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Lautsprecher/Verstärker überlastet ?!

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Autor
Beitrag
pR0f
Neuling
#1 erstellt: 04. Feb 2006, 13:50
Hallo !

Wir haben hier eine Anlage vom "Fachmann" zusammenstellen lassen, allerdings geht, wenn man eine Zeit lang laut Musik hört, die Lautstärke für etwa 5 Min leiser.
Also ich denke der AMP wird einfach überlastet sein oder ?

Normal sollte doch der Verstärker etwa 10-20% mehr Leistung haben als die Lautsprecher, in meinem Fall ist es ja umgekehrt.

System:
Technics SA-EX140 (2x100W Sinus) und je 2 in Reihe geschaltete Canton Plus XL mit je 60W Sinus.


Nochwas:
Auf den Lautsprechern steht hinten 4...8 Ohm drauf,
das heist dass sie sowohl mit 4 als auch mit 8 Ohm laufen ?!

ICh wäre sehr dankbar für ein paar Tips!

ciao
Simon
darkphan
Inventar
#2 erstellt: 04. Feb 2006, 21:13
guckst du unter anderem hier:

http://www.hifi-foru...um_id=77&thread=3931

Da die beiden in Reihe geschalteten LS zusammen pro Kanal 8 bis 16 Ohm aufweisen, muss der VS schon ordentlich pumpen - und in diesem Fall ist der Technics wahrscheinlich wirklich zu schwach.


Aber bei der Sache mit dem In-Reihe-schalten gibt's noch ein anderes Problem: Treibt man es da mit der Lautstärke zu dolle, entstehen Probleme mit der Phasenverschiebung, sprich: Was in den Verstärker via Minus-Anschluss zurückfließt ist äußerst unkontrolliert und unsauber und könnte ihn im Extremfall himmeln!
Hifideldei
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Feb 2006, 07:34
Hallo,
mit einer Reihenschaltung kann man den Verstärker normalerweise nicht "himmeln" , da er ja durch den verdoppelten Nennscheinwiderstand weniger Leistung aus dem Verstärker zieht. Problematisch ware eventuell eine Parallelschaltung, wobei die Verstärkerleistung erhöht wird.
(halber Nennscheinwiderstand)
4 - 8 Ohm an den Boxen heißt wohl: geeignet für Vestärker
mit einer Ausgangsimpedanz von 4 - 8 Ohm. Die Impedanz einer Lautsprecherbox ist nicht über das ganze Frequenzspektrum gleich. Die angegebene Impedanz ist sozusagen ein Näherungswert, der auch unter einen für den Verstärker kritischen Wert fallen kann.
Klanglich ist eine Reihenschaltung allerdings fragwürdig.
ich würde mal versuchen nur 2 Boxen anzuschließen. Welche Impedanz steht denn auf dem Verstärker? Weshalb der Verstärker leiser, wird kann ich mir auch jetzt nicht erlären. Bist Du sicher, daß Du wirklich eine Reihenschaltung hast? ( + der einen Box an Verstärker - an + der anderen Box - der anderen Box an Verstärker)
Parallelschaltung beide Boxen + in Verstärker, beide - in Verstärker. Ist meist so, wenn Du einfach die vorhandenen Lautsprecherausgänge benutzt. Das kann den Verstärker überlasten!
Gruß Hifideldei


[Beitrag von Hifideldei am 05. Feb 2006, 07:40 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#4 erstellt: 05. Feb 2006, 13:27
Doch glaub mir, das hab ich hier sogar schon mal irgendwo gelesen. Die Endstufe krepiert da nicht wegen des Widerstands (der addiert sich in Reihe, wie du richtig sagst, und ist damit ungefährlich). Aber die phasenverschobene, verzerrte Soße, die übers Minuskabel zurückkommt, ist nicht ohne und belastet die Endstufe bei extremen Lautstärken (wie in diesem Fall), so sehr, dass ihre Schutzschaltung sich aktivieren könnte oder sie gar gehimmelt wird. Das kann dir ja sogar bei nur zwei angeschlossenen Boxen passieren, denn bei extremen Lautstärken sind die Verzerrungen einfach zu groß.

Ein Verstärker sollte immer nur maximal bis 2/3 bis 3/4 aufgedreht werden. Danach wird's kritisch, wenn die Verstärkung Dauerbelastung ist.

Und in der Tat: Sollte er die Boxen parallel angeschlossen haben, verringert sich der Widerstand vermutlich unter 4 Ohm und ist damit kritisch für den Verstärker, deshalb hab ich ihm den Link angegeben.


[Beitrag von darkphan am 05. Feb 2006, 13:31 bearbeitet]
Hifideldei
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Feb 2006, 19:39
Hallo nochmal,
die Phasenverschiebungen sind glaub ich erstmal akustischer Natur. Bei 2 Ls pro Kanal hat man Überlagerungen die teilweise phasenverschoben sind und sich dann gegenseitig auslöschen können. Das ganze hat dann ein diffuses Klangbild. Bei Wechelstrom, um den es sich hier handelt,
fließt der Strom, wie der Name schon sagt nicht von + nach-,
schondern wechselt. Ich wüßte auch nicht, was das dem Verstärker schaden sollte. Habe früher auch mit solchen Schaltungen Krach gemacht (teilweise sogar mit 4Boxen pro Kanal und hatte keine Probleme bei hohen Lautstärken. Schaltung: jeweils 2 in Reihe und die dan parallel. Wenn alle Boxen 4 Ohm haben, ist das Resultat wieder 4 Ohm).Reihenschaltung zieht wegen des höheren Widerstands weniger Strom aus dem Verstärker. Problematischer ist sicher weniger als 4 Ohm zu haben. Das überlastet fast alle normalen Vollverstärker.
Übrigens würde ich heutzutage den Verstärker nicht mehr viel über Hälfte aufdrehen. Noch mehr ist auf jeden Fall gefährlich für die Lautsprecher. Erklärung würde hier zu weit führen. Ich würde vorschlagen, erst nochmal sicherzustellen, daß wir es hier wirklich mit einer Reihenschaltung zu tun haben.
Gruß Hifideldei
Hifideldei
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Feb 2006, 06:30
Hallo nochnmal,
hat der Verkäüfer auch empfohlen die 2 Cantons hintereinanderzuschalten? Wenn ja, wer empfiehlt soetwas?
Würde ich nie wieder etwas kaufen dort. Wenn man höhere Leistung will, nimmt man man leistungsstärkere Boxen.
Für hohe Lautstärken empfehlen sich Lautsprecher mit hohem
Wirkungsgrad. Je höher über 90 dB in 1m Abstand und bei 1 Watt, desto besser. Zum Beispiel Hornlautsprecher leisten für Partylautstärken gute Arbeit.(teilweise über 100dB 1Watt/Meter) Kann mann mit auch mit kleineren Verstärkern Wohnzimmer in Schutt und Asche legen. Bringt lautstärkemäßig
mehr als wattstärkere Verstärker!
Gruß Hifideldei
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