KHV im Marantz (SA)CD-Playern: SA 7001 KI

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Hüb'
Moderator
#1 erstellt: 22. Dez 2006, 03:12
Hi!

In der aktuellen Image Hifi (1/2007) steht ein Testbericht des Ken Ishiwata getunten (SA-)CD-Players SA 7001.

Hier im Forum wurde ja schon häufiger über die recht guten eingebauten "Klinken" bei Marantz berichtet und auch der KHV in diesem Quellgerät scheint mir für denjenigen eine nähere Betrachtung Wert zu sein, der auf einen externen KHV verzichten möchte.

Hier 2 gescannte Bilder des Innenlebens:

Gesamtansicht:


KHV-Platine:


Der betriebene Aufwand für den KHV hat mich ehrlich gesagt etwas (positiv!) überrascht.
Erfreulich übrigens, dass sogar im Text auf die Nutzung des Geräts mit KH eingegangen wurde:

(...) Am Kopfhörerausgang fanden keine Tuningmaßnahmen statt. Der dürfte aber auch schon so Bemerkenswertes leisten, ist die Schaltung doch sehr niederohmig und, mit einer maximalen Ausgangsleistung von einem halben Watt, ausgesprochen kraftvoll ausgelegt. Meine Grados jedenfalls winselten schon bei Zwölf-Uhr-Stellung des Pegelreglers um Gnade. Dynamisch blieb kein Auge trocken, tonal dagegen dürften wärmer abgestimmte Fabrikate bessere Partner sein, da marschierten mein SR 80 und der Marantz doch zu sehr in die schlackenlose, helle Richtung. (...) Michael Vrzal, S. 83

Klingt nach einer vielversprechenden "Paarungsmöglichkeit" mit dem HD 650.
Gerade mit der einfachen (Nicht-KI-)Fassung des Geräts eine preislich sehr attraktive Möglichkeit (KI: ca. 800,- €, Normalversion: ca. 500,- €), um sich eine minimalistische, höchstwertige und noch bezahlbare KH-Kette aufzubauen.
Schön auch, dass das Thema "Kopfhörer-High-End" scheinbar zunehmend von der IH aufgenommen wird. Zu diesem Eindruck passt auch der Test des Grado GS 1000 in der selben Ausgabe.

Vielleicht mag ja jemand unmittelbare Erfahrungen mit dem KH-Betrieb an Marantz-Klinken beitragen oder sogar Bilder der KH-Platinen in anderen (SA)CDP beisteuern? Würde mich über rege Beteiligung freuen!

Viele Grüße

Frank
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Dez 2006, 08:53
Ich habe zurzeit den Marantz SACD-Spieler SA 15 bei mir zum Testen, der auch einen eigenen KHV haben soll. Da ich KHV von CEC und Lehmann habe und dafür einen Grado PS1 benutze, habe ich den internen KHV noch garnicht benutzt. Vielleicht werde ich es in den nächsten Tagen mal machen.

Der Grado PS1 klingt in dieser Kette übrigens besser, weil der Marantz gegenüber meinem CD-Spieler T+A CD1230 dunkler und wärmer klingt ohne dabei eine präzise Ortung der Musik zu verlieren, während der T+A heller und härter klingt.

Gerade gestern nochmal mit dem ersten Album von Tracy Chapman und mit Ry Cooder und "Bop Till You Drop" gehört.

Ich hatte früher ja schon mal geschrieben, das ich bei einigen CD's in Verbindung mit dem T+A damit Probleme hatte. Vermutlich werde ich dem Marantz behalten.

Gruß Revoxaner
Alter.Zocker
Stammgast
#3 erstellt: 23. Okt 2007, 20:52
Will mal wieder dieses Thema aufwärmen

Nachdem ich an anderer Stelle etwas vorschnell die Klinke des Marantz SA-7001 als "pfui" abgeurteilt habe, muss ich das nun an dieser Stelle revidieren:

Hab nämlich gerade mal meinen 701 wieder direkt an die Klinke des SA-7001 gesteckt. Der jetzige Eindruck: Nicht übel!(abgesehen vom winzig-fummeligen Lautstärkeregler)

Tiefer gehende Aussagen insbesondere zum unmittelbaren Vergleich mit meinen beiden externen KHV (Aria und B-Tech) sowie meinem Zweithörer DT880 kann ich natürlich erst nach längerem Hören und Testen mit verschiedenem Quellmaterial machen. Wenn ich nur wüsste, bei dem Hören welcher CD ich damals die Klinke als so schlecht empfand...

Aber evtl. ist hier schon mal der eine oder andere SA-7001-Besitzer seinem externen KHV in diesem Sinne untreu geworden... Würde bestimmt mal einige interessieren, wie der interne KHV sich gegen diverse etablierte externe KHV macht.
Ich zumindest muss mich damit erstmal intensiver befassen.


[Beitrag von Alter.Zocker am 23. Okt 2007, 21:26 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#4 erstellt: 24. Okt 2007, 04:37
Klingt interessant!
Bitte berichte bei Gelegenheit über Deine Erfahrungen. Wird sicher den ein oder anderen interessieren, da es ja nicht wenige gibt, die eine reine Kopfhörerkette kaufen möchten und dann vor der Entscheidung stehen CDP+KHV+KH oder CDP+KH.

Grüße

Frank
mattheo_72
Stammgast
#5 erstellt: 24. Okt 2007, 07:28

Hüb' schrieb:
Klingt interessant!
Bitte berichte bei Gelegenheit über Deine Erfahrungen. Wird sicher den ein oder anderen interessieren, da es ja nicht wenige gibt, die eine reine Kopfhörerkette kaufen möchten und dann vor der Entscheidung stehen CDP+KHV+KH oder CDP+KH.

Grüße

Frank
:prost


Jepp - melde schon mal Interesse an den Berichten und Erfahrungen an. Wäre super, wenn der alte Zocker und andere was schreiben könnten.

Damit könnte ich SACD-Player und KHV mit einer Klatsche erschlagen.
Bislang im engeren Kreis: SA7001(KI); SA15 Pio D6/D9 + mit ext. KHV.

Wie gessagt bin gespannt.

Gruß
Mattheo
corcoran
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2007, 11:26
Da ich immer auf der Suche nach guten KH-Geräte-Buchsen bin, schließe ich mich erwartungsvoll an!
Alter.Zocker
Stammgast
#7 erstellt: 24. Okt 2007, 15:55
Hmmm...dafür, das alle so erwartungsvoll auf dieses Thema lauern, blieb dieser Thread aber ziemlich lange still

Hab heute mal ein Servicemanual für den Vorgänger des SA-7001, den SA-8400 aufgestöbert und mir da den Stromlaufplan der KHV-Platine angeschaut:

So richtig schlau werd ich da zwar nicht draus, vermutlich ist da noch ein Teil auf einer anderen Platine drauf, bevor das Signal auf diese Platine geführt wird und dann an die KH-Buchse kommt.

Aber nun die Deteils: Das Signal kommt über eine Einkoppelmimik aus je 47uF+1k2 in Serie auf das Lautstärkepoti(Tandem). Danach gehts direkt auf die nichtinvertierenden OPV-Eingänge. Als OPV kommt hier ein IC "NJM2114D" zum Einsatz was letztendlich ein Doppel-OPV ist. Diese beiden OPV (rechts+links) laufen mit recht niederohmiger Gegenkopplung (Impedanzanpassung?) und treiben wiederum zwei Gegentakt-Tansistorstufen (2SC2120+2SA950), die dann das Signal verstärken. Danach folgen noch je eine Serienschaltung aus Elko 47uF und Widerstand 100Ohm zur Auskopplung. Das Filter (Tiefpass) direkt vor der KH-Buchse bestehend aus Spule (Wert?) und C (1nF) nach Masse ist m.E. nur eine Schutzfunktion gegen eingefangene HF (Handy, Wlan,..) über das KH-Kabel und soll die Innereien des Players von Hochfrequenz-Sauereien sauber halten.

Also bis auf die Kombi OPV+Gegentakt-Transistor-Stufe (Kleinsignal!) nichts exotisches sondern eher schon "puristisch" Die restlichen Transistoren da drauf dienen m.E. nur zum "Stummschalten" der ganzen KHV-Stufe: Die Signale "links" und "rechts" werden am Eingang und am Ausgang auf Masse gezogen durch ein Steuersignal namens "TMUT" (Mute?)

Soviel zur Theorie.
Die Praxis braucht halt Zeit und Muße

Aber nur Mut, falls jemand anderes bereits Erfahrungen zu diesem Punkt hat. Ich bin jedenfalls im Augenblick über die Leistung an meinem K701 recht positiv überrscht, wenn da nicht die komischer Erinnerung an blechernen Klang bei einem früheren Test wäre...
m00hk00h
Inventar
#8 erstellt: 24. Okt 2007, 16:40

Alter.Zocker schrieb:
Danach folgen noch je eine Serienschaltung aus Elko 47uF und Widerstand 100Ohm zur Auskopplung.


Meiner ganz persönlichen und bescheidenen Meinung nach ist das bereits der akustische Tot für alle meine Kopfhörer.
Beim beyerdynamic A1 wurde auch ein großer Aufwand bei der Schaltung betrieben und am Ende wird all das einfach durch den 100Ohm Widerstand am Ausgang kaputt gemacht.

Aber das ist der Plan von dem Vorgänger, vielleicht schau einer der 7001er-Besitzer einfach mal rein und liest den Wert der Widerstände vor der Buchse ab? (Von mir aus auch Farbcodiert, messen würde auch gehen).

m00h
Awag
Stammgast
#9 erstellt: 24. Okt 2007, 16:53
Ohne den Plan zu kennen, würde ich sagen, dass wohl kaum der Elko und der Widerstand in Serie liegen, sondern Elko in Serie und dann der Widerstand auf Masse, was ein klassischer Hochpass wäre. Nur wenn noch eine Spule eingesetzt würde, läge auch Widerstand in Serie, dann hätte man ein Hochpass 2.ter Ordnung uswblabla. Würde jedenfalls Sinn machen.


[Beitrag von Awag am 24. Okt 2007, 16:56 bearbeitet]
malchuth
Stammgast
#10 erstellt: 24. Okt 2007, 17:58
Wer von der KH-Buchse am 7001 dann doch nicht voll ueberzeugt ist, hat auch noch die Moeglichkeit den KHV im Geraet umbauen zu lassen. Auf iihhhbäh tummelt sich ein Anbieter dafuer - mit dem ich weder verwandt noch verschwagert bin...

Auf den Hoerbericht bin ich auch neugierig.

Dirk
Alter.Zocker
Stammgast
#11 erstellt: 24. Okt 2007, 18:34
Noch mal ich:

Nach Zuhilfename einer optischen Lesehilfe (auch als Lupe bekannt) muss ich etwas konkreter forulieren: 47u Elkoim Signalweg, dann ein 100k nach Masse und dann ein 100 Ohm wieder im Signalweg.

Morgen auf der Arbeit werd ich mal meine schlauen Bücher aus der Studienzeit konsultieren, vielleicht kommt mir dann die Erleuchtung in Bezug auf die OP-Schaltung. Dort hab ich auch das SM als PDF-Datei. Weiß aber net, ob ich den SLP des KHV einfach hier reinstellen darf... Notfalls per PM...

Achja, der 7001 ist sozusagen eine Ratiomaßnahme des 8400, will heißen: 8400 Made in Japan, 7001 Made in China, etwas günstigere Gehäusekonstuktion beim 7001, in geringstem Umfang günstigere Bauteile (meist Elkos) beim 7001 ABER innen sind die Player weitgehend identisch: selbes Laufwerk, identische Leiterplatte + Netzteil. 8400 und 7001 unterscheiden sich hier nur minimal in der Bestückung, einige C im Netzteil sind kleiner bzw. anderer Hersteller, der Filterschalter ist weggefallen (nicht bestückt), usw.
Das Layout der Leiterplatten ist IDENTISCH, bzw. anders gesagt, in beiden Playern stecken die selben Leiterplatten, nur in geringfügig unteschiedlicher Bestückung. Auf der Website, wo ich das SM her hab, gibts eine Liste "Unterschiede 7001 zu 8400" und das sind in Summe ca. ein Dutzend Bauteile, meistens Elkos im Netzteil. Man kann sich anhand dieser Liste seinen 7001 auch wieder zu einem (höherwertigen?) 8400 umbauen...obs klanglich wirklich was bringt, steht woanders geschrieben.

Also morgen gibt's aus dem E-Technik-Seminar Neuigkeiten. Echt verwertbare Aussagen zu Hörvergleichen usw. dauern von meiner Seite noch ein wenig länger...
0le9
Stammgast
#12 erstellt: 24. Okt 2007, 19:00
KHV Platine von SA7001 noch mal groß (selbstfotografiert):


SA7001 Gesamtansicht:

Wie gut der Khv ist, schwer zu sagen, subjektiv klingt er bei mir ein wenig zu hart und zu blechern in vergleich zu Corda Prehead.


[Beitrag von 0le9 am 24. Okt 2007, 19:06 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#13 erstellt: 24. Okt 2007, 19:50
Das Bild bringt mir ohne ein Foto der Unterseite gar nichts, aber ich werde nicht darum bitten. Wir wollen ja nicht, dass deine Garantie flöten geht oder sowas...

m00h
rille2
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2007, 11:33
Welche Spannung steht denn im Gerät zur Verfügung? Wenn da eine symmetrische mit +/- 6...15V vorhanden ist, würde ich einfach diese Platine einbauen: http://www.ub-audio-...adphoneamp/index.php. Die bekommt man sicher hochkant rein, ist ca. 100 x 50 mm groß. Das ist dann ein richtig gut klingender KHV.
Alter.Zocker
Stammgast
#15 erstellt: 25. Okt 2007, 13:37
@rille:

die KHV-Platine wird mit +/- 12V versorgt.

@all:

Nach ein wenig Bücherstöberei noch mal Zusammenfassung zur KHV-Schaltung selber:

Schaltung ist eine Standardschaltung für NF-Leistungsverstärker auf OPV-Basis mit einer Gegentakt-Leistungsstufe (AB-Betrieb) bestehend aus Komplemtentär-Transistoren. Nix highendiges oder sonstwie revolutionäres, das Design wird in jedem besseren Elektronik-Nachschlagewerk(z.B. Tietze/Schenk) behandelt.

Die wichtigen Bautele:
OPV: NJM2114D ist ein für Audio-Anwendungen ausgelegter rauscharmer OPV, vergleichbar mit 5532

Komplementär-Transistoren 2SC2120/2SA950 sind für Audio-Vertärker-Anwendungen (P=1Watt) vorgesehen.

Von der Schaltung her würde ich den internen KHV des SA-7001 also irgendwo zw. B-Tech und Head-Five (Arietta) ansiedeln.
Klanglich ist mir im Vergleich mit dem Aria aufgefallen, das er etwas heller und leicht blechern bei Trompeten klingt. Allerdings weiß ich hier nicht recht, was besser ist, denn der Aria ist ja für einige hier ohnehin ein Vertreter der "dunkleren" Art. Also muss diese Erkenntnis nicht unbedingt gleich ein Nachteil des internen KHV sein.
Nur mir persönlich passt mit meinen beiden rel. neutralen KH (880, 701) der warm angehauchte Aria geringfügig besser.

Sollte ich mir doch mal einen LP G99 zum Testen bestelle, werd ich da natürlich auch vergleichen. Vielleicht sind die Unterschiede dann noch schwieriger rauszuhören?
rille2
Inventar
#16 erstellt: 25. Okt 2007, 13:59

Alter.Zocker schrieb:
@rille:

die KHV-Platine wird mit +/- 12V versorgt.


Das wäre ja optimal geeignet.
nada-san
Stammgast
#17 erstellt: 06. Feb 2009, 12:33
Hallo,
ich habe mir mal den internen Kopfhörerverstärker umbauen lassen. Sieht dann so aus:



Ich bin aber kein Techniker - kann also die Qualität der verwendeten Bauteile nicht überprüfen. Mein bisheriger Kopfhörer ist auch leider nur ein alter Sennheiser HD530II. Der Qualitätsunterschied, nach dem Umbau, ist aber schon deutlich:

1.) Leistung: vorher musste ich auf über 60% aufdrehen. Jetzt reichen ca. 20-30%.

2.) Bass: Sehr viel griffiger, straffer und voluminöser.

3.) allgemeiner Klangeindruck: Alles spielt lockerer und luftiger. Die Höhen sind geschmeidig, Stimmen kommen natürlich. Wobei Der HD530II ja nicht gerade die Ausgeburt der Natürlichkeit ist.

Derzeit habe ich auch noch einen HD595 mit niedriger Impedanz hier. Den Kopfhörerausgang kann ich hierbei nur 10-15% aufdrehen, also im Prinzip nur antippen. Was ich eigentlich nicht so gut finde.
Beim Sennheiser HD595 fällt mir auf, dass er um einiges offener und befreiter aufspielt. Stimmen klingen einfach sehr viel direkter und natürlicher. Ich kann dabei regelrecht das verwendete Mikrofon analysieren. Allerdings muss ich sagen, dass der Klang doch recht schnell anstrengt. Besonders da man am Kopfhörerausgang jetzt kaum noch Regel-Spielraum hat.

Was glaubt ihr, welcher impedanzstarke Kopfhörer hier passen könnte um eine neutrale Wiedergabe zu gewährleisten? Ach ja - ich habe den Kopfhörerausgang bei Oymann für knapp 80€ umbauen lassen.

Gruss, nada-san


[Beitrag von nada-san am 06. Feb 2009, 12:37 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#18 erstellt: 06. Feb 2009, 12:38
Wenn du ihn umbauen lassen hast, gib ihn dahin zurück, wo das gemacht wurde und lass den gain (Verstärkungsfaktor) reduzieren! Das ist einfach durch den Tausch von ein paar Widerständen am OP zu bewerkstelligen.

Auf dauer wohl die bessere Lösung, als einen "angepassten" Kopfhörer zu kaufen.

m00h
nada-san
Stammgast
#19 erstellt: 06. Feb 2009, 12:41

m00hk00h schrieb:
Wenn du ihn umbauen lassen hast, gib ihn dahin zurück, wo das gemacht wurde und lass den gain (Verstärkungsfaktor) reduzieren! Das ist einfach durch den Tausch von ein paar Widerständen am OP zu bewerkstelligen.

Auf dauer wohl die bessere Lösung, als einen "angepassten" Kopfhörer zu kaufen.

m00h


Ok, gute Idee - habe noch garnicht daran gedacht!
Und welcher Kopfhörer wäre "angepasst"?

Danke, nada-san
multifan
Stammgast
#20 erstellt: 07. Feb 2009, 22:59
Ich habe letzte Woche auf dem Indoor-Flohmarkt einen Marantz 1090 für 50€ gekauft.
Momentan habe ich ihn über meine Soundkarte (Echo Indigo)per Aux an meinen Laptop angeschlossen.
Die Echo Indigo hat 2 Ausgänge, einer davon ist mit einem KHV ausgestattet, an dem zweiten hängt der Marantz.

Meine Erfahrung ist, dass sich meine Beyerdynamic DT-990 Pro über den phones-Ausgang des Marantz ein klein wenig besser anhören als über den KH-Ausgang der Echo direkt.

Auch wenn ich den Phones-Ausgang des Marantz mit denen meiner Denon AVR 1509 (2008) oder Technics SA-EX 140 ('90er) Receiver vergleiche, muss ich feststellen, dass der Marantz gerade bei hochohmigen KH glänzt und die anderen aussticht.
Da scheint einfach ein bißchen mehr Power dahinterzustecken.

Ich könnte mir vorstellen (ist nur ne Theorie), dass so ein alter Marantz für 50€ vom Preis/Leistungs-Verhältnis her günstiger als einige externe KHV ist. Vorausgesetzt man hat den Platz dafür.

Unterstützt wird diese These durch einen Versuch von mir:

Ich habe meine 0815-Onboard-Soundkarte wieder aktiviert und den Marantz über die im Notebook integrierte Klinke angschlossen, die Echo Indigo hing also nicht mehr dazwischen. Der Sound blieb praktisch unverändert. (Schon ärgerlich, wenn man bedenkt, dass ich 85€ für die gebraucht Echo gelöhnt habe!)

Wenn ich mein Leben noch mal von vorn beginnen könnte, würde ich meine Brillen bei Fielmann kaufen und anstatt eines KHV einen alten Marantz für meine KH verwenden!

mfg Andreas
check
Stammgast
#21 erstellt: 10. Feb 2009, 00:45
@ ALter.Zocker

bist du schon zum ausgibigen probehören gekommen?

frage nur weil ich in erwägung ziehe für meinen dv9500 (ebenfalls mit KHV) einen passenden KH zu kaufen und meine wahl auf einen von deinen fällt

entweder soll es ein DT880 werden oder eben ein AKG 701 ... wäre interessant, welcher dir besser in den ohren liegt

lg check
rille2
Inventar
#22 erstellt: 10. Feb 2009, 09:04

nada-san schrieb:
Hallo,
ich habe mir mal den internen Kopfhörerverstärker umbauen lassen. Sieht dann so aus:



Ich bin aber kein Techniker - kann also die Qualität der verwendeten Bauteile nicht überprüfen.

Was hast du denn umbauen lassen?
nada-san
Stammgast
#23 erstellt: 10. Feb 2009, 15:16
Hi Rille,
anscheinend sind die Kondensatoren(?) gegen größere ausgetauscht worden und andere Teile sind dafür verschwunden (siehe rechte Seite). Ich glaube jetzt sind da nur noch zwei Widerstände drin. Das ganze äußert sich jedenfalls in einem sehr viel prägnanteren Klangbild und größerer Lautstärke.

Wie gesagt - bin kein Techniker. Ist deshalb schwer für mich zu beschreiben, was genau gemacht worden ist...

Gruss, nada-san
Wilke
Inventar
#24 erstellt: 19. Nov 2009, 08:00
schade, dass dieser Thread ein wenig eingeschlafen ist.
newdm
Stammgast
#25 erstellt: 19. Nov 2009, 10:21
Haben alle CD-Player von Marantz eine hochwertige KH-Buchse, oder gilt das nur für den SA 7001?
Hüb'
Moderator
#26 erstellt: 19. Nov 2009, 10:22

newdm schrieb:
Haben alle CD-Player von Marantz eine hochwertige KH-Buchse, oder gilt das nur für den SA 7001?

Es gibt wohl mehere Modelle mit ordentlichen KH-Ausgängen.
Im Zweifel kann man das aber nur durch Ausprobieren und / oder Aufschrauben klären. Die KH-Wiedergabe hat ja gemeinhin keine allzu hohe Priorität bei der Vermarktung von CDP.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 19. Nov 2009, 10:23 bearbeitet]
newdm
Stammgast
#27 erstellt: 19. Nov 2009, 14:22
Schön, dass zumindest Marantz bei einigen Produkten auf gute Buchsen achtet.
Da KHs z.Z. relativ gut laufen, denken die restlichen Hersteller vielleicht irgendwann mal um...
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