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Hat Harman Kardon wirklich so einen schlechten Ruf?

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Autor
Beitrag
micha41
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jan 2011, 21:36
Hallo,

zur Zeit gibts bei uns im MM einen HK 3490 für 300,- im Abverkauf.
Jetzt wollte ich mal fragen, da ich das schon ein paarmal gehört habe, hat Harman wirklich so einen schlechten Ruf, was Haltbarkeit und Service angeht?
Klanglich hat mir dieses Teil nämlich sehr gut gefallen.

Grüsse
Michael
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2011, 21:40
Nein, HK hat allgemein nicht diesen schlechten Ruf. Im Gegenteil, HK hat vor einigen Jahren noch top Produkte gebaut, wo auch bekannte Köpfe dahinter steckten wie auch ein gewisser Mark Levinson.

Seit einiger Zeit nimmt die Qualität aber stetig ab, auch klanglich hat sich (zumind. bei den AVR) einiges geändert.

Das kann aber passieren, siehe OPEL bei Autos....


[Beitrag von Eminenz am 26. Jan 2011, 21:41 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#3 erstellt: 26. Jan 2011, 21:55
Mein Harman-Kardon-CD-Player spielt trotz Plastikfront störungsfrei im sechzehnten Jahr.

(Der ein Jahr später gekaufte Verstärker dagegen, dessen Markenname (NICHT: HK!)und Front jeden Schnell-Experten zu positivem Qualitätsurteil verleitet hätte, wurde schon vor Jahren nach dem dritten Totalausfall ausgemustert.)

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 26. Jan 2011, 22:18 bearbeitet]
cr
Moderator
#4 erstellt: 26. Jan 2011, 22:02
HK-CD-Player waren die am häufigsten defekten CDPs in der CD-Abhörtheke diverser ich-bin-nicht-doof-Märkte. Ist mir wirklich extrem aufgefallen. Vor allem dieser Klavierlackplayer aus den frühen 2000er-Jahren.
DJ_Bummbumm
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2011, 22:15

cr schrieb:
HK-CD-Player waren die am häufigsten defekten CDPs in der CD-Abhörtheke diverser ich-bin-nicht-doof-Märkte.

Tja, ich habe mein Gerät eben im Fachhandel erworben.

BB
Fred_Clüver
Stammgast
#6 erstellt: 26. Jan 2011, 22:20
Ich habe HK mal erworben als es grade bergab ging ..
Nen AVR 8500..... Ging 3 mal innerhalb 7 Wochen in Reparatur .
Der sollte ja nen Bolide sein aber hatte doch etliche Aussetzer . Seitdem öhm habsch kein Harman mehr gehabt.
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 27. Jan 2011, 10:19

DJ_Bummbumm schrieb:

Tja, ich habe mein Gerät eben im Fachhandel erworben.


Wird der gesondert beliefert? So nach Muster Autohersteller mit ihren Pressefahrzeugen?

LOL.
De_Niro_Fan
Stammgast
#8 erstellt: 27. Jan 2011, 10:52
Natürlich ist das Quatsch!! Niemand wird hier gesondert beliefert!!
HK war sicher früher einmal besser in ihrer gesamten
Qualität,aber schlecht sind sie nun auch wieder nicht!

Gemessen an den Stückzahlen zu früher,ist die Ausfallquote
sogar eher gering!
Hätten die früher schon soviele Stückzahlen umgesetzt,wäre
das damals auch schon öfter vorgekommen!

@micha41:

Der HK 3490 ist sicher ein sehr guter Receiver,der für
300.-€ sicher ein Schnäppchen ist!
Kein aktueller anderer Hersteller bietet einen besseren für
das Geld! Solltest du also zuschlagen!

Wenn alles "normal" läuft wirst du mit dem Receiver bestimmt glücklich fürs erste!!
schlagerbummel
Stammgast
#9 erstellt: 27. Jan 2011, 10:53
hallo Michael

Ich hatte von HK schon CDPlayer und auch Verstärker (Receiver), allerdings keine so günstigen...

Ich kann über die Firma nichts negatives sagen.

Montagsgeräte gibt es in allen Branchen auf der ganzen Welt, schlechte Erfahrungen werden immer viel breiter getreten, als die Positiven.

Wenn er Dir ja wohl gefallen hat, 300 Euro sind nicht die Welt. Du hast Rückgaberecht und ne Garantie, sollte doch was nicht passen.

LG, Armin
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Jan 2011, 11:17
Hallo

Tja, das kannst Du nur durch einen Selbsttest heraus finden.

Aber die heutigen HK Geräte sind z.B. weit von der Qualität der damaligen Signature Serie entfernt.

Saludos
Glenn
BadGround
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Jan 2011, 11:23
Moin Michael,

zu dem von Dir ins Auge gefassten Receiver kann ich leider keinen Beitrag leisten, da ich das Teil nicht kenne.

Ansonsten bin ich aber schon seit vielen Jahren und nach wie vor HK-begeistert. Mein Verstärker HK6550 verrichtet seit meinem Kauf Anfang der 90er seinen Dienst ganz hervorragend. Da mein Sony CDP-797 zeitweise mit Aussetzern kam, habe ich diesem nun einen HD7450 an die Seite gestellt. Der Bedienkomfort ist zwar nicht ganz Sony-like, aber ansonsten gefällt mir auch der CD-Player von HK bislang sehr gut.
Also zu den beiden älteren Geräten von HK kann ich nur sagen: Daumen hoch!

Ob ich allerdings bei einem Neukauf heute wieder bei HK landen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber das fängt für mich schon bei der Optik an, die mir leider nicht mehr so zusagt.

Viele Grüße
Sven
De_Niro_Fan
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jan 2011, 11:28

Aber die heutigen HK Geräte sind z.B. weit von der Qualität der damaligen Signature Serie entfernt.



Das ist wohl richtig,aber sie kosten ja auch nur noch
einen Bruchteil der damaligen Signature Serie,nicht wahr?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Jan 2011, 11:34

De_Niro_Fan schrieb:

Aber die heutigen HK Geräte sind z.B. weit von der Qualität der damaligen Signature Serie entfernt.



Das ist wohl richtig,aber sie kosten ja auch nur noch
einen Bruchteil der damaligen Signature Serie,nicht wahr? ;)


Na ja, wenn ich mir mal die Preise der heutigen "Topmodelle" von HK ansehe.....

Ich sag nur "back to the roots" andere Hersteller haben die Zeichen der Zeit schon erkannt.
Die Frage ist nur, lohnen sich hochwertige Produkte bei der heutigen MP3 Generation noch?

Saludos
Glenn
tubescreamer61
Inventar
#14 erstellt: 27. Jan 2011, 18:33
Hi,
ein Bekannter von mir hatte sich vor etlichen Jahren mal einen HK 330 C Receiver neu gekauft. Aus Unachtsamkeit hatte er sich nach einiger Zeit mal die Endtransen und die Treiber der Spannungsverstärkerstufe eines Kanals abgeschossen. Daraufhin durfte ich das Gerät reparieren und hatte daher Gelegenheit mal `reinzugucken - kein schlechtes Gerät (auch vom mechanischen Aufbau).

Jahre später habe ich mal bei Pro Markt im Service meine Brötchen verdient und die hatten ebenfalls HK im Program - eigentlich Schade, was aus dieser einstmals hochwertige Produkte fertigenden Fa. geworden ist.
Natürlich gehört Mark Levinson (ehemals Madrigal Labs) seit einiger Zeit ebenfalls zur Harman Group und das sind durchaus sehr hochwertige Geräte.
Allerdings gehört auch Jensen dazu (und die haben ebenfalls schon "bessere Tage" gesehen - man denke nur an deren "Dual Concentric" LSP Chassis - ahnlich den Tannoys aus den frühen 70ern).

MfG
Arvid
niclas_1234
Inventar
#15 erstellt: 27. Jan 2011, 21:00
Also ich habe einen Harman Kardon AVR 10.

Was soll ich sagen? Seit 96 ist er in benutzung 8ich habe ih vor 6 jahren bekommen. Also er istSuper erhalten spielt fantastisch und es gibt nichts hzu meckern . Und Ich habe eine hohe Meinung von HK.

Gruß Niclas
90Serious90
Stammgast
#16 erstellt: 27. Jan 2011, 21:07
Moin ..
Also ich hatte mal nen HK 3270 RDS, der hat mir eigentlich recht gut gefallen. Momentan hab ich noch nen älteren HK 795i hier stehn, der mir wesentlich besser gefällt als der 3270
tsieg-ifih
Gesperrt
#17 erstellt: 28. Jan 2011, 15:13
De_Niro_Fan schrieb:

HK war sicher früher einmal besser in ihrer gesamten
Qualität

Seit Harman Kardon sich der Geiz ist Geil Massenkonsumgesellschaft Mentalität unterworfen hat,
ist die FertigungsQualität heute, im Gegensatz zu früher aus den 70ern, man denke nur an die Citation Amp Reihe, ins bodenlose gesunken was leider auch JBL und co betrifft.
heip
Inventar
#18 erstellt: 28. Jan 2011, 16:54
Im Ernst ?

Noch bis Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts
waren HK Verstärker u. Receiver für Ihre Netzteile
u. Betriebssicherheit bekannt, u. spielten praktisch
an jedem Lautsprecher .... .

Mal abgesehen von heutigen Plastikfronten o.ä., worin
äussert sich der Qualitätsverlust bei HK ?

Zitat tubescreamer61 : eigentlich Schade, was aus dieser
einstmals hochwertige Produkte fertigenden Fa. geworden ist.
Zitat Ende. Was meinst du genau ?

Gruß
Heino


[Beitrag von heip am 28. Jan 2011, 20:34 bearbeitet]
keanu99
Stammgast
#19 erstellt: 28. Jan 2011, 17:11
Ich habe noch einen AVR 7300, der Zeitweise ran muß. Ein klasse Gerät, nur der Plastik Lautstärkeregler ist echt übel.


Das hat in der Klasse nichts zu suchen.
cr
Moderator
#20 erstellt: 28. Jan 2011, 18:40

Mal abgesehen von heutigen Plastikfronten o.ä., worin
äussert sich der Qualitätsverlust bei HK ?


Wenn in einem Ichbinnichtdoofmarkt in der CD-Abteilung jeder 2. CDP (von über einem Dutzend) eines Herstellers hin ist, obwohl sie noch nicht lange im Einsatz sind, denke ich mir meinen Teil. Wenn dann daneben noch welche eines anderen Herstellers stehen, die schon viel länger dort ihren Dienst tun, bestärkt sich der Eindruck.
Wenn es ewig dauert, bis das Gerät eine CD endlich eingelesen hat, wenn es leicht verschmutzte verweigert, kopiergeschützte nicht spielt, dann denke ich mir, dass der Hersteller seine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht hat. Mein Eindruck war jedenfalls so, dass ich mir einen Kauf eines solchen Gerätes gar nicht mehr überlegt hätte (ich habe damals ein paar CDPs anderer Hersteller gekauft, die noch alle problemlos laufen).

Meiner Meinung unterschätzen viele Firmen immer noch die Ausstrahlung schlechter Geräte auf das Kaufverhalten durch Mundpropaganda, Foren, Bekanntenkreis. Daher sollten sie es sich überlegen, unausgereifte Geräte auf den Markt zu bringen und den Kunden als Betatester zu mißbrauchen. Zudem kaufen viele Leute (auch ich) nie mehr ein Gerät eines Herstellers, mit dem man schlechte Erfahrungen hat (Montagsgerät kann immer passieren, davon rede ich nicht).
Für mich gibt es ein paar Hersteller, deren Geräte ich nie mehr anrühren werde, egal, ob PC-Komponente, Audio, Video, Haushaltsgerät.
HK zählt nicht dazu, abgesehen von diesem CDP, den ich selber nicht kaufte, der mich aber extrem nervte beim CD-Hören in der CD-Abteilung, habe ich keine Meinung dazu.
cr
Moderator
#21 erstellt: 28. Jan 2011, 18:50
Harman hat zudem in den letzten Jahren einen starken Wandel erlebt. Das ist eine Holding, die diverse Marken unter ihrem Dach vereint, von HK über Infinity und AKG bis JBL und Mark Levinson.


Harman International Industries, Inc. engages in the development, manufacture and marketing of high-fidelity audio products and electronic systems. Its brands include AKG, Harman Kardon, Infinity, JBL, Lexicon and Mark Levinson. The company operates through three segments: Automotive, Consumer and Professional. The Automotive segment designs, manufactures and markets audio, electronic and infotainment systems for vehicle applications to be installed primarily as original equipment by automotive manufacturers. Its infotainment systems are a combination of information and entertainment components that may include or control GPS navigation, traffic information, voice-activated telephone and climate control, rear seat entertainment, wireless Internet access, hard disk recording, MP3 playback and a high-end branded audio system. The Consumer segment designs, manufactures and markets a wide-range of audio and consumer electronics for home, multimedia and mobile applications. The Professional segment designs, manufactures and markets an extensive range of loudspeakers, power amplifiers, digital signal processors, microphones, headphones and mixing consoles used by audio professionals in concert halls, stadiums, airports, houses of worship and other public spaces. The company was founded in 1980 and is headquartered in Stamford, CT.

http://money.cnn.com/quote/profile/profile.html?symb=HAR
Tobias93
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Jan 2011, 18:57
Bei uns im Haus sind gleich 3 Harman/Kardon AVR 18RDS und 1 HD7500 im Betrieb.
Des weiteren haben wir noch einen HK725.

Die AVRs sind alle defekt ersteigert und dann - teilweise durch Ausschlachten anderer defekter - repariert worden.

Bei den AVRs geht schonmal der Tuner kaputt, oder sie haben einfach kalte Lötstellen. Bei einem war auch schonmal der zentrale Prozessor kaputt.

Die Front der AVRs und des CD-Players sind zwar leider aus Plastik und nicht wie die des HK725 aus Alu, aber klingen und funktionieren tun sie trotzdem super.

Allein die Schublade des CD-Players.
Bei so manchem 400€ CD-Player hat man beim ja schon Angst sie auf einmal in der Hand zu haben, so viel Spiel wie sie hat und so dünn wie sie konstruiert ist.
Der HD7500 hat noch eine richtige Schublade mit wenig Spiel, ähnlich einem Yamaha CDX-1100.

Ich bin zufrieden mit meinen H/Ks.
heip
Inventar
#23 erstellt: 28. Jan 2011, 19:34

cr schrieb:
Harman hat zudem in den letzten Jahren einen starken Wandel erlebt. Das ist eine Holding, die diverse Marken unter ihrem Dach vereint, von HK über Infinity und AKG bis JBL und Mark Levinson. (...)


Für mich ist der Begriff "Holding" extrem negativ
besetzt, da ich die Auswirkungen dieser "Gesellschaftsform"
am eigenen Leib erfahren durfte.
Den Verantwortlichen geht es um die Effizienz um jeden
Preis
, die Qualität der jeweiligen Produkte spielt keine
Rolle (Branchenstreuung).
Das mag eine Überlebensstrategie für meist kurzfristige
Gewinnmaximierung sein, den Produkten kommt das, meiner
unmaßgeblichen Erfahrung nach, nicht zugute.
Das ist in meinen Augen ein Grund, den angesprochenen
Qualitätsverlust begründet zur Kenntnis
zu nehmen.



Gruß
Heino


[Beitrag von heip am 28. Jan 2011, 19:36 bearbeitet]
tubescreamer61
Inventar
#24 erstellt: 28. Jan 2011, 20:04
Was ich meine ist ganz einfach. Zu Zeiten der "hochintegration" elektronischer Bauteile ist es keine Kunst mehr gut klingende Geräte zu bauen (da z. Bsp. die eigentliche Endstufenschaltung mittlerweile durch ein oder mehrere Hybrid chips gebildet wird (je nach dem über wie viele Kanäle das Gerät verfügt), lediglich die periphäre Beschaltung muss noch ergänzt werden (Betriebsspannungsversorgung, Gleichspannungsabkoppelung, Signalzuführung).
Was die Leistungsfähigkeit betrifft: Ein ausreichend dimensionierter Netztrafo und entsprechend dem maximal nötigen Ausgangsstrom entsprechende Siebung des Netzteils sichert die "angepeilte" Ausgangsleistung.
Es kommt aber auch auf die Verarbeitungsqualität des Gerätes an ( massive Alufronten und stabile Metallgehäuse sind allerdings ein nicht von der Hand zu weisender Kostenfaktor bei der Produktion - ein Kunststoff- Spritzform Gehäuse ist da wesentlich kostengünstiger).
Ebenso die Dicke der Kupferkaschierung (welche nach dem Ätzbad das Layout der Schaltung ergibt) einer Platine und das Platinenmaterial selbst sind ebenfalls Kostenfaktoren bei der Industriellen fertigung (und bestimmen nicht unmaßgeblich die "Langzeitstabilität" des Gerätes).
Ebenso die Qualität der Potis und Schalter (schon seit einiger Zeit habe ich dort bei einigen Geräten die Produkte von Alps oder Preh vermisst).
Das war bei HK (und nicht nur dort)aber mal ganz anders.
Deshalb verwende ich mit Freuden wenn möglich Geräte älteren Datums oder baue mir das, was ich benötige lieber gleich selbst. Da bin ich dann auch mal in der Lage, die Schaltung nötigenfalls mit besseren (weil enger tolerierten)
Bauteilen etwas "aufzuwerten" (dieses ist möglich, weil ich darauf achte weitestgehend diskret aufgebaute Geräte zu erwerben oder zu reanimieren - bei Selbstbau sowieso kein Thema).

Aber jeder hat da so seine eigenen Prioritäten und deshalb muss ja die von mir dargelegte Aussage nicht jedermans Zustimmung bekommen.

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 28. Jan 2011, 20:05 bearbeitet]
heip
Inventar
#25 erstellt: 28. Jan 2011, 20:09
Moin Arvid,
dank dir für die Info !

Gruß
Heino


[Beitrag von heip am 28. Jan 2011, 20:11 bearbeitet]
micha41
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Jan 2011, 20:30
Hallo,

danke für die regen Teilnahme.

Ich denke ich sollte euch aber auch über mein weiteres Vorgehen informieren.

Mittlerweile habe ich in unserem Saturnmarkt den kleineren HK 3390 für 210,- angeboten bekommen. Der Verkäufer meinte das ich klanglich keinen Unterschied hören würde, da beide baugleich wären. Auch würden mir in meinen 18qm die 80 Watt mehr als ausreichen.
Die Digitaleingänge beim grossen Bruder mögen zwar praktisch sein aber nicht unbedingt von Nöten. Auch hat der 3390 dieses ganze DSP-Schnickschack (Dolby Wide) nicht.

Er hat mir dann noch ein Angebot gemacht über einen RX-797 (230,-/Aussteller)Aberirgendwie hat mich der Harman klanglich mehr überzeugt.


Werde mich halt bis morgen entscheiden müssen.

Grüsse
Michael
heip
Inventar
#27 erstellt: 28. Jan 2011, 20:41

micha41 schrieb:
(...) Auch würden mir in meinen 18qm die 80 Watt mehr als ausreichen. (...)


Moin Michael,
hattest du dem Verkäufer den Ls Typ mitgeteilt, wg.
Wirkungsgrad, oder bist du nicht so'n "Lauthörer"?

Gruß
Heino
JochenKauz
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Jan 2011, 21:21

micha41 schrieb:
Werde mich halt bis morgen entscheiden müssen.

Hmm... nicht einfach, wie auch schon heip schrieb, was für Boxen?
Wahscheinlich eher kleinere, oder? Sollte dem so sein, dann müsste sich HK ja in den letzten Jahren extrem gewandelt haben, standen sie doch immer im Ruf auch die Sinus Leistung zu bringen die sie angeben, nicht so wie andere Konkurrenten die dann nur auf einem Kanal gemessen haben.
Kann mittlerweile anders sein, seit meinem einzigen HK Receiver AVI-250.
Tobias93
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Jan 2011, 21:29
Ist natürlich die Frage, wie "reichen" definiert ist.

Meine T&As mit 70W Dauerbelastbarkeit, bzw. 100W Impuls spielen in meinen 19m² Zimmer zwar Laut und druckvoll, aber die Orbid Sounds die ich vorher hatte (Mini Galaxis) konnten nochmal viel lauter, klangen dafür aber auch schlecht.
Außerdem reicht mir die Lautstärke der T&As, man muss meine Musik ja nicht 2 Straßen weiter noch hören...


[Beitrag von Tobias93 am 28. Jan 2011, 21:30 bearbeitet]
tubescreamer61
Inventar
#30 erstellt: 28. Jan 2011, 22:49
Tja Leute - welche Schlussfolgerung zieht ihr daraus?
Genau - früher war alles besser (aber das hat mein vor etlichen Jahren verstorbener Opa auch immer gesagt -und ich habe ihn diesbezüglich nicht ernst genommen, und immer gedacht: Der alte Sack hat ja keinen Schimmer).

Ehrlicherweise stimmt das ja auch nicht wirklich - es gibt heutzutage schon "geile Sachen", man muss aber mehr den je bereit sein Kompromisse einzugehen.

Wer also aus bestimmten (mir zunächst nicht ohne weiteres nachvollziehbaren) Gründen bereit ist "billige Plastikgeschoß- Aufmachung" zugunsten günstigeren Einstandspreises zu tolerieren, kann mit solchen Geräten (und damit meine ich nicht nur HK - diese "Masche" haben auch diverse andere namhafte Hersteller mittlerweile `drauf) durchaus "glücklich" werden.
Allerdings ist der komplemäntäre Weg auch nicht das Wahre ("nette" Verpackung, vielversprechende Werbung, gute Testergebnisse in diversen Gazetten, aber abenteuerliche Technik - weil völlig über`s erzielte Resultat hinaus. Da gleicht dann eine Frequenzweiche durch die Anzahl an Bauteilen schon mal einem Farbfernsehgerät der 70er- 80er Jahre).
Leider sind so Geräte wie die HK Citation Serie oder (um mal ein deutsches Gerät zu erwähnen) die Saba Ultra Hifi bzw. Electronic Serie - was waren das noch "wertige" Receiver - heutzutage nicht mehr üblich (da wurde Hifi noch nach Gewicht bezahlt - wohl unter anderem auch weil Kupfer und Eisen für Netztrafos auch damals schon "teuer" war und Kühlflächen für Endtransistoren noch wirklich nach K / W berechnet wurden. Ich habe die "Hände über dem Kopf" zusammengeschlagen als Sony seinen ersten Amp mit "Heat Pipe" Kühlsystem auf den Markt brachte).
Schade `drum (vielleicht war früher doch einiges - nicht alles - wirklich "besser").

MfG
Arvid

P.s.: Habe heute die Ausgangsübertrager für meine in Planung befindliche EL 34 Ultralinear- Gegentakt Stereoendstufe erhalten (Schaltung ähnlich Mullard 50/2). "Leckere" Teile - or`ntlich Kupfer, vielfach geschachtelt auf M102b Kern - genau so wie die AT`s für meine "kleine" EL 84 single ended Stereo ("fetter" EI 84 Kern, und das für "schmale" 5 Watt je Kanal). Diesbezüglich sind die AT`s meiner EL 156 Pentodenendstufe riesig (EI120 Kern, locker 4 - 5 Kilo je Trafo)).
So etwas nenne ich "Haptik".


[Beitrag von tubescreamer61 am 28. Jan 2011, 23:09 bearbeitet]
micha41
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 28. Jan 2011, 23:06
Hi nochmals,

da die LS-Frage aufkam.

Ich habe ein Päärchen Magnat Quantum 605. Die Teile haben einen ziemlich hohen Wirkungsgrad.

Grüsse
Michael
tubescreamer61
Inventar
#32 erstellt: 28. Jan 2011, 23:13
Entschuldige die blöde Frage, aber wie hoch ist "ziemlich"?
Ich habe hier Breitbandsysteme im großen Expo -Horn mit 96dB/1W - 4Ohm und bezeichne dieses als "relativ" hoch (im PA - Bereich geht`s noch deutlich höher - so um die 106 dB/1Watt sind durchaus möglich, und muß nicht zwangsläufig "nicht Hifi- gerecht" klingen).

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 28. Jan 2011, 23:17 bearbeitet]
micha41
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 28. Jan 2011, 23:23
Ich glaube was gelesen zu haben von 92db.

Michael
tubescreamer61
Inventar
#34 erstellt: 28. Jan 2011, 23:44
Okay - das ist auf jeden Fall schon mal "über dem Durschnitt" der üblichen Empfindlichkeit in der Hifi- Branche (diese liegt so um 86 - 88 dB/1W - meines Wissens nach).
Aufgrund der üblichen Verstärkerleistungen heutzutage (die Inflation beschränkt sich nunmehr nicht nur auf de Geldmarkt, sondern hat auch "neue Märkte" für sich entdeckt - z. Bsp. den "Leistungsgedanken" im Hifi- Sektor oder auf dem Fahrzeugmarkt, wobei ich mich ständig frage: "Wer braucht unbedingt ein Zweirad mit über 200 PS") sollte dieses dir hinsichtlich der Verstärkerwahl keine unüberwindlichen Probleme bereiten.

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 28. Jan 2011, 23:47 bearbeitet]
cr
Moderator
#35 erstellt: 29. Jan 2011, 17:37
Hier was Positives über Harman:
http://www.futurezone.at/stories/1664866/


Der Audio-Spezialist Harman beschäftigt zu diesem Zweck Klangtester. Keine Box wandert über den Ladentisch, bevor sie im Soundtest nicht besser abschneidet als die Konkurrenz.


Interessant ist auch diese Passage:


iPod-Generation mit "Schweinsohren"

„Die einzige Ausnahme hier ist die „iPod-Generation“, die ganz bewusst auf guten Klang verzicht“, so Toole. Im Vergleich zur Expertengruppe schneiden die jungen Hörer – vor allem Studenten - besonders schlecht ab: Sie erreichen nur etwa vier Prozent des Levels der geschulten Hörer. „Es ist deprimierend, wohin sich die Wiedergabe von Musik entwickelt hat“, meint Toole.


[Beitrag von cr am 29. Jan 2011, 17:40 bearbeitet]
ChiefThunder
Inventar
#36 erstellt: 01. Feb 2011, 15:18
Noch vor einigen Monaten standen bei dem Elektromarkt meines Vertrauens etliche HK-Receiver, von denen ich mir nun vor einigen Wochen welche anhören wollte, aber siehe da, es war nur noch einer vorhanden.
Auf die Frage, wieso denn so viele verschwunden seien, wurde mir geantwortet, daß viele Kunden nach kurzer Zeit die Geräte zurückgeben wollten, weil sie defekt waren und selbst nach einer Reparatur kamen viele wieder. Deshalb haben sie die HKs so gut wie aus dem Sortiment genommen, denn der Ärger der Kunden trift immer zuerst den Verkäufer...

Hab nun wieder einen Pioneer genommen. Da weiß ich, was ich hab...
ta
Inventar
#37 erstellt: 02. Feb 2011, 00:47

heip schrieb:

cr schrieb:
Harman hat zudem in den letzten Jahren einen starken Wandel erlebt. Das ist eine Holding, die diverse Marken unter ihrem Dach vereint, von HK über Infinity und AKG bis JBL und Mark Levinson. (...)


Für mich ist der Begriff "Holding" extrem negativ
besetzt, da ich die Auswirkungen dieser "Gesellschaftsform"
am eigenen Leib erfahren durfte.
Den Verantwortlichen geht es um die Effizienz um jeden
Preis
, die Qualität der jeweiligen Produkte spielt keine
Rolle (Branchenstreuung).

Bei AKG haben sie vor eineinhalb Jahren die Produktion der meisten "professionellen" Kopfhörer außer dem Topmodell (K14x 171, 240 272..) nach China verlagert und in Wien 100 Leute vor die Tür gesetzt. Jetzt gibt es desöfteren Beschwerden über stinkende Kopfhörerkabel..

Bei Harman bin ich inzwischen sehr vorsichtig... Sind offenbar Kapitalisten alter Schule ohne jedes Gespür für Nachhaltigkeit.


[Beitrag von ta am 02. Feb 2011, 00:55 bearbeitet]
cr
Moderator
#38 erstellt: 02. Feb 2011, 03:49
Die KH-Kabel von AKG waren leider noch nie das Gelbe vom Ei. Meine werden alle steinhart (egal von wann) bis auf 40 cm vom KH entfernt (Weichmacher, die durch Kontakt mit Pullover, Haut etc verschwinden)
tubescreamer61
Inventar
#39 erstellt: 02. Feb 2011, 12:22
Hallo,
die Weichmacher in Kunststoffen verschwinden im allgemeinen durch die UV Einstrahlung des Sonnenlichts (abhängig von der Stärke der Einstrahlung und der Materialzusammensetzung des Kunststoffes - und Kunststoffe gehören nicht zu den Stärken chinesischer Produktion).

Am "Outsourcing" kommt heutzutage kaum noch ein Produzent irgendwelcher Güter vorbei, und da bietet sich neben den ehemaligen Ostblock Staaten immer stärker China an.
Vor allem China hat ein schier unerschöpfliches Potential an Arbeitskraft und ist stark am wirtschaftlichen Aufbau interessiert, quasi die "Werkbank" der Welt.
Die Sache hat nur einen Haken: Zumeist ist der Produktionsausstoss gewaltig aber die Qualitätssicherung "lausig" bis schlichtweg gar nicht vorhanden. Deswegen ist die Fertigungsstreuung vergleichsweise "riesig". Die Produkte, welche einem Europäischen Standart entsprechen, werden in China unter Maßgabe und ständiger Beobachtung der ursprünglichen Produzenten dort gefertigt.
Solange China seine unter eigener Regie gefertigte Ware über den niedrigen Preis auf dem Weltmarkt absetzen kann, wird sich an der Qualität auch wenig ändern.
Erst wenn sich beim Endverbraucher wieder ein gewisser Qualitätsanspruch in den Vordergrund stellt, werden auch die Hersteller darauf reagieren müssen.

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 02. Feb 2011, 12:25 bearbeitet]
cr
Moderator
#40 erstellt: 02. Feb 2011, 12:35

die Weichmacher in Kunststoffen verschwinden im allgemeinen durch die UV Einstrahlung des Sonnenlichts (abhängig von der Stärke der Einstrahlung und der Materialzusammensetzung des Kunststoffes - und Kunststoffe gehören nicht zu den Stärken chinesischer Produktion).


Das sowieso. Aber die AKG-Teile sind seit je ein Problem.
Kabel im Kopfbereich, Ohrpolster, Kopfgurt, alles wird steinhart, meist sogar recht schnell. Ich weiß nicht, ob das bei anderen KH-Herstellern auch so ein Problem ist.
Bei meinem beyerdynamic hat sich jedenfalls der Kunststoff beim Ohrpolster einfach vom Trägertextil gelöst und ist in Fetzen heruntergehängt....
Bei einem Sennheiser, den ich in der Jugend hatte, zerbröselten ganz rasch die Schaumstoffscheiben.....
Das war alles noch bevor China wirtschaftlich überhaupt ein Thema war......

Was auch zur Qualität gehört: Früher waren zB Beschriftungen graviert (zumindest bei den Geräten mit unlackierter Metallplatte). Heute ist es ein billige Druckerfarbe, sodass die Beschriftung, vor allem, dort wo sie berührt wird (Symbole auf Knöpfen) rasch verschwunden ist....
Gibts üperhaupt noch gravierte Schriften? zB bei den wieder vermehrt auf den Markt kommenden Geräten im Retro-Look?
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 02. Feb 2011, 12:47
Man sollte aber auch erwähnen, das die Industrie nicht die Schuld trägt.
Viel mehr haben die Leute Schuld, die diese Güter von minderer Qualität konsumieren.
Das Problem ist, das die Menschen nicht für einen Artikel sparen wollen. Was spicht dagegen, für z.b einen Verstärker mal 6 Monate lang zu sparen? Aber nein, lieber wird sich ein billiges Fernost Gerät gekauft und danach fleißig beschwärt
Solange die Leute so denken, wird die Industrie ihren "Plunder" weiterhin so verkaufen können.
tsieg-ifih
Gesperrt
#42 erstellt: 02. Feb 2011, 13:14

Bei einem Sennheiser, den ich in der Jugend hatte, zerbröselten ganz rasch die Schaumstoffscheiben.....

die neuen Sennheiser sollten schweiß- und wasserresistent sein,
gibts sogar in "extra stark resistent" wo vermehrte Schweissproduktion aufgrund "Klangunterscheidungsstress" bei Goldies die Regel ist

bei der Schaumstoffzerbröselung ist das nicht zu ändern , ist wie bei den Schaumstoffsicken bei Lautsprechern die sich irgendwann selbst auflösen, entsorgen sich quasi von selbst.


Gibts üperhaupt noch gravierte Schriften?

man kann Gravuren wie bei personalisierten Hochzeits-Sektgläsern privat selber oder machen lassen. Mittlerweile sogar in Lasertechnik und 3 D.
tubescreamer61
Inventar
#43 erstellt: 02. Feb 2011, 18:23
Teilweise ist die fernöstliche Herkunft ja gar nicht so ohne weiteres zu erkennen.
Ich kann mich erinnern, das so bekannte deutsche Marken wie Nordmende oder Loewe Opta und möglicherweise auch Blaupunkt vor Jahren bereits von der Thomson Brand Gruppe übernommen wurden.
Letztendlich haben die dann die gesamten Rechte an diesen Markennamen (und Saba gehört mittlerweile meines Wissens nach auch dazu)nach China verkauft. Seit dem kommen die "guten deutschen Marken" aus China - und der "dumme Deutsche" , in dem glauben ein "Urdeutsches Markenprodukt" zu erwerben, kauft den Kram (nichts anderes ist bei Herkules, Kreidler oder Zündapp gelaufen).
Ich schrieb es bereits in einem anderen Thread: China ist die Werkbank der Welt - kaum ein Anbieter kann vollständig auf China- Produkte verzichten (wenn er preismässig Wettbewerbsfähig bleiben will).
Was HK, JBL, und Jensen angeht, so sind sie innerhalb der Harman Group teilweise zu einer Art "Billigschiene" geworden und zehren bewußt vom Ruf vergangener Tage.
Unter diesen o. g. Labeln wird für mich ganz offensichtlich teilweise Billigschrott in China produziert um es hier unter klangvollem Namen möglichst gewinnträchtig zu verramschen (da ich wie bereits an anderer Stelle geäussert, mal im Service bei einem der 3 großen Elektronik Discounter tätig war, darf ich das mal so ganz frech behaupten).

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 02. Feb 2011, 18:26 bearbeitet]
ta
Inventar
#44 erstellt: 03. Feb 2011, 00:28

P.W.K._Fan schrieb:
Man sollte aber auch erwähnen, das die Industrie nicht die Schuld trägt.
Viel mehr haben die Leute Schuld, die diese Güter von minderer Qualität konsumieren.
Das Problem ist, das die Menschen nicht für einen Artikel sparen wollen. Was spicht dagegen, für z.b einen Verstärker mal 6 Monate lang zu sparen? Aber nein, lieber wird sich ein billiges Fernost Gerät gekauft und danach fleißig beschwärt
Solange die Leute so denken, wird die Industrie ihren "Plunder" weiterhin so verkaufen können.


Teilweise hast du recht, teilweise ist es IMHO aber auch reine Gier. Es ist ja nicht so, dass die besagten AKG-Kopfhörer mit der Produktionsverlagerung billiger geworden wären. Diese Modelle wurden teilweise über Jahrzehnte in Wien produziert, und wurden auch mit den allgemeinen Lohn- und Preissteigerungen immer teurer. Und ganz plötzlich kommt dann die Verlagerung nach China. Der Anteil der Lohnkosten am Endverkaufspreis schrumpft plötzlich von einem vermutlich deutlich zweistelligen Bereich in einen vermutlich deutlich einstelligen Bereich. Der Preis bleibt gleich, d.h. es wird nur der Gewinn maximiert. Auf Kosten der Qualität und der alten Stammbelegschaft. Für mich drückt so ein Verhalten eine gewisse Verachtung sowohl der Belegschaft als auch der Kunden aus. Hauptsache die Gewinne steigen, mit den Idi**en kann mans ja machen.
Das ist das Problem, was ich mit Hamann habe.


[Beitrag von ta am 03. Feb 2011, 00:35 bearbeitet]
tubescreamer61
Inventar
#45 erstellt: 03. Feb 2011, 07:16
Das sagre ich ja bereits, allerdings liegt die Problematik meines Erachtens nach noch etwas anders: Obwohl die Wirtschaft in vielen europäischen Ländern sich nicht unbedingt in Aufschwung befindet- teilweise sogar stagniert, schreien bei der Aktionärsversammlung die Aktionäre nach Rendite (und wenn sie die nicht erhalten, "wackeln Stühle in der Geschäftsleitung").
Wo aber soll die Rendite denn herkommen (bei steigenden Lohnkosten und sinkenden Absatzzahlen) ?
Evtl. sollten einige Leute mal anfangen umzudenken (damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Teilnehmer diesen Threads).

MfG
Arvid
Blechdackel
Stammgast
#46 erstellt: 03. Feb 2011, 11:32
Blaupunkt und Loewe Opta hatten nie etwas mit Thomson Brandt zu tun.

Und der letztendliche Verkauf von der klassischen U-Elektronik an TCL(China) hat für den neuen Eigner hier nicht viel gebracht.
Thomson sehe ich nur noch als Kleinkram, aber keine Fernseher mehr.

Und wo ist Saba geblieben?
Aber das so nur nebenbei zu dem vorherigen Beitrag von tubescreamer61.

Harman Kardon ist mir noch nie so aufgefallen.
Einer der überlebenden Amerikaner aus der U-Elektronik, der Hifi-Mittelklasse der über die Jahre so manchen großen Namen aufgekauft hat(siehe JBL, AKG, Becker ua.)
Die Klassiker die eben zeitentsprechend sicher solide gebaut sind, kenne ich leider nicht.

Aber ähnlich negatives wie bei AKG hinsichtlich Arbeitsplätze, bekomme ich hier regional auch von Becker(Karlsbad-Ittersbach, Schaidt/Südpfalz) mit.
Schade ich hatte AKG erst im letzten Jahr für mich endeckt.
Da gibt es schon nette Klassiker wie K 340 oder K 240 Sextett.
Aber meine Hauptmarke bei KH wird Beyerdynamic bleiben.

Heiko
tubescreamer61
Inventar
#47 erstellt: 03. Feb 2011, 18:59
@ Blechdackel,
bitte frische mal mein Gedächtniss auf - bei Nordmende in bezug auf Thomson bin ich fast sicher, aber die haben damals in den 80ern noch eine weitere deutsche Marke "übernommen" aber wer`s war weiß ich nicht mehr genau (ich nahm an das es Loewe war). Es muß auf jeden Fall ein Hersteller gewesen sein, der auf dem Color-TV Sektor stärker "bemüht" war als auf dem Audio Sektor.

Und was ist aus Saba geworden? Ich nahm immer an, das deren TV Sparte ebenfalls nach China gegangen ist.

MfG
Arvid

P.s.: Thomson war ja eigentlich auf dem Audio Sektor nie so umtriebig, wohl aber auf dem TV Sektor.
cr
Moderator
#48 erstellt: 03. Feb 2011, 21:17
DUAL wurde von Thomson übernommen, zumindest als Marke.
Ist doch inzwischen oft so, dass man die Marke nutzt, um irgendwas zu verkaufen, dass mit dem ursprünglichen Unternehmen rein nichts mehr zu tun hat:
Akai, Revox, AEG fallen mir spontan ein.

Aiwa wurde von Sony übernommen und die Marke verschwand. Sanyo dürfte auch verschwinden (von Panasonic übernommen).

Sansui als Marke noch existent?
Luxman?
tsieg-ifih
Gesperrt
#49 erstellt: 03. Feb 2011, 22:18

Ist doch inzwischen oft so, dass man die Marke nutzt, um irgendwas zu verkaufen, dass mit dem ursprünglichen Unternehmen rein nichts mehr zu tun hat:
Akai, Revox, AEG fallen mir spontan ein.

Telefunken habe ich neulich sogar wieder gesehen, ich dachte die wären versenkt, fehlt noch Nordmende, Wega, *koppkratz* was noch?
tubescreamer61
Inventar
#50 erstellt: 03. Feb 2011, 22:54
Asche auf mein Haupt, was bin ich hinter`m Mond - ich dachte die Rechte an der Marke Dual liegen immer noch bei Schneider (aber das scheint ja mittlerweile auch "Vergangenheit" zu sein).
Ich glaub` fast, "China" fängt in meinem Wohnzimmer an - hoffentlich brauch ich nicht bald ein Visum um meine Wohnung zu betreten.

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 03. Feb 2011, 23:00 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#51 erstellt: 03. Feb 2011, 23:27

Ich glaub` fast, "China" fängt in meinem Wohnzimmer an - hoffentlich brauch ich nicht bald ein Visum um meine Wohnung zu betreten.

Du brauchst kein Visum, seit das Zeug hier gekauft wird gilt Daueraufenthaltsrecht.
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