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Generelle frage zu Netzteilen

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Kinddernacht2000
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Dez 2006, 14:30
Hi,

Man liest ja immer das auch ausgeschaltete Geräte (ohne Stand by) Strom brauchen wie z.b PC, die hifianlage usw...

daher wird einem ja immer nahegelegt das man die Geräte immer ausstecken soll. Nur wie ist das mit den Netzteilen in den Geräten? Tut es en Netzteilen gut oder nicht gut wenn man immer den Stecker zieht?

Als Beispiel... ich hatte einen Receiver der 5 Jahre immer eingesteckt war, jetzt hab ich den Recieiver Abends immer ausgesteckt und jetzt ist er im eimer. Hat es dem Netzteil im Reciever geschadet oder ist es einfach so kaputt gegangen?

Ich frage deshalb ob ich meine Anlage wenn ich sie nicht brauche immer ausstecken soll oder ob ich es lieber sein lassen soll weil es den Netzteilen schadet. Möchte nicht das sich deswegen meine Netzteile in meiner Anlage verabschieden weil meine Anlage mein Heiligstes Gerät ist welches auch am meisten an ist (ca. 16 std. am Tag).

Was mein Ihr dazu? Eingesteckt lassen oder bei nicht gebrauch ausstecken? Daten gehen bei meiner Anlage nicht verloren wenn sie ohne Strom ist.

Gruß Benny
dieterh
Stammgast
#2 erstellt: 13. Dez 2006, 15:16
Hi,

ausmachen, am einfachsten per Steckerleiste mit Schalter.

Ich betreibe meine Anlagen schon seit bestimmt 30 Jahren immer an Schaltuhren und schalte darüber immer alles komplett aus.
Ich habe noch nie ein defektes NT gehabt.

Grüße,
dieter
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#3 erstellt: 13. Dez 2006, 15:49
hi

Ich lasse meine Geräte einfach immer im Stand-By.
ka warum...

Benutz einfach mal die Suchfunktion. Es gab schon ziemlcih viele Beiträge zu diesem Thema.

mfg
babelizer
Stammgast
#4 erstellt: 14. Dez 2006, 15:44
Definitiv abschalten! Ich mache das auch immer über die Steckdosenleiste. Alles andere ist nur Energieverschwendung und es schadet den Geräten absolut nicht, im Gegenteil. Viele moderne Geräte haben Schaltnetzteile. Hängen die dauernd am Netz, geben die auch immer Wärme ab, also werden die Bauteile belastet. Bist du, so wie ich, täglich min. 14 Stunden ausser Haus, macht sich das extrem bemerkbar.
Ferner gab es hier mal im Forum einen erschütternden Bericht über ein Mitglied, dem es durch einen unvorhersehbaren Kurzschluss im Fernseher (glaube ich mich zu erinnern) die ganze Bude abgefackelt hat!
Da habe ich mir die Frage gestellt: Lieber weiterhin faul und bequem sein, oder Abends nach Hause kommen und das Einfamilienhaus ist nur noch eine Ruine?????
Lass dir das mal durch den Kopf gehen, dann fällt dir die Entscheidung umso einfacher! Und eine gute Steckdosenleiste mit Stromfilter kostet nicht die Welt, da kriegt man auch schon für 60 Euro ganz gute Modelle.

Viele Grüße aus Offenburg

Torsten
Rillenohr
Inventar
#5 erstellt: 14. Dez 2006, 16:03
Dito, Steckdostenleiste mit Schalter. Mich nerven Geräte ohne Netzschalter gewaltig. Mir reichen Fax und Telefon, die ich nicht abschalten kann, alles andere wird konsequent vom Netz genommen. Allerdings haben meine Steckerleisten nur 9,99 gekostet.
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#6 erstellt: 14. Dez 2006, 16:50
Gerade bei Schaltnetzteilen ist es nicht verkehrt diese abzuschalten.
Hängen sie immer am Netz trocknen die Kondensatoren umso schneller aus, somit ist das Teil viel "schneller" defekt. Zeigt sich dann dadurch das es abraucht oder aber wenn man dann nach einigen Jahren das Gerät mal ein paar Stunden vom Netz nimmt startet das Netzteil nicht mehr weil es nimmer "hoch" kommt.

PC´s sind da das beste Beispiel, die Kisten laufen jahrelang ohne Problem durch, aber schalte mal einen Rechner der viele Jahre ununterbrochen lief für einige Stunden oder Tage ab. In 50% der Fälle ist das Netzteil dann hinüber. Kenn das Spielchen aus der Arbeit zur Genüge, egal ob bei Rechnern, Messumformern usw.


[Beitrag von Heiliger_Grossinquisitor am 14. Dez 2006, 16:51 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Dez 2006, 16:01
Allerdings gibt es z.B: Tuner, deren Senderspeicherung weg ist, wenn man sie für 2 Wochen vom Netz nimmt.
Versuchs einfach mal, was passiert, wenn Du das Ding (gerade Tuner oder Geräte, die irgendwelche Einstellungen speichern müssen) mal 2 Wochen vom Netz nimmst, ohne es zwischendurch wieder anzuschliessen. Wenn die Programmierungen noch da sind, ist es kein Fehler, das Gerät vom Netz zu nehmen. Wenn halt die Kiste "vergesslich" ist, muss sie wohl oder übel am Netz bleiben.
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2006, 16:49
die meisten aktuellen Geräte (wie auch PC usw) speichern alle Einstellungen mithilfe einer Batterieversorung. Nur ist dies meist ein Akku, der bei nicht zu seltener Nutzung des PCs (wichtig ist die Laufzeit am Stück) teilweise mehrere Monate halten kann.

Und wenn das Gerät schon ein paar jahre auf dem Buckel hat, kann man ja mal aufschrauben, nach der Batterie suchen und durch den exakt gleichen Typ ersetzen.


ansonsten ist bei mir auch immer alles an Steckernetzleisten angeschlossen. Auch wenn ich dadurch 5 Steckernetzleisten (+6 Geräte mit Einschalter) einschalten muss, eh ich Musikhören kann :cut.

Aber lieber 30sek lang alles einschalten/ausschalten, anstatt dass irgendwann mal die Bude abfackelt.
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#9 erstellt: 15. Dez 2006, 18:50

Allerdings gibt es z.B: Tuner, deren Senderspeicherung weg ist, wenn man sie für 2 Wochen vom Netz nimmt.


Schon klar, das ist halt dann schlecht. Solche Geräte muß man halt am Netz lassen wenn man für ein paar Wochen nicht da ist. Aber ein Abschalten über Nacht oder wenn man nicht daheim ist tagsüber sollte nicht schaden.

Kommt halt drauf an wie lang die Pufferung hält, manche Geräte verlieren schon nach wenigen Stunden die Uhrzeit z.B.


die meisten aktuellen Geräte (wie auch PC usw) speichern alle Einstellungen mithilfe einer Batterieversorung. Nur ist dies meist ein Akku, der bei nicht zu seltener Nutzung des PCs (wichtig ist die Laufzeit am Stück) teilweise mehrere Monate halten kann.


Falsch.

Bei einem PC ist es eine Lithiumzelle, aber bei HiFi Geräten usw. sind es hochkapazitive Elkos, sogenannte Goldcaps. Je nach Kapazität (können mehrere F groß sein) puffert das Teil einige Stunden bis Wochen.
Da wo die Daten über Monate erhalten bleiben wird meist in einem Flash gespeichert oder EEprom, die halten ihre Daten in der Regel solange bis sie wieder gelöscht werden.

Richtige Akkus findet man heute so gut wie nicht mehr.


[Beitrag von Heiliger_Grossinquisitor am 15. Dez 2006, 18:53 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 15. Dez 2006, 19:27
nagut, ich hatte halt mal nen alten Receiver zerlegt und da war genauso ne Batteriezelle wie in einem PC drin
meinen aktuellen Receiver hat ich noch nicht soweit zerlegt um das rauszufinden


Nur bei meinem Yamaha steht in der Anleitung, dass nach zwei Wochen die Einstellung abhangen kommen können, aber der war auch schon 5 Wochen stromlos und da ging nix verloren. Bei einem Elko ist die Entladezeit ja sehr präzise vorhersagbar, daher nahm ich auch an, dass da was anderes drin sein müsse.
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#11 erstellt: 15. Dez 2006, 20:00
Meine beiden halten ihr Setup angeblich auch zwei Wochen, habs aber noch nie probiert

Ob da nun auch ein Goldcap drin ist weiß ich nicht, so tief bin ich in meine beiden Yammis auch noch nicht vorgedrungen, obwohl ich glaube beim AX2 mal einen gesehen zu haben.
Poison_Nuke
Inventar
#12 erstellt: 15. Dez 2006, 20:28
hast du vielleicht mal ein Bild von so einem Goldcap, würd mich mal interessieren, wie die aussehen. Weil wenn die tlw mehrere Farad haben, müssten dass doch ganz schöne Brocken sein? Zumindest bei 24V und 1F sind solch Elkos größer als manch Receiver. Und über 1V müssten die doch auch bringen, oder?
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 15. Dez 2006, 20:38
Bin zwar nicht der Heilige, aber so schauen die Dinger aus:



Viele Grüße

Dennis
Poison_Nuke
Inventar
#14 erstellt: 15. Dez 2006, 20:48
wat, so klein

oder täuscht das gerad nur?
Wieviel Volt haben die denn?
Gelscht
Gelöscht
#15 erstellt: 15. Dez 2006, 20:56
Ja die sind so klein, im Prinzip sind es abgeflachte Minielkos.
Spannung sind üblicherweise 2,5 oder 5,5VDC. Kapazität üblicherweise bis zu ca. 22F.
Poison_Nuke
Inventar
#16 erstellt: 15. Dez 2006, 20:58
hm, ich glaub das jetzt überhaupt nicht, weil 22F und 5,5VDC, meiner Erfahrung nach müsst der dann größer als der Receiver sein

Vielleicht mal meinen Kleinelektronikfachhandel nächste Woche belastigen und mal so ein Teil ich echt zeigen lassen
Gelscht
Gelöscht
#17 erstellt: 15. Dez 2006, 21:00
Der 22F ist nur bis 2.5VDC tauglich:

looki looki
Poison_Nuke
Inventar
#18 erstellt: 15. Dez 2006, 21:05
ah, danke schön. Da stehen sogar die Abmessungen.
Schon krass, dass dann ein Kondensator für die zehnfach höher Spannung ungefähr die hunderfache Größe hat
Kinddernacht2000
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Dez 2006, 22:32
Hi,

Danke für die zahlreichen antworten :-).

Hab mir jetzt ein paar schöne Steckerleisten mit Schalter und Ü-schutz gekauft.

Meiner Anlage macht es nichts aus da sie keine Daten verliert. Das einzigste Gerät was Daten verliert ist mein 14 Jahre alter Nordmende S-VHS Recorder. Da sind aber Akkus drin, die sollt eich mal wechseln.

Dann werd ich das jetzt so Handhaben :-)

Gruß Benny
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