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Brumm bei 650 Hz / 10160 Hz; woher kann der kommen?

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Piet999
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Nov 2011, 11:40
Hallo

Seit wir umgezogen sind, habe ich ein paar Effekte, die ich mir nicht erklären kann.

Ich habe über die Hörner (ACR-Eckhorn) mit verschiedenen Verstärkern ein deutliches, störendes Brummen.
Gleiches gilt bei meinen Cabasse Bora in einem anderen Stockwerk.

Und ich habe einen deutlichen, sehr stabilen Peak im Frequenzspektrum um 10150 bis 10160 Hz.

Verstärker (3 verschiedene; alle sind betroffen)
Hänge ich diese vom Netz per USV ab und geh auf Batteriebetrieb, wird der Brumm eher noch lauter, obwohl ich somit keinen Massekontakt mehr habe.
Fass ich mit der Hand an die Verstärkergehäuse wird er noch lauter.
Sind die Chinchbuchsen unbelegt, ist es beinahe unerträglich laut.

Irgendwo strahlt etwas mit diesen beiden Frequenzen.
650 Hz und 1160 Hz. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Vielleicht gibt es etwas, was für diese beiden Frequenzen typisch ist. (Können natürlich auch zwei unterschiedliche Quellen sein.)

Piet
cr
Moderator
#2 erstellt: 08. Nov 2011, 11:48
Schaut nach Brummschleife aus. Ist sie auch da, wenn nur die LS am Verstärker hängen und sonst nichts?
Sind es jetzt 10160 oder oder 1160 Hz?
Was ist, wenn nur Kopfhörer am Verstärker hängen?


[Beitrag von cr am 08. Nov 2011, 11:54 bearbeitet]
Piet999
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 08. Nov 2011, 17:50
Hallo

Die Störung oben rum liegt bei ca. 10160Hz, also über 10 kHz.

Die deutlich hörbare Störung bei 650 Hz ist auch da, wenn keine Quellen angeschlossen sind, dann sogar besonders deutlich. Wenn ich das Gehäuse mit den Fingern berühre, dann wird es deutlich lauter, daher vermute ich, dass ich dann als zusätzliche Antenne wirke.

Mein Kopfhörer (Stax) hängt an den Lautsprecheranschlüssen und zeigt gleiche Probleme. Allerdings nicht so deutlich, wie die Holzhörner, die scheinen leider genau diesen Frequenzbereich sehr zu lieben.

Piet
cr
Moderator
#4 erstellt: 08. Nov 2011, 18:00
10.000 Hz ist ein extrem hoher Ton, der relativ stark da sein muss, dass man ihn hört..........

Wie der nun durch das Netz oder via Luft in den Verstärker als Demodulationsprodukt kommen soll, ist mir rätselhaft. Auch wenn er direkt im Netz wäre, könnte er nicht so stark durch das Netzteil durchschlagen..... Vor allem bei drei verschiedenen Verstärkern.

Ein Fall für Uwe Mettmann.....
stefansb
Inventar
#5 erstellt: 08. Nov 2011, 21:02
Hi,

Wo wohnst du ?

vieleicht hast du einen Hobbyfunker in deiner Nähe oder einen starken Mittelwellenfunkmast.
10.160 kHz entspricht m.w.n. dem 20 m -band.

650 hz wäre Langwellenradio.

gruss stefan
Piet999
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 08. Nov 2011, 21:33
Also wir haben hier oberhalb am Berg gegenüber (Luftlinie ca. 2 km) wirklich zwei riesige Funkmasten stehen.

Das Netz (Stromnetz) kann es nicht sein, da ich ja auch mit abgetrenntem Netz (USV mit Batteriebetrieb) diese Störungen in unveränderter Form habe.

Aber Danke für den Hinweis mit Mittel- und Langwelle. Ich schau mal auf meinem alten Grundig-Satellit, was der so dazu meint.

Ich melde mich wieder.

Piet
WeisserRabe
Inventar
#7 erstellt: 09. Nov 2011, 00:07
kleide deinen Hörraum mal mit Alufolie aus und schau ob es besser wird

(Fotos nicht vergessen )
cr
Moderator
#8 erstellt: 09. Nov 2011, 00:37
Ich kann mir jetzt aber auch nicht vorstellen, dass ein immerhin 2km entfernter Sender jetzt dermaßen massiv in sämtliche Verstärker einstrahlt...
Was machen eigentlich andere Geräte (CD-Player mit Kopfhörer, Fernseher, DVD-Player....)
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 09. Nov 2011, 02:05
Außerdem ist die Aussage von stefansb falsch, dass MW-Sender auf einer Frequenz von 10160 Hz sendet und LW liegt auch nicht bei 650 Hz. Das MW im 20 m Band liegt stimmt im Übrigen auch nicht.
cr
Moderator
#10 erstellt: 09. Nov 2011, 02:10

vieleicht hast du einen Hobbyfunker in deiner Nähe oder einen starken Mittelwellenfunkmast.
10.160 kHz entspricht m.w.n. dem 20 m -band.

650 hz wäre Langwellenradio.


Und 650 Hz ist auch nicht LW-Radio.....
und um 10160 kHz gehts auch nicht...


LW ist 200 bis 300 KHz, MW ist 800 bis 1600 kHz (so ca, die genauen Grenzen habe ich vergessen, zu lange nicht mehr benützt...)
Uwe_Mettmann
Inventar
#11 erstellt: 09. Nov 2011, 02:13

cr schrieb:
Ein Fall für Uwe Mettmann..... :)

Zur Ursache fällt mir da momentan auch nichts Konkretes ein, zumal das Problem ja bei drei verschiedenen Verstärkern auftritt.

@Piet
Treten die Störtöne auch auf, wenn an dem Verstärker nur die Lautsprecher angeschlossen und sonst alle Leitungen vom Verstärker abgezogen sind? Mache diesen Test mit allen drei Verstärkern?

Die drei Verstärker, sind die von verschiedenen Herstellern?

Ist auf dem Haus eine Photovoltaikanalage oder auf einem direkten Nachbarhaus?

Tritt das Problem besonders zu bestimmten Tageszeiten in Erscheinung?


Gruß

Uwe
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