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*** TEST: JVC DLA-X5500 - Bester 4K-fähiger HDR-Projektor bis 5000,- Euro ***

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George_Lucas
Inventar
#1 erstellt: 28. Okt 2017, 20:49
Produktbewertung von George_Lucas:
Produktbild JVC DLA-X5000B

TEST: JVC DLA-X5500

02 - JVC DLA-X5500 - mit Fernbedienung - Foto Michael B. Rehders
Foto: von mir
JVC DLA-X5500


Der JVC DLA-X5500 ist wie geschaffen für dedizierte Heimkinos. Er besticht mit seiner umfangreichen Ausstattung. Die Installation gelingt spielend einfach vom Sitzplatz aus, dank des voll motorisierten Objektivs. Nach der Kalibrierung werden Fotos, Filme und Games originalgetreu, strahlend hell und knackscharf abgebildet. Besitzer einer Leinwand im Cinemascope-Format profitieren von der Lens-Memory-Funktion und drei Direktwahltasten auf der Fernbedienung. So können Spielfilme zum Beispiel mit den Seitenverhältnissen 1,85:1, 2,39:1 und 2,66:1 in Sekundenschnelle gewechselt werden. Allenfalls die lange Schwarzphase beim Frequenzwechsel (15 Sekunden) schmälert den insgesamt hervorragenden Eindruck ein wenig. In der Summe macht der DLA-X5500 jedoch fast alles besser als die Gerätegenerationen davor, so dass vor allem Nutzer der DLA-X35 und älterer Projektoren vom Wechsel erheblich profitieren können.


Technische Daten und Messungen
Modell: JVC DLA-X5500
Technik: 3-Chip D-ILA
Helligkeit: 1786 Lumen (D65) kalibriert
Kontrast: 12464:1:1 (On/Off), 271:1 (ANSI)
Schwarzwert: 0,14 Lumen
Bildauflösung: 1920 x 1080 Pixel (3840 x 2160 mit E-Shift-Technologie)
Lens-Shift: Ja (vertikal und horizontal)
3D-Wiedergabe: Ja
3D-Transmitter Ja
3D-Brille: optional erhältlich
Ausführungen: Schwarz und Weiß
Abmessungen (HBT): 179 x 455 x 472 mm
Gewicht: 15,4 Kg
Preis: 4499,00 Euro (UVP)
Garantie: 2 Jahre
Erhältlich: ab Februar 2017

Weitere Informationen erhaltet ihr im unten verlinkten Test.
Satte 12 Wordseiten und 27 Fotoaufnahmen, Screenshots und Messdiagramme umfasst der Bericht.
Darüber hinaus beantworte ich die Frage detailliert, ob es sich von einem älteren JVC-Projektor lohnt, auf den DLA-X5500 zu wechseln.


TEST: JVC DLA-X5500 - Bester 4K-fähiger HDR-Projektor bis 5000,- Euro
fesmeedy
Inventar
#2 erstellt: 28. Okt 2017, 20:55
Vielen , vielen Dank George
Jetzt hab ich erstmal was zu lesen und schön das du eine Rezension für deinen x5500 geschrieben hast
Bin selber Besitzer dieses Projektors und bin gespannt....!
flat123*
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Okt 2017, 21:00
Als bislang einziger Projektor unter 5000,- Euro ist der DLA-X5500 sogar imstande, 4K-Content bis zu einer Datenrate von 18 Gbit/Sek. entgegenzunehmen.

Fehler
George_Lucas
Inventar
#4 erstellt: 28. Okt 2017, 21:07
Stimmt, ich habe das mal korrigiert.
fesmeedy
Inventar
#5 erstellt: 28. Okt 2017, 21:20
So, hab mal alles durchgelesen und stimme George im wesentlichen zu.
Hatte vorher auch eine x30 und auch einen x35! Vermisse da auch nichts beim x5500 bis auf den besseren Schwarzwert bei den älteren Modellen! Deshalb stellte ich mir ja die Frage ob ich nicht auf die 7er Reihe wechseln soll

Ja, das 3D ist jetzt nahezu perfekt und schon verschwindet es vom Markt. Kann ich auch so nicht nachvollziehen

@ George
Letzte Woche hast du noch gegen HDR geweddert. Hast du jetzt deine Meinung diesbezüglich etwas geändert? Liest sich jedenfalls so nach deinem Test mit Alien Covenant


[Beitrag von fesmeedy am 28. Okt 2017, 21:21 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2017, 21:26

fesmeedy (Beitrag #5) schrieb:
@ George
Letzte Woche hast du noch gegen HDR geweddert. Hast du jetzt deine Meinung diesbezüglich etwas geändert? Liest sich jedenfalls so nach deinem Test mit Alien Covenant

Seit letzter Woche hat sich für mich nichts geändert. HDR spielt für mich vorerst keine Rolle, aus den zuvor von mir genannten Gründen.
Ungeachtet dessen zeigt der JVC DLA-X5500 ein vergleichsweise gutes HDR-Bild.
fesmeedy
Inventar
#7 erstellt: 28. Okt 2017, 21:32
Ok. Wollte ich nur mal wissen
Aber jeder wie er es mag! Für mich stellt HDR auf dem X5500 ein echter Mehrwert dar, sodass Neuerscheinungen auf UHD blu ray gekauft werden

Aber schön das du auch zugibst das der x30 den besseren Schwarzwert hatte, den vermiss ich ein wenig
Die Szenen mit dem Star Wars Raumschiff in 3D muss ich mir auch mal ansehen. Hab zwar den Film, aber noch nicht auf dem x5500 angesehen.
Du hast nicht noch zufällig das Kapitel in Erinnerung. Ansonsten schaue ich mir den Film nochmals komplett an
Dr.Dodo
Stammgast
#8 erstellt: 28. Okt 2017, 21:36
Juhuuu Lesestoff
Garantie 2 Jahre? Fachhändler 3 Jahre bzw. war mein Stand generell 3 Jahre bei JVC.
Bei 3D-Transmitter, würde ich auch noch mit optional erhältlich ergänzen


Gruß
hotred
Inventar
#9 erstellt: 28. Okt 2017, 21:39
Danke für den Test - für mich ist und bleibt der am Ende Preis/Leistung beste homecinema Beamer wenn man alle Eigenschaften berücksichtigt..

Der ärgerliche Drift lässt sich problemlos mit einfachen Mitteln selber beheben und hat somit keine Relevanz auf die Bildqualität.

Die Lampen sind zwar zu teuer, aber bereits unter 400€ neu vom Händler zu bekommen (was natürlich noch immer teuer ist)

Auch wenn andere Beamer in diesem Segment in einzelnen Punkten besser sein mögen - so macht der JVC meiner Ansicht nach nichts wirklich schlecht aber das meiste sehr gut

Ich finde das hier JVC trotz der zögerlichen Modellpolitik auch Stand heute noch alles richtig macht - auch wenn es jetzt wirklich mal Zeit für (bezahlbares) nativ 4K würde nachdem Sony hier noch immer Alleinstellung hat...

Ein bezahlbarer X6000 mit nativ 4K - das wär was
hotred
Inventar
#10 erstellt: 28. Okt 2017, 21:42
@Dr.Dodo:

Ich hatte mich auch schon gewundert seit wann der 3D Sender plötzlich im Gehäuse sein soll
George_Lucas
Inventar
#11 erstellt: 28. Okt 2017, 21:56
Vielen Dank für den Hinweis, Dr.Dodo.
Ich habe die genannten Punkte mal korrigiert.
Michael2907
Stammgast
#12 erstellt: 29. Okt 2017, 10:37
Ein sehr schöner Test.

Was ich mich nur frage, warum nicht direkt der Nachfolger getestet wurde?
fesmeedy
Inventar
#13 erstellt: 29. Okt 2017, 10:45

Michael2907 (Beitrag #12) schrieb:
Ein sehr schöner Test.

Was ich mich nur frage, warum nicht direkt der Nachfolger getestet wurde?


Ich glaube weil George den x5500 sein Eigentum nennen darf und er somit unproblematisch ohne Zeitdruck den Test erstellen konnte! Den hat er auch bestimmt zum einem guten Kurs bekommen im Gegensatz zum neueren Modell, der noch teurer sein sollte.


[Beitrag von fesmeedy am 29. Okt 2017, 10:48 bearbeitet]
speedy7461
Gesperrt
#14 erstellt: 29. Okt 2017, 10:57
Hallo George,

schöne Bilder und geschmeidig geschrieben.

Allerdings gibt es im Abschnitt „Messergebnisse und Diagramme“ unter dem Punkt „Gamma“ doch ein paar falsche bzw nicht vollständige Informationen von dir.
Es handelt sich bei deinem gemessenen Gamma 1.8 ganz offensichtlich „nicht“ um die Werkseinstellung. Viel mehr sieht ein erfahrener User sofort, dass der X5500 schon gut Abgehangen und vom typischen JVC Gamma Drift betroffen ist. Ab Werk ist das Gamma eine gerade Linie mit exakt 2.2 wie es auch sein soll.

Aus deinen Ausführungen ist zu entnehmen, dass du dann den Drift händisch versuchst zu korrigieren. Korrekt wäre aber den Drift mittels vorher JCV Autocal 9 + Spyder 5 „zuerst“ zu beseitigen. Anschließend könnte man dann noch von Hand ein fein Tuning betreiben. Ist aber im Normalfall nicht nötig, weil schon die Werkseinstellungen von exakt Gamma 2.2 getroffen werden.
Du gehst zwar in deinem Test auf die Möglichkeit Autocal kurz drauf ein…. Unverständlich für mich, das das Thema Drift mit keinem einzigen Wort erwähnt wird. Du solltest es doch besser wissen...oder? Ein Test sollte in meinen Augen für Aufklärung sorgen… nicht noch mehr Verwirrung stiften.

Für alle die es noch nicht wussten:
JVC ab X5000 aufwärts: Zuerst Spyder 5 (günstigste Variante genügt) besorgen. Dann JVC Autocal durchführen. Erst dann habe ich meine Werkseinstellungen wie der Beamer das JVC Werk verlassen hat. Hat auch alles nichts mit Lampen h zu tun. Der Gamma Drift ist Zeitabhängig und schlägt nach 2-6 Monaten nach Produktionsdatum zu.
Alex_Quien_85
Inventar
#15 erstellt: 29. Okt 2017, 11:56
1.8 deutet wirklich auf den drift hin. Ansonsten guter Test mit plausiblen Messwerten
BennyTurbo
Inventar
#16 erstellt: 29. Okt 2017, 12:32
Hallo,

Danke für den Bericht. Mir fehlt noch die Angabe mit welchem Messauge kalibriert würde? Der typische Blauüberhang über 50 IRE kann auch auf einen falschen Sensor hindeuten. Wie ja bekannt ist gehen die meisten ohne Profilierung nicht sehr genau von daher würde ich den Blauüberschuss nicht pauschal dem JVC Projektor ankreiden. Kann auch sein das es nun zwar messtechnisch passt aber in Wirklichkeit die Farbtemperatur nun zu warm ist.

Viele Grüße
Ma3nNi68
Stammgast
#17 erstellt: 29. Okt 2017, 12:38
Danke Dir für den Test.

Der x5900 steht jetzt für mich so gut wie fest.
*Mori*
Inventar
#18 erstellt: 29. Okt 2017, 13:09
@George
Auch von mir ein Dankeschön.

@all
Mein Kommentar: der X5500 ist nach wie vor ein interessanter Beamer, obwohl 4K - natives 4K - schon längst verfügbar ist. Die Schwächen und Probleme dieses Gerätes liegen beim Gamma und der Driftproblematik, das in den meisten Fällen auch bei Neugeräten dringend einer Korrektur bedarf.
Der Test hat interessanterweise genau hier seinen Schwachpunkt: obwohl das Gamma des Gerätes kalibriert wurde, ist der Drift keineswegs vollständig weg. Ein Gamma von 2.3 bei 10 IRE und eines von 2.1 bei 90 IRE ist alles andere als optimal. Umgekehrt wäre besser, aber auch nicht "kalibriert".

Speedy hat das bereits richtig angesprochen.


[Beitrag von *Mori* am 29. Okt 2017, 13:10 bearbeitet]
SatHopper
Inventar
#19 erstellt: 29. Okt 2017, 13:55
@George
Schöner und detaillierter Testbericht, auch von mir ein großes Lob
Ich habe noch den X70 und werde wohl auch bald wechseln, schwanke noch zwischen Abverkauf eines Vorgängers X7000/7500 oder warten auf den neuen X7900. Leider gibt es zu der neuen Generation ja noch so gut wir keine Erfahrungswerte, aber am Dienstag werde ich wohl einen X7900 in der freien Wildbahn erleben dürfen
Die vollen 18GB Bandbreite sprechen neben dem exzellenten Schwarzwert weiterhin für JVC, sonst hätte mich grundsätzlich natives 4k schon interessiert, aber die Nachteile der bezahlbaren Sonys werden mich wohl doch wieder bei JVC zuschlagen lassen.

Du testest ja u.a. auch die neuen 4k DLPs und bist da auch recht angetan, wäre denn eines dieser Geräte aus Deiner Sicht ein möglicher Grund den X5500 wieder abzugeben?
Denis77-
Neuling
#20 erstellt: 29. Okt 2017, 14:53
Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem Beamer fürs Wohnzimmer.
Er sollte zumindest 4k e-Shift können. Der Jvc 5500 wäre mein Kandidat der Wahl.
Eignet sich der Jvc 5500 auch als Beamer fürs nicht optimierte, helle Wohnzimmer? Ich lese öfters dass der fürs dedizierte heimkino optimal sei. Hat jemand mit dem Beamer im Wohnzimmer Erfahrung?
Oder ist ein Beamer wie ein Epson 9300 dafür besser geeignet? Wobei der aufgrund der eingeschränkten Schnittstelle und schlechten FI eigtl. nicht in frage kommt.
Ich will primär Netflix und Amazon in 4K nutzen.
Danke für Tips!
Denis
Alex_Quien_85
Inventar
#21 erstellt: 29. Okt 2017, 15:10
Die Helligkeit des x5500 reicht fürs Wohnzimmer leicht. Betreibe ihn mit einer hochkontrastleinwand und kam vom epson 9300
George_Lucas
Inventar
#22 erstellt: 29. Okt 2017, 15:26
Ein Testbericht ist in aller Regel eine Momentaufnahme. Bewertet wird das aktuelle Gerät zum Zeitpunkt des Tests. Mutmaßungen über eine Eigenschaft haben in einem Testbericht nichts zu suchen, da der Tester sich damit (zurecht) angreifbar machen würde. Hier zählen Fakten!

Meine Messungen zeigen deutlich auf, dass der nagelneue JVC DLA-X5500 vom Gammadrift (bislang!) nicht betroffen ist. Vor allem bei Ansicht der RGB-Werte wird das deutlich.

Da es zweifelsfrei einen Drift bei JVC-Projektoren gibt, hat JVC AutoCal kostenlos dem Heimkinofan zugänglich gemacht, damit dieser bei seinem Projektor entsprechend gegensteuern kann.
Ob der Gammaverlauf bei meinem Neugerät exakt an der 2.2-Linie erfolgt, kann ich an dieser Stelle weder bestätigen noch abstreiten. Ob es einen Gammadrift gibt oder nicht, wird sich zweifelsfrei in den nächsten Monaten zeigen. Ich halte euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

@BennyTurbo
Meine Messungen, Screenshots und subjektiven Bildeindrücke gehen miteinander einher.

@speedy7641
Danke für das nette Kompliment. Wie sich AutoCal auswirkt, beschreibe ich in Kürze.

@Sat Hopper
Beim Wechsel vom DLA-X70 zum DLA-X7900 erwarte ich, dass es die gleichen Vor/Nachteile gibt wie vom DLA-X30 zum DLA-X5500.


[Beitrag von George_Lucas am 29. Okt 2017, 15:29 bearbeitet]
ForceUser
Inventar
#23 erstellt: 29. Okt 2017, 15:29
@Denis77
habe auch eine Draper React 3 (Hochkontrast LW) und den X5900 im Wohnzimmer.
PS Verdunkeln mit Fensterläden/Vorhängen/Gardinen ist sowieso Pflicht, egal wie hell der Beamer kann.


[Beitrag von ForceUser am 29. Okt 2017, 15:30 bearbeitet]
--Torben--
Inventar
#24 erstellt: 29. Okt 2017, 15:52

George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
Ein Testbericht ist in aller Regel eine Momentaufnahme. Bewertet wird das aktuelle Gerät zum Zeitpunkt des Tests. Mutmaßungen über eine Eigenschaft haben in einem Testbericht nichts zu suchen, da der Tester sich damit (zurecht) angreifbar machen würde. Hier zählen Fakten!

Welche Mutmaßungen?
Der Drift ist hier faktisch zu erkennen, ohne Wenn und Aber!

Der Tester macht sich hier (zurecht) angreifbar, weil er den Drift nicht erkennt und nicht kommuniziert. Und obendrein versucht mit den Reglern auszubügeln.
In dem Test müsste ganz klar stehen: "mein Testgerät ist out of the Box schon von dem Gammadrift betroffen!"


George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
Meine Messungen zeigen deutlich auf, dass der nagelneue JVC DLA-X5500 vom Gammadrift (bislang!) nicht betroffen ist. Vor allem bei Ansicht der RGB-Werte wird das deutlich.

Natürlich ist der gedriftet!
Bei der Ansicht der Gamma Werte wird sofort deutlich, daß der gedriftet ist und du anstatt das ordentlich mit der Autocal zu machen, das etwas zurecht gebogen hast. Siehe "schwache" Gammakorrektur.


George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
Ob es einen Gammadrift gibt oder nicht, wird sich zweifelsfrei in den nächsten Monaten zeigen.

Das können wir dir jetzt schon zweifelsfrei sagen, daß der schon gedriftet ist.
Unverständlich, daß du das nicht erkennst/verstehst!


George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
@BennyTurbo
Meine Messungen, Screenshots und subjektiven Bildeindrücke gehen miteinander einher.

Deine Messungen zeigen, mal wieder, das gleiche Verhalten wie alle anderen nicht profilierten Spyder und Eodis bei DILA´s und SXRD´s.
Daher kann man, mal wieder, den Messungen (Farben betreffend) wenig Vertrauen schenken, bis auf das Gamma.
Faulkner
Inventar
#25 erstellt: 29. Okt 2017, 16:11
Na da hab ich ja Glück gehabt,mich gegen den Kauf eines JVCs entschieden zu haben,wenn die Projektoren ähnlich wie schon bei Sony im Neuzustand driften.
--Torben--
Inventar
#26 erstellt: 29. Okt 2017, 16:25
(Wenn man sich damit auseinandersetzen möchte/will und bereit ist, die 90-100€ in einen Spyder 5 zu investieren) Lässt sich der Drift mit der Autocal einwandfrei beheben.
Es kommt halt darauf an, wie lange das jeweilige Gerät schon auf Lager stand bzw. wie alt es ist.

EDIT: mancher Händler bietet die Autocal-Korrektur aber auch als Service an bzw. korrigiert schon vor Auslieferung. Manch einer verleiht aber auch den Messkopf.


[Beitrag von --Torben-- am 29. Okt 2017, 16:29 bearbeitet]
*Mori*
Inventar
#27 erstellt: 29. Okt 2017, 16:43
Der Test und vor allem die Diskussion danach zeigen das Ausmass der Drift-Problematik, allerdings eher unfreiwillg, in kaum mehr zu toppender Art und Weise auf
hotred
Inventar
#28 erstellt: 29. Okt 2017, 16:50
Die Frage ist eben immer mit was man eher leben kann und will - mit einer zweifellos vorhandenen (negativen) Eigenschaft - die aber nur dann ein Problem ist wenn man nicht dazu bereit ist die 100€ und ein paar Stunden (großzügig gerechnet) "Arbeit" zu investieren um den Drift mit Autocal zu beheben

ODER:

Anderswo Abstriche hinnehmen muss die man dann aber nicht einfach beheben kann und hinnehmen muss wie sie eben sind...

Ein Problem ist für MICH eine Eigenschaft, die mich stört und ich nichts dagegen tun kann...

Natürlich wäre es besser wenn es keinen Drift geben würde, aber deshalb so ein Gerät nicht kaufen wenn sonst alles passt
toto8080
Inventar
#29 erstellt: 29. Okt 2017, 18:11

*Mori* (Beitrag #27) schrieb:
Der Test und vor allem die Diskussion danach zeigen das Ausmass der Drift-Problematik, allerdings eher unfreiwillg, in kaum mehr zu toppender Art und Weise auf :D


Die Diskussion zeigt wieder auf das einige User einen Drift bei JVC mit einem Drift bei Sony durcheinander bringen und noch garnicht verstanden haben Wenn ein Sony einen Kontrastverlust oder der Farbraum Richtung Blau eingebrochen ist, dann bekomme ich den Kontrast nicht wieder zurück. Wenn ich Glück habe wird das Gerät durch Sony getauscht. Ein Gamma von 2.1 oder 2.2 kann man bei Programmen wie HCFR unter Messungenauigkeit abhacken, 1,8 ist aber zu viel.
@all Wer glaubt ich kaufe mir einen Projektor, hänge diesen unter die Decke und dann brauche ich nur nach
3000 Stunden die Lampe wechseln, sollte sich lieber eine TV-Glotze holen
Einfach lächerlich wie ein und die selbe Suppe immer wieder aufgekocht wird, obwohl jeder eine Autocal selber durchführen kann, macht natürlich mehr Spaß über Hersteller zu wettern und sich in Verschwörungstheorien zu aalen .
speedy7461
Gesperrt
#30 erstellt: 29. Okt 2017, 18:43
Wer oder was lieber Toto wettert denn hier gegen den Hersteller? Du solltest vorher mal die Beiträge etwas genauer lesen... Bevor du hier wetterst...
Denis77-
Neuling
#32 erstellt: 29. Okt 2017, 19:19
@forceuser und Alex
Vielen Dank für die Antworten. Ja, eine hochkontrastleinwand mit zb cinegrey 5d Tuch werde ich mir dann auch noch zulegen müssen. Stellt sich noch die Frage welche preis/leistungsmässig die beste ist.
Ärgerlich ist das ich erst vor paar Monaten eine matt weiße mit 0,93 gain samt einem Sony Hw45 besorgt habe. Der Beamer ist bereits verkauft, Leinwand wird etwas schwieriger. Das Bild war in hellen Szenen mit wenig dunklen Anteilen extrem milchig. Ich dachte es lag am Beamer , nun weiß ich das die Leinwand eher das Problem war.
adi991
Stammgast
#33 erstellt: 29. Okt 2017, 19:39

Da es zweifelsfrei einen Drift bei JVC-Projektoren gibt, hat JVC AutoCal kostenlos dem Heimkinofan zugänglich gemacht, damit dieser bei seinem Projektor entsprechend gegensteuern kann.


Jetzt darf man als Kunde also noch dankbar sein, dass JVC einem die nötige Software kostenlos zur Verfügung stellt, damit man sein fehlerhaftes Gerät wieder auf die Norm bekommt? Das mindeste wäre das JVC jeden Beamer ein Spyder beilegt und die Kunden auf die Problematik hinweist. Will nicht wissen wie viele JVC Besitzer auf gedriften Geräten schauen ohne es zu wissen.
--Torben--
Inventar
#34 erstellt: 29. Okt 2017, 19:44

adi991 (Beitrag #33) schrieb:
Will nicht wissen wie viele JVC Besitzer auf gedriften Geräten schauen ohne es zu wissen.

Mindestens genauso viele wie bei Sony
hotred
Inventar
#37 erstellt: 29. Okt 2017, 20:12
Ist hier wirklich so viel Aggressionspotential das es selbst am Sonntag binnen Stunden schon wieder in einen Krieg ausartet

@adi991:

Ja, da sollte man in gewisser Weise schon dankbar sein - zumindest dann, wenn man Lösungs orientiert denkt und für einen am Ende das Ergebnis zählt...

Was nützt ein Gerät das derlei "Problematik" nicht aufweist - wenn der "Rest" nicht dem entspricht was man sich vorstellt?

So lange man "nur" für 100€ einen Spyder kaufen muss und die Autocal laufen lassen, sehe ich es so das man eben zum Kaufpreis des JVC einfach noch 100€ addieren muss + sagen wir (hoch angesetzt) 10h für die Autocal und gut ist...
Ich schreibe sicherheitshalber 10h - sonst kommt wieder einer "ums Eck" der alles in Zweifel zieht

Und JA, man benötigt dazu auch einen Windows PC und eine Netzwerkverbindung zum Beamer (also auch ein NETZWERKKABEL )

"Plug and Play" ist bei Beamern eben so eine Sache... Da aber die wenigsten ihre Beamer (in dem Segment) einfach aus dem Karton nehmen werden und lassen wie sie sind ohne Einstellung usw. dürfte es darauf nicht unbedingt mehr ankommen.


Wer damit nicht leben kann muss eben was anderes kaufen und mit den Problemen/Eigenschaften leben die dieses Gerät dann mitbringt - leider gibt es überall Probleme und/oder Eigenschaften mit denen man nicht so 100% zufrieden sein wird...
Omardris
Stammgast
#39 erstellt: 29. Okt 2017, 20:59

George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
Meine Messungen zeigen deutlich auf, dass der nagelneue JVC DLA-X5500 vom Gammadrift (bislang!) nicht betroffen ist. Vor allem bei Ansicht der RGB-Werte wird das deutlich.

Hi George,
die Ausprägung des Drifts auf die RGB-Balance ist nicht bei allen JVC gleich, aber ich erkenne auch bei dem von Dir getesteten Gerät die Abweichung im Bereich von +- 10%. Das ist zusammen mit der Gammaabsenkung typisch. Auch die angezeigten Delta E-Werte von Durchschnittlich 4 bis max. 10 weisen deutlich darauf, dass das Gerät zumindest in der Anfangsphase ist.
Hier mal das Ergebnis eines JVC X5000, der 50h Laufzeit hatte , fast neu war und dann schon bei mir "in Behandlung" musste:

X5000_Drift

Der Vorteil der Autocal ist insbesondere, dass die Gammakurve wieder sehr gleichmäßig wird, da die Software ganz offensichtlich wesentlich mehr Einzelpunkte anfasst. Zudem ergeben sich auch kleine Verbesserungen bei den Farbräumen, vermutlich weil auf unterster Ebene Luminanzen korrigiert werden und BT 709 ist ja letztlich ein Mischfarbraum, der aus dem nativ Farbraum abgeleitet wird.
Also ich empfehle bei dem Gerät durchaus mal einen Durchlauf. Kaputt machen kann man ja nichts, weil man nicht speichern muss.

Hier noch die Messung nach Durchführung der Autocal. Das sieht doch schon wesentlich besser aus

X5000_Nachher

Etwas überrascht bin ich über den - meiner Meinung nach für JVC-Verhältnisse - etwas bescheidenen On/Off-Kontrast des X5500. Ich hätte den eher über 1:20.000 vermutet.
Gruß
PF


[Beitrag von Omardris am 29. Okt 2017, 21:11 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#42 erstellt: 29. Okt 2017, 21:22

Omardris (Beitrag #39) schrieb:
Hi George,
die Ausprägung des Drifts auf die RGB-Balance ist nicht bei allen JVC gleich, aber ich erkenne auch bei dem von Dir getesteten Gerät die Abweichung im Bereich von +- 10%. Das ist zusammen mit der Gammaabsenkung typisch. Auch die angezeigten Delta E-Werte von Durchschnittlich 4 bis max. 10 weisen deutlich darauf, dass das Gerät zumindest in der Anfangsphase ist.

Das kann alles sehr gut sein, Omardris. Das Gamma ist in der Werkseinstellung zweifelsfrei suboptimal.
Du schreibst es in diesem Zusammenhang aber selbst: "weisen deutlich darauf hin". Indizien: Ja. Beweise: Nein.

In ein paar Monaten werde ich aber mehr wissen. Bis dahin werde ich den DLA-X5500 mehrfach durchmessen. Dann haben wir über den potentiellen Gammadrift Klarheit.


Omardris (Beitrag #39) schrieb:

Der Vorteil der Autocal ist insbesondere, dass die Gammakurve wieder sehr gleichmäßig wird, da die Software ganz offensichtlich wesentlich mehr Einzelpunkte anfasst.

Genau darauf habe ich in meinem Test ja hingewiesen.
Wie das Ergebnis nach der AutoCal-Korrektur aussieht, werde ich in Kürze hier dann zeigen.



Omardris (Beitrag #39) schrieb:

Etwas überrascht bin ich über den - meiner Meinung nach für JVC-Verhältnisse - etwas bescheidenen On/Off-Kontrast. Ich hätte den eher über 1:20.000 vermutet.

Ich hätte mir auch einen größeren Kontrastumfang gewünscht, als den von mir ermittelten On/Off-Kontrast 12.400:1. Aber um 12.000:1 haben ja auch andere Tester publiziert.
AV: 13.000:1
Anna&Flo: 12.000:1 (bei einem DLA-X5000)

Offenbar hat JVC beim DLA-X5500/5000 Kontrast für Lichtausbeute "geopfert".


[Beitrag von George_Lucas am 29. Okt 2017, 22:08 bearbeitet]
Matzinger_P3D
Inventar
#43 erstellt: 30. Okt 2017, 03:25

Denis77- (Beitrag #32) schrieb:
Das Bild war in hellen Szenen mit wenig dunklen Anteilen extrem milchig. Ich dachte es lag am Beamer , nun weiß ich das die Leinwand eher das Problem war.


Nicht die Leinwand ist das Problem sondern deine Räumlichkeiten
Also entweder den Raum optimieren (Deckensegel und Wandvorhänge) oder eine Hochkontrastleinwand kaufen. Oder beides




hotred (Beitrag #37) schrieb:

So lange man "nur" für 100€ einen Spyder kaufen muss und die Autocal laufen lassen, sehe ich es so das man eben zum Kaufpreis des JVC einfach noch 100€ addieren muss + sagen wir (hoch angesetzt) 10h für die Autocal und gut ist...
Ich schreibe sicherheitshalber 10h - sonst kommt wieder einer "ums Eck" der alles in Zweifel zieht


10 Stunden für Autocal
Hat bei mir nur ca. 10 Minuten gedauert, war allerdings auch nur ein Durchlauf aber mehr brauche ich nicht
Maxblade
Stammgast
#46 erstellt: 30. Okt 2017, 09:30
@GL
Was hier noch fehlt (oder ich habe es übersehen) ist die Angabe für die Helligkeit im DCI Farbraum, der bei HDR genutzt wird.

Mir persönlich ist der Lampen bzw. auch Gerätepreis für den Wohnzimmereinsatz zu hoch, nur um in sehr sehr dunklen Szenen einen geringeren Mehrwert ggü. einem LCD Projektor zu erzielen.
George_Lucas
Inventar
#48 erstellt: 30. Okt 2017, 11:11

Maxblade (Beitrag #46) schrieb:
@GL
Was hier noch fehlt (oder ich habe es übersehen) ist die Angabe für die Helligkeit im DCI Farbraum, der bei HDR genutzt wird.

Im DCI-P3-Farbrum und HDR/4K erzielt der DLA-X5500 ordentliche 1801 Lumen.
_ES_
Administrator
#49 erstellt: 30. Okt 2017, 14:41
Hallo,

Nach div. Ablehnungen:

Der nächste der hier einen Streit vom Zaun bricht, pausiert - zusammen mit denen, die sich darauf einlassen.
Sachlich widersprechen, ohne den anderen "persönlich" angehen zu müssen - das kann man hinbekommen und wird hier auch gefordert.

MfG

_ES_


[Beitrag von _ES_ am 30. Okt 2017, 14:41 bearbeitet]
P0werp1ay
Stammgast
#50 erstellt: 30. Okt 2017, 15:12
Sind 1800lumen nicht etwas zu viel?? also ich meine weil kalibrieren kostet ja immer lichtleistung und daher denke ich sind die 1800Lumen schon etwas zu viel....
volschin
Inventar
#51 erstellt: 30. Okt 2017, 17:26

George_Lucas (Beitrag #22) schrieb:
Da es zweifelsfrei einen Drift bei JVC-Projektoren gibt, hat JVC AutoCal kostenlos dem Heimkinofan zugänglich gemacht, damit dieser bei seinem Projektor entsprechend gegensteuern kann.

Das hat nichts miteinander zu tun. Das Autocal Programm gab es auch schon für frühere Versionen des JVC, als von Drift noch niemand sprach.
George_Lucas
Inventar
#52 erstellt: 30. Okt 2017, 17:40
Für welche Projektorgeneration hat JVC AutoCal erstmals zur Verfügung gestellt?
volschin
Inventar
#53 erstellt: 30. Okt 2017, 17:51
Dürfte der X500 gewesen sein.

Ps: Laut JVC Homepage war die v1.0 für den X90.
http://www3.jvckenwo...calibrationsoft.html


[Beitrag von volschin am 30. Okt 2017, 17:56 bearbeitet]
Omardris
Stammgast
#54 erstellt: 30. Okt 2017, 19:33
Hi,
wenn wir schon bei der Suche in den Archiven sind:

Bevor JVC eine eigenen Software "AutoCal" veröffentlichte, gab es eine Zusammenarbeit mit der Firma Spectracal und die Implementierung einer Autocalfunktion in der Software "Calman" für die JVC-Modelle bis X95. Damit konnte Calman messen und dann automatisch Graustufen, Gamma und CMS einstellen. Später ist diese Zusammenarbeit leider eingestellt worden. Vielleicht wurde das dann auch einfach zu komplex. Die heutige Autocal von JVC greift denn auch deutlich tiefer in die Innereien des Projektors ein als die von Calman seinerzeit.
Aber trotzdem schade, denn Calman unterstützt ja sehr viele und auch hochwertige Sensoren, bietet eine eigene Profilierungsroutine für Colorimeter an und hat eine gute Benutzeroberfläche. Und es ist durchaus sehr weit verbreitet, dass die Kalibrierprogramme Displays, Prozessoren oder LUT-Boxen etc. direkt ansteuern können.
Gruß
PF
der_kottan
Inventar
#55 erstellt: 31. Okt 2017, 08:12

hotred (Beitrag #37) schrieb:

So lange man "nur" für 100€ einen Spyder kaufen muss und die Autocal laufen lassen, sehe ich es so das man eben zum Kaufpreis des JVC einfach noch 100€ addieren muss + sagen wir (hoch angesetzt) 10h für die Autocal und gut ist...
Ich schreibe sicherheitshalber 10h - sonst kommt wieder einer "ums Eck" der alles in Zweifel zieht

Und JA, man benötigt dazu auch einen Windows PC und eine Netzwerkverbindung zum Beamer (also auch ein NETZWERKKABEL )

Richtig, da sind wir jetzt schon in einem Bereich von 4-500€, die man zusätzlich in die Hand nehmen muss.
Da frag ich mich dann schon wie man sowas immer wieder klein reden kann.
crazylex
Ist häufiger hier
#56 erstellt: 01. Nov 2017, 12:17
Ich find den Test super, verstehe aber nicht so ganz warum nicht der X5900 getestet wurde.
Potentielle Käufer werden wohl eher zum neuen Modell greifen.

Die Änderungen sind vermutlich nicht immens, dennoch hätte mich ein Vergleich von eShift4 vs. eShift 5 z.Bsp. interessiert. Vielleicht wurden ja auch diverse Gamma Kurven oder längst bekannte andere "Software-Mankos" behoben?

Kommt da noch was nach für den X5900?
George_Lucas
Inventar
#57 erstellt: 01. Nov 2017, 12:27

crazylex (Beitrag #56) schrieb:
Ich find den Test super, verstehe aber nicht so ganz warum nicht der X5900 getestet wurde.
Potentielle Käufer werden wohl eher zum neuen Modell greifen.

Der DLA-X5900 war zum Testzeitpunkt nicht erhältlich. Ein Pressegerät gibt es meines Wissens bis jetzt auch noch nicht.

Sobald letzteres Verfügbar ist, werde ich es ordern.

Darüber hinaus sind die Unterschiede zum DLA-X5900 so gering (!), dass ich zum günstigeren X5500 gegriffen habe.
--Torben--
Inventar
#58 erstellt: 01. Nov 2017, 12:45

George_Lucas (Beitrag #57) schrieb:
Darüber hinaus sind die Unterschiede zum DLA-X5900 so gering (!), dass ich zum günstigeren X5500 gegriffen habe.

Und das wusstest du schon ungesehen?
George_Lucas
Inventar
#59 erstellt: 01. Nov 2017, 12:50
Bevor ich den DLA-X5500 via AutoCal kalibriere, wollte ich noch einmal wissen, wie gut sich das Gamma mit Boardmitteln korrigieren lässt.
Dafür habe ich diesmal im niedrigen Lampenmodus Hand angelegt.

JVC DLA-X5500 - Messung - Tabelle Gamma + Graustufenverlauf kalibriert - Bildmodus Benutzer - Farbra
Nach rund 150 Stunden: Im niedrigen Lampenmodus ließen sich Graustufenverlauf und Gamma perfekt einstellen. Für dieses Ergebnis habe ich rund 30 Minuten benötigt, nachdem ich am "kastrierten Gamma EQ" des JVC eingearbeitet bin.

Eine Korrektur mittels Bordmitteln funktioniert bislang sehr gut. Diese Möglichkeit wollte ich noch überprüfen, bevor ich in Kürze den DLA-X5500 via AutoCal kalibriere.


JVC DLA-X5500 - Messung - Farbraum ab Werk nach 150 Stunden - Bildmodus Benutzer 1 - Farbraum Custom
Farbraum nach 150 Stunden:
Bildmodus Benutzer 1, Farbraum Custom 2
Bereits in der Werkseinstellung sieht der Farbraum ordentlich aus. Korrigiert werden muss da im Grunde gar nichts. Die Delta-E-Werte der Primär- und Sekundärfarben passen obendrein auch.


[Beitrag von George_Lucas am 01. Nov 2017, 13:06 bearbeitet]
speedy7461
Gesperrt
#60 erstellt: 01. Nov 2017, 16:13
Ich frage mich allen Ernstes, was du uns jetzt damit sagen willst. Für User die in der Thematik noch nicht so firm sind, suggeriert dein Ansatz genau die falsche Message.

Kein Zweifel das man dem Gamma Drift mit Bordmitteln entgegen wirken kann. Nur wie weit musstest du die Regler den verkurbeln um so ein Ergebnis zu bekommen?

Ich habe den X5500 vom User Telefonbomer gestern „entdriftet“ und kalibriert. In der Ausgangsmessung war dar Gammverlauf ein exaktes Ebenbild deines Charts im Test. Gleiches gilt in etwa für die Farben. Die lagen auch nicht so weit weg vom Zielwert.

Nach dem „entdriften“ mit Autocal 9 waren die JVC Werkseinstellungen ja wieder Hergestellt. Und ich meine die echten ;-)
Was soll ich sagen. Das Gamma lag ohne Korrektur auf 2.2.

Die Farbtemperatur war mit 2-3 Klicks pro Gain und Offset auf Delta E unter 1. Die Farben habe ich erst gar nicht anfassen müssen, weil auf dem Punkt. In Summe genau 3 Minuten mit Calman und Mobile Forge.

Hättest die Lampenlaufzeit lieber direkt in Autocal stecken sollen und den Drift von Anfang an akzeptieren sollen.
Es würde deutlich zur Transparenz beitragen, wenn du uns noch das Produktionsdatum deines X5500 mitteilen könntest!? Das Exemplar gestern, mit relativ gleichen Werten wie deine war von 04.2017
Hoffe es bleibt nicht dein Geheimnis! So könnte man weitere Erkenntnisse zum Drift und für die Allgemeinheit sammeln.

Die richtige Message in meinen Augen lautet also. Leute besorgt euch einen Spyder 5 und Autocal und entdriftet den JVC. Anschließende habe ihr die „echten“ Werkseinstellungen. Diese sind dann in der Regel schon verdammt gut.

PS. Die Autocal dauert für einen erfahren Anwender "ohne" Rüstzeit pro Durchlauf 17min. Wenn man es also richtig machen will, also eine gute Stunde. Für die 7er und 9er dann über zwei h.


[Beitrag von speedy7461 am 01. Nov 2017, 16:24 bearbeitet]
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