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Ist es nötig einen Gitarrenverstärker (Röhre) für ein besseres klangliches Ergebnis lauter zu machen

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Autor
Beitrag
Raineer
Neuling
#1 erstellt: 19. Sep 2015, 23:34
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führe ich einen Online-Hörversuch durch und möchte Sie daher um fünf Minuten Ihrer Zeit bitten. Um nicht zu viel vorweg zu nehmen sollen im Allgemeinen neue Erkenntnisse über das Klangspektrum von Gitarrenverstärkern im Bereich von Studioproduktionen sowie Live-Veranstaltungen gewonnen werden, wofür Ihr Feedback benötigt wird.
Ist es wirklich nötig, einen röhrenbasierten Gitarrenverstärker laut aufzudrehen, damit es "besser" klingt?!

Für ein optimales Ergebnis ist es von großer Bedeutung hochwertige Kopfhörer in einer möglichst ruhigen Umgebung zu verwenden und analytisch auf feine Details zu achten.

Ich wäre Ihnen für die Teilnahme, sowie Weiterleitung an Freunde und Bekannte mit demselben Interesse sehr dankbar. Viel Spaß!


http://wolanko.columba.uberspace.de/beaqlejs/
fordgranada23
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2015, 18:10
Servus, nix für ungut, aber.....
ich als nicht Musiker scheine aber begriffen zu haben dass es nicht um "besser" sonder um "anders" geht.... die Röhren werden ja wegen der Verzerrungen so weit aufgerissen..... damit sie "klingen"....
und was soll ein Test aussagen der nicht wiederholbar ist, soll das eine seriöse wissenschaftliche Arbeit (also nicht so was wie die Politiker schreiben "lassen") oder ein Referat in der Unterstufe werden?

LG J
Meyersen
Stammgast
#3 erstellt: 28. Sep 2015, 19:30
Moin,

ich finde die Fragestellung komplett falsch. Es kann vom Künstler je nach Stück ein cleaner oder dreckiger, verzerrter Sound gewünscht sein.

Am WE war bei uns wieder mal eine Band zu sehen, Morre aus Kanada. Nur Schlagzeug und 2 x Akustikgitarre, allerdings mit ein paar elektronischen Spielereien nachgeschaltet. Da war klanglich alles möglich, von kristallklarem Akustiksound bis zum verzerrten E-Gitarrensound a la Hendrix.

Was war also richtig? Was war besser? Mein Fender Jazz Bass klingt auch nicht immer gleich, je nach Einstellung am Amp, die zum Stück, zum gewollten Klang, passen muss. Besser oder schlechter gibt es da nicht, nur "zur Aufgabe passend" oder nicht.

Es lohnt sich vielleicht, die Fragestellung noch mal zu überdenken...

Gruß aus Königslutter

Kai
Carol*
Gesperrt
#4 erstellt: 14. Okt 2015, 17:07
In der Regel muss man den Verstärker auf einen gewissen Pegel bringen, damit man einen schönen gesättigten Röhrenklang bekommt.

Aber wofür gibt es Attenuatoren, Leistungsreduzierer?!

Damit kannst du den Röhrenamp in die Sättigung bringen (also schön verzerrt spielen) und kannst die Lautstärke so regulieren, dass es nicht zu laut wird.


[Beitrag von Carol* am 14. Okt 2015, 17:15 bearbeitet]
Giustolisi
Moderator
#5 erstellt: 31. Okt 2015, 17:55
Je lauter man hört, desto mehr treten Bässe und Höhen in den Vordergrund.
Dazu ist dieser Link interessant.

Dann gibt es noch die Verstärker, die ihren Sound größtenteils aus der Vorstufe holen. "moderne Röhrenverstärker" machen das. Es gibt auch welche, bei denen die Endstufe fleißig mit werkelt. Die machen erst dann richtig Spaß, wenn die Endstufe mit zerrt.
Zu Ersteren zählt zum beispiel mein Vox Nighttrain 50. Der klingt auch leise hervorragend und die Endstufenzerre ist eher kratzig. Da macht die Vorstufe den Sound.
Ein Vox AC30 will bei Zimmerlautstärke noch nicht so recht, der klingt nach meinem Empfinden erst so richtig gut, wenn es richtig laut ist. So ein Verstärker ist dann für Proberäume (und zum Üben daheim erst recht) zu laut.
Ein AC4 schafft das auch bei erträglichen Lautstärken.

Die Lautsprecher spielen auch mit. Ein Gitarrenlautsprecher soll ja gar nicht neutral klingen, er soll den Klang formen. das bedeutet Verzerrungen und Resonanzen. Der lineare Hub ist eher klein, es gibt sogar Gitarrenlautsprecher, bei denen die Wickelhöhe der Schwingspule der Luftspalttiefe entspricht.
Der Klang des Lautsprechers ändert sich mit der Lautstärke auch
thewas
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Nov 2015, 13:40

Je lauter man hört, desto mehr treten Bässe und Höhen in den Vordergrund.

Fast nur Bass, ein Fehler der immer bei der Betrachtung der Grafik gemacht wird ist dass die Form betrachtet wird und nicht der Abstand der Kurven und der bleibt ab dem Mittelton ziemlich gleich, darum sollten gute Loudnessschaltungen fast nur den Bass beeinflussen.


[Beitrag von thewas am 01. Nov 2015, 13:43 bearbeitet]
Giustolisi
Moderator
#7 erstellt: 01. Nov 2015, 21:26

thewas (Beitrag #6) schrieb:

Je lauter man hört, desto mehr treten Bässe und Höhen in den Vordergrund.

Fast nur Bass, ein Fehler der immer bei der Betrachtung der Grafik gemacht wird ist dass die Form betrachtet wird und nicht der Abstand der Kurven und der bleibt ab dem Mittelton ziemlich gleich, darum sollten gute Loudnessschaltungen fast nur den Bass beeinflussen.
:prost

Da hast du Recht
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