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Was muss gut sein ???

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Swordfish1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 03. Mrz 2005, 19:02
hi leute wenn man ein hifi neuling ist welche komponente muss ziemlich gut sein damit man eine super verbesserung hat. lautsprecher ? verstärker ? cd player ?
Joey911
Inventar
#2 erstellt: 03. Mrz 2005, 19:03
Die Lautsprecher sind das wichtigste, aber man sollte sie natürlich auch nicht an einen viel zu guten, oder viel zu schlechten Verstärker + CDP hängen. Aber auf jedenfall ist die Veränderung an LS am meisten hörbar!

Gruß
Joey
Fidelio
Stammgast
#3 erstellt: 03. Mrz 2005, 19:06
Hi Neuling mit 33 Posts,

klare Antwort: die LS, dann Vorstufe, dann CDP, dann laaaaange nichts, dann die Endstufe.

Wenn die Endstufe darüber entscheidet, ob die Anlage super oder müllig klingt, dann ist der LS wegzuwerfen.


[Beitrag von Fidelio am 03. Mrz 2005, 19:07 bearbeitet]
Thomas2
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Mrz 2005, 19:11
Hallo Swordfish,

im Idealfall sollte eigentlich ALLES gut sein, d.h., sich auf einem in etwa gleich hohen Niveau bewegen.

Sicherlich sind die Lautsprecher sehr wichtig in der Übertragungskette; Unterschiede sind hier wohl am ehesten hörbar.

Oft werden leider gerade die Lautsprecher im Gesamtbudget einer Anlage schnell untergewichtet; es gab mal die grobe Faustregel, etwa 50% der Gesamtsumme in die Boxen zu investieren.

Gruß

Thomas
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 03. Mrz 2005, 19:51
Hallo...so, wie die Frage gestellt ist, kann man eigentlich keine genaue Antwort geben! Es wird nämlich gefragt, welches Glied in der Kette besonders gut sein sollte, um eine erhebliche Klangverbesserung zu erzielen...das heisst, in diesem Falle wird von eienr bereits bestehenden Anlage und nicht von einer kompletten Neuanschaffung ausgegangen!

So lese und verstehe ich diesen Thread!

Um dann eine konkrete Antwort zu geben, müsste mann eigentlich die jetzige Konfiguration kennen, erst dann kann man sagen, mit welcher Änderung das Klangpotential der Anlage einen grossen Sprung machen kann! Sicher sind die LS das wichtigste Glied in der Kette, aber wenn bereits hochwertige LS an einem minderwertigen Verstärker spielen, sollte man logischerweise dort eingreifen!

Die Aussage von "Fidelio" kann ich so nicht ganz nachvollziehen, denn die Endstufe nach einem "laaaaange nichts" am Ende der Kette zu sehen halte ich für grundsätzlich falsch, da m.E. die Endstufe (sofern wir hier überhaupt von einer aufgetrennten Lösung sprechen?!) immer mit der Vorstufe zusammen harmonieren sollte und somit gleich gewichtet werden sollte...für meine Ohren würde ich bei meinen Anlagen (siehe Profil) die Elektronik auf den gleichen Level setzen, was den Klangeinfluß angeht! Oder steht im Falle eines Vollverstärkers dieser dann auch am Ende...?

Aber hier wurde ein Punkt bis jetzt (wie so oft...leider!) nicht genannt, der für mich in der Reihenfolge sogar noch zwischen LS und Elektronik gehört: Die Raumakustik! Leider wird dieser Faktor, in dem ein sehr großes Potential zur Klangverbesserung steckt, imho zu stiefmütterlich behandelt!

Grüsse vom Bottroper
Thomas2
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Mrz 2005, 20:03
Richtig, zum Thema Raumakustik möchte ich nur ergänzen, dass meine 5.1-Anlage erst, nachdem ich sie sorgfältig mit einem Conrad Sound Level Meter eingepegelt habe, nochmals deutlich besser klang.

Auch die Beschäftigung mit CARA hat mir einiges gebracht.

Wer's schnell und kostenlos mal ausprobieren will, dem sei der Raumakustik-Rechner von stereoplay empfohlen; allein die positiven Veränderungen, wenn die Boxen "aus den Ecken" oder "von den Wänden" weg mehr zum Hörer Richtung Raummitte verschoben werden (können).

Gruß

Thomas
Mr.Stereo
Inventar
#7 erstellt: 03. Mrz 2005, 20:20
Es gab mal Hersteller wie Linn und Naim, die genau anders herum argumentierten und behaupteten, dass die Zuspielgeräte wichtiger sind, da ein LS nur das wiedergeben kann, was man ihm zuspielt.
Zu zeiten von mechanisch aufwendigen Plattenspielern mag da ja noch etwas dran gewesen sein, heute würde ich aber auch behaupten, dass die LS die größte Rolle spielen, da sie zum Raum, Geschmack, Hörgewohnheiten, usw. passen müssen und man an ihnen auch die größten Unterschiede wahrnimmt.
Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Infinity Kappa) muss man in den Verstärker nur etwa die Hälfte des LS-Preises investieren und erreicht damit schon ein sehr hohes Level.
Fidelio
Stammgast
#8 erstellt: 03. Mrz 2005, 21:01
Hallo TakeTwo22,

Naja, die Frage war auch sehr pauschal gestellt, deswegen habe ich auch mal pauschal geantwortet.

Egal ist gar nichts in einer Anlage, auch wenn es gaaanz weit hinten in der Priorität liegt. Es ist schon erstaunlich, wie Kleinigkeiten einen entscheidenden Unterschied im Klangempfinden auslösen können.

Zunächst bin ich mal nicht von einer möglichen Fehlanpassung von Vor- und Endstufe ausgegangen.
Gerne wollte ich die Tanzerei um das goldene Kalb "Endstufe" erst gar nicht aufkommen lassen, da wir in letzter Zeit, soweit ich das mitbekomme, immer weniger Wirkungsgrad-Krüppel im LS-Bereich erleiden müssen.
Wirkungsgrade unter 90dB/W/m (echte!) und Impedanz-Achterbahnen braucht sich keiner mehr antun, ausser er steht darauf vierteljährlich die Endstufe zu wechseln ohne einzusehen, daß er eine zickige 2Ohm-Schnarchtüte von Lautsprecher rumzustehen hat, die nicht schuld sein kann (darf, weil 5-stelliges Preisschild!), da anerkannt Referenzklasse.

Bei einem Vollverstärker ist auch eine Vorstufe drin, also vor damit in der Wichtigkeit wegen der Vorstufe.

Bei den CDPs gehen die Meinungen auseinander. Das muss jeder für sich entscheiden. Von einem sehr guten auf ein "Referenzplayer" zu wechseln sehe ich in der Kategorie Gerätefüsse, CD-Matten, 4-stellige Cinch-Kabel u.ä., also beim "Finetuning". Ansonsten gilt "garbage in, garbage out", aber nur im vernünftigen Rahmen.

Bei der Raumakustik sind wir uns eher einig, auch wenn gar nicht danach gefragt wurde (ist in einem normalen Wohnzimmer auch oft einfach gegeben). Bei stark rundumstrahlenden LS würde ich die Akustik an erster Stelle sehen, bei stark gerichtet strahlenden (meinen) zwischen LS und AMP, da die Akustik nicht so stark reinspielt.

@Thomas2

Cara hatte ich mal als Light-Version (Goodie in Stereo?). Allerdings bringt das alles nichts, wenn man einen Platz von einem Meter mal einen Meter hat, wo die LS hin können. In der Zeit, wo man den Raum gezeichnet hat und CARA mit rechnen fertig ist, hat man die LS auch am bestklingenden Platz. Trotz CARA wird man noch minimal schieben müssen.

@all

Die Faustformeln mit den Preisen (LS=50% des Anlagenpreises) finde ich etwas gaga.
Es gibt LS die 500€ kosten (OK, Selbstbau. OK, Breitbänder, aber nicht meine. Die waren teurer ), die die Qualitätssteigerung jeder Elektronik mühelos verdeutlichen können. Und diese Fähigkeit muss halt ein LS besitzen, und einem klanglich natürlich gefallen. Von hier aus kann man starten und eine Endstufe suchen, die neutral und gerade stark genug ist (50Watt sollten in den meisten Fällen bei Weitem reichen), eine Vorstufe, die einem klanglich zusagt (oder natürlich Vollverstärker) und dann eine gute Quelle. Fertig!
Wenn der LS nichts ist, kann man so lange rumprobieren, wie man will, es wird nie eine gute Anlage draus werden.
DL968
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 03. Mrz 2005, 21:32
Servus Swordfish1,

einige gute Meinungen hast Du bereits erhalten.

Dazu empfehle ich, erstmal die Geräte anständig zu platzieren.
Da ist viel Potential drin.
-> nicht auf Glasböden und wackeligen Regalen!
Dann die LSP passend ausrichten.
-> Abstand von den Wänden und den Winkel der Schallwand zum Hörer ändern.
Dabei die eigene Anlage kennen lernen und mit anderen vergleichen.
Das wäre mein Tipp zum HiFi-Einstieg.

Wenn Dich das Fieber packt, probierst Du früher oder später diverse Kabel etc. aus und stellst Dir in Jahren wieder die Frage:
Was kann ich in meiner Kette verbessern und welches Teil soll ich erneuern?

Aber schreib mal, was Deine momentane Basis ist.
Dann kann man Dir gehelft werden :-))

Grüße DL

@Cara, braucht man das zum Musikhören?
Bitte keine Antwort darauf!
Swordfish1
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Mrz 2005, 13:11
danke erstmal für die vielen meinungen. meine basis ist ein yamaha ax 396; yamaha cdx 393 mkII ; irgentein ohlbach cinchkabel ; Magnat zero 6

nix besonderes aber wie gesagt bin ein einsteiger.
Badhabits
Inventar
#11 erstellt: 05. Mrz 2005, 00:16
Zu meiner Zeit gab's nen Schlüssel: mind. 50% des Budgets sollte in die Lautsprecher investiert werden.

...aber eine (HiFi)-Kette ist auch nur so gut wie das schwächste Glied.

Sicher ist; eine fein aufeinander gestimmte Kette klingt besser als teures zusammengewürfeltes HighEnd. Nicht zu vergessen die bereits erwähnten Tips bei der Aufstellung und den Hörraumtuning - aber bitte keine "Klangschalen".

Gruss Badhabits
DL968
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 07. Mrz 2005, 23:39
Servus Schwertfisch,

das liest sich doch schon mal gut.
In meiner Teenie-Zeit baute Yamaha wirklich gutes HiFi.
Demnach denke ich, wurden sie nicht schlechter als ihre Mitanbieter.
Egal welche Preisklasse es betrift, hast Du bestimmt einen guten Einstieg.
Wichtig ist meiner Meinung nach,
daß Dein "ax 396" ein Voll- und kein 5.1-Verstärker ist.
Leider kenn ich die Magnat-LSP nicht.
Wenn Du möchtest, kannst fast jedes LSP-Gehäuse optimieren.
Eine Holzstrebe zwischen die Seitenwände, Schallwand und hinteres Brett in die Box eigeleimt schadet kaum.
Zudem etwas Bitumenmatten innen im Gehäuse anbringen können auch verbessern.
Ansonst weiterhin selbst Erfahrungen an fremden Anlagen und in Foren sammeln.

Dieses Hobby ist ein Fass ohne Boden, macht aber höllisch Spaß.

Und such Dir einen vertrauenswürdigen Händler, der Dir jahrelang zur Seite steht, ebenfalls gute Preise bietet und Geräte zum Testen bietet.
... wenn er bis dato nicht von den Prost-Märkten, Jupiter-Hansis und Discountern verdrängt wurde.

Sorry und Grüße
DL
... für die Themaabschweifung.
War nur ein Aufruf an alle HiFiisten,
um den wenigen "guten Fachhändlern" das Überleben zu sichern.
Aber hier gehts um Wiedergabegeräte und nicht um billige Einweg-Wegwerfware vom Schleuder-Tisch.
Druide16
Inventar
#13 erstellt: 08. Mrz 2005, 16:03
Hallo DL968,

warum soll man eigentlich HiFi-Komponenten nicht auf Glasböden stellen? Habe ich noch nicht richtig verstanden.
Über eine Erklärung würde ich mich freuen.
DL968
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 08. Mrz 2005, 16:50
Servus Druide16

Glasbasen klingen in der Regel nicht gut.
Liegt vermutlich daran, daß Glas eine unpassende Eigenresonanz hat und Schwingungen nicht absorbiert oder ableitet.
Genauer hann ich es nicht erklären.

Gruß DL
Evangelos*
Stammgast
#15 erstellt: 08. Mrz 2005, 21:31

DL968 schrieb:
Servus Druide16

Glasbasen klingen in der Regel nicht gut.
Liegt vermutlich daran, daß Glas eine unpassende Eigenresonanz hat und Schwingungen nicht absorbiert oder ableitet.
Gruß DL


Hallo zusammen,

ich habe die Geräte in einem Rack mit Glasböden.
Ich bin am überlegen ob ich unter die Gerätefüsse
( Verstärker und CDP )irgendwelche absorbierenden
"Materialien" lege. Nur ob es etwas bringt weiss man
leider erst hinterher. Also testen.....ist angesagt.

Hat jemand von euch preiswerte Tipps ?? Weil die Preise
von irgendwelchen speziellen Hifi-Unterlegdingenskirchens sind ja teilweise echt abgehoben......

viele Grüße

Evangelos
DL968
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Mrz 2005, 16:37
Servus Evangelos

tausche versuchsweise die Glasplatten gegen Multiplex- oder Sperrholzplatten.
Gibts als Zuschnitt für wenig Geld in fast jedem Baumarkt.
Wenn Du eine Verbesserung feststellst, kannst Du es auch mal mit Acrylglas versuchen.
Wird dann aber etwas teurer.
Ich bekam mal eine passende 8mm-Acrylglasplatte geschenkt, welche mir bei meinem Röhrenverstärker akustisch besser gefiel als Holz.
Ich würde eher noch Stein als Glas empfehlen.
Wie Du bereits geschrieben hast. Testen!
Nimm Dir mal Zeit zum Probieren und entscheide selbst was gefällt.
Jede Anlage klingt anders und Geschmäcker sind verschieden.

Gruß DL
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