richtig brücken?

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Premutos
Stammgast
#1 erstellt: 20. Okt 2004, 14:41
muss ich was besonderes beachten wenn ich meine endstufe brücke?
habe meine stufe bebrückt und wenn ich bei meinem radio auf links mache kommt was ausm woofer und auf rechts kommt garnichts! also wenn die stufe dann garnicht angestuert wird
Benedictus
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2004, 14:43
wie hast Du sie denn gebrückt? Da kann man ne Menge falsch machen. Willst Du eine Stereo-Endstufe brücken um dann einen Woofer damit (mono) zu betreiben?
-Benedikt-
Premutos
Stammgast
#3 erstellt: 20. Okt 2004, 14:46
habe vom radio aus 1 chinchkabel zu meine AudioSystem F2 190 gelegt, von der Stufe zum Sub lautsprecherkabel und an den einen kanal einen an plus und das andere kabel an minus vom anderen kanal
Benedictus
Inventar
#4 erstellt: 20. Okt 2004, 14:59
also brücken geht anders:

Eingang von Cinch an die Endstufe.
Wichtig: Endstufe auf "Bridged Mono" schalten, damit der eine Eingangssignal auf beide Endstufen (auf eine davon invertiert) gelegt wird. Hat die Endstufe diese Funktion nicht, gehts auch nicht.
Dann den Sub an die beiden Plusklemmen von Rechts und Links legen und die beiden Minusklemmen der Endstufe mit einem fetten Kabel verbinden.

Bis jetzt hörst Du ja nur Musik, die aus einer Endstufe kommt, nämlich aus der entsprechenden Plusklemme. In welche Minusklemme du zurück gehst, ist den Endstufen in der Regel egal. Die zweite Endstufe nutzt du noch gar nicht aus.

Bis später,
Benedikt
Premutos
Stammgast
#5 erstellt: 20. Okt 2004, 15:04
axo,ich probiere das mal bildlich darzustellen:

+\ -\ <dickes kabel
+\ -/
\
\SUB

so richtig?
Premutos
Stammgast
#6 erstellt: 20. Okt 2004, 15:09
ich habe einen schalter auf dem steht Stereo/Mono Eingangsschalter, ist das der schalter den ich dann drücken muss? für dieses mono zeugs?
Benedictus
Inventar
#7 erstellt: 20. Okt 2004, 15:12
Hi,
ja, der Schalter scheint der richtige zu sein. Deine Skizze durchblick ich nicht. Du hast vier Ausgangsklemmen:

Rechts Plus/Rot
Rechts Masse/Schwarz
Links Plus/Rot
Links Masse/Schwarz

Den Sub schließt du an die beiden roten Klemmen, und zwischen die beiden schwarzen Klemmen packst Du eine fette Brücke.

-Benedikt-
Premutos
Stammgast
#8 erstellt: 20. Okt 2004, 15:15
in der vorschau sah die zeichnung noch anders aus. aber ich habe schon kapiert wie es aussehen soll denk ich! Wie soll ich dir brücke machen? reicht da nen LS Kabel oder brauch ich da was besonderes?
Premutos
Stammgast
#9 erstellt: 20. Okt 2004, 15:21
die zeichnung ist besser denke ich

http://ehome.compuserve.de/Jankoether/sub.JPG
Benedictus
Inventar
#10 erstellt: 20. Okt 2004, 15:29
ja, so sieht es gut aus! Ein LS-Kabel als Brücke reicht!
-Benedikt-
Premutos
Stammgast
#11 erstellt: 20. Okt 2004, 16:29
Also, ich habe das so gemacht wie du gesasgt hast und da springt meine Endstufe sofort auf Protect......
ich hab mal meine komplette verkabelung der LS kabel / Chinchkabel aufgemalt:
links ist das radio, rechts 2 stufen + 1 woofer + 2 boxen

http://ehome.compuserve.de/Jankoether/verkabelung.JPG

Wenn ich jetzt mein radio anhabe laufen alle boxen (naja, der woofer nicht, weil die stufe ja auf protect ist)

wenn ich rechts und links ansteuern will, passiert folgendes:

rechts: die rechte box vorne läuft (läuft übers radio, nicht über die stufe und ist auf dem bild nicht dabei)

links: es laufen alle boxen bis auf die vorne rechts........
Premutos
Stammgast
#12 erstellt: 20. Okt 2004, 17:32
keiner ne idee?
Benedictus
Inventar
#13 erstellt: 20. Okt 2004, 18:35
Hi,
schau doch mal zur Vorsicht in die Anleitung der Endstufe, vielleicht muss man bei der noch irgendwas anders machen zum Brücken.
Mit dem rechts/links-Problem: offensichtlich laufen die an der oberen Endstufe hängenden LS beide auf dem linken Kanal. Da ist also auch noch was falsch. Was hat denn die obere Endstufe für Ein- und Ausgänge und welche benutzt du?

bin jetzt wech und morgen erst wieder da.

-Benedikt-
Panda^^
Stammgast
#14 erstellt: 20. Okt 2004, 18:46
also für mich sieht die "brücke" oder was das darstellen soll ziemlich übel aus. kann mir nicht vorstellen wenn man - und -
brückt und den sub mit jeweils 2 + betreiben will.

am besten nochmal in die beschreibung gucken da steht wie mans machen soll. ps bei mir geht man einfach an die äußeren +/- pole und ist dann schon automatisch gebrückt.

mfg

j
Premutos
Stammgast
#15 erstellt: 20. Okt 2004, 18:55

Benedictus schrieb:
also brücken geht anders:

Eingang von Cinch an die Endstufe.
Wichtig: Endstufe auf "Bridged Mono" schalten, damit der eine Eingangssignal auf beide Endstufen (auf eine davon invertiert) gelegt wird. Hat die Endstufe diese Funktion nicht, gehts auch nicht.
Dann den Sub an die beiden Plusklemmen von Rechts und Links legen und die beiden Minusklemmen der Endstufe mit einem fetten Kabel verbinden.

Bis jetzt hörst Du ja nur Musik, die aus einer Endstufe kommt, nämlich aus der entsprechenden Plusklemme. In welche Minusklemme du zurück gehst, ist den Endstufen in der Regel egal. Die zweite Endstufe nutzt du noch gar nicht aus.

Bis später,
Benedikt



Ich selbst habe ja nicht so die ahnung davon, hatte mich auf diese äußerung verlassen! bisher kannte ich das auch nur einen ans plus und ein kabel ans minus! also kanal 1 plus und kanal 2 minus!
Meine Anleitung ist auf ausländisch und für mich undurchsichtig weil italienisch.......
audio system arbeitet noch an einer deutschen anleitung und die ist noch nicht fertig! naja, ich werde die morgen mal eine ans plus und eine ans minus packen

bei der anderen endstufe weis ich glaub ich schon selbst was falsch ist, ich sollte wohl pro kanal einen laustprecher dran packen!
JPSpecial
Inventar
#16 erstellt: 20. Okt 2004, 20:22
Also ich hab schon die ein oder andere Endstufe gebrückt, und da hab ich immer nur die äußeren Klemmen (Plus und Minus) der beiden Kanäle genommen, und das hat immer prima funktioniert.
So ne "Konstruktion" wie sie hier vorgeschlagen wurde hab ich noch nie gesehen, und kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen dass das funktioniert
Dass der Woofer bei beim Verstellen der Balance leiser wird/aus geht, hat nix mit dem Brücken zu tun, sondern ist glaube ich n Audiosystem typische "Eigenheit", hat soweit ich weiß was mit der internen Verschaltung der Endstufe zu tun? Wurde u.a. hier angesprochen...
Premutos
Stammgast
#17 erstellt: 21. Okt 2004, 07:33
merke ich es sofort, wenn ich korrekt gebrückt habe von der lautstärke her? oder wie kann ich überprüfen ob das alles so geklappt hat
derclassAfreak
Stammgast
#18 erstellt: 21. Okt 2004, 08:42
Wowowowow, Endstufe wir immer von einem Plus aufs andere Minus gebrückt. Anders hab ich zumindestens bis jetzt noch NIE gesehen. Das genannte Dicke Kabel zwischen den beiden Kanälen kann dir höchstens die Stufe KILLLEN!!! Einfach in den einen Kanal in Plus gehen bei dem anderen in -! Keine Brücke dazwischen. Wenn dann Ton kommt, bist du im Brückenbetrieb.
Leute, schreibt bitte nur wenn ihr wirklich Ahnung habt!
Ich hab mich als ich grad 18 war und mein erstes Auto hatte auch von einem selbst ernannte "Spezialisten" beraten lasse, wie ich zu brücken habe und der hat mir damals auch geraten ein dickes Kabel zwischen die ungenutzten Klemmen zu machen und danach war meine Stufe im A*SCH!!! Hat mich damals einen Haufen Geld gekostet!

Gruß

Micha
Benedictus
Inventar
#19 erstellt: 21. Okt 2004, 09:25
Hi,
eine Brückenschaltung funktioniert doch wie folgt:

das Eingangssignal wird auf Endstufe A und invertiert auf Endstufe B gelegt. B verstärkt also das selbe Signaln nur "andersherum". Der maximale Spannungshub liegt dann also zwischen den beiden Plusklemmen, denn wenn die eine Plusklemme gerade z.B. +5 V abgibt, gibt die andere Plusklemme eben -5V ab, da das Eingangssignal ja invertiert ist. Das Wort "Plusklemme" steht im übrigen nicht dafür, dass nur positive Spannungen anliegen, sondern sollte besser als "Phase" bezeichnet werden. Beide Klemmen geben ja Wechselspannung ab.
Die eine Endstufe schiebt also, während die zweite zieht. Das gibt also doppelte Spannung. Bei der nicht gebrückten Endstufe liegt der Minuspol meist auf Masse, ist jedenfalls passiv, tut nichts anderes, als den Strom, der vom LS kommt, aufzunehmen, er stellt das Nullpotential dar. Im gebtrückten Betrieb ist der Minuspol aktiv, verändert sich also auch, und zwar im gleichen Maße wie der Pluspol, nur eben in die andere Richtung.
Vergleicht es mal mit einem Expander: im nicht gebrückten Fall zieht man am Expander mit der einen Hand, während das andere Ende des Expanders an der Wand befestigt ist. Im gebrückten Fall zieht am zweiten Ende jemand anderes in die andere Richtung. Man kann den Expander also doppelt so stark spannen.
Genau genommen sind es aber zwei Expander, die man in der Mitte verbinden muss. Und genau das macht die Brücke zwischen den Minusklemmen! Der Stromkreislauf im Brückenbetrieb sieht ja so aus: Von Endstufe A+ in die Box, zurück in Endstufe B+, durch diese hindurch zu B-, durch das Brückenkabel in Endstufe A- und durch die Endstufe wieder zu A+.

Alles andere ist keine Brückenschaltung. Wenn man den Lautsprecher von einer Plus- zur Minusklemme anschließt, wie soll dann das Signal durch die zweite Endstufe laufen? Dann läuft die Endstufe zwar Mono, der zweite Kanal ist aber ohne Arbeit.

Ich habe schon mehrfach Endstufen im Brückenbetrieb gefahren, ist also nicht das erste Mal. Allerdings zugegebenermaßen im Heimbereich, nicht im Autobereich. Am Prinzip der Brückenschaltung ändert das aber nichts.

Hab gerade mal gegoogelt, hier
http://www.s-holst.de/elektronik/endstufe/faq.html
steht es auch noch mal schwarz auf weiß. Allerdings wird hier vor der verschlechterten Laststabilität gewarnt. Welche Impedanz hat denn dein Basstreiber? Wenn du nur ihn mal abklemmst und die Brücke drin bleibt, geht die Endstufe dann immer noch in die protection?

Bis später,
Benedikt
Benedictus
Inventar
#20 erstellt: 21. Okt 2004, 09:49
Hi,
ich hab hier was gefunden, was vielleicht Licht ins Dunkel bringt:
http://vwbus.dyndns....ages17000/17307.html

Möglicherweise arbeitet deine Endstufe also bereits in beiden Kanälen im Brückenbetrieb. Das wäre eine ganz andere Grundvoraussetzung.

-Benedikt-
derclassAfreak
Stammgast
#21 erstellt: 21. Okt 2004, 09:55
Also ich hab deinen Link jetzt nur mal überflogen, aber nichts von einer Brücke zwischen den Ausgängen gelesen. KFZ Verstärker haben meißtens kein 0V Potential auf der Masse nur um das hier mal zu erwähnen, weil es sich in deiner BEschreibung so anhört.
Grundsätzlich gilt, dass ein Verstärker für den Brückenbetrieb ausgelegt sein muss. Diese Verstärker invertieren das Signal selbst vor den Endstufentransistoren. Gehen wir von einem gebrückten Stereoverstärker aus, so liegt nun am Plus des ersten Kanals eine postive Halbwelle und am Minus des Zweiten Kanals eine negative Halbwelle an und damit ist die Diffenzspannung doppelt so hoch als im normalen betrieb. Wenn man das so betrachtet sieht man auch keinen Grund dafür die beiden freien Anschlüsse zu verbinden.
Beim Brückenbetrieb "sieht" jeder Verstärkerkanal nur die halbe Impedanz. Aus diesem Grund ist es wichtig darauf zu achten, dass ein Stereovertärker der normalerweise z.B. 2 Ohm stabil ist nach dem Brücken nur noch 4 Ohm Stabil ist. Außerdem verschlechtert sich der Dämpfungsfaktor um Faktor 2 und der Klirrfaktor verdoppelt sich.

So, Gruß

Micha
derclassAfreak
Stammgast
#22 erstellt: 21. Okt 2004, 10:12
So, hier ist ein Link zu einer Bedienungsanleitung von einem Sony Verstärker (hab nix anderes gefunden). Dort steht wie es geht: http://pdf.crse.com/manuals/3858867211.pdf

Übrigens, wenn du eine Brücke zwischen den Ausgängen setzt, dann dann schließt du die Endstufe ja quasi kurz.

Gruß

micha
Benedictus
Inventar
#23 erstellt: 21. Okt 2004, 10:34
Hi,
ich glaub, wir können zunächst mal festhalten, dass wir beide recht haben. Meine Variante wird im Heimbereich so gemacht und ist auch logisch. Deine Variante macht Sinn, wenn die Minusklemmen nicht auf Masse liegen (das tun sie im Heimbereich nämlich) und wenn die Verstärker bereits intern pro Kanal im Brückenbetrieb laufen (sonst würde sich an der Minusklemme nichts rühren), das taucht ja auch in dem Link auf, dass Autoendstufen, um aus der geringen Spannung mehr Leistung zu holen, meist bereits im Brückenbetrieb laufen. Da bin ich wohl von falschen Voraussetzungen ausgegangen.

>Gehen wir von einem gebrückten Stereoverstärker aus, so >liegt nun am Plus des ersten Kanals eine postive Halbwelle >und am Minus des Zweiten Kanals eine negative Halbwelle an >und damit ist die Diffenzspannung doppelt so hoch als im >normalen betrieb

So ganz klar ist mir das aber noch nicht.
Was macht denn in dem Augeblick der Minuspol des ersten Kanals? Wenn - wie vermutet - die Endstufen eh schon im Brückenbetrieb laufen, müsste ja auch A- eine negative Halbwelle abgeben. Dann ist die Spannung nicht höher als gegen B-. Dass sie im Brückenbetrieb laufen, sieht man aber ja daran, dass B- eine negative Halbwelle abgeben kann. Im Heimbereich muss man dafür B+ mit einem negativen Eingangssignal benutzen, weil hier keine Brückenendstufen zum Einsatz kommen und B- sich nicht rührt, weil er auf Masse liegt.

Langsam wirds kompliziert. Stellt sich aber noch die Frage: Warum funkioniert es bei Premutos nicht?

bis später,
Benedikt
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