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Was war Euer bisher schönstes Klangerlebnis ?

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Beitrag
Nightlight
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jan 2007, 17:31
Hallo zusammen,

wer möchte kann hier mal nach belieben über obiges Erlebnis schwärmen, erzählen, etc..., beispielsweise von den High-End bzw World of Hifi-Veranstaltungen.

Ich selber schwärme heute noch von den mächtigen Boxen-Türmen namens "Kronos" (von Audio Physic), die während der World of Hifi von feiner Phonosophie-Elektronik angespielt wurden.

Das nach hinten geneigte LS-Gehäuse , welches so entspannt auf den vier Standfüssen steht, ist optisch einfach unschlagbar. (Wenn's nach meinem Geschmack geht...)

Ebenfalls unverbesserlich und über alle Zweifel erhaben war der Klang:
bei allen Titeln, die gespielt wurden fühlte man sich direkt zwischen die Musiker versetzt, eben original Live- Atmosphäre.
Kann man allerdings auch erwarten von einer 80.000 Euro-Anlage...

Hat jemand vielleicht sogar die "Teuerste Anlage der Welt" auf der IFA 2005 gehört ?

Gruß aus Beck's Town
Christoph
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2007, 17:47
Die Konzert PA im Münchner Backstage Werk

Auf der Rückwand sitzend im Stereo Dreieck ist die Anlage genial. Laut, knackig und zudem auch sehr feinzeichnend mit guter Ortbarkeit Auch bei stücken die Im Vorprogramm von einem Laptop kamen.

Ich war ehrlich gesagt verwundert dass die Anlage besser ging als meine noch im Orginalzustand befindlichen B&W 703

Irgendwie hab ich gemerkt dass ich was gegen weichzeichnende LS habe Nun laufen die B&W Vollaktiv an Studio und PA Elektronik und klingen genauso knackig und Hochauflösend

Die Optik ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht wenn der Klang passt.

Zu Phonosophie sag ich leiber nix. Nicht dass mir noch Frickelbude oder ähnliches abwertendes herausrutscht

MfG Christoph
teilaktivist
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Jan 2007, 18:33
Als "Schönste" fallen mir Klangerlebnisse ein, die zu zweit erlebt wurden.

Da das aber nicht gefragt ist (denke ich mal), hier die drei Klangerlebnisse, die mich am stärksten beeindruckt haben:

1) Piega P 10 an T+A Elektronik (CD 1500, PA 1520 und A 1520 Bi-Amping). 1,2,3 Soleils in annähernder Originallautstärke, weit jenseits der 100 dB - und man konnte u.a. die Bühnenhöhe hören. Sehr geil.

2) Selbstbauboxen von Volker Rusko (jetzt Tannoy-Vertriebler) an Berendsen-Verstärkerelektronik und an einem großen Wilson Benesch Plattenspieler. Das waren 2-Wegeriche mit Dynaudiochassis im Marmorgehäuse (vergossene 6 dB-Weiche). Eine Klassikaufnahme aus den 60igern - und das Orchester spielte naturgetreu in 3-D gestaffelt im Raum.

3) Zwei alte Grundig-Flachboxen aus den 70igern (Hifi-Box 430) an Yamaha Pianocraft - für 15,- € auf Ebay geschossen. Sagenhafte Direktheit, außerordentlich clevere Abstimmung, Funfaktor 100 % - auch, wenn die Tiefenstaffelung komplett fehlt.

Ja, das war's so weit. Das ganze Gigantomanie-Hifi wie eine Anlage für 225.000 € kürzlich auf der World of Hifi hat mich noch nie so richtig vom Hocker gerissen. Ganz nett, aber eben auch erwartbar - im Gegensatz zu den oben beschriebenen Erlebnissen, mit denen ich auch nicht im Entferntesten gerechnet habe .

Gruß!
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2007, 19:32
Ich habe diese hier auf der World of Hifi in Dortmund gesehen und gehört. - Wenn man es sich denn leisten kann eine feine Angelegenheit.










Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 22. Jan 2007, 19:42
Hallo,

Vier Final ES Lautsprecher mit Sub Unterstützung in einem 150m2 Wohnzimmer, dass nach akustischen Gesichtspunkten geplant wurde.
Den ganzen Abend modernen Vokaljazz laufen lassen, war göttlich. Fehlte nur der Chateau Petrus, dafür gabs belgisches Kriek und Hoegaarden. Bester Jazz Sound den ich bisher gehört habe.

MfG
HB
superfranz
Gesperrt
#6 erstellt: 22. Jan 2007, 22:15

HiFi_Adicted schrieb:
Die Konzert PA im Münchner Backstage Werk

Auf der Rückwand sitzend im Stereo Dreieck ist die Anlage genial. Laut, knackig und zudem auch sehr feinzeichnend mit guter Ortbarkeit Auch bei stücken die Im Vorprogramm von einem Laptop kamen.

Ich war ehrlich gesagt verwundert dass die Anlage besser ging als meine noch im Orginalzustand befindlichen B&W 703

Irgendwie hab ich gemerkt dass ich was gegen weichzeichnende LS habe Nun laufen die B&W Vollaktiv an Studio und PA Elektronik und klingen genauso knackig und Hochauflösend

Die Optik ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht wenn der Klang passt.

Zu Phonosophie sag ich leiber nix. Nicht dass mir noch Frickelbude oder ähnliches abwertendes herausrutscht

MfG Christoph



Apropos Phonosodingsbums,

da fällt mir nur eins ein,

Marktschreieeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrrrrrrr !!!!!!!!!!!!!

franzl
Fidelio
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jan 2007, 08:17
Hallo Christoph

Bei mir war es dieses Jahr auf der High End der WLM Diva Monitor an einem Manley Stingray (geht mir nicht aus dem Kopf). Das Martion Orgon Horn zum Röhrenvergleich auf der gleichen Veranstaltung war fast gleich gut. Der Rest war absoluter Käse: Burmester, Audiodata, Quadral Titan, ... Alles lächerlich schlecht für die verlangte Ablösesumme.

Bin halt kein Effekt-Hörer, sondern nur Musikhörer.

Zwischen Unmengen schwitzender fremder Männer kollektiv etwas toll finden zu müssen fährt mir eh total aus. Auch und gerade, wenn es in der neuen "Audio" zur "Überreferenz" gekürt wurde. Bei Autotestern und Autoverkäufern sind wir kritisch, bei HiFi sagen natürlich immer alle die Wahrheit.

Ich bin zur Ansicht gelangt, dass alles, was "boah ey!" hervorruft in die Tonne gehört (egal ob es 500€ oder 1.000.000€ kostete (boah ey!)). Gut ist es, wenn es in die Beine oder ans Herz geht. Dann ist es Musik. Man(n) muss nicht immer den größten haben!

Mein Kollege (Effekthörer ersten Ranges) war auf der IFA´05 und fand die "Teuerste Anlage Der Welt!" scheiße. Das war eine klare Ansage, von jemandem der vor jedem beliebigen "Referenzgerät" niederkniet. Das teuerste Zeugs zusammenknüppeln reicht wohl nicht aus, um das Beste zu bekommen. Selbst "das Beste" zu verbauen führt nicht zwangsläufig zum besten Ergebnis.

Die Herangehensweise, der aktuellen High End - Szene an das Thema finde ich eh komisch. Zuerst kommen die Kabel, dann der Verstärker, dann der Player, dann der Lautsprecher, und zum Schluss der Raum. Mit dieser Art eine Anlage zusammenzustellen kann es ja nichts werden.

Aber ich schweife ab.Sorry.

Kurz: WLM!
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 23. Jan 2007, 08:45
Naja, die "teuerste Anlage der Welt" gibt es gar nicht. Zudem haben die vor nicht langer Zeit so eine mit ollen Klipschörnern zusammengestellt.
Die teuerste Anlage der Welt wäre in jedem fall custom-made und würde alles plätten, aber ist es nicht müßig sich über sowas Gedanken zu machen?
Mir haben vier "mittelpreisige" Elektrostaten an Horror-Verstärkung und in einem genialen Raum gereicht um mich zu plätten.

MfG
HB
mnicolay
Inventar
#9 erstellt: 23. Jan 2007, 10:08

Nightlight schrieb:
...wer möchte kann hier mal nach belieben über obiges Erlebnis schwärmen, erzählen, etc...

Moijen,
ich bin immer noch hin und weg wenn ich an die LS-Vorführung eines Höhrenden denke, bei der ich den, an der Netzzuleitung des Verstärkers liegenden Hufeisenmagnet in einem unbeobachteten Moment mit dem Fuß zur Seite schob, und den der Höhrende kurz nach Einsetzen der Musik, sichtlich irritiert, an seinen Platz zurücklegte.
HiFi kann wirklich so schön sein.
Gruß
Markus
licht96
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Jan 2007, 10:35
Gina Wild "Jetzt wird´s schmutzig" in Dolby Digital.....er stöhnt hinten links und sie vorne rechts....

Ok...war natürlich n Scherz.

Klangerlebnis für mich: Meinen ersten Surroundreciver nach drei Jahren versuchsweise abzuklemmen um den aus dem Keller geholten Technics Vollverstärker anzuschließen. Zwei Stunden später stand der Reciver bei E-Bay ´drin. Drei Jaher hatte ich total Dünnen Sound gehört. Und leise hören war nun auch wieder drin dank "Loudness" Taste. (Höre zugegebenerweise gesoundete Musik lieber).
Helmut
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Jan 2007, 10:43
Da gab es vor einigen Jahren mal etwas völlig
unspektakuläres.
Ich war mal wieder beim HIFI Händler meines geringsten Misstrauens.
Da sitzt vor den Lautsprechern einer mit dem Rücken zu mir.
Aha dachte ich mir, da sitz einer und spielt Gitarre.
Das war alles so echt so real, als wenn da wirklich
einer gesessen wäre.
Die Abbildung alles war ganz einfach da und ganz natürlich.
Etwas später hab ich dann mitbekommen, dass da einfach
eine alte Quad Anlage mit den berühmten Elektrostaten am
spielen war.

So einfach kann es manchmal sein.

Gruß

Helmut
hal-9.000
Inventar
#12 erstellt: 23. Jan 2007, 10:54
Ein Betriebsausflug mit Besuch des Leipziger Gewandhauses. Weiß gar nicht mehr genau, was da gespielt wurde - auf jeden Fall was klassisches. Selbst für einen wie mich, der eher kaum Klassik hört - der Hammer!

Aber nur schönstes Klang- nicht Musikerlebnis.


[Beitrag von hal-9.000 am 23. Jan 2007, 13:23 bearbeitet]
Haichen
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2007, 13:13
April 1998 in der Philipshalle in Düsseldorf.

Loreena McKennitt Live
floschu
Inventar
#14 erstellt: 23. Jan 2007, 13:22
Meine beiden Lieblingserinnerungen:

Live:
Katie Melua beim exklusiven WDR2-Radiokonzert im kleinen Sendesaal Köln letztes Jahr mit nur schätzungsweise 150 anderen Mitmenschen - ich in der ersten Reihe...

Aufnahme:
Mehrkanal-Setup mit B&W 800D, HTM1D und 802D an Audionet-Elektronik bei Händlervorführung gefüttert mit ausgesuchter Mehrkanalmusik...

Audiophile Grüße, Florian
Haltepunkt
Inventar
#15 erstellt: 23. Jan 2007, 13:56
Wiederholt sich seit Jahren immer wieder, Abo Platz 1. Reihe Mitte
MikeDo
Inventar
#16 erstellt: 23. Jan 2007, 13:57
Ja, live ist ja wohl doch noch etwas anderes!!



bubuludwig
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jan 2007, 14:21
hallo,
ich war auch auf der ifa und hab mir diese anlage angehört.
ich glaube mich zu erinnern, dass der wert der anlage 1mio. € war. den klang fand ich nicht sooooooooo berauschend.. vielleicht lag es daran, dass die alleine 250.000 für den beamer und das gleiche nochmal für den plattenspieler ausgegeben haben. da bleibt für den rest natürlich nicht mehr viel übrig...
floschu
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2007, 14:35

bubuludwig schrieb:
vielleicht lag es daran, dass die alleine 250.000 für den beamer und das gleiche nochmal für den plattenspieler ausgegeben haben. da bleibt für den rest natürlich nicht mehr viel übrig...


Der Transrotor Artus kommt auf 125.000€.
Der genutzte Runco-Projektor auf 60.000€.
Also mal langsam mit den Vermutungen...

Die "Audio" versuchte übrigens scheinbar nie, auf der IFA 2006 die beste Anlage aufzubauen, es handelte sich "nur" um die wohl Teuerste.

Anstatt wie 2005 etwa auf ein Paar "Grande Utopia" zu setzen verwendete man zig Paare Klipschhörner.
Wenn ihr mich fragt, eine unnötige Materialschlacht.

Ich höre sowieso lieber alleine, oder mit Menschen, die ich gerne mag in einem normalen Hörraum, als mit 100 anderen, schwitzenden Männern in einer Messehalle.

Was bringen einem die besten Komponenten, wenn man nicht im Stereodreieck sitzt, sondern in einem Gewirr von Menschen untergeht?

Gruß, Florian
RunT
Stammgast
#19 erstellt: 23. Jan 2007, 15:00

Haichen schrieb:
April 1998 in der Philipshalle in Düsseldorf.

Loreena McKennitt Live


Ja, dass kann ich mir vorstellen.

Ansonsten finde ich den Klang eines Ferrari F360 schon ziemlich genial

Da es aber hier wohl vornehmlich um Anlagen geht will ich mal zwei Erlebnisse hervorheben:

1. Es war mitte der 80er und es hat für mich den Anstoß vom Hifi zum High-End gebracht: Als Quelle diente ein damals voll ausgebauter Linn Sondek LP 12 mit einer Vor-End-Kombi von Mark Levinson No 26 + No 27.5 (Bei der Endstufe bin ich mir nicht mehr ganz sicher) und jetzt kommts. Als Lautsprecher dienten BOSE E 901 V! ICh habe nie wieder eine präzisere, facettenreichere und so abgrundtiefe Basswiedergabe gehört wie da! Wir hörten damals Ulla Meinecke - Tänzerin und diese Orgelhiebe gingen durch Mag und Bein - sehr beeindruckend!
Ich habe mir dann die Platte gekauft und als ich sie das erste mal auf meiner Anlage abspielte zweifelte ich, ob ich überhaupt die richtige Platte gekauft habe - von da an musste was passieren.

2. Im November letzten Jahres hörte ich den Naim Audio CD 555 mit der entsprechenden Vorendkombi. Eigentlich bin ich Vinylhörer und schätze einige Dinge die normalerweise nicht von CD rüberkommen. Aber da war alles vorhanden, einfach super, wenn nur der Preis nicht wäre

cu
Haltepunkt
Inventar
#20 erstellt: 23. Jan 2007, 15:20

floschu schrieb:
Die "Audio" versuchte übrigens scheinbar nie, auf der IFA 2006 die beste Anlage aufzubauen, es handelte sich "nur" um die wohl Teuerste.

Anstatt wie 2005 etwa auf ein Paar "Grande Utopia" zu setzen verwendete man zig Paare Klipschhörner.
Wenn ihr mich fragt, eine unnötige Materialschlacht.


Bei der Größe des zu beschallenden Raums hatten die Utopias schlapp gemacht Im Prinzip handelt es sich bei der Aufgabenstellung IFA um eine PA-Anwendung.
Da Audio aber eine Hifi-Zeitschrift ist, mussten sie halt etwas aus dem Hifi-Bereich aufbieten, das unverzerrt hohe Pegel kann. Für den dämlichen Titel 'Teuerste Anlage...' muss man halt bei den kostengünstigen Klipschörnern den Betrag mit fragwürdiger Elektronik auffüllen.
floschu
Inventar
#21 erstellt: 23. Jan 2007, 15:28
Haltepunkt, selten hat mir jemand so aus der Seele gesprochen!
HiFi-Equipment ist eben nicht dafür gedacht, um für duzende Menschen eine Messehalle zu beschallen.
Deshalb erscheint mir die Art der Präsentation und Vorführung als der blanke Hohn!

Gruß, Florian

P.S.: Ist Deine Signatur etwa tatsächlich so in der Stereoplay erschienen??? Wenn ja: OMG...
Haltepunkt
Inventar
#22 erstellt: 23. Jan 2007, 15:37
@floschu
Das Zititat ist die Einleitung zu einem Voodoo-Artikel bezügl. eines australischen Herstellers. Erschien sogar im web

http://www.stereopla...er_prinzip.22826.htm
floschu
Inventar
#23 erstellt: 23. Jan 2007, 16:21
Stimmt, die "Bullet Plugs" stammen ja vom fünften Kontinent!
Aber Pandabären...

Ich warte schonmal auf einen Artikel über Shanling:
Wenn man an China denkt, fallen einem zunächst die putzigen Koalabären ein...

Gruß, Florian
Nightlight
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Jan 2007, 17:14
bezüglich Hifi-Anlagen behaupte ich einfach mal:

die Kunst an der Sache ist, sich trotz hoher Ansprüche an den Klang eine anständige Anlage zusammenzustellen, die einem immer wieder das gewisse "WOW" -Gefühl entlockt, ohne daß sie sich übertrieben gesagt in der Preisklasse eines Reihenhauses befindet.

Wohlhabendere Hifi-Fans, die eimerweise 100€-Scheine verbrennen, um mehr Platz für die 500er Scheine zu machen, und dementsprechend gigantische Anlagen haben, sehen das sicherlich tendenziell anders, aber da ist es eben keine Kunst...

Darum sage ich: je kleiner die Anlage und je besser ihr Sound, desto mehr kommt man ins Staunen.

Beispielsweise bin ich jedesmal aufs neue verwundert, welch formidables Klangpanorama bereits ein kleines Regal-LS-Pärchen in den Raum zaubern kann, mit beeindruckenden Bässen, glasklaren Stimmen etc., so dass man denkt:"Wie ist das nur möglich :hail?"
Diese Verwunderung stellt sich bei wirklich großen Anlagen irgendwie ja nicht so richtig ein, weil man's dort erwartet.

MfG, CvH


[Beitrag von Nightlight am 23. Jan 2007, 17:19 bearbeitet]
vmax-rainer
Stammgast
#25 erstellt: 23. Jan 2007, 18:09
Hallo
@mnicolay
Das mit dem Hufeisenmagnet habe ich ehrlich gesagt nicht
verstanden. Kannst du das mal bitte für die Unwissenden erklären .
Danke und Gruß Rainer
mnicolay
Inventar
#26 erstellt: 23. Jan 2007, 18:53
Hallo Rainer,
mit meiner kleinen, selbst beobachteten Geschichte wollte ich kurz darstellen, mit welch einfachen Mitteln man doch bei unserem schönen Hobby Zufriedenheit und Ausgeglichenheit stören, aber auch gleich wieder herstellen kann.
Gruß
Markus
vmax-rainer
Stammgast
#27 erstellt: 23. Jan 2007, 19:14
Alles Klar
Gruß Rainer
todie77
Stammgast
#28 erstellt: 24. Jan 2007, 13:09
Hi Cristoph


HiFi_Adicted schrieb:

Irgendwie hab ich gemerkt dass ich was gegen weichzeichnende LS habe Nun laufen die B&W Vollaktiv an Studio und PA Elektronik und klingen genauso knackig und Hochauflösend


Sehr geil, ich sitze hier vor meinen eigentlich Studio Chassis und vermisse auch oft so was wie PA Sound...

Wann ist Hörtermin ?

Viele Grüße

Guido
Trüffelschwein
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 24. Jan 2007, 13:24
Vor zwanzig Jahren (Scheiße ich werde alt) bei meinem ersten Besuch in einem echten "High End Studio" hörte ich die Dynaudio Compound 4 an Mark Levinson ML12A / ML9 gefüttert von einem Monster Plattenspieler (weiß den Typ leider nicht mehr).

Drei Monate später gehörte die Mark Levinson Kombi mir, für die Dynaudio hat das Budget nicht ganz gereicht, deshalb habe ich mir eine Dynaudio Compound 5 Kopie schließlich selbst gebaut.
plönlein
Stammgast
#30 erstellt: 25. Jan 2007, 08:51
Das schönste Klangerlebenis ist natürlich keines aus einem Hifi-Studio. Da geht's mir wie euch. Allerdings hat es auch mit dem Hören und damit ja mit dem Hobby Hifi zu tun: Mahlers 2. Symphonie im vergangenen Jahr in der Philharmonie. So etwas wünscht man sich dann letztlich auch in den eigenen vier Wänden - und weiß, dass das nicht klappen kann (beispielsweise: das Orchester gibt schon alles und dann setzt der Chor ein, und bei dem hört man die Bässe dann noch mal gesondert schön raus). Zumindest kann es nicht mit den Mitteln gehen, die ich mir für das Hobby zugestehe.
Ich bin aber auch nicht überzeugt, dass irgendwelche Super-Anlagen derlei meistern. Von Vorführungen solcher Meilensteine der Hifi-Geschichte war ich bislang zumeist enttäuscht (auch von einer Sammlung von Naim-Referenzgeräten, obwohl ich selbst überzeugt meine kleine Naim-Kombi genieße).
Ein Aha-Erlebnis beim Händler hatte ich aber doch. Ich wollte in einem Nebenraum eine kleine Anlage probehören. Im großen Raum wurde irgendwas augfgebaut. Später erklangen Geräusche, ich dachte: Nanu, was wollen die mit 'nem Schlagzeug hier drin? Klar, es war natürlich nur eine Anlage (McIntosh + Wilson Audio). Also, das klang wirklich wie damals im Probenraum. Nur: Will ich das Zuhause. Kann ich das (meinen Nachbarn zumuten)?
Also ist mein schönstes Klangerlebnis wahrscheinlich das, wenn ich Zuhause vor meiner Anlage sitze, und immer wieder Neues an altbekannten Aufnahmen entdecke, und einfach Musik genieße.

Gruß, p.
Nachtwaechter
Stammgast
#31 erstellt: 25. Jan 2007, 10:26
Achja... die Hörner meines Vaters mit Coral Beta 8 Chassis. Das waren herrliche Teile; zumindest hab ich sie als solche in Erinnerung. Das absolute Highlight war es, wenn er die "Back in Black" von AC/DC auf den Teller warf und die Glocke von "Hells Bells" ertönte. Fragt sich nur was aus alldem geworden ist...


[Beitrag von Nachtwaechter am 25. Jan 2007, 10:28 bearbeitet]
Cassie
Inventar
#32 erstellt: 25. Jan 2007, 10:55
Moin
Eines der Schönsten Klangerlebnisse war, im Saturn Köln, eine Kleine, aber feine Anlage Mit Spendor LS an Cayin Röhren Elektronik und 'nem TR Fat-Bob S Plattendreher. Dazu "Jazz at the Pawn Shop" (Normal nicht meine Musik). Das War geil.
Zuvor hatten wir noch ne Anlage Bestehend aus 6 B&W Signature 800 + Center und Subwoofer, Audionet Verstärkerelektronik und nem TAG McLaren DVD-Player gehört, dazu ein Sau Teurer Runco Beamer, und das hat MICH im Vergleich dazu NICHT überzeugt. Für den Preis der Kleinen Spendor-Cayin-Transrotor Anlage hätte man nicht einmal EINE Komponente der B&W-Audionet-TAG McLaren-Runco Anlage bekommen, und sie Tönte dennoch Stimmiger, Präziser, und vor allem Feiner
Und Das Schönste Klang Erlebnis Schlechthin war eindeutig das Porcupine Tree Konzert 2005 in der Live Music Hall in Köln. Mittig, erste Reihe, eine Verdammt gut eingestellte PA Anlage und dazu die Musik von Porcupine Tree in Angemessener Lautstärke und Besserer Qualität als von CD (was bei denen schwer ist, die machen schon sehr gute CD-Aufnahmen). Einfach ein Traum, leider war`s nach knapp 3 1/2 Stunden vorbei


Mfg
Cassie
ROBOT
Inventar
#33 erstellt: 26. Jan 2007, 00:49
Abgesehen von Live-Erlebnissen (wie etwa im Leipziger Gewandhaus, z.B. die legendären Neujahrskonzerte mit euphorischem Publikum, welches nach Strauss johlt und schreit wie die Teenies bei Tokio Hotel ) bleibt mir in Erinnerung eine Session bei einem Händler mit JM Lab Grande Utopia (voller Pegel dass Panzerglasscheiben vibrieren..).

Sowie bei einem Händler zuhause privat mit riesigen halbaktiven Audiodata LS (Typ , evtl. Spezialanfertigung) an Mark Levinson / Teac: einzigartige Kombination von "audiophilen" Feingeist und brachialer Gewalt; beispielsweise Rammstein noch nie wieder mit derartiger Performance gehört.
Marsupilami72
Inventar
#34 erstellt: 26. Jan 2007, 01:02
Das schönste Klangerlebnis war für mich immer die alte Anlage im Jolly Joker in Braunschweig - Ein 3-Wege Hornsystem mit ungefalteten und frei in mehreren Metern Höhe schwebenden Frontloaded-Expo-Basshörnern

Die Mitten übernahmen zwei Tractrix-Druckkammerhörner mit ca. 1m² Öffnungsfläche, für die Höhen waren 2x4 Ringstrahler zuständig.

Einfach geil...laut, lauter, am lautesten und einfach nur geil!




Aber die von MikeDo geposteten MBL Rundstrahler sind auch sehr schön - habe ich vor Jahren bei Wiesenhavern in Hamburg hören können...


[Beitrag von Marsupilami72 am 26. Jan 2007, 01:03 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 26. Jan 2007, 01:16
Es gibt nicht das schönste Klangerlebnis. Man hört je nach Tageszeit und Stimmung anders. Ich habe schon viele gute und auch schlechte Lautsprecher gehört. Mir gefällt vieles, deshalb habe ich auch mehrere Anlagen und Lautsprecher zur Auswahl. Mal macht die Spaß, mal eine andere, je nach Stimmung.
Hyperlink
Inventar
#36 erstellt: 26. Jan 2007, 01:52
  • Das Klappern des Schutzbleches, als ich das erstemal allein mit einem Fahrrad fahren gelernt habe, mit väterlichem Anschubsen natürlich.
  • Ist 'ne Weile her, aber das erste *Ja* eines Mädels auf die Frage, ob wir nun "miteinander gehen"
  • die Stimme meiner jetzigen, wenn sie mir das Ohr abkaut, damit ich den gemeisamen "Blödel-Etat" für ein paar Schuhe freigebe

    Hifi ist dagegen doch nun wirklich langweilig, kann man doch nur Musik damit hören.


  • [Beitrag von Hyperlink am 26. Jan 2007, 15:16 bearbeitet]
    teilaktivist
    Ist häufiger hier
    #37 erstellt: 26. Jan 2007, 12:49

    Hifi ist dagegen doch nun wirklich langweilig, kann man doch nur Musik damit hören.


    Schlechtes Hifi ist langweilig.

    Aber schön, dass man zum Ausgleich in einem Hifi-Forum posten kann.

    Gruß!
    AVBU
    Stammgast
    #38 erstellt: 26. Jan 2007, 18:39
    Hallo.

    Das für mich beeindruckendste Klangerlebnis war auf einer High - End 98, in Frankfurt, die riesigen Hörner von Avantgarde Acoustic.
    Es lief die LP Rumours von Fleetwood Mac auf einem Clearaudio.
    Das war fast wirklich wie Live. Man konnte förmlich jeden der Band einzeln vorne spielen sehen. Da bildete sich eine richtige Bühne mit Höhe, Breite und Luft zwischen den einzelnen Instrumenten. Fantastisch. Das habe ich so vorher wie nachher mit keiner Anlage mehr erlebt.



    plönlein schrieb:
    Das schönste Klangerlebenis ist natürlich keines aus einem Hifi-Studio. Da geht's mir wie euch. Allerdings hat es auch mit dem Hören und damit ja mit dem Hobby Hifi zu tun: Mahlers 2. Symphonie im vergangenen Jahr in der Philharmonie. So etwas wünscht man sich dann letztlich auch in den eigenen vier Wänden - und weiß, dass das nicht klappen kann (beispielsweise: das Orchester gibt schon alles und dann setzt der Chor ein, und bei dem hört man die Bässe dann noch mal gesondert schön raus). Zumindest kann es nicht mit den Mitteln gehen, die ich mir für das Hobby zugestehe.


    Ein großes Manko der Konserve ist wohl u.a. die Dynamikkompression der Studio´s.
    Bei einem Hifi Händler kam ich mal in den Genuß das Original Masterband einer Bigband Aufnahme mit Chor von Minor Music zu hören.
    Das klang hervorragend.
    Wie fantastisch diese Aufnahme wirklich war, zeigte dann der vergleich, was der Toningenieur daraus machte, was davon noch auf dem Glasmaster übrig blieb, und letztendlich die fertige CD.
    Kurz, das gesamte Klangbild wirkte dünn. Wie ein wechsel von einer tollen Anlage auf ein Kofferradio. Ander´s läßt sich´s nicht beschreiben.
    Bässe weg, Höhen schrill,nervig, der Raum schrumpfte vom Saal zum Zimmer.
    Und vor allem, die Liveatmosphäre war gänzlich verschwunden.


    Gruß
    Andi
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