Ein solider T-Amp entsteht!

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Bugs-Bunny
Stammgast
#1 erstellt: 18. Sep 2011, 16:47
Hallo liebe Gemeinde und Selbstbauer,

ich möchte nun mal mein aktuelles Projekt vorstellen und hoffe der ein oder andere hat Spaß daran

Anregungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen!


Nun da mein Marantz PM55SE leider den Geist aufgegeben hat musste ein neuer Verstärker her!
Da ich ein begeiterter Diy Anhänger bin und ich mit Stangenware einfach meine Probleme hab, musste es ein Diy Verstärker werden.
Aus diesem Grund habe ich mich dem seit geraumer Zeit anhaltenden hype um die Tripath Chips und deren angeblich "spektakulären" Klangeigenschaften mitreisen lassen und mich dazu entschieden einen Verstärker auf Basis eines Tripath 2021b zu bauen.
Die Entscheidung fiel nach einiger Suche und Berichten in diversen Audio-Foren auf den Tripath TA2021b, welcher wohl die besten Klangeigenschaften und vorallem auch einen brauchbaren Bass haben soll.
Nun war die Frage welchen?
Einen China-Import wollte ich nicht, da hier oft die Qualität von gut bis gefährlich zu finden ist und diese kleinen, aber durchaus hübschen Alu Gehäuse wollte ich auch nicht.
Nach kurzer Suche in der Bucht stieß ich auf das Diy Kit von art0 Tripath TA2021b
weches mir die Möglichkeit eines gut dokumentierten Aufbaus und Funktionsweise ermöglicht und das zu einem wirklich fairen Preis
Ein weiterer Vorteil bestand darin, das ich die hochwertig gearbeitete Platine mit meinem eigenen Qualitätsanspruch aufbauen konnte.

kleines Päckchen
DSCN1502
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müssen selbst gewickelt werden:
DSCN1510

Gute 3 Stunden später und zwei Tassen Kaffe, war die Platine fertig bestückt:

DSCN1553

nun wurde das ganze zum testen auf eine eine Holzplatte geschraubt und verdrahtet:

DSCN1527

Als nächstes kam die Frage auf welche Stromversorgung für den Kleinen?
Auch hier konnte ich nach ettlichen Foren Besuchen, ein stabilisiertes 13,8V Netzteil als geeignet betrachten und bestellte mir für ca. 40 Euro ein 13,8V 10A Netzteil in der Bucht, welches sich noch als nicht ganz geeignet herraus stellen sollte

DSCN1524
DSCN1523
DSCN1525

Der erste Testlauf konnte starten und verlief sehr positiv
Eine Klangbeschreibung verkneife ich mir an dieser Stelle noch und komme später darauf zurück!

Als nächstes musste das ganze in ein praxisgerechtes Gehäuse und da ich momentan noch Azubi mit eigener Wohnung bin, ist Geld mein größter Feind
Also nahm ich vorerst einfach das Gehäuse meines alten def. Marantz was einige positive Eigenschaften aufwies wie ich beim Einbau feststellte (passende Kühlkörper und gute Raumaufteilung, welche den Tripath vor unerwünschter Strahlung schützt).
Das Netzteil musste noch leicht modifiziert werden, da leider die 2N3055 Transistoren nicht mit konventionellen Kühlkörpern kompatibel sind, wurden sie gegen gebräuchliche TIP3055 ersetzt.

Das Gehäuse musste auch modifiziert werden und erhielt eine neue 6mm Frontplatte sowie eine Rückplatte aus Eternit, welche ich inkl. Zuschnitt für 1 Euro im nächsten Baumarkt abstauben konnte
Die Platten lassen sich gut bearbeiten und sehen super aus wie ich finde!

Zum Einsatz kamen noch:

-Das blaue von Alps 50K Log.

-Ein paar Cinchbuchsen von Neutrik

-und vergoldete Bananenbuchsen

-sowie ein Quellenwahlschalter von Lorlin 4x3

-und diverse Kleinigkeiten welche ich von anderen Projekten noch übrig hatte.

Der Zusammenbau des Verstärkers erstreckte sich über zwei Wochen, wobei die Bearbeitung des Gehäuses am meisten Zeit verschlang (nie wieder!!!).
Es wurden auch immer wieder kleine Änderungen vorgenommen, wie andere LED´s usw.
Als Signalleiter wurde das Galileo 238 von Sommercable verwendet, welches zwar nicht gerade optimal ist wegen des hohen Querschnitts, aber noch ausreichend davon vorhanden war

Als alles verbaut war ging es an die Optimierung, welche bis heute anhält!

Leider verursacht der Verstärker ein unangenehmes Einschaltgeräsch, was unbedingt beseitigt werden muss.
Zwar werden im moment noch zwei modifizierte Canton LE400 damit betrieben, welche einen mit hoher Wahrscheinlichkeit geringen Wirkungsgrad haben, aber in nächster Zukunft sollen diese durch Lautsprecher mit einem Wirkungsgrad >92dB ersetzt werden und dann ist der Einschalt-Plop wirklich ernst zu nehmen!
Also habe ich eine Lautsprecherschutzschaltung mit DC-/und Einschaltverzögerung von Vellemann bestellt:
Velleman K4700
Genauer gesagt musste ich zwei bestellen, da ich darauf aufmerksam gemacht wurde, das es sich bei mir um einen Verstärker im Brücken Betrieb handelt und daher sind leider zwei K4700 fällig

Nun gut! zusammen gelötet waren die beiden sehr schnell, auch dank einer schönen Aufbauanleitung!
Das Verkabeln ist auch schnell erledigt und das Ergebnis ist ein Einschalten ohne Plop und eine DC Schutz ab 1V Gleichspannung am Ausgang

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Dank Trimmer lässt sich die Ausgangsspannung beliebig einstellen, hier ca. 0,5 - 1mV DC an den Ausgängen:


DSCN1575
DSCN1582

Vorläufiger Zustand:


DSCN1588

Soweit bin ich sehr zufrieden, bis auf ein paar Kleinigkeiten

1. Beim umschalten der Quellen knackst es unangenehm, dies lässt sich nur vermeiden wenn ich die Lautstärke auf null drehe.
Das ganze werde ich hoffentlich umgehen, indem ich mal wieder in der bucht zuschlage und ein Preamp in Form des PGA2311 angel, z.B.:
PGA2311 Preamp

2. Das Gehäuse wird dann auch gegen ein schöneres ersetzt z.B:
Galaxy

oder

Adam Hall 19"

3. Das Netzteil, wie oben schon erwähnt hat es ein paar Tücken und zwar in Form von schlechtem Trafo, welcher leider sehr brummt und somit auch das Gehäuse
aber was will man von 40 Euro schon erwarten??

Sprich, entweder werden die Netzteilplatinen hochwertiger bestückt und der Trafo gegen einen vergossenen Ringkern getauscht (mit weniger Leitung, 4A reichen für den Verstärker dicke).
oder es wird ein konventionelles Netzteil aus Ringkern, Elkos und Gleichrichter!?
z.B:
40.000µF

Dann sollte der Verstärker endlich fertig sein

Also los gehts mit euren Fragen, Kritiken, Verbesserungsvorschlägen usw.


[Beitrag von Bugs-Bunny am 18. Sep 2011, 20:15 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2011, 23:18

Bugs-Bunny schrieb:
...Also los gehts mit euren Fragen, Kritiken, Verbesserungsvorschlägen usw.

Hallo Bugs-Bunny,

du hast sehr sauber gearbeitet. Das gefällt mir!

Was den brummenden Trafo betrifft, so würde ich den gegen einen RK austauschen. Den brummenden kannst du wieder in das Netzgerät setzen; soetwas braucht man ja manchmal.

Grüße - Manfred
detegg
Administrator
#3 erstellt: 18. Sep 2011, 23:35
Moin Markus,

erst mal Respekt - tolles Projekt, sehr gute Dokumentation.

Quellenwahl:
Den Lorlin (break before make?) hast Du ja schon eingebaut. Ca. 12VDC hast Du auch. Mach doch die Quellenwahl mit ein paar Relais ... einfach und gut.

;-) Detlef

PS: Der Titel liest sich etwas komisch
Mimamau
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2011, 23:40
Wirklich ordentlich!
Macdieter
Stammgast
#5 erstellt: 18. Sep 2011, 23:48
ja feines Projekt

und so ein feines Netzteil iss schon was,
um die Qualität zu gewähren !

Viel Spass dir mit dem T Amp !

Dieter
Köter
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2011, 13:08
Hi!

Hut Ab!

Sehr Sorgfältiger Aufbau & Verkabelung!
Sauber gewickelte Spulen! Respekt!

Und dafür dass das Geld knapp ist: sehr hochwertige Cinch- / LS-Buchsen! Nice

Well done!
Bugs-Bunny
Stammgast
#7 erstellt: 19. Sep 2011, 19:23
Wow!
...danke für die Komplimente, da bekomme ich ja fast Farbe im Gesicht


pelowski schrieb:

Bugs-Bunny schrieb:
Was den brummenden Trafo betrifft, so würde ich den gegen einen RK austauschen. Den brummenden kannst du wieder in das Netzgerät setzen; soetwas braucht man ja manchmal.

Grüße - Manfred


Der brummende Trafo bringt mir dann aber nur was, wenn ich das gesammte netzteil wieder ausbaue


detegg schrieb:
Moin Markus,

erst mal Respekt - tolles Projekt, sehr gute Dokumentation.

Quellenwahl:
Den Lorlin (break before make?) hast Du ja schon eingebaut. Ca. 12VDC hast Du auch. Mach doch die Quellenwahl mit ein paar Relais ... einfach und gut.

;-) Detlef

PS: Der Titel liest sich etwas komisch :.


Hey Detlef,
Relais sind eine tolle Idee, allerdings möchte ich in dem Zug gleich auf Fernbedienung umschwenken und da bietet sich ein PGA2311 förmlich an, zumal die ja echt nicht die Welt kosten, sollte ich noch stemmen können


Macdieter schrieb:
ja feines Projekt

und so ein feines Netzteil iss schon was,
um die Qualität zu gewähren !

Viel Spass dir mit dem T Amp !

Dieter


Jo hast recht und daher müssen wir das Thema Netzteil nochmal ausgiebig besprechen
Ich mach mal ein Photo des Schaltplans, dann lässt sich beurteilen ob es Sinn macht nur den Trafo auszutauschen oder nicht?


Köter schrieb:
Hi!

Hut Ab!

Sehr Sorgfältiger Aufbau & Verkabelung!
Sauber gewickelte Spulen! Respekt!

Und dafür dass das Geld knapp ist: sehr hochwertige Cinch- / LS-Buchsen! Nice

Well done!


Servus,
danke für die Blumen

Nach dem wickeln der Spulen haben mir auch echt die Finger geschmerzt

Die Bananas hatte ich noch rum liegen und die Neutrik Cinch machen bei 6 Stk. auch nicht arm
wobei ich von der Qualität nicht so angetan bin, da hatte ich aus der Bucht schon wirklich hochwertigere die kaum mehr gekostet haben...


[Beitrag von Bugs-Bunny am 19. Sep 2011, 19:24 bearbeitet]
Bugs-Bunny
Stammgast
#8 erstellt: 19. Sep 2011, 19:52
So hier hab ich euch mal den Schaltplan, hoffe man kann ihn gut lesen

DSCN1594

C1,C2 könnte man doch gegen größere Elkos tauschen oder? die kommen mir etwas klein vor!?
Ich hätte noch zwei Elna Starlet mit 10.000µF/42V das würde evtl. auch die kurze Spannungsspitze von 14.6V beim Einschalten verhinden!?
Eingestellt ist eine Spannung von 14V am Netzteil eben wegen der Spannungsspitze von 14,6V = Umax des tripath!
Sprich wenn ich die Spannungsspitze weg bekomme, könnte ich den Tripath mit vollen 14,6V berteiben und hätte logischerweise auch mehr Ausgangsleistungimages/smilies/insane.gif

Hoffe ihr versteht was ich sagen will

Aber schaut euch den Schaltplan an, ihr habt mehr Ahnung wie ich

Ansonsten steht weiterhin eine konventionelle Lösung im Raum wenn diese besser geeignet wäre!?
PSU


[Beitrag von Bugs-Bunny am 19. Sep 2011, 20:00 bearbeitet]
Coffmon
Stammgast
#9 erstellt: 21. Sep 2011, 16:20
Perfekt. Genau diesen Amp wollte ich mir als Winterprojekt vornehmen. Da tut es gut, wenn sich schon jemand die Arbeit gemacht hat und es so gut dokumentiert. Werde den Thread auf jeden Fall verfolgen und bin gespannt, welches Netzteil du verwendest. Das ist immernoch meine größte Sorge bei der ganzen Geschichte.

Gruß, Coffmon
Bugs-Bunny
Stammgast
#10 erstellt: 21. Sep 2011, 19:11

Coffmon schrieb:
Perfekt. Genau diesen Amp wollte ich mir als Winterprojekt vornehmen. Da tut es gut, wenn sich schon jemand die Arbeit gemacht hat und es so gut dokumentiert. Werde den Thread auf jeden Fall verfolgen und bin gespannt, welches Netzteil du verwendest. Das ist immernoch meine größte Sorge bei der ganzen Geschichte.

Gruß, Coffmon


Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht, damit andere auch etwas davon haben

Beim Netzteil bin ich selbst sehr überrascht, das es ein so komplexes Thema ist dem T-Amp ein passendes Netzteil zu spendieren
Eigentlich gibt es nicht soo viele Möglichkeiten, aber jeder ist einer anderen Meinung und das Thema hab ich schon auch schon in anderen Foren angeschnitten mit dem selben Ergebnis!


[Beitrag von Bugs-Bunny am 21. Sep 2011, 19:12 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#11 erstellt: 21. Sep 2011, 19:45

Bugs-Bunny schrieb:
...Beim Netzteil bin ich selbst sehr überrascht, das es ein so komplexes Thema ist dem T-Amp ein passendes Netzteil zu spendieren...

Hallo,

das Netzteil für deinen Verstärker ist kein eigentlich komplexes Thema!

Normalerweise benötigt solch ein Verstärker kein geregeltes NT.

Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass der TA2021B sehr schnell spannungsmäßig überlastet ist. Das bedeutet, dass du bei einem üblichen, ungeregelten NT im Betrieb deutlich unter den 14,6V landest, wenn du die Leerlaufüberhöhung des Trafos sowie eine mögliche Netzüberspannung einkalkulierst. Nur über den Daumen gepeilt, vielleicht bei 12V Gleichsp.

Das ist dann kein Problem, wenn du die Verringerung der Ausgangsleistung in Kauf nimmst.

Wenn du das nicht willst, dann solltest du eine einfache Regelung verwenden. "Einfach" darum, weil es hier ja nicht darauf ankommt, das die Ausgangsspannung auf 1% über der Belastung konstant bleibt.
Mit einem 12V-Trafo kommst du - je nach Typ - auf 17,5-18V. Das genügt; viel mehr erzeugt unnötig Wärme.

Was deine Frage nach dem Elko betrifft, so sollten max. 20000µF genügen.

Grüße - Manfred
Bugs-Bunny
Stammgast
#12 erstellt: 21. Sep 2011, 19:57
servus pelowski,
das ist doch mal eine klare Ansage mit der man auch was anfangen kann

Da ich nicht auf Leitung verzichten möchte, bleibt das Netzteil und der Traffo wird gegen ein guten, vergossenen Ringkern mit weniger Leistung getauscht.
Denke mit 200VA sollte ich auf der sicheren Seite sein!?
Die benötigte Spannung muss ich mal messen wenn der Verstärker wieder offen ist!

Bei den Elkos freg ich deswegen, weil ich mir nicht sicher bin ob das Netzteil die Erhöhung der Kapazität von 2x4700µF auf 2x10000µF mit macht?


[Beitrag von Bugs-Bunny am 21. Sep 2011, 19:58 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#13 erstellt: 21. Sep 2011, 20:13

Bugs-Bunny schrieb:
...Denke mit 200VA sollte ich auf der sicheren Seite sein!?...

Du hast einen Schaltverstärker mit hohem Wirkungsgrad; bei 2x25W bist du mit einem 100W-Trafo sehr gut bedient!

Bei den Elkos freg ich deswegen, weil ich mir nicht sicher bin ob das Netzteil die Erhöhung der Kapazität von 2x4700µF auf 2x10000µF mit macht?

Ich hatte dir vorgeschlagen, eine andere, einfachere Regelung zu verwenden. Die Elkos belasten im Einschaltmoment den Trafo und den Gleichrichter. Der Trafo steckt das locker weg und wenn du Dioden mit einem Dauerstrom von 6-10A verwendest, diese auch.

Grüße - Manfred
Bugs-Bunny
Stammgast
#14 erstellt: 23. Sep 2011, 18:32
Wie sieht denn ein "einfach" geregeltes Netzteil aus?
Mir leuchtet allerdingsnoch nicht ein, warum ein einfach geregeltes Netzteil besser ist als das jetzige?

Wenn ich die Elkos gegen größere tausche, bis zu welchem µF-Wert können die jetzigen Dioden bleiben?

Mir stellt sich auch noch die Frage, wie der Ringkern aussehen muss? Im Schaltplan ist zu sehen, dass der Trafo 5x angezapft wird!?
Mit einem z.B. 12V-0V-12V Trafo komm ich ja nicht weit!?
Bugs-Bunny
Stammgast
#15 erstellt: 28. Sep 2011, 18:45
Update:

Ich habe nochmal die Unterlagen des Tripath durchgeschaut und ein Rechenbeispiel zur Dimensionierung des Netzteils entdeckt.

50VA / 9V AC Trafo -> nach dem glätten der Spannung bleibt eine Leistung von 1.41x9V = 12,7V -> -1V an den Dioden = 11,7V bei Vollast.
Leerlaufspannung ca. 20% erhöhte Spannung = 14V.
11,7V = 2x16Watt Ausgangsleistung.
Kondensatoren min. 4000µF / 16V.

Dafür könnte ich doch wunderbar die Disnetzplatine verwenden!?

DSCN1595
DSCN1596

Wenn ich das richtig verstehe würden also 50VA für den Tripath reichen!? dann würde sich dieser vergossene Trafo förmlich anbieten:

Block 50VA/9V/5,56A


[Beitrag von Bugs-Bunny am 28. Sep 2011, 21:06 bearbeitet]
Coffmon
Stammgast
#16 erstellt: 04. Okt 2011, 22:15
Hey, wollte mal fragen, ob du es mit dieser Netzteilvariante mal ausprobiert hast?

Gruß, Coffmon
Bugs-Bunny
Stammgast
#17 erstellt: 05. Okt 2011, 18:00
salü,

noch nicht aber die Teile sind bestellt!
Werde natürlich weiter berichten
MasterPi_84
Inventar
#18 erstellt: 17. Okt 2011, 23:07
Hey!

Bin grad am gleichen Projekt zu gange und freue mich, dass du dir die Mühe gemacht hast alles so toll zu dokumentieren.

Der PGA bei eBay ist ein vollwertiger Pre-Amp oder? Ich werd aus der Artikelbeschreibung nicht ganz schlau. Wo ist denn bei dem Teil der Ausgang? Brauch dat Dingens +6V 0V +6V oder wie?

Das ganze Elektronikgedöhns macht mich langsam kirre

Das mit dem vergossenen 9V Trafo ist für mich sehr interessant. Ich möchte den Pre und den TA in ein gemeinsames Gehäuse stecken und auftrennbar lassen, damit ich die Aktivweiche meines Subs einschleifen kann.

Grüße, Patrick
Bugs-Bunny
Stammgast
#19 erstellt: 18. Okt 2011, 12:26
Servus,
Ja du brauchst +6V 0V +6V Wechselstrom AC.

Das Teil ist ein Vorverstärker, ich würde dir aber eher abraten vom Kauf.
Habe doch einiges darüber gelesen und in der einfachen Ausführung taugt der PGA nicht viel.

Schau mal hier, die haben einige tolle Sachen und bestellen in der EU bedeutet keine Zollkosten...
http://www.audiophonics.fr
pelowski
Inventar
#20 erstellt: 18. Okt 2011, 13:10

Bugs-Bunny schrieb:
...Das Teil ist ein Vorverstärker, ich würde dir aber eher abraten vom Kauf.
Habe doch einiges darüber gelesen und in der einfachen Ausführung taugt der PGA nicht viel...

So?

Das solltest du aber auch begründen!

Grüße - Manfred
MasterPi_84
Inventar
#21 erstellt: 18. Okt 2011, 14:18
Brauch ich also einen Trafo mit 2x6v sek. und mittelabgriff?
Oder wie muss ich die spannungsversorgung aufbauen?
Also elektrisch bin ich durch meinen Beruf recht fit, aber Elektronik seit der Berufschule eben nicht mehr so.
pelowski
Inventar
#22 erstellt: 18. Okt 2011, 18:15

MasterPi_84 schrieb:
Brauch ich also einen Trafo mit 2x6v sek. und mittelabgriff?
Oder wie muss ich die spannungsversorgung aufbauen?
Also elektrisch bin ich durch meinen Beruf recht fit, aber Elektronik seit der Berufschule eben nicht mehr so.

Hallo

1. - Ja.

2. - Du bist nicht fit, denn deine Frage ist elektrischer Natur.

Grüße - Manfred
Bugs-Bunny
Stammgast
#23 erstellt: 18. Okt 2011, 18:58

pelowski schrieb:

Bugs-Bunny schrieb:
...Das Teil ist ein Vorverstärker, ich würde dir aber eher abraten vom Kauf.
Habe doch einiges darüber gelesen und in der einfachen Ausführung taugt der PGA nicht viel...

So?

Das solltest du aber auch begründen!

Grüße - Manfred


Huiuiui,
was schreibe ich auch sowas, pures Dynamit in einem Forum

Wollte nur sagen, das man aus dem PGA deutlich mehr rausholen kann, was einige Konstroktionen im Netz deutlich belegen..
Die Fernost "Sparversionen" sind zu den deutlich unterschiedlichen Preisen bestimmt ok, aber für ca. gleiches Geld bekommt man auch was hochwertigeres.

Das ist meine Meinung
Bugs-Bunny
Stammgast
#24 erstellt: 18. Okt 2011, 19:06

pelowski schrieb:
2. - Du bist nicht fit, denn deine Frage ist elektrischer Natur.


Dafür ist das Forum ja da
pelowski
Inventar
#25 erstellt: 18. Okt 2011, 19:08

Bugs-Bunny schrieb:
...Das ist meine Meinung :angel


Hallo,

über Meinungen muss man nicht diskutieren.

Ich hatte nach einer Begründung gefragt.

Grüße - Manfred
detegg
Administrator
#26 erstellt: 18. Okt 2011, 19:12
Hi,

das Einzige, was man einer simplen PGA-Schaltung im Einzelfall hinzufügen kann, sind Impedanzwandler In/Out. Saubere und getrennte Ub´s sind selbstverständlich.

;-) Detlef
pelowski
Inventar
#27 erstellt: 18. Okt 2011, 19:59

detegg schrieb:
...das Einzige, was man einer simplen PGA-Schaltung im Einzelfall hinzufügen kann, sind Impedanzwandler In/Out. Saubere und getrennte Ub´s sind selbstverständlich.


Hallo Detlef,

das ist richtig. Und wenn man es perfekt haben will, dann macht man das auch - so wie ich auch, der einen hifiakademie-VV betreibt.

Allerdings: nötig ist das wirklich nicht; THD+N steigt von 0,0025% bei Rg=0Ohm auf 0,0035% bei Rg=2kOhm.

Grüße - Manfred
detegg
Administrator
#28 erstellt: 18. Okt 2011, 20:25
Hi Manfred,

die Ur-Applikation eines PGA2311-VV von 1994 - veröffentlicht in der Elektor --> Link.

Nix Buffer, der eigentliche PGA/Lautsstärkesteller sitzt auf ca. 30x30mm. Der Rest ist einfach "HeiEndig"

;-) Detlef
MasterPi_84
Inventar
#29 erstellt: 18. Okt 2011, 21:26

pelowski schrieb:

1. - Ja.

2. - Du bist nicht fit, denn deine Frage ist elektrischer Natur.

Grüße - Manfred


Mit fit in Elektrik meinte ich eher die Geschichte mit der Hausinstallation, und auch was es mit Betriebssicherheit auf sich hat.
Wollte damit nur vorbeugen, dass mir jemand erklärt, dass Arbeiten an elektrischen Geräten gefährlich sind, aber danke für die Aufklärung

Und die Spannungsversorgung einer elektronischen Platine stecke ich in die Schublade Elektronik, und da hab ich ja schon Defizite eingeräumt.

Aber nun weiter zum Thema, damit ich das hin bekomm, ohne die Platine zu braten
das-mo
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Apr 2012, 10:40
@bugs-bunny:
Ich bin eben über die art0-Seite auf deinen Thread gestoßen.
Da du den Tripath 2021b nun wohl schon ein paar Monate in Betrieb hast, würde mich deine Meinung zum Klang des Verstärkers sehr interessieren.
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