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Referenzaufnahmen für den Lautsprechertest

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Flo108
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Nov 2014, 13:47
Hallo zusammen,

in der Vergangenheit habe ich mal mit einem Bekannten eine Cd zusammengestellt, um Ls. zu testen. Wir wollten gelungene Aufnahmen auf einer Cd zusammenstellen, die mittelprächtige Ls. entlarven, aber auf sehr guten Ls. ansprechend klingen.

Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es durchaus Aufnahmen gibt, die nahezu jeden Ls. gut aussehen lassen.
Andererseits bin ich Prakmatiker, und Aufnahmen von Taikos, die zeigen, wie realistisch tieffrequentes Getrommel von den Basstreibern rüberkommt nutzen mir z. B. nichts, da ich solche Musik nicht höre, und Ls., die solche Aufnahmen überzeugend rüberbrachten, bei Metal oder anderer Musik nicht so genial waren, da sie zu langsam ausschwingen und bei Doublebasspassagen dann wummern.

Als Beispiel nenne ich gerne 6.00 von Dream Theater. Viele Ls. wummern bei den Doublebassparts am Anfang, weil das Schlagzeug nicht getriggert wurde, und der Schlagzeuger an seiner Tempogrenze spielt. Rhythmisch zwar sauber, aber lautstärkebezogen dezent ungleichmäßig bei den einzelnen Kicks.
Diese Aufnahme ist super abgemischt und klingt richtig gut, aber nur auf wenigen Ls.

Hat jemand also Vorschläge, für gelungene Aufnahmen aus dem Bereich Pop, Fusion, Metal, Jazz und Klassik, die dazu dienen, Ls. zu testen?

Über Vorschläge freue ich mich!
golf2
Inventar
#2 erstellt: 19. Nov 2014, 13:58
Yello "Touch"
aavadan
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Nov 2014, 14:06
noch mal Yello Drive Driven

und

Dire Straits Private Investigations (Love over Gold CD) Minute 3:30-6:00
Navarone
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Nov 2014, 14:15
Hallo Flo108,

wie es ausschaut, kannst du in diesen Themen etliches finden:
http://www.hifi-foru...ead=17951&postID=5#5


Gruß Toni
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 19. Nov 2014, 14:22
also ich sehe das genau anders herum: LS die Taikos "vernünftig" wiedergeben, werden auch mit anderen Dingen klar kommen.
Eigentlich sollte doch ein _guter_ Lautsprecher mit jeder Art von Musik gleich gut klar kommen. Tut er das nicht, dann gibt es doch nur wenige Möglichkeiten:
a) er kann irgendwas besser als anderes, dann suche ich mir einen LS, der "das andere" genauso gut kann
b) er stellt mit Absicht etwas besonders dar (der typische Pseudo-Bass Buckel knapp über 100Hz vieler LS)

Ich nutze seit ewigen Zeiten die McLaren Test Tracks aus mehreren Gründen:
die Auswahl deckt ein großes Spektrum ab
auch wenn ich einiges dieser Musik niemals "privat" hören würde (z.B. diese japanischen Trommeln), taugt es seht gut zur Beurteilung (s.u.)
ich wurde in Läden schon schief angeguckt, wenn ich eine selbst gebrannte CD mit meiner Zusammenstellung in ihre tollen High-End Spieler einlegen wollte, das ginge gar nicht und mit sowas kann man Anlagen ja auch nicht bewerten, so eine CD klingt ja automatisch schlechter. Man kann denen auch nicht damit kommen, dass ich die auf Bit-Genauigkeit mit dem Original überprüft habe. Ich verweise dann gerne darauf, dass dann ihre Player Schrott sind, mögen die zwar nicht gerne hören, konnte aber noch nie jemand etwas vernünftiges entgegnen.
Egal, mit der "Test Tracks" hat man genug Material auf einer original Scheibe und kann diesen sinnlosen Diskussionen gleich aus dem Weg gehen.

Der Punkt ist doch auch, dass man i.d.R. gar nicht genau weiß wie es denn richtig klingen soll. Gerade wenn man _ausschließlich_ Musik zum Testen nimmt, die man von zuhause in und auswendig kennt, dann wird es nur ein Vergleich mit den Fehlern der Anlage zuhause und man entwickelt sich sozusagen nicht weiter.
Da ist aus meiner Sicht das verpönte Beispiel: "Mädchen mit netter Stimme und Klampfe" reizt die LS nicht aus genau richtig. Da kann man sich etwas drunter vorstellen. Wenn das Mädchen auf LS A deutlich unnatürlich lispelt und auf LS B nicht, dann kann es natürlich sein, dass sie tatsächlich lispelt, ist aber eher unwahrscheinlich. Die meisten Dinge entdecke ich zumindest im direkten Vergleich von mehreren LS und da höre ich z.B. bei Friend'n'Fellow oder Sarah K. eher Unterschiede, auch wenn es auf allen LS "gut" klingt. Wenn Lemmy dagegen sein Ace of Spades ins Mikro brüllt, dann weiß ich nicht, was von den Verzerrungen nun richtig und was falsch sein soll...
Flo108
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Nov 2014, 14:22
Herzlichen Dank schonmal für die bisherigen Antworten.
Wenn ich nochmal nachhaken dürfte:

Habt ihr eine Begründung für die aufgeführten Aufnahmen? z.B. Erfahrungen wie sie auf Ls. minderer Qualität klingen? Was ist euer Kriterium für verwendete Aufnahmen?
Flo108
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Nov 2014, 14:29
@MickeyMouse

danke, das ist nachvollziehbar, was du schreibst.
Ich habe meine Zusammenstellung mit einem befreundeten Musiker mit Studioerfahrung gemacht, und ebenfalls immer zum Testen mitgebracht, da freuen sich nicht immer alle Ls.verkäufer und Bauer, bzw. werden nervös.
D_O_C
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Nov 2014, 19:33
Gute VK Fragen doch immer nach mitgebrachten CDs!

Habe mit den Burmester CDs ganz gute Erfahrungen gemacht, was haltet ihr von denen?


[Beitrag von D_O_C am 25. Nov 2014, 19:34 bearbeitet]
Flo108
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Nov 2014, 21:35
Stimmt, gute Verkäufer fragen danach, sind aber nicht immer glücklich, nachdem ich meine Aufnahmen mitgebracht habe. Ein Grund mehr, warum ich die Zusammenstellung für gelungen halte.

Die Burmester CD kenn ich nicht.
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