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Irgendwas hat gestunken...

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bvolmert
Inventar
#1 erstellt: 06. Jul 2004, 23:38
Wieviele Geräte darf man an eine Steckdose anschließen? - genauer: wieviel Leistung dürfen diese Geräte kumuliert aufnehmen? Amp.,Tv und Comuter dürften ja die größten Verbraucher sein.
Bei mir hat´s nämlich schon ab und zu verschmort gerochen, aber an den einzelnen Geräten hab ich nichts gerochen.
Also,könnt ihr mir sagen mit wieviel Leistung ich eine (Altbau)Steckdose belasten darf? Habe keine Lust auf Kabelbrand!
tiger007
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jul 2004, 00:26
ob alt oder neu sagt garnichts aus.
es kommt drauf an wie hoch die steckdose abgesichert ist.
bevor die kabel schmoren sollte die sicherung im sicherungskasten gehen.überprüfe mal welche sicherung für diese dose zuständig ist,standard sind 10 ampere.
ein heizstrahler mit 2000w leistungsaufnahme könnte da schon zu problemen führen,aber die von dir genannten geräte dürften normalerweise nichts ausmachen...

aber genau weiss ich es nicht,bin ja kein elektrikerprofi

villeicht weiss hier noch jemand anders besseren rat und klärt uns auf!
Durstig
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Jul 2004, 06:46
Also wenn ich mich an den Physikunterricht noch richtig erinnere, läuft's rein rechnerich so (bei einer angenommenen 10A Sicherung):

230V x 10A = 2300VA (2300W)

Also kannste alles in allem Verbraucher bis insgesamt 2300 Watt Leistungsaufnahme an die Steckdose aus obigem Beispiel hängen...

Bei einer 16A Sicherung dann entsprechend 3680 Watt. Allerdings als absolute Grenzwerte, ich würd das nicht voll ausschöpfen.

Korrigiert mich, wenn ich da irre...

Grüße,

Durstig
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 07. Jul 2004, 06:51
Wegen Kabelbrand solltet Du Dir keine Gedanken machen müssen:

wenn eine 10 Ampere Sicherung drin ist, so würde die bei 230V x 10 Ampere = 2300 Watt auslösen, bei einer 16 Ampere Sicherung dementsprechend bei 3680 Watt. Dafür sind Sicherungen ja schließlich (unter anderem) da.

Wenn es trotzdem stinkt, und der Geruch nicht aus den Geräten kommt , dann schau Dir mal die Stecker und die Steckdosen an, bzw. riech daran.

Es kommt oft vor, dass bei Dauerbelastung nahe 2000 Watt die Dinger wegen dem Übergangswiderstand (schlechter Kontakt) heiß werden und dann verschmoren. Im Fall des Falles mußt Du dann den kritischen Stecker bzw. die kritische Steckdose gegen eine neue austauschen (Gute gibt es beim Elektriker oder im Baumarkt).

Das ist der Grund, warum Profis bei Dauerströmen höher 2000 Watt oft keine Schuko-Stecker mehr verwenden, sondern CEE-Verbindungen. Die schauen so ähnlich aus, wie die roten Drehstromstecker und - buchsen, sind aber blau und halt für 230 Volt/16 Ampere gedacht.

Oliver
bvolmert
Inventar
#5 erstellt: 07. Jul 2004, 11:39
Ok,danke für eure Antworten.
In zwei Monaten zieh ich eh um,bis dahin wird es wohl gutgehen.
Torsten_Adam
Inventar
#6 erstellt: 07. Jul 2004, 11:54
Naja, ich habe mal einen Netzleistenbrand gehabt (billige Mehrfachdose aus dem Baumarkt). Gott sei dank hat das die Katze sofort festgestellt (zu was anderem ist das DrecksVieh auch nicht zugebrauchen), sonst wäre die Bude abgefackelt.
Also ich würde die Netzleiste prüfen, es kann auch Staub oder Haare in die Leiste kommen und einen Brand auslösen.

Ich habe alle Billigteile sofort aus dem Verkehr gezogen.


[Beitrag von Torsten_Adam am 07. Jul 2004, 11:55 bearbeitet]
output
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jul 2004, 19:22
Hallo

Ihr habt schon Recht, 3600W an einer 16A Sicherung, die Kabel schmoren dir dann lange noch nicht...
Du soltest das Problem trotzdem beseitigen, auch wenns nur 2 Wochen sind. Geh doch mal systematisch vor.
Noch ein Tip:
Kontaktschwierigkeiten am Stecker erkennst Du daran, dass der Stecker warm wird.

@Torsten_Adam

Ich kann deine Erfahrung nur bestätigen.
Habe auch so ein billiges einstellbares NT gehabt und einen Kurzschluss an der Sekundärseite gehabt. Hab es dann zum Glück gerochen.
Aus neugierde habe ich es weiter bruzeln lassen. Irgendwann kam Qualm, der wurde immer heftiger, dann habe ich es herausgezogen wegen der giftigen Däpfe vom Plastik.
Es ist keine Sicherung gekommen, nicht einmal die Temperatursicherung, die angeblich eingebaut ist...
Ich finde diese Geräte sehr bedenklich!


Gruß


Martin
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Jul 2004, 21:20

wenn eine 10 Ampere Sicherung drin ist, so würde die bei 230V x 10 Ampere = 2300 Watt auslösen, bei einer 16 Ampere Sicherung dementsprechend bei 3680 Watt. Dafür sind Sicherungen ja schließlich (unter anderem) da.



In diesem Fall würde aber nicht der Überstromauslöser der Sicherrung kommen, sondern der thermische Auslöser.

Und bis der kommt, wenn man die Sicherrung mit maximalem Nennstrom betreiben würde, würde verdammt lange dauern. Wenn sie überhaupt auslösen würde. Denn wenn sie auf 10 Ampere ausgelegt ist, dann muß sie das auch verkraften können. Selbiges bei 16 Ampere usw.

Der magnetische Auslöser (also Überstrom) kommt nur bei wirklich deutlichen Überschreitungen des Nennstromes. Der thermische bei kleinen Überschreitungen, und da kanns es je nach Höhe der Überbelastung sehr lange dauern. Eventuell sogar schon zu lange.


Nur mal am Rande bemerkt.
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