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Hochwertige Stereo-Anlage trotz schlechter Musikquelle sinnvoll?

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eldaniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Sep 2013, 10:21
hallo,

ich hab mir nun meine neue und erste stereo-anlage durchgeplant und stehe kurz vor dem kauf der einzel-komponenten (yamaha rs700, canton gle490.2, german maestro heidelberg hdw10...). allerdings ließ ich bisher die qualität der quelle (online-radio streams, mp3 sammlung...) völlig außer acht.

meine frage: lohnt es sich dennoch? oder bin ich unter diesem umstand besser mit einem billigem conrad-equipment besser bedient. beim probehören wurden nur CDs verwendet, ich selbst habe aber gar keinen CD player mehr

lg
DrNice
Moderator
#2 erstellt: 02. Sep 2013, 10:31
MP3 ist nicht zwangsläufig schlecht - wenn sie gut kodiert wurden und die Bitrate nicht zu gering ist, spricht überhaupt nichts dagegen, sie über eine gute Anlage wiederzugeben. Mit Webradio kenne ich mich nicht so gut aus, weiß aber, dass es auch dort eklatante Qualitätsunterschiede gibt. Faustregel: Wenn das, was du vorher gehört hast, mit der neuen Anlage nicht mehr gut klingt, ist sie "zu hochwertig"
eldaniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 02. Sep 2013, 10:54

DrNice (Beitrag #2) schrieb:
Faustregel: Wenn das, was du vorher gehört hast, mit der neuen Anlage nicht mehr gut klingt, ist sie "zu hochwertig" ;)


wenn das dann als ausrede durchgeht fühl ich mich besser

ok. hab damals viel mit dbpoweramp konvertiert und hohe qualität eingestellt gehabt, von daher müsste es dann passen.. bei webradio htps. tuneIN, kA was da daher kommt...
golf2
Inventar
#4 erstellt: 02. Sep 2013, 10:55
Hallo,

auch für Webradio lohnt sich eine gute Anlage. Der Unterschied ist teilweise beträchtlich. Die Sender
strahlen mit verschiedenen Bitraten aus, und das hört man auch. Also bleib nur bei Deiner Wahl.
Das passt schon.

golf2
Klas126
Inventar
#5 erstellt: 02. Sep 2013, 10:59
Hi, ich sehe das so. Mp3 ist ein Format in der das Quellmaterial gebracht wird. Ich finde das 192kbs - 320kbs die Quallität total ok ist.

Wichtig ist die Aufnahme von der Cd wenn es eine gute ist aus den 80' oder 90' mit viel Dynamik und wenige Kompression klingt es auch super im mp3 Format. Neue Aufnahmen die total laut sind und wo alles schwammig wird klingen ( jetzt kommt das Paradoxon) aber tortzdem auf den meisten Anlagen was Höhen angeht erträglicher weil halt abgeschnitten worden ist aber tortzdem stellen sie die schlechtere Musik Quallität dar. Weil sie auf dauer nerfen es ist halt alles zu laut eine kleine Flöte genauso wie die Drumms ( das lautestes Instrument )

Daher ist die viel wichtigere frage welches Quellmaterial hast du ?

aber selbst dann wenn du es weißt ist es eigentlich scheiß egal ich meine eine gute Anlage ist immer besser als eine schlechte man entwickelt sich denn halt weiter und achtet mehr auf gute Aufnahmen

Klas
pmd
Stammgast
#6 erstellt: 02. Sep 2013, 11:11
Exakt dieselbe Frage habe ich mir vor einigen Jahren auch gestellt.
Ich habe mich entschieden meine gesamte CD Sammlung in ein Lossless Format zu konvertieren. Nicht das ich jetzt viel Zeit investiert hätte mit vergleichen MP3 --> Lossless, es ist nur so das ich einen ordentlichen Batzen investiert habe und jetzt nicht bei der Quelle, was ja zum Nulltarif und nur mit ein Bisschen Aufwand zu bewerkstelligen ist sofern man den auch die Original CD's besitzt, einbussen bei der Tonqualität hinnehmen möchte. Wie bereits erwähnt, einen Blindtest habe ich nicht gemacht und ich würde auch nie behaupten dass ich den Unterschied hören kann, mein Gewissen ist aber beruhigt und das mögliche Optimum ist, was die Quelle betrifft, erreicht.

Einge gute Anlage mach aber sicher auch mit MP3 als Quelle Spass!

Gruss
Pmd
evisu
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Sep 2013, 10:48
Ich selbst höre auch nur noch MP3´s (320kbp) oder AAC (256kbp).

Auch ein Freund an seiner Accuphase Anlage hört nur noch so.

Klanglich hören wir keinen Unterschied zu einer CD.

Gruß
Klas126
Inventar
#8 erstellt: 07. Sep 2013, 14:30
Das ding ist halt auch das... ich habe letztens einen berricht gelesen das der Kopf bei Komprimierter Musik die fehlenden Frequenzen selbst im unterbewusstsein dazu bringt ^^ denkt... man merkt es und hört es nicht. Aber diese Studie soll die anstrengungn dabei aufzeigen. Musik die Unkompriemiert ist, ist leichter zu hören. Wir alle kennen das, wenn Musik extrem laut auf der Cd ist und der loudness War zugeschlagen hat ist es mit der Zeit anstrengend.

Ich kann aufjedenfall eine Paralelle dazu ziehen.

Klanglich finde ich aber auch keinen unterscheid. Nur für mich als viel hörer ( der im Moment ) nur Cd's/Vinyl an der Anlage hört ist es trotzdem für die Zukunft intressant. So sollte ich anfangen alle meine Cd's die als Mp3 vorliegen doch noch als Flac. auf den Pc zu bringen und auf einer Festplatte zu sichern. Falls wir in 20 Jahre wirklich keine Musik datenträger mehr nutzen. Oder villeicht manche schon zerfallen.


Ich möchte bei über 1000 Tonträgern verständlicher weise abgesichert sein

Klas
Highente
Inventar
#9 erstellt: 07. Sep 2013, 14:38
Wenn du Musik nur über den PC hörst und keine weiteren Geräte anschließen willst, würde ich mal über aktive Lautsprecher nachdenken. Das scheint mir hier der richtigere Weg zu sein.
Zaianagl
Inventar
#10 erstellt: 08. Sep 2013, 10:46

man entwickelt sich denn halt weiter und achtet mehr auf gute Aufnahmen


Ich hab mich die letzten Jahrzehnte dann nicht weiterentwickelt, denn ich achte immer noch auf gute Musik, und nicht auf gute Aufnahmen...

Grundsätzlich könnte ich mich dem Tipp von Highente anschließen, wäre hier nicht der Hintergrund, daß man so von vornherein ein gewisses Experimentierpotential ausschließt, was ja die meißten im Laufe ihrer Hifi Karriere entwickeln.
Kann natürlich auch positiv sein...
ossi123
Inventar
#11 erstellt: 08. Sep 2013, 11:12
Es ist natürlich der persönliche Musikgeschmack für die Musikauswahl entscheidend.
Aber ich muss auch zugeben, dass es auch innerhalb eines Generes Unterschiede in der Qualität der Aufnahmen gibt.
Eine sauber gerippte CD formatiert in ein MP3 File mit hoher Bitrate ist sicher nicht schlecht.
Aber es gibt deutliche Unterschiede wenn man sich Klamotten aus dem Netz holt. Dabei meine ich nicht, ob man hört das 3 Trompeten statt 4 spielen, sonder es gibt echt "schmutzige" MP3´s.
Ich meine viele Nebengeräusche, Rauschen oder Anderes. Zu hören meist in leisen Passagen.

Es gibt aber auch den anderen Fall, wo ich mir die CD geholt habe und die Aufnahme war genauso schlecht wie das MP3 File.

Und ja,mann hört auch Unterschiede bei Pop und Rock zwischen Original und MP3.

Wobei die MP3 Files für sich alleine gehört sicher nicht schlecht sind und sich gut anhören.
Aber im direkten Vergleich doch hörbar. (Allerdings nicht immer).
Klas126
Inventar
#12 erstellt: 08. Sep 2013, 11:25
@Zaianagl

Hi, ich meinte damit auch, das man einfach merkt was eine gute und eine schelchte aufnahme ist

Und sind wir mal ehrlich die Musik ist tortzdem in unserem Berreich schelchter geworden + die schlechtere Produktion

Klas
Zaianagl
Inventar
#13 erstellt: 08. Sep 2013, 11:41
Dem kann ich nicht zustimmen.
Ich höre aber wenig Mainstream, sondern eher speziellere Subgenres. Und hier gibt es eine Vielfalt die so zuvor nicht existent war.
Lediglich dem HC trauere ich nach. Aber das ist wie vieles ein Zeitdokument, eine Kultur die nahezu ausgestorben ist, ähnlich wie die Hippies oder der Bay Area Thrash, Göteborg Schule oä. Aber das ist ok, sowas ist immer irgendwie vergänglich.
Die Produktionen zum Teil immer noch gleich beschissen wie früher...
Wobei man, wie ich an anderer Stelle schon geschrieben hab, immer (für sich selbst) definieren muß, was "schlecht" bedeuted. Mal abgesehen vom Loudnesswar:


"Gut" ist gerade in dem Genre ein sehr schwer zu definierender Begriff, da oft bestimmte Produktionsphilosphien und Mixe bewußt so gewählt werden.
Ein gute Doom, BM, Stoner, Crust, Noise, HC usw Produktion kann jenseits von Audiophil dem Genre entsprechend sehr passend sein.
Man nehme als Beispiel die aktuelle AA: Zweifellos die "beste" und "sauberste" Produktion der Bandgeschichte, mir aber zu klinisch und steril.
Da fehlts einfach an Dreck und Rotz. Typische Dutkiewicz oder Townsend Arbeiten sind mir zB ein Graus.
Darum sind mir Diskussionen über audiophile Metal Scheiben völlig unverständlich und wenn das auch noch als Ermessensgrundlage gesetzt wird hörts bei mir ganz auf.
Man muß sich schon entscheiden: Ist man Rocker oder Audiophilist.

Und weil die breite Produktionsphilosophie auch noch sehr individuell von den Verantwortlichen interpretiert wird, kann das Eregebnis in Summe zu Hause sehr schnell grenzwertig werden.


Aber das wird OT. BTT:
Letztendlich ist Headroom nie verkehrt, soll heißen, wenn die Anlage mehr kann als die Quelle hergibt, ist das nicht verkehrt, und man hat Luft nach oben, falls sich die Ansprüche und Gewohnheiten mal ändern...


[Beitrag von Zaianagl am 08. Sep 2013, 11:49 bearbeitet]
eldaniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 09. Sep 2013, 18:33

Highente (Beitrag #9) schrieb:
Wenn du Musik nur über den PC hörst und keine weiteren Geräte anschließen willst, würde ich mal über aktive Lautsprecher nachdenken. Das scheint mir hier der richtigere Weg zu sein.


wieso wären diese in diesem fall ein vorteil?
Highente
Inventar
#15 erstellt: 10. Sep 2013, 05:14
weil du sie direkt an den PC anschließen kannst und du keinen extra Verstärker benötigst. Zudem sind aktive Boxen viel besseran den Aufstellungsort anpassbar als passive.


[Beitrag von Highente am 10. Sep 2013, 05:14 bearbeitet]
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