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HiFi Zukunft

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Autor
Beitrag
MarGan
Stammgast
#1 erstellt: 13. Jun 2003, 15:41
Wie sieht eigentlich die HiFi Zukunft aus? Wird es irgendwelche innovative
Neuerungen geben, oder wird nur noch die Anzahl der Kanäle erhöht? Was
ist eigentlich aus den Ultraschalllautsprechern(nicht diese Superhochtöner
für SACD) geworden?

MarGan
Patrick
Stammgast
#2 erstellt: 13. Jun 2003, 16:03
Die Zukunft: http://www.hauptmikrofon.de/wfs.htm

Gruß,
Patrick
AWUSH!-Master
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jun 2003, 16:30
Werf mal einen Blick in die neue stereoplay.

Da gibt einen Artikel über die Zukunft der Mehrkanal- und Surroundtechniken.

Ein 5.1 Surroundsystem mit nur zwei Lautsprechern von Bose.
Der PDSP1 von Pioneer. Eine mit 254 kleinen Konusmitteltönern bestückte Platte erzeugt einen Surroundeffekt.
Die wellenfeld-Synthese wird auch erwähnt, ist aber heutzutage eher etwas für Kinos.

Diese Systeme sind zwar jetzt mehr für Filme gedacht aber, ich glaube, dass diese Techniken auch im Bereich Mehrkanalmusik über SACD und DVD-A Zukunft haben.


[Beitrag von AWUSH!-Master am 13. Jun 2003, 16:33 bearbeitet]
Patrick
Stammgast
#4 erstellt: 13. Jun 2003, 16:33
In dieser Stereoplay ist Wellenfeldsynthese auch erwähnt und zwar mit dem Kommentar, dass die Redakteure noch nie etwas vergleichbares gehört haben.

Gruß,
Patrick
AWUSH!-Master
Stammgast
#5 erstellt: 13. Jun 2003, 16:35
Bloß wer hat das Geld und den Platz um so etwas bei sich zuhause zu verwirklichen.
Patrick
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jun 2003, 16:39
Da wird schon dran gearbeitet. Man ist daran diese DML-Lautsprecher, die man heute als Bildlautsprecher verkauft, soweit umzudesignen, dass sie bei geringer Bautiefe und annehmbaren Preisen WFS-tauglich werden. Prozessorpower wird täglich billiger und viele Endstufen werden auch günstiger, wenn man sie in Serie und kompakter produziert.

Gruß,
Patrick
burki
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Jun 2003, 16:56
Hi,


Da wird schon dran gearbeitet.


naja, es wird an vielen Dingen gearbeitet ...
Warum wird denn heute immer noch nicht holographisch "gefilmt" , waehrend wir Physikstudenten uns schon vor 20 Jahren damit herumschlagen mussten ?

Ich denke, dass die Zukunft sich eher im immer perfekteren Kopierschutz und dem Verschwinden des wirklich kaufbaren Tontraegers widerspiegeln wird (oje, so ein Schwarzmaler bin eigentlich nicht ) und dann brauchen wir auch keine Boxenarrays o.ae. mehr ...

Gruss
Burkhardt
cr
Moderator
#8 erstellt: 13. Jun 2003, 17:09
Datenreduzierte Musikstreams und Videostreams; es wird genau protokolliert wer was anschaut/anhört und es werden Persönlichkeitsprofile erstellt. Da der gute Bürger eh nichts zu verbergen hat, wird ihn auch das nicht stören, auch nicht, wenn er in der Wohnung mit Videokameras überwacht wird und bei Bedarf gleich vom Flachbildschirm mit ihm Kontakt aufgenommen wird (in datenreduzierter Surroundqualität).
stadtbusjack
Inventar
#9 erstellt: 13. Jun 2003, 18:02
Wie die Zukunft bei der Schallwandlertechnik aussehen wird, weiß ich nicht. Aber bei den Medien kann ich mir vorstellen, dass der gesamte Markt irgendwann zusammenbrechen wird. Die Leute lassen sich einfach nichr auf Dauer verscheißern, und die meisten lassen sich auch nicht von irgendwelchen Plattenkonzernen vorschreiben, was sie zu hören haben, nur weil diese Konzerne mit einem bestimmten "Star" einen Vertragt über x100 Millionen abgeschlossen haben. Dadran wird auch der Kopierschutz nichts ändern. Wenn die Labels nicht bald einen anderen Kurs einschlagen, dann wird, auch im zuge der Breitbandentwicklung im Internet, der Musikmarkt über kurz oder lang zusammenbrechen (die Vorläufer sieht man ja schon...). Vor allem das Internet als Quelle für illegal beschaffte Musik ist doch absolut nicht zu kontrollieren. Wenn es wirklich gelingen sollte, Kazaa abschalten zu lassen (was ich mir eigentlich wegen der rechtlichen Situation auf der Pazifikinsel, auf der die Firma ihren Sitz hat nicht vorstellen kann), dann wird wenig später eine neue Plattform online gehen, bzw. eine der bestehenden die "Marktführerrolle" übernehmen.
Fuxster
Inventar
#10 erstellt: 13. Jun 2003, 18:59

Wie die Zukunft bei der Schallwandlertechnik aussehen wird, weiß ich nicht. Aber bei den Medien kann ich mir vorstellen, dass der gesamte Markt irgendwann zusammenbrechen wird. Die Leute lassen sich einfach nichr auf Dauer verscheißern, und die meisten lassen sich auch nicht von irgendwelchen Plattenkonzernen vorschreiben, was sie zu hören haben, nur weil diese Konzerne mit einem bestimmten "Star" einen Vertragt über x100 Millionen abgeschlossen haben. Dadran wird auch der Kopierschutz nichts ändern. Wenn die Labels nicht bald einen anderen Kurs einschlagen, dann wird, auch im zuge der Breitbandentwicklung im Internet, der Musikmarkt über kurz oder lang zusammenbrechen (die Vorläufer sieht man ja schon...). Vor allem das Internet als Quelle für illegal beschaffte Musik ist doch absolut nicht zu kontrollieren. Wenn es wirklich gelingen sollte, Kazaa abschalten zu lassen (was ich mir eigentlich wegen der rechtlichen Situation auf der Pazifikinsel, auf der die Firma ihren Sitz hat nicht vorstellen kann), dann wird wenig später eine neue Plattform online gehen, bzw. eine der bestehenden die "Marktführerrolle" übernehmen.



Zu Kazaa oder ähnlichen Online-Tauschbörsen möchte ich mal was sagen:

Als damals Napster abgeschafft wurde (also nicht ganz, aber so ungefähr), dachte man auch es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Studien haben aber ergeben das gerade die Leute die sich auf diesem Wege Musik beschafft haben die meisten Tonträger gekauft haben, also war es für viele wirklich nur eine Möglichkeit "vorzuhören".

Und mal ganz ehrlich, selbst wenn sich jemand 2 Songs auf diesem Wege beschafft und 1 CD kauft, haben die Plattenfirmen immer noch mehr davon als wenn die Leute gar keine CD mehr kaufen.

Ich mache es übrigens genauso, ich besorge mir sehr viel Musik aus dem Internet, aber wenn ich merke das mit ein Interpret dabei besonders gut gefällt dann kaufe ich seine CD. Ab und an auch mal eine Maxi CD.
stadtbusjack
Inventar
#11 erstellt: 13. Jun 2003, 19:23
@Fuxster: Da geb ich dir vollkommen recht! Aber trotzdem werden die Leute irgendwann merken, dass sie von den Plattenfirmen verarscht werden!
MarGan
Stammgast
#12 erstellt: 14. Jun 2003, 18:33

Da wird schon dran gearbeitet. Man ist daran diese DML-Lautsprecher, die man heute als Bildlautsprecher verkauft, soweit umzudesignen, dass sie bei geringer Bautiefe und annehmbaren Preisen WFS-tauglich werden. Prozessorpower wird täglich billiger und viele Endstufen werden auch günstiger, wenn man sie in Serie und kompakter produziert.

Gruß,
Patrick


Ich bin da sehr skeptisch. Selbst Bildlautsprecher werden sich die Wenigsten
in der Menge in die Wohnung holen.

MarGan
SaGruenwdt
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jun 2003, 19:58
Wellenfeldsythese... interessant und sehr schön für's Kino - aber:

Zuhause?!?

1. Wie bringt man diese Lautsprechermassen Zuhause unter?
1a. Wie sieht das dann aus = grausam!

2. Viel viel mehr Lautsprecherchassis zum gleichen Preis = viel schlechter!

3. Breitbandlautsprecher? = Hi-fi ?!?

4. Ein Dutzend mehr Endstufen fürs gleiche Geld = das kann doch nicht mehr klingen!

Bin mal gespannt wie die es dann fertig bringen wollen dann irgendwann in Zukunft 200 Euro systeme (das kauft nun mal die Mehrheit) mit Wellenfeldsynthese auf den Markt zu bringen. Haha... Sind die dann mit diesen 1 Euro mini Lautsprechern bestückt die es bei Conrad für so elektro Bausätze gibt? Anders kann man sonst ja wohl nicht mehr im geldlichen Ramen bleiben! Ich denke die Qualität bleibt da wiedermal auf der Strecke... genauso wie es jetzt von Stereo zu 5.1 ist... alle wollen nun 5 Boxen zum gleichen Preis wie damals zwei!

Wird es noch 500 Euro Receiver geben können? Wie viele kabel muss man da legen? Hilfe ich will das nicht machen! Oder sind das dann gar Aktivlautsprecher? Dann wirds teuer und nur die Minderheit wird sich das leisten können...


Fazit: Das wird nichts mehr für das normale Wohnzimmer sein! Da bin ich mir recht sicher. Ich denke maximum Zuhause ist 7.1... mehr ist in normalen Räumen nicht realisierbar!
Ich habe jetzt 5.1. - 6.1 also eine Box hinter mir könnte ich noch stellen (plane auch schon bei E-bay meinen Center nocheinmal nachzukaufen - (HECO-Centro))... aber für 7.1 2x Rearcenter habe ich schon keinen Platz mehr!

Grüni
Patrick
Stammgast
#14 erstellt: 14. Jun 2003, 20:36
WFS ist sicher nicht massenmarkttauglich. Wenn es auf kommerziellen Markt kommt, dann als Highend-Produkt.

Man braucht eine an den Wänden umlaufende Lautsprecherzeile mit geringer Bautiefe (5-10 cm). Wenn das ganze vernünftig gestaltet ist fällt es nichtmal besonders auf (siehe z.B. die Bilder von der TU Delft).
Sinnvollerweise könnte man diese Lautsprecherzeile als fertige Module verkaufen, die ein großes DML-Panel enthalten und die komplette notwendige Elektronik. An den Stoßkanten wird jeweils Strom und Signal weitergereich. Angeschlossen wird an eine Zeile jeweils ein Strom und ein digitales Signalkabel.

Es müssen auch keine Breitbänder sein. Man kann auch normale kleine Tiefmitteltöner nehmen und den Hochtonbereich in herkömmlichen Surroundsound übertragen (Hochtönerzeilen drüber/drunter gehen natürlich auch).

Wie es klingt wird dann sehen, wenn/falls es auf den Markt kommt. Machbar ist es.

Gruß,
Patrick
AWUSH!-Master
Stammgast
#15 erstellt: 15. Jun 2003, 10:08
Ich glaube, das es im Bereich HomeCinema nie soweit kommen wird WFS zu nutzen. Da sind eher die Bose- und Pioneersysteme die Zukunft. Den diese Systeme passen in jedes Zimmer, unabhängig von Große und Form.
Und sind ganz besonders Hausfrauenfreundlich, weil unauffällig. Pioneers System könnte man glatt als modernes Bild an die Wand hängen. Und Boses 3.2.1 ist nicht größer als ein Center und dürfte auch noch in einen Dixiklo Platz finden und für nette Surroundatmophäre sorgen
DrNice
Moderator
#16 erstellt: 15. Jun 2003, 11:28
In der Zukunft wird man der Vergangenheit nachtrauern, wo alles so schön einfach war, die Lautsprecher nach Lautsprechern ausgesehen haben und die Verstärker noch Metallgehäuse hatten - und wo man mit 2 Boxen zufrieden war. Hatte man denn damals weniger Spaß an Hifi? Heute kommt regelmäßig ein neuer Sorround-Standart raus - da kommt man mit dem Nachrüsten gar nicht mehr hinterher. Es ist wie beim Computer: heute gekauft, morgen schon alt. Schon in der Waschmittelwerbung wird einem jeden Tag eingetrichtert, dass Superlative doch steigerungsfähig sein können (hat Persil vor 20 Jahren nicht auch schon "weißer als weiß" gewaschen? Wozu zur Hölle braucht man den jetzt die Megaperls???).
Mehr als leere Portemonnaies und die Gewissheit, "up to date" zu sein (zumindest für den einen oder anderen Monat...) wird es nicht bringen.
Fuxster
Inventar
#17 erstellt: 15. Jun 2003, 11:39
Eben, deshalb kann man doch sofort bei Stereo bleiben.

Ich denke wenn man einmal das Geld aufbringt um sich ne vernünftige Stereo-Kombi zu leisten, dann reicht die eigentlich 10 Jahre aus.

Oder man ist so "abgehärtet" und macht nicht bei jedem neuen Standard mit. Ich denke übrigens das 5.1 vollkommen ausreicht. Klar, kommt auch immer auf den Raum und den Geschmack an, aber mir wäre es ausreichend.
AWUSH!-Master
Stammgast
#18 erstellt: 15. Jun 2003, 11:52
@drnice

Wieso nachtrauern. Sie kommt doch wieder, die gute alte Zeit mit nur zwei Boxen. naja nicht ganz, aber es wird zumindest wieder genauso einfach, wenn nicht sogar noch einfacher. Einen "Kasten" gekauft, in die Steckdose damit, das Programm zur Zimmereinmessung eingeschaltet, speicher, fertig. Jetzt noch play drücken und schon gehts los. Ohne Möbelrücken, ohne nörgelnde Frau, dazu noch optisch sehr ansprechend und fast genauso perfekt wie ein herkömmliches 5.1System. Was will man mehr?
DrNice
Moderator
#19 erstellt: 15. Jun 2003, 12:18
Wenn's denn bezahlbar is und die Elektronik nich dauernd spinnt...
burki
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 15. Jun 2003, 12:22
Hi,

naja, den "WFS-Kasten" aufstellen und fertig ist ja auch nicht, sondern es ist ja zumindest zunaechst eine ganz normale "5.1-Aufstellung" --> 5 Arrays + eine gewisse Anzahl von Subs angedacht ...

Ich sehe es uebrigens nicht so, dass sich vom Tonformat her staendig was wirklich neues auftut. Ausser 2+2+2 (was ja praktisch keine Rolle spielt und auf all den entsprechenden Scheiben gibt's sowieso noch einen DD 5.1-Spur dazu) sind doch alle Formate 5.1-kompatibel.

Dass die Industrie Mehrkanalton mit 1-2 Lautsprechern (es gibt ja auch im Stereobereich diverse "Monoboxlsgs") verspricht ist ebenfalls nicht neu und auch noch kleinere Boxen als bisher wird's kaum noch geben ...
Interessanter sind IMHO da eher In-Wall-Lsgs., die in Amerika ja anscheinend wesentlich verbreiteter sind (liegt natuerlich auch an der Hausbauweise), als bei uns.
Ein anderes Kapitel ist dann wohl noch ausgereifteres und billigeres Multiroomimg ...

Aber man sollte immer bedenken, dass neue Produkte (fuer die Masse) nicht teuerer sein duerfen, als die Vorgaenger und dass je nach Zeitgeist Aeusserlichkeiten eine entscheidende Rolle spielen koennen --> wer weiss, ob nicht in 20 Jahren wieder Boxen im Look der 70er modern sind ?

Gruss
Burkhardt
Tantris
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 15. Jun 2003, 12:29
Hallo,

zunächst mal folgende Betrachtung:

die ganze Diskussion um neue Formate (10.1, 2+2+2 etc.) und erst recht um WFS im Heim unterschlägt eine wichtige Komponente: Dafür gibt es keine Aufnahmen und es ist fraglich, ob sich diese, selbst wenn die Formate etabliert sind, finanzieren lassen. Die Musikindustrie wird immer vorsichtiger und riskiert keine großen Investitionen, es werden ja z.Zt. sogar erschreckend wenig 5.1-Aufnahmen produziert, wo doch Medium und Heimanlagen zu deren Wiedergabe längst zur Verfügung stehen.

Will sagen: ehe man sich auf neue Formate und WFS stürzt, sollte man doch erstmal die Durchsetzung von 5.1 im Musikbereich vorantreiben. Eine notwendiger Voraussetzung dafür ist natürlich das Ende des Systemstreits DVDA/SACD, was ich lieber gestern als heute beendet sehen würde. Sonst passiert nämlich genau das, was ich hier aus einigen Postings herauslese: Angst vor ständiger Entwicklung und dem obsoletwerdens der eigenen Geräte hemmt jegliche Investitionen, dies hemmt wieder die Softwareproduktion usw. dieses Phänomen treibt ja z.Zt. wieder seltsame Blüten in Form einer kultischen Verehrung längst überholter Technologien (Stereo, LP, Röhrenverstärker).



Ein 5.1 Surroundsystem mit nur zwei Lautsprechern von Bose.


Genau das ist ein Musterbeispiel dafür, wie ich mir die Hifi-Zukunft nicht wünsche: Hohle Werbeversprechen eines marketingorientierten Herstellers, die sich in der Praxis nicht halten lassen nach dem Motto "Hauptsache man lügt dreist genug, die Kunden werden es schon glauben".

Ideen zur Erzeugung von Stereo- oder Surround-Sound aus nur einem 2 oder einem LS (oder eben einem Array wie bei Pioneer) sind schon uralt, s. Q-Sound, Stereo-Center von Emes, Virtual Surround etc. - sie alle haben gemeinsam, daß die Unvollkommenheit der Raumakustik den schönen Spielereien den völligen Garaus macht. Da wird sich auch in Zukunft nichts dran ändern lassen, ebenso wird es die vielgepriesene "automatische Raumakustikkorrektur" nicht geben, höchstens in der Bose-Werbung. Ds Ganze funktioniert einfach nicht...

Gruß, T.
wn
Inventar
#22 erstellt: 15. Jun 2003, 14:08
Wie in dem Beitrag in stereoplay auch erwähnt wurde reicht die Qualität für die geringeren Anspüche der Filmtonwiedergabe aber nicht für mehrkanalige Musikreproduktion. Insofern finde ich die Ansätze durchaus interessant sehe der Entwicklung aber eher gelassen entgegen, da sich hier für meine Ansprüche wohl erstmal nichts ändert.
- Gruß, Wilfried
AWUSH!-Master
Stammgast
#23 erstellt: 15. Jun 2003, 15:12
Es ist ja ganz klar, dass das System von Bose oder Pioneer nichts für Musikwiedergabe (noch nicht) oder High Ender ist.

Aber für die Restlichen, die nicht mehr als 300-400 Euro für eine Anlage hinlegen wollen, weil ihnen das reicht und sie nicht mehr brauchen (Ab und zu ein DVD-Film, hier und da mal eine CD) sind diese unkomplizierten kleinen Systeme ausreichend. Da muss es auch nicht genauso wie im Kino klingen.

@tantris

"Hauptsache man lügt dreist genug, die Kunden werden es schon glauben".

Lügen werden sie wohl kaum, übertreiben passt da vielleicht besser. Funktionieren kann das auf jeden Fall.

@burki

"WFS-Kasten aufstellen und fertig"

Ich meinte das Bose und Pioneersystem und natürlich nicht die WFS.
michaelg
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 15. Jun 2003, 17:20
Es wird keine Hifi Zukunft geben!
Wenn es nach den Softwareproduzenten und dem ihnen hörigen Politikerpack geht, beschränkt sich die "Zukunft" auf billig produzierten Müll, dessen einzige Qualität in einem hochentwickelten Kopierschutz liegt (ob das dann jemand tatsächlich noch kopieren will, sei dahingestellt). Die Wahrung irgendwelcher "Rechte" wird allerhöchste Priorität gegenüber jedweden künstlerischen Inhalten bekommen. Wir werden pro Nutzung zahlen müssen und was wir wo wieoft hören dürfen, wird uns detailliert vorgeschrieben.
Formate werden danach kreiert, was sich am besten vor dem unerlaubten Kopieren schützen läßt.
Es besteht natürlich die berechtigte Chance, daß die Kunden aufbegehren und das einzig mögliche in einer solchen
Konfrontation mit Monopolisten tun werden: Konsumverzicht.
Hoffentlich!
Michael
Fuxster
Inventar
#25 erstellt: 15. Jun 2003, 17:22
Kauft Vinyl, da habt ihr keinen Kopierschutz!

Außerdem hört es sich besser an (nur meine Meinung, ich will nicht drüber diskutieren) und sieht stylisher aus!

Teurer als CD's sind Platten auch nicht.
cr
Moderator
#26 erstellt: 15. Jun 2003, 19:08
.... aber die Kopie einer LP ist allemal schlechter als die einer CD .....und die Zusammenstellung von Samplern wird ein Murks.
Daher würde ich den Aufruf umformulieren in: Kauft keine kopiergeschützten CDs.

Frage an die SACD-Spezialisten:

Ist der SACD-CD-Layer nach wie vor ungeschützt?
MarGan
Stammgast
#27 erstellt: 15. Jun 2003, 19:34


Und Boses 3.2.1 ist nicht größer als ein Center und dürfte auch noch in einen Dixiklo Platz finden und für nette Surroundatmophäre sorgen :D


Was ist denn an dem 3.2.1 System von Bose so besonders? Jeder popelige
AV-Receiver bietet meistens einen Virtual-Surround Modus für zwei
Lautsprecher.

MarGan
wn
Inventar
#28 erstellt: 15. Jun 2003, 19:40
Hallo cr,

....Ist der SACD-CD-Layer nach wie vor ungeschützt?

ich hatte bislang bei meinen Hybrids keine Probleme beim Rippen fürs Auto.
- Gruss, Wilfried
burki
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 15. Jun 2003, 20:11
Hi,

naja, mit dem bisherigen CDDA-konformen CD-Layer einer Hybrid-SACD wird's ja auch sicher irgendwann ein Ende haben .
Ein Grund warum z.B. die dts-CD (ausser der wohl mangelhaften Vermarktung) kein Land sieht bzw. jemals gesehen hat, ist ja IMHO gerade der fehlende Kopierschutz.

Vinyl (ja hoere durchaus gerne mal eine Platte) ist da IMHO keine wirkliche Alternative ...

Gruss
Burkhardt
Fuxster
Inventar
#30 erstellt: 15. Jun 2003, 20:20
Also wenn man nicht unbedingt Sampler machen will, ist Vinyl sogar ne sehr gute Alternative. Es gibt wirklich mehr als man denkt.

Gut, ich höre jetzt keine klassische Musik. Aber bei Hiphop/House was ich so höre gibt es wirklich sehr, sehr viel Auswahl, und man hat die Lieder monatelang bevor die in die Charts kommen und total ausgenudelt sind.

Ist wirklich so. Ich habe auch nur sehr wenige Platten, liegt aber auch daran das ich noch keinen eigenen Plattenspieler habe!

Wenn, dann will ich auch nen Technics 1210 haben!
cr
Moderator
#31 erstellt: 15. Jun 2003, 20:30
Allerdings könnte sich Philips querlegen, da ein Kopierschutz seinerzeit nicht spezifiziert wurde. Und im Gegensatz zur CD müßte das Philips-Patent an der SACD noch 15 (?) Jahre laufen (ist nur die Frage, ob das Patent auch für den CD-Layer gilt???).
burki
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 15. Jun 2003, 20:41
Hi,

@Fuxster

was willst Du uns damit sagen ?
Ich bin mit der LP aufgewachsen und hab da eine durchaus stattliche Sammlung, doch wie ueberspielst Du eine LP digital ?
Jede digitale Quelle (auch mehrkanaelige) kannst Du bisher noch (ich weiss, die analogen Schnittstellen sind der Industrie natuerlich ein Dorn im Auge ...) analog ueberspielen.

@cr

naja, momentan ist der CD-Layer zwangsweise CDDA-konform, doch was soll denn die Herrschaften daran hindern auch da etwas "nachzubessern" und statt der Hybrid-SACD eine UnCD/SACD zu kreieren oder gar (nach gewisser Zeit) schlicht gaenzlich auf den CD-Layer zu verzichten ?

Gruss
Burkhardt
Fuxster
Inventar
#33 erstellt: 15. Jun 2003, 20:58
Öhm, wer redet hier von überspielen?

Ich rede nur vom ganz normalen anhören...nicht mehr und nicht weniger?!

Sonst wollte ich damit eigentlich nichts ausdrücken...
cr
Moderator
#34 erstellt: 15. Jun 2003, 21:07
Implizit DU:
"Kauft Vinyl, da habt ihr keinen Kopierschutz!"

Wenn ich nur anhöre, kratzt mich der Kopierschutz nicht (außer wenn er wie Cactus die Klangqualität beeinflußt)
hallo
Stammgast
#35 erstellt: 15. Jun 2003, 21:30
Ja mal ganz ehrlich: die LP hat doch einen hervorragenden Kopierschutz, oder hat einer der Anwesenden schonmal erfolgreich ne 1:1 Kopie von einer LP gepresst?

Das ist schon ein Nachteil aber bedenkt: jede LP ist ein Original, jede hat ihre eigenen Kratzer, und genau deswegen ist mir ne LP lieber, sie altert, 'lebt' also und geht nicht von einer Sekunde zur anderen (normalerweise zumindest nicht) kaputt wie eine CD.
cr
Moderator
#36 erstellt: 15. Jun 2003, 21:52
Bei mir ist eine CD hinüber, aber auch nicht von Sekunde zu Sekunde, sondern binnen 10 Jahren (vor 4 Jahren funktionierte sie noch). Da ich mir die mich interessierenden Stücke auf einen Sampler kopierte, habe ich sie seither nicht mehr angehört.
Nun hat der Lack das Alu gefressen, ein Sieb! Und das bei einer Polygram-CD, die doch wissen müßten, welchen Lack man verwenden muß, dass das nicht passiert!
AWUSH!-Master
Stammgast
#37 erstellt: 15. Jun 2003, 21:52



Und Boses 3.2.1 ist nicht größer als ein Center und dürfte auch noch in einen Dixiklo Platz finden und für nette Surroundatmophäre sorgen :D


Was ist denn an dem 3.2.1 System von Bose so besonders? Jeder popelige
AV-Receiver bietet meistens einen Virtual-Surround Modus für zwei
Lautsprecher.

MarGan



Das man beim Bose System kein poppeliges Virtual Surround hat, sondern 5.1 Sound aus nur 2Boxen. Auszug aus steroplay: "Auch im Hörraum bereitete das Bose 3.2.1 nur Freude. Die Illusion einer fünfkanaligen Installation gelang ihm frappierend gut. DIe Hörzone war ausgedehnter als bei konventionellen Systemen. Dass Breitbandlautsprecher spielten, war der tonalen Balance kaum anzumerken. Sauberkeit und Dynamik blieben bis hin zu mittleren Pegeln beachtlich. Extreme Analytik lag dem 3.2.1-System weniger, sein Gesamtcharakter ist eher stressarm-entspantt, die Räumlichkeit und der Komfort umso frappierender."
Tantris
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 15. Jun 2003, 22:03
Hallo Awush,



Das man beim Bose System kein poppeliges Virtual Surround hat, sondern 5.1 Sound aus nur 2Boxen.


Ähem, vielleicht solltest Du Dich mal ein wenig informieren: Das angebliche "5.1 aus 2 Boxen" ist exakt dasselbe wie virtuelles Surround, was viele Receiver, sogar einige DVD-Player anbieten. Natürlich ist klar, daß Bose das anders nennt und die Hifi-Presse das entsprechend bejubelt. Aber genau so etwas meine ich mit den leeren Marketingblasen, die ich mir für die Zukunft nicht mehr wünsche.

Gruß, T.
drbobo
Inventar
#39 erstellt: 16. Jun 2003, 08:09
Wollte nur darauf hinweisen, das letztlich schon auch wir (als Kunden) bestimmen, wohin die Entwicklung geht.
Gutes Beispiel die LP: die Industrie hätte das schon eingentlich gern abgeschafft, aber aufgrund der wieder erhöhten Nachfrage, gibts wieder mehr Platten und auch wieder erstzunehmende neue Plattenspieler.
Also ist unser Verhalten doch auch mit entscheidend.
Natürlich stellen die Mitglieder dieses Forums nicht unbedingt einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung dar, aber neben einem Massenmarkt, wird es auch weiterhin einen Markt für die "bewussten" Hörer geben (hoffentlich, siehe auch Thread "Muskikalische Früherzieung"
soundvisions
Neuling
#40 erstellt: 17. Jun 2003, 11:48
Mr. Nice`s Beitrag zur Frage "Wie sieht die Zukunft des Hifi aus?" bringt es auf den Punkt: Letztlich sollen die Verbraucher immer nur wieder vermeintlich "neue" geräte und Systeme kaufen, die aber im Endeffekt nicht wirklich besser sind. "Produktdiversifizierung und Kaufkraftabschöpfung" nennt man das im Produktmanagement bei Sony und anderen Unternehmen.
Firmen wie z.B.Accuphase sind da eine löbliche Ausnahme. Dort wird mit großer Ernsthaftigkeit und Akribie an einer stetigen Verbesserung der Komponenten gearbeitet, die man wirklich hören kann, die aber natürlich auch seinen Preis hat. Für ein paar Hundert Euro kann man das einfach nicht machen.
Werner_B.
Inventar
#41 erstellt: 17. Jun 2003, 12:09
Nehmen wir das Stereoplay-Gesülze doch mal auseinander:

"Auch im Hörraum bereitete das Bose 3.2.1 nur Freude."

zu deutsch: wohlgefällig für Hintergrundmusik, die nicht stört, für konzentriertes Hören untauglich.

"Die Illusion einer fünfkanaligen Installation gelang ihm frappierend gut."

zu deutsch: es bleibt eine undefinierte, mehr oder weniger grosse Differenz zum echten 5.1. Die Redakteure wundern sich offensichtlich, dass es überhaupt eine nur halbwegs erträgliche Wiedergabe gibt.

"DIe Hörzone war ausgedehnter als bei konventionellen Systemen."

zu deutsch: der Diffusschall mit all seinen Folgeproblemen ist ein massgebliches Merkmal dieses Konzeptes.

"Dass Breitbandlautsprecher spielten, war der tonalen Balance kaum anzumerken."

zu deutsch: es bleibt eine mehr oder weniger grosse undefinierte Differenz zum Ideal der neutralen Wiedergabe, oder deutlicher: es klingt einfach sch...

"Sauberkeit und Dynamik blieben bis hin zu mittleren Pegeln beachtlich."

zu deutsch: bei grossen Pegeln sch..., ansonsten nur beachtlich, d.h. wieder eine undefinierte mehr oder weniger grosse Differenz zu besseren Systemen.

"Extreme Analytik lag dem 3.2.1-System weniger, sein Gesamtcharakter ist eher stressarm-entspannt, die Räumlichkeit und der Komfort umso frappierender."

zu deutsch: für konzentriertes Hören untauglich, lediglich geeignet für Hintergrundberieselung. Durch guten Komfort schlafzimmergeeignet (für diejenigen, die morgens schlafmützig nicht so ohne weiteres die richtigen Tasten treffen).
AWUSH!-Master
Stammgast
#42 erstellt: 17. Jun 2003, 13:33
@Werner B

Ja klar so und nicht anders!
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