Subwwoofer Eigenbau

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vandammage
Neuling
#1 erstellt: 13. Apr 2020, 16:16
Hallo zusammen,

ich möchte einen Subwoofer fürs Wohnzimmer zusammenbauen, um meinen aktuell leistungsarmen Woofer zu erstzen. Aus früherer Zeit besitze ich noch einen Subwooferchassis, den ich dafür gerne verwenden möchte.

Vorneweg:
Mein Wohnzimmer hat 23m² und ist 2,5m hoch.
Ich wünsche mir einen satten Bass für 50% Musik, 40% Filme und 10% Gaming

Als AVR verwende ich einen Yamaha RX-V679.
https://de.yamaha.co...rx-v679_g/specs.html

Subwoofer Canton M 240 momentan installiert
Musikleistung 120 Watt
Übertragungsbereich 38...140 Hz

Subwooferchassis der verbaut werden soll.
CORAL - HDS 812
Typ: 30 cm Subwoofer
700 watt maximale Leistung
350 watt RMS
Impedanz: 4 ohm
Frequenz: 25-250 hertz
Wirkungsgrad (2.83 V / 1 m) 92 dB
Abmessung: 309 mm äußerer Durchmesser
60 mm Schwingspule
Einbautiefe 133 mm

Ich besitze Mittel und Zeit um mir das Gehäuse selber anzufertigen.
Als Laie im hifi-Bereich bringt mir das leider nichts, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

Meine Fragen:
Macht das Vorhaben überhaupt Sinn?
Benötige ich eine weitere Endstufe vor dem Woofer?
Benötige ich eine Weiche?
Welches Gehäuseprinzip kommt in Frage und wie konfiguriere ich die Maße am besten?
LucasHFF
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Apr 2020, 17:01
Hallo

Subwoofer sind die kompliziertesten Lautsprecher zu selberbauen.
Da hast du dir ja was vorgenommen.

Ein ganz einfacher Aufbau wäre ne massive Holzbox mit ein oder zwei Bassreflexrohren.

Hier ist mal so ein Rechner für die große der Box und der Bassreflexrohre. https://www.lautsprechershop.de/tools/t_box_vented_hoges.htm

Dein Receiver hat leider nur ein Sub Pre-Out, daher brauchst du ein Aktivmodul für Subs oder einen Weiteren Verstärker, der nur den Sub mit deinem Pre-Out betreibst.

Ich würde mir ja dann lieber einen Richtig professionellen kaufen, denn es ist ja nicht sicher ob der dann auch gut klinkt und ob er dann auch ordentlich tief spielt.
herrdadajew
Inventar
#3 erstellt: 13. Apr 2020, 17:05

Benötige ich eine weitere Endstufe vor dem Woofer?
Benötige ich eine Weiche?
Welches Gehäuseprinzip kommt in Frage und wie konfiguriere ich die Maße am besten?


Lass es!!
Hier fehlt anscheinend grundlegendes know how!
binggo
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 13. Apr 2020, 17:15
Es ist auf jeden Fall ein ganz schön ambitioniertes Projekt was du da vor dir hast.
Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich mal vermute, dass du noch nicht so viel Erfahrung auf dem Gebiet gesammelt hast. Das ist aber auch nicht schlimm, deswegen bist du ja hier.
Zum Start hilft dir das vielleicht weiter: https://de.subwoofer.net/diy-subwoofer-bauen/
Eine ganz einfache Anleitung die vor allen die grundlegenden Dinge klärt.
Ich hoffe, dass du deinen Subwoofer erfolgreich gebaut bekommst, viel Spaß!
Reference_100_Mk_II
Inventar
#5 erstellt: 13. Apr 2020, 18:42

vandammage (Beitrag #1) schrieb:
ich möchte einen Subwoofer fürs Wohnzimmer zusammenbauen

Ein Subwoofer ist ein tolles Einsteiger-Projekt bei dem eigentlich nicht viel schief gehen kann und bei dem man auch viele Freiheiten hat.


vandammage (Beitrag #1) schrieb:
Meine Fragen:
Macht das Vorhaben überhaupt Sinn?
Benötige ich eine weitere Endstufe vor dem Woofer?
Benötige ich eine Weiche?
Welches Gehäuseprinzip kommt in Frage und wie konfiguriere ich die Maße am besten?

Sicher macht das Sinn.
Der Canton ist halt so ein Beipack-Subwoofer, abgestimmt auf möglichst viel Lärm - nichts weiter.

Ja, der Sub braucht eine eigene Endstufe.
Dies kann auch ein Aktivmodul sein.
Aktivmodule gibt es von ca. 50€ (gebraucht) bis xxx Euro.
Die Spanne ist sehr weit.
Es kann aber auch einfach ein Kanal eines normalen Stereoverstärkers genutzt werden, da der AVR ja über den Sub-Pre-Out bereits ein gefiltertes Signal ausgibt.

Die Weiche wäre zum einen in besagtem Aktivmodul eingebaut, ist aber auch schon im AVR vorhanden.
Also nein, brauchst du nicht.

Das Gehäusevolumen ist von den Parametern des Chassis abhängig.
Die Gehäusemaße ergeben sich mithilfe der Geometriekenntnisse aus der 4-6. Klasse.

https://www.rgsound....0_HDS_scheda_web.pdf
Fs 27Hz
Vas 105L
Qts 0,44

Damit sollte man dem Chassis einfach mal gut 50-100L netto geben.
Geschlossen, nicht Bassreflex (dafür ist Qts zu hoch...).
Mehr Liter = etwas mehr Tiefgang
Weniger Liter = etwas mehr Pegel

Damit ergibt sich mit den meisten am Markt erhältlichen Modulen schon ordentlich viel Tiefgang bei gleichzeitig guter Präzision.
Du könntest mal schauen, ob du auf dem Gebrauchtmarkt über ein mivoc AM 120 Aktivmodul stolperst.
Das sollte 1A zu dem Coral Chassis passen.

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LucasHFF (Beitrag #2) schrieb:
Subwoofer sind die kompliziertesten Lautsprecher zu selberbauen.

Auf welchem Planeten lebst du bitte?


LucasHFF (Beitrag #2) schrieb:
Ein ganz einfacher Aufbau wäre ne massive Holzbox mit ein oder zwei Bassreflexrohren.

Das kann man so pauschal nicht sagen.
Es ist dazu das Manual mit den T/S-Parametern zu begutachten.


LucasHFF (Beitrag #2) schrieb:
Hier ist mal so ein Rechner für die große der Box und der Bassreflexrohre. https://www.lautsprechershop.de/tools/t_box_vented_hoges.htm

Die allermeisten dieser Online-Rechner funktionieren vorne und hinten nicht - so auch dieser.


LucasHFF (Beitrag #2) schrieb:
Ich würde mir ja dann lieber einen Richtig professionellen kaufen, denn es ist ja nicht sicher ob der dann auch gut klinkt und ob er dann auch ordentlich tief spielt.

Was ist ein "richtig professioneller Subwoofer"?
Warum sollte der DIY-Sub nicht gut klinken oder tief spielen?


binggo (Beitrag #4) schrieb:
Es ist auf jeden Fall ein ganz schön ambitioniertes Projekt was du da vor dir hast.

Auch an dich die Frage: Auf welchem Planeten lebst du bitte?


binggo (Beitrag #4) schrieb:
Zum Start hilft dir das vielleicht weiter: https://de.subwoofer.net/diy-subwoofer-bauen/

Das ist eine von tausenden Affiliate-Seiten.
Die schreiben was sich verkauft und sind daher NICHT seriös und auch NICHT als Ratgeber heranzuziehen:
https://de.subwoofer.net/impressum/

Auf dieser Seite steht so viel Müll in so dermaßen schlechtem Deutsch.... Einfach ignorieren.
vVegas
Stammgast
#6 erstellt: 13. Apr 2020, 20:52
Reference hat es soweit gesagt. Die "fundierten Aussagen" der beiden Spezialisten kannst du getrost ignorieren. Wenig Ahnung, aber davon viel.

Also immer ran, Subwoofer sind definitiv die Einstiegsklasse in den Selbstbau. Macht Spass und du wirst auch zu nem vernünftigen Ergebnis kommen.


[Beitrag von vVegas am 13. Apr 2020, 20:53 bearbeitet]
vandammage
Neuling
#7 erstellt: 13. Apr 2020, 21:24
Vielen Dank für die Rückmeldungen!

Bin jetzt richtig motiviert

Zwei Fragen habe ich noch:
In dem Informationsblatt von CORAl stehen 32L als Vorschlag.
Reference_100_Mk_II empfehlt mir 50-100L. Das liegt daran, dass der Subwoofer im Wohnzimmer und nicht etwa im Kofferraum platziert wird?!
Werde das geschlossene Gehäuse aus 30mm Multiplex-Platten anfertigen.
(60x40x40 bzw. Innen 57x37x37, um auf ca. 75L zu kommen)

An das empfohlene Modul Mivoc AM 120 komme ich leider nicht ran.
Welche vernünftige Alternativen für ein Aktiv-Modul bzw. Stereoverstärker gibt es bis 100€?
Reference_100_Mk_II
Inventar
#8 erstellt: 13. Apr 2020, 22:04

vandammage (Beitrag #7) schrieb:
Das liegt daran, dass der Subwoofer im Wohnzimmer und nicht etwa im Kofferraum platziert wird?!

Ja. Im Auto sind höhere Qtc-Werte vertretbar/üblich und es ist nicht so viel "Gehäuse-seitiger Tiefgang" nötig da der Druckkammer-Effekt viel früher einsetzt.


vandammage (Beitrag #7) schrieb:
Werde das geschlossene Gehäuse aus 30mm Multiplex-Platten anfertigen.
(60x40x40 bzw. Innen 57x37x37, um auf ca. 75L zu kommen)

Ich komme aber auf 62 Liter
Rechne nochmal nach ^^

Würde aber auch reichen/passen.


vandammage (Beitrag #7) schrieb:
An das empfohlene Modul Mivoc AM 120 komme ich leider nicht ran.
Welche vernünftige Alternativen für ein Aktiv-Modul bzw. Stereoverstärker gibt es bis 100€?

Kannst ja mal deine PLZ nennen.

https://www.ebay-kle.../1331558833-172-1537
Ich würde fragen was es mit dem Draht auf sich hat der da aus der Modulrückseite kommt und ebenso die eine Gehäuseecke.
Sonst ein guter Preis.
75€ ink. Versand anbieten - zuschlagen

Naja jeder halbwegs dicke Stereoverstärker halt.
Oder aber eine PA-Endstufe.
https://www.ebay-kle.../1371536234-172-7337 --> TIPP
https://www.ebay-kle.../1365438721-172-8587
https://www.ebay-kle.../1368556559-172-2642

Die laufen dann halt einkanalig.
Das ist kein Problem.
Nur nicht brücken!
herr_der_ringe
Inventar
#9 erstellt: 13. Apr 2020, 22:33
hat das M 240 eigentlich einen fest eingebauten bassboost? ...sofern man dessen modul weiterverwenden wollte.
ob boost oder nicht wäre grundsätzlich gut zu wissen, zwecks abstimmung des woofers. es ist unsinnig, vorab ein gehäuse auszuarbeiten, welches "flat" abgestimmt ist...um sich hinterher ein modul zuzulegen, welches einen boost hat. dann fängt die bislang gemachte arbeit wieder von vorne an

die 32ltr ergeben sich übrigens aus dem einsatzzweck "car-hifi".
@home sieht das ganze anders aus, weshalb schon so manches "tolle" chassis plötzlich eine ganz schlechte figur gemacht hat...

-

@reference: der qts läge bei 0,44, EPB bei 56 => BR ginge vlt. gerade noch.

wichtig für den TE: der sub würde bei BR sehr groß werden (~135ltr ~115ltr) und tief hinuntergehen(~22hz), die belastbarkeit bei dem chassis sinkt aufgrund des geringen xmax (+/- 5,6mm) jedoch unabhängig vom gehäusekonzept generell(!) ins bodenlose (~50w/35hz).
eine dicke endstufe ist also nicht erforderlich.

35ltr geht als GHP (~1360µF in der zuleitung)

edit: gehäusegröße korrigiert.


[Beitrag von herr_der_ringe am 14. Apr 2020, 13:00 bearbeitet]
Pollton
Stammgast
#10 erstellt: 14. Apr 2020, 01:05
Hallo,

herr_der_ringe (Beitrag #9) schrieb:

wichtig für den TE: der sub würde bei BR sehr groß werden (~135ltr) und tief hinuntergehen(~22hz), die belastbarkeit bei dem chassis sinkt aufgrund des geringen xmax (+/- 5,6mm) jedoch unabhängig vom gehäusekonzept generell(!) ins bodenlose (~50w/35hz).
eine dicke endstufe ist also nicht erforderlich.


Wäre BR nicht besser aufgrund des geringen xmax`s? Mit 100 L komme ich noch auf ein gutes Ergebnis, es würde noch für ca. 27 Hz reichen. Mit Speakerboxlite erreiche ich mit 80W die Hubgrenze.
herr_der_ringe
Inventar
#11 erstellt: 14. Apr 2020, 12:58
hallo werner,
ich muss teilweise zurückrudern, in meiner simu war ein faktor falsch gesetzt: das gehäuse wäre 115ltr groß. 10er port mit 26cm länge.
alles andere bliebe jedoch wie geschrieben.
eine größe von 100ltr würde ebenfalls funktionieren. unter 90ltr netto würde ich jedoch nicht gehen, ab dann wirds deutlich unausgewogen.

und ja, aufgrund der hubgrenze würde >ich< hier BR ebenfalls vorziehen. das bringt um 30hz schonmal 10db mehr möglichen maximalpegel (am schreibtisch oder im viererrudel wäre das wieder anders).

was ich mich jedoch ebenfalls frage ist, ob der 12" und der 15" tatsächlich weniger hub haben als der 8" bzw. 10" der gleichen serie (der 12" lt datenblatt nur die hälfte(!) des 10")
vandammage
Neuling
#12 erstellt: 14. Apr 2020, 15:38

hat das M 240 eigentlich einen fest eingebauten bassboost?

Wie kann ich das feststellen? Vielleicht hilft ein Bild:
Canton M240


jedoch unabhängig vom gehäusekonzept generell(!) ins bodenlose (~50w/35hz).
eine dicke endstufe ist also nicht erforderlich.

Kann ich das Aktivmodul von dem Canton M240 nehmen?


Mit Speakerboxlite erreiche ich mit 80W die Hubgrenze.

Ist das gut oder schlecht?
Wenn ich nun doch ein BR Gehäuse anfertige, mit ca. 100L Volumen...
Aus welchem Niveau bewege ich mich dann mit dem Ergebnis, bzw.
was würde vergleichsweiße ein fertiger Woofer mit ähnlichen Leistungen kosten?

@Reference

Ich komme aber auf 62 Liter
Rechne nochmal nach ^^

Bei 57x37x37 komme ich immer auf 78L, egal wie oft ich das rechne ^^

Ich komme aus 74...
Vielen Dank für die Informationen
Reference_100_Mk_II
Inventar
#13 erstellt: 14. Apr 2020, 15:51
Das "weiß" man entweder weil man sich über das Modul informiert hat,
oder man kann es messen.

Dafür ist aber etwas tiefere Kenntnis in E-Technik nötig.
Und da du hier noch kein bisschen eben solcher Kenntnisse hast blicken lassen,
geht das vmtl. über dein Können hinaus.
Bzw. ist die Gefahr dabei was kaputt zu machen nicht gerade gering.

Auch eine Schaltungsanalyse könnte was bringen.
Aber auch das ist nicht ganz ohne...

Bei einem geschlossenen Subwoofer macht das aber "nicht so viel aus" - einfach ausgedrückt.
Es wird halt im Zweifelsfall unten rum etwas fetter.

Bau dir aus billigen 22mm Grobspanplatten ein Test-Gehäuse,
setze das Modul ein
und probiers halt mal aus.
Kaputt gehen kann dabei nichts.

Wenn's klingt, dann bau ein vernünftiges Gehäuse aus MDF oder MPX.
Pollton
Stammgast
#14 erstellt: 14. Apr 2020, 16:11
Hallo


herr_der_ringe (Beitrag #11) schrieb:

ich muss teilweise zurückrudern, in meiner simu war ein faktor falsch gesetzt: das gehäuse wäre 115ltr groß. 10er port mit 26cm länge.
alles andere bliebe jedoch wie geschrieben.

was ich mich jedoch ebenfalls frage ist, ob der 12" und der 15" tatsächlich weniger hub haben als der 8" bzw. 10" der gleichen serie (der 12" lt datenblatt nur die hälfte(!) des 10") :?

115L spuckt Speakerboxlite auch als Optimum aus.

Ja, der Hub kommt mir auch ein bisschen wenig vor.


[Beitrag von Pollton am 14. Apr 2020, 16:39 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#15 erstellt: 14. Apr 2020, 16:32

vandammage (Beitrag #12) schrieb:
Wie kann ich das feststellen? Vielleicht hilft ein Bild:
Canton M240

das bild hilft leider nicht. da es sich um ein fertigprodukt, welches in sich stimmig sein muss, lässt man dem kunden hier keine wahl.

eine möglichkeit wäre das messen der frequenzgänge im quervergleich mit einem anderen verstärker. es geht dabei auch ein anderer subwoofer mit aktivmodul. (modul jeweils am anderen woofer anklemmen; man hört den unterschied im normalfall.)
falls solches nicht vorhanden bedingt dies jedoch, daß möglicherweise "ein gehäuse brennholz" fabriziert werden muss.


Kann ich das Aktivmodul von dem Canton M240 nehmen?

leistungsmäßig sicher ausreichend.



Mit Speakerboxlite erreiche ich mit 80W die Hubgrenze.

Ist das gut oder schlecht?
Wenn ich nun doch ein BR Gehäuse anfertige, mit ca. 100L Volumen...
Aus welchem Niveau bewege ich mich dann mit dem Ergebnis, bzw.
was würde vergleichsweiße ein fertiger Woofer mit ähnlichen Leistungen kosten?

definiere bitte "leistung":
watt?
tiefgang?
präzision?
bummbrumm?

aus meiner sicht: besser präzise, sauber konturiert und im zweifelsfall etwas weniger tief. eine saubere simulation ist schonmal der grundstein dafür, die aufstellung perfektioniert das ganze.
"watt" ist übrigens nur für marketing und proller wichtig, ansonsten belanglos.


@Reference

Ich komme aber auf 62 Liter
Rechne nochmal nach ^^

Bei 57x37x37 komme ich immer auf 78L, egal wie oft ich das rechne ^^

ich komme ebenfalls auf 62ltr

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

zumindest, wenn ich das gehäuse allseits zur gänze schließe und nicht die jeweils gegenüberliegende wand weglasse, dann komme ich ebenfalls auf 78ltr

Pollton
Stammgast
#16 erstellt: 14. Apr 2020, 16:37

Mit Speakerboxlite erreiche ich mit 80W die Hubgrenze.

Ist das gut oder schlecht?


Das heißt, er kommt mit 80W an seiner Belastungsgrenze, sofern die Angaben stimmen, nichts 700W Nee, 80W ist schon gut, aber für ein Subwoofer kann man etwas mehr erwarten.


Wenn ich nun doch ein BR Gehäuse anfertige, mit ca. 100L Volumen...
Aus welchem Niveau bewege ich mich dann mit dem Ergebnis, bzw.
was würde vergleichsweiße ein fertiger Woofer mit ähnlichen Leistungen kosten?


Auf welchem Niveau kann ich nicht sagen, hängt davon ab, was du daraus machst. Ob BR oder CB ist immer so eine Frage, was man will. Ich finde, in CB geht er auch ganz gut. Hat in den meisten Fällen Vorteile, weil es mit BR manchmal zu viel mit dem Bass wird, weil der Raum da noch einiges dazu gibt. Musst halt die Belastbarkeit im Auge behalten.
herr_der_ringe
Inventar
#17 erstellt: 14. Apr 2020, 16:56
man könnte auch hergehen und ein gehäuse mit 100~115ltr bauen, erstmal geschlossen.

das geschlossene gehäuse ist eigentlich zu groß. jedoch aufgrund der abfallenden flanke im regelfall wandnaher aufstellung zuträglicher sowie bei eventuell vorhandenem bassboost verzeihender.

wenn es trotzdem zuwenig wumms ist, den BR-port nachträglich einbauen. (alternativ: BR vorbereiten und das gehäuse nachträglich öffnen - dazu jedoch ggf. separater post, wenns dann soweit ist.)


zum hub des chassis: wenn man testhalber beim 12" den hub des 10"-eingibt, würde sich der maximal mögliche pegel gleichmal um 6db erhöhen...das ist schon ne ganz schöne hausnummer. und zeigt auch direkt, was ich mit meiner aussage "@home" in post #9 bereits mit angedeutet hatte.


[Beitrag von herr_der_ringe am 14. Apr 2020, 16:57 bearbeitet]
vandammage
Neuling
#18 erstellt: 15. Apr 2020, 20:49
Hab den Prototypen heute gleich erstellt.
Um Zeit zu sparen habe ich mir überlegt die Ecken und die Frontseite aus 3mm Stahlblech anzufertigen.
Ich weiß dass Stahl alles andere als optimal für ein Woofergehäuse geeignet ist, hoffe aber dass es für einen kleinen Test ausreicht.
Das Reflexrohr hat ø100 x 260mm und ist aus Plastik
Prototyp-Gerüst

Der Spielplatz um die Ecke hat jetzt eine Tischtenisplatte weniger. 20mm stark
Prototyp

Testen konnte ich ihn leider nicht, weil mein Wagen zu klein ist
Hatte keine Möglichkeit das Teil zu sichern, um es nach Hause zu befördern.
Kofferraum

Kann den Test erst am Wochenende druchführen.
Das Aktivmodul aus meinem Canton M240 würde ich versuchen extern mit dem Chassis zu verbinden, um den Aufwand gering zu halten.
Das Gehäuse weißt die Innenmaße 44 x 46 x 60cm auf, ca. 121L.
Um ein geschlossenes Gehäuse zu simulieren, kann ich das Loch mit einem Blendendeckel schließen.

Soll ich das Gehäuse innen mit Schaumstoff auskleiden?
Reference_100_Mk_II
Inventar
#19 erstellt: 15. Apr 2020, 22:49

Hab den Prototypen...
...aus 3mm Stahlblech...


Das muss man jetzt nicht verstehen, oder?!?!?!?!
vVegas
Stammgast
#20 erstellt: 16. Apr 2020, 13:21
Naja, es gibt eben Schreiner und Metallbauer. Für nen Metallbauer geht sowas schnell.

Wenn die Größe passt würde ch das Stahlgestell anständig schleifen und lackieren und eine Holzkiste einpassen. Wäre auf jeden Fall ausgefallen und bessere Stoßkannten gibt es nicht. Wenn es nicht bewegt werden muss, durchaus machbar und je nach Ausführung ein Hingucker.
Bassfreund
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Apr 2020, 13:26

vandammage (Beitrag #18) schrieb:

Soll ich das Gehäuse innen mit Schaumstoff auskleiden?


Maximal hinter dem LS an der Rückwand dünnes Polyestervlies (5mm) etwas größer als die LS-Fläche.
Bringt nochmal klanglich etwas.
BjoernMZ
Stammgast
#22 erstellt: 16. Apr 2020, 13:44
Ich glaube man sollte das innen nochmal ausspritzen mit entsprechendem Dichtungskleber. Und Dichtband oder 1mm dünne Gummimatte an die aufgeschraubte Platte...Geschlossen heißt auch so ziemlich luftdicht wie möglich.

LG
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