KEF IQ als Surround-System

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tottiMH
Neuling
#1 erstellt: 06. Feb 2009, 11:33
Hallo,

ich plane die Anschaffung eines 5.1-Systems für guten Heimkinosound. Da aber auch noch Musik gehört wird, sollten die Stereoqualitäten ebenfalls gut sein. Die Raumgröße beträgt ca. 20m².

Ist folgende Kombination empfehlenswert: Front IQ70, Rear IQ30, Center IQ 60c, Sub PSW 2500 - AV Receiver Marantz 6003?

Gibt es zu dieser Kombi noch Alternativen?

Grüsse,
Totti
hellrais
Neuling
#2 erstellt: 12. Feb 2009, 13:58
Ich habe seit rund einer Woche folgende Kombination für mein Wohnzimmer von etwas über 20 qm:

vorn: KEF IQ 30
Center: KEF IQ 6C
hinten: KEF IQ 10
Subwoofer: B&W ASW 608 (der kleine süße, sehr frauenverträglich)

Ich kann dir nur sagen, dass ich begeistert bin von dieser Kombination. Ich höre sehr viel Musik und merke jetzt erst so richtig, was für eine Bandbreite an Tönen in altbeklannten Liedern steckt. Und bei Heimkino bleiben keine Wünsch offen. Diese Regallautsprecher machen wirklich richtig Druck (mit Unterstützung des Sub). Das Pod-Race von Star Wars 1 kommt so unglaublich gut, dass man denkt, man fährt direkt mit.

Da die IQ 30 von den Tönern her mit der IQ 70 vergleichbar sind (bis auf den zusätzlichen LF der 70er), wird deine gewählte Kombination richtig rocken. Aus Budgetgründen würde ich mir aber mal die IQ 10 anhören. Echt toll, was die für diese Größe leisten. Als Surround-Effekt-Lautsprecher bei einem Raum deiner Größe aus meiner Sicht völlig ausreichend. Und eben schön platzsparend aufzustellen.

Ich betreibe das System mit einem Denon AVR 1907, von der Leistung in etwa auf der Stude des Marantz 6003.
McCorc
Stammgast
#3 erstellt: 12. Feb 2009, 16:15
Ich habe auch mal eine Frage zum KEF IQ-System:

Ich habe momentan als Standlautsprecher die Canton LE-170. Würde der KEF IQ-50 hier einen Mehrvorteil bringen oder sind beide auf ungefähr gleichem Niveau? Oder sollte ich lieber zum KEF IQ-70 steigen? Mir ist Detailreichtum und Klarheit wichtiger als tiefer Bass.
tottiMH
Neuling
#4 erstellt: 12. Feb 2009, 22:59
so, habe jetzt das System zu Hause, allerdings noch leicht abgewandelt: Die Lautsprecher sind so geblieben (IQ70, IQ30, IQ60c); der Subwoofer wurde auf Empfehlung in MJ Acoustics PRO50MKII getauscht und als AV Receiver dient nun ein Pioneer VSX-LX70 (tolles Preis-Angebot, daher habe ich zugeschlagen).

Am Wochenende wird das System installiert, da dann erst der neue Pana Plasma TH-42PZ85 abgeholt wird.

@McCorc

beim Probehören haben mich die IQ70 voll überzeugt; keine Bassmonster, aber sehr detailliert und fein aufgelöst. In meinen Ohren ein sehr natürlicher Klang. Die IQ50 habe ich leider nicht gehört; die große IQ90 war mir für die Raumgröße klanglich schon zu wuchtig.
Yankeededandy
Stammgast
#5 erstellt: 13. Feb 2009, 13:25
Das ist das Coole an der IQ Serie von KEF: Wenn du tiefe Töne magst und diese von den Standboxen kommen sollen, sind die IQ90 erste Wahl. Die IQ70 sind etwas kleiner, günstiger aber bieten fast gleich viel Dampf und tönen transparent. Der IQ60c (Center) ist ideal zwischen den 90ern oder 70ern. Mir gefällt vor allem die extrem natürliche Wiedergabe von Stimmen auch in meinem grossen Wohnzimmer. Einzig die IQ10 finde ich etwas schwachbrüstig und habe deshalb auch die IQ30 auf Sand-befüllte Ständern als Rears. Allerdings würde ich dem PSW2500 von KEF immer noch den Vorzug geben. Die "Hutschachtel-Optik" gefällt auch meiner Frau und in der Aufstellung (Resonanzen!) war er völlig unkritisch.

Glückwunsch und viel Spass mit den KEFs. Mich haben sie auch restlos überzeugt.
v-nox
Neuling
#6 erstellt: 13. Jun 2012, 23:03
Hallo Zusammen,

vorab darf ich mich zunächst einmal bei den aktiven Mitgliedern dieses Forums für die vielen wirklich guten Beiträge bedanken.
Ich verfolge verschiedene Treads schon seid ca. einem dreiviertel Jahr und konnte schon sehr viel lernen.

Als HiFi Neuling habe ich meine Kaufentscheidung zu einem Großen Teil von den Empfehlungen hier im Forum abhängig gemacht.

Ich habe mich nun heute dazu entschlossen mich anzumelden, da ich eure Hilfe persönlich in Anspruch nehmen möchte.

Mir geht es um folgendes:

Im März, nach meinem Einzug in das neue Zuhause, habe ich mein 25m² Wohnzimmer ( 5x5 Meter, Laminat, keine stehenden Wellen, wenige Moden ) mit einem neuen Setup bestücken dürfen.

Also kamen ein
Samsung UE55D6500 LED, ein
Pioneer vsx 912 ( wgn. apple airplay ), ein
Phillips 3D Bluerayplayer und meine geliebten
Fronts KEF iq90,
Center KEF iq30 und als
Rears KEF iq7SE (alles in dark apple) ins Haus.

Mehr konnte ich bei meiner Finanzministerin erstmal nicht durchsetzten und ehrlich gesagt war mein Budget erstmal erschöpft

Ich nutze das Ganze für
30 % Film und TV,
30 % Xbox zocken ^^ und die restlichen
134,34 % für Musik (Elektro (z.B. Skrylex, Flux, Dubstep) Rap/HipHop ( von AZ - Wu Tang ; ) aber auch viel Blues ( BB King, Buddy Guy ) und Rock ( Metallica etc. ).

Alles in allem bin ich mit dem Setup sehr zufrieden.
Mir fehlt allerdings der Bass und so bin ich auf der Suche nach einem vernünftigen Sub.

In der engeren Auswahl stehen:
1. Velodyne eq max 10 ( ca. 600 EUR, neu im pers. Angebot )
2. B & W ASW610 ( ca 400 EUR, gebr. im Angebot ) ( würde von der Farbe her ( gut passen )
3. XTZ 99 W12 ( 510 EUR, neu bei mindaudio.de )

Welchen der drei würdet ihr mir vor dem Setuphintergrund und dem Zimmer Empfehlen?

Langfristig möchte ich das Setup weiter verbessern.
Ich möchte mehr aus den Boxen herausholen, denn ich habe das Gefühl, da geht noch was!
Macht es Sinn einen zusätzlichen Verstärker (z.B. einen gebrauchten NAD Vollverstärker) anzuschließen?
Bringt das etwas?
Was kann man tun?

Ich danke euch schonmal für eure Antworten!!

BG


v-nox
std67
Inventar
#7 erstellt: 14. Jun 2012, 03:55
Hi


( 5x5 Meter, Laminat, keine stehenden Wellen, wenige Moden )


dafür sind die die du hast umso heftiger
Längs- und Quermode summieren sich, und die Vertikalmode liegt, bei den gängigen 2,6m Deckenhöhe auch gleich daneben. Das gibt viel Spaß um 34 Hz

Da ist für den Sub auf jeden Fall eine elektronische Entzerrung fällig

Das sind auf jeden Fall alle 3 gute Subwoofer. Welcher sich da besser in deinen Raum einfügt mag ich nicht zu sagen.


[Beitrag von std67 am 14. Jun 2012, 04:07 bearbeitet]
v-nox
Neuling
#8 erstellt: 14. Jun 2012, 06:06
Moin Stefan,

danke für die schnelle Antwort!

Ehrlich gesagt habe ich als noob nicht viel Ahnung von Vertikalen Raummoden und kann das nicht wirklich einordnen.
Wie würde das mit dem elektronischen Entzerrer funktionieren?
Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

Ich werde mich wohl, auch um Hausfriedens Willen 😘, für den B&W entscheiden.
Die Entscheidung steht für heute an.
Werde nachher nochmal berichten.

Ich hoffe ihr könnt mir noch weitere Tipps geben, die mich in meiner Entscheidung unterstützen, oder mich vor einem Fehlkauf bewahren.

Vielen Dank schonmal!


[Beitrag von v-nox am 14. Jun 2012, 06:09 bearbeitet]
std67
Inventar
#9 erstellt: 14. Jun 2012, 19:42
Hi

Schall breitet sich ja wellenförmig aus
Die Welle die von ihrer Länge her genau in den Raum, zwischen 2 Wände, passt "schaukelt" sich auf, es dröhnt
Da bei die Länge und Breite identisch sind wird dieser Effekt verstärkt da ja beide Richtungen dieselbe Frequenz anregen

Und da das auch die Vielfachen der jeweiligen Länge betrifft,bist du mit der vertikalmode (zwischen Boden und Decke) recht nahe an den anderen Moden dran

Wenn du mehr wissen willst google mal nach "raummoden" und/ oder "raumakustik)

Eine elektronische Entzerrung schwächt nun die entsprechenden Frequenzen sehr schmalbandig, also ohne nebenliegende Frequenzen zu beeinflussen, ab
So ein kleines "Loch" im Frequenzgang fällt, im gegensatz zum Dröhnen, gar nicht auf

Das DSpeaker Antimode macht das z.B. automatisch auf Knopfdruck, so das man sich mit dem Thema nicht groß befassen muss: http://www.ak-soundservices.de/
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