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WLAN = Klangverlust gegenüber LAN

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Autor
Beitrag
disco_stu1
Inventar
#1 erstellt: 30. Dez 2011, 01:08
Servus Leute,
ich kann bautechnisch bedingt leider nur meine Musik über WLAN vom iMac zum Sonos streamen. (Lossless)
Der Händler meinte die beste Klangqualität würde per LAN erreicht werden.

Kann es leider selbst bei mir nicht ausprobieren. Gibt es da von eurer Seite Erfahrungsberichte. Oder schaffen es die Nullen und Einsen unbeschadet durch die Wohnung.

Mein Setup seht ihr ja in der SIgnatur.

Des Weiteren würde mich mal eure Meinung Interessieren zur Auswahl des Streamers. Da die Wandlung ja im Naim Dac stattfindet sehe ich eigentlich keinen Grund zum Wechsel auf ein teueres System, wie zB den Naim ND 5 XS.


Mit audiophilen Grüßen

Disco Stu


PS: Bei Welcher Raumtemperatur bewegen sich die Daten eigentlich am besten durch den Raum


[Beitrag von disco_stu1 am 30. Dez 2011, 01:12 bearbeitet]
davidcl0nel
Inventar
#2 erstellt: 30. Dez 2011, 02:43

disco_stu1 schrieb:
PS: Bei Welcher Raumtemperatur bewegen sich die Daten eigentlich am besten durch den Raum ;)


Bei 0 Kelvin, dann gibt es keine störenden Fluktuationen durch bewegende Luft oder gar Personen, die durch den Raum wandern... ie pfui.



Du scheinst die Frage aber ernst zu meinen. Kann man über WLAN surfen? Oder kommt von den HTML-Seiten nur noch Buhcstbaenslaat an, den man nur ncoh shwecr wdeier etznierffn knan? Die Bilder sind völlig unkenntlich, bzw alle Personen haben schwarze Vorhänge vor dem Gesicht. (:D :P)
Nein? Warum sollen andere übertragene Daten plötzlich dann sich anders verhalten?
Der_Schlosser
Stammgast
#3 erstellt: 30. Dez 2011, 03:21
Ein High End Cat Kabel ist sicher besser.

Gruß
Der_Schlosser
Stammgast
#4 erstellt: 30. Dez 2011, 03:23
Ob diese Internet über Steckdose Dinger (D-Lan ?) eine Alternative sind.
disco_stu1
Inventar
#5 erstellt: 30. Dez 2011, 03:48
weis nicht ob ich vom schlafzimmer mit so einem steckdosen teil durchs komplette mietshaus wieder im wohnzimmer komme?

bei dem reihenhaus meiner eltern funktionert es, aber die haben auch nicht einen so großen stromkreis...
Der_Schlosser
Stammgast
#6 erstellt: 30. Dez 2011, 03:53
An meinem Denon 4810 höre ich keinen unterschied zwischen W-Lan und Kabel.
Der_Schlosser
Stammgast
#7 erstellt: 30. Dez 2011, 03:54
Einzig für Softwareupdates könnte ein Kabel eventuell sinn machen wegen zuverlässigkeit .
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 30. Dez 2011, 04:52

disco_stu1 schrieb:
Der Händler meinte die beste Klangqualität würde per LAN erreicht werden.

Der Hinweis eines Händlers auf schlechtere Klangqualität über Wireless-LAN sollte eine direkte Folge haben:
Einen anderen Händler suchen der weiß, wovon er spricht.
Der_Schlosser
Stammgast
#9 erstellt: 30. Dez 2011, 04:57
Ja aber wenn der Händler echt besser mit Lankabel hört mach doch mit ihm einen Blindtest .
Das wird sicher lustig.
xe3tec
Stammgast
#10 erstellt: 30. Dez 2011, 12:28
Ist die Frage ernst?

Digital funktioniert oder eben nicht. Da gibts kein "schlechter" oder "besser" bei der Übertragung.
LAN oder WLAN ist völlig Wurst. Die Daten werden ja nicht verändert.

Dazu braucht man nichtmal Hintergrundwissen, sondern einfach nur ein bissel Logik.
scirocco790
Stammgast
#11 erstellt: 30. Dez 2011, 12:42
Der einzige wirkliche Unterschied:
Das Wlan ist wahrscheinlich etwas langsamer.
Das wars dann aber schon.
Auf den Klang wird das absolut gar keine Auswirkung haben.
...
Verwendet Sonos da nicht eh was eigenes?
GraphBobby
Stammgast
#12 erstellt: 30. Dez 2011, 15:12
Solange die Daten rechtzeitig und korrekt zur Verfuegung stehen, ist es egal, ob sie ueber ein LAN-Kabel oder ueber WLAN gekommen sind.

Du kannst dich also ruhig ueber deine neues kabelloses Netzwerk freuen und weiter unbeeintraechtigt deine Musik geniessen!
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 30. Dez 2011, 15:13
Über WLAN klingen die Höhen weitaus luftiger.

Bei LAN wirkt der Klang so angebunden.
tsieg-ifih
Gesperrt
#14 erstellt: 01. Jan 2012, 22:13

disco_stu1 schrieb:

Der Händler meinte die beste Klangqualität würde per LAN erreicht werden.

Das ist so ziemlich pauschal gesagt und WAS ist beste Klangqualität? Aber wenn er die Zuverlässig meint und die geringere Störanfälligkeit von Netzwerkkabeln dann hat er recht.


[Beitrag von tsieg-ifih am 01. Jan 2012, 22:15 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#15 erstellt: 02. Jan 2012, 16:33

tsieg-ifih schrieb:

Das ist so ziemlich pauschal gesagt und WAS ist beste Klangqualität? Aber wenn er die Zuverlässig meint und die geringere Störanfälligkeit von Netzwerkkabeln dann hat er recht.


Dann soll der Händler das auch so sagen und nicht von der Klangqualität faseln.Unabhängig davon, was beste Klangqualität ist, sie hat nichts mit der Zuverlässigkeit zu tun, dass sollte ein Händler schon noch auseinanderhalten können.

Was kommt denn dann als nächstes? Hören über WLAN Verbindung nur noch in einer Edelgas Atmosphäre. Je teurer das Gas desto besser der Klang?
_juergen_
Inventar
#16 erstellt: 06. Jan 2012, 06:18

Der_Schlosser schrieb:
Ob diese Internet über Steckdose Dinger (D-Lan ?) eine Alternative sind.

Dann braucht man aber wieder eine neue, drölfzigtausendmillionen teure Steckdosenleiste, um die verseuchte Netzspannnung von der Wiedergabekette fern zu halten!


[Beitrag von _juergen_ am 07. Jan 2012, 00:26 bearbeitet]
xe3tec
Stammgast
#17 erstellt: 06. Jan 2012, 13:17
Wenn der Händler so gegen WLAN ist, soll er dir für 3m Lan Kabel für nen Euro verkaufen. Alles andere ist schon fast Betrug.
tsieg-ifih
Gesperrt
#18 erstellt: 06. Jan 2012, 13:45

um die verseuchte Netzspannnung von der Wiedergabekette fern zu halten!

D-Lan oder PowerLan was über Hochfrequenz zwischen 2 und 300 MHz über vorhandene Stromleitung übertragen wird, wäre für einen Highender der Weltuntergang
RobertKuhlmann
Inventar
#19 erstellt: 06. Jan 2012, 15:09

tsieg-ifih schrieb:
...über vorhandene Stromleitung übertragen wird, wäre für einen Highender der Weltuntergang :D
Genau. Mich stören auch immer diese Einstreuungen bei 12 MHz, also genau auf der Frequenz meines Tinnitus.
Crix1990
Stammgast
#20 erstellt: 01. Feb 2012, 16:22
Lasst es euch von nem Fachinformatiker mit Schwerpunkt Netzwerkinfrastruktur sagen:

ES IST WURSCHT!!!

Das einzige, was von Belangen ist, ist die Bandbreite, und die ist bei Audio immer ausreichend, und, ob die Verbindung konstant ist (und das ist sie auch so gut wie immer).
_juergen_
Inventar
#21 erstellt: 03. Feb 2012, 14:56
Also ich höre grad Musik über WLAN und habe auf dem rechten Ohr immer so ein geschrabbel. Aber das liegt bestimmt nicht am Nymphensittich auf meiner rechten Schulter.
IMG_20120203_125141


[Beitrag von _juergen_ am 03. Feb 2012, 14:56 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#22 erstellt: 05. Feb 2012, 17:13
Angesichts der ganzen HF-Strahlung heutzutage möchte ich nicht per se ausschließen, dass es im einen oder anderen Fall mal zu Beeinträchtigungen im Vergleich zum klassischen LAN kommt.
Crix1990
Stammgast
#23 erstellt: 05. Feb 2012, 17:22
Es kann zu Aussetzern kommen, die würde man aber deutlich hören, und das tritt nur bei imensen Problemen auf.

Alles andere ist, mit Verlaub, BULLSHIT und technisch unmöglich.
Amperlite
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2012, 17:24
Je nach Gerät, zu übertragender Strecke und der Struktur der Wände/Decken ist eine Beeinträchtigung des Signals natürlich mehr oder weniger stark gegeben. Du wirst das sofort durch Aussetzer/Knackser bemerken. Eine "subtile" Klangbeeinflussung kann nicht stattfinden.
Xaver_Koch
Inventar
#25 erstellt: 05. Feb 2012, 17:28
Ich möchte keineswegs behaupten (habe noch kein WLAN getestet), dass es klangliche Unterschiede gibt, aber vielen Dank für die Bestätigung der Störbarkeit von WLAN (von der Sicherheit mal abgesehen).
fandango!
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 05. Feb 2012, 17:48
Hallo zusammen

Dieser Blogger (Telekom-Ingenieur; versteht sicher mehr von der Materie, wie ich) hat eine klare Meinung zum Thema. In seinem Blog geht es um Tuning der Squeezebox Touch.

Blog:
http://soundcheck-audio.blogspot.com/

quote
The myth that "0s are 0s and 1s are 1s -- it's all digital don't care about" is simply said wrong and misleading.
It's not about just digital 1s or 0s actually. The data receiver must be able to read a certain analog voltage and need to declare it a 1 or 0. Since timing and shape of that bit and its distortion are continuously changing and usually far far away from being ideal, the receiver will see all but a clean rectangular evenly separated noise-free signal.
In the majority of cases the situation is that bad that a receiver is not able to recover respectively refresh that incoming bitstream properly.

If people are talking about bit-perfection or bit-transparency, it won't tell you anything about the actual sound quality. Bit perfection just says that the value of a bit (or sample) arrived as it was sent - as a 1 or 0 - but it doesn't say at what time resp. in what condition it arrived (or even it's reflection arrived) and if and how the receiving end is able to cope with that condition. And that's a key issue.
The vast majority of  DACs out there are just not able to properly cope with quality issues on the incoming bit stream respectively connection.
unquote

Wie gesagt, als Kaufmann verstehe ich nicht viel von Elektronik/Netzwerktechnik etc. Macht aber Sinn für mich, was er sagt.

Gruß, Paul
Crix1990
Stammgast
#27 erstellt: 05. Feb 2012, 19:09
Wie gesagt, Schwachsinn.

1. Die daten werden mit verschiedenen Technischen Möglichkeiten (Checksummen etc.) nach erhalt überprüft. Sollten die Daten nicht sauber angekommen sein, würden sie erneut angefragt werden (das bringt beim Straming absolut keine Probleme, dafür ist genug Zeit), oder die Verbindung würde abbrechen.

2.Würden Regelmäßig Bits nicht sauber ankommen, dann würde man bei Musik in der Tat einen verzerrten Klang hören (wobei man dann eher Aussetzer als "nur" Verzerrungen hören würde).
Aber könnte man dann auch Daten über WLAN übertragen?
NEIN! Auch alle anderen Dokumente würden korrupt gespeichert werden.
Keine Firma würde freiwillig auch nur eine Datenübertragung auf diesem Wege machen.
Soundscape9255
Inventar
#28 erstellt: 05. Feb 2012, 19:19

fandango! schrieb:

Wie gesagt, als Kaufmann verstehe ich nicht viel von Elektronik/Netzwerktechnik etc. Macht aber Sinn für mich, was er sagt.


Würdest du als Kaufmann auch Überweisungen mit lustigen Zahlendrehern und Datenverlusten akzeptieren?

Wenn dann aus 10000€ auf einmal 1000€ werden? Ups!
fandango!
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 05. Feb 2012, 23:59
@soundstage und crix
Ich denke der Mann spricht von Jitter/Phasenrauschen, welche physikalisch erklärt sind. Nicht davon, ob die Einsen und Nullen auch wirklich ankommen.

Ich selbst streame übrigens über WLAN und bin sehr zufrieden. Außer bei PCM oder FLAC 24/192. Hier hatte die Squeezebox schon öfters Aussetzer beim Abspielen, trotz 70 % Signalstärke und leistungsfähiger Basisstation. Liegt vielleicht an der SB.

Vielleicht werde ich es aber trotzdem mal versuchen und dann meine Ohren entscheiden zu lassen.

Gruß, Paul
fandango!
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 06. Feb 2012, 00:03
Sorry, soundSCAPE, natürlich!
Soundscape9255
Inventar
#31 erstellt: 06. Feb 2012, 00:04

fandango! schrieb:
@soundstage und crix
Ich denke der Mann spricht von Jitter/Phasenrauschen, welche physikalisch erklärt sind. Nicht davon, ob die Einsen und Nullen auch wirklich ankommen.


Er spricht im Wortlaut von Einsen oder Nullen - und da setzt er sich gewaltig in die Nesseln.

Zudem: Es gibt geeignete Methoden den Übertragungsjitter "rauszufiltern". Die Tatsache, dass man Mist bauen kann, macht es noch nicht dramatisch.
disco_stu1
Inventar
#32 erstellt: 06. Feb 2012, 07:36
Über den Jitter mache ich ihr keine Sorgen, den erledigt der DAC


[Beitrag von disco_stu1 am 06. Feb 2012, 07:36 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#33 erstellt: 11. Feb 2012, 17:57
Bei einem WLAN macht mir vor allem die Sicherheit sorgen, weniger klangliche Aspekte.
tsieg-ifih
Gesperrt
#34 erstellt: 11. Feb 2012, 18:26

Xaver_Koch schrieb:
Bei einem WLAN macht mir vor allem die Sicherheit sorgen, weniger klangliche Aspekte. ;)

eben, das wollen etliche nicht wahrhaben, dass eine Verschlüsselung der Sicherheit dient, auch wenns dadurch langsamer wird,
weil ständig entcodiert werden muss, momentan WPA 2.

Direkt in meiner Nachbarschaft kann ich über ein WLAN z.B. auf zwei Rechner auf alle Ordner die freigegeben sind problemlos ohne zusätzliche Software zugreifen

Man könnte Klangverlust auch damit definieren, wenn die ganze Mucke gehackt ist
Xaver_Koch
Inventar
#35 erstellt: 11. Feb 2012, 23:55

tsieg-ifih schrieb:

Man könnte Klangverlust auch damit definieren, wenn die ganze Mucke gehackt ist ;)


Der war jetzt aber böse.
*xD*
Moderator
#36 erstellt: 13. Feb 2012, 01:44
Hi


fandango! schrieb:

The myth that "0s are 0s and 1s are 1s -- it's all digital don't care about" is simply said wrong and misleading.
It's not about just digital 1s or 0s actually. The data receiver must be able to read a certain analog voltage and need to declare it a 1 or 0. Since timing and shape of that bit and its distortion are continuously changing and usually far far away from being ideal, the receiver will see all but a clean rectangular evenly separated noise-free signal.
In the majority of cases the situation is that bad that a receiver is not able to recover respectively refresh that incoming bitstream properly.

If people are talking about bit-perfection or bit-transparency, it won't tell you anything about the actual sound quality. Bit perfection just says that the value of a bit (or sample) arrived as it was sent - as a 1 or 0 - but it doesn't say at what time resp. in what condition it arrived (or even it's reflection arrived) and if and how the receiving end is able to cope with that condition. And that's a key issue.
The vast majority of  DACs out there are just not able to properly cope with quality issues on the incoming bit stream respectively connection.


Zu den Leuten, die Angst wegen Timing haben: Die Datenpakete kommen z.T. sogar in der falschen Reihenfolge an. Da sie aber vom Absender nummeriert werden, ist das kein Problem.
Datenpakete im TCP-Protokoll werden darüberhinaus beidseitig bestätigt und bei Übertragungsfehlern neu geschickt. Falls UDP verwendet wird, kann es tatsächlich Wiedergabefehler durch unvollständige Daten geben. Wie das üblicherweise beim Streaming gehandhabt wird, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Zum Jitter: Datenpakete gelangen nicht vom Empfänger direkt zum DAC. Sowohl übliche Ethernet-Chips als auch DACs haben zumindest ein paar kByte internen Puffer zur Verfügung, sonst hätte man wohl ständig Aussetzer. Der der DAC seinen eigenen Takt hat, sind Zeitfehler in den Komponenten davor völlig belanglos.

Es lässt sich wie immer feststellen: Man kann unter dem Mantel von Pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen viel verkaufen, selbst wenn es der größte Schwachsinn ist.

Edit: Tippfehler korrigiert.


[Beitrag von *xD* am 22. Feb 2012, 17:10 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#37 erstellt: 13. Feb 2012, 11:57
Zwei Dinge sprechen m.E. gegen ein W-LAN:

- Der Anschlussinhaber ist laut gängiger Rechtsprechung verantwortlich, wenn z.B. urheberrechtlich geschützte Daten heruntergeladen werden (oder sogar angeboten werden). Und das vor dem Hintergrund des sagen wir mal sehr diplomatisch einseitigen ACTA-Abkommens.

- Es schwirrt bereits genug "Elektrosmog" durch die Gegend.

Störanfälliger als ein bewährtes LAN-Kabel ist es allemal.
jotagamma
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 17. Feb 2012, 04:00

Xaver_Koch schrieb:
Zwei Dinge sprechen m.E. gegen ein W-LAN:

- Der Anschlussinhaber ist laut gängiger Rechtsprechung verantwortlich, wenn z.B. urheberrechtlich geschützte Daten heruntergeladen werden (oder sogar angeboten werden). Und das vor dem Hintergrund des sagen wir mal sehr diplomatisch einseitigen ACTA-Abkommens.

(...)


Leider auch ein Irrtum. Für bayrische Juristenlogik (AG München, Az.: 142 C 2564/11) reicht allein der Internetzugang (auch ohne PC!) aus, um derartige Rechtsverstösse unterstellen und ahnden zu können. Da bedarf es weder ACTA noch WLAN, es reicht allein der Vertrag mit einem Provider.

Weiteres findet sich unter diesem Link:
http://abmahnung-weg...11-az-142-c-2564-11/
Xaver_Koch
Inventar
#39 erstellt: 17. Feb 2012, 10:14

jotagamma schrieb:

Leider auch ein Irrtum. Für bayrische Juristenlogik (AG München, Az.: 142 C 2564/11) reicht allein der Internetzugang (auch ohne PC!) aus, um derartige Rechtsverstösse unterstellen und ahnden zu können. Da bedarf es weder ACTA noch WLAN, es reicht allein der Vertrag mit einem Provider.

Verstehe ich jetzt nicht, in Deinem Link wird doch explizit das WLAN -auch ohne PC- erwähnt.
Z25
Inventar
#52 erstellt: 21. Feb 2012, 10:33
Womit er Recht hat ist die OT-Feststellung. Mir ist unklar, aus welcher Vorstellungswelt der Klangunterschied bei digitaler Übertragung kommen soll?! Der berühmte Jitter??? Wenn sich der TE da mal äussert, wäre das vielleicht ein Ansatz......
disco_stu1
Inventar
#57 erstellt: 22. Feb 2012, 00:22
Hmm..es ist ja nicht so , dass jeder sein WLAN unverschlüsselt zur Verfügung stellt.
In meiner Umgebung sehe ich 5 Netzwerke, davon sind 5 verschlüsselt.
disco_stu1
Inventar
#63 erstellt: 22. Feb 2012, 07:36
Hey Xaver, bei deinem Geräte Profil würde ich gerne mal ein Foto sehen.
Da hast du ja richtig was für die Raumoptimierung springen lassen
cr
Moderator
#79 erstellt: 22. Feb 2012, 20:56
Hier mußte mal der eiserne Besen her.


Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet:

Ist das Internet ein rechtsfreier Raum? WLAN, ACTA & Co


[Beitrag von georgy am 22. Feb 2012, 21:48 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#80 erstellt: 02. Mrz 2012, 13:13
Gibt es eigentlich jemanden, der einen Unterschied zwischen LAN und W-LAN (vermeintlich) gehört hat oder meint gehört zu haben?
tsieg-ifih
Gesperrt
#81 erstellt: 02. Mrz 2012, 19:21

Xaver_Koch schrieb:
Gibt es eigentlich jemanden, der einen Unterschied zwischen LAN und W-LAN (vermeintlich) gehört hat oder meint gehört zu haben?

WENN beides gleich ist gibts keinen Unterschied.

Die Frage ist nur OB beides immer gleich ist.
0300_Infanterie
Inventar
#82 erstellt: 02. Mrz 2012, 20:29
... hatte meine Streming Client sowohl als auch verbunden ... weder bei kleinen MP3s (128k/bit) noch bei großen FLACs hab ich im Vergleich enn Unterschied gehört ... warum auch?
ringenesherre
Stammgast
#83 erstellt: 03. Mrz 2012, 00:37
@hifi-geist
Was soll denn anders sein? WLAN-Jitter?

@alle hier
Natuerlich gibt es keinen klanglichen Unterschied solange die Datenrate hoch genug und stabil ist.

Selbst bei 24/192 reden wir von gerade nem guten Megabyte/s an Durchsatz. Wenn es natuerlich jetzt eine alte 802.11b-Verbindung mit niedriger Signalstaerke ist und wir mehr als 6 mal soviel Daten wie bei einer CD druchschaufeln, koennte es theoretisch zu Aussetzern kommen.

Also ganz locker bleiben und diese bloedsinnige Diskussion hier beenden.

Gruss und
Peter
tsieg-ifih
Gesperrt
#84 erstellt: 03. Mrz 2012, 01:03

ringenesherre schrieb:
@hifi-geist
Was soll denn anders sein? WLAN-Jitter?

@alle hier
Natuerlich gibt es keinen klanglichen Unterschied solange die Datenrate hoch genug und stabil ist.

Selbst bei 24/192 reden wir von gerade nem guten Megabyte/s an Durchsatz. Wenn es natuerlich jetzt eine alte 802.11b-Verbindung mit niedriger Signalstaerke ist und wir mehr als 6 mal soviel Daten wie bei einer CD druchschaufeln, koennte es theoretisch zu Aussetzern kommen.

Gruss und
Peter

Nein, an Jitter denke ich eigentlich nie, da ich immer der Meinung war und immer noch bin, wenn alles korrekt ist, das nicht sein kann.

Du hast aber die Frage selbst schon beantwortet. Aber nicht ganz.
Es hängt mit dem Limit der Datendurchsätze zusammen und die ist halt nicht immer gleich.
Auch kann man gerade im PC Bereich nicht immer so tun, als sei alles ein 100 prozentiger Idealzustand.

Der weiterer Grund bspws. ist nicht immer die schwache Signalstärke, sondern Interferenzen, also Überlagerungen von anderen W LAN-Signalen die sich mit dem eigenen Signal vermischen und den Datentransport dadurch verlangsamen, weil die fehlenden Bits nochmals versendet werden müssen, was zu Unterbrechungen im Datenfluss führt und als Ruckeln oder andere Störungen hörbar ist.

Ausser den gesundheitlichen, sind das für mich entscheidente Gründe GEGEN W-LAN. Dann doch lieber über normales stabiles Netzwerkkabel, die ohne Störungen funktionieren
CAT 3 reicht, CAT 5 wird aber heute meist verwendet und ist sogar für Gigabit Ethernet zulässig.


Also ganz locker bleiben und diese bloedsinnige Diskussion hier beenden.

Das sollte wir lieber dem Moderator überlassen
jotagamma
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 03. Mrz 2012, 20:02

Xaver_Koch schrieb:

jotagamma schrieb:

Leider auch ein Irrtum. Für bayrische Juristenlogik (AG München, Az.: 142 C 2564/11) reicht allein der Internetzugang (auch ohne PC!) aus, um derartige Rechtsverstösse unterstellen und ahnden zu können. Da bedarf es weder ACTA noch WLAN, es reicht allein der Vertrag mit einem Provider.

Verstehe ich jetzt nicht, in Deinem Link wird doch explizit das WLAN -auch ohne PC- erwähnt.


Eben drum.

Noch einmal mit anderen Worten:
Mein Beitrag und der entsprechende Link bezog sich auf die von mir zitierte These, die im Kern diesen Sachverhalt auf WLANs reduzierte: "gegen WLAN spricht auch(...)". So als ob durch die Verkabelung die rechtlichen Sumpfgebiete umfahren werden würden. Dem ist aber nicht so. Das wollte ich jetzt auch nur feststellen.

Dass zwischen WLAN- und LAN-Übertragung keine prinzipiellen Unterschiede in der Datenübertragung bestehen, sollte an diesem Punkt der Diskussion bereits klar gewesen sein. Wer dennoch Unterschiede wahrnimmt, ist gut beraten, seine technische Ausstattung zu überprüfen. Damit dürfte sich auch dieser Thread inhaltlich erschöpft haben.

Am reinen Unterhaltungswert der weiteren Diskussion möchte ich aber keineswegs zweifeln. Sonst wäre ich ja auch nicht hier.
Xaver_Koch
Inventar
#86 erstellt: 04. Mrz 2012, 16:27

jotagamma schrieb:
So als ob durch die Verkabelung die rechtlichen Sumpfgebiete umfahren werden würden. Dem ist aber nicht so. Das wollte ich jetzt auch nur feststellen.

Das nicht, aber unbefugte Nutzung des Internet-Anschlusses durch Dritte "im Hause" ist bei "Verkabelung" höchst unwahrscheinlich.
LarsDD
Ist häufiger hier
#87 erstellt: 21. Apr 2012, 18:05
In dieser Ausgabe der Zeitschrift HiFiDigital (Von der STEREO-Redaktion), wird ein Hörtest der verschiedenen Datenübertragungswege durchgeführt:

=> http://www.nitschke-...-Digital-1-2012.html

Der Artikel trägt den vielversprechenden Titel "Kostet WLAN Klangqualität?"

Ich zitiere mal aus dem Ergebnis bzgl. WLAN und Klangverlust:

"[...] Wir parkten Router und NAS vor der vergleichsweise stabilen Hörraumtür. […] Die Wiedergabe wirkte augenblicklich flacher, weniger plastisch und insgesamt nicht mehr so finessiert wie vorher."

Sie kommen also zu dem Schluss, das ein schwaches Datensignal zu Qualitätsverlust im Klang führt!

Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass ein Klangverlust technisch gar nicht möglich ist. Aber der STEREO Redaktion traue ich durchaus gute Ohren und eine versierte Beurteilung zu.

Meinungen dazu?

Gruß
Lars
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