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Wie lange hält eure Elektronik?

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Autor
Beitrag
allomo
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:20
Hi erst mal

Mich würde mal interessieren, wie lange eure Geräte (also Verstärker, CD Spieler, etc.) schon halten.
Die Idee, das zu fragen ist mir gekommen, als ich vor einiger Zeit einen Bericht über "Geplante Obsoleszenz" auf ARTE gesehen habe.
Ich freue mich auf Antworten und - Wer weiß? - vielleicht schaffen wir es bis ganz nach oben


Jetzt zum eigentlichen Thema:
Der Harman Kardon HK 3300 (Verstärker) und CD Spieler HD 7300 meines Vaters laufen seit gut 25 Jahren problemlos
disco_stu1
Inventar
#2 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:30
Bin jetzt 26 Jahre und kann mich nicht an einen Defekt eines HiFi Geräts erinnern.
Bei Druckern kann ich den programmierten Tod nach 2 Jahren nur bestätigen. ( Familie und Freunde )
allomo
Stammgast
#3 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:36
Freut mich für dich.
Aber die Qualität soll ja immer schlechter werden...
audiojck
Inventar
#4 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:36
Ich habe hier auch noch eine rund 30 Jahre alte Technics Stufe stehen. Läuft wie am ersten Tag.
Das.Froeschle
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:38
Receiver Marantz 2230, BJ 1974. Problemlos.
xutl
Inventar
#6 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:40

allomo schrieb:
Aber die Qualität soll ja immer schlechter werden...

Was meinst Du damit?

Bitte etwas genauer.
allomo
Stammgast
#7 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:40
Habe hier eine interessante Seite gefunden: klick
audiojck
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:43
Es wird immer weniger repariert. Selbst eine defekte Schmelzsicherung ist dann schonmal ein wirtschaftlicher Totalschaden.
allomo
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:45
Vor allem weil sich eine Reperatur oftmals einfach nicht lohnt, weil Ersatzteile vollkommen überteuert verkauft werden
slayer666
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:46
Meinen Verstärker, Denon PMA 860, habe ich mir 1991 gekauft. keinen Defekt bisher. Dieser Kauf hat sich gelohnt. Meine Dynaudio Contour 1.3 habe ich seit circa 1994, habe aber ein Basschassis wechseln müssen weil mein damaliger Mitbewohner den zerstört hat.
audiojck
Inventar
#11 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:49
Aktuell eher ein Thema sind wohl eher die schnell wechselnden Übertragungsstandards. Wenn man auf der Höhe der Zeit sein will muss man ja alle 2 Jahre einen neuen Receiver kaufen. Auch reines Marketing.
allomo
Stammgast
#12 erstellt: 31. Mrz 2012, 16:54
Da sind meiner Meinung nach auch die Kunden schuld. Denn sie sind es doch, die immer besser wollen und das vermeintlich bessere letztendlich kaufen
HIFIHobby
Stammgast
#13 erstellt: 31. Mrz 2012, 17:49
Hallo
Ich hatte bis jetzt 5 defekte Geräte,die aber alle wieder funktionieren!(klopfe aufs Holz)
-Subwoofer nach ca.4 Jahren Garantiefall (fehlerhafte Elkos/Platine)
-Satreceiver nach ca. 3 Jahren selbst reparieren lassen ( Netzteil Elkos)
-DVD-PLAYER nach ca. 3 Jahren selbst reparieren lassen (Lasereinheit)
-2*XBOX 360 beides mal Garantiefall (Ring of dead)
Habe aber ein CD-Player von Pioneer, der 20 J ahre alt wird und er funktioniert noch
einwandfrei.
Meine Meinung:
Die Qualität lässt nach aber dabei sind DIE MEISTEN HIER mitschuldig,
die Geiz ist Geil Mentalität hat auch ihre Schattenseiten.
Gruss
Alex

Michael_KR
Stammgast
#14 erstellt: 31. Mrz 2012, 17:49

allomo schrieb:
Hi erst mal
Mich würde mal interessieren, wie lange eure Geräte (also Verstärker, CD Spieler, etc.) schon halten.
Die Idee, das zu fragen ist mir gekommen, als ich vor einiger Zeit einen Bericht über "Geplante Obsoleszenz" auf ARTE gesehen habe.
Ich freue mich auf Antworten und - Wer weiß? - vielleicht schaffen wir es bis ganz nach oben
Jetzt zum eigentlichen Thema:
Der Harman Kardon HK 3300 (Verstärker) und CD Spieler HD 7300 meines Vaters laufen seit gut 25 Jahren problemlos :)

Wohin soll der Thread denn führen?
>>Wer weiß? - vielleicht schaffen wir es bis ganz nach oben <<
Verstehe ich nämlich nicht!


audiojck schrieb:
Ich habe hier auch noch eine rund 30 Jahre alte Technics Stufe stehen. Läuft wie am ersten Tag.

Das ist nun wirklicher Blödsinn!!!
Elektrolytkondensatoren und die sind in diesem Ding 100 pro drin, altern gewaltig. Das Gerät mag funzen, aber NIEMALS wie vor 30 Jahren.

So, nun mal generell zum Thema Vintage-HiFi - nennt man so (glaub ich).
Ich selbst habe ne Menge an altem HiFi-Kram im Einsatz.
Angefangen hat es zu meiner Schüler-/Studentenzeit, als ich das erste Mal die 3er Serie von Quad sah (vom uralten Fisher-Röhren-Receiver mal abgesehen). Diese seltsame Optik mit dem eher rudimentären Militäry-Look fand ich total scharf; ein völliger Kontrast zu dem damals angesagten ollen Japsen-Zeugs mit den vielen blitzeblanken Knöppen.

Musste ich unbedingt haben und löhnte damals stolze 1.800,- DM für nen Quad-Tuner FM3 + den Vorverstärker 33 + die Endstufe 303.

Diese Anlage blieb jahrzehntelang bei mir im Einsatz, auch weil das Thema HiFi bei mir nicht mehr so die Priorität Nr. 1 hatte.

Als es noch Thema 1 war, kaufte ich mir noch einen Dual-Plattendreher 731Q Direktantrieb. Das Magazin Audio schrieb damals: Wer den kauft, kann das Thema Plattendreher für Jahrzehnte ad acta legen - stimmt, habe ihn immer noch im Einsatz.

Kurz und klein: Meine inzwischen uralten Hunde spielten und spielten, während die Hersteller mittlerweile bankrott gingen. Sowohl Quad als auch Dual gibt es inzwischen NICHT mehr. Was heute unter Quad angeboten wird, hat nix, aber rein gar nix mehr mit der Quad-Philosophie vom damaligen Inhaber Peter Walker zu tun.

Als Lautsprecher dienten mir damals Ohm L aus US-Land (Brooklin, New York). War inzwischen auch Pleite.

Als das Thema HiFi für mich wieder wichtiger wurde, investierte ich erst einmal in neue Surround-Sachen + Flat-TV. Dann merkte ich, dass die Ohm L-Boxen krächsten. Die Styroporsicken waren nämlich zerbröselt. Ein HiFi-Händler um die Ecke meinte, da kann er welche aus Gummi einbauen. Ich wollte mir eigentlich neue bei diesem Händler kaufen, aber irgendwie hängt man nach rund 30 Jahren am ollen Walnuss-Deisgn. Also die Ohm L reparieren lassen und - sie spielen wieder einwandfrei.

Da ich inzwischen von zu Hause arbeitete, wollte ich endlich mein Arbeitszimmer soundtechnisch aufrüsten, denn das Grundig-Küchenradio fand ich irgendwann nicht mehr so prickelnd; außerdem wollte ich dem netten Händler was Gutes tun Erst kam ne neue, kleine Cambridge-Anlage + kompakte KEF-LS rein, dann mein Jugendtraum: Ne fette Accuphase-Endstufe mit ner uralter Quad 44er Vorstufe (gebraucht).

Irgendwann die einzig legitimen Nachfolger von Quad gemäß Erfinder und Eigner Peter Walker gefunden: Quad Musikwiedergabe (jetzt in der Eifel, Nähe Koblenz). Dort erstmalig meine 3er Quad-Anlage restaurieren lassen (Elektrolytkondensatoren etc. tauschen lassen). Später dann …

Ach was schreibe ich das alles - ist ja völlig uninteressant hier….

Kurz und klein: Vintage-HiFi ist genial; trotzdem nutzt man auch neues, wo es nicht anders geht: Surround, Netzwerkplayer etc.
Michael_KR
Stammgast
#15 erstellt: 31. Mrz 2012, 17:54

disco_stu1 schrieb:
Bin jetzt 26 Jahre und kann mich nicht an einen Defekt eines HiFi Geräts erinnern.
Bei Druckern kann ich den programmierten Tod nach 2 Jahren nur bestätigen. ( Familie und Freunde )

Drucker sind reine Wegwerfprodukte und sollten meines Erachtens in der EU verboten werden (u.a. wegen Elektro-Recyclingschrottproblematik).

Man kauft einen Tintenpisser für 40 oder 50 Euro und die Ersatzpatronen sollen dann 30 Euro kosten. Ergo, weg mit dem Neugerät, sobald die Patrone(n) alle sind.

DAS hat nichts, rein gar nichts mit Nachhaltigkeit, Ökologie etc. zu tun.

Und wo sind da die Politiker - speziell Die Grünen -, die sich für andere Regelungen einsetzen? NIRGENDWO, es interesiert die Öko-Terroristen einfach nicht.


[Beitrag von Michael_KR am 31. Mrz 2012, 17:55 bearbeitet]
cr
Moderator
#16 erstellt: 31. Mrz 2012, 18:06
Verstärker BJ 1975: ohne Rep
CDP BJ 1982: Defekt 1993 nach sehr viel Verwendung
CDP BJ 1991: ohne Rep
viele weitere CDPs ohne Rep (keiner war je defekt)
Audiobrenner (Philips/basierend auf Philips): defekt alle 1-2 Jahre (bei diversen Ex.)
LS/KHs: seit den 80er Jahren nie defekt
Notebook: Von 2000 bis 2010 im Dauerbetrieb, inzw. Tastatur nicht mehr gut, nie defekt
Drucker (Laser s/w): Seit 2000 nie defekt, wurde bis 2006 shr viel verwendet (betrieblich), jetzt seltener
PC-Brenner: diverse ab ca 2002: Nie defekt, viel verwendet

Fazit: Außer über die Philips-Audiobrenner kann ich mich nicht beschweren


[Beitrag von cr am 31. Mrz 2012, 18:07 bearbeitet]
audiojck
Inventar
#17 erstellt: 31. Mrz 2012, 19:52
Klar altern Elkos, aber es ist halt nichts defekt und einen Elko kann jeder selber auslöten und tauschen. Wenn der nach 30 Jahren den Geist aufgibt oder man alle 10 Jahre mal die Elkos erneuert ist das finanziell und vom Aufwand immer noch überschaubar.
allomo
Stammgast
#18 erstellt: 31. Mrz 2012, 19:56
Auf jeden Fall günstiger als ein neuer amp. Aber ich glaube viele können/trauen sich das nicht, wobei es mMn nicht schwer ist einen Lötkolben zu benutzen und besonders teuer ist der auch nicht.
cr
Moderator
#19 erstellt: 31. Mrz 2012, 20:11
Wenn die Elkos alle 10 Jahre hin sind, würde ich das schon als miese Qualität bezeichnen, denn Elkos können auch 30 Jahre und mehr halten.
allomo
Stammgast
#20 erstellt: 31. Mrz 2012, 20:38
Ich glaube die 10 Jahre waren mehr so gemeint, dass man immer die beste Qualität hat.
audiojck
Inventar
#21 erstellt: 31. Mrz 2012, 20:48
Wie gesagt, meine halten ja schon seit 30 Jahren
cr
Moderator
#22 erstellt: 31. Mrz 2012, 21:03
Es hängt vom Elko-Typ ab. Aus einem Metallbecherelko kann nicht viel entweichen, solange nicht wegen Überhitzung Druck entsteht. Das hängt wiederum von der Schaltung ab, zudem sollten Elkos nicht gerade neben viel Wärme produzierenden Bauteilen stehen.

Aber irgendwann ist alles hin und auch Plastik beginnt zu zerbröseln.......

Eine interessante Frage ist auch, wie gefährlich sehr alte Geräte sind (eben wegen zerfallendem Isoliermaterial etc.) (nicht nur HiFi-Geräte).

Hier gibts i.ü. eine ganz interessante Diskussion zu Elkos:
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=20269


[Beitrag von cr am 31. Mrz 2012, 21:19 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 01. Apr 2012, 03:23
Hatten wir schon am Rande.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-8-6517.html


Mich würde mal interessieren, wie lange eure Geräte (also Verstärker, CD Spieler, etc.) schon halten.


Im Moment höre ich grade mit einem Sony Discman (DE-301) Music den ich 2001 für 30€ oder so bei Ebay gebraucht gekauft habe. - Das Gerät ist ca von 96/97 und hatte einst ne UVP von 199DM oder so.

Der Deckelkontakt hatte Ärger gemacht und ich hatte ihn nach dem Kauf einer Festplatten MP3 Player lange nicht mehr benutzt, hab ich vor 2-3 Jahren wieder aus der Schublade geräumt zum CD direkt hören, aufgeschraubt und mit Frischhaltefolie zum überbrücken repariert.

Klingt gut mit meinen neuen teureren Denon-Tonhörern.

Meine ähnlich alte Playstation 1 hab ich diese Woche verkauft, für 1/3 vom Neupreis damals. Hat auch bis heute gehalten, und ein Chinesischer "Elta" Cheapass Ghettoblaster meines Vaters aus den 90ern weigert sich auch beharrlich ganz den Geist auszuhauchen.

Das älteste Hifi-Gerät ist mein Technics SL-7 von 1981.

Was irreperabel kaputtging war meistens PC Kram. mainboards, billignetzteile etc.
Ich kaufe für die Arbeit häufiger gebrauchte Dell und IBM Computer, die Teile laufen [i]wirklich[/] lange Zeiten wirklich problemlos.

"Geplante Obsoleszens" hat oft auch etwas mit dem geplanten Einsatz zu tun, wenn Geräte in großen Mengen an eine Behörde oder einen Konzern geliefert werden kann man es sich in der Regel nicht leisten hier Müll hinzustellen, wenn das Zeug nix taugt gibts entweder keine Folgeaufträge, oder schlimmer das Zeug geht in der Garantiezeit reihenweise kaputt und es wird reklamiert oder es gibt teure Rechtssteite etc. - Der Privatkonsument spielt weniger eine Rolle, dem kann man auch irgendnen Mist unterjubeln und die meisten sind so blöde und "abgerichtet" das sie es gar nicht begreifen. - Bei Autos find ich sowas ganz schlimm da es sich für den "normalverdiener" und besonders für den "armen Gebrauchtwagenkäufer" doch um erhebliche Summen handelt.


[Beitrag von Detektordeibel am 01. Apr 2012, 03:47 bearbeitet]
Schnuckiputz
Stammgast
#24 erstellt: 01. Apr 2012, 05:13

HIFIHobby schrieb:

Meine Meinung:
Die Qualität lässt nach aber dabei sind DIE MEISTEN HIER mitschuldig,
die Geiz ist Geil Mentalität hat auch ihre Schattenseiten.


Würde ich so pauschal nicht sagen. Denn heute ist nicht mal mehr der Kauf eines teuren Markenproduktes eine Gewähr dafür, anständige Langzeitqualität zu erwerben. Auch der Service ist keineswegs stets besser bei den großen Marken, weil die meisten den Kundendienst längst "outgesourct" haben. Diese Dienste (wie Sertronics) arbeiten sowohl für Billighersteller als auch für Premiummarken.

Die sog. Premiumhersteller lassen außerdem ihre Produkte meist bei großen OEM-Herstellern in Fernost fertigen, die selbst mit Billiggeräten am Markt sind. Der Billigkram kommt also z.T, aus den gleichen Werken wie die sog. Premiumware und wird nach internationalen Industriestandards gefertigt.

Der Konsument kann im Zweifel gar nicht abschätzen, was er bekommt. Hat er Pech, erwischt er ein teures Markenprodukt, das nach kurzer Zeit kaputtgeht und einem Mangel nach dem anderen offenbart. Hat er Glück, kauft er ein Billigteil, das sich im Alltag als standfester erweist als angebliche Premiumqualität.

Bei den alten Sachen war das etwas anders, da bekam man in der Regel einen fairen Gegenwert fürs Geld, meist sogar mit eingebauter Langzeitqualität. Mein ca. 30-40 Jahre altes Geraffel von DUAL und Grundig (diverse Plattenspieler, Musiktruhen usw.) läuft heute noch ohne Probleme.
Detektordeibel
Inventar
#25 erstellt: 01. Apr 2012, 05:23
Sind halt andere Baustellen.

Muss allerdings auch sagen das was die "Langlebigkeit" angeht die China-Billig Produkte oft den "teuren" Markengeräten überlegen zu sein scheinen.

Das ist Imho aber auch kein Wunder, der billigfernseher der hier bei Kaufland etc. am "Wühltisch" landet ist ggf. mit anderer Aufschrifft das Gerät das sich ein Mongole oder sonstwer in Asien quasi vom Mund abspart und das noch laaaange halten muss.

"Geiz ist Geil" ist gar nicht das Problem, das Material und die Herkunft ist meist gar nicht das problem sondern eben die Ausführung. Auch für vglw. wenig Geld kann man ein vernünftig funktionierendes Produkt erwarten.
DJ_Bummbumm
Inventar
#26 erstellt: 01. Apr 2012, 05:45

Detektordeibel schrieb:
Der Privatkonsument spielt weniger eine Rolle, dem kann man auch irgendnen Mist unterjubeln und die meisten sind so blöde und "abgerichtet" das sie es gar nicht begreifen.

Welche Alternativen hätte denn der normale "Privatkonsument"?

Bevor Du Dich zu so arroganten Äußerungen versteigst, bitte mal vor Augen halten, dass sich die Meisten die sogenannte Premiumklasse schlicht nicht leisten können.

BB
Das.Froeschle
Inventar
#27 erstellt: 01. Apr 2012, 07:30

DJ_Bummbumm schrieb:
Welche Alternativen hätte denn der normale "Privatkonsument"?

Sparen?

Hifi ist nicht lebensnotwendig. Also muß ich nicht die 5.1 Surrounhd-Anlage vom Grabbeltisch des Lebensmitteldiskounters mitnehmen, weil die gerade so billig...

Es gibt auch noch den Gebrauchtmarkt. Wenn ich nicht unbedingt die neueste HDMI v23.55 mit 12.5 und 3D Wumms whatever 'brauche',
kann ich sehr ordentliche Geräte in jeder Kategorie erwerben. Das ist auch ökologisch sinnvoller, als diese zu 'entsorgen'.
Sirvolkmar
Inventar
#28 erstellt: 01. Apr 2012, 07:43

allomo schrieb:
Hi erst mal

Mich würde mal interessieren, wie lange eure Geräte (also Verstärker, CD Spieler, etc.) schon halten.
Die Idee, das zu fragen ist mir gekommen, als ich vor einiger Zeit einen Bericht über "Geplante Obsoleszenz" auf ARTE gesehen habe.
Ich freue mich auf Antworten und - Wer weiß? - vielleicht schaffen wir es bis ganz nach oben


Meine zweite Hifi Anlage habe ich 1990 gekauft ( MBL 4004 / 8004 ) mit MBL CD Player.
Die lebt heute noch und bin absolut zu Frieden.
Nur die Boxen sind in denn letzten Jahren neu dazugekommen.
Ich glaube so hochwertiger eine Anlage ist in der Verarbeitung so länger hält sie auch.
Es gibt ja Firmen die eine lebenslange Garantie einräumen .


[Beitrag von Sirvolkmar am 01. Apr 2012, 07:54 bearbeitet]
Stefanvde
Inventar
#29 erstellt: 01. Apr 2012, 07:47
@cr:

Theoretisch können Elko's kleine Ewigkeiten halten,tun es aber nicht immer.Gerade bei den neuen TV's scheint es zum Problem zu werden...

Schau hier mal im Forum,es gibt einen extra Thread zu den Samsung TV's,mit Reparaturanleitung.Da sollen die Elko's im Netzteil nicht nur in "Einzelfällen" schon nach 2,5-3 Jahren platt sein,das Ding startet dann nicht mehr aus'm Stand-By hoch.

Also,2 Jahre Garantie und dann kurz danach reihenweise Defekte,kommt Dir da nicht auch was merkwürdig passend komisch vor?

Beobachte das Thema schon seit ein paar Wochen sehr aufmerksam,wenn da noch andere Geräte des Herstellers zukommen dann weiß man von wem man besser nix mehr kauft.

War doch mit den AKKu's von den I-Pod's auch so,im Gerät fest eingebaut und nicht ohne öffnen zu wechseln...

Zu den Preisen fast schon eine Frechheit.

MfG Stefan


[Beitrag von Stefanvde am 01. Apr 2012, 07:49 bearbeitet]
bassgott
Inventar
#30 erstellt: 01. Apr 2012, 07:49
Es sind nicht immer Billigheimer die frühzeitig den Geist aufgeben.
Ganz übel war der Totalausfall meines Arcam Multiplayers nach 7 Jahren( Mainboardschaden )
Kaufpreis immerhin 1700 Euro, hat sich null gerechnet das Gerät

Erstaunlich die Laufzeit eines Sony Trinitron Fernsehers den meine Eltern 1993!!! gekauft haben und der mittlerweile über 30000 Betriebsstunden haben müsste
Stefanvde
Inventar
#31 erstellt: 01. Apr 2012, 08:01
Von den Hifi-Geräten die ich mir Anfang der 90er (1992-1995) kaufte ist nur der Grundig CDP hin,das Flachbandkabel der Lasereinheit hatte "Auflösungserscheinungen".Laser wäre noch lieferbar gewesen für ca. 15 Euro.Gerät sehr viel im Einsatz,daher habe ich es nicht repariert sondern ersetzt gegen einen Player der auch USB hat und MP3 usw. beherrscht.

Die DCC Decks von Philips hatte ich dagegen als Auffälligkeit im Bekanntenkreis Reihenweise rapariert (SMD-Elkos) mein eigenes ebenfalls.Serienfehler.Deck läuft allerdings immer noch.

DVD Player hatte ich mehrere und eig. immer nur ersetzt da sie mehr konnten,laufen tun alle noch.

Bei TV's dagegen so einige durch.2 Röhrengeräte,ein Universum und ein Grundig,Universum 6 Jahre,Hochspannung hin,Grundig 3,5 Jahre,FB kaputt und Pfeifen im NT.FB sollte unglaubliche 150 Euro kosten (ganzer TV hatte 297 Euro gekostet).

Verschenkt,mit Universal FB.
knollito
Inventar
#32 erstellt: 01. Apr 2012, 08:08

Das.Froeschle schrieb:

DJ_Bummbumm schrieb:
Welche Alternativen hätte denn der normale "Privatkonsument"?

Sparen?

Hifi ist nicht lebensnotwendig. Also muß ich nicht die 5.1 Surrounhd-Anlage vom Grabbeltisch des Lebensmitteldiskounters mitnehmen, weil die gerade so billig...

Es gibt auch noch den Gebrauchtmarkt. Wenn ich nicht unbedingt die neueste HDMI v23.55 mit 12.5 und 3D Wumms whatever 'brauche',
kann ich sehr ordentliche Geräte in jeder Kategorie erwerben. Das ist auch ökologisch sinnvoller, als diese zu 'entsorgen'.


Joe-Han
Inventar
#33 erstellt: 01. Apr 2012, 08:19
Nun, wenn die Kondensatoren schleichend Kapazität verlieren, merkt man das ja nicht unbedingt. Das werden viele als "läuft wie am ersten Tag" empfinden. Und wenn das z.B. in einer Frequenzweiche passiert, klingt es keineswegs, wie am ersten Tag .
Sicher hängt es auch sehr stark davon ab, ob die Geräte tägliich benutzt werden.
Typischerweise bei konventionellen Lautstärkereglern über mechanische Potis schleifen die irgendwann ein und auch die Kontakte von der Verstärkereingangswahl verschleißen nach und nach.
bytelutscher
Stammgast
#34 erstellt: 01. Apr 2012, 08:21
Der letzte Neukauf von Hifi-Elektronik war bei mir 1991.
Da habe ich einen Denon PMA-1060 und einen Technics SL-BD 3 gekauft.

Die Teile habe ich 2009 verkauft. Im besten Zustand und ohne, das eines der Gerätschaften jemals gemuckt hätte, geschweige denn einer Reparatur bedurfte.

Seit 2009 habe ich nun einen Onkyo AVR-Boliden (TX-DS989), der inzwischen auch bald 9 Jahre auf dem Buckel hat und wohl auch noch einige Jahre bei mir laufen wird.
Ein second Hand Onkyo CDP, der sehr hochwertig und auch schon recht alt ist, aber seit ein paar Jahren seinen Dienst klaglos und für 50,- Euro Anschaffungspreis bei mir erledigt.
allomo
Stammgast
#35 erstellt: 01. Apr 2012, 09:08
Freut mich, dass hier eine schöne Diskussion zustande gekommen ist genau das wollte ich.

Außerdem unser 25 jahre alter röhrenfernseher läuft immer noch gut, nur das Bauart bedingte pfeifen nervt.
Blink-2702
Inventar
#36 erstellt: 01. Apr 2012, 10:26
Ich mit meinen 17 Jahren, habe zwar keine Chance etwas, was ich mal selber gekauft habe, dass es mal ganz schön alt ist, aber bei mir stehen auch schon schöne ältere Sachen.

Ich bin im Besitz ein Yamaha KX-330, dass auch schon 21 Jahre ist und dann habe ich noch einen Yamaha CDX-493 Cd- player, der auch schon 13 Jahre alt ist. Dann habe ich auch noch ein Durabrand Heimkinosystem in der Ecke stehen, dass auch schon auf 7 Jahre kommt, mein Tevion Radiowecker macht schon seit 10 Jahren einen guten Job, mein Dual CS 455 müsste auch schon 15- 18 Jahre sein, zu dem kann ich es aber nicht genau sagen. Dann habe ich noch ein paar alte Regalboxen von Sony in der Ecke stehen, die mal bei einer Anlage dabei waren, die auch schon 14 Jahre alt sind. Ach ja, ein altes Grundig Radio im Alter von 36 Jahren, eine Playstation 1, die im Jahre 2002 gebrachut dazu kam, ist heute auch schon 13 Jahre alt, sowie eine 9 Jahre alte Playstadion 2.

Meine Mutter besitzt ein Viedeorecorder von Funai, der ist auch schon 12 Jahre alt.
Meine Oma besitzt eine 15 Jahre alten Fernseher.
Meine Schwester hatte eine Soundwave Anlage, die nach 21 Jahren den Geist aufgab.
Eine alte Anlage von meinenEltern, die auch schon 25 Jahre alt sein dürfe liegt noch irgendwo auf dem Dachboden, die müsste ich aber erstmal suchen.

So, das waren jetzt zwar nicht alles Hi- Fi- Geräte, aber ich dachte wenn schon denn schon mach ich das richtig.
x-terminator
Stammgast
#37 erstellt: 01. Apr 2012, 10:42
Die Geräte meiner HiFi-Anlage sind zum Teil um die 20 Jahre alt und hatten bislang noch keine Probleme bezüglich elektronischer Bauteile. Bei meinem Equalizer SONY SE-Q310 mußte ich jediglich mal die Anschlüsse vom Netztrafo nachlöten. Beim Tapedeck AIWA AD-F800 habe ich vor etwa 2 Jahren die Riemen gewechselt. Die ältesten Geräte aus meiner Sammlung sind ein Betamax-Videorecorder SONY SL-HF950ES und ein DAT-Deck AIWA XD-001 - beide aus den 80ern. Letzteres hat die bekannten mechanischen Probleme, beim SL-HF950ES gibt es das ebenfalls bekannte Problem mit der Aussteuerungsanzeige.
Blink-2702
Inventar
#38 erstellt: 01. Apr 2012, 10:44
Oh halt, ich habe meien Onkyo- Schätzchen vergessen, ich habe ien Onkyo TA-RW255, dass schon drei Jahre ist, ein Dx-7355, der jetzt 6 Monate alt ist und ein T-4211, von dem ich das alter nicht schätzen kann, aber ich denke so zwischen 5-9 Jahren.
Stefanvde
Inventar
#39 erstellt: 01. Apr 2012, 11:13
Sorgen mache ich mir auch eher bei neuen Geräten.

Die Geräte aus den 80ern und 90ern sind Größtenteils gut verarbeitet,Ausreißer gibt es immer,aber im Allgemeinen recht wertig.

Bei den jetzigen Geräten ist es noch nicht zu erkennen,sind noch zu neu.Aber es wird gespart,egal in welchem Preissegment,besonders billige Kondensatoren findet man scheinbar häufiger...

Im Prinzip Teile die preislich zu ersetzen sind,kosten nur ein paar Cent.Allerdings nur wenn man es selbst kann,die Elektronikpreise sind so weit runter das es kaum mehr lohnt ein Gerät in Reparatur zu geben,eig. schade.

Man könnte dem vorbeugen,vielleicht 5-10 Euro mehr in die Bauteile stecken und der Ärger würde gar nicht auftreten,nur kann man dann eben weniger Neugeräte absetzen.
cr
Moderator
#40 erstellt: 01. Apr 2012, 11:26

Schau hier mal im Forum,es gibt einen extra Thread zu den Samsung TV's,mit Reparaturanleitung.Da sollen die Elko's im Netzteil nicht nur in "Einzelfällen" schon nach 2,5-3 Jahren platt sein,das Ding startet dann nicht mehr aus'm Stand-By hoch.


Ja, sie sind wohl unter/fehldimensioniert oder Schrottware. Ich kaufe auch nichts von Samsung.
Allerdings frage ich mich, ob nicht inzwischen dank der starken Community-Vernetztheit solche Probleme für den Hersteller immer mehr ein imagemäßiger Rohrkrepierer werden.
(ein interessantes Beispiel aus der Nahrungsmittelbranche war der Slime-Fleisch-Fall in den USA, wo der Hersteller nun am Rande des Konkurses steht: http://orf.at/stories/2112863/ )


[Beitrag von cr am 01. Apr 2012, 15:30 bearbeitet]
Stefanvde
Inventar
#41 erstellt: 01. Apr 2012, 11:51
@cr:

Nun,was Samsung betrifft,haben auch durchaus gute Geräte gebaut.
Besitze selbst seit 6 Jahren einen HDD/DVD Rekorder,bisher ca. 800!!! Filme aufgenommen,geschnitten und gebrannt,hätte nie gedacht das das gerät so lange hält.

Allerdings wüsste ich im Moment auch nicht ob ich wieder einen Samsung kaufen würde.

Allgemein sind aber meine Investitionen in den ganzen TV/Video Kram sehr rückläufig,eher in Richtung Hifi.

Der ganze Formate Kram + immer neue Versionen von digitalen Anschlüssen und das fast schon Zwanghafte kaufen "müssen" von neuen Geräten alle paar Jahre hat dazu geführt das ich da nicht mehr viel mache.

TV gucken,ok,DVD auch mal,Aufzeichnungen (vom TV) per USB Stick als File,klar.
Aber BD z.B. wo man doch häufiger Updates für die Player braucht,für mich Bastellösung = kein Interesse.

Ton auch nur noch Stereo,der ganze Mehrkanalkram mit immer neuen Anschlüssen,und seien es nur immer neue HDMI Versionen,abgebaut und verkauft.

Laut User "Passat" hier im Forum sollen ja ab 2014 Player nur noch über HDMI verfügen dürfen,keine analogen Anschlüsse mehr haben dürfen.

Mal sehen,wenn die Industrie das wirklich so haben will,soll sie machen.Player für Video brauche ich nicht zwangsläufig,dann allerdings auch keine Videodatenträger mehr.

Abwarten und Kaffee trinken,wie lang die jetzigen Gerätschaften halten wird nur die Zeit zeigen.

Aber in reinen Hifi Bereich habe ich den Eindruck das Geräte im Schnitt haltbarer sind wie im Videobereich,ob da nicht Absicht hinter steckt?Man wird sehen (oder auch nicht wenn das gerät mal wieder hin ist).
WeisserRabe
Inventar
#42 erstellt: 01. Apr 2012, 12:43
mein Humax HD Sat Reciever hat genau einen Monat nach Garantieende den Geist aufgegeben
Hifi Geräte halten bei mir noch alle, bei manchen musste mal ein Riemen getauscht werden, bei 2 Saba LS aus den 70ern brauchten die Bässe neue Sicken usw...

ich würd mal behaupten, dass vorallem im Mainstream Bereich der Defekt nach dem Ende der Garantiezeit geplant ist
HIFIHobby
Stammgast
#43 erstellt: 01. Apr 2012, 12:47

WeisserRabe schrieb:
mein Humax HD Sat Reciever hat genau einen Monat nach Garantieende den Geist aufgegeben
Hifi Geräte halten bei mir noch alle, bei manchen musste mal ein Riemen getauscht werden, bei 2 Saba LS aus den 70ern brauchten die Bässe neue Sicken usw...

ich würd mal behaupten, dass vorallem im Mainstream Bereich der Defekt nach dem Ende der Garantiezeit geplant ist

mmmh! Das ist aber auch eine Kunst, der Hersteller weiss ja nicht wie oft das Gerät gebraucht wird!!
Ist nicht böse gemeint, sondern wie machen Sie das nur????
Gruss
Alex
cr
Moderator
#44 erstellt: 01. Apr 2012, 12:51

mmmh! Das ist aber auch eine Kunst, der Hersteller weiss ja nicht wie oft das Gerät gebraucht wird!!


Gut 2 Jahre ab erstem Einschalten. Wäre ja nicht allzu schwierig, aber peinlich, wenns auffliegt (soll bei Druckern bereits passiert sein).
Nimmt man Bauteile, die nach ein paar Jahren hin zu sein pflegen, ist das weniger auffällig.
x-terminator
Stammgast
#45 erstellt: 01. Apr 2012, 12:51

Stefanvde schrieb:
Laut User "Passat" hier im Forum sollen ja ab 2014 Player nur noch über HDMI verfügen dürfen,keine analogen Anschlüsse mehr haben dürfen.

Da sieht man mal wieder was für eine Angst die "Content-Mafia" hat. In zwei Jahren wird der Preis für eine gebrauchte DigiBeta-MAZ vermutlich soweit gefallen sein, dass so eine Maschine auch für die heimische Anlage interessant werden könnte. Über den Komponentenausgang eines BluRay-Players könnte man somit - völlig legal wohlgemerkt! - zumindest eine sehr hochwertige Kopie in SD-Qualität anfertigen. Für den Wegfall des analogen Komponentenausgangs wäre dies für mich die einzige logische Erklärung.
HIFIHobby
Stammgast
#46 erstellt: 01. Apr 2012, 13:04

cr schrieb:

mmmh! Das ist aber auch eine Kunst, der Hersteller weiss ja nicht wie oft das Gerät gebraucht wird!!


Gut 2 Jahre ab erstem Einschalten. Wäre ja nicht allzu schwierig, aber peinlich, wenns auffliegt (soll bei Druckern bereits passiert sein).
Nimmt man Bauteile, die nach ein paar Jahren hin zu sein pflegen, ist das weniger auffällig.

So wie das aussieht haben Wir eine ELEKTRO-MAFIA hinzubekommen!!!
Steht der Fall (Drucker) irgendwo im Web????
Gruss
Alex
cr
Moderator
#47 erstellt: 01. Apr 2012, 13:20
Klar gibts den Artikel

http://www.mitwelt.org/geplante-obsoleszenz.html

So gibt es zum Beispiel Tintenstrahldrucker mit einem eingebauten Zähler-Chip, die nach einer bestimmten Anzahl gedruckter Seiten nicht mehr funktionieren. Wird der Chip auf Null zurückgestellt, dann funktioniert der Drucker wieder...


http://tv.orf.at/groups/magazin/pool/newtonablaufdatum280112txt

besser noch hier:

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36478/1.html
cr
Moderator
#48 erstellt: 01. Apr 2012, 13:28
Es soll zB ein Eson-Drucker gewesen sein


Belegt ist der Fall eines Tintenstrahldruckers von Epson, der nach einer gewissen Zahl von Ausdrucken den Geist aufgab – weil ein Chip mitzählte und eine falsche Fehlermeldung produzierte. Reparatur viel zu teuer, hieß es dann in der Werkstatt, man riet zur billigeren Neuanschaffung. Mit der richtigen Software hätte man den alten Drucker leicht wieder in Schuss gebracht.

http://www.merkur-on...duerfen-1873827.html
Detektordeibel
Inventar
#49 erstellt: 01. Apr 2012, 13:36


Bevor Du Dich zu so arroganten Äußerungen versteigst, bitte mal vor Augen halten, dass sich die Meisten die sogenannte Premiumklasse schlicht nicht leisten können.

BB


Armer armer Junge willste Stückchen Brot?


Du begreifst es nicht, wer redet denn von irgendeiner "Premiumklasse"? Grad was da verkauft wird meistens was die Langzeitqualität angeht nicht die Bohne besser als Standardware, das Gegenteil ist sogar oft der Fall. "Teuer = Premium = Gut = Qualität" soll ja sugeriert werden, das ist aber oft eine Falle in die der Konsument geführt wird.

Ein Chromgrill an einem überteuerten Auto mit Schrottmotor sagt noch lange nix darüber aus ob das Auto bei 150tkm nicht auseinanderfliegt.

Und ne Alufront an nem Verstärker sagt ebenso nichts über das Innenleben aus. Genau wie dieses Klavierlackplastik überall.



DJ_Bummbumm schrieb:

Detektordeibel schrieb:
Der Privatkonsument spielt weniger eine Rolle, dem kann man auch irgendnen Mist unterjubeln und die meisten sind so blöde und "abgerichtet" das sie es gar nicht begreifen.

Welche Alternativen hätte denn der normale "Privatkonsument"?



Der Privatkonsument hat natürlich reichlich Alternativen, z.B. vglw. billige "Nononsense" Produkte OHNE Premiumanspruch. Die gibt es in fast jedem Bereich.

Ansonsten natürlich noch bei "echten" Qualitätsprodukten Gebrauchtware, Selbstbau, Reparatur etc.

Der verlangt natürlich Beschäftigung damit, ein wenigstens begrenzetes technisches Verständnis und anderes. Wer nicht fragt bleibt halt dumm.


War doch mit den AKKu's von den I-Pod's auch so,im Gerät fest eingebaut und nicht ohne öffnen zu wechseln...

Zu den Preisen fast schon eine Frechheit.


Das mag sein, aber die meisten Apple-Käufer interessiert sowas gar nicht, wenn putt kauf ich halt neu, die einen weil sie sonst nicht wissen was sie mit ihrem Geld machen sollen weil das sowieso wenns da ist ein Loch in die Tasche brennt und weg muss, und bei den anderen bietet der Mediamarkt Finanzierungen an. Das ist der Lebensstil der propagiert wird, "Das will ich jetzt haben, ich brauch das, das steht mir zu! Die anderen haben alle mehr wie ich!" und "Morgen? Morgen ist mir doch egal, jetzt wird "erstmal gelebt"". - Irgendwo lief da natürlich eine geistige Programmierung ab.


[Beitrag von Detektordeibel am 01. Apr 2012, 13:50 bearbeitet]
SGruenwdt
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 01. Apr 2012, 14:05
Einfach mal ansehen... sehr interessanter Beitrag (nebst dem iPod Problem):

Kaufen für die Müllhalde Video Arte
x-terminator
Stammgast
#51 erstellt: 01. Apr 2012, 14:08
Mit etwas bastlerischen Geschick kann man fast jedes Gerät wieder reparieren.
Ich habe erst kürzlich bei einem iPad der ersten Generation den Akku erneuert.
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