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China Sammelbestellung

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Autor
Beitrag
White
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Jul 2006, 16:32
Hi,

da in diesem Forum ja reges Interesse an China-Ware besteht und der einzige störende Faktor der Versand ist, könnten wir ja mit einer Sammelbestellung alle eine ganze Menge Geld sparen.
Hier sollen bitte mal alle die Geräte eintragen, die sie über eine Sammelbestellung mitbestellen würden; dann können wir ja sehen, ob sich das lohnt!
Natürlich müssten wir dann noch klären, wo das Zeug hingeliefert wird. Z.B. könnte es ein Händler bestellen und die anderen holen es dann ab.

Also, besteht Interesse?

Gruß,
Marius
White
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Jul 2006, 16:33
Ich fang dann gleich mal an:

Nanzidu HSD-002

Melody SP3
BeastyBoy
Inventar
#3 erstellt: 25. Jul 2006, 16:40
generell bestünde schon interesse, aber dazu müsste ich erst die Vorgehensweise kennen.
DontKnow
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Jul 2006, 17:47
Tip vom Importler:
vor allem sollte geklärt werden, wer beim Zoll bzw beim Spediteur mit der Eust 16%/Zoll4,5% und beim Spediteur mit den Frachtkosten in Vorlage tritt - aus z.B HK zahlt man als Einmalkunde gut und gerne 24-28 HKD per KG (frachtpflichtig) - dazu kommen dann noch Fuel und Security Charge (werden von der Airline erhoben und der Sped. berechnets durchlaufend ) sowie die Vorholung im Versandland, die Exportabfertigung und dann hier die reine Importabfertigung,Lagergeld und evt Zustellung)

Kein normaler Spediteur wird sich drauf einlassen, die Sdg gg. Rg. abzufertigen/zuzustellen - bei Privatpersonen geht (fast)nur Vorkasse - bestenfalls Nachnahme.

Frachtpflichtiges Gewicht errechnet sich cm x cm x cm : 6000
wenn das effektive Gewicht höher ist, bildet dieses die Grundlage zur Frachtberechnung(sollte bei schwerem HiFi eher der Fall sein)

Aus Shanghai,Beijing,Guangzhou etc wirds dann wg. der höheren Frachtkosten gleich nochmal ein wenig teurer

Desweiteren ist der Gefahrenübergang gem Frankatur dringend zu beachten - wenn Ihr das ganze FOB/EXW einkauft und es passiert ein Transportschaden - dann guckt Ihr erstmal in die kaputte Röhre und das solange bis die Versicherung tätig wird => kann auch mal gut 6 Monate dauern - und wenn keine separate Transportversicherung eingedeckt wurde, zahlt die Spedition bzw deren Vers.gem. IATA - also nur einen nicht den Warenwert deckenden Betrag (Sonderziehungsrechte) per KG

Also, das ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen - ich möchte nicht derjenige sein, welcher für 15 Bestellungen in Vorkasse getreten ist (Transportkosten/Einfuhrabgaben)und dann den Ärger hat ,weil: Bei Geld und klingelnden Kabeln hört die Freundschaft auf :-)


Das ganze kann funktionieren - sollte aber vorher wasserdicht und am besten schriftlich vereinbart werden - ist eben nicht so ganz ohne Risiko für den Veranstalter


Gruß
Andreas


PS:Warum sollte ein Händler so etwas machen ? Er trägt ein Risiko und untergräbt auch noch seinen eigenen Markt...manch ein Händler/Importeur mag ein netter Mensch sein - er muss aber trotzdem seine Familie ernähren...Gehälter,Raummieten etc zahlen...und das geht leider nur über Einnahmen - eingenommen vom Endabnehmer...


[Beitrag von DontKnow am 25. Jul 2006, 17:57 bearbeitet]
White
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Jul 2006, 18:02
So sehe ich das auch. Schriftliche Vereinbarungen usw. sind Pflicht, es geht ja um viel Geld.

Was haltet ihr von folgender Vorgehensweise: Wir geben unsere ganze Liste an einen Händler, der sich damit auskennt (z.B. soundkingdom, die machen das schon sehr lange) und er errechnet uns, was das für den einzelnen kostet (er wird natürlich noch selbst etwas draufschlagen, aber gegenüber einer Einzelbestellung wird's trotzdem sehr billig).

So kaufen wir die Geräte also "ganz normal" bei einem Händler, nur dass der die ganze Ware auf einmal bestellen und weiterverkaufen kann, und diese Ersparnisse an uns weitergibt. Quasi wie letsbuyit.com.

Was haltet ihr davon?
DontKnow
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Jul 2006, 18:15
Hallo Marius,
für einen hiesigen Händler wäre folgendes Szenario evt. interessant:
Eure Sammelbestellung (von einem Hersteller/Distributor seiner! wahl) mit seiner eigenen Bestellung zu konsolidieren - so das "Er" einen günstgeren EK aushandeln und dann dementsprechend seine Marge weitergeben kann.

Inwieweit dies rechtlich streitbar wg. unlauterem Wettbewerbsvorteil wäre - weiss ich so aus dem Bauch raus aber leider auch nicht...diesbezgl. müsste mal ein Händler seinen "Senf" dazu geben.

Das ganze dann selbstredend gg. Vorkasse (Riskoübergang/Gewährleistungsansprüche müssten vorher schriftlich niedergelegt werden)

Allerdings ist wäre dies eh nur für einen "kleinen" Händler (Nebengewerbe ?)interessant, die mittleren bis grosskopferten verfolgen andere Interessen

Gruß
Andreas
White
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Jul 2006, 18:22
Ich finde das klingt gut. Ich hab heute mal mit soundkingdom in Augsburg telefoniert. Der schien sehr seriös und konnte mir gleich die Preise aller Komponenten bei Einzelbestellung rausfinden. Der Laden ist wohl nicht allzu groß.
Am besten wir sammeln erstmal, wer was gern hätte (bitte nur reinschreiben, wenn's ernst gemeint ist und bezahlt werden kann!), und dann ruf ich da mal an.
TrottWar
Gesperrt
#8 erstellt: 25. Jul 2006, 18:25

DontKnow schrieb:
Tip vom Importler:
vor allem sollte geklärt werden, wer beim Zoll bzw beim Spediteur mit der Eust 16%/Zoll4,5% und beim Spediteur mit den Frachtkosten in Vorlage tritt - aus z.B HK zahlt man als Einmalkunde gut und gerne 24-28 HKD per KG (frachtpflichtig) - dazu kommen dann noch Fuel und Security Charge (werden von der Airline erhoben und der Sped. berechnets durchlaufend ) sowie die Vorholung im Versandland, die Exportabfertigung und dann hier die reine Importabfertigung,Lagergeld und evt Zustellung)

Kein normaler Spediteur wird sich drauf einlassen, die Sdg gg. Rg. abzufertigen/zuzustellen - bei Privatpersonen geht (fast)nur Vorkasse - bestenfalls Nachnahme.

Frachtpflichtiges Gewicht errechnet sich cm x cm x cm : 6000
wenn das effektive Gewicht höher ist, bildet dieses die Grundlage zur Frachtberechnung(sollte bei schwerem HiFi eher der Fall sein)

Aus Shanghai,Beijing,Guangzhou etc wirds dann wg. der höheren Frachtkosten gleich nochmal ein wenig teurer

Desweiteren ist der Gefahrenübergang gem Frankatur dringend zu beachten - wenn Ihr das ganze FOB/EXW einkauft und es passiert ein Transportschaden - dann guckt Ihr erstmal in die kaputte Röhre und das solange bis die Versicherung tätig wird => kann auch mal gut 6 Monate dauern - und wenn keine separate Transportversicherung eingedeckt wurde, zahlt die Spedition bzw deren Vers.gem. IATA - also nur einen nicht den Warenwert deckenden Betrag (Sonderziehungsrechte) per KG

Also, das ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen - ich möchte nicht derjenige sein, welcher für 15 Bestellungen in Vorkasse getreten ist (Transportkosten/Einfuhrabgaben)und dann den Ärger hat ,weil: Bei Geld und klingelnden Kabeln hört die Freundschaft auf :-)


Das ganze kann funktionieren - sollte aber vorher wasserdicht und am besten schriftlich vereinbart werden - ist eben nicht so ganz ohne Risiko für den Veranstalter


Gruß
Andreas


PS:Warum sollte ein Händler so etwas machen ? Er trägt ein Risiko und untergräbt auch noch seinen eigenen Markt...manch ein Händler/Importeur mag ein netter Mensch sein - er muss aber trotzdem seine Familie ernähren...Gehälter,Raummieten etc zahlen...und das geht leider nur über Einnahmen - eingenommen vom Endabnehmer...


Genau so sieht's aus! Und wenn ich dann noch fehlende Garantie, stark schwankende Gerätequalitäten (ja, ist halt doch so!) und die Stärkung ausgerechnet des chinesischen Marktes mit all seinen Nachteilen (oder sind die etwa nicht bekannt? In China wird alles kopiert, um billigere Preise möglich zu machen, den Weltpreis zu drücken und somit nahmhafte Firmen in den finanziellen Ruin oder die Schluderei zu treiben!!!) frage ich mich allen Ernstes, ob es keine europäischen Händler mehr gibt!
Klar fertigen viele Hersteller auch in Fernost, aber da hier zumindest die Grundidee für's Gerät nicht in einer Kopie eines Anderen liegt, sollte man sich die Spielchen immer 2x überlegen...

Dennoch: viel Spaß...
BeastyBoy
Inventar
#9 erstellt: 25. Jul 2006, 21:16
augsburg wäre prima als Händlerstandort. Dann könnte ich das geraffel dort selber abolen.

@ white

deine Boxen, sind das die hier : http://www.hifiprix.com/produits_detail/4279.html

?

sehen interessant aus, wobei ich mich doch fragen muss, wie soetwas klingt
LS höre ich mir vorher doch lieber an. Bei einem cdp ist mir das recht wurscht.


[Beitrag von BeastyBoy am 25. Jul 2006, 21:23 bearbeitet]
babelizer
Stammgast
#10 erstellt: 26. Jul 2006, 08:40
Hallöchen,

wir hatten im Geschäft auch mal vor, diverse Dinge in China zu importieren, sind aber ganz schnell wieder davon abgekommen.
Gründe hierfür sind u.a die extrem hohen Kosten bei Luftfracht. Bei Seefracht sieht es besser aus, aber du brachst dann immer noch eine Spedition, die dir den Krempel von Hamburg nach Augsburg karrt. Sollte irgend etwas mit den Papieren nicht i.o. sein, darfst du persönlich nach Hamburg zum Zoll fahren und die Angelegenheit regeln. Ferner kommen für jeden Tag, wo die Ware dort in " Karantäne " steht nochmals nette Kosten auf dich zu. Die Frachtkosten für die Spedition hast du natürlich auch vom Fraport bis nach Augsburg. Wenn man dann noch die Aspekte von Null Garantie und stark schwankender Qualität mit einbezieht wünsche ich bei diesem Projekt viel Spaß. Ich würde mit meinem Geld was anderes anfangen.

Viele Grüße aus Baden
Torsten
TrottWar
Gesperrt
#11 erstellt: 26. Jul 2006, 08:44

babelizer schrieb:
Sollte irgend etwas mit den Papieren nicht i.o. sein, darfst du persönlich nach Hamburg zum Zoll fahren und die Angelegenheit regeln.

Ach na klar, und die Welt ist eine Scheibe...
Infos dazu unter www.zoll.de
Ich kenne niemanden, der wegen Einfuhrabfertigungsproblemen von Baden-Württemberg aus nach Hamburg fahren musste, habe tagtäglich mit sowas zu tun und sag jetzt einfach mal, dass ich da "vom Fach" bin...
Dennoch rate ich jedem vom Kauf in China ab, aber nicht aus diesem Grunde!
babelizer
Stammgast
#12 erstellt: 26. Jul 2006, 08:48
Kann halt nur sagen, wie es bei uns damals war. Hängt mit Sicherheit aber auch immer von Fall zu Fall ab. Für mich wäre es halt nichts.

Gruß
Torsten
TrottWar
Gesperrt
#13 erstellt: 26. Jul 2006, 09:23

babelizer schrieb:
Kann halt nur sagen, wie es bei uns damals war. Hängt mit Sicherheit aber auch immer von Fall zu Fall ab. Für mich wäre es halt nichts.

Gruß
Torsten


Dann liegt das an deiner Kraut- und Rübenspedition, aber sicherlich nicht am Zoll oder Problemen damit!
BeastyBoy
Inventar
#14 erstellt: 26. Jul 2006, 09:50
Jungens, ihr schreibt voll am Thread Thema vorbei, da das ja über einen Händler laufen soll.
Könnten wir jetzt wieder ontopic werden ?
TrottWar
Gesperrt
#15 erstellt: 26. Jul 2006, 11:01

BeastyBoy schrieb:
Jungens, ihr schreibt voll am Thread Thema vorbei, da das ja über einen Händler laufen soll.
Könnten wir jetzt wieder ontopic werden ?


Das Topic ist eine China-Sammelbestellung und ich denke, da ist es nur richtig und wichtig, auch die Nachteile zu nennen. Wer so blauäugig und kurzdenkend ist, ohne einen Blick dafür dem Chinamann seine Kohle zu überweisen, der braucht sich nicht wundern, nachher eine Menge Schererei am Hals zu haben...

Dennoch: viel Vergnügen, ich klink mich aus, da es niemanden zu interessieren scheint, wovor ich ausdrücklichst warne!
Gelscht
Gelöscht
#16 erstellt: 26. Jul 2006, 18:30
@Trottwar: ich denke die Nachteile sind jedem bekannt. Wurde hier schließlich schon oft genug durchgekaut. Mit der Zeit stören solche Posts nur noch.
Wer in China kauft, geht ein bewusstes Risiko ein. Wer damit leben kann, soll dort einkaufen. Ich gehöre auch dazu, zum Glück habe ich nur positive Erfahrung gesammelt. Wer ein paar Regeln beachtet, kann das Risiko minimieren. Hier hatte ich schon mal etwas dazu geschrieben:

http://www.hifi-foru...um_id=33&thread=7119

MfG

Dennis
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