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Lüfterlautstärke Behringer EP1500

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castorpollux
Inventar
#1 erstellt: 03. Mrz 2006, 20:19
Hallo miteinander,

kann jemand von euch die Behringer EP1500 oder EP2500 sein eigen nennen, oder hat zumindest erfahrungen damit?

kurzgeschichte: ich betreibe meine EP1500 als Subwooferverstärker - daheim.
Der Lüfter selbiger, der laut anleitung geregelt ist, läuft meiner meinung nach aber immer gleich: laut und schnell.

Selbst wenn das Ding eine halbe Stunde im Leerlauf ist, wird es immer schön gelüftet... und nach 5 Minuten 60 Hz Sinus bei 3/4 Lautstärke wird zwar die luft warm, die vorne rauskommt, aber der lüfter dabei nicht schneller oder sonstwas.

Bei Behringer habe ich nur die lapidare antwort bekommen,vielleicht habe ich die Endstufe noch nicht so belastet, das der lüfter hätte geregelt werden müssen und der Lüfter würde immer laufen und die bekommen auch noch was zu hören.

Ich bin ja nicht piensig, aber wenn ich dat Dingen einschalte, muss die musik schon auf Zimmerlautstärke laufen, um es zu übertönen, mal ganz davon abgesehen, das die endstufe locker die beiden pc's übertrifft, die auch nicht unbedingt(noch nicht) auf silent-betrieb ausgelegt sind... das kann doch icht sein, oder?
ukw
Inventar
#2 erstellt: 04. Mrz 2006, 02:46
Hallo Alex,
Falls Du die Endstufe mal richtig belasten würdest, würde sich der Lüfter schneller drehen.
Wenn Du einen Lastdummy hast, häng mal die EP dran und dann "Vollgas".
Ich glaube danach kennst Du die Stufe II vom Lüfter

Ich nehme an, das Dich das Dingen nervt.

Weil es eine Festinstallation ist kannst Du:

- die Lüfter einfach mit einem Kippschalter abschalten.
Dazu mit einem Thermometer (mit Digitaldisplay für 4.99 Euro aus dem Baumarkt die Temperatur überwachen.
Wenn Du mal Party machst oder die Temperatur im Gerät auf über 65 Grad steigt schaltest Du den Lüfter ein.
Damit das nicht so schnell passiert den Amp senkrecht stellen und Filter rausnehmen (Konvektionskühlung durch Kaminwirkung)

Hat der EP1500 überhaupt Filter

Noch eine Möglichkeit (da ich weiß, das Du Dich ein bißchen auskennst)
Ich kenne die Behringer Lüftersteuerung nicht. Du kannst sie ev. so modifizieren, das sie überhaupt erst ab 60°C anfängt zu arbeiten.

Noch eine Möglichkeit: Du setzt die kleinen Lüfter außer Betrieb und kaufst Dir große regelbare Lüfter (125 mm )
Bei gleicher Lüftungsleistung sind die großen Lüfter wesentlich leiser. Pass auf mit der Ansteuerung: Ich kann mir gut vorstellen,
daß Du dazu eine externe Stromversorgung brauchst.
Die Lüfter in den Low Budget PA Amps haben gene mal abenteuerliche Stromversorgungen.

Die Jungs vom Uli B müssen Dich für bekloppt erklärt haben - "die Lüfter lauter als die Musik" !

Bei Sprachveranstaltungen können Lüfter ein Problem sein. Dafür hat man extra leise Endstufen, ein Case mit besonderer Schalldämmung oder ein kleinen konvektionsgekühlten Amp am Start.
castorpollux
Inventar
#3 erstellt: 04. Mrz 2006, 15:27
Hallo Uwe,

ja, da war meine Anfrage an Behringer doch ein wenig unbedarft

so, hab ihn mal auseinander...

ach und...ja, er nervt ;-)

merkwürdig, der lüfter, der hinten am gehäuse sitzt, saugt die luft ein ein pustet sie nach vorne, vorne sitzt dann der filter... sollte ein staubfilter nicht eigentlich vor dem lüfter sitzen, aus der strömungsrichtung der luft betrachtet? naja, evtl ists ja gar nicht zur staubfilterung gedacht.

der lüfter macht aber wirklich extremst krach. am anschluss des lüfters habe ich 24 V klemmenspannung, dauerhaft. und dafür ist der lüfter auch vorgesehen.

würde also bedeuten, der lüfter würde außerhalb seiner spezifikation betrieben, würde man die spannung erhöhen, um den lüfter schneller drehen zu lassen, wenn es nötig wäre, das gerät besser zu kühlen...so wirklich gut finde ich das ja nicht. und wo da geregelt wird, das frage ich mich nebenher auch, aber das muss sich meinem bislang doch recht geringen verständnis für diese art von schaltungen auch gar nicht erschließen.

Also, gleich nächster test, man nehme einen lüfter, der grade aus einem defekten PC-Netzteil vorbeiflog, der zwar für 12 volt vorgesehen ist, und schließe ihn an und voila, das gerät ist gleich mal viel leiser. Das ganze machen wir natürlich nicht lange, wer weis, was wir dem lüfter oder dem Netzteil antun mit dieser konstellation. Außerdem, zu laut ists trotzdem ;-)

Nun probieren wir es auch mal mit ganz natürlicher konvektionskühlung und stellen den behringer auf das gesicht, so dass die erwärmte luft nach oben abziehen kann. Ergebnis: nach ca 10 Minuten Filmmusik aus dem Soundtrack zu Gladiator ist der Kühlkörper schon fast heiss aber noch anfassbar, aber nicht lange. messgerät sagt so um die 45-50 grad, ist allerdings kein optisches, sondern mit so ner kleinen sonde, Messfehler denke ich können so 5 grad betragen, denke ich.

Nächster Schritt: Spannungsteiler/Lüftersteuerung sowie ein lüfter mit geringer drehzahl.

Meinst du die 60 Grad ernst? (ernsthafte frage, mir kommt das recht viel vor...) so durch messen komme ich wie gesagt auf knapp 50 grad, bei mehr Last wirds natürlich mehr... und beim handauflegen wirds auf dauer schon echt richtig unangenehm. Und was für mich unangenehm ist, kann ja für die europower nicht gut sein...

Grüße,

Alex
ukw
Inventar
#4 erstellt: 04. Mrz 2006, 15:54
Moin Alex,

60-65 Grad Dauertemperatur ist für die Transen noch in Ordnung. Darüber setzen Prozesse ein, von denen keiner spricht, man nichts genaues weiß und es keine Datenblätter gibt. Es handelt sich um Diffusionsprozesse an der Oberfläche der Halbleiter. Bei extremen Einsätzen von Disko Verstärkern mit 2 Ohm (4 Ohm Bridge Betrieb) in Verbindung mit schlechter Wartung (Reinigung) ist das nach 5 -7 Jahren ohne Probleme messtechnisch nachweisbar. Es handelt sich um eine Verschiebung der Kennlinie (Halbleiter Eigenschaften)


merkwürdig, der lüfter, der hinten am gehäuse sitzt, saugt die luft ein ein pustet sie nach vorne, vorne sitzt dann der filter... sollte ein staubfilter nicht eigentlich vor dem lüfter sitzen, aus der strömungsrichtung der luft betrachtet? naja, evtl ists ja gar nicht zur staubfilterung gedacht.


Die Filter vorm Behringer sind mist. Wenn Du die Stufe aufgeschraubt hast, kannst Du sehen ob der Luftstrom besser von der Rückwand zur Front oder von der Front zu der Rückwand laufen sollte.
Trafo und Kondensatoren sollten auch gekühlt werden. Die Transen zum Schluss. Gerät dann entsprechend stellen. Eventuell auch den Deckel ganz abnehmen.

50-55 Grad sind an den (Alu)kühlkörpern völlig in Ordnung. Ein 55° heißes Blech fasst man nicht mehr gene an. Den Transen schadet das noch nicht wirklich.

Die Lüfter können Gleichstrom oder auch Wechselstrom laufen. Bei Wechselstrom ist die Drehzahlreglung einfacher. Kannst Du mit 'nem Oszi prüfen.

Spannungsteiler wirkt immer.

Wo werden die 24 Volt bei der EP 1500 abgenommen. Gibt es dafür eine extra Trafowicklung??

Du kannst die Lüfter in ein externes Gehäüse packen und den Luftstrom dann hinten aus dem Verstärker mit einem Rohr oder Tunnel zu dem externen Ventilatorkasten führen.

Dir ein schönes Wochenende
ukw
Inventar
#5 erstellt: 05. Mrz 2006, 16:49
Alex,
bist Du weiter gekommen?
castorpollux
Inventar
#6 erstellt: 05. Mrz 2006, 23:47
Hallo Uwe,

weiter bin ich jetzt, allerdings auch um einen kanal ärmer:

nachdem ich schon mittels eines spannungsteilers und oben erwähntem leisen pc-netzteillüfter die lautstärke soweit runter hatte, das der kühlkörper nur noch max 50 grad heiss wurde und dann aber auch sehr schnell abgekühlt ist, dachte ich mir: prima, dann holst du dir nächste woche einen heissleiter-widerstand mit den eigenschaften xy und schaltest den in reihe zu einem noch zu beschaffenden Lüfter für einen PC. Damit wäre das dann gegessen.

thema abgeschlossen.



dann trieb mich aber doch die neugier, denn an einem der IC's war ein Widerstand von 100 Ohm angebracht, an dem eine Spannung von 1 Volt anlag.



In meinem jugendlichen leichtsinn habe ich natürlich nicht die platine ausgebaut, sondern habe mir einfach gedacht, das könnte ja der widerstand (heissleiter) sein, der den Lüfter steuert(oder aber eine kontrollspannung von einer lüfterregelung). Da ich vorher auch schon den ganzen tag hin und her gemessen habe am trafo und einfach keine ~ 24 Volt finden konnte, egal welche farbkombination von den 8 adern ich vergleichend durchgemessen habe, dachte ich mir, ich versuchs mal. Also, drahtbrücke genommen, mit ner isolierten zange angefasst und drangehalten und die ganze zeit wollte ich auf den lüfter achten. lautsprecher natürlich nicht angeklemmt. Achten wollte ich auf den lüfter, doch die aufmerksamkeit war weg, als es da, wo ich die Drahtbrücke dranhielt, auf einmal spratzelte und funkte.

Ende vom lied: einige, wenn nicht alle endstufen-transistoren sind durch, die sicherung auf der Netzteilplatine für diesen Zweig der endstufe ist ebenfalls rausgeflogen, und die zu dem widerstand gehörige leiterbahn war ebenfalls durch den darüberfließenden strom aufgeplatzt.

------------------
lacher bitte hier einfügen, denn wer den schaden hat...
-----------------

wahrscheinlich hab ich es auch nicht besser verdient...werde erst mal nach ersatzteilen umschauen.
Und das schlimmste ist, ich weis nicht mal wie ich das, was ich da zerschossen habe, zerschossen hab. Lehrgeld gezahlt, irgendwie musste ich es ja mal lernen :-/

So long,

Alex


[Beitrag von castorpollux am 05. Mrz 2006, 23:51 bearbeitet]
ukw
Inventar
#7 erstellt: 06. Mrz 2006, 02:57
Weiha - shit happens - im Eifer des Gefechts ...
Du warst da direkt an den Endstufentransen und hast vermutlich die volle Versorgungsspannung gegen Massse kurzgeschlossen
Ich sehe da 'nen Bügelwiderstand (einfacher Draht) oder war da vorher ein Metallschicht Widerstand ?

Du schriebst von einem IC? Ich sehe kein IC, ich sehe nur die MOSFets der Endstufe und links im Bild die beiden Treibertransen.

Nochmal zurück zu den Lüftern. Werden die mit Wechselstrom betrieben?
castorpollux
Inventar
#8 erstellt: 06. Mrz 2006, 10:33
Hallo Uwe,

an dem Widerstand habe ich nichts verändert, der ist da, seit ich das Gerät aufgeschraubt hab, oder meinst du etwas anderes?

Und arg, nicht nur, das ich die Endstufe zerschossen habe, ich habe in meiner Trauer auch noch die Bezeichnungen leichtsinnig vertauscht, du hast natürlich recht.

Die Lüfter? Der Lüfter :o)
ummm, Wechselstrom? das muss ich erst mal nachschauen, hab bislang nur die Spannung gemessen, laut Lüfterangabe sollten es aber 0,25 A Gleichstrom sein...

Grüße,

Alex
castorpollux
Inventar
#9 erstellt: 07. Mrz 2006, 20:05
So,

nachdem mir jetzt aufgefallen ist, das das Multimeter nur Gleichstrom messen kann, habe ich mir noch mal den Lüfter angeschaut, welcher mit "DC 24V 0,25A" beschriftet ist.
DC finde ich bei Wikipedia nur unter Gleichstrom... worauf würdest du hinaus wollen und kann ich das nich irgendwie anders feststellen? Das Multimeter misst, wenn ich nun hinter dem spannungsteiler in form von von einem 200 ohm widerstand ansetze mit dem multimeter, einen strom von 0,078 A an.

Mal ein anderes Thema...würdest du mir die Reperatur der endstufe zutrauen?

Solange es "nur" um den austausch der MOSFet's und transistoren geht - das dürfte ich eigentlich hinbekommen:

4 davon
http://www4.kessler-...78A1B255C&PROD=42580
4 davon:
http://www4.kessler-...78A1B255C&PROD=40527
1 davon:
http://www.mercateo....ipolar_MJE15032.html
und einer hiervon:
http://www.mercateo....ipolar_MJE15033.html

ansonsten hats auf der Platine noch jede menge dioden, widerstände, und eine spule sowie die kndensatoren, von denen ich aber nicht unbedingt vermute, das sie kaputt sind. Das Netzteil habe ich eben einmal ausgemessen, das liefert jeweil 108 V Gleichstrom an beiden Kanälen, da scheint also kein bauteil, bis auf die sicherung, was abbekommen zu haben...

edit:
Achja, das Netzteil scheints noch zu tun, jedenfalls gibts nach Austausch der Sicherung an beiden Anschlüssen (pro endstufe ein paar Klemmen) eine Gleichspannung von 108V ab.

Grüße,

Alex


[Beitrag von castorpollux am 07. Mrz 2006, 21:06 bearbeitet]
ukw
Inventar
#10 erstellt: 08. Mrz 2006, 01:53
Mit der Gleichstrom oder Wechselstromfrage wollte ich die Möglichkeit einer Drehzahlreglung erkunden... Ich muss es falsch verstanden haben, denn Du sprachst - nach meinem Wissen - lediglich von einem PC Lüfter.

Das das Netzteil noch Spannung liefert ist gut, aber das bedeutet nicht, daß alles in Ordnung ist. Ich könnte mir vorstellen, daß jetzt 50 Hz Netzbrumm im Signal enthalten ist


Eine Reparatur ohne Oszi ist schwierig. Unter Reparatur verstehe ich: Der EP 1500 ist hinterher genau so gut wie vorher. Eine solche Reparatur traue ich Dir (ehrlich gesagt) nicht zu. Du würdest vielleicht die Endstufe wieder zum laufen bringen, aber schon an der Möglichkeit der Transen Selektion bzw. dem Ausbügeln der Nicht-Linearitäten mit Bügelwiderständen fehlt Dir das Fachwissen und die Messtechnik. Wir haben im Forum einige fähige Elektroniker, such einen der in Deiner Nähe wohnt.

Ich fand meine Idee mit den ausgelagerten Lüfter oder die Lösung mit dem Kippschalter den besten Weg.
zucker
Moderator
#11 erstellt: 08. Mrz 2006, 23:28
Hallo,

die Verwunderung über Mercateo ist groß:

MJE 15032/33

TO 220, Uce 250V max - nix mit 800V im TO3.

Übrigens steht das auch im dortigen verlinkten Datenblatt von Farnell.

http://www.ortodoxism.ro/datasheets/toshiba/3228.pdf
Kein Mosfet - bipolar.
castorpollux
Inventar
#12 erstellt: 09. Mrz 2006, 02:41
Die Idee mit dem ausgelagerten Lüfter oder dem Schalter finde ich auch sehr gut, allerdings kamen für mich bauliche Veränderungen an der Kiste (eigentlich) nicht in frage, dazu gehören auch staubsauger/abluftgeräte ;-)

Die Lösung mit dem Spannungsteiler war vom Prinzip her schon ganz effektiv, wie gesagt, mit einem passenden Heißleiter ließe sich das wahrscheinlich sogar sehr gut einrichten, aber da muss ich erst mal schauen, welche möglichkeiten es da gibt. Momentan verursacht die kiste sowieso keine abwärme :-/

Zu der Sache mit dem selber reparieren: ein Oszilloskop kann ich von 'ner bekannten bekommen, aber wie sagt man so schön: ein Computer ist immer nur so schlau wie der, der davor sitzt :o) Aber ist schon gut, dazu eine ehrliche Meinung zu hören, bewahrt es mich doch vor einigen Falschausgaben und vor allem vor einer evtl. argen Enttäuschung.

Von daher habe ich mir erst mal vorgenommen, das in kleinen häppchen von einer anderen Seite anzugehen: da ich momentan den Amp30 von Schuro in der Warteschlange habe, baue ich erst mal den, Literatur und Verständnis werde ich mir während dieses "Vorganges" aneignen - hoffentlich. Sollte ich dann bemerken, das Elektronik doch irgendwie nicht so wirklich mein Fall ist, kann ich die EP1500 ja immernoch zu pms-electronics schicken...denn wenn schon DIY, dann will ich auch wissen und begreifen (und mögen), was da geschieht und nicht nur mit großen augen stumm nicken, wenns wieder geht ;-)

@Zucker:
was genau meinst du? ich kenne da nur schwach die Zusammenhänge, für mich sinds bislang nur Bausteine mit anderen Werten, habe daher nur auf die Bezeichnung geachtet...und, ja, jetzt wo du es sagst, mercateo hat da irgendwie merkwürdige Angaben, aber ich gehe einfach mal davon aus, das über die Produktbezeichnung auf den Treibertransistoren (übrigens auf dem bild mit dem roten kringel links zu sehen) die technischen daten soweit übereinstimmen mit dem was da im Katalog bestellt werden kann...

Grüße,

Alex
ukw
Inventar
#13 erstellt: 09. Mrz 2006, 03:12
Oh Alex,
Jetzt sehe ich erst was Du weiter oben verlinkt hast - ist ja totaler Schwachfug - (Schande, ich hatte mir die Links nicht angesehen) - darum auch der Hinweis von Henry

Also, die Transis sind Toschiba 2SC5200 (und keine Mosfets)
und die Treiber wie die von Zucker verlinkten.

Ich hab keine Stückliste vom EP1500
zucker
Moderator
#14 erstellt: 09. Mrz 2006, 09:04
Hallo Alex,

die T´s, die ich verlinkt habe, entsprechen Deinen obigen Links. Allerdings hat Mercateo da etwas durcheinander gebracht. Die MJE 15032/33 sind im T220 Gehäuse.
Die 2 SC 5200 und 2 SA 1943 sind normale bipolare Transistoren, keine Mosfet.
Rein technisch gesehen können diese auch mit MJL 3281A (NPN) und MJL 1302A (PNP) oder MJL 4281A (NPN) und MJL 4302A (PNP) bestück werden. Die Gehäuse sind dann TO 264, ein ganz kleines bischen scmäler, dafür um etwa 1.5mm länger. Das Loch müßte somit noch passen.
Möglicherweise gibt es bei den SA/SC Beschaffungsprobleme. Außerdem weiß ich bei den MJL mit Sicherheit, daß eine Selektion fast unnötig ist. Sie sind sehr genau und haben eine Trefferquote von etwa 7 aus 10. Allerdings - manchmal hat man eben auch Pech.

Gibt es denn einen Plan zur Endstufe? Ansonsten wird die Reparatur ein bissel wie Roulette.
Der Oszi ist nicht ganz das Entscheidende. Vielmehr benötigt es zunächst 2 ordentliche Voltmeter und ein Thermometer mit Fühler, solche Digitalen.
Zum Testen der T`s in der Endstufe genügt vorerst ein Ohmmeter, ausgelötet müssen sie allemal werden.

Was den Lüfter betrifft - tu die Finger da weg. Der Kühltunnel sieht etwas klein aus, die Wärme muß aber weg. Dem Anschein nach hat jeder Kanal 4 End-T Päärchen, was im Zusammenhang mit dem Trafo (sieht nach 800VA aus), eine Leistung von max 2 x 300W sin bringen dürfte. Die angegebenen 2 x 700W sin glaub ich nicht. Dazu müßte der Trafo 2KW aufweisen und damit einen Durchmesser von wenigstens 200mm haben. Auch die Höhe wird für 2HE nicht passen. Und nach Schaltnetzteil sieht es hier nicht aus.

Schreib doch mal die Daten vom Trafo auf, das Schild kann man nicht sehen. Auch die Spannungen der schwarzen Siebelkos wäre interessant.

Sind denn unter der Platine noch Transistoren auf den Kühler geschraubt? Dem Bild nach eher nicht. Die Platine scheint dafür zu niedrig angesetzt.

Oder ist noch Garantie drauf?
castorpollux
Inventar
#15 erstellt: 09. Mrz 2006, 10:29
Hallo Zucker,

okay, die Transistoren könnte ich also theoretisch austauschen...sofern ich sie bekomme, oder die anderen angegebenen verwenden. da würde ich mir die Datenblätter noch mal genauer anschauen, nur damit ich sie mal von näherem gesehen hab...

Einen Plan von der Endstufe gibts leider nicht, alles was ich anbieten kann, sind Fotos, ich gehe mal fast davon aus, das behringer auch nicht unbedingt mit dem plan rausrücken wird. Wie genau definierst du "ordentliche" Volt/Multimeter? Ich habe letztens im baumarkt ein digitales für 20 eur geholt, technische daten poste ich dann später, oder gibts da auch preiskategorien, ab denen man sagt, das sei ordentlich? Einen Temperatursensor hat es, das sind zwei Kabel mit einem "klümpchen" am ende, ich gehe mal davon aus, dass das gerät den widerstand dieses klümpchens misst und darüber den Temperaturwert ausgibt - digital im übrigen.

Der Trafo, das ist so eine Geschichte, alles auf dem Schild ist die Teilenummer und das es sich um einen Trafo für die Behringer EP 1500 handelt, da habe ich schon nachgeschaut...
Also müsste ich den trafo ausmessen, kann ich das mit einem Multimeter und dem regler für Wechselspannung erledigen?

Die Elkos haben 3300uF und sind für 100V ausgelegt. Auf der Unterseite gibt es keine Bausteine, die platine hab ich schon mal ausgebaut und nachgeschaut.

Garantie...das ist so eine sache, denn ja, die stufe hat eigentlich noch Garantie (ist aus Dez.05 ), aber da ich sie selber beschädigt und zum großen teil auch auseinandergebaut hab...oder verstehe ich hier etwas falsch?

Und noch etwas: muss ich beim auslöten der Transistoren auf die Hitze achten, kann ich die mit dem Lötkolben beschädigen? Oder sind die da recht unempfindlich? (Lötkolben dran, Zinn flüssig werden lassen, entlötlitze oder entlöt"sauger" dran und zinn wegholen, sollte eigentlich keinem weh tun, oder?)

Grüße,

Alex
zucker
Moderator
#16 erstellt: 09. Mrz 2006, 11:14

Garantie...das ist so eine sache, denn ja, die stufe hat eigentlich noch Garantie (ist aus Dez.05 ), aber da ich sie selber beschädigt und zum großen teil auch auseinandergebaut hab...oder verstehe ich hier etwas falsch?


Oh hülf - das tut man doch nicht. Ich dachte, das Dingens wäre älter. Garantie fällt dann wohl aus, merkt jede Werkstatt.


Also müsste ich den trafo ausmessen, kann ich das mit einem Multimeter und dem regler für Wechselspannung erledigen?


Ja aber bei den vielen Drähten wirst Du bestimmt nicht die richtigen finden.
So wie es aussieht, kommen 4 Drähte vom Netz (primär).
Auf der Sekundärseite müßten 4 Drähte von den vielen erheblich dicker sein, die brauchen wir.
Von der Ferne sieht es so aus, als wenn jede Seite (im Bild nicht zu erkennen, da die jeweils 4 Siebelkos den Anschluß verdecken) direkt mit der Wechsel-U bestückt wird (rt/sw) und der Gleichrichter hinter den Siebelkos liegt. Ein dritter Draht (we oder gr) dürfte die Masse bilden. Er müßte auch irgendwo am Bodenblech mit einer Schraube oder Massestern verbunden sein. Das mußt Du nun herausfinden und jeweils zwischen diesem Massedraht und einem Ub Draht die U~ messen. Vielleicht kannst Du auch nochmal ein Bild von dem Fleck Platine hinter den Siebelkos machen.


Einen Temperatursensor hat es, das sind zwei Kabel mit einem "klümpchen" am ende, ich gehe mal davon aus, dass das gerät den widerstand dieses klümpchens misst und darüber den Temperaturwert ausgibt - digital im übrigen.


Das Multimeter für 20€ kann U, I, R und Temp. messen? Ist ja erstaunlich.



Und noch etwas: muss ich beim auslöten der Transistoren auf die Hitze achten, kann ich die mit dem Lötkolben beschädigen? Oder sind die da recht unempfindlich? (Lötkolben dran, Zinn flüssig werden lassen, entlötlitze oder entlöt"sauger" dran und zinn wegholen, sollte eigentlich keinem weh tun, oder?)


Das geht dann ganz fix, hoffe nur, es ist keine doppelseitige Platine. Die Dinger bleiben aber noch drin. Wenn Du es Dir dann wirklich zutraust, dann muß vorher sowieso erst die Platine samt Kühler ausgebaut werden.
castorpollux
Inventar
#17 erstellt: 09. Mrz 2006, 12:34
Ja, ich weis, sowas macht man doch nicht, vor allem, wenn das gerät so neu und noch so Garantie drauf ist... Wie oben schon gesagt, habs wahrscheinlich nicht besser verdient, das das dingen durchgeflogen ist...

okay, zum trafo:

vom netz kommen genau 3 drähte, einer führt masse, die anderen beiden 220 V. Vom Trafo weg gehen 8 Drähte. Was mir noch kopfschmerzen beeitet an dieser stelle ist die aufteilung - was ist was. Die Drähte führen an die Netzteilplatine, die Gleichrichter sind von unten an die Netzteilplatine montiert und daher nicht sichtbar, sind ziemliche klötze...
Vom Netzteil kommen daher pro endstufe daher nur zwei Drähte, einmal Schwarz und einmal rot, die die Platine mit jeweils 108 V gleichspannung versorgen. Weis führt zum lautsprecheranschluss und Grau zur zweiten endstufe, die genauso angeschlossen ist.
in der mitte der platine sitzt ein weiteres graues kabel, welches ebenfalls zum lautsprecherterminal führt.

Bilder aus anderen perspektiven werde ich später nachreichen.

habe ich dich nun richtig verstanden, das ich zwischen der Gehäusemasse/Schutzerdung und den diversen Ausgängen vom Trafo messen soll, oder soll ich die verschiedenen ausgänge des trafos, welche an die netzteilplatine gehen, mal abziehen und durchmessen (bringt uns das überhaupt etwas?)

Wegen des Multimeters - Meinst du mit "erstaunlich", das du die genauigkeit anzweifelst, oder ist es wirklich erstaunlich? :o) Messwerte bei Widerständen funktionieren ganz gut, wechselspannung/gleichspannung scheint soweit auch zu funktionieren, soweit habe ich allerdings keine vergleichsmessgeräte, daher nur unter vorbehalt, allerdings "passen" die messwerte so in etwa in das Schema, das ich erwarte, bsp. der lüfter wird mit 25 V Gleichspannung betrieben, auf dem Lüfter steht, er soll mit 24 V betrieben werden. Die Kondensatoren sind für 100 V, gemessen habe ich an den Klemmen 108. messe ich am Netzeingang des Trafos, so komme ich auf 218V (glaube ich, müssten es gewesen sein). Ist das nun beunruhigend oder reicht das von der genauigkeit aus?
werde mir später mal das Multimeter von der Arbeit mitnehmen und vergleichstesten... werde ja sehen, ob's da unterschiede gibt...

Die Transistoren ausbauen/austauschen traue ich mir durchaus zu, wie gesagt, sofern man nicht gefahr läuft, die Dinger zurch zu langes lötkolben dranhalten zu überhitzen/zerstören.

Die Platine ist im übrigen doppelseitig (also auf der oberseite anders als auf der unterseite), aber welche rolle spielt das bei den transistoren? diese sind doch in einer durchbohrung mit Lötzinn befestigt, sowohl auf der ober- als auch unterseite...

Bis später,

Alex
zucker
Moderator
#18 erstellt: 09. Mrz 2006, 13:17

Vom Netzteil kommen daher pro endstufe daher nur zwei Drähte, einmal Schwarz und einmal rot, die die Platine mit jeweils 108 V gleichspannung versorgen. Weis führt zum lautsprecheranschluss und Grau zur zweiten endstufe, die genauso angeschlossen ist.
in der mitte der platine sitzt ein weiteres graues kabel, welches ebenfalls zum lautsprecherterminal führt.


Aha, dann sind das Brückengleichrichter unter der Netzplatte.
rt und sw wäre nun einmal Ub+ und einmal Ub-. Es muß aber noch ein weiters Kabel für die Masse geben.
Die jeweiligen weißen Kabel können die Ausgänge sein, die an die Speakon gehen. Davor ist wahrscheinlich die kleine Platine an der Rückwand zwischengeschalten - Schutzschaltung.
Die Speakonbuchsen haben irgendwo 1- dranstehen. Das dürfte die Masse sein. Bei den Bananenbuchsen wären das die schwarzen. Diese beiden Polklemmen gehen irgendwo zusammen und da ist Masse und von dort muß das 3. Kabel zur Endstufenplatine führen.
Der Anschluß müßte in etwa so aussehen:


Das Ausgangskabel der Endstufen geht an 1+ der Speakon, bzw an die rt Bananenbuchsen. Den Brückenbetrieb lassen wir mal außen vor. Dazu werden 2+ und 2- einer Speakon belegt.

Wenn zwischen dem sw und rt Kabel 108V zu messen sind, dann haben wir es mit 2 x 54V zu tun. Der Trafo müßte demnach in etwa 37 bis 40V~ pro Wicklung bringen. Möglicherweise ist ein Draht der Abgriff für den Lüfter, muß aber nicht sein.
Geh mal vom Lüfter rückwärts. Möglicherweise ist da ein Spannungsregler vorgeschalten. Die Dinger können im TO 3 Gehäuse oder aber im TO 220 sein.
Als Aufdruck käme in Frage:
78S24
78M24
XX24
LM 350

Oftmals werden bei RKT`s pro Anschluß 2 parallele Drähte ausgeführt, um den Querschnitt pro Draht etwas zu senken. Sonst kann man sie schlecht biegen.
Wenn dem so ist, dann müssten immer 2 Drähte an einen Wechselspannungsanschluß eines jeden Brückengleichrichters gehen (sind bestimmt 2 Stück unter der Netzplatine).

Kommt denn die Spannung auch an dem defekten Kanal an? Sind die beiden Sicherungen für je einen Kanal? Sind sie Ok? Welche Amperezahl ist aufgedruckt?

Sollten die 2 x 54V stimmen, dann würde die Endstufe an 4R Last eine Leistung von 360W abgeben können. Das entspricht einem Kollektorstrom (Ic) von 13.5A, dann geteilt durch die Anzahl der End-Transistoren Päärchen und das scheinen 4 Päärchen zu sein.
Bei 2R Last ergibt sich eine theoretische Leistung von 720W sin pro Kanal. Das entspricht dann einem Ic von 19A (!), wiederum geteilt durch die Päärchen.


Wenn dem so wäre, dann müßte der Trafo eine Leistung von 2KW bringen. Demzufolge müßte er aus dem Netz in etwa 8.7A saugen, aufgedruckt ist hinten aber nur 3.5A, wenn ich das richtig lesen kann und das wäre dann mein Schätzwert von oben - 800VA Trafo.

Gut, lassen wir das mal dabei bewenden. Allerdings - Finger weg vom Lüfter. Bei den Leistungen an 4R entsteht sehr viel Wärme und das nicht bei Vollaussteuerung, sondern bei etwa 60 bis 70%.
Werden die Kühler über 50 bis 60°C warm, dann sinkt die SOAR der Transistoren. Zu diesem Zeitpunkt liegt ihre Sperrschichttemp. schon bei fast 100°C !, wenigstens aber 80°C.

Also, zunächst messen, ob am defekten Kanal die Betriebsspannung anliegt.
Sicherung überprüfen und Wert mitteilen.
Suche auf der Platine des defekten Kanales nach Räucherspuren, Verbruzelungen oder verfärbten Widerständen. Vergleiche dabei immer mit der noch intakten Seite.
castorpollux
Inventar
#19 erstellt: 09. Mrz 2006, 21:07
okay, ich hab den trafo noch mal durchgemessen:



es sind 8 drähte, die da vom trafo kommen, die in 2 gruppen aufgeteilt zu sein scheinen. von rechts nach links:
messe ich die spannung, die zwischen 1tem draht und viertem, so komme ich auf 118-120 Volt, messe ich zwischen 1tem oder viertem und dem 2ten oder 3ten, komme ich auf 60 Volt.

Genauso mit den nächsten vier drähten. messe ich zwischen den beiden viererblöcken, so ist dort keinerlei spannung vorhanden.

Ergo: eine extra Spannung für den Lüfter scheint nicht vorhanden zu sein. was das für die techn. Daten des Trafos allerdings bedeutet, weis ich nicht, das musst du mir sagen...
Könnte das links nicht ein kleiner gleichrichter für den Lüfter sein, dessen anschluss direkt neben de kühlkörper sitzt? Beschriftung ist "B0239C / CC077 W / Mar 514 "




So, hier noch einmal zwei Fotos von der rückseite der lautsprecheranschlussbuchsen... ich bin mir nicht ganz sicher, ob das weiterhilft...nachdem ich mir jetzt dein bild noch mal angeschaut habem bin ich mir sogar fast sicher, das es das nicht tut, aber however...



Die Betriebsspannung von 108 V kommt an den Klemmen an, sofern ich die Sicherung brücke, die klemmen habe ich zur zeit von der endstufe abgeklemmt. Die Sicherung ist beschriftet mit "(umgedrehtes)RU 12A 250V 326" Die Sicherung für den defekten Kanal ist also "durch".

So, hier haben wir ein Foto von der Platine, die einzige sichtbare durchgebrannte leiterbahn ist hier sichtbar - sie führt zum rechten draht des Widerstandes. das andere bild ist die rückseite. Ich habe auf der Leiterbahn, auf der der Widerstand rauskommt, neben dem löchlein einen lötpunkt hingesetzt, zu verdeutlichung - prinzipiell muss doch nur hier noch gebrückt werden (mal von den anderen reperaturen abgesehen), oder?


hier noch mal zwei fotos, um die leiterbahnen aufzuzeigen:mein zeigefinger hält den stecker für den roten draht, der mittelfinger den für den schwarzen. dazwischen liegt der eine ausgang für einen der lautsprecher. am Kühlkörper liegt ein steckplatz, der auch gleichzeitig von der mitte der platine zum lautsprecher führt, der steckplatz wird auf die andere platine geführt, wo er auch so abgegriffen wird, ich nehme an, das ist die masse, von der du in deinem schaltbild gesprochen hast.




Also, zunächst messen, ob am defekten Kanal die Betriebsspannung anliegt.

Strom vom Netzteil mit gebrückter Sicherung anschließen und erneut messen, oder noch den draht brücken? wo nun messen/was ist der nächste schritt?

Grüße,

Alex


[Beitrag von castorpollux am 09. Mrz 2006, 21:09 bearbeitet]
zucker
Moderator
#20 erstellt: 09. Mrz 2006, 22:43
Untersten beiden Bilder - rechtes Bild
Wie ist genau die Bezeichnung der Leistungstransistoren im vorderen 4er Paket und wie der im hinteren 4er Paket
castorpollux
Inventar
#21 erstellt: 09. Mrz 2006, 23:10
Das vordere 4er paket besteht aus "Toshiba / 2SA1943 / D 438 / Japan", das Hintere aus den "Toshiba / 2SC5200 / D 524 / Japan"

Das "D" kann auch ein kreis oder eine Null sein, der jeweils links unten und rechts oben ein kleines stück fehlen, dazu sieht man es nicht wirklich gut genug.

Mehr Bezeichnung geht nicht
zucker
Moderator
#22 erstellt: 09. Mrz 2006, 23:41
Ok, das Schaltbild müßte dem entsprechen:



Das ergibt zunächst eine Emitterschaltung, was nicht schlecht ist. Hoffen wir mal, daß keine Compoundstufe draus wird - das geht mit Sicherheit übers Netz nicht zu klären.

Dein Bild zurück:


Zwischen Ub+ und Ub-, besser noch, zwischen Ub+ und Masse und Ub- und Masse des gesunden Kanales gibts Du mal die Spannungswerte wieder.
Sieh genau auf das Multimeter und die Polanschlüsse von wegen + und -

Die Kollektoren der 2 SA / 2 SC sind in der Mitte der Transistoren. Die Emittoren liegen von vorn gesehen rechts.

Sieh nochmal nach, ob ALLE Kollektoren (C) zusammengeführt sind. Jeder Emitter müßte demzufolge dirkekt an je einen Emitter-R (Re) geführt werden. Das sind die großen weißen Klötzer mit dem Aufdruck " 3W R22 J ". Das sind R`s mit 220mR, also 0.22R.

4 von jeder Sorte, nämlich die einer Gruppe zugehörigen, müßten mit jeweils einer Ub verunden sein.

Übrigens kannst Du genau an der Stelle nochmals die Ub messen. Ub+ gegen Masse / Ub- gegen Masse. Natürlich geht das dann nur am intakten Kanal.

Eine etwas kuriose aber durchaus mögliche Variante ist die Einbindung der Spule am Ausgang. Sie scheint dann wohl zwischen Masse und -Pol der Last zu liegen. Man kann das tun aber damit würden sich auch jeweils 2 Kabel von der Endstufe zu den Speakon ergeben. Ist das so?
castorpollux
Inventar
#23 erstellt: 10. Mrz 2006, 00:42
Die Kollektoren sind alle auf dem Strang, den du mit Ua bezeichnet hast, angeschlossen. Die Emitterleiterbahnen führen jeweils immer zu einem der weißen blöcke und von dort aus für den hinteren Strang zu den Kondensatoren UND an Ub-.

Die Emitter der vorderen reihe hängen über die Widerstände an Ub+, wie man auf dem bild sieht, führt ub+ auch zu den kondensatoren, über welche beide leistungstransistorgruppen dann auch an Masse wären. Das ist der stecker zwischen meinen fingern auf dem bild - stimmt das so? in etwa erkenne ich das auch auf dem von die eingestellten schaltbild wieder - dieser stecker führt zum lautsprecheranschluss, genauso, wie an Ua ein Kabel zum Lautsprecheranschluss führt.

Die Spule hängt in der Tat zwischen Masse/Kondensatoren und einem Lautsprecheranschluss, ein weiteres kabel geht wie gesagt von Ua ab und führt ebenfalls zu den Lautsprecheranschlüssen. Ich finde das insofern irritierend, als das Ua ja eigentlich auch mit der anderen Platine verbunden ist - oder handelt es sich hierbei um die Masse, quasi den Minuspol? Laut Durchgangsprüfer handelt es sich jedenfalls um den schwarzen anschluss am Lautsprecherterminal, nicht den roten.

Messe ich zwischen Ub- und Ub+, so ergibt sich eine Spannung von 160V (??? wegen angeschlossener endstufe oder wieso ist die spannung auf einmal höher?)
Messe ich zwischen Ub- und Masse, so habe ich -80V und zwischen Ub+ und Masse 80V

Nur für mein Verständnis, wir finden gerade den Schaltungstyp heraus und schauen, ob das so hinzubekommen ist?
zucker
Moderator
#24 erstellt: 10. Mrz 2006, 14:50

Die Kollektoren sind alle auf dem Strang, den du mit Ua bezeichnet hast, angeschlossen. Die Emitterleiterbahnen führen jeweils immer zu einem der weißen blöcke und von dort aus für den hinteren Strang zu den Kondensatoren UND an Ub-.


Gut, das wären dann die SC 5200 für den negativen Zweig.


Die Emitter der vorderen reihe hängen über die Widerstände an Ub+


Dann klemmen daran die SA 1943

Es ist also eine Emitterschaltung. Die Kollektoren gehen gemeinsam als Ausgang an die Last.


Das ist der stecker zwischen meinen fingern auf dem bild - stimmt das so?


Das kann ich so nicht erkennen. Der Steckanschluß zwischen Deinen Fingern muß entwerde eine Brücke zu den Massefußpunkten der Elkos haben oder aber dort ist von oben die Spule aufgelötet. Dann würde dieser Steckplatz mit der anderen Platine verbunden sein, an beide Speakon 1- (schwarze Bananenbuchsen) und irgendwo an das Gehäuse geführt werden. Das kann aber auch schon vom Brückengleichrichter (BrGl) aus geschehen.

Dabei können jeweils ein BrGl für jeden Kanal vorhanden sein oder aber 2 für beide Kanäle.


in etwa erkenne ich das auch auf dem von die eingestellten schaltbild wieder - dieser stecker führt zum lautsprecheranschluss, genauso, wie an Ua ein Kabel zum Lautsprecheranschluss führt.


Das wäre korrekt.


ein weiteres kabel geht wie gesagt von Ua ab und führt ebenfalls zu den Lautsprecheranschlüssen. Ich finde das insofern irritierend, als das Ua ja eigentlich auch mit der anderen Platine verbunden ist


Das ist in der Tat verwunderlich. Ist das Kabel denn ganz fest mit der anderen Platine verbunden oder hat das etwas mit der rückwärtigen Platine an der Gehäuserückwand zu tun. Es wäre möglich, daß wenn beide Kabel da eingeführt werden, die Brückenschaltung ermöglicht wird.

Die 8 C`s, a 3300µ/100V, sind das die einzigen Siebelkos oder hat es irgendwo noch welche versteckt, bspw. unter der Netzplatine? Mir erscheinen 6600µ für jeden Zweig etwas knapp. Normalerweise würde man diese Elkos als Blockelkos an der Endstufe verwenden und im Netzteil selber mit 2x oder 4x 6800µ oder 10.000µ arbeiten.


Messe ich zwischen Ub- und Ub+, so ergibt sich eine Spannung von 160V (??? wegen angeschlossener endstufe oder wieso ist die spannung auf einmal höher?)
Messe ich zwischen Ub- und Masse, so habe ich -80V und zwischen Ub+ und Masse 80V


Du hast mit dem Multimeter auf "Gleichspannung" gemessen.
Wir hätten nun doch 2 x 80V. Oben schriebst Du von 2 x 60V~ vom Trafo. Das würde nun passen, da aus 60V~ etwa 85V= werden. Davon muß man ca. (je nach BrGl Einsatz) 2V abziehen. Die Elkos mit 100V Spannungsfestigkeit deuten auch auf diese hohe Spannung hin.

Die erzielbare P~ der Stufe würde an 4R nun in etwa wie folgt sein:

80V - 1V Uv an den End-T = 79V
79V / (4R Last + 0.22R Re) = 18.72A Ics
18.72A Ics / 1.4142 = 13.23A~
79V / 1.4142 = 55.8V~
13.23A~ x 55.8V~ = 738.23W sin

oder kürzer:

55.8V~² / 4.22R = 737.8W sin

Der Ic für jeden der 4 Transistoren eines jeden Zweiges würde damit bei 4.7A liegen. Das ist mit den C5200/A1943 machbar.


Nur für mein Verständnis, wir finden gerade den Schaltungstyp heraus und schauen, ob das so hinzubekommen ist?


Ja wollen wir. Es liegt zwar noch ein brandheißes Eisen im Feuer aber ob es kommt, weiß ich noch nicht. Bis dahin müssen wir halt den Plan von der Platine abnehemen und hoffen, daß keine Fallen eingebaut sind.

Die Basen der Leistungs-T.
Normalerweise müßte nun jede Basis einen Vorwiderstand, etwas dicker, mit Schätzungsweise 2 bis 3Ohm haben, die auf der anderen Seite zusammengefasst sind und von da an die Treiber gehen. Zusätzlich müßte von diesem Knotenpunkt aus ein R zur jeweilgen Ub führen.
Bitte nachsehen und die Werte, sowie die Anschlüsse am Treiber mitteilen.

Sieht es so aus:


Der LS ist als 4R Widerstand eingezeichnet. Den mußt Du Dir dort wegdenken, weil er ja über die Kabel angeklemmt wird.

Die roten Anschlüsse an der Speakon wären für den Brückenbetrieb. Dazu kommen von jeder Endstufe die Anschlüsse K1. Das setzt allerdings eine Umschaltung voraus, weil die Masse nicht benötigt wird. Sollten die beiden Kabel der Platinen von Ua auf einer Platine vor den Speakon mit Schalter oder Relais verschwinden, dann würde es passen.

Das Netzteil könnte so sein:
castorpollux
Inventar
#25 erstellt: 10. Mrz 2006, 18:13
okay, fangen wir mal mit dem an, was ich aus dem gedächtnis kann:


Das kann ich so nicht erkennen. Der Steckanschluß zwischen Deinen Fingern muß entwerde eine Brücke zu den Massefußpunkten der Elkos haben oder aber dort ist von oben die Spule aufgelötet. Dann würde dieser Steckplatz mit der anderen Platine verbunden sein, an beide Speakon 1- (schwarze Bananenbuchsen) und irgendwo an das Gehäuse geführt werden. Das kann aber auch schon vom Brückengleichrichter (BrGl) aus geschehen.


der steckanschluss zwischen meinen fingern führt im angeschlossenen zustand an den Lautsprecheranschluss. Auf der Oberseite sitzt die Spule und darüber steht die Verbindung zu den Elkos.


Das ist in der Tat verwunderlich. Ist das Kabel denn ganz fest mit der anderen Platine verbunden oder hat das etwas mit der rückwärtigen Platine an der Gehäuserückwand zu tun. Es wäre möglich, daß wenn beide Kabel da eingeführt werden, die Brückenschaltung ermöglicht wird.


Dieses Kabel ist ganz fest mit der anderen Platine verbunden. Ua beider Platinen ist jeweils miteinander(1 Kabel) und den Lautsprecheranschlüssen verbunden(je platine noch ein kabel)

Zusätzlich führt dann eben noch der Steckanschluss zwischen meinen fingern an den Lautsprecheranschluss, je platine einmal.

wegen der elkos werde ich noch mal die netzteilplatine abschrauben und nachschauen, soweit ich das gesehen hab, war da aber nichts weiter drunter als eben die dicken klötze, von denen ich annehme, das es die gleichrichter sind. Andere Elkos wären dann in der Tat nicht vorhanden.


Die Basen der Leistungs-T.
Normalerweise müßte nun jede Basis einen Vorwiderstand, etwas dicker, mit Schätzungsweise 2 bis 3Ohm haben, die auf der anderen Seite zusammengefasst sind und von da an die Treiber gehen. Zusätzlich müßte von diesem Knotenpunkt aus ein R zur jeweilgen Ub führen.
Bitte nachsehen und die Werte, sowie die Anschlüsse am Treiber mitteilen.


Das kann ich per durchgangsprüfer und ohm-meter herausfinden, kann ich mich dazu auf die vermutung verlassen oder sollte ich jede einzelne Leiterbahn dazu genau nachverfolgen?

Der rest folgt dann von zuhause aus.

Grüße,

Alex
castorpollux
Inventar
#26 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:21
Die Basen der Leistungstransistoren gehen ohne vorwiderstand über eine kleine leiterbahn an den kollektor des treibers.

Auf der funktionierenden und eingebauten platine messe ich 22 ohm zwischen basis und kollektor, an der defekten ausgebaut gar keinen... irgendwie verwirrt mich das...

der emitter des mje15033, also der, an dem die c5200 hängen, geht dann über einen Widerstand mit 7 Ohm an Ua.

der emitter des 15032 scheint nirgendwohin zu gehen, jedenfalls sehe ich da irgendwie nichts, die basis des mje15032 geht in ein netzerk aus dioden, widerständen und kondensatoren.

lediglich die basis von transistor 3 von rechts von den c5200 ist auch über einen widerstand von ca 1 ohm an die Leiterbahn, an der auch die Widerstände von den emittern der c5200 hängen, angeschlossen.

hier noch mal ein zwei bilder direkt von oben, evtl. kommen wir damit ein wenig weiter..



zucker
Moderator
#27 erstellt: 10. Mrz 2006, 20:28

Die Basen der Leistungstransistoren gehen ohne vorwiderstand über eine kleine leiterbahn an den kollektor des treibers.



der emitter des mje15033, also der, an dem die c5200 hängen, geht dann über einen Widerstand mit 7 Ohm an Ua.


Dann müßte es so aussehen:



Bitte alles nochmal kontrilieren und die R anhand der Ringe bestimmen. Mit dem R-Meter geht das nur im ausgelötetem Zustand. Ansonsten mißt man alles Mögliche.


Auf der funktionierenden und eingebauten platine messe ich 22 ohm zwischen basis und kollektor, an der defekten ausgebaut gar keinen... irgendwie verwirrt mich das...

Es gibt 2 Möglichkeiten:
1. der Transistor ist in seinen Sperrschichten verschmolzen - voller Durchgang
2. der Transistor ist am Bonddraht abgerissen oder die Sperrschichten verbrannt oder oder - überhaupt kein Durchgang mehr.
Das ist aber auch nur im ausgelötetem Zustand zu ermitteln.
zucker
Moderator
#28 erstellt: 10. Mrz 2006, 22:19
Axel,

mir schwant fürchterliches.
Das würde auch die feste Verdrahtung der beiden Kanäle hinsichtlich ihrer Kollektoren erklären. Auch kommen dann nur 2 Kabel, nämlich + und - vom Netzteil. Außerdem hat es dann keine weiteren Siebelkos am Netzteil.

Die Ua wird wechselseitig an die Last gebracht. Kommt eine positive Ampltude, sperren T1 bis 4. Im Gegenzug öffnen T5 bis 8. T1 bis 4 haben nun keinen Durchlass und somit fließt der Strop über C1 und C2 zur Last. Im Gegenzug fließt Ub- über T5 bis 8 zur Masse.
Die Phasenumkehr ist damit wieder negiert.

castorpollux
Inventar
#29 erstellt: 11. Mrz 2006, 01:54
also, fangen wir mit r20 an: dieser hat 6,1 ohm laut ringen

die basis des Mje15032 geht nicht an einen widerstand, sondern an ein Dioden/widerstandsnetzwerk. der Kollektor aber wie gehabt direkt an die basen der SA1943. der emitter führt entgegen meiner vermutung, da ich keine leiterbahn erkennen kann, auch über einen Widerstand von 6,1 Ohm an Ua

die basis des mje 15033 führt ebenfalls zu einem dioden/widerstandsnetzwerk. der kollektor führt an die basen der Leistungstransistoren der sc5200. der emitter führt an den widerstand R20 aus deinem schaltbild, welcher wieder auf Ua geht.

der widerstand, der an der leiterbahn hängt, an der die basen der leistungstransen und der kollektor der treiber hängt, geht jeweils auf die jeweilige versorgungsspannung, für die sc5200 an die Ub-, für Sa1943 an Ub+ und hat laut ringen 22 Ohm.

das letzte schaltbild stimmt nicht ganz, es ist keine diode für die kollektoren der leistungstransistoren vorhanden, sie sind alle an direkt an Ua angeschlossen, genauso wie die emitter treibertransistoren. dann schon eher das vorletzte.

...ich hab das schaltbild doch richtig verstanden, oder?
Transistor: links=basis; pfeil=emitter; draht= kollektor

würde jedenfalls nach meinem verständnis so zusammenpassen mit dem, was wo momentan angeschlossen ist.

Nach dem, was ich momentan so sehen und erkennen kann, trifft eher das vorletzte schaltbild zu, wie gesagt, die kollektoren hängen alle an Ua und damit direkt am Lautsprecherausgang, genauso wie die emitter der treiber über den widerstand. Von den kollektoren der Leistungstransen geht keine diode zurück an Ub+ oder -

So langsam wüsste ich aber doch gerne, was ich getan habe... oder sind wir noch nicht so weit? Ich habe ja diesen Widerstand gebrückt, der an Ub- geht, 60 Ohm hat und auf der anderen Seite im widerstands/dioden/ netzwerk verschwindet...oder sind wir noch nicht so weit/kommen wir da gar nicht hin...?

Grüße,

Alex
zucker
Moderator
#30 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:31
Hallo Axel,

nach einiger Überlegung - so oder in etwa dürfte die Stufe aussehen. Ob ein OPV davor ist, mußt Du dann schreiben. Wenn ja, dann ist vor diesem hier noch einer. Möglicherweise ist es ein Doppel OPV mit 8 Beinen , NE 5532.

Diese Art der Ansteuerung ist so möglich. Die Bahn, die ich als "Ua" bezeichnete, ist nicht Ua, sondern die Masseleitung der Kollektoren. Deshalb sind beide Platinen auch genau an diesem Punkt fest verbunden. Der Abgiff zwischen Deinen Fingern oben ist "Ua". Vom Punkt, den ich fälschlicherweise mit "Masse" auf dem Bild eingekreist habe, geht die Spule ab. In ihr steckt bestimmt R21. Der Wert kann variieren. R22 / C5 können so angeordnet sein, müssen aber nicht. Auch ein Abgiff vor L1 / R21 ist möglich. Dabei ist das Glied aber sicher irgendwo. R22 ist ziemlich dick.

Wo genau ist den dieser 60R Widerstand, den Du gebrück hast?

Miss doch mal im Ruhezustand an der intakten Endstufe, also mit zugedrehtem Volumensteller, den Spannungsabfall über R17, R18, einem Re (R1 oder R4), R19 und R20. Gib die genauen Werte an und pass auf, das Du keinen Kurzschluss mit den Klemmen fabrizierst.

Allerdings, je mehr ich drüber nachdenke - übers Netz werden wir das Teil wohl nicht wieder heile bekommen.

Plan 5




...ich hab das schaltbild doch richtig verstanden, oder?
Transistor: links=basis; pfeil=emitter; draht= kollektor

Jo, so sind die T´s im Plan angeordnet.


Von den kollektoren der Leistungstransen geht keine diode zurück an Ub+ oder -

Das ist erstmal nicht so wichtig, obwohl es welche geben müßte.

Vom Netzteil dürften nur jeweils 2 Kabel, also Ub+80V und Ub-80V kommen. Die Masse ist virtuell und stellt sich von alleine ein.


So langsam wüsste ich aber doch gerne, was ich getan habe...

Wenn man das wüßte, wäre es ja ziemlich einfach.
castorpollux
Inventar
#31 erstellt: 11. Mrz 2006, 13:51
hmmm, wo sollte der opv denn sitzen und wie sollte er aussehen? 8 beinchen hat hier eigentlich nix und wenn, dann sitzt das auf der platine der anderen endstufe.

das einzige, was hier noch in frage kommen würde, wären auf dem unteren bild noch t11 und t12, beide mit jeweils 3 beinchen, deren kontakte habe ich allerdings noch nicht rausfinden können


an r1 habe ich genau gar keine spannung, maximal 1 millivolt

an r17/r18 habe ich 142 millivolt.

an r19 und 20 sind es 458 millivolt.

hmm, wo sitzt der widerstand... wie gesagt, auf der einen seite geht er an masse/ua, auf der anderen seite habe ich das mal soweit wie hier nachverfolgen können, weiter nicht, habe mit dem durchgangsprüfer nichts mehr weiter finden können, da müsst ich schon einige sachen auslöten und das per sichtkontrolle weiterverfolgen ...aber evtl. "sagt" dir das ja was...



Grüße,

Axel ;-)
zucker
Moderator
#32 erstellt: 11. Mrz 2006, 17:41
Axel,

das wird so nix. Entweder Originalplan oder Behringerservice.
Es würde nichts bringen, nur die End-T zu überprüfen und womöglich zu wechseln. Der überbrückte R kann ein Stück Gegenkopplung sein. In dem Fall kann viel zerstört worden sein. Möglicherweise ist es auch ein Stück Schutzschaltung.

Vielleicht hat Uwe Kontakt im PA Forum ?
ukw
Inventar
#33 erstellt: 11. Mrz 2006, 17:54
Die "üblichen" Verdächtigen.
"Scope" aus diesem Forum,
"Manuela" aus dem anderen.

Oder von denen weitere Kontakte empfehlen lassen. Ich weiß nicht mal wo Alex wohnt...

Gruß Uwe
castorpollux
Inventar
#34 erstellt: 12. Mrz 2006, 01:02
okay, die werde ich mal abklappern :o)

Meine Wenigkeit wohnt in kurz oberhalb von Mannheim, treibe mich allerdings auch alle zwei Wochen im Umkreis von Northeim/Göttingen und gelegentlich auch im Siegerland herum.

hmm, originalplan...könnte eine ganz unschuldige anfrage bei behringer oder pms-electronics, welche den service für behringer machen, weiterhelfen? kenne das umfeld in dieser (und vielerlei anderer) Hinsicht leider nicht all zu gut, welche reaktion stünde zu erwarten?

Grüße,

Alex
ukw
Inventar
#35 erstellt: 12. Mrz 2006, 02:50
Die Frage nach dem Service Manual (Schaltplan) ist etwas völlig Normales (für branchenspezifisch eingetragene Meisterbetriebe ;))
und wenn überhaupt liegt da der Haken.
Poison_Nuke
Inventar
#36 erstellt: 12. Mrz 2006, 13:09
melde mich mal in diesem Thread an

habe selber 4x Behringer Europower EP2500, ebenfalls als Subwooferamps fürs Heimkino.

Da ich mir ebenfalls die Frage gestellt habe, welche im Threadtitel zu sehen ist, wollte ich mal Fragen, ob es dahingehen weitere Kenntnisse gibt? Soweit ich den Thread richtig überflogen habe, habt ihr am Anfang versucht, die Quelle der Lüfterspannung zu finden, bis dann durch ein Versehen die Endstufe zerstört wurde.


Da ihr ja die Endstufe schon aufgeschraubt habt:
wie ist der Lüfter überhaupt angeschlossen, Stecker oder gelötet?
Und wie schaut es mit der Befestigung aus? Könnte man einen normalen PC Lüfter mit Thermosteuerung einbauen?
castorpollux
Inventar
#37 erstellt: 12. Mrz 2006, 13:53
Hallo Poison Nuke,

die Sache mit dem Spannungsteiler hätte die geschichte für mich erledigt, allerdings solltest du, bevor du das so in betrieb nimmst, mit einem temperaturmessgerätmal eine stunde lang messen. Ein Silent-Lüfter mit zusätzlich eigener Spannungsregelung wäre nicht schlecht, jedoch habe ich mir noch nicht die mühe gemacht, einen solchen widerstand, der auf MEINE bedürfnisse passen sollte, zu suchen und zu finden, wie gesagt, die behringer macht recht wenig abwärme ;-)

der Anschluss des Lüfters ist relativ einfach, der ausgebaute lüfter aus dem pc-netzteil ließ sich sofort anschließen, da 2poliger stecker, normale 3 polige stecker aus dem pc inneren wirst du umlöten müssen und auf jeden fall mit spannungsteiler versehen müssen, so dass sie die für sie vorgesehene spannung von 12v bekommen. Der lüfter ist ganz normale 8 cm lüfter ist die befestigung ganz easy, lediglich 4 lange metallschrauben mit von innen dagegen haltendem blech in form eines Tunnels befestigt den Lüfter. Für Elektronik-unerfahrene sollte es reichen, einmal die temperatur mit normalem lüfter über eine stunde filmbetrieb hinweg zu beobachten und dann eben noch mal mit verändertem lüfter...
Das wäre jedenfalls meine Variante, wenn von außen keine Bauliche Veränderung an den Geräten erfolgen soll. Die Variante von ukw, mit dem ausgelagerten Lüfter, wäre allerdings bei 4 EP2500 zu überlegen...

alles weitere war dann meine eigene doofheit, hätte ich mir da die mühe gemacht, die ich jetzt an zahlreichen abenden hinter mir habe, hätte das einiges gespart.
Und: um Zucker noch einmal zu der garantiegeschichte zu zitieren: sowas macht man (doch) nicht!

grüße,

Alex
Poison_Nuke
Inventar
#38 erstellt: 12. Mrz 2006, 14:18
also ich hätte eventuell die Idee, dass ich die Endstufen mit der Frontplatte nach oben in ein an den Seiten dichtes Rack einbaue, welches von hinten mit einem 120er Lüfter von unten nach oben belüftet wird. So kommt einmal die Konvektionskühlung zum tragen und den Rest kann dann der Lüfter übernehmen (also da ich die Endstufen paarweise betreibe würde also für 2 Endstufen 1 120er Lüfter zum Einsatz kommen).


Dazu müsste ich dann eignetlich nur den internen Lüfter der Endstufe abklemmen: geht das so ohne weiteres? Oder hat die Endstufe vielleicht eine Kontrolle drin, ob der Lüfter läuft?
castorpollux
Inventar
#39 erstellt: 12. Mrz 2006, 14:30
Bei um erlaubnis fragen, was das angeht, halte ich mich streng zurück, da ich selber nicht so die ahnung habe, aber:

konvektionskühlung reicht bei der ep1500 schon nicht aus, schätze, das wird bei der ep2500 auch nichts. geringe lüfterdrehzahl reicht aber schon, um die kühlleistung merklich zu steigern. also wenn im rack und mit lüftern, dann auf jeden fall kühltunnel zu den lüfter ein/ausgängen der europower und den jeweiligen gehäuselüftern.

Das alles musst du aber unbedingt in einer vorher/nachher temperaturmessung testen und prüfen!

Die endstufe hat keine kontrolle, ob der lüfter läuft, kannst du also auch abklemmen. Habe ich auch so gemacht für die versuche zur konvektionskühlung. wenns aber bei den messungen zu heiss wird, nicht den lüfter einfach wieder einstecken, da liegen 24 v an und da verbrutzelt man sich ganz gut dran, dann lieber einschalten und abkühlen abwarten :o)

Grüße,

Alex
ukw
Inventar
#40 erstellt: 17. Mrz 2006, 00:49
Moin Alex,
Wie sieht's aus?
zucker
Moderator
#41 erstellt: 17. Mrz 2006, 12:03
Hallo,

Plan ist definitiv nicht zu bekommen. Entweder direkt den Service vom großen Ohr oder einen Vertragspartner von denen suchen.
Tut mir leid - hätte gern geholfen.
ukw
Inventar
#42 erstellt: 17. Mrz 2006, 13:51
es gibt das große T oder das Ohr

vielleicht hat das große T auch große Ohren
castorpollux
Inventar
#43 erstellt: 17. Mrz 2006, 15:31
Habs/Hatte es ehrlich gesagt bis auf weiteres erst mal auf Eis gelegt... schade, das mit dem Bauplan, bleibt wohl doch nur der weg zu PMS, aber danke

(oder ich schmeisse mein geld zum fenster raus und zimmere 10 neue transistoren auf die platine, die evtl. auch durchschmoren... )

wer aber ist das große T?
ukw
Inventar
#44 erstellt: 17. Mrz 2006, 20:13
The big T

Deutschland's größtes (sogar Europa's größtes :.)
castorpollux
Inventar
#45 erstellt: 19. Mrz 2006, 21:44
Argh, da hab ich ihn doch auch her,,,dachte die ganze zeit an rosa riesen...;-)

Im übrigen ist die EP1500 stark im preis gestiegen, ich hab sie im dez. für ca 100 eur weniger bekommen...

Grüße,
Alex
Poison_Nuke
Inventar
#46 erstellt: 24. Mrz 2006, 19:28
jap, deshalb habe ich am 30.12.05 noch schnell zugeschlagen, da Behringer ab 01.01. die Preise um satte 10-25% angehoben hat. Jetzt hätten mich die 4 EP2500 einiges mehr gekostet.
Danger_High
Neuling
#47 erstellt: 07. Apr 2006, 19:54
Hallo
Bin neu hier verzeiht meiner schreibweise,habe volgendes proplem habe hier eine Behringer EP2500 endstufe ersteigert bei ebay Bitte nicht lachen die war teilweise zerlegt und hatten bauteile gefehlt so nun läuft sie wieder nur eines fehlt noch die eingangsplatine mit den tipschaltern fehlt würde sie mir gerne nachbauen wäre ja kein prplem wenn Behringer pläne rausrücken täte.
So nun zu euch habe euren beitrag schon länger verfolgt , wenn jemand so eine endstufe besitzt und sie für mich öffnet und das Laeyaut abzeichnen würde und es hier oder mir sendet wäre schön von euch ,google hilft mir da nicht weiter .
Noch eine frage habt ihr die endstufe wieder hinbekommen ist eine classe H Gegentaktenstufe mit virtueller masse.
Übrigens von der EP1500 Endstufe ist die platine baugleich.
Poison_Nuke
Inventar
#48 erstellt: 07. Apr 2006, 20:00
meine EP2500 ist im Betrieb und das wäre ein wahnsinns Aufwand, die auszubauen aus dem Wandrack und dann will ich eigentlich nicht die Platine rausholen.

Frag vielleicht aber mal im party-pa Forum, da sollten auch einige die Endstufe haben.


Achja, hast du vielleicht einen Link, wo das Class H Prinzip genau beschrieben ist? Bisher habe ich nirgendwo was dazu gefunden.
castorpollux
Inventar
#49 erstellt: 07. Apr 2006, 20:25
hmm, hatte sie grade heute offen und habe noch mal geschaut, ob ich wenigstens die eine Endstufe nutzen kann, was auch gott seis gedankt der fall ist - lege sie später noch mal auf die werkbank und fotografier' sie dir ab, wenns recht ist...

bauteile gefehlt??? wie hast du das hinbekommen ohne info von Behringer?

Bis später,

Alex
castorpollux
Inventar
#50 erstellt: 07. Apr 2006, 20:48
Sodele, hier sind die abfotografierten bilder, sofern ich dir damit weiterhelfen kann... das flachbandkabel hätt ich gerne abgezogen, scheint aber recht fest draufzusitzen, ich hoffe, die pinbelegung kommt auch so noch halbwegs rüber.








Ach ja, pin 1 sitzt auf der Endstufenplatine rechts, ist wahrscheinlich nicht ganz unwichtig ;-)

achja, um dich auch mal zu fragen: kannst du an deiner "diy-europower" evtl. gedanklich nachvollziehen, was ich an meiner gefenstert hab und wo ich ansetzen könnte?

Grüße,

Alex


[Beitrag von castorpollux am 07. Apr 2006, 20:49 bearbeitet]
Danger_High
Neuling
#51 erstellt: 07. Apr 2006, 21:36
Hallo
Danke für die bilder sitzen die schalter auch noch auf einer platine kannst du verfolgen op die pins gerade auf die anschlüsse der tipschalter gehen.
so und nun zu dir zuerst müßte ich wissen welch bauteile genau zurzeit messtechnisch defekt sind und welche kabeln oder brücke hast du verursacht wie ist dein wissen über verstärker .
ich gebe dir mal einige hinweise mese zuerst alle transistoren durch auf eventuelle kurzschlüsse bei dieser endstufe kannst du es auch im eingebauten zustand messen kann sein wenn du nicht weist op es ein pnp oder np transistor ist das das messgerät mit dem diodenmesser irgend eine hohe zahl ausgiebt aber einen kompletten kurzschlus dürftest aber nicht messen wenn ja ist das bauteil defekt lötte es aus und messe es nochmals .
wahrscheinlich hast die mos transistoren zerstört einer ist ganz am anfang wo auch die diode am kühlkörber ist und der andere ist zwischen den treibern der endstufe auch am kühlkorber befestigt messe die mahl.ach ja wieviel endtransistoren waren defekt?
noch eines wenn du die endstufe nochmals in betrieb setzen willst bau in die betriebspannung es ist das rote und das schwarze kabel vom gleichrichter einen 10 ohm 10 watt widerstand ein ansonst zerstörst noch mehr bauteille wenn sie noch einen defekt hat wenn sie dann funktioniert wider ausbauen.
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