Aktive Weiche

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Poloflo
Stammgast
#1 erstellt: 30. Mrz 2005, 01:46
Hi!!Hab ma wieder ne Frage.Habt ihr so im allgemeinen ne aktive Frequenzweiche oder ähnliches verbaut, oder regelt ihr das alles über die HU???Hatte die ganze Zeit ne Weiche drinnen, allerdings nur die Subs angeschlossen.Habs denn heut ma ohne Weiche laufen lassen, aber denn ist der Bass natürlich nicht mehr ganz so dolle.Nur bevor ich nu an den Reglern der Endstufen rumschraube(dauert immer so lang bis ich mit den Einstellungen zufrieden bin), wollt ich euch ma so fragen... Was sind die Vor- und Nachteile einer aktiven Weiche?? Lieber drinnenlassen oder lieber wech damit??


HU ist Pioneer DEH-P77MP


Thx im vorraus...
kappe
Inventar
#2 erstellt: 30. Mrz 2005, 09:15
Morgen

Die meisten hir haben Teil-Aktiv,das heist Systeme Pasiv Woofer Aktiv.

Der vorteil von vollaktiv ist eigentlich das man die Lautsprecher besser ans Auto und an seinen Persönliches Geschmack anpassen kann.

Das was du am Radio hast sind nur Filter,also das heist beim Woofer trennst du ihn zb. bei 80HZ ab,und alles was mehr als 80Hz hat kommt nicht mehr durch.

Und wenn du ihn ohne Filter laufen läst bekommt er das komplette Frequenz Spektrum ab,und das Klingt halt auf Deutsch gesagt beschissen.

Von einem Aktiv betrieb spricht man eigentlich wenn man HT und MT (wenn vorhanden Kickbässe)Aktiv übers Radio oder Eine Externe Aktivweiche laufen läst.

Aber der Aktiv betrieb ist nicht unbedingt leicht beim abstimmen.


Hoffe hab nicht vergessen


mfg
Poloflo
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mrz 2005, 15:07
Also wenn der Woofer aktiv läuft, hängt er an ner Weiche oder wie??Ich versteh das grad net so.Aktiv heißt doch eigentlich, dass jeder Lautsprecher seinen eigenen Kanal an der Endstufe hat oder nicht??
kappe
Inventar
#4 erstellt: 30. Mrz 2005, 15:11

dass jeder Lautsprecher seinen eigenen Kanal an der Endstufe hat oder nicht??


Ja stimmt,vom Prinzip her hängt dein Woofer an einer Aktiv weiche aber diese trennt ihn nur noch oben ab,ohne irrgend welche zusatz Einstellung(Flankensteillheit zb).


mfg
peter_f.
Stammgast
#5 erstellt: 30. Mrz 2005, 15:37
Im gegensatz zu Heim-HiFi (aktiv = eigener Amp) heißt im Auto "Aktiv", daß Du für die "aktiven" LS-Chassis die Frequenz bereits vor der Endstufe aufteilst. "Voll-Aktiv" ist dann, wenn alle Chassis ihr Signal vor der Endstufe bereits zugewiesen bekommen, und damit ja auch mit einem eigenen Endstufenkanal versorgt werden (-> Radio zu Weiche -> Weiche zu Amp an HT vorne, zu Amp an TMT vorne, zu Amp an TT vorne, zu...).

Die Vorteile hat dir kappe ja schon aufgezählt. Der nachteil ist ganz einfach der: Je mehr Du einstellen kannst, desto mehr kannst Du auch verbiegen. Wenn Du ´ne Meßeinrichtung hast (gute gibt´s da schon ab 50€ (Selbstbau) oder 100€ (fertig)aufwärts...), und auch ein wenig Erfahrung mit dem Einmessen kannst Du so das letzte Quäntchen rausholen. Wenn nicht, würd ich raten es bleiben zu lassen und Teil-Aktiv zu fahren: nur Sub über HU oder Amp aktiv trennen (Low-Pass) und der Rest ganz klassisch nur ein High-Pass vorgeschaltet und dann über die Passiv-Weiche (also z.B. -> Radio zu Amp -> Amp einmal zu vom Amp gefilterten Sub u. einmal zu ebenfalls von Amp gefiltertem 16er-2-Wege/-3-Wege,...)...

Vorteil einer aktiven Frequenzweiche (wenn´s ´ne gute ist): Du kannst oft alles schön vom Fahrersitz aus einstellen und hören. Mit etwas Glück, wenn Du das Bedürfnis danach haben solltest, auch die Laufzeiten... aaaber... wie gesagt, wo Du viel machen kannst, kannst Du auch viel falsch machen... ist einfach so... jetzt ganz wertfrei, net das es jemand falsch versteht...

Sorry, ich hoff das war jetzt nachvollziehbar...
Poloflo
Stammgast
#6 erstellt: 30. Mrz 2005, 16:40
Hmm, so ganz verstanden hab ichs net.Ist auch nicht so ne gute Weiche.Ist von RTO (*schäm*).Hab ich schon ewig das Teil.Ihr meint sicherlich n Alto oder so.Aber die kosten ja auch ihr Geld.Und sooo viel Plan hab ich da auch net von.Bin immer froh wenn ich das nach ner Zeit, wenn was neues dazukommt (Endstufe,etc)ordentlich eingestellt hab.Stelle nur so nach Gehör ein...
peter_f.
Stammgast
#7 erstellt: 03. Apr 2005, 16:48
dafür kannst Du ja fragen,...

ich geh´ mal davon aus, daß Du meine antwort nicht verstanden hast.

Das Lautsprecher schall erzeugen, dafür gibt´s 2 Prinzipien:

Du has vorne z.B. ein 16er 2-Wege-System.

Laufen die jetzt z.B. über dein Radio, bekommt der Hochtöner und der Tieftöner die Signale ab, die von der passiven Frequenzweiche zu verfügung gestellt werden. Die Weiche bekommt das volle Frequenzspektrum vom Radio, das dann gleichzeitig auch Amp/Verstärker ist...

Hast Du einen extra verstärker, ist das Prinzip soweit mal das gleiche...

Gehst Du jetzt her und trennst das Frontsystem nach unten bei z.B. 100Hz und abwärts kommt ein Subwoofer zum Einsatz, ist das dann Teil-Aktiv -> 100-20000Hz von der Endstufe (die hat dann eine integrierte "aktive" Wiche) ans Frontsystem, was dann "passiv" z.b. 80-4000Hz für den 16er und 4000-20000Hz für den Hochtöner trennt. 20-80Hz bekommt dann der Sub, was ebenfalls "aktiv" von dem Amp getrennt wird.

Das "aktive" trennen an der Endstufe übernimmt dann eine Weiche, die vor der Verstärkerelektronik geschaltet ist -> aktiv

eine "aktive" Frequenzweiche trennt dir jetzt z.B. das Signal, was Du am Cinch-Ausgang vom radio hast in 20-100Hz, 100-4000Hz u. 4000-20000Hz und stellt es an Cinch-Ausgängen wieder zur verfügung. Danach übernimmt dann ein z.B. 6-Kanal-Amp die verstärkung dieser Signalanteile und leitet das verstärkte Signal an die einzelnen Chassis direkt weiter...

Die Frequenzangaben sind nur zur veranschaulichung gedacht. Normalerweise läßt Du eine Frequenzlücke: z.B. -80Hz -> Sub und ab 100Hz -> Frontsystem. Blendest Du den Sub bei 100Hz aus und das frontsystem bei 100Hz ein, beieinflussen sich die Subwooferfrequenzen knapp unterhalb von den 100Hz und die FS-frequenzen knapp oberhalb von 100Hz gegenseitig... Die Frequenz wird ja nicht schlagartig abgeschnitten.

-> Flankensteilheit

eine Frequenzverdoppelung ist eine Oktave (100-200Hz 1500-3000Hz,...) die db-Zahl gibt dabei dann an, wie schnell das Signal ab dieser Frequenz dann abfällt. Je größer, desto schneller...
Poloflo
Stammgast
#8 erstellt: 04. Apr 2005, 01:13
@Peter..... Cool, danke für die gute Erklärung!!Nu hab ichs besser verstanden.
Synox
Neuling
#9 erstellt: 04. Apr 2005, 04:16

Wenn Du ´ne Meßeinrichtung hast (gute gibt´s da schon ab 50€ (Selbstbau) oder 100€ (fertig)aufwärts...)


Wo findet man selbstbau Anleitungen?? Und wie funktionieren diese Messsysteme eigentlich genau?
peter_f.
Stammgast
#10 erstellt: 07. Apr 2005, 11:36
So ´ne Messeinrichtung besteht im Prinzip eigentlich nur aus einer Software und einem Mikrofon. Du setzt Dich einfach mit Mikro und Notebook ins Auto, machst Deine Messungen um Deinem Kopf herum und erhälst einen Frequenzschrieb...

Vom AutoHiFi-Magazin hat mal ´nen kompletten Bausatz und Software für´n Fuffi zusammengestellt. Kann man auch noch bestellen (Komplettes Set, oder die Anleitung dazu -> Software ist glaub ich gratisdownload www.autohifi-magazin.de ansonsten www.audio-system.de -> da kannste´s Bestellen)...

Kirchner Elektronik (ATB PC - 100,--€ www.kirchner-elektronik.de) ist auch mal ganz brauchbar. Um den Frequenzgang im Auto zu ermitteln und EQs oder Frequenzweichen abzustimmen. Wunder darfst Du davon aber auch nicht erwarten und solltest auch etwas Einarbeitungszeit einkalkulieren (die ersten Versuche werden nix). Dafür mußt Du dann schon bald ´nen 1000er liegen lassen. Allerdings kannst Du mit solchen Sets wirklich alles einstellen...

Die einfacheren Sets (AutoHiFi od. Kirchner) Messen Dir halt den Frequenzgangverlauf in Deinem Auto, zeigen´s Dir dann in ´ner Kurve an und Du kannst Senken oder Peaks glattbügeln. Dafür brauchst Du aber dann schon etwas Übung, vor allem, wenn Du´s über die Frequenzweiche probieren willst.

So im allgemeinen, um per EQ den Frequenzgang glatt zu bügeln reicht das AutoHiFi-Set locker. Damit kann man schon einiges Anstellen. Das Kirchner ist da etwas genauer und kann auch etwas mehr.
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