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Ausgangspegel "phono" geringer?

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roadhouse
Neuling
#1 erstellt: 03. Jun 2006, 19:57
Hallo,

ich bräuchte mal grade eine Klarstellung. Wenn ich am Verstärker von "phono" auf "CD/AUX" wechsel, dann wird das Signal etwas leiser. Das ist auch sichtbar an der Verstärkeranzeige.

Ist das normal, oder stimmt da etwas nicht?

Verstärker ist ein Rotel RA-713, Plattenspieler ein Thorens TD 166 mit AT 95 E.

Das Problem ist, dass ich einen etwas stärkeren Pegel für meine Soundkarte benötigen könnte, um Vinyl zu digitalisieren. Wenn ich z.B. die Quelle auf CD stelle, dann kommt ein ausreichend lautes Signal an der Soundkarte an. Aber über phono erreicht der Pegel nicht die 0db Anzeige, auch nicht wenn ich alle Regler voll aufdrehe.

Gruss,
Andreas
RunT
Stammgast
#2 erstellt: 03. Jun 2006, 20:00
Hallo Roadhouse,

das liegt wohl am 100 mal kleineren Pegel des At 95 gegnüber CD. Du bräuchtest einen Phonovorverstärker, das Signal vom Plattenspieler muss ja auch noch entzerrt werden, das macht der Line eingang nicht

cu
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 03. Jun 2006, 20:18
Die 0db Marke darfst du auch gar nicht erreichen. DAs ist Clipping und das sollte tunlichst vermieden werden. Da gibts extra geräte für die das verhindern sollen im Studiobereich. Wenn du auf -10db kommst passt das schon. Nach dem nachbearbeiten einfach Normalisieren und auf CD brennen. Wenn du einen 24 Bit Soundkarte hast ist das nicht mal ein grosser nachteil.

MfG Christoph
roadhouse
Neuling
#4 erstellt: 03. Jun 2006, 20:30
@Thorsten
Das ganze läuft über den Verstärker "Rec-out" in den Computer, ich nutze den Rotel quasi als Vorverstärker.

@Christoph,
mich macht es nur stutzig, dass ich die 0db mit CD theoretisch erreichen kann, mit Vinyl aber nicht.

Andreas
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 03. Jun 2006, 20:50
Auf wieviel kommst du den hoch??? Ansonsten bau einfach einen lauteren Tonabnehmer ein. 3,5mV ist auch nicht gerade viel für ein MM mein Sumiko Blue Point 2 mit 2,5mV Ausgangsspannung spielte ungefähr 6db leiser als mein Grado Reference Platinum Wood (5mV) nur so zur Orientierung. Ein Ortofon Q-Bert mit 11mV willst dir wahrscheinlich nicht auf den Dreher hängen. Der Arm wäre schwer genug für diesen Plattenmörder ist halt ein Discosystem

MfG Christoph
roadhouse
Neuling
#6 erstellt: 03. Jun 2006, 21:17
Hab jetzt grade keine wav Datei hier rumfliegen.

Es war mir noch gar nicht so bewusst, dass es da doch schon merkbare Unterschiede bei den Tonabnehmern in Bezug auf deren Lautstärke gibt.

Komisch nur, dass ich an meinem altem Rechner mit Terratec Soundkarte die Probleme nicht hatte. Könnte das evtl. auch an der Creative USB Karte liegen?

War übrigens lustig, als ich ein paar Wochen nach Kauf meines Notebooks erst mal gemerkt habe, dass ich eine Soundkarte mit Line-In vermisse. Die relevanten Sachen merkt man immer erst zu spät. Als ich dann später über das Creative Teil gestolpert bin hatte ich die Pegelrobleme, und hab dann auch erst gemerkt, dass ein merkbarer Lautstärkeunterschied zwischen phono und CD beim umschalten besteht. Jetzt war ich halt am Rätseln ob mir nicht zwischenzeitlich *irgendwas* an der Phonovorstufe abgeraucht ist...

Gruss,
Andreas
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 03. Jun 2006, 22:35
Hallo!
Der Ausgangspegel eines CDPs liegt je nach Gerät bei 1-2 Volt, sehr viele MM-Phonovorstuven verstärken das Signal gerade mal 200 Fach, bei einem AT 95E kommst du also in so einem Fall gerade mal auf 350 Millivolt. Der Unterschied ist also ganz normal.

MFG Günther
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 04. Jun 2006, 07:52
Hi Andreas,

ja es kommt häufig bei gängigen MM´s vor, dass normale Vorverstärker, sei es interne oder externe, nicht genug Ausgangsspannung liefern, um am PC voll aussteuern zu können. Abhilfe schafft ein skalierbarer externer Vorverstärker. Ich habe diesbezüglich zum einen schon mit dem Teil von Terratec / Steinberg gearbeitet und war - auch klanglich - recht zufrieden. Sowohl die Eingangskapazität als auch die Ausgangsspannung lassen sich mit zwei Schaltern jeweils in drei Stufen einstellen. Der VV bezieht allerdings seine Stromversorgung vom PC. Der PC muss deswegen eingeschaltet sein, wenn er arbeiten soll. Man bekommt damit mit jedem halbwegs normalen MM (auch ein AT 95 habe ich ausprobiert) auf Vollaussteuerung. Hätte noch so ein Teil herumliegen, wäre günstig abzugeben, bei Interesse bitte PM). Achtung, die älteren Modelle sind zur Stromversorgung am PC-Gameport anzuschließen, aber modernere PC´s haben keinen Gameport mehr. Es gibt aber Adapter, dann kann man die Stromversorgung von
einen USB-Anschluss des PC beziehen.

Wegen der Unabhängigkeit vom PC benutze ich aber seit einiger Zeit einen Supa MM 2.0. Den kann man durch steckbare Widerstände fast beliebig hoch powern, so dass sogar bei MC´s (außer very low level) genügend Ausgangsspannung herauskommt. Stromversorgung über eigenes Netzteil, also PC-unabhängig. Auch die allgemeine Qualität ist gut und m.E. deutlich besser als z.B. beim Project Einstiegs-VV (zumindest in der MK I- Version) oder bei vielen internen VV´s.

Wenn Du viel digitalisierst, würde sich die Anschaffung lohnen.

Gruß Silberfux
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