MAA706, MAX450 an Heco Statements

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guidone
Neuling
#1 erstellt: 28. Jan 2013, 00:14
Hallo liebe Blauzeigerbesitzer,

nach ein paar Modernisierungen im Wohnzimmer sollte nun auch im Bereich HiFi nach fast 20 Jahren Canton Ergo 120DC an Yamaha AX-1070 mal wieder was Neues angeschafft werden. Hingegen vieler negativer Meinungen zu Produkten von Advance Acoustic, habe ich mich nicht beeinflussen lassen und bin nun Besitzer folgender Komponenten:

Advance Acoustic:
Endstufen: Monoblöcke MAA 706
Vorverstärker: MAX-450
CD Spieler: MCX 300

Hier mein Erfahrungsbericht :

Den AA Vollverstärker MAX-450 habe ich mir vor ein paar Monaten zunächst als Zwischenlösung angeschafft. Er eignet sich auch hervorragend als Vorverstärker und ist mit unzähligen Anschlussmöglichkeiten wie IPod, 2xPC, USB usw. ausgerüstet. Eigentlich „liebäugelte“ ich aber mit den zwei MAA 706 Monoendstufen. Der passende Vorverstärker hierfür hätte das gleiche gekostet.
Den MAX-450 habe ich dann erstmal an den mächtigen Cantons betrieben. Rein von der Leistung und dem Gewicht her ist mein alter Yamaha Vollverstärker dem MAX-450 deutlich überlegen, nicht aber im Klang !
Der AA klingt angenehmer, neutraler aber trotzdem mit ähnlich viel Kraft und Dynamik. Je nach Musikrichtung klingt der Yamaha im Vergleich etwas kühl (harsch). Mich hat interessiert, kommt der Klangunterschied von der End- oder der Vorstufe des Yamahas, somit habe ich den PreOut des MAX-450, also die Vorstufe an die Endstufe des Yamaha angeschlossen mit dem gleichen Ergebnis. Also die Endstufen unterscheiden sich klanglich. Negativ beim MAX-450 ist anzumerken: Nach dem Einschalten stellt sich das digitale Lautsprecherpotentiometer autom. auf 20 (max. ist 63). Wenn man also nicht schnell genug runterregelt zuckt man schon mal zusammen wenn der CD Spieler schon läuft…. Warum merkt der sich nicht einfach die zuletzt eingestellte Lautstärke ?! Auch die Stellung 1 ist nicht wirklich leise. Aber damit kann ich leben.

Zu Weihnachten sollten dann auch neue „Wohnzimmer- und Ehefrautauglichere“ Lautsprecher her (Budget ca. 3000€). Also los zum Probehören nach Hifi Schluderbacher mit meiner selbstgebrannten Test CD (Frauenstimmen, Klassik, Schlagzeug, Rock, Pop). Mein Favorit vorab waren aufgrund von Testberichten, Optik und Preis: die Canton Vento 890.2.
Vergleichen konnte ich folgende Lautsprecher: Magnat 1009, Klipsch RF7II; KEF XQ40; Canton Reference 5, Vento 890.2, Heco The Statement, The New Statement und die Celan GT 902. Als meine klanglichen Favoriten offenbarten sich relativ schnell die beiden Heco Statements. Die Vento und auch die Reference 5 waren mir zu analytisch und etwas zu schlank im Bass.
Die neue Statement spielt bei gleicher Quelle geringfügig lauter, besonders im oberen Mittenbereich kräftiger u. detailreicher, im Bass einen Tick zurückhaltender als die alte Statement. Für mein Hörempfinden klang die alte Statement von allen gehörten Lautsprechern am ausgewogensten, seidig angenehm und mit ordentlich Bassfundament, also genau meine Klangvorstellung. Zudem in weiss Klavierlack optisch ein Leckerbissen, allerdings nicht viel kleiner als meine alten Cantons. Bei dem angebotenen Preis (Auslaufmodell -1500€) nicht lange überlegt und direkt mitgenommen.

Dann bei mir zu Hause (42qm Wohnraum, teilweise mit Dachschräge, akkustisch nicht unproblematisch) der direkte Vergleich gegen die alten, ehrfurchtseinflössenden 120DC (4 Wege; 1,32m hoch, 2x260mm Bässe). Die etwas kleinere Statement ist im Bass der Canton absolut ebenbürtig, insgesamt sogar präziser Bei extremem Tiefbass (Orgel) erzeugt die Canton etwas mehr Druck. Im Mittel - Hochtonbereich spielt die Heco detailreicher, räumlicher und luftiger (allerdings bei Hochtonanhebung am Terminal auf +2dB).

Als I-Tüpfelchen sollten dann endlich die Monoendstufen her. Im Netz bin ich auf zwei Advance Acoustic MAA 706 Endstufen aus der Vorführung (20% unter Neupreis) gestossen. Also mein MAX-450 eingepackt und mal eben von Köln nach CCR gedüst. CCR sitzt zwischen Hamburg und Lübeck!! Ich wollte unbedingt den MAX-450 zusammen mit den MAA 706 testen und probehören. Der Hörtest, nein besser die „Bekehrung“, hat dann an zwei Quadral Titan 8 stattgefunden…alter Schwede, klingen die gut…so ein Bassfundament habe ich bis dato noch nicht gehört.

Ja, was soll ich sagen, nun stehen die zwei MAA-706 in meinem Wohnzimmer, sind nicht nur optisch neben den weissen Statements schön anzusehen, sondern spielen auch grandios.
DAA und Statements
Die AA Komponenten harmonisieren hervorragend mit den Statements. Habe viele meiner Lieblings-CDs noch einmal durchgehört und ganz neu erlebt, manchmal richtig Gänsehaut bekommen. Sogar meine besseren Hälfte sitzt nun mal öfters mit auf dem Sofa, starrt gebannt auf die blauen Zeiger und lauscht dem, was da so alles aus den Lautsprecher kommt. Kurzum ich bin (wir sind) sehr zufrieden.
Um die Zeiger der MAA ein bisschen in Bewegung zu setzen, muss man allerdings ganz schön aufdrehen. Weiss hier jemand im Forum, ob man die Empfindlichkeit der VU-Meter einstellen kann ?

Die Vorstellung der Titan geht mir allerdings nicht aus dem Kopf (Gehör). Da weiss man was wirklich geht. Aber diese Lautsprecher sind ja auch mehr als doppelt so teuer als meine komplette, neue Anlage.

P.S.: In den letzten Monaten habe ich viel hier im Hifi Forum gestöbert, informiert und dazugelernt. Deshalb Dank an alle Forumsmitgliedern !
Auch hier ein Lob an Hifi Schluderbacher: Wo sonst kann man so viele unterschiedliche, hochwertige Lautsprecher gegeneinander probehören.
CCR kann ich auch nur empfehlen, freundlich und kompetent.

Übrigens: Die Cantons und der Yamaha Vollverstärker stehen nun günstig zum Verkauf.
Der_rose
Neuling
#2 erstellt: 01. Feb 2013, 11:36
Hallo erst mal
Das ist ja mal ne geile Anlage.Auch ich bin stolzer Besitzer von AA Monoendstufen.
Ich habe 2 MAA 705 gebraucht gekauft.Bei den Zeigern habe ich das Problem auch.
Am Anfang hat mich das schon gestört,das man voll aufdrehen muß damit die Binger sich
bewegen.Der Klang meiner NuLine 122 an diesen Monstern ist einfach nur richtig gut.
Ich hoffe es weiß einer wie man das mit den Zeigern hinbekommt.
guidone
Neuling
#3 erstellt: 03. Feb 2013, 20:21
Hallo der_rose,

habe heute mal die MAA-706 aufgeschraubt und die Frontplatte abgenommen. Es gibt leider keine Platine mit Einstellpotentiometern wie beim MAP-308. Dafür gibt es hier im Forum eine super Beschreibung. Beim MAX-450 schlagen die VU-Meter normal (richtig) aus.
Ich habe auch das Poti auf der hinteren (Netzteilplatine) bemerkt, glaube aber nicht, dass es zum Einstellen der VU-Meter dient. Ist mir zu gefährlich dort etwas zu verstellen. Ob die beim technischen Service (Quadral Hannover) darüber Auskunft geben, mag ich zu bezweifeln, werde es aber mal versuchen.
Es ist wirklich schade die schönen VU-Meter nur bei Partylautstärke in Aktion zu sehen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die abgegebene Leistung der Endstufen mit der Anzeige der VU-Meter nicht übereinstimmen. Habe gerade "Bass I love You" bei einer Lautstärke gehört... und die VU-Meter zeigen keine 5 Watt an Der MAX-450 zeigte 120W+ an, was mit Sicherheit korrekt war.

Der Sound der Endstufen, und darum geht es ja eigentlich, ist aber trotzdem gigantisch.

Gruss
guidone
Der_rose
Neuling
#4 erstellt: 04. Feb 2013, 10:36
Hallo guidone
Ja der Sound ist wirklich top,aber es nervt schon ein wenig das die UV Meter nicht richtig anzeigen.
Andere Hersteller können das besser.Ich habe hier im Forum jemanden gefunden der
scheibt es gebe ein poti zum einstellen.Welches es genau ist weiß ich auch nicht.Ich kann mir
auch nicht vorstellen das es das weiße Poti auf der Großen Platine ist,das wäre ja viel zu einfach.
Habe auch schon die UV Meter ausgebaut,aber auf der Kleinen Platnie links dahinter nichts zum
einstellen gefunden.Ich werde aber dran bleiben,und es schon rausfinden wie das geht.Ich melde mich
noch mal wenn ich es rausgefunden habe.
MFG Randolf
kuck-ei
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mai 2013, 18:04
Also ich hatte den MAX 450 auch hier und der klingt auf jeden Fall deutlich besser als der Yamaha
Die Yammis sind ja leider durchweg zu grell und nervig, da ist der AA sicher nen Sprung nach vorne.

Habe ihn allerdings auch mit einem NAD c 352 verglichen und das war im Blindtest wirklich absolut gleich und der kostet gerade mal 1/3 , hat allerdings nicht die schöne Optik des AA.

Ich bin nun beim Vincent SV-236 hängen geblieben, welcher in allen Belangen nochmal eine deutliche Schippe drauf legt.

Grüße

Marcel
guidone
Neuling
#6 erstellt: 17. Mai 2013, 21:32
Hallo Kuck-Ei,

danke für Dein Feedback.
Bei all diesen "Test" entscheidet doch immer die Kombination aus allem:
Lautsprecher, Hörraum, Musikrichtung, Klangvorlieben, Elektronik, Quelle, etc...
Ich hatte auch die Möglichkeit zum Vergleich: Vincent SV 236 gegen den Advance Acoustic MAX-450 an den Cabasse Pacific 3 (10000€) . Keine Frage, der Vincent ist der bessere Vollverstärker. Er klingt etwas räumlicher und hat eine "Wärme", die in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht, aber der MAX-450 kam dem schon sehr nahe (wohlgemerkt an dieser Kombination).
Der Preisunterschied zwischen den beiden Verstärkern betrug zum Zeitpunkt meiner Kaufentscheidung ca. 700€ (1659€ zu 949€).
Letztendlich habe ich mich, aufgrund der Anschlussmöglichkeiten, dem Preis, der Optik und dem relativ gutem Klang, für den MAX-450 entscheiden. Man kann z.B. problemlos einen PC, USB Stick oder IPhone anschliessen und man hat die Möglichkeit einer Klang/Pegelanpassung.
Neulich haben wir das IPhone4 eines Bekannten angeschlossen und der Klang war "verdammt" gut, nahe dem von CD. Sein Kommentar: Wahnsinn, so etwas habe ich noch nie gehört,
Allerdings betreibe ich den MAX-450 nur als Vorverstärker in Kombination mit den beiden Monoendstufen MAA-706, die eine bessere Dynamik und Kontrolle über die Lautsprecher entwickeln.

Die Vorstufe des Vincent SV 236 an die MAA 706 anzuschliessen, ist vielleicht die Offenbarung ?!
Wohnst Du in der Nähe von Köln ?

Beste Grüße
Guidone
DerHotze
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Aug 2013, 18:13
Hallo Forum

Jetzt muss ich hier noch einmal nachfragen, ob es schon jemand versucht oder geschafft hat, die Reaktion der VU-Meter einer MAA-705 zu verändern.

Anders als bei anderen AA Komponenten gibt es im Monoblock ja leider keine kleine Platine mit einigen Trimmern um die Bewegung der VU-Meter zu beeinflussen. (So wie in einem anderen Beitrag bereits ausführlich gezeigt)

Es wurde allerdings ein weißes Poti nähe der Rückwand im 705er Monoblock angesprochen.
MAA-705_1

MAA-705_2

Dies ist das einzige Poti das man bei geöffneter Endstufe finden kann.
Es zu drehen verändert allerdings überhaupt nichts an der Bewegung der VU-Meter.

Über eine hilfreiche Info würd ich mich freuen.

Gruß, Jörg
Der_rose
Neuling
#8 erstellt: 31. Aug 2013, 13:49
Hi
Habe auch MAA 705 und auch die Frage nach dem Poti hier im Forum gestellt.
Ich habe folgende Antwort bekommen
(Es gibt ein kleines poti nahe der backplate.
Bitte bitte auf die 230V aufpassen !!!! Am besten Kabel ab und immer wieder ein Stück weiter drehen.
Gruß
Max)
Ich habe aber erstmal keinen Bock das Teil zu zerlegen und das Poti zu suchen.Kauf dir einen
Adapter von cinch auf XLR und verbinde die Monos per XLR mit deiner Vorstufe,dann schlagen auch
die UV Meter etwas weiter aus.Aber bitte auf die Pinbelegung achten,ist nicht so wie in der
Bedienungsanleitung beschrieben. Belegung gibs hier im forum oder Deckel abschrauben und nachschauen
Gruß Randolf
focalio
Stammgast
#9 erstellt: 27. Okt 2013, 13:11
Hey leute ich habe vor mir den max 450 zuzulegen und wollte fragen wie es da mit dem bass aussieht? Kräftig? Dumpf?
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