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Alt VS. High End und trozdem kaum ein Unterschied? (5500€ Neu VS. 200€ gebraucht)

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de_ko
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Feb 2011, 17:15
Hallo Ihr lieben!

Ich bin im Grunde ein totaler Neuling und grade einmal am Anfang dieser Leidenschaft.
Viel gehört habe ich noch nicht und als „überglücklich“ würde ich mich mit meinen derzeitigen LS nicht bezeichnen.
Trotzdem habe ich eine gewichtige Frage, die sich mir schon den ganzen Tag aufdrängt!!!

Heute stand ein Besuch um Media Markt an, da es sich um einen Referenzmarkt handelt, haben die dort auch eine extra High End Abteilung. Der Raum ist zwar nicht sonderlich groß, aber Akustisch zumindest im Ansatz optimiert (Absorber usw.).
Meine Wahl für das Probehören viel auf die Heco The Statement und dem Magnat RV2 Röhren Amp. Als Zuspieler diente auch ein SA CD Player von Magnat mit Röhrenvorstufe.

Zunächst war ich aber etwas ernüchtert über den Klang, denn zuhause habe ich immerhin grade mal einen Yamaha AX 592 als Amp. Und die Yamaha NS G40 MKII mit Ergänzung durch zwei Elektro Voice T35 Hochtöner (zusätzlich).

Der Eindruck wollte nicht weichen, dass meine Konstellation zuhause nur wenig nachhängt.
Bitte versteht mich nicht falsch, die Heco sind irre und auch echt sehr gut! Nur abgesehen vom Bass kann ich nicht wirklich viel Steigerung erkennen. Ich behaupte sogar, dass ich durch die legendären T35 ein viel echteres Bild erziele als die The Statement.

Der Abstand ist ähnlich wie im Märchenmarkt.
Weil meine Frau mich auch ansah, als wäre ich nun völlig durchgebrannt, möchte ich ausdrücklich sagen, dass mein Gehör noch sehr gut arbeitet.

Also zu der eigentlichen Hauptfrage:

Sind die Unterschiede wirklich so gering? Ich meine der Bass der Heco ist einfach um einiges besser, da er mehr Druck und Präsenz hat, jedoch hält sich das alles in Grenzen.
Das einzige wo sich sicher Welten auftun würden, sind Lautstärken jenseits der Zimmerlautstärke (wirklich jenseits), so pegelfest ist meine Anlage unter Granite nicht.

Nun bin ich Morgen wieder dort und auch wenn es bei mir immer anders klingen wird, werde ich noch mal mit meinen eigenen CD´s testen.

Aber was meint Ihr? Nehme ich das richtig wahr oder komme ich doch von einem anderen Stern (bezüglich der Größe von den Unterschieden)


[Beitrag von de_ko am 18. Feb 2011, 17:17 bearbeitet]
schlagerbummel
Stammgast
#2 erstellt: 18. Feb 2011, 17:35
hallo

Vielleicht hilft es dir ja, wenn du die Anlage mal mit der dir vertrauten Musik hörst.

Ansonsten kannst du auch deinen Hörraum nicht mit einem anderen vergleichen.
Du müsstest schon die Anlage bei Dir hören, um vergleichen zu können.

LG, Armin
de_ko
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Feb 2011, 17:57
Ok das würde das subjektive vorerst beantworten.
Nur wie sehen es denn die Meisten?

Sind es wirklich immer Welten zwischen den LS? Oder sind es die Feinheiten wie Bühnenaufbau oder Pegelfestigkeit?

Ich bin wirklich gespannt, wie sich das ganze mit vertrauter Musik anhört
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 18. Feb 2011, 18:30
Am Preis kann man das nicht festmachen.

Meine Elac CL-132 haben gerade mal 1200€ das Paar gekostet und ich habe bisher keine wirklich besseren Kompakt-LS gehört.

Ich denke, dass ab der Klasse um 1000€ (bei Kompakt-LS) schon sehr viel Potential vorhanden ist und die Unterschiede mit weiter steigendem Preis immer geringer werden.

MfG
Haakon
weimaraner
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Feb 2011, 18:45
Hallo,

es sind nicht immer Welten welche zwischen den Lautsprechern liegen,
aber manchmal liegt schon einiges dazwischen.

Dies ist auch nicht immer am Preis auszumachen,
ich wurde schon von Lautsprechern enttäuscht welche ein vielfaches der Statement kosten,

aber ich bin auch schon von "Kleinkram" positiv überrascht worden.

Gruss
DJ_Bummbumm
Inventar
#6 erstellt: 18. Feb 2011, 19:11
Auch wenn ich selbst davon nicht mal andeutungsweise träumen kann:

5500€ sind noch kein High-End, solange es auch Boxen für 30.000€, 100.000€, 300.000€ gibt

Mit welcher Musik hast Du denn getestet? Standard?

BB
de_ko
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Feb 2011, 20:10
Angesichts der Tatsache, dass ich für meine gebrauchte knapp 200 ausgegeben habe, träume ich auch nur von den Sternen! Oder doch nicht???

Musik war mir unbekannt gewesen, aber sehr detailreich und schön, auch Santana und Co. waren mit liveaufnahmen dabei.

Auch wenn meine Raumakustik nicht die gleiche ist; ich denke durchaus wenigstens subjektiv einen Unterschied feststellen zu können.

Bis jetzt bleibt der erquickende Eindruck, dass auch die unscheinbaren Yamaha Komponenten viel Leisten.

Nun bleibt mir nur noch bis Morgen zu warten oder notfalls bis Montag um dann mit meiner eigenen Musik mal zu testen.
Bei mir werde ich das nicht testen können, da mir die 5500€ fehlen; ist der Preis denn angemessen für die Statement und Magnat RV2 ?
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 19. Feb 2011, 06:07

de_ko schrieb:
ist der Preis denn angemessen für die Statement und Magnat RV2 ?


Hallo de_ko,

ich würde die Fragestellungen gar nicht so sehr an der Kombination aus der Heco Statement und dem Magnat RV-2 festmachen. Ich konnte diese Kombination auch schon in zwei Märkten hören und halte sie einfach für unpassend. Mein Eindruck davon war auch der, dass sie gemessen an der Performance überteuert sein müsse. Allerdings halte ich sowohl die Statement für gute Boxen in Räumen > 35 qm und den Magnat RV-2 für einen guten Verstärker. Wenn er denn zu den Boxen passt. Was ich dabei nicht für gegeben halte.


de_ko schrieb:
Musik war mir unbekannt gewesen



de_ko schrieb:
Auch wenn meine Raumakustik nicht die gleiche



de_ko schrieb:
Nun bleibt mir nur noch bis Morgen zu warten oder notfalls bis Montag um dann mit meiner eigenen Musik mal zu testen. Bei mir werde ich das nicht testen können, da mir die 5500€ fehlen


Mit der eigenen Musik zu testen, ist ein erster Schritt. Zwei Anlagen - unabhängig von deren Preisdifferenz - in verschiedenen Räumen zu "vergleichen" halte ich für überflüssig.

Ich erlaube mir jedoch davon auszugehen, dass in Deinem System aus Yamaha NS-G 40 Mk II und Yamaha AX-592 (Womit spielst Du Deine Musik ab? Falls Files, welche Qualität?) sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten enthalten sind.

Um auf den Threadtitel einzugehen: Alt und gut kombiniert kann besser klingen, als neues High-End (sofern in diesem Bsp. gegeben) in schlechter Kombination.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 19. Feb 2011, 06:14 bearbeitet]
Boomy
Stammgast
#9 erstellt: 19. Feb 2011, 08:21
Um es vielleicht mal auf den Punkt zu bringen:

Boxen verschiedener Hersteller klingen nicht besser oder schlechter: für jeden einzelnen eben nur anders .

Das hat auch nicht immer etwas mit teuer oder preiswert (billig) zutun.

Ist aber nur meine pers. Meinung

Boomy
de_ko
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Feb 2011, 10:21
Ich gehe mal davon aus, dass es genau das ist, warum ich noch ein Grünschnabel bin
Es ist vielleicht überflüssig in zwei verschiedenen Räumen zu testen, aber mich interessiert der Klang bestimmter Stücke. Manchmal erscheint mir mein Bass zu „Wummernd“ und bei anderen ist er bei dem gleichen Pegel perfekt (vielleicht etwas zu schwach).
Daher, wenn es an der Aufnahme liegt, würde es ja auch so, respektive so ähnlich im Märchenmarkt klingen.

Was den Klang meiner Konstellation angeht, so muss ich auch wirklich sagen, dass die beiden T35 einfach einen Unterschied wie Tag und Nacht herbeirufen. Das wird es wohl auch sein, warum man im Internet immer wieder „die legendären T35“ liest. Zwar gab es wegen meiner Idee einfach ein paar davon auf meine bestehenden LS zu packen viel Kritik, doch trotz alledem klingt es.
Vorher wusste ich noch gar nicht was mit „Bühne“ gemeint ist, aber jetzt höre ich es total.

Zwar schaffe ich es heute nicht mehr mit meiner Musik zum MM zu fahren, doch Montag kommt ja auch noch. Zwar habe ich verstanden, dass es 1. Total subjektiv sein kann, was besser klingt und 2. Die Umstände zu große Unterschiede aufweisen um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen.

Lg
Deko

PS: Ich werd aber noch mal meine neuen Eindrücke schildern.

PPS: Ich höre meistens orig. CD´s und wenn MP3, dann lossless oder halt alles was gut klingt.
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 19. Feb 2011, 14:27

de_ko schrieb:
Daher, wenn es an der Aufnahme liegt, würde es ja auch so, respektive so ähnlich im Märchenmarkt klingen.


Folgende Einflüsse kommen in den Studios im Elektrofachmarkt meist klangmindernd hinzu:

1. Boxen stehen auf Holzpodesten, die innen hohl sind.
2. Die Studios haben Metallregale, Holz- und Glaswände.
3. Häufig läuft ein Lüfter.

Die Punkte 1. und 2. können auch "Wummern" verursachen.
de_ko
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Feb 2011, 14:54
Die LS stehen auf Spikes, vielleicht ändert das ja etwas?

Das mit den Wummernden Bässen bezog sich auch auf meine LS.
Es ist aber nur bei manchen Stücken und ich möchte das noch austesten ob es bei den The Statment auch so klingt, oder ob es bestimmte Freq. sind die bei mir diesen Effekt hervorrufen.

Aber wegen dem "unsinnigen" Vergleich: Die Bässe von den TS sind dev. besser.
Joe-Han
Inventar
#13 erstellt: 19. Feb 2011, 15:07

Boomy schrieb:

Boxen verschiedener Hersteller klingen nicht besser oder schlechter: für jeden einzelnen eben nur anders .

Würde ich so nicht unterschreiben. Es gibt ja u.a. mit dem Klirrfaktor bzw. harmonische Verzerrung ein echtes Maß, wie sauber die Boxen spielen. Und das mal ganz unabhängig, wie sie abgestimmt sind, wie linear oder unlinear der Frequenzverlauf ist.
Ab einer gewissen Preisklasse lassen sich die Hersteller z.T. schon sehr viel einfallen, um eine möglichst signaltreue Wiedergabe zu erreichen und den negativen Einfluss von verwendeten Materialien und Aufbau möglichst gering zu halten.
Als Beispiel seien nur mal gewisse Massenträgheiten der Membranen incl. Aufhängung und Magnetsystem, Eigenresonanzen der Gehäuse, Windgeräusche bei Bassreflexkonstruktionen etc. genannt, die es bei idealen Schallwandlern zu minimieren gilt.
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 19. Feb 2011, 17:50

de_ko schrieb:
Die LS stehen auf Spikes, vielleicht ändert das ja etwas?

...



Übertriebener Bass und Spikes? Lass mich raten, du hast Parkett oder sowas in der Art. Spikes sind für Teppich gedacht um den Bass nicht zu sehr zu bedämpfen...

Auch spielt der Abstand von der Wand eine Rolle bei Boxen...je näher die an der Wand oder gar in einer Ecke stehen, desto übertriebener wird der Bass.
de_ko
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 19. Feb 2011, 18:07

germi1982 schrieb:


Übertriebener Bass und Spikes? Lass mich raten, du hast Parkett oder sowas in der Art. Spikes sind für Teppich gedacht um den Bass nicht zu sehr zu bedämpfen...

Auch spielt der Abstand von der Wand eine Rolle bei Boxen...je näher die an der Wand oder gar in einer Ecke stehen, desto übertriebener wird der Bass.



Oh Sorry!
Ich meine die Heco LS im Märchenmarkt, die stehen auf Spikes, weil Du ja meintest das die auf holen Boden stehen könnten... ich sollte öfter Zitate machen...

Meine Yammis stehen gute 60cm weit weg, auch wenn das vielleicht wenig ist, aber es geht.
Vielleicht könnte ich ja auch einen Sub. kaufen um die Schwäche der Yamaha auszugleichen? Aber mein Amp. spielt keine 4 Kanäle, wenn 4 Ohm angeschlossen ist. Könnte ich dann nicht den Sup einfach so mit anschließen, wie die T35 auch?
Netzferatu
Stammgast
#16 erstellt: 26. Feb 2011, 18:16
Moin!

Die Idee mit dem Sub ist ne gute. Wenn dir alles ausser dem Bass an den Boxen gefällt, sollte das brauchbare Ergebnisse liefern.
Wichtig ist, dass du einen Aktivsubwoofer mit Hochpegeleingängen kaufst.
Diese werden wie ein passr Lautsprecher angeschlossen - also mit normalen LS-Kabeln. Am Sub sind dann wiederum LS-Ausgänge wo die Yammies drankommen. Im Sub ist eine Hochpassweiche drin, die deine LS von den tiefen Frequenzen befreit, da diese dann ja vom Sub übernommen werden.
Mit der eingebauten Endstufe kannst du ihn dann passend zu deinem System einpegeln und dein Verstärker wird nicht zusätzlich belastet.
Generell ist die Aufstellung bei Subwoofern, entgegen der landläufigen Meinung, sehr wichtig. Ausserdem hat man lieber zwei kleine, als einen riesigen. Durch geschickte Aufstellung der beiden kann man dann Dröhnen minimieren.

Zu Unterschieden bei LS:
Ich finde, man kann bis zu einer gewissen Qualitätsklasse (Bewusst nicht "Preisklasse") schon von besser, oder schlechter reden. Eben wegen dem schon genannten Klirr, den Gehäuseresonanzen und einem relativ ebenen Frequenzverlauf. Ab einer bestimmten Qualität ist es dann IMHO hauptsächlich Geschmackssache. Meine LS haben z.B. wohl einen kleinen Bauch um die 60 Hertz - klingt für mich wunderbar, andere mögens vielleicht nicht.


Gruß,

Daniel
Z25
Inventar
#17 erstellt: 26. Feb 2011, 18:46

Netzferatu schrieb:
Moin!

Die Idee mit dem Sub ist ne gute. Wenn dir alles ausser dem Bass an den Boxen gefällt, sollte das brauchbare Ergebnisse liefern.
Wichtig ist, dass du einen Aktivsubwoofer mit Hochpegeleingängen kaufst.
Diese werden wie ein passr Lautsprecher angeschlossen - also mit normalen LS-Kabeln. Am Sub sind dann wiederum LS-Ausgänge wo die Yammies drankommen. Im Sub ist eine Hochpassweiche drin, die deine LS von den tiefen Frequenzen befreit, da diese dann ja vom Sub übernommen werden.
Mit der eingebauten Endstufe kannst du ihn dann passend zu deinem System einpegeln und dein Verstärker wird nicht zusätzlich belastet.
Generell ist die Aufstellung bei Subwoofern, entgegen der landläufigen Meinung, sehr wichtig. Ausserdem hat man lieber zwei kleine, als einen riesigen. Durch geschickte Aufstellung der beiden kann man dann Dröhnen minimieren.

Zu Unterschieden bei LS:
Ich finde, man kann bis zu einer gewissen Qualitätsklasse (Bewusst nicht "Preisklasse") schon von besser, oder schlechter reden. Eben wegen dem schon genannten Klirr, den Gehäuseresonanzen und einem relativ ebenen Frequenzverlauf. Ab einer bestimmten Qualität ist es dann IMHO hauptsächlich Geschmackssache. Meine LS haben z.B. wohl einen kleinen Bauch um die 60 Hertz - klingt für mich wunderbar, andere mögens vielleicht nicht.


Gruß,

Daniel


Vorsicht! Das stimmt so nicht.......
weimaraner
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 27. Feb 2011, 08:59

Z25 schrieb:

Vorsicht! Das stimmt so nicht.......


Dann klär das doch bitte auf.



Netzferatu schrieb:
Am Sub sind dann wiederum LS-Ausgänge wo die Yammies drankommen. Im Sub ist eine Hochpassweiche drin, die deine LS von den tiefen Frequenzen befreit, da diese dann ja vom Sub übernommen werden.


Hallo,

bei den meisten Aktivsubwoofern wird bei den Anschlüssen durch die Lautsprecherein und Ausgängen das Signal ungefiltert durchgeschleift,
also nicht nach unten gekappt.

Dies ist meist nur der Low Level Sektion zugeschrieben,
hier muss der Subwoofer zwischen Vor-Endstufe (auftrennbarer Verstärker) eingeschliffen werden um den Hochpassfilter nutzen zu können.

Gruss
lumi1
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Feb 2011, 09:45
Moin..

Also die Statement wären eine der wenigen HiFi-LS, welche ich mir noch neu heute kaufen würde, wenn überhaupt.
Sie klingen wirklich gut, zumindest nach meinem Emfinden.
Aber das wichtigste, ich empfinde sie wirklich in Relation zum gebotenen "preiswert".

Zu Deinem Hörvergleich;
sicher, es ist suboptimal zwischen Deinem Raum und dem dazu mehr recht als schlecht vergleichbaren MediaMarkt absolute Rückschlüsse ziehen zu wolle.

Erschwerdend kommt aber noch hinzu, und jetzt werden mich die "HighEnder" und TubeFreaks hier evtl. steinigen, dass sie diese LS mit einer klirrenden, schwachbrüstigen Steinzeit-Pentode vorführen.
Vergiss mal die Tesberichte der Schwurbel-Presse, und das wahrscheinliche Gelaber im MediaMarkt.
Die stellen diesen Röhrenkasten hin, weil Magnat sein Image wieder aufpolieren will, nun mit alter Röhren-Esoterik, und, weil sie es müssen; nebenan wartet Magnat-"CarHifi", das hilft da.

SO kannst Du, erst recht im Vergleich zu Deinem Yammi, keine Rückschlüsse objektiv ziehen.
Nimm nicht nur Deine CD's mit, sondern am besten gleich Deinen AX-592 dazu.
So nen wirklich guten Vollverstärker wirst Du wahrscheinlich im ganzen MediaMarkt heute nicht finden.
DANN wirst Du erstmal merken, was in den LS steckt, auch im suboptimalen MediRaum.

EDIT:

Der Abstand ist ähnlich wie im Märchenmarkt.
Weil meine Frau mich auch ansah, als wäre ich nun völlig durchgebrannt, möchte ich ausdrücklich sagen, dass mein Gehör noch sehr gut arbeitet.

Also zu der eigentlichen Hauptfrage:

Sind die Unterschiede wirklich so gering? Ich meine der Bass der Heco ist einfach um einiges besser, da er mehr Druck und Präsenz hat, jedoch hält sich das alles in Grenzen.
Das einzige wo sich sicher Welten auftun würden, sind Lautstärken jenseits der Zimmerlautstärke (wirklich jenseits), so pegelfest ist meine Anlage unter Granite nicht.

Nun bin ich Morgen wieder dort und auch wenn es bei mir immer anders klingen wird, werde ich noch mal mit meinen eigenen CD´s testen.

Aber was meint Ihr? Nehme ich das richtig wahr oder komme ich doch von einem anderen Stern (bezüglich der Größe von den Unterschieden)

Du nimmst das alles richtig wahr..!
Das problem ist der "ach so herrlich warme Röhrenamp"; etwas betont wahrscheinlich im Grundton bereich, dazu schwachbrüstig, und bei höheren Pegeln moch mehr klirr.

Wenn Deine Frau erstmal die Kombi 592/Statement hören würde, denkt sie auch nicht mehr, du wärst durchgebrannt.
Und Du weißt dann auch wirklich, wie pegelfest die Statements wirklich sein KÖNNEN, wenn sie richtig mit dem Yammi gefüttert werden.

(Arrogant wie ich bin, nach erfolgreicher Hörsession bitte Danksagung per PM an mich. Ich sammel die so gerne.. )



MfG.


[Beitrag von lumi1 am 27. Feb 2011, 09:56 bearbeitet]
Z25
Inventar
#20 erstellt: 27. Feb 2011, 09:57

weimaraner schrieb:

Z25 schrieb:

Vorsicht! Das stimmt so nicht.......


Dann klär das doch bitte auf.





Einen aktiven Subwoofer an die LS-Ausgänge des Verstärkers anschließen mach welchen Sinn?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 27. Feb 2011, 10:06

Z25 schrieb:
Einen aktiven Subwoofer an die LS-Ausgänge des Verstärkers anschließen mach welchen Sinn?


Den Subwoofer nutzen zu können falls am Amp weder Sub out noch Pre Out vorhanden sind.
Z25
Inventar
#22 erstellt: 27. Feb 2011, 10:08
Ja?! War mir echt nicht bewusst, dass so was geht........ Man lernt nie aus.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 27. Feb 2011, 10:15
Wie gesagt,
der Subwoofer muss dazu Hochpegeleingänge besitzen,
was mittlerweile die meisten auch anbieten,
um es so betreiben zu können.

Gruss
Z25
Inventar
#24 erstellt: 27. Feb 2011, 10:17
Also unter Hochpegeleingängen verstehe ich RCA-Buchsen für CDP, Tape, Tuner im Gegensatz zu nicht Hochpegeleingängen für den Plattenspieler........ Vielleicht daher das Missverständnis.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 27. Feb 2011, 10:28
http://www.areadvd.d..._sub_anschluesse.jpg

Die Cinch Line Eingänge sind Low Level Eingänge,
die Lautsprechereingänge High Level.

Vllt solltest du deine "Vorstellung" noch einmal überdenken.

Gruss
Z25
Inventar
#26 erstellt: 27. Feb 2011, 10:30
War mir nicht bewusst. Ich überdenke......
de_ko
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 27. Feb 2011, 11:43
Hi,

erst Mal vielen Dank für die weiteren Antworten!
Bisher habe ich es nicht geschafft wieder in den MM zu fahren, zum Leidwesen des Verkäufers, bei dem schon die Kasse geklingelt hat.

Der AX 592 hat ja 4 LS Ausgänge, jedoch steht in der Anleitung, dass man bei der Verwendung von 4 Ohm LS nicht A u. B zusammen laufen lassen soll. Daher wäre ein Sub mit extra Ausgängen am besten, so ein 2.1 System richtig? Ich hätte den Sub auch gerne passiv, damit ich den Amp. so weiter nutzen kann (finde den echt sehr gut), obwohl am ihn auftrennen kann.

@ lumi1

Ich sag auch jetzt schon mal danke, denn diese Idee ist echt sehr gut!!! Dann werde ich mir den AX mal unter den Arm klemmen und losrennen
weimaraner
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 27. Feb 2011, 12:09

de_ko schrieb:

Der AX 592 hat ja 4 LS Ausgänge, jedoch steht in der Anleitung, dass man bei der Verwendung von 4 Ohm LS nicht A u. B zusammen laufen lassen soll.

Hallo,

du benutzt doch gar keine 2 Paar Lautsprecher,oder??

Den AKTIVEN Sub kannst du an den B Ausgang klemmen ,
er hat keinen Einfluss auf den Yamaha da der Sub eine eigene Endstufe besitzt und keinerlei Belastung für den Verstärker darstellt im Gegensatz zu einem PASSIVEN Subwoofer welchen du ohne Frequenzweiche und ohne weitere Belastung des Verstärkers gar nicht betreiben könntest.

Vergiss diese Passivgeschichte am besten ganz schnell,
den Yamaha brauchst du ja weiterhin für deine Frontlautsprecher,

du benutzt mit einem aktiven Subwoofer alles wie gehabt,
den Pegel des Subwoofers regelst du einmal auf dein System ein,
dann hat sich das in der Regel.

de_ko schrieb:
Ich hätte den Sub auch gerne passiv, damit ich den Amp. so weiter nutzen kann (finde den echt sehr gut), obwohl am ihn auftrennen kann.



Wie gesagt,mit einem Aktiven kannst du deinen Amp weiter nutzen.
Falls der Aktive Subwoofer Low Level in und Outs besitzt schleifst du ihn beim auftrennbaren Amp dazwischen,
falls der Sub einen Hochpassfilter besitzt werden nun deine Hauptlautsprecher in dem Bereich entlastet in welchem der Sub spielt,
es werden also diverse Raummoden nicht so stark angeregt.

Gruss
Chohy
Inventar
#29 erstellt: 27. Feb 2011, 14:07
@de-ko

Du kannst mit einem Aktiven Sub deinen Verstärker problemlose weiterbenutzen...

Das mit den A+B bezieht sich nur darauf, dass bei Parallelschaltung von 2 4ohm Lautsprechern die Minimal-Impedanz auf 2Ohm sinkt und dir den Verstärker grillt

Die Hochpegeleingänge des aktiven Subs haben aber mehrere hundert Ohm oder sogar kOhm eingangswiderstand, sie lesen das Signal also nur mit und belasten den Verstärker nicht zusätzlich.

Und da deine Vorstufe auftrennbar ist kannst du den Sub wunderbar dazwischen einschleifen oder die B-Klemmen benutzen

Bei einem passiven würde zudem die Frequenzweiche fehlen und die evtl. Entzerrung --> hört sich einfach grausam (evtl. wird auch der Verstärker "gegrillt" :D) an, falls an den Verstärker angeschlossen und keine extra Sub Endstufe verwenden wird

--> Go active


[Beitrag von Chohy am 28. Feb 2011, 12:01 bearbeitet]
Netzferatu
Stammgast
#30 erstellt: 28. Feb 2011, 11:59
Moin!

Wenn dein Verstärker auftrennbar ist - umso besser!
Falls der Sub dann einen Hochpass drin hat, entlastest du deinen Yamaha sogar noch indem er die tiefen Frequenzen nicht mehr Verstärken muss.

Das Anschlussfeld eines gut ausgestatteten Aktiv-Subs könnte so aussehen:

http://extreme.pcgam...bwoofer-dscf0032.jpg

Das soll jetzt keine Empfehlung für einen Canton-Sub sein. War nur grad das beste Bild, was ich gefunden hab...

Den passiven schlag dir besser wieder aus dem Kopf. Da kann man nichts einstellen - das funktioniert nur, wenn der Sub genau für dich, deinen Raum und deine LS entwickelt wurde. Und selbst dann erzielst du mit einem aktiven bessere Ergebnisse, da er deinen (Haupt-)Verstärker entlastet/ bzw. nicht zusätzlich belastet.
Aktiv bedeutet ja nur, dass der Sub "sich selbst verstärkt". Für alle anderen LS brauchst du nach wie vor deinen Yamaha.

@Z25
Da sieht man auch gut den Unterschied zwischen High- und Lowlevel... ;-)



Gruß,

Daniel
roedert
Stammgast
#31 erstellt: 28. Feb 2011, 12:58
Die Technik von Lautsprecher und Verstärker hat sich in den letzten Jahren (man kann schon fast sagen 15-20 Jahren) im Stereo-Bereich nicht mehr grundlegend geändert. Ein guter Lautsprecher von damals kann durchaus mit einem guten Lautsprecher von heute mithalten - bei den Verstärkern ist dies ebenso.
Dennoch gibt es (damals wie heute) große Unterschide bei den Lautsprechern - die durch ihre Größe, Konstruktion (und auch den Preis) bedingt sind.
Und ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Raumakustik - deswegen ist ein Vergleich des HiFi-Studios, des Mediamarktes oder wer auch immer und zu Hause nur schwer möglich.

Gruß Tilo
de_ko
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Feb 2011, 16:52
Also erst Mal Ultra vielen Dank!

Was mir aber aufgefallen ist, dass ich nicht sehr Laut hören kann…
Zwar brauch ich das auch nicht, aber dann klingt es etwas breiiger und die Ev Hochtöner werden zu stark! Die sind zwar regelbar, nur wozu… die Nachbarn bedanken sich schon bei dem geringsten Lautstärken.
Also mehr Druck von den Yammis hätte ich mir schon gewünscht, aber ich spare und dann kommt mal was zum Toppen in mein Wohnzimmer, auch wenn es noch ein paar Jährchen sein werden.

Ich habe auch noch ein neues Thema gemacht, weil ich die LS verändern will, vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich???

Link: http://www.hifi-foru...read=1209&postID=1#1


[Beitrag von de_ko am 28. Feb 2011, 16:53 bearbeitet]
Z25
Inventar
#33 erstellt: 28. Feb 2011, 18:51

Netzferatu schrieb:


@Z25
Da sieht man auch gut den Unterschied zwischen High- und Lowlevel... ;-)



Gruß,

Daniel


Kann gut sein, ich hatte nur Dinge im Hinterkopf, die älter als aktive Subwoofer in weiter Verbreitung sind.
germi1982
Moderator
#34 erstellt: 28. Feb 2011, 21:35

Z25 schrieb:
Ja?! War mir echt nicht bewusst, dass so was geht........ Man lernt nie aus.



Da der aktive Sub auch keine Last für den Verstärker darstellt, braucht man den bezüglich der Impedanz auch nicht zu berücksichtigen.

Mal die Gebrauchsanweisung von dem Sub der hier an der AV-Anlage hängt. Den kann man nämlich auch so ansteuern, hier wird der allerdings konventionell über Mono-Cinch angesteuert.

http://www.jbl.com/r...0P%20(120V)%20OM.pdf


[Beitrag von germi1982 am 28. Feb 2011, 21:45 bearbeitet]
de_ko
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 09. Mrz 2011, 15:01
Wie wäre es denn zb mit dem Sub???? Der ist von Canton und passiv. Da schieße ich die LS ja an den SUb an! Ist das nicht auch gut?

Link: Canton Sub!
weimaraner
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 09. Mrz 2011, 18:57
Hallo,

bleib bei der aktiven Geschichte,
sonst wirst du nicht glücklich.
Netzferatu
Stammgast
#37 erstellt: 09. Mrz 2011, 22:25
Wie willst du an dem Ding den Pegel an deine Hauptlautsprecher anpassen?
Wenn du nicht sehr niedrige Ansprüche hast, wirst du IMHO mit so etwas nicht glücklich. Wie der Weimaraner schrob...



Gruß,

Daniel
de_ko
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 10. Mrz 2011, 08:05
Danke für Eure Antworten!

Ich denke dann werde ich wohl mal schauen müssen.
Mein Budget beträgt 150€, wobei ich so wenig wie möglich ausgeben will (daher auch die passiv frage )
Aber ich habe ja erwartungen und daher mal schauen, ob ich für 150 einen guten Sub bekomme (gebraucht)

wie wär der hier? Der ist ja auch von Yamaha
Yamaha Sub
Pin]-[eaD
Stammgast
#39 erstellt: 11. Mrz 2011, 09:26
Ich schliess mich der Meinung bzg. der Entwicklung des Audiounterschieds im Preis an. Es gibt Ausnahmen aber meine Erfahrung war immer, das gerade im Budget bis 1000 Euronen sich der Unterschied am meisten bemerkbar macht. Sobald es in den eher weniger bezahlbaren Bereich geht, kommt es immer mehr auf Kleinigkeiten und charakteristische Züge der Ketten und LS an. Da kanns passieren, das die teuerste Kette mit teuren LS vollkommen nach Mist klingt, weil es einfach nicht zusammen passt. Ich betrachte da in gewisser Weise preiswertere LS auch des öfteren als allround-fähiger. Kommt ja auch immer drauf an was du hörst. Nur so als Beispiel. Hatte eine Vor-Endstufen-Kombo von Rotel. Höre gern Klassik, Rock aber auch viel Metal bzw. Industrial Metal. Da haste Blast-Beats und Double-Bass ohne Ende. Sowas kann man über sowas nicht laufen lassen. Das klang vollkommen zu analytisch und nervig. Bin da mit meiner Kombo nun vollkommen zufrieden. Nicht das teuerste aber wirklich bisher für alles tauglich. Yamaha halt Nebenbei, ich für mein Teil rate dir von dem Sub ab. Zumindest hat er mir nicht gefallen. Empfehl dir da eher einen zum Bsp. von Heco im oberen Bereich oder als passiv hatte ich mal einen alten von Teufel bei einem Freund gehört. Ich weis, Teufel ist nicht gerade der Wahnsinn aber die älteren Produkte sind teilweise nicht mal schlecht. Zumindest im Falle wenn es passiv sein soll Über aktive Variaten kann ich mich nicht äussern.
ThorstenHausL
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 11. Mrz 2011, 17:43
deko,

meine pesönliche erfahrung ist das alles mit den lautsprechern steht und fällt. wenn du einen ax 5xx als verstärker hast ist das schon mal gar nicht schlecht, rein elektrotechnisch gesehen sind die unterschiede im übertragungsverhalten von verstärkern gegenüber denen von lsp vernachlässigbar(in erster näherung).

ich höre seit 15 jahren an einem kennwood ka3040r mit verschiedenen selbstgebauten lsps.

wenn du nur wenig ausgeben möchtest und grundsätzliche erfahrungen mit der audiotechnik sammeln willst kann ich dir nur empfehlen dir deine lsps selbst zu bauen.

bist du wirklich gute fertiglautsprecher mit wirklich guten komponenten bekommst must du sehr viel mehr als 200€ oder 2000€ ausgeben.
roy_et
Stammgast
#41 erstellt: 09. Mrz 2012, 21:36

de_ko schrieb:
Und die Yamaha NS G40 MKII ....


Und wenn man diese hat kommt man auch nicht auf die Idee sie zu ersetzen.

Ich habe sämtliche Geräte meiner Anlage sehr oft gewechselt. Schon das dritte TV-Gerät. Audio-Verstärker von Sereo, dann Dolby ProLogic, dann DolbyDigital, heute wieder Stereo. Zu jeder Zeit ein neues Gerät gekauft. Ich hatte seiner Zeit einen CD-Rekorder, dann einen DVD-Rekorder. Dann auch einen analogen, dann einen digitalen, und dann einen HDTV-Satreceiver, und heute natürlich einen mit Festplatte.

Das einzige was bei mir seit vielen Jahren Bestand hat, sind die Yamaha NS G40 Lautsprecher. Es gab nie einen Grund nach was besserem Ausschau zu halten.

Bin aber auch schon sehr alt. - Grüsse
de_ko
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 10. Mrz 2012, 21:33
Ja ich habe die guten Stücke auch noch, nur mein Raum ist einfach zu leer. Kommt Dir der Bass nicht auch etwas dünn und manchmal zu "wummig" vor? Allerdings hatte ich bisher keinen Vergleich zu anderen LS, was es mir sehr schwer macht überhaupt einen Unterschied zu defenieren.

lg
deko
roy_et
Stammgast
#43 erstellt: 10. Mrz 2012, 22:10
Ich muss mal dazusagen, dass ich wohl die Vorgängerversion der Lautsprecher verwende. Also, ohne den Zusatz Mk II in der Typenbezeichnung. Bei mir sind die Abdeckungen komplett eckig, nicht unten abgerundet, wie bei Mk II.
Ich finde den Bass absolut Top. Sehr leise hören ist auch kein Problem. Sie kommen mir manchmal unterdeminsioniert vor. Jede kleinste Bewegung am Lautstärkeregler muss man vorsichtig tätigen. Der Regler stand bisher noch nicht beim halben Drehbereich. - Einfach zu Laut ! Möchte mir nicht ausmalen, was pasiert wenn man voll aufdreht.
Der Bass verleitete mich sogar dazu, beim Dolbydigitalen Filmgenuss komplett auf einen Subwoofer zu verzichten. Obwohl ich es ausprobiert hatte. Den Subwoofer hatte ich nach einiger Zeit des Probierens, wieder sorgfältig verpackt und verkauft.
lgassner
Stammgast
#44 erstellt: 14. Mrz 2012, 13:44

lumi1 schrieb:
Zu Deinem Hörvergleich;
sicher, es ist suboptimal zwischen Deinem Raum und dem dazu mehr recht als schlecht vergleichbaren MediaMarkt absolute Rückschlüsse ziehen zu wolle.

Erschwerdend kommt aber noch hinzu, und jetzt werden mich die "HighEnder" und TubeFreaks hier evtl. steinigen, dass sie diese LS mit einer klirrenden, schwachbrüstigen Steinzeit-Pentode vorführen.
Vergiss mal die Tesberichte der Schwurbel-Presse, und das wahrscheinliche Gelaber im MediaMarkt.
Die stellen diesen Röhrenkasten hin, weil Magnat sein Image wieder aufpolieren will, nun mit alter Röhren-Esoterik, und, weil sie es müssen; nebenan wartet Magnat-"CarHifi", das hilft da.

SO kannst Du, erst recht im Vergleich zu Deinem Yammi, keine Rückschlüsse objektiv ziehen.

[...]

Das problem ist der "ach so herrlich warme Röhrenamp"; etwas betont wahrscheinlich im Grundton bereich, dazu schwachbrüstig, und bei höheren Pegeln moch mehr klirr.

Den Ausführungen von lumi1 stimme ich zu.

Der Threadersteller vergleicht hier einen guten Transistorverstärker mit einem teuren Röhrenverstärker. Natürlich klingt das anders und wenn man den Klang des eigenen Systems gewohnt ist (und da schon was Anständiges stehen hat) dann klingt ein anderes System meist erstmal nicht so gut. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier.

Außerdem musste ich schmunzeln über die beknackte Idee, in einen MediaMarkt zu gehen um sich dann dort einen Röhren-Amp anzuhören. Hat vermutlich zuviel Schwurbel-Presse gelesen und hält Röhre für das Nonplusultra, was aber nicht stimmt. Man kanns ihm nicht verübeln, diese Annahme ist leider weit verbreitet.

Dass sich Lautsprecher in verschiedenen Räumen ganz verschieden anhören ist wird Neueinsteigern meist auch erst schmerzlich bewusst, _nachdem_ sie neue Lautsprecher gekauft haben und sie erstmals daheim ausprobieren. Komisch, das hat sich im Vorführraum irgendwie besser angehört ...


de_ko schrieb:
Ja ich habe die guten Stücke auch noch, nur mein Raum ist einfach zu leer. Kommt Dir der Bass nicht auch etwas dünn und manchmal zu "wummig" vor? Allerdings hatte ich bisher keinen Vergleich zu anderen LS, was es mir sehr schwer macht überhaupt einen Unterschied zu defenieren.

Wenn dein Raum zu leer ist hilft es nicht, auf andere Lautsprecher zu wechseln, die dann wieder in einem Raum stehen der zu leer ist

Mein Tipp: Unterschätze niemals die Raumakustik!


[Beitrag von lgassner am 14. Mrz 2012, 13:49 bearbeitet]
Dr.Who
Inventar
#45 erstellt: 14. Mrz 2012, 21:49
roy et schrieb:

Der Bass verleitete mich sogar dazu, beim Dolbydigitalen Filmgenuss komplett auf einen Subwoofer zu verzichten. Obwohl ich es ausprobiert hatte. Den Subwoofer hatte ich nach einiger Zeit des Probierens, wieder sorgfältig verpackt und verkauft.


Das mach ich seit vielen, vielen Jahren so. Für mich hört es sich so richtiger an. Wobei ich gestehen muss, dass ich schon lange keine Filme mehr über die Anlage hab laufen lassen. Ich höre anlagentechnisch nur noch Musik, am liebsten Großorchester (so eine Kesselpauke hat was).
-mm19-
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 14. Mrz 2012, 22:12
Der Yamaha ist ein Supergerät hab den Ax 596 mit guten zuspielern und Guten LS kann man da eine recht schöne Anlage herum bauen.

zu deinem Basswunsch:
Aktiverwoofer und vom kopfhöereausgang weg ansteuern!

mach ich auch so funktioniert toll kann man mit der Fb auch die Laustärke des Bassls mit steuern.


[Beitrag von -mm19- am 14. Mrz 2012, 22:14 bearbeitet]
puffreis
Stammgast
#47 erstellt: 15. Mrz 2012, 09:20
Eine Anlage, die mit einem schmalbandigen Bassreflex-Subwoofer
unterstützt wird, kann nie und nimmer wie aus einem Guss klingen.
Allein der akustische Tiefpass von 24dB/Oktave bei 100Hz erzeugt eine Gruppenlaufzeit von
etwa 10ms, was nun mal langsam klingt.

Eine Anlage mit einem
- echten Dreiweger mit hoch getrenntem, geschlossenem Bass oder
mit einem
- echten Dreiweger mit hoch getrenntem, bassreflexunterstützten und tiefen Bass

wird immer besser und schneller klingen!
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