Kaufberatung für einen blutigen Anfänger

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Wolf936
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 23. Mai 2012, 16:09
Hallo liebe Community,

nachdem ich endlich ein eigenes Wohnzimmer mit freier Einrichtungsgewalt habe, will ich mal ein wenig Geld in ein gescheites System investieren. Budget: ca. 1.000,- bis 2.000,- (wobei ich natürlich im unteren Bereich dessen glücklicher wäre, aber man kanns ja auch nach und nach kaufen).

Ich habe mir hierzu auch schon diverse Kaufberatungsthreads durchgelesen und mich allgemein im Internet informiert, allerdings verwirren mich diese und die unendlich scheinende Anzahl an AVRs, Lautsprechern, etc. mehr, als dass es mir hilft. Zumal es ja auch immer irgendwie auf den Raum und die Nutzung ankommt?!
Daher erhoffe ich mir hier nun die große Erleuchtung mit dem bekannten "Aha! So einfach ist das!"-Effekt

Genutzt werden soll das Ganze für TV(/Film)/PS3/Musik, wobei TV nur über DVB-T über den im TV integrierten Empfänger kommt...

Der Raum misst ungefähr 5x3m. Ich werde es nochmal genau ausmessen, sobald ich zuhause bin und neben der Skizze ein Foto für die bessere Vorstellung machen
Skizze Wohnzimmer
(Der TV nimmt ca. den ganzen Platz zwischen den beiden Hängeschränken ein)

Ich hoffe, ihr könnt ein paar Empfehlungen aussprechen


Edit: Achja, in der Ecke, wo die Couch steht, ist eine Schräge ...


[Beitrag von Wolf936 am 23. Mai 2012, 16:14 bearbeitet]
maikromashine
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mai 2012, 18:46
WIllkommen im Forum,

wir werden tun, was wir können um dich auf den richtigen Weg zu bringen.

Grundsätzlich, so meine Meinung, reichen bei einm so kleinen Raum KopaktLS. Diese sollte man dann auch bei Musikwiedergabe mit einem Sub unterstützen, KompaktLS überzeugen eben aus physikalischen Gründen nicht im Freuquenzkeller.

Eine Ergänzung, wo genau die Schräge ist, wäre hilfreich, damit wir dir in Sachen Platzierung der rears ein paar Tips geben können. Grundsätzlich sollten diese hinter dem Hörplatz gestellt7gehängt werden. In deinem Fall sollte zu Dipolen (LS mit rückwärtigem Hochtöner) gegriffen werden, um das Mittendringefühl zu verstärken.
Der Klang des rückwärtigen Hochtöners wird von der Wand reflektiert und erzeugt somit ein diffuseres Klangbild -> die Rears sind schwerer ortbar. Diesen Effekt erreicht man bei Nutzung von Direktstrahlern nur, wenn man sie sehr weit (1,5m) hinter dem Höplatz aufstellt/-hängt.

Des Weiteren solltest du evtl. erstmal ein paar LS in Hifi Shops, notfalls auch im MM oder Saturn (ect. Probe hören, damit wir wissen, in welche Richtung es klanglich bei dir geht.
Wolf936
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Mai 2012, 12:56
Erstmal danke für den Beitrag

Wenn du sagst, KompaktLS reichen, was wäre denn die andere Alternative?
Der Raum ist allerdings ein wenig größer als 5x3m, die genauen Maße sowie ein Foto reiche ich spätestens am Wochenende nach.

Und was meinst du mit "in welche Richtung es klanglich geht"?
Probehören war ich zwar noch nicht, sollte ich aber auf jeden Fall noch tun
maikromashine
Stammgast
#4 erstellt: 24. Mai 2012, 13:12
Die Alternative, wenn auch meist teurer, sind StandLS. Die sind aber auf Grund ihrer Größe in kleinen Räumen kritischer in der Aufstellung ...die besten StandLS können in nicht gut klingen, wenn man sie nicht vernünftig aufstellen kann.

Was die "klangliche Richtung" angeht, meine ich damit, dass auch gleichwertige LS unterschiedlich klingen, da jedes Produkt vom Hersteller seine eigene Abstimmung im Klang bekommt.
Aus diesem Grund solltest du dir ein paar LS anhören und uns deine Favoriten nennen. Daraus können wir dann unsere Schlüsse ziehen und dir Alternative nennen, die z.B. besser in dein Budget passen, oder die Vorlieben deiner Ohren noch besser bedienen.
Wolf936
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 24. Mai 2012, 16:16
Kannst du mir denn schonmal ein paar in Frage kommenden Lautsprecher nennen, die ich mir unbedingt anhören sollte?
Ansonsten seh' ich mich schon im Elektronikmarkt stehen und höre mir Lautsprecher an, die völlig am Ziel vorbei gehen

Momentan wird der Fernseher ja nur mit nem Billig-2.1-System über den Kopfhörerausgang betrieben, die ursprünglich mal am PC hingen. Daher sind meine Ohren noch nicht allzu sehr verwöhnt
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Mai 2012, 16:40
Hallo Wolf,

ich finde es auch immer problematisch einen hifi-Anfänger mit Satz losziehen zu lassen .. hör Dir mal was an. Wo sollst Du anfangen???

Wir wissen ja im Grunde recht genau was in der genannten Preisspanne machbar ist und was etwas taugt und Du nicht.

Anhören must Du dann selbst und sich Alternativen vorführen lassen sollte schon sein.

Zur Preisspanne, was für Geräte sollen es denn sein? Nur Receiver und Lautsprecher oder auch ein Blu Ray Spieler? Für 1000 Euro bekommst Du abseits von Küchenradioersatz nur das absolut Notwendigste um einigermaßen brauchbar hören zu können. Bei 2000 Euro, kannst Du dann auch Ahhhs und Ohhhs erwarten.

Kannst Du überhaupt Lautsprecher/Standlautsprecher links und rechts vom Fernseher - möglichst mit ein wenig Abstand aufstellen/aufhängen?

Schön wäre deine Postleitzahl um evt. etwas Gebrauchtes mit Gewährleistung und/oder Restgarantie zum Probehören aufzustöbern.

Bitte nenne auch mal 5-10 Musikstücke die Du ganz toll findest und nenne auch mal deine 5 Lieblingsfilme. Hörst Du nur Zimmerlautstärke oder kannst und willst Du es mal richtig krachen lassen? Damit können wir uns ein wenig ein Bild mache, in welche Richtung die Reise gehen soll.

UND ... bitte nicht in einen Baumarkt und nicht zu Saturn und Co.. Wir finden garantiert einen richtigen hifi-Laden in deiner Nähe, wo sich jemand etwas Mühe mit Dir gibt und Geräte vor Ort zum in Ruhe Vorführen hat, die er mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Danach kannst Du immer noch zu den Discountern gehen und Dich dann wissend abwenden

LG Michael
Wolf936
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Mai 2012, 17:23
Hallo Michael,

für BluRay langt erstmal die PS3

Und das Budget ist auch nicht in Stein gemeißelt. Will mir ja jetzt nicht auf brechen und biegen irgendwas dahinstellen, was zwar ins Budget passt, aber nichts taugt. Außerdem gibts ja noch Ratenzahlung und alles gleichzeitig kaufen muss man ja auch nicht

Wegen der Standlautsprecher ... am Wochenende lad ich ein Bild hoch, dann kannst du sehen, wo wieviel Platz für was ist.

PLZ wäre 50389, also Raum Köln/Bonn.

Hui, Lieblingsmusikstücke ... schwierig. Aber der Musikgeschmack von meiner Freundin und mir bewegt sich im Grunde bei Pop und Rock. Bei Filmen ist über Action bis hin zu Thrillern fast alles dabei. Schnulzen und Opern fallen glücklicherweise allerdings raus

Zur Lautstärke: Mittags kanns ruhig schonmal krachen (sonst machts ja auch keinen Spaß :)), gegen Abend/Nacht allerdings eher etwas weniger. Sollte also schon einstellbar sein, dass man den Bass ggf. dann etwas rausnimmt.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Mai 2012, 18:10
Dann wage ich mich mal vor und mache mal Vorschläge die mit zunehmendem Preis empfehlenswerter werden:

Vorab:

Du benötigst jeweils 2, 4, oder 5 Stück von den Lautsprechern. Als Center kann je nach Platz/Optik alternativ ein Center aus der gleichen Baureihe eingesetzt werden und als Rear zur Not auch kleinere ähnliche/geeignete Lautsprecher des gleichen Herstellers . Es funktioniert aber auch mit ähnlichen Lautsprechern anderer Hersteller.

Ein passender Subwoofer eines beliebigen Herstellers kann bei Bedarf ergänzt werden.

Lautsprecher:

http://www.amazon.de...chwarz/dp/B0031NHB96

http://www.audio.de/testbericht/cabasse-mc-40-minorca-333574.html

Receiver:

http://www.amazon.de...id=1337888028&sr=1-1

http://www.amazon.de...id=1337875747&sr=1-1

http://www.amazon.de...d=1337874784&sr=1-26

Jeder kennt was anders, jeder hat andere Vorlieben. Daher freue ich mich schon auf andere Vorschläge.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 24. Mai 2012, 21:34 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Mai 2012, 18:48
Hier mal ein paar Läden in deiner Umgebung die auch Cabasse führen:

http://www.rheinklanghifi.de/

http://www.nethifi.de/

Schluderbacher hat z.B. jede Menge günstige Receiver. Receiver aber erst kaufen, wenn Du die Lautsprecher hast, die sind wichtiger und maßgeblich.

www.schluderbacher.de

Du kannst aber auch online/Telefon bestellen und schicken lassen. Dann in Ruhe zu Hause ausprobieren und ggf. wieder Retoure.


[Beitrag von michaeltrojan am 24. Mai 2012, 19:51 bearbeitet]
maikromashine
Stammgast
#10 erstellt: 24. Mai 2012, 22:24
Hey Michael,

ich wollte lediglich erreichen, dass der TE erstmal ein paar Höreindrücke sammelt. Aber wenn du schon mal anfängst...

Magnat Quantum 653(Front R/L und Rear)
Magnat Quantum 63 (Center)
+ Sub deiner Wahl

Die Quantums spielen, wie ich finde sehr klar, jedoch im Hochton nicht zu aufdringlich und sind auch untenherum recht präsent.

Canton GLE 430.2
Canton GLE 455.2

Die GLE spielt noch etwas detailreicher, für meinen Geschmack rückt sie den Hochton jedoch zu sehr in den Vordergrund und ist untern herum zu schwach.

Wenn's in der Front auch etwas größer werden darf, bietet dieses Set bereits Dipole...

Nubert nuBox 381

...die Front steht bei mir schon komplett und ich bin begeistert. Die nuBox 381 macht aus meiner Sicht alles noch einen kleinen Tock besser als die Quantum 653 und den direkten Vergleich bei mir zuhause gewonnen. Bei Musikwiedergabe benötigt sie keinen Sub zur Unterstützung, da sie für einen KompaktLS einen ziemlich großen Tief- Mitteltöner und sehr viel Volumen mitbringt... echt groß das Teil.

DSC_0250 (Kopie)

In Sachen AVR solltest du nicht nur nach der Optik des Gerätes urteilen. Wenn sich die Möglichkeit bietet, lass dir Geräte im Betrieb vorführen und nimm die Fernbedienung auch mal selbst in die Hand... einfach mal die Menüs durch blättern und schauen, ob für dich alles schlüssig und intuitiv ist.

Empfehelen kann man die üblichen Verdächtigen... diese hab ich selbst verglichen:

Denon AVR-1912
Yamaha RX-V 671
Pioneer VSX-921

Alle drei sind netzwerkfähig, bringen also auch Internetradio mit. Denon und Yamaha sind intuitiver in der Bedienung. Beim Pio ist schon die FB auf Anhieb durchgefallen. Hab ihm ne Woche gegeben und dann getausch.
Jetzt steht, nicht wie auf dem Bild (Denon AVR-1509) der Yamaha bei mir zuhause. Neben seiner einfachen Bedienung ist außerdem positiv, dass er von den dreien der Einzige ist, den man nicht nur mit Apple-Geräten, sonder auch über Android steuern kann (findet man sonst auch bei den Onkyo-s).

Die von Micha genannten AVRs sind sicher tolle Geräte, aber ich glaube gerade der NAD schiesst etwas über's Ziel hinaus.


[Beitrag von maikromashine am 24. Mai 2012, 22:27 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Mai 2012, 23:05
Der NAD wäre ein angemessener Spielpartner für die Cabasse ... vieleicht läßt sich Wolf ja anfixen

Ich schreib da auch nichts zu, er sollte sie mal hören, dann hat er einen Maßstab dafür was bei LS unter 1000 Euro (NAD+Cabasse 1.400-1.500 Euro Straßenpreis) geht.

Wenn ihm das gefällt braucht er erstmal nichts mehr anderes. Später vieleicht zu 5.1 ausbauen.

Der Marantz ist für den Maßstab von AVRs passabel, kann aber mit guten Stereoverstärkern nicht mithalten. Für die Wharfedale ist er überdimensioniert und die Cabasse kann viel mehr als der Marantz liefern kann.

Den Onkyo hab ich im Schlafzimmer, der spielt überraschend feinsinnig und konnte einen kleinen aktuellen Harman Stereo-Amp toppen und die Ausstattung ist recht nett.

***
Ich bin öfters in Schwäbisch Gmünd und habe schon einige Nuberts gehört. Sie sind gut, aber irgendwie lösen sie kein Lächeln/keine Emotionen bei mir aus. Die neuen NuWaves sollen das schaffen können, sind aber nicht "billig".

Denon und Yamaha Receiver hab ich in schlechter Erinnerung w/Hitzeentwicklung und kaltem zu hellen Klang ... daher mache ich da schon lange einen Bogen drum, kann sich aber in den letzten 10 Jahren gebessert haben.

Pioneer ... Pioneer finde ich gut, ich hatte statt dem Onkyo zuerst einen Pioneer stehen, habs aber w/der von mir empfohlenen LS auf den Onkyo geändert, da die Pios einen schönen stabilen Auftritt haben, aber der Feingeist nicht ausgeprägt ist ... ich würde sagen im Surrondbetrieb eine feine Sache, im Stereobetrieb gibt es Besseres fürs Geld. Mein hifi-Händler ist großer Fan von Pioneer (und NAD).

***

Ich will mir mal am WE einige kleine LS nach Hause holen und mal im direkten Vergleich zur Cabasse hören. Hatte die Wharfedale, die kleine Dali, ne kleine Magnat und die kleinste KEF dafür geplant.

Meinst Du es lohnt sich die kleine GLE mal mitzuordern? Ich hab die CD220 im SZ laufen (mit Magnat Sub), die klingt recht nett in den Höhen - ich denke in der GLE wird ähnliche Technik verwendet.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 24. Mai 2012, 23:32 bearbeitet]
maikromashine
Stammgast
#12 erstellt: 25. Mai 2012, 09:20
Die GLE spielt gut, aber fiehl bei mir durch, eben weil sie sich oben herum in den Vordergrund spielt.

Sehr klar, wenn auch nicht spitz... aber untenrum fehlte mir was. Wegen Fehlplanung kommt der Sub bei mir als letztes, und da kam ich an der nuBox nicht vorbei. Wollte einen LS, der bei Musik nicht zwingend Unterstützung durch einen Sub benötigt.

Außerdem sind die nuBoxen für einen Teufel-Umsteiger (3Jahre Theater 80, dann hat's klick gemacht) wie mich eine ganz andere Welt.

Von KEF hab ich auch noch nichts hören können, da bin ich mal gespannt. Was den Pio angeht, den habe ich als etwas kühler empfunden. Der Denon und Yamaha spielen doch etwas knackiger.
Außerdem war bei meinem Pio das Internetradio seeeehr träge.

Für den TE: Vorteil des Nubert-Sets, Dipole vom selben Hersteller/aus der selben Serie.


[Beitrag von maikromashine am 25. Mai 2012, 09:34 bearbeitet]
Wolf936
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Mai 2012, 18:42
So, erstmal die Bilder vom Wohnzimmer
Wohnzimmer - TV
Von der Couch aus geschossen.

Wohnzimmer - Couch
Quasi von der Tür aus geschossen, da man vom TV aus sonst nicht alles gesehen hätte.


Netzwerkfähig wegen Internetradio und App-Bedienung ist schonmal ein großes Plus
Wobei ich im PlayStore sowohl für Denon als auch für Yamaha eine App gefunden habe (Ja, ich hab 'nen Androiden ).

Was genau hat es denn mit den Dipolen auf sich?
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Mai 2012, 19:45
Dann hatte ich das ja richtig gesehen. Wo willst Du denn Standlautsprecher rechts und links vom FS aufstellen?

Du müstest ja einen LS vor das linke Regal neben dem FS stellen. Oder kann das weg?

Sonst drängen sich aufstellungsunkritische Regal-LS auf, die Du links und rechts vom FS auf das Lowboard stellen kannst.

Da komme ich doch "GERNE" wieder auf meinen Lieblings-LS Cabasse MC40 Minorca zurück.

Die würden sich dort ganz hervorragend machen, insbesondere zusammen mit dem genialen NAD-Receiver.

Als Rear könntest Du die nahezu winzigen Cabasse Alcyone einsetzen:

http://www.cabasse.com/documents/FT%20ALCYONE%20DE%202007-09.pdf

Damit hättest Du dein Limit von 2000 Euro ausgeschöpft, wenn Du nichts gebraucht kaufen kannst.

*****

Dipole haben wohl rückwärtige Hochtöner ... da kenn ich mich aber nicht mit aus.

Wenn Du aber die kugelförmige Alcyone auf Ohrenhöhe links und rechts vom Sofa an der Wand befestigst und mit den dazugehörigen Magnet Wandhaltern auf den Hörplatz ausrichtest, ist das vermutlich, außer mit in-Wall-LS die beste Lösung für Rears bei deinen Räumlichkeiten.

Versuchs aber erstmal ohne Rears, vermutlich muss es gar nicht sein.

Wenn Dir der Tiefbass nicht reichen sollte, Ggf. zu den Minorca einen kleinen Subwoofer ergänzen. W/des harten Bodens einen kleinen Frontfire (ca. 250 Euro) mit wenig Membranfläche und fettem Antrieb.

*******

Ich hab auch 3 Androiden, für Onkyo gibt es auch ein App. Leider können diese Receiver - hörbar - klanglich nicht mit dem NAD mithalten. Hörs Dir mal an ... dann merkst Du recht schnell was ich meine.


[Beitrag von michaeltrojan am 26. Mai 2012, 15:01 bearbeitet]
Wolf936
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Mai 2012, 19:53
Ich habe ja nicht gesagt, dass es Stand-LS sein müssen. Das zu entscheiden überlasse ich dann doch lieber euch Experten

Aber ja, das Regal kann durchaus noch ein Stück nach links zur Tür hin.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 25. Mai 2012, 21:00
Bevor Du Regale rückst, solltest Du Dich nun auf den Weg machen und in einem richtigen hifi-Studio ein paar LS anhören. Aber noch nicht kaufen ... evt. zum Probehören mit nach Hause nehmen.

Dann stellt sich schnell raus, ob es eher Stand- oder Kompakt-LS werden. Leichter zu positionieren und im Umgang mit dem harten Boden unkritischer wären Kompakt-LS.

Die Wahl des Verstärkers ist vergleichsweise unkritisch, wenn man weis welche LS daran hängen sollen.

Wenn du die Haupt-LS und den AVR hast und Dich mal etwas eingehört hast, kann man sich bei Bedarf Gedanken über Rear/Sub machen.

Ruf am besten vorher an, besprich mit dem Händler was dein Begehr ist, mach einen Termin aus und nimm Dir mal 1-2 Stunden Zeit Dir was anzuhören. Und nimm Dir Lieblingsmusik mit.


[Beitrag von michaeltrojan am 25. Mai 2012, 21:02 bearbeitet]
maikromashine
Stammgast
#17 erstellt: 25. Mai 2012, 23:11
Ja, richtig... Dipole haben einen rückwärtigen Höchtöner. Die Effekte, die durch diesen nach hinten ausgegeben werden, werden von der Rückwand reflektiert. Dadurch wird ein diffuseres Klangbild erzeugt, was ein stärkeres "Mittendringefühl" zur Folge hat... die Rears sind für den Hörer nicht mehr so leicht ortbar.

Die geringe Ortbarkeit erreichst du mit Direktstrahlern nur, wenn du sie min 1.5m hinter dem Höplatz stellen kannst. Somit sind DIpole in deinem Fall die bessere Wahl für ein gutes Ergebnis im Heimkino-Betrieb.

Zur Front:

Um einen StandLS vernünftig, ohne große Klangeinbußen, stellen zu können, brauchst du jeweils eine min. 1,20 m breit Stellfläche. Je nach Bauart, bzw. Richtung der Bassreflexöffnung, solltest du auch zur Rückwand einen Abstand von 30-50 cm wahren.

Ich würde also das Regal so weit wie möglich nach links versetzen und dann rechts und links vom Lowboard KompaktLS auf Stativen stellen. So bekommst du im Stereo-Betrieb ein möglichst breite Bühne und auch ein Center macht dann wirklich Sinn.

Ich hab mal nach der Cabasse geschaut... auf Anhieb konnte ich keine Angebote über google finden. Statt dessen habe ich aber die in Micha'S verlinktem Vergleistest aufgeführte Heco Celan XT 301 gefunden.
http://www.amazon.de...Celan+XT+301&x=0&y=0

...da findest du das getestete Modell (und den Nachfolger) für ca. 200,- /Paar (288,- /Paar).

Diese hier kann ich dir aber auch noch ans Herz legen. Sie hat, wie vorher schon erwähnt, den direkten Vergleich gegen die nuBox 381 nur knapp verloren, weil sic, auf Grund kompakterer Abmessungen und kleinerer Membran unten herum etwas schwächer spielt.

Magnat Quantum 653 Test
Das Paar gibt es bei Amazon ab ca. 300,- , je nach Farbe.

Und hier findest du ein paar gute Stative , wobei ich generell zu Modellen mit min. 3 Säulen raten würde. Ich selbst habe die Nexus 6i

Off Topic: nette Wandfarbe

Edit: hier noch ein Link zu NuForum, wo sich Günther Nubert selbst kurz zu Wort meldet
http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?f=2&t=187


[Beitrag von maikromashine am 25. Mai 2012, 23:24 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 25. Mai 2012, 23:39
Cabasse gibt es nur im Fachhandel. Die Minorca kostet das Paar 800 Euro, evt. kann man den Händler auf 700 Euro runterhandeln.

Cabasse baut den vermutlich besten LS der Welt und ist mit Heco und Co. nicht ansatzweise vergleichbar:

Test Cabasse La Sphère:

http://www.stereopla...a-sphere-312619.html

Nochmal der Test der MC40:

http://www.audio.de/testbericht/cabasse-mc-40-minorca-333574.html

Klanglich spielt die MC40 in der 1000 Euro Liga, der Test ist also nicht geschönt. Hier mal mein Weg zur Minorca:

http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=48864

Wenn man einen Kompaktlautsprecher kaufen will und ca. 700 Euro dafür erübrigen kann und auf den guten Klang von natürlichen Instrumenten und Stimmen Wert legt und nicht hauptsächlich laute, verzerrte und rythmusbetonte Musik hört, sollte man sich diesen Lautsprecher wirklich mal anhören. Der Preis ist lächerlich, ich dachte zuerst das Stück würde 800 Euro kosten. Dazu kommt, das der Lautsprecher w/des hohen Wirkungsgrades selbst mit meinem Tripath

http://www.ebay.de/i...&hash=item2a1cb4db62

in extrem schwierigen Räumlichkeiten toll klingt.


[Beitrag von michaeltrojan am 25. Mai 2012, 23:49 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Mai 2012, 23:47
Wenn man mit einer Nubert mit einer Cabasse MC40 mithalten will, dann muss man zur NuVero greifen, die kostet aber deutlich mehr und ist immer noch nicht besser, ähnlich gut aber anders.

Hier mal ein diesbezüglicher Hörbericht aus unserem Forum:


MasterPi_84
Themenersteller
Inventar

Beiträge: 1010
Mitglied seit: Jan 2011
#310 erstellt: 22. Mai 2012, 22:27 Antworten PM Mail Zitat
Hallo Leute!

Ich möchte euch gerne von meinem Ausflug zu Nubert nach Schwäbisch Gmünd berichten.
(Wer nicht die ganze Story lesen möchte, überspringt einfach den nächsten Abschnitt!)


Hintergrund der ganzen Sache ist, dass einer meiner Kollegen sich in diesem Jahr eine neue Stereo-Anlage kaufen will. Bisher hatte er ein billiges 5.1 Set, das nun das zeitliche gesegnet hat.
Da er absolut keine Ahnung hat, wie die verschiedenen Ls der unterschiedlichen Hersteller klingen, lud ich ihn erstmal zu mir nach Hause ein.
Wir haben dann verschiedene Musikstücke gehört, von Rock über Klassik bis Elektro war alles dabei. Seine Begeisterung wuchs dabei von Stück zu Stück. Ihm fielen - wie es schon vielen Leuten ging, die zum ersten mal was anderes hören als billig Brüllwürfel - Details in den Liedern auf, die er bisher noch nicht gehört hatte. Der Bass präzise, der Mittelton artikuliert und der Hochton fein und klar. Das alles kante er bisher nicht.
Selbst an Stücken, die ihm bisher nicht gefielen, fand er gefallen. Die Kraft in Adele's Stimme oder der Ausdruck bei Beyoncé, alles Neuland für meinen Kollegen.



Er hatte bisher nur von Bekannten gehört, dass die Boxen der Marke Nubert ausgesprochen gut sein sollen und vor allem das PLV hier mehr als stimmen sollte.
Daraufhin habe ich ihm vorgeschlagen, dass wir doch mal einen abstecher ins ca 60km entfernte Schwäbisch Gmünd unternehmen sollten. Gesagt, getan. Termin ausgemacht - Montag, 11Uhr - aber ich bringe meine Minorca mit, um gegen zu hören. War alles kein Problem, die Leute bei Nubert waren da sehr flexibel und freundlich.

Wir waren etwas zu früh dran und schauten uns erst einmal in den Verkaufsräumen um. Weiträumig, breite Gänge, verschiedenste Geräte, ob TV, AVR... hier bekommt man einiges. Keion Wunder, ist ja auch ein "Expert"-Laden mit drinne.

Nach einer kurzen Wartezeit hatte dann auch einer der Kollegen von Nubert für uns Zeit. Sehr freundlich fand ich, dass wir in der Zwischenzeit von 2 weiteren Mitarbeitern angesprochen worden sind. Hier steht man nicht lange verloren in der Gegend herum.
Aus Platzgründen kommen für meinen Kollegen erstmal 'nur' kompakte in Frage, die dann mit einem flexiblen (DSP)Subwoofer unterstützt werden sollen.
Wir hatten Glück, denn in einem Hörstudio waren diverse Boxen aus allen Serien aufebaut.
Eine NuBox 311, eine NuBox 381, eine NuLine 32, sowie eine NuVero 4, auf die ich besonders gespannt war.
Auf der Anderen Seite des Raums dann noch ein kleines Heimkino aus der NuLine-Serie, sowie nochmal die NuLine32 mit ATM.

Ein Paar NuLook wichen dann mit Hilfe des Nubert-Mitarbeiters meinen Minorca.

Wir wurden kurz in die Bedienung der Anlage eingewiesen und wie man zwischen den LS umschält.
Als Quelle kam ein Cambridge BD-Player zum Einsatz und der Verstärker war ebenfalls aus diesem Hause. Die Modelle habe ich mir nicht gemerkt.

Der freundliche Mitarbeiter der Firma Nubert war dann auch interessiert an den Cabasse-LS und hörte noch in das ein oder andere Lied hinein, bevor er uns den Raum überließ.

Zu Gehör kamen wieder diverse Stücke quer Beet. Alle LS auf neutral gestellt? - Check!

Los ging es mit der NuBox 311, die ich auch schon bei mir zu Hause hatte.

Ein wirklich kleiner Ls, der aber unvermutet viel Bass rausholt. Besonders sauber bleibt er dabei leider nicht. Der Hochtonbereich, der hier im Forum oft gelobt wird, lässt Details und Differenziertheit vermissen. Gesangsstimmen, vor allem von Männern, wird eine nasale, etwas quäkige Note verpasst. Das hört sich nicht besonders schön an.
Bei Schlagzeugeinlagen fehlt es an Punch, sowohl bei Snaredrum als auch Bassdrum.
Sobald in Rockstücken mehrere Gitarren zeitgleich spielen, ist es aus mir klarem Sound. Es wirkt alles irgendwie verzerrt und unsauber.

also umgeschalten zur NuBox 381.

Fetter 20er Bass, den man hört. Er schiebt doch recht druckvoll an, kommt aber nicht besonders tief runter. Der Bass ist einfach nur etwas lauter, und ist im Oberbass viel weniger vorlaut, verschluckt doch schon mal etwas. Stimmen bauen gegenüber der kleinen 311 noch etwas ab, was wohl der stärkeren Bündelung zu verdanken ist.
Bei Schlagzeugeinlagen profitiert man hier doch schon vom großen TMT. Duetlich mehr Punch bei der Bassdrum, aber die Snare bleibt schlaff.
E-Gitarren kommen eher Kraftlos in den oberen Tönen, werden aber nach unten immer kräftiger. Sobald aber mehrere spielen stellt es sich gleich dar, wie bei der kleinen Schwester.
Wie bei der Kleinen ist nur wenig Räumlichkeit vorhanden. Ich denke das ist der etwas Eingeschränkten Präzision geschuldet.

Nun zur NuLine 32

Ein Lautsprecher mit "audiophiler Klangkultur auf excellentem Niveau", wie die Homepage verspricht.
Ebenfalls liest man hier im Forum auch sehr viel gutes über diesen LS. Meinem Kollegen hat die Größe und Aufmachung sehr gut gefallen. Verarbeitungstechnisch gibt es bei keinem Modell etaws zu beklagen.
Der Bass ist deutlich präziser als bei der NuBox, hat keine Betonung in einem bestimmten Bereich. Der Hochton ist gleich zwei Klassen besser. Luftig, mit vielen Details. Wirkt im ersten Moment etwas vorlaut, was sich aber nach wenigen Sekunden gibt.
Was auch sofort auffällt ist eine schöne räumlichkeit. Der Klang schwebt regelrecht im Raum.
Dann das Debakel: Gesangsstimmen sind dünn und ohne "Körper". Es scheint dem ganzen Klangbild an Kraft und Farbe zu fehlen. Dabei ist es egal, was gespielt wird. Der Sound ist Emotionslos und macht einfach keinen Spaß.
Sobald mehrere Gesangstimmen plus Instrumente zeitgleich kommen ist es dann auch aus mit der Differenziertheit, vor allem bei E-Gitarren. Alles wird irgendwie matschig und klingt unangenehm. Nicht so sehr wie bei der NuBox, aber in ruhigeren Passagen fühlt sich dieser LS deutlich wohler.
Bei Schlagzeugpassagen fehlte komplett der Punch, das kann sogar die kleine 311 besser.
Alles in allem eher enttäuschend. Wäre nicht der Hochtonbereich und die Räumlichkeit so "schön", wäre das eine Nullnummer gewesen.

Zwischenzeitlich haben wir immer wieder ein Lied auf einem der Nubert-LS ganz angehört und dann auch mal wieder auf der Minorca. Eine Reihenfolge wurde nicht eingehalten.

Jetzt zur 'großen' NuVero 4.

Fast schon überschwänglich gelobt, komm ich mit hohen Erwartungen an diesen LS.
Erstmal hui! Sehr schöner Bass, aus diesem kompakten LS, nicht schlecht. Er wird allerdings immer unsauberer um so weiter es nach unten geht. auch hier kommt der Oberbass nicht so sauber wie bei der Minorca, aber mit deutlichem Abstand zu den kleineren Serien.
Der Hochtonbereich ist wirklich sehr schön. Fein, sauber, detailliert, differenziert, gefällt mir sehr gut.
Bei etwas komplexeren Passagen mit mehreren Stimmen und Instrumenten behällt die NuVero den Überblick.


Im Vergleich mit der Französin wirken Stimmen jedoch etwas weit entfernt, die Minorca scheint einen regelrecht an zu singen. Verfärbungen habe ich jedoch keine wahrnehmen können.
Was alle Nubert's gemeinsam haben ist aber die Richtung Stimmen eher schlank und vielleicht sogar etwas kraftlos wiederzugeben. Gerade der Oberbass und Grundton klingt bei der Minorca einfach ein klein wenig sauberer. Bei Passagen, in denen die Bass-Gitarre im Vordergrund steht, fällt das sehr auf. Hier scheint man bei der Cabasse jede Schwingung der Saite zu spüren.
Die NuVero kommt aber deutlich tiefer, wodurch sie sich besser als Stand-allone eignet.
Bei Schlagzeug-Einlagen ist bei Minorca einfach Kraft und Punch da, den die Schwäbinnen etwas vermissen lassen. Sowohl bei der Bassdrum als auch bei der Snare.
Die Minorca scheint einfach 'schneller' zu sein.
Die NuVero klingt etwas räumlicher als die Minorca und besticht mit einem sauberen Hochton, der nich tunbedingt besser, aber irgendwie anders ist.

Resumé:

Die NuBox-Serie kannte ich schon, da gab es keine Überraschungen.
Die NuLine war eine kleine Enttäuschung, hier habe ich mehr erwartet.
Die NuVero kann sich mit der Minorca messen. Beide haben ihre Vorzüge. Ohne Sub hat die Minorca das nachsehen. Mit Sub kann sie ihren Oberbass-Trumpf aber ausspielen.
Das alles ist natürlich Geschmacksache.

Mein Kollege ist besonders von der NuLine sehr enttäuscht. Er hatte sich hier eine große Steigerung zur NuBox erhofft. Alles in allem wird es für ihm wohl keine Nubert'sche Kiste.


P.S.: Der Hausherr kam sogar auch kurz durch das Geschäft gelaufen, hat kurz freundlich gegrüßt und war dann auch schon wieder weg.


Hier der Link zu kompletten Thema: http://www.hifi-foru...645&postID=last#last
maikromashine
Stammgast
#20 erstellt: 26. Mai 2012, 09:11
Habe ich gelesen... schaue auch ab und zu mal in den Stammtisch rein.

Der Test ist aufschlussreich und recht ausführlich. Jedoch sind Höreindrücke immer individuell und jeder hört anders. Deswegen würde ich den TE nicht auf die Cabasse fest nageln. Er soll sich unbedingt ein paar LS anhören.
Wenn er in den Shops in seiner Umgebung nichts zum testen mit nach Hause nehmen kann, dann einfach vor Ort Probe hören und dann versuchen seine zwei - drei Favoriten (jeweils die Stereo-Front) im Netzt zu bestellen. Diese kann er dann zwei Wochen direkt vergleichen.

Außerdem hat der Tester seine eigenen LS mit zu Nubert genommen. Aus meiner Sicht war er dadurch evtl. etwas voreingenommen, da sein Ohr an die Cabasse gewöhnt ist.

Ich will die Cabasse nicht schlecht machen, oder die nuBoxen in ein besseres Licht rücken... wie auch, hab die Cabasse nie gehört. Ich lege eben Wert darauf, dass der TE selbst Höreindrücke sammelt, auch wenn dass bei Nubert oft nur durch bestellen und dann zuhause testen geht



BTW: hab noch ne andere Cabasse gefunden, die mir auf jeden Fall optisch besser gefällt und beim Aufbau eines 5.1 Systems auch in Budget passt.
Cabasse Antigua

Bei dem Händler findest du auch den passenden Center, usw.


[Beitrag von maikromashine am 26. Mai 2012, 09:25 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 26. Mai 2012, 10:56
Die Antigua ist ein 2-Wege System, die Minorca ein 3-Wege System.

Die Minorca geht technisch direkt auf das Topmodell zurück und nutzt einen superschnellen Coax-Treiber für den Mittel- Hochtonbereich. Das ist überhaupt kein Vergleich. Der Hörspaß der Minorca geht auf diese Treibereinheit zurück.

Wie schon geschrieben, ich kenne sowohl Cabasse als auch Nubert (Ein Freund wohnt in S.Gmünd) recht gut und ich habe mich intensiv mit beiden Herstellern auseinandergesetzt. Bezahlbare Nuberts kommen von der Lebendigkeit, Spritzigkeit, Impulsivität, Räumlichkeit und Genauigkeit nicht in die Nähe dieser kleinen Cabasse.

Ich fände es schade, wenn der TE jetzt am falschen Ende spart und sich eine wenig emotionale Nubert kauft, wenn er auch richtig Spaß in die Backen bekommen könnte.

Ich empfehle auch Nubert, weil sie gut sind. Aber wenn ich 700-800 Euro habe, dann die Minorca. Wenn ich weniger Geld hätte ne Nubert, ne Dali, ne KEF oder eine Wharfedale. Wenn ich deutlich mehr Geld habe, evt. eine große Nubert NuVero oder eine Cabasse Bora.

Anhören muss er schon selbst, und Geschmäcker sind verschieden. Aber manche Dinge kann man nicht weghören auch wenn man taub ist.

Einzig ein Hang zu harter, lauter, verzerrter Rockmusik und zu abgrundtiefen Bässen kann einem den Spaß an der Cabasse vermiesen. Einige harte Stücke auf der neuen Nightwish (DR6) klingen auf den Cabasse genau so schäbig wie sie abgemischt worden sind ... hab mich schon bei Nightwish beschwert
maikromashine
Stammgast
#22 erstellt: 26. Mai 2012, 12:18
Naja, als klein würde ich die Minorca nicht gerade bezeichnen .Und wenn man in der gleichen Preisklasse vergleichen will und bei Nubert bleibt, dann landet man eben zwangsläufig bei der nuVero 3/4. Die sind zwar noch etwas teurer, machen aber dafür auch optisch ordentlich was her.
Und bei diesem vergleich, wie schon richtig bemerkt, fällt die Entscheidung dann wieder schwer... je nach Geschmack des Käufers.

Ein LS der 200,- Klasse kann es eben nicht so gut machen, wie ein LS, der mehr als das Doppelte kostet.

Die Frage, die der TE sich einfach stellen muss, idt: will ich für max 2000,- ein 5.1 System mit LS, Sub und AVR, oder reicht mir dafür erstmal 2.1 + AVR... wenn 2.1 erstmal reicht, dann würde ich auch zur Vero, Minorca oder ähnlichem greifen.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 26. Mai 2012, 12:41
Jetzt muss der TE los und hören!

Ich gebe die von "meinen persönlichen Eindrücken und Erfahrungen" geprägte Empfehlung zu NAD-AVR + 2x Cabasse Minorca + 2x Cabasse Alcyone ab. Unter der Berücksichtigung der Positionierungsmöglichkeiten für die Rear und des Preisrahmens.

Für 2.000 Euro NP ist es schwer mit Kompakt-LS unter einer hifi-Prämisse mehr rausholen zu können.

Die NuVero ist eine hübsche Alternative, aber auch die Minorca bekomme ich für 200 Euro mehr in schwarzem Klavierlack, wäre dann immer noch günstiger und etwa vergleichbar. Aber für ein wenig schwarzen Lack 200 Euro ausgeben? Dafür kann ich dann auch schon einen Subwoofer bekommen.

http://www.loftsound...ueckpreis::4515.html

http://www.amazon.de...id=1338029736&sr=1-2

Ich bin aber auch ein Freund von schlichtem sehr reduziertem Design, welches der Funktion folgt.

Bei Standlautsprechern bin ich überfragt. Meine B&W DM 602. 5 S3, die ich zur Zeit als Rear einsetze kann ich unter hifi-Gesichtspunkten - in diesem Preissegment - keinem Interessenten als Haupt-LS zu empfehlen. Ich denke sie spielen etwa wie vergleichbar teure Nubert, sind aber in den Höhen schlechter als gleichteure Nuberts.

http://www.testeo.de/testbericht/nachschub-936.html


[Beitrag von michaeltrojan am 26. Mai 2012, 13:52 bearbeitet]
Wolf936
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Mai 2012, 14:53
Da ich diese Woche jetzt Urlaub habe, werde ich sicher mal Zeit finden zum Probe hören

Sicher langt auch erstmal 2.1 + AVR. Wie gesagt, will mir ja schon was vernünftiges hinstellen, auch wenns ein Einstieg ist. Zwanghaft ans Budget halten, damit alles komplett steht und man dann eventuell Abstriche machen muss, ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache

OT: Als ich dein Bild gesehen habe, dachte ich mir auch, die Wandfarbe kenne ich doch
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 26. Mai 2012, 19:52
http://kleinanzeigen...-neu-in-ovp/63266565

Das wäre z.B. eine günstige Ergänzung für Rear und Center
Wolf936
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 28. Mai 2012, 20:49
Werde höchstwahrscheinlich morgen mal ein paar Läden besuchen.

Könntet ihr mir vielleicht bitte nach den neuen Erkenntnissen ein paar Läden im Raum Köln bzw. Lautsprecher aufzählen, die ich mir unbedingt anhören sollte?
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 28. Mai 2012, 20:51
Ich hatte Dir in Beitrag #9 schon ein paar Läden gepostet, die ich für Dich rausgesucht hatte:


Hier mal ein paar Läden in deiner Umgebung die auch Cabasse führen:

http://www.rheinklanghifi.de/

http://www.nethifi.de/

Schluderbacher hat z.B. jede Menge günstige Receiver. Receiver aber erst kaufen, wenn Du die Lautsprecher hast, die sind wichtiger und maßgeblich.

www.schluderbacher.de

Du kannst aber auch online/Telefon bestellen und schicken lassen. Dann in Ruhe zu Hause ausprobieren und ggf. wieder Retoure.
Wolf936
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 29. Mai 2012, 09:31
Ich weiß, danke.
Aber hätte ja sein können, dass sich etwas daran geändert hat
fleX172
Stammgast
#29 erstellt: 29. Mai 2012, 14:54
lassen händler einen so einfach mehrere boxen kostenlos probehören etc.?

ist ja auch einiges an aufwand für die.

versuchen sie einem dann unbedingt was anzudrehen oder kostet sowas evtl. auch was?

schreiben zwar alle immer, dass sie die perfekte lösung für einen finden wollen, kann mir aber nie so recht vorstellen, dass die sich wirklich so viel zeit nehmen und nicht einfach nur versuchen was zu verkaufen
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 29. Mai 2012, 17:35
"Richtige hifi-Händler" sind selber infiziert und freuen sich die Chance zu bekommen evt. eine ganz langfristige Kundenverbindung einzugehen.

Die müssen aber von dem was sie verkaufen auch leben und verkaufen auch nicht Stückzahlen wie ein MM.

Ich denke es kommt darauf an. Wenn Du einfach mal reinschlenderst, und auf die Schnelle ein Schnäppchen machen willst, bist Du da falsch. Das merkt so ein Händler schnell. Wenn Du aber offen für seine Empfehlungen bist und Interesse hast/zeigst, dann kann das der Beginn einer langen Freundschaft sein.

Besser ist es, vorher anzurufen, sich vernünftig vorzustellen und dem Händler zu erzählen, nach was man sucht und warum man auf ihn gekommen ist. Es schadet nicht, dieses Forum zu erwähnen. Dann einen Termin ausmachen, damit ein Raum frei ist und angepeilte LS auch vorführbereit sind.

Nehmt Euch Zeit mit. Auch das Budget sollte umrissen werden, der Händler wird ehedem versuchen darüber zu gehen. Das ist ja auch legitim.

Gerade in der LS- Low Budget Klasse machen 50-100 Euro mehr oder weniger evt. ne Menge mehr Klang aus.

Seid am besten offen und last euch was empfehlen und vorführen, auch mal was, was 1-2 Klassen über dem liegt was Ihr so angepeilt habt. Und ruhig im Vergleich mit dem hören was Ihr im Auge habt.

Ein guter hifi Händler wird Euch zuhören und Euch das verkaufen was Ihr ehedem im Auge habt
... aber das wollen wir ja nicht. Also nach "PREISWERTEN" (billigeren/teureren) Alternativen fragen die auch unter oder über dem angepeilten Budget liegen.

Handeln kann man dann immer noch. Aber bei 10-20% Nachlass (evt. Vorführer oder junge Gebrauchte) ist i.d.R. der Ar... wirklich ab

Natürlich hätten die es gerne wenn Ihr was kauft, aber wenn ihr dann unzufrieden seid und das rumerzählt, hift denen das auch nicht. Also wollen die tatsächlich, dass Ihr zufrieden seid, wiederkommt und Freunde mitbringt.

Das gilt für ganz kleine hifi-Geschäfte, wo Ihr es mit dem Inhaber, Verwandten oder ganz wenigen Angestellten zu tun habt.

Sowas gilt z.B. nicht für den o.g. Schluderbacher, da turnen viele eher kompetente Angestellte rum, die schon Stückzahl machen wollen. Aber Schluderbacher ist im positiven Sinne immer noch Lichtjahre von MM entfernt und macht vergleichbare oder bessere Preise.

Noch Fragen? Ach ja, Geld nehmen die für eine Vorführung nicht. Man kauft keine LS die man nicht vorher gehört hat, zumindest sollte man das nicht tun. Nehmt die LS, die in die enge Wahl gekommen sind wenn möglich zum Probehören mit nach Hause - also ein Rückgaberecht vereinbaren.

Einen Verstärker sollte man möglichst zu Hause an seinen LS gehört haben, bevor man ihn kauft.

Denkt an Einspielzeit - besonders die Lautsprecher sollten erst nach einigen (vielen) Stunden Einspielzeit endgültig beurteilt werden. Ggf. fragen, ob die LS schon eingespielt sind. Eine ganz neue Membran bewegt sich zu Anfang womöglich deutlich anders, als wenn sie schon zigmillionen Schwingungen ausgeführt hat.

Ich hoffe ich hab nichts vergessen und freue mich über Ergänzungen und Berichtigungen.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 29. Mai 2012, 18:00 bearbeitet]
Benedictus
Inventar
#31 erstellt: 29. Mai 2012, 17:43
sehr schön geschrieben
maikromashine
Stammgast
#32 erstellt: 29. Mai 2012, 23:03
Ich kann den Ausführungen in allen Punkten zustimmen.

Wenn du kompetente Beratung willst, dann geh zu einem kleinen Fachhändler. Die sind auf jeden zufriedenen Kunden angewiesen und leben davon, dass sie weite empfohlen werden. Hochwertige Heimkino- oder Stereoanlagen sind nun mal Nischenprodukte, und die kleinen Fachhändler haben die Regale voll davon. Außerdem weiß jeder, der mal in das Thema HiFi eingestiegen ist, dass immer noch mehr geht... und wenn du dich bei dem Händler gut aufgehoben fühlst, holst du dir das "mehr" in ein paar Jahren (und wenn es 10 oder 20 sind) wieder bei ihm, ganz einfach weil du ihm vertraust.

Willst du allerdings nur eine Wahl aus den übligen Verdächtigen von Canton, Heco und Magnat vergleichen, ohne eine anständige Beratung zu bekommen, dann bist du bei den roßmärkten gut aufgehoben. Dort hast du dann einen Mitarbeiter an deiner Seite, der den Umschalter bedient und dir auf Basis der vom AVR-Hersteller angegbenen Leistungsmerkmale einen möglichst teuren Boliden auf zu schwatzen.

Hinweis: nur weil ein LS 300 Watt Maximallast verträgt, muss die Endstufe des AVR die nicht bringen. So kann z.B. ein Stereo-Verstärker mit 2x 50W mehr als ausreichend sein, wenn man ein Stereo-System aufbaut.


[Beitrag von maikromashine am 29. Mai 2012, 23:08 bearbeitet]
Whyatearp
Stammgast
#33 erstellt: 02. Jun 2012, 19:29
Hallole,
alles sehr schöne Beiträge hier, bravo!

Ich würde mich gerne dranhängen.
Wenn ich die Cabasse Minorca mal als Referenz nehme (800 €/Paar), aber mir leider nicht leisten
kann, bleiben wohl die genannten Kompakten um +/- 300 €/Paar:

- Heco Celan XT-301
- Wharfedale 10.1
- Magnat Quantum 653
- NuBox 381
- Dali Zensor 1
- Canton GLE 430.2

Ein Center, falls erforderlich, ist ja für alle Marken verfügbar.
Ich habe vor, mir einen Denon 1612 zuzulegen. Die LS sind als Hauptlautsprecher gedacht.

Was ist Eure Empfehlung, welche hat auch ordentlich Tiefgang für Musik, soweit man dass von Kompakten
erwarten kann, dazu aber auch feine Höhen? Für Film muss wohl eh ein Sub kommen, aber das geht auch später.

Danke für Eure geschätzte Meinung!
Whyat

PS: aus gesundheitlichen Gründen habe ich so gut wie keine Chance, in Fachgeschäften zu stöbern. Alle schicken lassen wäre zu kostspielig.
Außer den 6 Marken sehe ich auch keine großen Alternativen in dem Preissegment, viel kann man nicht falsch machen


[Beitrag von Whyatearp am 02. Jun 2012, 19:41 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 02. Jun 2012, 19:41
Ich kämpfe gerade einen harten Kampf mit mir. Ich habe die Wharfedale 10.1 derzeit zu Hause und bin mir oft unsicher ob die Minorca tatsächlich deutlich besser spielt. Auch waren wir uns zu mehreren Personen nicht immer sicher, welcher LS gerade spielt.

Beide LS sind sehr angenehm zu hören, die 10.1 ist in der räumlichen Abbildung nicht ganz so großzügig wie die Cabasse. Das liegt vermutlich an Coaxialtreibern in der Cabasse.

Ich hatte die 10.1 gerade schon im Onlineshop im Warenkorb liegen, habe aber nicht abgedrückt.

Am besten bestellst Du sie Dir zu diesem Preis ganz schnell...notfalls schickst Du sie halt zurück. Glaube ich aber nicht.

http://www.csmusiksy...1_walnuss_/index.htm

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 02. Jun 2012, 19:42 bearbeitet]
Whyatearp
Stammgast
#35 erstellt: 02. Jun 2012, 19:51
Micha, sehr guter Tip, danke Dir! Aber Walnuss geht leider gar nicht, muss schwarz oder grau/silber sein


[Beitrag von Whyatearp am 02. Jun 2012, 19:51 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 02. Jun 2012, 20:00
Hallo Whyat,

nun zum Rest, ich wollte nur das recht gute Angebot sofort posten:



- Heco Celan XT-301
- Wharfedale 10.1
- Magnat Quantum 653
- NuBox 381
- Dali Zensor 1
- Canton GLE 430.2

Ein Center, falls erforderlich, ist ja für alle Marken verfügbar.
Ich habe vor, mir einen Denon 1612 zuzulegen. Die LS sind als Hauptlautsprecher gedacht.


Aus meinen bisherigen Hörerfahrungen, kann "ich" mir nur bei der Dali und der Canton vorstellen, dass sie sich in irgendeiner Weise positiv von der Wd abheben können.


Was ist Eure Empfehlung, welche hat auch ordentlich Tiefgang für Musik, soweit man dass von Kompakten erwarten kann, dazu aber auch feine Höhen?


Weder bei der Cabasse noch bei der Wd lasse ich meinen Sub (Cabasse Santorin 25) beim Musik hören mitlaufen. Ich hatte mal testweise die Loudnesstaste am Amp gedrückt, das hörte sich für ein paar Minuten recht nett an, nervte dann aber w/der zu starken Bässe nur.


Für Film muss wohl eh ein Sub kommen, aber das geht auch später.


Schauen wir mal

LG Michael

Ach ja, der AVR ... ist in der Preislage fast WURST, solange er die nötigen Anschlüsse hat. Fast jeder gebrauchte Stereoverstärker für um die 100 Euro wird ein schöneres Ergebnis abliefern als aktuelle AVRs in dieser Preislage.


[Beitrag von michaeltrojan am 02. Jun 2012, 20:07 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 02. Jun 2012, 20:01
Kauf Dir noch 4 schwarze (große) Edding
Whyatearp
Stammgast
#38 erstellt: 02. Jun 2012, 20:09
Hier mal ein Bild von meinem AV Zeugs. Die Boxen sind ältere Canton Fonum 251, der Center ein Canton 500. Im Lowboard steht noch ein Pio
VSX-804, der hat aber kein HDMI und ist nur Dolby ProLogic. Als Rear habe ich 2x Standboxen Mohr SL15, die sind sehr gut dafür mMn.

02062012

Also nach Deiner Meinung Dali Zensor1, Canton 430.2 oder Wd 10.1.
Sehen das die anderen auch so, bzw. habt Ihr bereits einige Kandidaten verglichen?


[Beitrag von Whyatearp am 02. Jun 2012, 20:19 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 02. Jun 2012, 20:23
Ich mag die Wd w/ihres britischen Soundings.

Aber ... ob die Wd sich an deinen Cantons vorbeispielen können ist eine Frage deines Geschmacks. Ich glaube auch nicht das die Cabasse Minorca ganze Welten besser spielt als deine Canton.

Wenn ich dein derzeitiges Equipment sehe, würde ich nur einen guten aktuellen AVR kaufen.

Z.B. : http://www.hifi-regler.de/shop/nad/nad_t_748-100004124-graph.php

Und vieleicht versuchen einen Subwoofer in das bestende System zu integrieren.

Ich bin von Anfänger und Null-Basis ausgegangen - auch den Pio halte ich für eine gute Wahl zusammen mit den Canton. - Ich ruder mal ganz schnell zurück. -

LG Michael
maikromashine
Stammgast
#40 erstellt: 03. Jun 2012, 10:09
Muss Micha zustimmen.

Zusätzlich würde ich die Cantons etwas von der Wand weg ziehen und evtl auf kleine Stative stellen, damit sie auf Ohrhöhe spielen können. Das alleine wird das Klangerlebnis schon deutlich steigern.

Ich würde die Höhe deines Lowboards auf ca. 40cm schätzen. Also sollten die LS, wenn ich von einer normalen Couch ausgehe, ca. 20 - 30 cm höher platziert sein.

Um deine Frage zu beantworten...

Ich glaube, ich habe weiter oben schon geschrieben, dass in meinen vier Wänden die nuBox 381 den direkten Vergleich gegen die Magnat Quantum 653 gewonnen hat. Wie alle Erfahrungen, die du hier im Forum finden wirst, ist aber auch das nur ein (in diesem Fall mein) individueller Eindruck.
Rein physikalisch kann dieser jedoch belegt werden... die Quantum ist kleiner gebaut, hat also weniger Volumen und einen kleineren Tief-Mitteltöner... somit also auch weniger Membranflächen. Folglich ist sie nicht ganz so pegelfest und und untenherum etwas schwächer. Ansonsten spielt sie aber auf Augenhöhe mit der nuBox.


[Beitrag von maikromashine am 03. Jun 2012, 10:24 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 03. Jun 2012, 10:24
Eventuell würdest Du mit geeigneten (langen) Wandhalterungen für die Cantons gewinnen können.

Du kannst die LS dann optimal in der Höhe und Wandabstand positionieren und auch vom Lowboard entkoppeln.

LG Michael
Whyatearp
Stammgast
#42 erstellt: 03. Jun 2012, 12:15
Ok, vielen Dank.
Also erstmal neuen AVR besorgen. Der NAD T-748 sieht mal klasse aus und hat bestimmt astreinen Klang.
Für meine Kids, alle mit i-Phone, ist ein USB Pflicht. Leider kostet ein i-Phone/i-Pod Modul beim NAD 235€ extra

-Ich schau mal alternativ auch nach größeren AVR wie 1912. Das wäre ja schon ne mega Steigerung zu meinem alten.
-Der Tipp mit dem Höhersetzen der Boxen probier ich aus. Mal sehen ob ich da geeignete Wandhalter finde.
-Neue Boxen sind dann nach dem Eintreffen des AVR mein Thema.

Werte im Vergleich (HxBxT)
Alte Canton 251: 31x19x21, 13cm Tieftöner (!), 50/80W, 42 - 26k Hz
NuBox 381: 38x24,5x30, 22cm Tieftöner, max. Musik-Belastbarkeit von 200 Watt, 58 – 22k Hz
WD 10.1: 30x19x28, 12,5 Tieftöner, 20-100W, 48 - 24k Hz
Quantum 653: 35x20x28, 17cm Tieftöner, 100/180W, 30 – 50k Hz

Besonders die Tiefe bei der Canton 251 ist sehr gering im Vergleich, ebenso Gewicht (1-5 kg Unterschied).
Der Tieftöner hat gerade mal 13 cm, von daher müssten die anderen schon einiges an Verbesserung bringen. Rein von
den Werten her müsste die 653 als Allrounder und im P/L-Verhältnis vorne liegen. Sind natürlich nur Werte und kein
Hörempfinden, aber ist ja schon mal was. Laut "Maikromashine" ist die 653 sogar auf Augenhöhe mit der NuBox, das wäre
natürlich auch ein Argument extra.

Was ich noch fragen wollte: wenn die Diamond 10.1 laut Michael OK wäre, wie ist denn dann die 10.2?
Werte: 36x22x30, 16,5cm Tieftöner, 20-120W, 40-24k Hz. Preislich in der Liga wie die 653.


[Beitrag von Whyatearp am 03. Jun 2012, 12:27 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 03. Jun 2012, 12:49
Wenn Du doch an die LS willst, dann tu Dir den Gefallen und hör Dir die 10.1 auf jeden Fall an.

Ich kann mir - obwohl ich die genannten LS nie im direkten Vergleich gehört habe - nicht vorstellen, dass die Magnat oder die Nubert "mir" besser gefallen würden als die Wd.

Gerade die Nuberts, die ich gut kenne und auch selbst immer mal empfehle, klingen eher "neutral". Also weder besonders musikalisch, noch besonders analytisch. Hier nehme ich die NuVero Reihe aus, die soll sehr gut sein und richtig musikalisch aufspielen. Der Gänsehautfaktor der anderen Baureihen ist eher gering.

Die Wd ist ein musikalischer Schönklinger und kratzt immer mal wieder an dieser Gänsehaut-Grenze.
Ich halte das Ding vom P/L Verhältnis her und w/des Konstrukts für ein "Wunder". Wenn man auf die (warme) Wiedergabe von Gesangsstimmen und natürlichen Instrumenten besonderen Wert legt und nicht viel mehr Geld ausgeben kann/will, ist dieser LS nicht zu verachten.

Die genannte Magnat ist mir nicht bekannt. Ich werde sie mir aber bei Gelegenheit anhören. Die ganz kleinen Magnats sind durchgängig keine LS die ich empfehlen würde und über die größeren LS habe ich bislang nichts gelesen, was mich dazu verleiten würde dort tiefer einzusteigen. Daher habe ich bislang keinen Fokus auf Magnat.

Da würde ich schon eher die Canton GLE-Reihe in die Auswahl nehmen.

Ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht krumm, dass ich recht klar Stellung beziehe. Ich halte es im Rahmen von Empfehlungen und Ratschlägen nicht für hilfreich nur mit Allgemeinplätzen um mich zu werfen, auch wenn man damit nichts falsch macht.

LG

P.S.: Sei aber kritisch, es kann sein, dass die vorhandene Canton nicht ersetzt werden muss/sollte.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 03. Jun 2012, 12:53
Die 10.2 geht etwas tiefer. Ich hätte bei mir dafür keinen Bedarf, da mir die 10.1 im meinen Räumlichkeiten tief genug geht.

Ich denke beim Musikhören reicht die 10.1 vollkommen und beim Surround sollte es schon ein Sub w/der donnernden Effekte sein.

Ich bin aber neugierig und würde gerne deine Meinung zum Thema 10.1 vs. 10.2 hören. Die 10.2 hab ich bislang nicht gehört.


[Beitrag von michaeltrojan am 03. Jun 2012, 12:55 bearbeitet]
Whyatearp
Stammgast
#45 erstellt: 03. Jun 2012, 13:12
Hier eine recht passende Rezession bei Amazon:

"Ich habe die Wharfedale 10.1 als Ersatz für meine Magnat Vector 220 angeschafft. Als erstes fällt der agilere Hochtöner auf.
Es ist ein Genuss, damit klassische Musik zu hören. Jazz ebenso. Aber sie klingen oft ein bisschen dünn, auffällig zB beim Hören von Rammstein CDs. Man merkt akustisch leider schon die verhältnismässig geringe Baugröße. Dann sollte man zu größeren Wharfedales greifen, oder zu Magnats."


Bestätigt Michas Meinung zu den Wharfis 10.1. Bei mir sind es ca. 20m2 - nach rechts zum Essbereich offen. Somit die 10.2 evtl. passender vom
Volumen? (ein Sub wie gesagt muss/wird folgen für Surr.) Vielleicht gibt es hier jemanden, der die beiden schon im direkten Vergleich gehört hat:
Wharfedale Diamond 10.1. ---> 10.2?
std67
Inventar
#46 erstellt: 03. Jun 2012, 13:14
Hi

vielleicht findest du ja gebraucht ne 9.3. Die haben nen 20cm TMT.Die neuen haben ja nur noch max. 16cm

Aber Achtung, das sind mal richtige große Klopper und nicht das was man sich unter eine Kompektbox vorstellt
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