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separate Stromleitung

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schotter611
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 20. Jan 2008, 17:39
hey, bin relativ neu hier. Habe zwar schon einmal herumgeschnueffelt, aber mehr passiv. Also erstmal ein dickes 'hallo' an alle. Ich ziehe in ein paar Wochen um und habe nach langjaehrigem Herumwohnen in ziemlichen 'Low-Fi' Wohnungen endlich die Moeglichkeit, Einfluss auf die Raeumliche Gestaltung zu nehmen. Wohnlayout und auch Stromlegung (professionell, nicht selber). Das wuerde in diesem Falle fast keine Mehrkosten bedeuten, also dachte ich an eine separate Stromleitung, kann ja nicht schaden... Ich muss dem Elektriker nur sagen, was ich brauche.
Was ist zu beachten? Ab wo ist 'separat' sinnvoll? Ab Sicherungskasten? Und welche Kabel? Lohnt sich eine fancy Steckdose (Furutech oder so)?
Bitte keine Grabenkaempfe, ich bin absoluter idiot was Elektronik betrifft und finde Diskussionen darueber ermuedend. Kabel haben in meiner Anlage immer einen Unterschied gemacht, auch Stromkabel (wenn auch nicht riesig).
WinfriedB
Inventar
#2 erstellt: 20. Jan 2008, 19:06

schotter611 schrieb:

Was ist zu beachten? Ab wo ist 'separat' sinnvoll? Ab Sicherungskasten? Und welche Kabel? Lohnt sich eine fancy Steckdose (Furutech oder so)? )


Du mußt einfach nur überlegen, wieviel m relativ dünne (bei älteren Installationen 1,5mm2) Stromleitung VOR dem Anschlußpunkt der sep. Leitung liegen, dann kannst du den Einfluß der letzten Meter abschätzen.



schotter611 schrieb:

Bitte keine Grabenkaempfe, ich bin absoluter idiot was Elektronik betrifft und finde Diskussionen darueber ermuedend. Kabel haben in meiner Anlage immer einen Unterschied gemacht, auch Stromkabel (wenn auch nicht riesig).


Dazu gabs hier schon sehr viel, u.a. einen Blindtest eines Hifi-Verkäufers, mit dem er bewiesen hat, daß die Zuhörer immer das glaubten zu hören, was er ihnen über das jeweilige (angeblich) verwendete erzählt hat. Tatsächlich wurde immer nur dasselbe Kabel (mit Umschaltpausen) verwendet.
kptools
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Jan 2008, 20:11
Hallo,
schotter611 schrieb:
Was ist zu beachten?

Die Vorschriften (VDE, EN). Die ausführende Elektrofachkraft wird sich da aber auskennen.

Ab wo ist 'separat' sinnvoll? Ab Sicherungskasten?

Ja. Alles Andere macht keinen Sinn.

Und welche Kabel?

NYA 1,5 mm² (oder 2,5 mm²) im Leerrohr oder NYM-J 3 x 1,5 mm² (oder 2,5 mm²) direkt unter Putz.

Lohnt sich eine fancy Steckdose (Furutech oder so)?

Nein.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 20. Jan 2008, 20:12 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 21. Jan 2008, 01:34
Was kann man in einem Hörraum beachten?

Eine seperate Leitung ist aus klanglicher Sicht Unsinn.

Einige Gedanken zur Verkabelung im Voraus können doch hilfreich sein, besonders fürs Heimkino:

a) Lautsprecherkabel für Rear-Speaker in den Wänden oder in Sockelleisten
b) Stromanschluss in Deckennähe für Beamer
c) schaltbare Dosen an bestimmten Punkten im Raum (für indirekte Beleuchtung, Subwoofer, etc.)
d) besonders viele Wanddose am Aufstellungsort der Anlage (z.B. eine 5er Dosenreihe), spart Steckdosenleisten und sorgt für Ordnung.
schotter611
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 21. Jan 2008, 07:13

kptools schrieb:
Hallo,

Grüsse aus OWL

kp

Tausend Dank kptools, sehr hilfreich.
Gruss zurueck!


[Beitrag von kptools am 21. Jan 2008, 08:51 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#6 erstellt: 25. Jan 2008, 01:37

schotter611 schrieb:
.... separate Stromleitung..... Ab Sicherungskasten


genauso hab ichs bei meinem neubau gemacht
@kptools: natürlich hats der elektriker gemacht ich halt auch nix davon, dinge selber zu machen die DEFINITIV durch Fachleute erledigt werden MÜSSEN)

ganz ehrlich, ausser dem guten gefühl ein wenig (kostenlosen) aufwand betrieben zu haben, hats klanglich ...nix gebracht.
...und ich kann jedem HighEnder der zu Besuch kommt ne lange Nase machen auch was wert

insoweit:

kann ja nicht schaden.


genau

klaus
chilman
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2008, 05:43
schaden kanns nicht, wenn man das ganze dann noch schaltbar gestaltet oder einen guten netzfilter (also einen vom elektriker, nicht son überteuerten vom voodoo-highend markt) und einen blitz-schutz einbauen lässt ist es auch noch praktisch bzw. sinnvoll.

eine besondere steckdose ist nicht erforderlich.


wenn du aber deinen hörraum sowieso gestaltest, würd ich dir auf jeden fall empfehlen mal in den raumakustik bereich des forums zu schauen, da lassen sich viele sehr sinnvolle dinge für mehr oder weniger geld machen, die wirklich sehr viel bringen.



[Beitrag von chilman am 26. Jan 2008, 05:43 bearbeitet]
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 26. Jan 2008, 17:01
Wenn ich meinen Föhn neben meinem Trenntrafo betreibe, dann fängt jener ohne Last mächtig an zu brummen. Das ist zwar weit hergeholt aber für Audiosophisten mit blanken Nerven oder wenn es sich beim Neubau anbiedert, kann eine direkte Stromleitung wenigstens einen theoretisch nachvollziehbaren Sinn machen.
schotter611
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Jan 2008, 03:44

chilman schrieb:
wenn du aber deinen hörraum sowieso gestaltest, würd ich dir auf jeden fall empfehlen mal in den raumakustik bereich des forums zu schauen, da lassen sich viele sehr sinnvolle dinge für mehr oder weniger geld machen, die wirklich sehr viel bringen.

:prost


danke fue den Tip, ist bestimmt sehr viel effektiver als an der Stromversorgung zu basteln. Und ich werfe darauf auch ein Auge (oder Ohr). Aber eines steht schon fest: Die Anlage ist ineinem grossen Loft und im selben Raum passiert eigentlich alles (nicht nur hoeren). Also Optimierung nur bis zu dem Punkt, an dem sie nicht in den restlichen Lebensablauf eingreift (Stellwaende oder Teppiche an der Wand). Ich bin also mein eigener (wie Amerikaner sagen) 'wife factor'.
Aber es wird noch schlimmer...Netzkabel...bevor ich jetzt geteert und gefedert werde (aber halt, ich darf ja, denn wir sind hier im Woodoo Forum)...die Situation gestaltet sich aehnlich wie mit dem Strom aus der Wand, ich starte voellig ohne und muss mir (zumindest zwei) neue sowieso zulegen, denn meine Anlage ist bisher voll auf Amerikanischen Netzkabeln. Gibt also keinen Weg daran vorbei, ob vom Elektronikstore oder HiFi Wunderheiler. Hatte mal etwas herumgetestet und herausgefunden, dass es tatsaechlich Unterschiede macht, die aber praktisch fuer mich nicht sehr ausschlaggebend sind. Meine Schlussfolgerung war, dass ein paar $/EUR mehr fuer ein 'hospital grade' Netzkabel Sinn machen, mehr aber nicht.
Gibt es in Deutschland einen Versand, der brauchbare Netzkabel anbietet, die nicht dreistellig kosten?


[Beitrag von schotter611 am 27. Jan 2008, 04:23 bearbeitet]
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Jan 2008, 14:40
hi schotter,

wie wäre es denn mit einem sogenannten Bügeleisenkabel? Es hat eine Stoffummantelung und ist daher hitzebeständig. Außerdem ist es für relativ hohe Leistungen ausgelegt. Das schwarz-grau-weiße Design ist allerdings Geschmackssache. Wegen der Länge muß man es sich anfertigen lassen, dafür ist es aber Handarbeit und der ausführende Betrieb haftet für die Sicherheit.

Das wäre stilecht und eine ganz heiße Sache!
herby2002
Stammgast
#11 erstellt: 05. Feb 2008, 00:38
Also habe vor ca 1 Jahr eine direkt leitung zum Sicherungskasten gezogen inkl. klangmodul ...Warum ...
Also ich hatte mich mal mit dem Herrn Groneberg und den Chef entwickler von inakustik zu diesem thema auseinander gesetzt . Sie hatten es mir so erklärt : Eine leitung die nun vom schaltkasten bis ins wohnzimmer geht hat meistens viele steckdosen dazwischen , an den auch andere verbraucher angeschlossen sind . Diese schnitt stellen stören nicht nur den lauf sondern können auch störeffekte ins netz senden. So hat zb. ein Verstärker folgendes problem , bei impulsen können die Kondensatoren die energie nicht schnell genung speichern wie , der VS sie braucht.und dazu schleichen sich die magnetischen sröme ein die den hochtonauslenkungen deutlich vergrößern.
Nun hatte ich die Leitung gezogen und muss sagen das Klangbild ist insgesammt stimmiger und die auflösung der Töne ist besser zu orten .
Insgesammt kann ich nur sagen wer es nicht macht verschenkt potenzial.
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 05. Feb 2008, 00:46

herby2002 schrieb:
Eine leitung die nun vom schaltkasten bis ins wohnzimmer geht hat meistens viele steckdosen dazwischen , an den auch andere verbraucher angeschlossen sind . Diese schnittstellen stören nicht nur den lauf sondern können auch störeffekte ins netz senden.

Die Steckdosen sind deiner Meinung nach also "Einfallstore" für Störungen?


herby2002 schrieb:
So hat zb. ein Verstärker folgendes problem , bei impulsen können die Kondensatoren die energie nicht schnell genung speichern wie , der VS sie braucht.und dazu schleichen sich die magnetischen sröme ein die den hochtonauslenkungen deutlich vergrößern.
Nun hatte ich die Leitung gezogen und muss sagen das Klangbild ist insgesammt stimmiger und die auflösung der Töne ist besser zu orten .
Insgesammt kann ich nur sagen wer es nicht macht verschenkt potenzial.

Man merkt: Du weißt genau, wovon du sprichst!
e_holger
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Feb 2008, 01:45
Hi Schotter,

mach es einfach. Kostet nicht die Welt oder gar nichts ad on, verlieren kannst du jedenfalls nichts.

Ich habe in meiner alten Wohnung schon den Sicherungsautomaten gegne eine Feinsicherung getauscht - sofort hörbar! Im Haus habe ich nun 2 x 3 x 2,5mm² von der Feinsicherung direkt zu einer HMS-Dose legen lassen, von da an dann ein hadngefertigter Mehrfachstecker mit "durchgehenden" Einzelstrippen vom Stecker bis zur letzten Dose des Mehrfachsteckers.
Von Netzfiltern halte ich wenig bzw. habe wohl auch zu wenige bisher gehört...die nehmen nach meinem Geschmack Dynamik weg, klingt irgendwie glattgebügelt...kann ich leider nicht besser beschreiben, ich höre einfach nur und wenn´s nicht gefällt, dann weg damit. Aber wenn Du die Kabelage im Haus/Wohnung schon optimierst, dann bitte auch brauchbare Netzkabel für die Geräte. Edelstrippen im 1.000 € Bereich sind wohl eher nicht angezeigt, aber für ein paar € gibt es schon gute Strippen aus hochfeinem Kupfer, hoch flexibel (ist ein Zeichen für reines Kupfer!) und mit guten Steckern, fertig ist der (Kabel-)Salat.

Gruß

Holger
Amperlite
Inventar
#14 erstellt: 05. Feb 2008, 01:53

e_holger schrieb:
Ich habe in meiner alten Wohnung schon den Sicherungsautomaten gegne eine Feinsicherung getauscht - sofort hörbar!

Ich lade dich gerne zu mir ein.
Dann sammeln wir alle Kabeltrommeln die wir finden können, legen sie einmal um mein Haus und stecken da die Anlage ran.
Wenn du den Unterschied im Blindtest heraushören kannst, darfst du meinen CD-Spieler behalten.
Murray
Inventar
#15 erstellt: 05. Feb 2008, 01:58

Amperlite schrieb:

e_holger schrieb:
Ich habe in meiner alten Wohnung schon den Sicherungsautomaten gegne eine Feinsicherung getauscht - sofort hörbar!

Ich lade dich gerne zu mir ein.
Dann sammeln wir alle Kabeltrommeln die wir finden können, legen sie einmal um mein Haus und stecken da die Anlage ran.
Wenn du den Unterschied im Blindtest heraushören kannst, darfst du meinen CD-Spieler behalten.


Welcher CD-Player wäre das?

Harry
Amperlite
Inventar
#16 erstellt: 05. Feb 2008, 02:12

Murray schrieb:
Welcher CD-Player wäre das?

Mein kleiner NAD C542.
Ein paar Bedingungen gäbe es natürlich. So sollten wenigstens noch 200 Volt ankommen sonst wirds leicht wenn laut.


[Beitrag von Amperlite am 05. Feb 2008, 02:12 bearbeitet]
Murray
Inventar
#17 erstellt: 05. Feb 2008, 02:17

Amperlite schrieb:

Murray schrieb:
Welcher CD-Player wäre das?

Mein kleiner NAD C542.
Ein paar Bedingungen gäbe es natürlich. So sollten wenigstens noch 200 Volt ankommen sonst wirds leicht wenn laut. ;)


Ok,

da ich nicht verlieren kann und bei 50:50 für mich die Chancen ganz gut stehen: Ich nehme den CDP!

Harry
Uwe_Mettmann
Inventar
#18 erstellt: 05. Feb 2008, 03:14

e_holger schrieb:
Von Netzfiltern halte ich wenig bzw. habe wohl auch zu wenige bisher gehört...die nehmen nach meinem Geschmack Dynamik weg, klingt irgendwie glattgebügelt...kann ich leider nicht besser beschreiben, ich höre einfach nur und wenn´s nicht gefällt, dann weg damit.

Hallo Holger,

ja das wird den seriellen Netzfilter nachgesagt. Nimm doch einfach einen parallelen Filter:



Dazu gibt es auch einen Thread hier im Forum:



Gruß

Uwe
Amperlite
Inventar
#19 erstellt: 05. Feb 2008, 04:34

Murray schrieb:

Amperlite schrieb:

Murray schrieb:
Welcher CD-Player wäre das?

Mein kleiner NAD C542.
Ein paar Bedingungen gäbe es natürlich. So sollten wenigstens noch 200 Volt ankommen sonst wirds leicht wenn laut. ;)


Ok,

da ich nicht verlieren kann und bei 50:50 für mich die Chancen ganz gut stehen: Ich nehme den CDP!

Harry

Na, 8 von 10 richtigen in minimal 2 Fällen sollten es schon sein.
Sonst nehm ich gleich die Würfel!


[Beitrag von Amperlite am 05. Feb 2008, 04:34 bearbeitet]
Murray
Inventar
#20 erstellt: 05. Feb 2008, 05:20
Hi,


Sonst nehm ich gleich die Würfel!


wusste ichs doch! Illegales Glücksspiel!

Harry
sstelter
Gesperrt
#21 erstellt: 05. Feb 2008, 09:59
Hallo herby2002,
da bist Du ja den richtigen Märchenerzählern begegnet und hast das Märchen auch noch prompt für die Realität gehalten.
mfg
Stephan
kölsche_jung
Inventar
#22 erstellt: 05. Feb 2008, 11:57

e_holger schrieb:
...
Ich habe in meiner alten Wohnung schon den Sicherungsautomaten gegne eine Feinsicherung getauscht - sofort hörbar! ....und so weiter und so fort


Dein Nachname ist nicht zufällig GRIMM?

und bevor wieder kommt: erst ausprobieren etc.
ja, ich habe eine einzeln abgesicherte leitung....
und sogar "gegen" 3 Ikea 3er Stecker als Verlängerung zum normalen Hausnetz gehört....null unterschied

erklärung: klar, mit meiner miserablen anlage kann man solche kleinen details nicht hören und überhaupt sollte ich mal die batterien meines hörgerätes wechseln

danke
Argon50
Inventar
#23 erstellt: 05. Feb 2008, 13:36

e_holger schrieb:
...hoch flexibel (ist ein Zeichen für reines Kupfer!)...

Hui! Das ist ja simpel.


Grüße,
Argon

xutl
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2008, 15:10

e_holger schrieb:
......schon den Sicherungsautomaten gegne eine Feinsicherung getauscht - sofort hörbar! Im Haus habe ich nun 2 x 3 x 2,5mm² von der Feinsicherung direkt zu einer HMS-Dose legen lassen, von da an dann .....


Nicht wirklich, oder

Da wundert es mich überhaupt nicht, wenn sich der Klang ändert.

Statt eines satten "KLACK", wenn der Automat auslöst, hören wir jetzt ein sanftes "Zischeln", wenn die Feinsicherung langsam durchkokelt (Ist doch eine träge, oder?)

Ev. (falls ZU träge )folgt dem leisen Zischeln ein dezentes Geknister, welches schließlich von einem lauten Geprassel abgelöst wird.
WinfriedB
Inventar
#25 erstellt: 05. Feb 2008, 15:30

e_holger schrieb:
aber für ein paar € gibt es schon gute Strippen aus hochfeinem Kupfer, hoch flexibel (ist ein Zeichen für reines Kupfer!)


Woher weißt du das? Und woher weißt du, daß die Hersteller von hochflexiblem Kabel nicht das weltweit übliche Kupfer für Leitzwecke benutzen, das 99.8 Proz. Reinheit hat?

Hochflexibles Kabel hat lediglich einen anderen Litzenaufbau, die Einzellitzen sind dünner und dafür gibts mehr davon. Außerdem wird gelegentlich anderes Isolationsmaterial verwendet. Bei mehradrigen Kabeln ist auch der Mantelaufbau anders, da findet man noch zusätzliche "Gleitschichten". Hochflexibles Kabel wird dort verwendet, wo eine Kabelverbindung ständig in Bewegung ist.
e_holger
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 06. Feb 2008, 03:20
Hallo @ amperlite, xutl and all,

eure Reaktionen sind ja echt spannend....nun sind wir hier schon im Voodoo-Club....

Stromversorgung:
Warum sollte man Änderungen/Optimierungen denn nicht hören? Die Feinsicherung ist auch eine 16A, ergo wohl kaum träger als ein Automat.

Kabel:
Mit fein bzw. flexibel meine ich die Innenleiter; meine Cinchkabel sowie auch LS-Kabel sind störrische Monster, die Innenleiter sind aber pinselfein, und eben diese pinselfeinen Litzen lassen sich nach meinem Wissen nur aus hochreinem Kupfer herstellen. Mag vielleicht zu simpel sein, scheint aber nachvollziehbar. Wenn das mit jeden Reinheitsgrad geht, dann lerne ich gern dazu.
Es gibt ja auch die gegenteilige Philosophie der sog. "solid core" Kabel insb. im LS-Bereich; kann ich technisch / physikalisch nicht ausreichend erklären, aber so ein solid core XLO LS-Kabel z.B. mag ich gar nicht.
Dazu: falls nun jemand hier meint, den Unterschied zwischen verschiedenen LS-Kabeln hört man auch nicht, dann sei dieser glücklich, das spart viel Geld!

Allgemein:
Das Hifi- oder High-End-Hobby lebt in erster Linie von guter Musik, die eindeutig Geschmackssache ist, und dem hoffentlich häufigen und intensiven Hören dieser. Eine (gute) Hifi-Anlage um ihrer selbst Willen macht wenig bis keinen Sinn, als Statussymbol ist sie ebenfalls kaum geeignet.
Dennoch macht das Musikhören mit einer guten Anlage mehr Spaß (zumindest bis zu dem Punkt, an dem die Anlage jegliche Unzulänglichkeit der Aufnahmen ans Ohr bringt), deswegen sind wir wohl auch alle hier. Ein bißchen Voodoo mit Kabeltests, Gerätetests und sonstiger "Spinnerei" gibt dem ganzen dann noch einen Hauch mehr Emotion...und mit Gänsehaut, Pipi in den Augen oder dem gaaanz breiten Grinsen einer tolle Scheibe zu lauschen ist einfach geiler als auf Basis technischer Daten - ggf. auch Realitäten - rational an die Sache zu gehen.

Insofern: viel Spaß beim Hören, ob mit Feinsicherung oder MP3!

Holger
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 06. Feb 2008, 17:32
Ich habe meinen Verstärker mal wärend laufender Musik ausgeschaltet und ich höre keinen Unterschied (erst nach einer Sekunde, wenn das Netzteil wegen der absackenden Elkospannung abschaltet).

Auf dem Netz ist überhaupt eine riesige Störung drauf, genannt Wechselstrom; die geht von -325 über null nach + 325V.

Aber warum nicht eine Extraleitung? Folgende Dingen können den Musikgenuß stören:

1. Ein auf Stufe 1/2 geschalteter Föhn erzeugt eine Gleichspannung auf der Leitung welches Trafos zu heftigem Brummen verleiten kann.
2. Die Sicherung könnte wegen Überlastung anderer Steckdosen durchbrennen bzw. abschalten.
hf500
Moderator
#28 erstellt: 06. Feb 2008, 22:55
Moin,

>>Stromversorgung:
Warum sollte man Änderungen/Optimierungen denn nicht hören? Die Feinsicherung ist auch eine 16A, ergo wohl kaum träger als ein Automat.<<

Wenn man sich ein wenig mit dem Ersatzschgaltbild eines Verstaerkers befasst, wird man feststellen, dass in diesen das Netzteil nicht vorkommt.
Man findet hoechstens seinen Innenwiderstand, der gegenueber dem Wert, den die Schaltung des Verstaerkers darstellt, moeglichst klein sein soll.

Netztrafo und nachgeschalteter Gleichrichter entkoppeln das Geraet schon nahezu perfekt vom Stromnetz, ein Netzkabel kann darauf nur Einfluss haben,
wenn es defekt ist und Wackelkontakte hat.
Solange die Armaturen des Netzkabels und das Kabel selbst sicheren Kontakt geben, ist es voellig belanglos, was fuer ein Kabel man da nimmt.

73
Peter
WinfriedB
Inventar
#29 erstellt: 07. Feb 2008, 10:03

e_holger schrieb:
die Innenleiter sind aber pinselfein, und eben diese pinselfeinen Litzen lassen sich nach meinem Wissen nur aus hochreinem Kupfer herstellen. Mag vielleicht zu simpel sein, scheint aber nachvollziehbar. Wenn das mit jeden Reinheitsgrad geht, dann lerne ich gern dazu.


Für die Kabelherstellung wird weltweit nur eine Kupfersorte verwendet, nämlich Elektrolytkupfer für Leitzwecke, das einen Reinheitsgrad von 99.5 % hat. Es gibt keine verschiedenen Reinheitsgrade für Kabelkupfer. Sämtliche Kabel der Fa. Lapp z.B. werden daraus hergestellt. Solltest du andere Informationen haben, dann lerne ich gern dazu.

http://www.tkd-grupp...b-tid-3-pid-169.html


e_holger schrieb:

Es gibt ja auch die gegenteilige Philosophie der sog. "solid core" Kabel insb. im LS-Bereich; kann ich technisch / physikalisch nicht ausreichend erklären, aber so ein solid core XLO LS-Kabel z.B. mag ich gar nicht.
Dazu: falls nun jemand hier meint, den Unterschied zwischen verschiedenen LS-Kabeln hört man auch nicht, dann sei dieser glücklich, das spart viel Geld!


Wie der Blindtest eines bekannten Audio-Händlers beweist, werden von denjenigen, die daran glauben, sogar Unterschiede gehört, wenn man ihnen nur erzählt, daß ein anderes Kabel verwendet wird.
e_holger
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 07. Feb 2008, 12:12
Hallo Winfried,

Danke für die Reaktion:

Für die Kabelherstellung wird weltweit nur eine Kupfersorte verwendet, nämlich Elektrolytkupfer für Leitzwecke, das einen Reinheitsgrad von 99.5 % hat. Es gibt keine verschiedenen Reinheitsgrade für Kabelkupfer. Sämtliche Kabel der Fa. Lapp z.B. werden daraus hergestellt. Solltest du andere Informationen haben, dann lerne ich gern dazu.

[url=http://www.tkd-gruppe.de/module-Pagesetter-viewpub-tid-3-pid-169.html]http://www.tkd-grupp...b-tid-3-pid-169.html[/url]

Ist eine interessante Information, ich werde das mal recherchieren. Wenn dem so sein sollte, stellt sich nur noch die Frage, ob die unterschiedliche Verarbeitung Einfluss auf den Klang haben kann. Auch das werde ich bei Zeiten mal recherchieren.

Wie der Blindtest eines bekannten Audio-Händlers beweist, werden von denjenigen, die daran glauben, sogar Unterschiede gehört, wenn man ihnen nur erzählt, daß ein anderes Kabel verwendet wird.[/quote]

Dieses habe ich schon öfter gehört. Aber mal im Ernst: ist die gesamte Hifi-Kabel-Industrie auf "Verarschung" aufgebaut? Das glaubt doch wohl keiner! Außerdem: ich beschäftige mich mit dem Thema Hifi und High End seit über 20 Jahren und habe unzählige Kabeltests hinter mir...selbst ungeübte und vollkommen unvoreingenommene Mithörer wie meine Frau - und der ist Hifi vollkommen egal - haben Unterschiede hören können, wobei sich die Tests hier auf Cinchstrippen beschränkten.

Gruß

Holger
jottklas
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 07. Feb 2008, 12:35

e_holger schrieb:


Aber mal im Ernst: ist die gesamte Hifi-Kabel-Industrie auf "Verarschung" aufgebaut? Das glaubt doch wohl keiner! Außerdem: ich beschäftige mich mit dem Thema Hifi und High End seit über 20 Jahren und habe unzählige Kabeltests hinter mir...selbst ungeübte und vollkommen unvoreingenommene Mithörer wie meine Frau - und der ist Hifi vollkommen egal - haben Unterschiede hören können, wobei sich die Tests hier auf Cinchstrippen beschränkten.


... na wenn das kein Beweis ist!

Jürgen


[Beitrag von jottklas am 07. Feb 2008, 12:36 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#32 erstellt: 07. Feb 2008, 13:12

e_holger schrieb:

Ist eine interessante Information, ich werde das mal recherchieren.


Jedenfalls die Firma Lapp-Kabel (ich gehe davon aus, daß es bei anderen genauso ist) nimmt für die Berechnung des Kupferzuschlags den Preis für DKL-Kupfer. Auch beim so gelobten Ölflex-Kabel.


e_holger schrieb:

Wenn dem so sein sollte, stellt sich nur noch die Frage, ob die unterschiedliche Verarbeitung Einfluss auf den Klang haben kann. Auch das werde ich bei Zeiten mal recherchieren.


Es gibt da auf dem Voodoo-Kabel-Markt so einige, die was von langgezogenen Kristallen, Übergangswiderständen an Korngrenzen usw. daherschwurbeln. Ich habe mir einen dieser "Fachbeiträge" mal angesehen und konnte selbst mit meinen nicht sehr umfangreichen Kenntnissen der Werkstofftechnik erkennen, daß der Autor noch nicht mal den Unterschied zwischen Kristall- und Kornstruktur kannte.

Auch das mit der kryogenen Behandlung ist Unsinn. Zwar sinkt der Widerstand tatsächlich bei niedrigen Temperaturen stark ab. Es gibt aber allgemein in der Werkstofftechnik nicht allzuviele temperaturbedingte Vorgänge, die NICHT reversibel sind, d.h. der Ausgangszustand wird fast immer wieder eingenommen, sobald die Temperatur wieder steigt. Beim Leiterwiderstand ist es nicht anders.


e_holger schrieb:

Dieses habe ich schon öfter gehört.


Man kann das auch nachlesen, bei Bedarf suche ich mal eine der zahlreichen Erwähnungen mit URL raus.


e_holger schrieb:

Aber mal im Ernst: ist die gesamte Hifi-Kabel-Industrie auf "Verarschung" aufgebaut? Das glaubt doch wohl keiner!


Für meßtechnische Zwecke werden seit Jahrzehnten bewährte Kabel (und Steckverbinder) angeboten. Mit Hilfe dieser Kabel (und Stecker) werden die Meßwerte ermittelt, die die Grundlage für alle Elektronik-Entwicklungen sind. Hifi-Technik ist ein Sonderfall der Analogtechnik - letztere beschäftigt sich teilweise mit der Verstärkung noch wesentlich schwächerer Signale (z.B. mit Ausgangssignalen von weniger als 1uA bei Vollaussteuerung, die noch vernünftig aufgelöst werden müssen). Einflüsse von Kabeln jenseits der bekannten Parameter (hauptsächlich Kapazität und Kabelwiderstand) sind da noch nie aufgefallen. Auch nicht die herbeigeschwurbelten Mikrofonieeffekte und der Einfluß von Gewebeschlauchumhüllung.


e_holger schrieb:

Außerdem: ich beschäftige mich mit dem Thema Hifi und High End seit über 20 Jahren und habe unzählige Kabeltests hinter mir...selbst ungeübte und vollkommen unvoreingenommene Mithörer wie meine Frau - und der ist Hifi vollkommen egal - haben Unterschiede hören können, wobei sich die Tests hier auf Cinchstrippen beschränkten.


Bei Cinchkabeln kann man das beim Vergleich von Billigst-Strippen mit Murks-Steckern zu halbwegs vernünftigen noch angehen lassen. Ich glaube allerdings nicht, daß irgendjemand in der Lage ist, die Unterschiede zwischen Kabeln in vernünftiger Qualität (es müssen ja nicht grad welche aus der Grabbelkiste vom Flohmarkt sein) heraushören kann. Sobald die Schirmung ein bestimmtes Maß erreicht hat und die Stecker ausreichend kontaktsicher sind (es gibt in der Meßtechnik kaum Koaxstecker, die mehr als 5EUR pro Stück kosten), kann es da IMHO keine Unterschiede geben, die sich hörbar bemerkbar machen.

Nach wie vor frage ich mich übrigens, wie es kommt, daß noch niemand Unterschiede bei Computer-Netzwerkkabeln u.ä. bemerkt hat - die Übertragungsraten derselben erreichen Werte weit oberhalb des Audio-Frequenzbereiches und weit oberhalb der Datenraten von CD-Spielern. Seltsamerweise konnten da, wo es objektiv meßbar ist (Schärfe eines Druckerbildes z.B.) bisher noch keine Kabeleinflüsse festgestellt werden.
sealpin
Inventar
#33 erstellt: 07. Feb 2008, 14:11

WinfriedB schrieb:
...
Nach wie vor frage ich mich übrigens, wie es kommt, daß noch niemand Unterschiede bei Computer-Netzwerkkabeln u.ä. bemerkt hat - die Übertragungsraten derselben erreichen Werte weit oberhalb des Audio-Frequenzbereiches und weit oberhalb der Datenraten von CD-Spielern. Seltsamerweise konnten da, wo es objektiv meßbar ist (Schärfe eines Druckerbildes z.B.) bisher noch keine Kabeleinflüsse festgestellt werden.



das liegt daran, das es im PC Bereich um digitale Signale handelt...UPS! jetzt habe ich damit wohl eben mal Klangunterschiede bei Digitakabeln per Definition abgeschafft...



Nein, im Ernst. Du hast völlig Recht.

ciao
sealpin
Argon50
Inventar
#34 erstellt: 07. Feb 2008, 14:53
Hallo!

Zu all dieser Kabel-Klang-Vermutungs-Glauben-Geschwafel-Komerz-Verwirrung kann ich eigentlich nur mal diesen sehr ausführlich und verständlich geschriebenen Thread hier im Forum empfehlen:

http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=94


Grüße,
Argon

piccohunter
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 07. Feb 2008, 14:57

e_holger schrieb:
...selbst ungeübte und vollkommen unvoreingenommene Mithörer wie meine Frau - und der ist Hifi vollkommen egal - haben Unterschiede hören können


Hihihi...

irgendwie kommt diese Aussage / dieses "Argument" immer... irgendwann... aber sie / es kommt garantiert
schotter611
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 09. Feb 2008, 11:32
...oops
Ihr seid echt funny. Dieser thread hatte nun doch seinen mittelgrossen Grabenkampf (siehe Anfang). Musste einfach nochmal reinschauen, denn die separaten Leitungen mit Feinsicherung an drei verschiedene (moegliche) Punkte im Raum habe ich in Auftrag gegeben und wo ich da schon nichts draufzahlen musste, habe ich mir direkt noch ein huebsches Stromkabel fuer meine Furutech Steckerleiste gekauft (muss sich ja auch mit meinen anderen Stromkabeln vertragen).
Alles beste und danke an alle, die etwas hilfreiches zu sagen hatten!
Amperlite
Inventar
#37 erstellt: 09. Feb 2008, 15:56

schotter611 schrieb:
...denn die separaten Leitungen mit Feinsicherung an drei verschiedene (moegliche) Punkte im Raum habe ich in Auftrag gegeben und wo ich da schon nichts draufzahlen musste, habe ich mir direkt noch ein huebsches Stromkabel fuer meine Furutech Steckerleiste gekauft (muss sich ja auch mit meinen anderen Stromkabeln vertragen).

Warum fragst du überhaupt nach, wenn du sowieso uneingeschränkt das machst, was dir Industrie und Flachzeitschriften suggerieren?


[Beitrag von Amperlite am 09. Feb 2008, 21:04 bearbeitet]
schotter611
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 09. Feb 2008, 19:41
Warum so aergerlich, Amperlite?

Habe ja auch nie nach dem 'ob' gefragt, sondern nur nach dem 'wie'.
Insofern richten sich meine Fragen nicht wirklich an diejenigen die nichts als die Unsinnigkeit des Themas an sich erklaeren wollen.

Hmmm...und HiFi Fachzeitschriften...wuesste nicht einmal, wie eine heisst.


[Beitrag von schotter611 am 10. Feb 2008, 04:09 bearbeitet]
e_holger
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 11. Feb 2008, 00:48
Hallo Schotter611,

Glückwunsch und vor allem viel Spaß beim Hören!

Gruß

Holger
Amperlite
Inventar
#40 erstellt: 11. Feb 2008, 02:04

schotter611 schrieb:
Warum so aergerlich, Amperlite?

Nicht ärgerlich, du gibst ja nicht mein Geld aus.


schotter611 schrieb:
Insofern richten sich meine Fragen nicht wirklich an diejenigen die nichts als die Unsinnigkeit des Themas an sich erklaeren wollen.

Achso, sag doch vorher, dass du sinnvolle Ratschläge garnicht willst.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen:
Eine seperate Leitung halte ich in manchen Fällen nicht für unsinnig, wenns dann aber Richtung "Feinsicherung", "Audionetzleiste" und "Spezialkupferkabel" geht, hörts mit der Sinnhaftigkeit schlagartig auf.


[Beitrag von Amperlite am 11. Feb 2008, 02:08 bearbeitet]
e_holger
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 12. Feb 2008, 15:15
Hallo Winfried,

anbei ein erster VErsuch, dass es doch Unterschiede de Reinheit zu geben scheint. Ob man diese hört, lasse ich nun mal unbeachtet.

Hier der Link auf NeoTech, von denen ich Cinchkabel habe.

www.neotechcable.com/upocc.htm

Dort - und auch bei anderen Anbietern wie WBT etc. - ist eindeutig von verschieden reinen Kupfersorten die Rede. Eine 2-Minuten-Suche bei google hat mir leider noch kein Ergebnis eines Instituts, einer Uni o.ä. ergeben, wird sich aber noch machen lassen.


Winfried schrieb:
Für die Kabelherstellung wird weltweit nur eine Kupfersorte verwendet, nämlich Elektrolytkupfer für Leitzwecke, das einen Reinheitsgrad von 99.5 % hat. Es gibt keine verschiedenen Reinheitsgrade für Kabelkupfer. Sämtliche Kabel der Fa. Lapp z.B. werden daraus hergestellt. Solltest du andere Informationen haben, dann lerne ich gern dazu.

Gruß

Holger
Argon50
Inventar
#42 erstellt: 12. Feb 2008, 15:21

e_holger schrieb:
Hallo Winfried,

anbei ein erster VErsuch, dass es doch Unterschiede de Reinheit zu geben scheint. Ob man diese hört, lasse ich nun mal unbeachtet.

Hier der Link auf NeoTech, von denen ich Cinchkabel habe.

www.neotechcable.com/upocc.htm


Purity>99.9%>99.99%>99.99998%


Gelesen http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=94 ?


Grüße,
Argon




P.S.
Kabelrechner


[Beitrag von Argon50 am 12. Feb 2008, 15:22 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#43 erstellt: 12. Feb 2008, 15:34

e_holger schrieb:
Hallo Winfried,

anbei ein erster VErsuch, dass es doch Unterschiede de Reinheit zu geben scheint. Ob man diese hört, lasse ich nun mal unbeachtet.

Hier der Link auf NeoTech, von denen ich Cinchkabel habe.

www.neotechcable.com/upocc.htm




it ist able to transmit electrical signals faster

klingt Walzer dann wie Rumba?
piccohunter
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 12. Feb 2008, 15:41
Nein, aber Milva wird zur Speed-Metal-Queen
WinfriedB
Inventar
#45 erstellt: 12. Feb 2008, 16:02

e_holger schrieb:


Hier der Link auf NeoTech, von denen ich Cinchkabel habe.

www.neotechcable.com/upocc.htm

Dort - und auch bei anderen Anbietern wie WBT etc. - ist eindeutig von verschieden reinen Kupfersorten die Rede. Eine 2-Minuten-Suche bei google hat mir leider noch kein Ergebnis eines Instituts, einer Uni o.ä. ergeben, wird sich aber noch machen lassen.


Naja, bei Neotech ist auch abwechselnd von "up to 99.9998 %" die Rede und dann wieder von "größer als ....".

Und was da sonst so von Laufrichtung und schnellerer Signalgeschwindigkeit geschrieben wird... dazu wirst du tatsächlich nichts Wissenschaftliches finden. Übrigens gehts da auch wieder lustig mit Kristall- und Kornstruktur durcheinander. Bei 50x Vergrößerung wirst du jedenfalls bestimmt noch keine Kristallgrenzen erkennen können, bestenfalls Korngrenzen. Vielleicht was von "Instituten", diese Bezeichnung ist nicht geschützt und falls du irgendwelche Gutachten brauchst, mach ich gern das passende Institut dazu auf.

Es mag auch sein, daß es tatsächlich Hersteller gibt, die sich ihr Kupfer noch 3x umschmelzen lassen. Daß das irgendeinen Nutzen (außer für die jeweilige Finanzabteilung) hat, hat aber bisher auch noch niemand nachgewiesen.

Übrigens wird auch das Lapp Ölflex gelegentlich als OFC-Kabel beworben - der Hersteller selbst berechnet aber nur den normalen Kupferzuschlag. Hat da jemand übersehen, daß das Kabel tatsächlich aus besserem Kupfer als üblich hergestellt wird?
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