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Etwas komplizierte Frage...

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seppelchen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Okt 2005, 21:17
Ich hoffe mal, dass ich hier keine riesen Diskussion auslöse.
Aber wenn man hier im Forum so einige Themen durchliest, hört man ja oft, dass z.B. LS bei tiefen Tönen sehr schwach klingen oder halt andere Beurteilungen über LS. Mich würde mal interessieren wie man einen LS ohne Messinstrumente beurteilen kann. Ich habe leider noch keine wirklich guten LS gehört, aber wenn ich meine so anhöre klingen die gut.
Angenommen ich habe 2 LS und 2 EQ. Wenn ich den einen EQ gut und den anderen schlecht einstelle klingt ja der eine LS gut und der andere schlecht. Kann man das so vergleichen, also wie einen gutklingenden LS und einen schlechten?
Manche hören ja sogar bei Kabeln einen Unterschied, kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber vielleicht ist ja was dran.

Danke für Eure Antworten
Sebastian
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 25. Okt 2005, 21:24
Oh oh...ich könnte jetzt schon Wetten abschließen, daß dieser Thread das Zeug hat, sehr unterhaltsam zu werden...

Grüsse vom mitlesenden Bottroper
Wolfgang_K.
Inventar
#3 erstellt: 25. Okt 2005, 22:34
Ein Equalizer macht nur dann einen Sinn, wenn Du schwierige Hörraumbedingungen hast. Ansonsten kannst Du Dich auf Dein Gehör verlassen. In einer guten Anlage mit einer guten Raumakustik macht ein EQ wenig bis gar keinen Sinn. Es sei denn, daß Du Gefallen an total verbogenen Frequenzgängen hast....

Beim Kableklang scheiden sich allerdings wirklich die Geister - ich persönlich bin der Meinung außer eine gute Optik und eine bessere Verarbeitung haben "teure" Kabel klanglich den einfacheren nichts voraus. Das Geld kann man sich für bessere Lautsprecher sparen.
seppelchen
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Okt 2005, 22:42
Das mit dem EQ sollte nur ein Beispiel sein. Ich wollte halt nur wissen woran man einen guten LS erkennt. Leider kann ich mir nicht so richtig vorstellen was man da raushört.
Liegt wohl an den Ohren
Edison
Stammgast
#5 erstellt: 25. Okt 2005, 22:50
Hallo,
am einfachsten ist es, Du gehst zu einem HiFi-Händler(kein Billig Markt) und hörst einfach mal ein paar LS der unterschiedlichsten Preisklassen an. Deine Ohren werden dir die Unterschiede klarmachen.

Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 25. Okt 2005, 22:51
Was hast Du für Lautsprecher - wenn Dir der Klang zusagt dann sind sie auch gut. Gute Lautsprecher zeichnen sich durch eine gute Verarbeitung aus, zweitens müssen sie auch bei leisen Passagen eine gute Wiedergabe bieten. Ich weiss das klingt jetzt sehr allgemein, ist sehr schwierig hier Objektivität (technische Fakten) und Subjektiviät (persönliche Hörgewohnheiten) unter einen Hut zu bringen.

PS.: Ich habe mal vor Jahren LS bei einem Bekannten gehört, die kosteten damals schon 12.000 DM - nur gefallen hat mir dieser Klang nicht besonders - da war auch ein EQ dazwischen geschaltet. Lag aber wahrscheinlich am EQ.
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Okt 2005, 06:47
Gute Lautsprecher verändern "nichts" am Programmmaterial. Das Problem ist aber oft, dass man nicht weiss, wie etwas klingen soll. Aus diesem Grund kann man als Referenz eigentlich nur Musik verwenden, welche ohne Elektronik im Konzertsaal zu hören ist, also in der Regel ein klassisches Konzert.

Jetzt muss man solche Konzerte immer und immer wieder in unterschiedlichen Räumen hören, bis man den Klang wirklich im Ohr und im Hirn hat.
Erst wenn das geschehen ist, kann man sich eine solche Aufnahme über Lautsprecher anhören und versuchen zu beurteilen, wie und wo die Unterschiede zur Erinnerung an die Konzerte sind.

Dass dies nicht unbedingt mit moderner, elektronischer Musik möglich ist, liegt daran, dass bei einer solchen Aufnahme nicht unbedingt die selben klanglichen Gegebenheiten erreicht werden (wollen), wie sie auf der Bühne stattfinden. Somit ist ein Vergleich nicht direkt möglich. Denn auch wenn ein Konzert-Mitschnitt gemacht würde, so ist dies ein Mix direkt ab Mischpult und nicht eine Aufzeichnung der Lautsprecherwiedergabe im Saal. Somit ist eine grosse Differenz schon gegeben.

Andererseits kann man einfach hergehen und sagen: Mir muss es gefallen, egal ob die Instrumente natürlich klingen oder nicht. Sowas kann man sich auch mit Equalizern zurechtbiegen, wenn die eigenen Lautsprecher nicht ganz wunschgemäss klingen. Aber das hat nichts mit natürlicher Wiedergabe oder Hifi zu tun.
Amerigo
Inventar
#8 erstellt: 26. Okt 2005, 08:00

richi44 schrieb:
...kann man als Referenz eigentlich nur Musik verwenden, welche ohne Elektronik im Konzertsaal zu hören ist, also in der Regel ein klassisches Konzert.


Sehe ich auch so. Sobald mal einen möglichst 'korrekten' LS haben will, muss man sein Gehör ein wenig trainieren und sich am echten Klang von unverstärkten Instrumenten orientieren. Sprich: Einige Klassikkonzerte von verschiedener Grösse besuchen, in verschiedenen Konzerthäusern.

Wenn man das nicht will, kann man kaufen was gefällt.

Gruss

Amerigo
seppelchen
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Okt 2005, 10:30
Danke für die Antworten .
Sowas in der Richtung habe ich mir schon gedacht, also dass man "echten" Sound mit dem der aus den LS kommt vergleicht. Ich habe halt vermutet, dass die am meisten hören, die vielleicht selber ein Instrument spielen und wissen wie das klingen muss.

Kann man das auch an Hand von verschiedenen Liedern beurteilen, also dass man sagt, da muss man den Ton genau hören und das muss so laut wie das sein?
das.ohr
Inventar
#10 erstellt: 26. Okt 2005, 10:57
hallo,

also meine erste wahrnehmung in bezug auf klang ist die menschliche stimme. sie muß natürlich klingen, im grundton und in den höhen treten selbst bei guten anlagen gravierende fehler auf. oft wird dann argumentiert, dass dies so aufgenommen ist - falsch, meine erfahrung zeigt, dass die meisten (wenige billig-pop-produktionenn ausgenommen) im stimmbereich sehr gut klingen und die microphone im studio meist wesentlich besser sind als unsere anlagen + lautsprecher. stimmen hören wir den ganzen tag und können somit auch schnell einschätzen, ob es natürlich klingt, auch wenn wir nicht wissen, wie der sänger in natura zu hören wäre. gerade die s- und zischlaute sind es. auch wenn anlagen im ersten moment gut klingen, haben sie damit große schwierigkeiten. meine erfahrungen sind aber auch, dass nicht immer die lautsprecher daran schuld sind, sondern es meist schon am CDP klemmt ....

weitere kriterien, die ich benutze (auch im prof. beschallungsbereich, um 30 band rgaphik-EQ´s einzustellen)sind:
baßläufe - möglichst jeder ton gleichlaut und ohne dröhnen, also sauberes ausschwingen
klavier und trommelanschläge - natürlicher anschlag und ausklang
becken und hihat - sie zischeln nicht nur, sondern klingen in einem weiten bereich sehr farbig und unterschiedlich, also wenn sie immer gleich klingen, stimmt etwas mit dem hochtonbereich nicht.

viel spass beim probehören
Frank
seppelchen
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Okt 2005, 11:05
Klingt eigentlich ganz logisch, nur wie erzeugt man solche Töne oder ist das auf ein Lied bezogen. Man könnte ja mit dem Computer Töne erzeugen (Klavier,Bass,Becken,...), oder ist das "schlechter" Sound den man da findet?
das.ohr
Inventar
#12 erstellt: 26. Okt 2005, 11:20
Hallo,

meist mit cd, z.B. diese hier:

http://www.jpc.de/jp.../rk/home/rsk/hitlist

klasse aufgenommen und über jeden zweifel erhaben ...

aber wenn kein guter CDP vorhanden, nehme ich an PA-systemen dann ein gutes mikro und meine stimme und höre meine aaaahs und ooooohs und iiis und uuuuus und essssssss ...

Frank
seppelchen
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 26. Okt 2005, 11:27
Danke für den Tipp. Ich werde mir mal Paar CDs besorgen und einfach mal anhören, vielleicht höre ich ja was , habe gerade bei mir Vivaldi - Die Vier Jahreszeiten gefunden, gibts da was, was man beachten sollte, oder einfach mal live hören?

Noch eine kleine Frage: Es wird ja oft von sauberen Ausschwingen geredet, wie kann man das denn feststellen? Dröhnen verstehe ich ja, aber wie klingt es wenn der LS unsauber ausschwingt?
das.ohr
Inventar
#14 erstellt: 26. Okt 2005, 11:30

seppelchen schrieb:
Klingt eigentlich ganz logisch, nur wie erzeugt man solche Töne oder ist das auf ein Lied bezogen. Man könnte ja mit dem Computer Töne erzeugen (Klavier,Bass,Becken,...), oder ist das "schlechter" Sound den man da findet?

es kommt darauf an, es gibt wirklich gute soundkarten und einige wahrlich gute samples in 24/96 qualität, die besser klingen als cd - nur kosten diese natürlich nicht wenig geld und sind nicht für jeden verfügbar ...

Frank
das.ohr
Inventar
#15 erstellt: 26. Okt 2005, 11:33

seppelchen schrieb:
Danke für den Tipp. Ich werde mir mal Paar CDs besorgen und einfach mal anhören, vielleicht höre ich ja was , habe gerade bei mir Vivaldi - Die Vier Jahreszeiten gefunden, gibts da was, was man beachten sollte, oder einfach mal live hören?

Noch eine kleine Frage: Es wird ja oft von sauberen Ausschwingen geredet, wie kann man das denn feststellen? Dröhnen verstehe ich ja, aber wie klingt es wenn der LS unsauber ausschwingt?



stell dich mal neben einen kongaspieler oder neben einer kesselpauke - lausche .... das ist sauber...
und wenn diverso resonanzen (immer ien und der selbe ton lange zu hören sind) ists nicht gut ..

ich kann das nicht in worte fassen...

Frank
lens2310
Inventar
#16 erstellt: 26. Okt 2005, 14:50
Gut oder schlecht : Hmm, Billigware oder teuer ? Raumbeschaffenheit ? Aufstellung ?
Es gibt preisgünstige Lautsprecher die gut klingen, es gibt teure die nicht so toll sind, es gibt Räume die für vernünftiges Hören ungeeignet sind, genauso verhält es sich mit dem Aufstellen der Lautsprecher.
Ich habe einen Bekannten der kleine Quadralboxen besitzt.
Sehen gut und wertig aus, der Klang eine einzige Katastrophe. Ein anderer hat ebenfalls billige kleine Magnatboxen in der Schrankwand, der Klang ist annehmbar.
Man bemerkt aber sofort das Fehlen von Tiefbass zu einer entsprechend größeren, teureren Box.
Die Empfehlung : Mehr in die Lautsprecher investieren als in die Elektronik. Als ich meine relativ teuren Lautsprecher ins Regal stellte vermißte ich sofort Tiefbass. Inzwischen weiß ich das dieser bis 40 Hz noch voll da und hörbar ist(und das furztrocken). Wer billig kauft, kauft zweimal. Wer braucht da noch Klangsteller oder Equalizer ?
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