelesen, dass MP3-Codierung wohl allgemein leichte Dynamikprobleme verursacht, wenn man eine zu geringe Bitrate verwendet.

Wie hast du deine MP3s denn codiert?


[Beitrag von poneil am 10. Jun 2009, 20:19 bearbeitet]
bigboss2006
Neuling
#5 erstellt: 10. Jun 2009, 20:37
Mit 192kbit . Das Problem hab ich aber auch direkt von der Audiocd. Nur nicht ganz so stark.
cr
Moderator
#6 erstellt: 10. Jun 2009, 20:55
Kann das nicht einfach der exzessive Einsatz von Limitern bei der Aufnahme sein?
Leider hat sich die Aufnahmequalität gerade im Rock/Pop-Bereich innerhalb der letzten 10 Jahre massiv zum Schlechteren gewandt.
Duckshark
Inventar
#7 erstellt: 10. Jun 2009, 22:02
Gerade bei der aufgeführten Beispiel-CD von SUM 41 liegt es wohl definitiv an der CD bzw. deren Mastering. Die CD ist einfach schlecht gemastert, da hilft die beste Hardware nix.
bigboss2006
Neuling
#8 erstellt: 11. Jun 2009, 19:31
Wenn die cd nix ist kann man wirklich nichts machen. Mich wundert es nur das es bei manchen Lieder von zb den Ärzten genauso ist... Können die wirklich alle nicht aufnehmen??? das bekomm ich ja mit Magix music maker besser hin... Da habe ich nicht solche Schwankungen... Hab mir gerade die Live Cd happy live surprise von sum 41 angehört. Da habe ich nicht solche Tonschwankungen... Können die eine Live cd besseraufnehmen als ein Studioalbum??? Das wäre ja echt traurig.

Ich versteh auch nicht warum sich die aufnahmequalität verschlechtert hat.. man kann ja inzwischen schon zuhause mit billigen Komponenten halbwegs brauchbare Aufnahmen machen...

Wie meinst du das mit Limitern. Für was werden die eingesetzt?
nobex
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jun 2009, 06:13

bigboss2006 schrieb:
Wie meinst du das mit Limitern. Für was werden die eingesetzt?

Dieser Artikel sollte Dir weiterhelfen:
Klick
pegasus07
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jun 2009, 11:05
Das Material ist wohl echt totkomprimiert worden. Der Gesamtpegel fällt aber in der Summe nicht ab, sondern sollte dann konstant auf 0dB, wie festgezurrt stehen bleiben. Schau mal zur Verdeutlichung auf Deine Meter.

Man könnte hier evtl. mit einem Expander die Summe dekompriemieren, aber wenn beim Abmischen z.B. die Vocals und andere Spuren, und nicht nur die Summe komprimiert wurde, nützt auch das nix mehr
the_flix
Inventar
#11 erstellt: 13. Jun 2009, 10:06
Ich glaube, du meinst das Phänomen, dass die Lautstärke das ganze Lied über gleich bleibt und nicht, wie man es eigentlich erwarten sollte, in Passagen mit mehr "Energie" lauter wird. Da wo man den Lautstärkesprung erwartet, kommt er nicht, man meint daher sogar, dass die Lautstärke einbricht, weil das Arrangement dichter wird.
Ist es das?
Kirschi1988
Inventar
#12 erstellt: 13. Jun 2009, 10:07
Hi!

Ich habe das Problem auch öfters beobachtet, und zwar bei der wiedergabe von PC-Soundkarte (Creative Audigy Platinum), es tritt nicht bei jedem Verstärker auf. Ich höre oft Techno und Dance und das fordert einen alten Verstärker eben dementsprechend, manche reagieren besonders wenn sie mal warm sind massiv auf tiefen Bass und drosseln die Lautstärke dann teilweise fatal hörbar zurück, dieser Effekt liegt an den verbauten Transistoren und deren verhalten im schlimmstfall (also dauernde hohe Impulsbelastung und gleichzeitig schlechte wärmeabführung). Es gibt Verstärker denen das nichts macht und die die lautstärke dann auch sauber halten können - jedoch besteht dabei die Gefahr dass man dann die Hochtöner killt weil diese Verstärker dazu neigen Clipping anstatt des drosseleffektes zur kompensation zu verwenden (ich spreche aus eigener Erfahrung). Ich kenne auch einen ganzen haufen Digitalverstärker die so ein verhaltensmuster aufweisen, in diesem fall wird dann allerdings durch eine Elektronische zusatzschaltung gewollt dieser Effekt herbeigeführt um Lautsprecher und Verstärker zu schonen - viele moderne Heimkinoverstärker neigen dazu wenn man diese zur Musikwiedergabe verwendet, da bei Ton von Filmen (hauptsächlich sprache) nie so eine extreme beanspruchung entsteht wie bei Musik, und diese geräte eben auf Videotonwiedergabe getrimmt sind.
pegasus07
Stammgast
#13 erstellt: 13. Jun 2009, 11:56
@ the_flix

Ja, das ist es. Fast schon wie Psychoakustik.!!

Subjektiv meint man, dass sich die Lautstärke verändert, aber Messtechnisch ist das Summensignal Linear gleichlaut.
Kirschi1988
Inventar
#14 erstellt: 13. Jun 2009, 13:09
Hi!

Wenn das Phänomen bei einem Verstärker auftritt dann spielen meistens mehrere faktoren gleichzeitig eine rolle - falls man es als sehr störend empfindet dann kann ich nur einfach dazu raten einen Verstärker zu suchen der es nicht macht, allerdings sollte dieser um den Clipping-Effekt zu verhindern mehr Leistung haben als die LS Maximal vertragen - wenn man dann nicht bis zum Anschlag laut dreht geht überhaupt nix kaputt und die Tonqualität wird nicht schlechter dadurch!
pegasus07
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jun 2009, 13:17
Aus völlig verkorkstem Material (wie hier beschrieben) ändert auch der beste Verstärker nichts.

Ein Verstärker soll ja schliesslich neutral, so wie vorgegeben, das Signal an die LS weitergeben.... das wäre echt schlecht, wenn er da ein "Eigenleben" mitbringen würde.
Jeck-G
Inventar
#16 erstellt: 13. Jun 2009, 13:50
Wer belastet denn schon im Wohnzimmer seine Verstärker bis zum Maximum, dass die von Kirschi1988 beschriebenen effekte eintreten? Wohl kaum wer. Denn dann wäre es schon so laut, dass man es nicht lange aushält oder Ärger mit den Nachbarn (und evtl. den grünen Männchen) bekommt.

Vielleicht spielt bei ihm auch die Soundkarte eine Rolle, das Creative-Zeugs (insbesonders die Älteren) sind alles Andere als berauschend für Musikwiedergabe. Jede Terratec-Karte ab 60€ aufwärts (leider gibt es diese nicht mehr, z.B. Aureon Space) spielt ne Creative locker gegen die Wand (wir reden nicht über EAX-Effekthascherei).


[Beitrag von Jeck-G am 13. Jun 2009, 13:51 bearbeitet]
Kirschi1988
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2009, 17:24
Hi!

@ Jeck-G:

Ich habe ja auch nur ein beispiel genannt, die tatsächliche Lautstärke muss jeder für sich wählen.

Welche Soundkarte gut ist hängt auch stark von der angeschlossenen Stereoanlage ab - ich habe auch schon viele Soundkarten gehabt, darunter auch die genannte Terratec Karte (die liegt übrigens noch irgendwo herum) und da ergab sich für mich die Creative als klanglich am besten geeignet. Und diesen EAX-Scheiss oder wie das heisst benutz ich nicht (ich hab nichtmal die dafür nötige Software Installiert sondern betreibe die Soundkarte mit der software und treiber die bei windows XP automatisch dabei sind mehr braucht man bzw. ich zumindest nicht, alles andere macht nur die Festplatte unnötig voll und den PC lahm).

@ pegasus07:

Ja, was einmal mit schlechter Qualität aufgenommen wurde wird nichtmehr besser, aber alles was in guter Qualität aufgenommen wurde kann man schlechter Wiedergeben - Also hatt die wahl des richtigen Verstärkers mit zur Musik passenden Wiedergabeeigenschaften schon einen Sinn!
fibbser
Inventar
#18 erstellt: 14. Jun 2009, 08:19
Hi,

ich kenne einen ähnlichen Effekt durch sog. Dynamik Expander.

Wird die Dynamik durch den Expander zu sehr erhöht, tritt eine Art "Pumpen" auf, das ich so ähnlich beschreiben würde wie der TE.

Sicher, dass die Soundkarte kein solches Gimmick hat, das genutzt wird?
Kirschi1988
Inventar
#19 erstellt: 14. Jun 2009, 08:49
Hi!

Mit der Soundkarte hatt das Problem was wir hier haben nix zutun - denn es tritt öfters auch bei Verwendung mit anderen Tonquellen auf, ausserdem gibts ja auch Verstärker bei denen das sowieso nicht auftritt!
fibbser
Inventar
#20 erstellt: 14. Jun 2009, 09:19
Ups...nicht richtig gelesen, sorry
Jeck-G
Inventar
#21 erstellt: 14. Jun 2009, 09:46
Deine oberflächlichen Angaben musst Du nun schon genauer erklären...

Zuerst war nur die Rede von Problemen in Verbindung mit der Soundkarte (die messtechnisch trotzdem schlechter ist als die Terratec!). Die Universe (eine Stufe höher als die Space) hatte sogar eine fast doppelt so teure X-Fi Elite Pro gegen die Wand gespielt, dag auch Messchriebe von Rechteck- und Implulssignale, nur sind diese durch die neue Stereo-Homepage ins Nirvana verschwunden.

Die Effekte dass ein Verstärker zusammenbricht liegt auch eher an der Stromversorgung (Trafo, Siebung), die Transistoren halten weitaus mehr aus. Und was ist bitteschön "warm"?
Welches Equipment hast Du bei Dir (außer die Soundkarte wurde nichts erwähnt)?

Immerhin wissen wir ja, dass Du Techno und Dance hörst. Ich hatte früher Trance gehört (allerdings wird man ja auch älter ) und war der Anspruch an die Anlage nicht so hoch wie bei einigen Liedern aus dem Metal-Bereich. Extrembeispiel wäre mein alter Kadett gewesen, bei Techno im Standgas hatten wenn überhaupt mal die Scheinwerfer geflackert, bei "King of Fools" von Edguy bei gleicher Lautstärke- und Toneinstellung waren die Scheinwerfer dauernd dunkel, wenn man nicht etwas Gas gab.
Techno hat nur BummBumm, bei Metal hat man weitaus mehr "Bpm" und der E-Bass kommt auch noch hinzu. Zumindest sind im Frequenzbereich, den man mit normalen Instrumenten macht, die Ansprüche höher.


[Beitrag von Jeck-G am 14. Jun 2009, 09:48 bearbeitet]
Kirschi1988
Inventar
#22 erstellt: 14. Jun 2009, 10:08
Hi!

Die Probleme mit der Soundkarte hab nicht ich sondern wer anderer (oder habe ich gesagt dass mit meiner irgendwas nicht stimmt ) - Manche älteren Verstärker neigen wenn sie mal betriebswarm sind dazu den output zu drosseln damit nichts durch weitere erwärmung kaputtgeht, deine aussage dass vom Netzteil und den Elkos zu wenig saft nachkommt macht sich auch so bemerkbar, ist also auch nicht falsch.

Du redest aber auf einmal auch von Car-HiFi - Wo war in diesem thread vorher die rede von Car-HiFi - hier ging es ja um HiFi-Geräte für zuhause wenn ich mich nicht irre

Um herauszufinden was irgendein Verstärker bei ordentlicher beanspruchung macht kann ich nur raten dessen Inputs mit Rosa Rauschen zu füttern und dann mal zu schauen wie er sich in dem Extremfall verhält - Rosa Rauschen ist nähmlich so ziemnlich das extremste was man an Signalen in einen Verstärker jagen kann - da machen dann so manche Verstärker schnell schlapp - und die wqenigen die das lange Problemlos durchhalten und das Signal dann sauber an den Output bringen sind dann die wirklich guten die alles andere auf jeden fall auch aushalten - So oder so ähnlich werden auch bei manchen herstellern die Amps getestet, und das macht sinn!
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