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Warum mögen Menschen Bass?

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Autor
Beitrag
Stereo33
Inventar
#1 erstellt: 22. Okt 2013, 14:34
Warum mögen eigentlich Menschen unter 400 Hz besonders?

Gibt es vielleicht auch jemand der Bass gar nicht aber dafür Höhen mag

Es ist an für sich keine dumme Frage, vielleicht gibt es ja eine kompetente Antwort.

Gruß Stereo
MichNix0815
Inventar
#2 erstellt: 22. Okt 2013, 14:41
Es ist vielleicht ein Urgefühl von Macht die dahinter steckt ?

Gruß Reiner
peacounter
Inventar
#3 erstellt: 22. Okt 2013, 14:55
is ne seltsame frage...

warum mögen menschen höhen ?
oder mitten?
MichNix0815
Inventar
#4 erstellt: 22. Okt 2013, 15:00
Na ja seltsam ... ich finde die Fragestellung interessant.

Tiefe Töne haben eine beruhigende Wirkung auf Menschen, ob das auf alle zutrifft ist ne andere Sache.
Stereo33
Inventar
#5 erstellt: 22. Okt 2013, 15:03
Man stellt sich gerne mehrere Subwoofer hin oder hat im Auto Kickbässe,
aber für die Höhen reichen bei Stereo 2 HTs

Ist Bass wirklich beruhigend? Oder eher das Gegenteil, Action.
Da vibriert was, und kann Macht über einen ausüben.
ingo74
Inventar
#6 erstellt: 22. Okt 2013, 15:04
ich 'mag' den gesamten frequenzbereich - ohne bass klingts bescheiden, zuviel bass ebenso, gleiches eigentlich für alle bereiche.
übrigens - 'bass' ist das unterhalb 150hz, der grundton gehört nicht dazu
http://www.fairaudio...ochton-grundton.html


[Beitrag von ingo74 am 22. Okt 2013, 15:04 bearbeitet]
Denonenkult
Stammgast
#7 erstellt: 22. Okt 2013, 15:18
Also am Liebsten hab' ich eigentlich einen federnden Kickbass....
MichNix0815
Inventar
#8 erstellt: 22. Okt 2013, 19:39
Welcher Bass ist denn jetzt richtige, iwe empfindet man das ?


Schnurren einer Katze auf dem Bauch, Schnarchen eines großen Hundes im "Freifeld" ....


Hatte ein paar Jahre ein Büro gegenüber einer Produktionsanlage gearbeitet
irgendwie hat man sich daran gewöhnt, der Kaffe wabbelte und war lange cremig.



Ging das Ding aus fühlte es sich an 10 cmgrößer zu sein
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Okt 2013, 05:34
Ich finde Bass gibt der Musik das Fundament. Wobei der Bass nicht übertrieben sein sollte, sonst klingt es einfach unnatürlich. Außerdem muss man zwischen Oberbass und Tiefbass unterscheiden. 100Hz Gedröhne ist imho kein Bass
Don_Krypton
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Okt 2013, 07:45
Moin sagen!

Ich schätze mal, die Geschichte mit dem Urgefühl von Macht ist nicht ganz abwegig - wenn wir uns mal anschauen, welche Klänge in der Natur einen Bass erzeugen, sehen wir nur sehr große Ereignisse: Donnerschläge, Walgesänge, auch Lawinen grollen enorm.

Gucken wir doch mal in die Hörgeschichte:

- In grauer Vorzeit war vermutlich die Tierhaut-Trommel das erste Musikinstrument, weil sie einfach produziert werden konnten, tiefe Töne sich weit verbreiten und von jeder Altersklasse gleich gut gehört werden können (im Gegensatz zu besonders hohen Tönen, die ältere Menschen nicht mehr wahrnehmen können) und man damit eine große Gruppe Menschen in gleichen Rythmus bekommt.

-In der klassischen Musik wird alles, was einen Bass erzeugt, in der Regel für Dramatik und Größe gewählt, bei Rock und Pop sorgt Bass für das Kopfnicken und Fußstampfen. Irgendwann geht sowas natürlich ins kollektive Gedächtnis über.

- Was noch hinzu kommt: Die ersten Töne, die wir hören, sind Bässe. Im Mutterleib werden alle hohen Frequenzen ausgefiltert, so dass wir unsere frühesten Erfahrungen mit tiefen, dumpfen Tönen verbinden.

Im Gegensatz dazu verwenden wir hohe Töne immer als Warnsignale. Mir wär' zwar ein 30 Hz-Martinshorn auch lieber, aber wer will solche Riesentröten auf'm Krankenwagen rumfahren... ...?

Schönen Gruß aus Hang Over!
D n Krypt n
Soundscape9255
Inventar
#11 erstellt: 23. Okt 2013, 07:51

Don_Krypton (Beitrag #10) schrieb:

- Was noch hinzu kommt: Die ersten Töne, die wir hören, sind Bässe. Im Mutterleib werden alle hohen Frequenzen ausgefiltert, so dass wir unsere frühesten Erfahrungen mit tiefen, dumpfen Tönen verbinden.


Stimmt so nicht - Herztöne und breitbandiges Rauschen des Blutflusses beherrschen das Bild und ab und zu meldet sich der Darm.
Slatibartfass
Inventar
#12 erstellt: 23. Okt 2013, 08:18
Erstmal würde mich interessieren, auf welchen Untersuchungen die Aussage beruht, dass Menschen Frequenzen unter 400 Hz besonders mögen. Das ist für mich erstmal eine Behauptung, der hier allerdings niemand widerspricht.

Mir würde bei Musik ohne Höhen genauso etwas am Gesamtspektrum fehlen wie ohne Bass. Daher kann ich nicht sagen, dass der Bass einen herausragende Stellung einnimmt, auch wenn er ein wichtiger Bestandteil der Klangwiedergabe ist, wie auch andere Frequenzbereiche.

Slati
ingo74
Inventar
#13 erstellt: 23. Okt 2013, 08:24

Slatibartfass (Beitrag #12) schrieb:
der hier allerdings niemand widerspricht.

ich habe schon widersprochen
MichNix0815
Inventar
#14 erstellt: 23. Okt 2013, 08:25
Meine Vermieterin nebenan mag keinen Bass ;-)
liesbeth
Inventar
#15 erstellt: 23. Okt 2013, 08:34
Wenn man sich die Kaufberatungen ansieht kann man schon vermuten, dass es sehr vielen vor allem auf den Bassbereich ankommt und auch in anderen Threads in denen sich jetzt keine Bassheadkiddies tummeln sind mit beeindruckenden Ls meist welche gemeint, die über besonders große Tieftöner verfügen.

Allerdings ist es im Bereich der Lautsprecher auch aufwändiger einen sauberen Bass zu erzeugen als sauberen Hochton...
kinodehemm
Inventar
#16 erstellt: 23. Okt 2013, 09:06
Moin

nun, die meisten von uns haben zumindest 9 Monate lang 24/7 überwiegend Bass gehört.
(den Versuch ´kann man mit 'Kopf unter Wasser' in Badewanne o Schwimmbecken gerne selbst machen)

Und die Herztöne der Mutter, im Mittel zwischen 60 und 100BPM waren der beat.

Ich denke schon, das einem das in einer gewissen Weise eine 'Symphatie' für Töne und Frequenzen am unteren Bereich des hörbaren Frequenzbandes mitgibt..


Was allerdings bei den Jungs schiefgelaufen ist, die beim dB-drag die 150dB bei 35Hz in der Karre geniessen, weiss ich nicht
Sicher irgendwas schlimmes


[Beitrag von kinodehemm am 23. Okt 2013, 09:08 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#17 erstellt: 23. Okt 2013, 09:26
tun sie ja nicht.
die stehen draußen und im auto sitzt keiner.
kinodehemm
Inventar
#18 erstellt: 23. Okt 2013, 09:30
Moin

ähm, vllt bei 'offiziellen' Wettbewerben mit einem Reglement und Schiris..
In der Bau und Bastel-Phase habe ich da 2 Häuser weiter schon anderes gesehen/gehört.

Ist aber auch nicht das Thema, aus dem Alter bin ich definitiv raus
peacounter
Inventar
#19 erstellt: 23. Okt 2013, 09:31
aber nicht mit 150db!
Soundscape9255
Inventar
#20 erstellt: 23. Okt 2013, 09:34

peacounter (Beitrag #19) schrieb:
aber nicht mit 150db!


Der "Oki" macht das, aber das ist ja auch der Chuck Norris des DB-Drag.
Stereo33
Inventar
#21 erstellt: 23. Okt 2013, 13:25
Das mit den 400 Hz hat so niemand behauptet. Das ist die aller höchste Trennfrequenz für Kickbässe,
Aber ab 250 Hz ist dann wohl Sense mit Oberbässen, dann kommt der Grundton.

Klar mögen die meißten Menschen Bässe. Da wird beim LS und KH -Kauf drauf geachtet.

@Don: Sehr gute Erklärung.
Klas126
Inventar
#22 erstellt: 25. Okt 2013, 10:01
Hi, soviel ich weiß lösen Bässe die auf den gleichgewichtssinn drücken (ihn stimmuliern) glücksstoffe im Körper aus.
DonPaddo
Stammgast
#23 erstellt: 25. Okt 2013, 10:28

Hi, soviel ich weiß lösen Bässe die auf den gleichgewichtssinn drücken (ihn stimmuliern) glücksstoffe im Körper aus.


Bei mir wenn es ein Einklang mit dem Gesamtarrangement passt.

Ich glaube es kommt auch darauf an was man hört. Technobegeisterte wollen dass es ordentlich rumst. ( Gibt es da eigentlich noch was anderes in den Liedern )
Ein Klassik-Fan will die einzelnen Instrumente vielleicht heraushören und will nicht dass die überlagert von Tieftönen werden.

Es ist alles Subjektiv. Ich für mich finde, dass ein Bass/Tiefton unterstützend und nicht dominant sein darf. Es verleiht ein Lied die gewissen "Wärme" die hier schon angesprochen wurde
peacounter
Inventar
#24 erstellt: 25. Okt 2013, 10:39
aber auch bei techno oder hiphop gibts durchaus leute, die eine lineare abstimmung des equipments bevorzugen (ich z.b.)

genauso wie es klassik- und jazzfreunde gibt, die sich bei 15db subbass-angehebung deutlich wohler fühlen.
snowblind89
Stammgast
#25 erstellt: 25. Okt 2013, 11:18
Also ich mag nur Bass da, wo er auch wirklich ist. Dieses aufgeschmierte Gedröhne krieg ich nicht ab, hat auch nichts mit Musik zu tun.

Gruß
peacounter
Inventar
#26 erstellt: 25. Okt 2013, 11:24
Das würd ich so nicht sagen.

Ist wie beim essen:
Der eine mag es scharf, der andere liebt salzig und wieder jemand bevorzugt den reinen Geschmack der Zutaten mit sehr sparsamem Einsatz von würzenden Zusätzen.

So seh ich das auch bei Musik.
Ob neutral, basslastig, höhenbetont, laut, leise...
Das ist imo alles gleichwertig und reine Geschmacksache.
Stereo33
Inventar
#27 erstellt: 25. Okt 2013, 17:03

peacounter (Beitrag #24) schrieb:
aber auch bei techno oder hiphop gibts durchaus leute, die eine lineare abstimmung des equipments bevorzugen (ich z.b.)

genauso wie es klassik- und jazzfreunde gibt, die sich bei 15db subbass-angehebung deutlich wohler fühlen.


Eine lineare Abstimmung? Das kann man auch anders interpretieren.
Boxen die bis 30 Hz runter linear spielen würden, würde man Bassstark nennen

Ich hebe keinen Bass an, da meine Raumakustik die Bässe nicht frisst.
Ich mag Bass, aber nicht künstlich erhöht.

Es gibt aber auch Leute bei denen Bass und Treble auf maximum steht
peacounter
Inventar
#28 erstellt: 25. Okt 2013, 17:12

Stereo33 (Beitrag #27) schrieb:

Es gibt aber auch Leute bei denen Bass und Treble auf maximum steht :KR

nimm doch einfach den grimmigen smiley raus!
es gibt beim essen leute die stark würzen und solche die wenig würzen.
und genauso ist das auch beim hören.
der eine will den ursprünglichen geschmack des fleisches und der andere mags beim grillen mit barbeque-sauce oder viel scharfem senf.
na und?
Böötman
Inventar
#29 erstellt: 25. Okt 2013, 17:20
Was auch zählt, ist die Tatsache, das man Bässe spüren und erleben kann. Wenn sich laute Bässe im Hörraum genauso unspektakulär entfalten wie ein kleiner Radiowecker dann wäre der Reiz des nochmals erleben wollen deutlich geringer. Wenn die Klamotten flattern und es ordentlich drückt dann ist das eine Abweichung vom Normalzustand, also was besonderes.
-Puma77-
Inventar
#30 erstellt: 25. Okt 2013, 17:28
Erinnert an den pränatalen Zustand. - Der Herzschlag "pumpt" uns in das Leben und das Leben in uns
snowblind89
Stammgast
#31 erstellt: 25. Okt 2013, 18:29
Naja was hat es mit Geschmack zu tun? Wenn ich Rock höre dann dann brauch ich keinen Subwoofer, weil es da keine Instrumente gibt, die so tief kommen. Was ist das denn für Geschmack wenn bei einem Schlag in die Becken, der Subwoofer übernimmt??

Gruß
peacounter
Inventar
#32 erstellt: 25. Okt 2013, 18:51
kommt drauf an was man unter rock versteht.
slipknot z.b. hat deutliche subbass-anteile und da möchte ich auch nicht drauf verzichten!
snowblind89
Stammgast
#33 erstellt: 25. Okt 2013, 18:57
Ich weiß, hat aber damit zu tun, dass sie einen DJ mit im Pool haben. Hab einige Cd's von Slipknot hier, ein halbwegs gut konstruierter LS. kann ihre Musik von oben bis unten wiedergeben. Vorausgesetzt der Raum, die Aufstellung und die Hörposition lassen es zu.

Gruß
Böötman
Inventar
#34 erstellt: 25. Okt 2013, 20:13
Es muss ja nicht immer der Subbass gemeint sein. Ich hab hier nen Sub den man bedenkenlos mit 80-100Hz LP betreiben kann.
peacounter
Inventar
#35 erstellt: 26. Okt 2013, 04:23
Außerdem hat nicht jeder Lust, sich große stand-ls hinzustellen.
Oder schlicht nicht den Platz!

Ich mag kompakte auf Ständern viel lieber.

Rockmusik hat heute durchaus häufiger auch Tiefbassbereich zu bieten.
7saitige Bässe und 8saitige Gitarren, oft um mehrere ganztöne nach unten gestimmt und mit octaver-Effekten gedoppelt sind keine Seltenheit mehr und Schlagzeuger verwenden häufig elektronische Pads auf die dann solche Sounds gelegt werden.
Dafür muss kein dj in der Band sein.


[Beitrag von peacounter am 26. Okt 2013, 08:02 bearbeitet]
Don_Krypton
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 26. Okt 2013, 07:08
Moin nochmal!

Vielleicht interpretieren unterschiedliche Menschen den Begriff "Bass" auch unterschiedlich... ...ich hab' da mal von einem gehört, der sowohl
hinsichtlich der Lautsprechergröße als auch der Art, wie ein Bass sein sollte, seine ganz eigene Theorie entwickelt hat - der "Boogeyman" nämlich:

Man beachte die Entfernung zwischen ihm und dem Lautsprecher...

Schönen Gruß aus Hang Over!
D n Krypt n

P.S.: Gerade auf Ständern kommen Kompakte natürlich besonders gut... ...!


[Beitrag von Don_Krypton am 26. Okt 2013, 07:12 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#37 erstellt: 26. Okt 2013, 09:45
natürlich gehören kompakte auf ständer!
oder als nahfelder auf den arbeitstisch.


der basssound von lemmy kilmister ist im prinzip kein wirklicher bass.
gerade die älteren motörhead-platten sind extrem bassarm.
das instrument (rickenbacker) macht schon eher einen präsenzbetonten sound, außerdem spielt lemmy viel in den mittleren lagen und das über einen modifizierten GITARRENverstärker mit wenig bassanteil aber leichter verzerrung, die nochmal für eine betonung der obertöne sorgt.
das macht ja gerade den unnachahmlichen stil aus (der längst nicht so leicht zu spielen ist wie viele sich das vorstellen).
lemmy klingt damit eher wie eine art rhytmus-gitarrist und das ergänzt sich mit der enorm schnellen und sauberen arbeit von phil campbell (gitarre) und dem powerschlagzeug von mickey dee zu einer "wall of sound", aber der bassanteil bleibt immer eher gering.
die instrumente werden im gegensatz zum heute üblichen auch nicht heruntergestimmt (wie es z.b. zakk wylde macht) und die bassdrums sind eher klein, was ebenfalls den fokus auf attack und nicht auf schub legt.

damit ist motörhead eigentlich das paradebeispiel schlechthin für diese aussage:
snowblind89 (Beitrag #31) schrieb:
Wenn ich Rock höre dann dann brauch ich keinen Subwoofer, weil es da keine Instrumente gibt, die so tief kommen.


der abstand zum amp / zur bassbox ist eher üblich im rock'n'roll.
das hat auch seinen sinn, denn so regt der schall direkt das instrument mit an, was deutlich mächtiger wirkt als wenn die box weiter weg steht (nicht nur für den spieler sondern eben auch fürs publikum und auch auf der aufnahme).
viele gitarristen und bassisten nutzen bei ihrem sound diese gradwanderung kurz vor der rückkopplung.
peter_dingens
Stammgast
#38 erstellt: 26. Okt 2013, 16:47
Ein sehr interessantes Thema! Für mich als Hörer von Heavy und Metal muss es auch im Keller brummen, aber bitte nicht die anderen Etagen komplett zukleistern. Ich erinnere mich an einen Ultrrasone Kopfhörer, der soviel Bass hatte, dass ein Flohfurz schon wie ein bedrohlicher Tsunami wirkte. Ohne Tiefton fehlt was, ganz klar.
tomtiger
Moderator
#39 erstellt: 27. Okt 2013, 03:54
Hi,

also ich habe das immer so verstanden: http://de.wikipedia.org/wiki/Bass_%28Akustik%29

400Hz. sind kein Bass, der Grundtonbereich der Menschlichen Stimme ist unter 300Hz.

Bass, also unter 150Hz. bei hoher Lautstärke ist in der Natur selten und zeigt idR. enorme Energien an, z.B. Erdbeben.

Mir persönlich fehlt Bass nicht so sehr, 80Hz 0dB, 50 Hz -3dB und drunter egal reicht mir vollkommen. Und das finde ich sogar noch bassstark.

Ich höre aber auch gerne Klassik, ob mir bei Heavy Metal was fehlt, weiß ich nicht, aber da sind die Aufnahmen auch meistens nicht so toll ....

LG Tom
Stereo33
Inventar
#40 erstellt: 27. Okt 2013, 09:56
Klassik und Heavy Metall, das ist mal eine Mischung

Heavy Metall dürfte eher im Oberbass was machen, und wie du sagst,
dort gibt es viele schlechte Aufnahmen oder Loudnesswar.

Nicht jeder braucht Tiefbass, ich würde das jetzt mal
vom Geschmack und der Musikrichtung abhängig machen.

Nichts desto trotz, sauberer Tiefbass ist eine Disziplin,
die nicht jede Box im unteren bis mittleren Preisbereich kann,
und in Zeiten von Subwoofern für viele unwichtiger wird.
peacounter
Inventar
#41 erstellt: 27. Okt 2013, 11:58

Stereo33 (Beitrag #40) schrieb:
Klassik und Heavy Metall, das ist mal eine Mischung
das findest du seltsam?
kaum eine popularmusikalische richtung dürfte mehr anknüpfungspunkte zur klassik haben als metal!
jon lord (deep purple), ingwie malmsteen und viele andere haben das immer sehr intensiv eingebracht und es gibt so manchen wie victor smolski von rage, der ausgebildeter klassischer musiker ist und ohne diese eigenschaft seine musik wohl nicht komponieren könnte.
nicht zu vergessen die vielen metal-bands, die auftritte und/oder platten mit klassischem orchester in ihrer vita haben (maiden, kiss, metallica uvm).
mit symphonic-metal gibts sogar ne sehr populäre eigene stilrichtung für sowas und unter den neueren bands findet sich so manche mit klassisch ausgebildeter sängerin, die das auch deutlich zur schau stellt ("opera-metal" wie z.b. nightwish).
und im black-metal (und nicht nur da) nehmen viele bands mit klassischem chor auf

gute bis sehr gute (ja sogar als audiophil zu bezeichnende) aufnahmen gibts im metal auch zu hauf!
viele davon sind aber so komplex, dass sie nur mit richtig guten anlagen abspielbar sind.
double-bass-blasts, chorgesang, tiefgestimmte bässe und gitarren, keybordflächen, orchestereinsätze und growlgesang lassen sich bei einer mittelklasseanlage oft nicht mehr sauber differenzieren.

und nicht vergessen sollte man auch den progmetal (und verwandte stilrichtungen), die mit ihren "odd meters" (also "seltsame taktarten") und das auch noch im ständigen wechsel den musikern ne menge virtuosität abverlangen was für "ungebildete" ohren meist unhörbar ist.
da stehen dann aber im publikum oft auch mind 80% musiker (und so mancher davon ist konservatoriumsabsolvent).
wer mal einen frontmann im 7/4-5/8-takt headbangen gesehen hat weiß was ich meine

also zumindest der midbass ist auf jeden fall auch im metal wichtig und vielfach auch der subbass.
nur mit oberbass wirds oft schwierig. wie will man denn da überhaupt noch erahnen, was der bassist auf seinem tiefer gestimmten 5-, 6- oder gar 7saiter in den tiefen lagen macht?



schlechte aufnahmen gibts in jedem genre.
ich hab nicht das gefühl, dass das bei metal überdurchschnittlich viel wäre.
und das sag ich als jemand, der sich definitiv nicht zu den metal-fans zählt.
wenn, dann meist eher hardrock.


[Beitrag von peacounter am 27. Okt 2013, 12:01 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 27. Okt 2013, 12:44
Hi,


peacounter (Beitrag #41) schrieb:
ich hab nicht das gefühl, dass das bei metal überdurchschnittlich viel wäre.


viel low budget, 80er Jahre Billigvinyl. Ich höre aber auch Ska/Punk, wo ebenfalls die Aufnahmen - obwohl die Musik technisch nicht anspruchslos - einfach nicht gut sind. Das ist Musik, wo wenigstens ordentlich Bass drauf sein könnte. Das was ich an Klassik oder Jazz höre hat nun mal nicht viel unter 80Hz. Sollte nur zur Erklärung dienen, warum mir eventuell nicht viel an Bass liegt. Wer Kraftwerk udgl. hört, für den mag das wohl anders sein.

LG Tom
peacounter
Inventar
#43 erstellt: 27. Okt 2013, 12:50
80er Metal stellt tatsächlich keine großen Ansprüche an die tiefbassabteilung.

Ich war von aktuellerem Material ausgegangen.
Wer hier von hiphop spricht meint ja meist auch nicht Grandmaster Flash oder Sugarhill Gang.
tomtiger
Moderator
#44 erstellt: 27. Okt 2013, 13:03
Hi,


peacounter (Beitrag #43) schrieb:
Grandmaster Flash oder Sugarhill Gang.


die kenne sogar ich. The Message und Rappers Delight jedenfalls.

Ich kaufe auch aktuelle Sachen, Alice Cooper, Kizz, Metallica, da fehlt mir aber auch kein Tiefton. Bissi weniger Kompression wäre mir da lieber.


Ich kann nicht beurteilen, ob das bei anderen Musikrichtungen der Fall ist, oder ob dort die Qualität besser wäre oder man wirklich viel unter 50Hz. hört.

LG Tom
peter_dingens
Stammgast
#45 erstellt: 27. Okt 2013, 13:03
@peacounter
vollste Zustimmung! Da brauche ich nichts mehr zu ergänzen! Obwohl, Grandmaster Flash hatte auch ordentlich Druck im Keller. Kein vernünftiger Tiefton erzeugt bei mir ein Gefühl der Leere. Besser kann ich das Empfinden nicght beschreiben.
ingo74
Inventar
#46 erstellt: 27. Okt 2013, 13:08

tomtiger (Beitrag #44) schrieb:

da fehlt mir aber auch kein Tiefton.


ich habe meine frontlautsprecher als kompakte mit im standfuß integrierter bassabteilung konzipiert, somit kann ich genau das überprüfen - wie klingt es mit und ohne tiefbass.
meine fronts fallen etwa bei 60-70hz ab, wenn ich sie nicht höher trenne. so gut wie jede art von musik profitiert bei mir, wenn ich den basbereich um 1-2 oktaven nach unten erweitere.
aber es ist wie überall - über geschmack braucht man nicht streiten und wenn die bassdrum "pöckpöck" macht anstatt BUMMMBUMMM, dann kann das ja vllt auch gefallen, nur mir nicht
Marcel1995
Inventar
#47 erstellt: 27. Okt 2013, 13:16
Ich sags mal so, viel Höhen sind wesentlich unangenehmer als viel Bass, der Mensch woll lieber so ein wohliges Grummeln als so ein spitzes Kreischen...
Habe neulich erstmal bei "Le Smou" von den Fantastischen Vier den Bass Boost vom Player aktiviert (auf Stufe 2 von 3) und das Hören war damit dann etwas "spaßiger";
mit dem Auto fährt man doch auch nicht immer sanft an und schaltet gemütlich hoch, sondern macht auch mal Schnellstarts und schaltet blitzschnell (habe ich neulich mal auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause - sind etwa 16km, mit Bundesstraße und Autobahn (ein Teil davon ohne Tempolimit) schnelle Starts an der Ampel und schnelles Hochschalten gemacht, kurz bevor ich dann zuhause war roch es dann aber etwas (Kupplung) ).

Manchmal nimmt einfach die Unvernunft etwas Überhand und man dreht den Bass ordentlich auf.
ingo74
Inventar
#48 erstellt: 27. Okt 2013, 13:20

Marcel1995 (Beitrag #47) schrieb:
Ich sags mal so, viel Höhen sind wesentlich unangenehmer als viel Bass


naja, beides klingt schXXX, das genauso wie zu viel höhen:

messung mcfit
peacounter
Inventar
#49 erstellt: 27. Okt 2013, 14:18

tomtiger (Beitrag #44) schrieb:
Hi,


peacounter (Beitrag #43) schrieb:
Grandmaster Flash oder Sugarhill Gang.


die kenne sogar ich. The Message und Rappers Delight jedenfalls. ;)

Davon bin ich ausgegangen.
Sind ja schließlich ursprungsprotagonisten einer erfolgreichen Musikrichtung, die so langsam auf die
40 Jahre zugeht und damit mind drei Generationen beeinflusst hat.
Es kennt ja auch jeder Elvis.

Ich glaube, richtiger tiefbass ist bis zum Übergang 80er/90er Jahre in den meisten Stilen eher selten gewesen.
Und auch heute tut man als Produzent gut daran, diesen Bereich nicht zu wichtig zu nehmen denn die meisten Anlagen können das einfach nicht wiedergeben.


[Beitrag von peacounter am 27. Okt 2013, 14:20 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#50 erstellt: 28. Okt 2013, 00:11
Hi Ingo,


ingo74 (Beitrag #46) schrieb:
meine fronts fallen etwa bei 60-70hz ab, wenn ich sie nicht höher trenne. so gut wie jede art von musik profitiert bei mir, wenn ich den basbereich um 1-2 oktaven nach unten erweitere.


ich spiele ja gerne mit dem Behringer Analyzer rum, in den meisten "normalen" Räumen wird das dann einfach nur wummerig. 80Hz. 0dB und 50Hz. -3dB ist ein Wert, der meistens guten Tiefton ohne Wummern ermöglicht.

LG Tom
Glücksburger
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 28. Okt 2013, 08:26
ich mag Bass weil :

die ersten intensiven und emotionalen Erlebnisse mit Musik in der Disco begannen.
Obwohl in den 70ern, kann ich mich noch ziemlich genau an die Technik erinnern.
Eine ganze Batterie 901er Bose an der Decke und unten überall meterhohe Tiefton-Boxen.
Gespeist von HK-Citation-Verstärker.

Der Bass in der Musik war das, was man oft körperlich spürte und einen zum Tanzen brachte.
"Damals" war für mich der Disco-Klang Maßstab für die eigene Anlage.
Die Anlage musste Bass satt bringen und "Testplatten" wurden nach deren Bassanteil ausgesucht.

Der eigene "Klang-Geschmack" hat sich bei mir in den Jahrzehnten zwar etwas geändert aber
dennoch bleibt ein "satter" Bass für mich bei der meisten Musik unverzichtbar.
Eine Party ohne richtigen Bass aus den LS kann ich mir nicht vorstellen.
Den Bass hört man nicht nur, man spürt ihn auch.
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