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Erfahrungsbericht Onkyo C-7030 als hoer-wege Modifikation

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Autor
Beitrag
Wish
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Aug 2016, 11:10
Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlaß möchte ich mal über meine (höchst subjektiven) Erfahrungen mit einer hoer-wege Modifikation erzählen. Ursprünglich wollte ich den Post an einen bestehenden Thread anhängen, aber aufgrund der Länge habe ich mich dann dazu entschieden, ihn separat hier zu verewigen.

Zur Ausgangssituation: Mein bisheriger CD-Player Onkyo C-7030 läuft an mittlerweile 30 Jahre Komponenten, als da wären: ein Vollverstärker Onkyo „Integra“ A-8300 sowie die Stand-Lautsprecher Quadral Montan MK II. Beide „Fossilien“ aus Erstbesitz (Neupreis 1986 zusammen ca. 4.800 DM) wurden zwischenzeitlich repariert/überholt und sind soweit in gutem Zustand.

Der durchweg mit guten Kritiken versehene Onkyo C-7030 hatte vor etwa anderthalb Jahren, als meine alte Hi-Fi-Leidenschaft wieder neu entbrannt war, einen AIWA XC-333 ersetzt und war bereits eine deutliche Steigerung im Vergleich zum doch eher „crispen“ Sound dieses gealterten Players von 1990. Trotzdem fehlte mir bei vielen CDs das gewisse „Etwas“, eine gewisse „Präzision/Klarheit“, die ich aber auch nicht näher definieren konnte. Aufgrund der Altersstruktur der gesamten Anlage hätte ich über den CDP wohl als allerletztes nachgedacht. Erst durch einen Quervergleich per Kopfhörer zwischen Laptop und dem C-7030 bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mal im Netz nach „CD-Player Klang“ zu googeln. Wenn man das macht, landet man u.a. auch bei einem Angebot von Stephan Horwege:

http://www.hoer-wege.de/cd_c7030.htm

Ich fand das zunächst einmal recht interessant, auch wenn ich weiß, daß solche „Werbetexte“ prinzipiell mit Vorsicht zu genießen sind. Da ich technisch eher unbegabt bin und nicht ansatzweise beurteilen kann, was so eine Modifikation der Bauteile vielleicht bringen könnte, habe ich dann in diesem und anderen Internet-Foren versucht, mich zu dem Thema schlau zu lesen. Das Fazit, das ich aus diesen kontroversen Web-Diskussionen mitgenommen habe: Technisch „versierte“ Menschen halten das für rausgeschmissenes Geld und raten dringend davon ab. Positive Resonanzen habe ich allenfalls von Leuten gelesen, die so eine Modifikation selber in Betrieb haben.

Okay, dachte ich mir, also versuche ich es doch mal, zumal auf der Website auch ausdrücklich „Leihgeräte“ zum Test angeboten werden. Und da die Firma hoer-wege nur 30 Autominuten von mir entfernt sitzt, habe ich so einen modifizierten C-7030 dann persönlich dort abgeholt - letztlich nicht als Leihgerät sondern als neu aufgesetzten Player zum Kauf mit 30 Tagen Rückgaberecht. Vor Ort wurden mir am geöffneten Gerät alle gemachten Modifikationen gezeigt und erläutert. Das machte alles einen sehr kompetenten und „wertigen“ Eindruck auf mich, auch wenn ich es, wie gesagt, rein von der technischen Seite nicht wirklich beurteilen kann.

Mittlerweile ist die „Probezeit“ abgelaufen und ich muß sagen: das Ergebnis gefällt mir außerordentlich gut! All das, was mich vorher immer mal wieder gestört hatte, ist jetzt weg: Die Stimmen sind klarer, die „Zischlaute“ weniger und der gesamte Frequenzgang klingt für mich sauberer und detailierter aufgelöst. Die „digitale Härte“ (gerade im Hochtonbereich) ist einem deutlich „analogeren“ Klangbild gewichen. Dieser Gesamteindruck gilt im Prinzip für alle gehörten CDs der letzten Wochen. Logischerweise macht der Player aus durchschnittlichen Aufnahmen keine audiophilen Referenz-CDs, aber er macht in meinen Ohren den Klang jeder CD ein Stück weit besser. Das macht schon Spaß in dieser Form. Oder um es mit einem Originalzitat der Website zu formulieren: „(…) wer mit dem Klang des originalen Gerätes ‘leben kann‘, wird vom Klang des modifizierten begeistert sein (…)“ Das kann ich so unterschreiben.

Was ich nicht gemacht habe: einen echten „Blindtest“ mit dem Original-Player, den ich ja immer noch hatte. Ich wollte das ursprünglich machen, habe aber in den ersten Tagen beim einfachen Umschalten zwischen beiden Geräten festgestellt, daß das doch schwer werden würde, einerseits so einen Test richtig „aufzubauen“ und andererseits dann die Unterschiede zweifelsfrei zu bestimmen. Trotzdem hat mir der Sound des modifizierten Players „stand alone“ gut gefallen, und das, wie gesagt, auch über einen längeren Zeitraum inklusive „guter und schlechter Tage“, was die persönliche Verfassung samt eigenem Hörvermögen angeht, denn auch das ist bei mir immer mal wieder „tagesformabhängig“.

Bleibt noch nach die Frage, ob es den Preis wert ist? Als Komplettpaket hat es mich gemäß Webseite-Angebot 600 Euro gekostet (neuer CDP+Umrüst-Kit+Einbau) zuzüglich 90 € Wertverlust meines mittlerweile über eBay verkauften Original-C-7030. Eine Stange Geld, für die man sich auch einen Onkyo C-7070 oder einen anderen Player der gehobenen Preisklasse neu hätte kaufen können. Da mir das Ergebnis der Modifikation aber ohne Einschränkungen zusagt und ich noch mehr Spaß am Musikhören habe als bisher, stellte sich diese alternative Option für mich dann nicht mehr. Und wer mit dem Lötkolben besser umgehen kann als ich, der könnte so Umrüst-Kit für einen vorhandenen Player natürlich deutlich günstiger bekommen als das, was ich jetzt komplett dafür gezahlt habe.

Warum ich das alles hier schreibe? Zum einen, weil ich gerade Zeit und Lust dazu hatte und sonst eher selten etwas hier im Forum schreibe, zum anderen, weil diese Eindrücke vielleicht auch für andere eine Orientierungshilfe sein können. Letztlich kann und will ich hier nichts „beweisen“ - dieses Unterforum heißt ja nicht umsonst „Voodoo“. Kritiker dieser Tuning-Geschichten werden wieder mal „Autosuggestion“ als Hauptgrund für die von mir gehörten Verbesserungen anführen. Ich kann das mangels Blindtest nicht entkräften, so daß das hier eben nur ein subjektiver Erfahrungsbericht ist, nicht mehr - nicht weniger. Aber da ich auch nach mehr als einem Monat immer wieder aufs Neue sehr angetan bin beim Hören von CDs, die ich deutlich weniger gut aufgelöst in Erinnerung habe, ist es mir inzwischen auch egal. Hinzu kommt, daß ich auf meine alten „Fossilien“ schon ein klein wenig stolz bin. Die waren vor 30 Jahren schon klasse. Und sie sind es heute offensichtlich immer noch - ein qualitativ hochwertiges Eingangssignal vorausgesetzt.

In diesem Sinne,
Gruß Wish
dudelmichel
Stammgast
#2 erstellt: 19. Aug 2016, 19:42
Spätestens an dem Punkt mit dem "schnellerem" Strom ist jeder der in der Grundschule Physik nicht völlig verschlafen hat raus.
Und wenn man weis wie ein CD Player funktioniert dann braucht man ab dem Punkt auch nicht mehr weiter lesen
mfg Michael
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 20. Aug 2016, 12:08
Hallo!


........ Ich wollte das ursprünglich machen, habe aber in den ersten Tagen beim einfachen Umschalten zwischen beiden Geräten festgestellt, daß das doch schwer werden würde, einerseits so einen Test richtig „aufzubauen“ und andererseits dann die Unterschiede zweifelsfrei zu bestimmen. ......


Nun ja, selbst mein HiFi-Händler der ja davon lebt das er möglichst viel Geraffel an den Mann (die Frau) bringt sagt in solchen Fällen: "Wenn ein Unterschied nicht klar erkennbar und zweifelsfrei nachvollziebar ist, ist da keiner."


....... Erst durch einen Quervergleich per Kopfhörer zwischen Laptop und dem C-7030 bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mal im Netz nach „CD-Player Klang“ zu googeln.........


Ein hier vorhandener Unterschied kann in vielen Umständen begründet sein, z.B. darin das dein Signal im Laptop Softwareseitig noch eine zusätzliche "Auffrischung" erhält. Im übrigen wäre es doch recht einfach gewesen den Laptop an die Anlage zu hängen und damit eine Weile Musik zu hören?


........ Trotzdem fehlte mir bei vielen CDs das gewisse „Etwas“, eine gewisse „Präzision/Klarheit“, die ich aber auch nicht näher definieren konnte.............


Hier hätte ich mich vor allem erstmal um die Raumakustik und die Lautsprecher gekümmert, verschwommener Sond liegt in der Regel eher an den jeweiligen Aufnahmen oder an der Lautsprecher-Raum-.Interaktion und nicht an halbwegs zeitgemäßen digitalen Quellgeräten wie CDP´s.

Ich vermute mal das die Euphorie über das neue Gerät dich die ganze Sache erstmal neu hören läßt, falls das so ist wäre der Effekt allerdings nicht von Dauer sondern würde sich in relativ kurzer Zeit "abnutzen". Schaun wir doch mal wie du dier Sache in einem Jahr siehst.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Aug 2016, 12:09 bearbeitet]
Don_Tomaso
Inventar
#4 erstellt: 23. Aug 2016, 21:50
Da kann ich nur sagen, danke für den nett geschriebenen und vor allem ergebnisoffenen Beitrag zu deinem getunten CD-Player. Zu den Werbetexten bei hoer-wege sage ich mal lieber nur so viel: Voooodoooo. Macht aber nichts.
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 24. Aug 2016, 07:15
Hallo,

es gab hier doch mal ein Gerät was von so einem "Tuning"-Laden modifiziert wurde: ausser merkwürdige wilde Verkabelung mit drangepappten Kondensatoren und aufgeklebten Holzklötzchen sowie einer dicken Fliese war da nix dran gemacht worden - zum lächerlichen Preis von 2 sehr guten Mittelklasse-CD-Playern.
Beim Oszi-Test versagte der Kasten dann komplett - ein Sinus sah eher aus wie ein Vasarely-Gemälde.

Na ja, es muss jeder selber wissen was er mit seiner Kohle macht.

Peter
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 24. Aug 2016, 11:38

8erberg (Beitrag #5) schrieb:
Hallo,

es gab hier doch mal ein Gerät was von so einem "Tuning"-Laden modifiziert wurde: ausser merkwürdige wilde Verkabelung mit drangepappten Kondensatoren und aufgeklebten Holzklötzchen sowie einer dicken Fliese war da nix dran gemacht worden - zum lächerlichen Preis von 2 sehr guten Mittelklasse-CD-Playern.


Hallo Peter,

meinst du dieses Gerät: Klick mich und mich auch?

War aber nicht von hoer-wege.


Gruß

Uwe
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 24. Aug 2016, 11:49
Hallo,

genau das wirre Zeuchs meint ich!

Na, ich trau grundsätzlich den Leuten nicht übern Weg die meinen sie könnten es "besser" - für eine Kohle da hätte man sofort besser ein größeres Gerät wählen können.

Es gab ja schon diverse "Tuner" die meist eher dadurch aufgefallen sind das sie jeden mit einem Anwalt drohten der ihre "Qualität" bemängelt statt durch glanzvolle Taten.

Peter
Piljack
Stammgast
#8 erstellt: 25. Aug 2016, 01:06
Die 600,- Euro hätte ich in einen ordentlichen DAC gesteckt und den Onkyo als reinen Zuspieler verwendet. Damit hättest Du eine Klangverbesserung für alle Quellen erreicht.

Grüße
Pille


[Beitrag von Piljack am 25. Aug 2016, 01:10 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#9 erstellt: 25. Aug 2016, 09:05

Piljack (Beitrag #8) schrieb:
Die 600,- Euro hätte ich in einen ordentlichen DAC gesteckt und den Onkyo als reinen Zuspieler verwendet. Damit hättest Du eine Klangverbesserung für alle Quellen erreicht.

Ich glaube nicht, dass in dem Onkyo ein "unordentlicher" DAC verbaut wurde.

Grüße - Manfred
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 25. Aug 2016, 15:22

Was ich nicht gemacht habe: einen echten „Blindtest“ mit dem Original-Player, den ich ja immer noch hatte. Ich wollte das ursprünglich machen, habe aber in den ersten Tagen beim einfachen Umschalten zwischen beiden Geräten festgestellt, daß das doch schwer werden würde, einerseits so einen Test richtig „aufzubauen“ und andererseits dann die Unterschiede zweifelsfrei zu bestimmen

Dann lass es lieber sein. Du wirst dich nur ärgern, 600 Euro sinnlos zum Fenster raus geworfen zu haben.
Wish
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Aug 2016, 08:04
Also die Antworten dieses Threads entsprechen in etwa dem, was ich im Vorfeld auch schon in anderen Threads zur Thematik gelesen habe, das überrascht mich also nicht. Und da ich nichts "beweisen" kann/will/muss, kann ich das auch unkommentiert so stehen lassen. Die Modifikation ist bei mir mittlerweile 6 Wochen im Einsatz und ich hatte bisher noch keinen Tag dabei, an dem ich die Investition in Frage gestellt habe. Das ist (mein persönlicher und höchst subjektiver) Fakt. Warum es für mich am Ende besser klingt als vorher, ist mir letztlich egal, da kann sich jeder die Begründung raussuchen, die ihm am besten ins Konzept passt. Und ob meine Einschätzung dazu auch in einem Jahr noch Bestand hat, erzähle ich Euch gerne dann noch mal, wenn die Zeit rum ist.

In diesem Sinne,
Gruß Wish
hifi_angel
Inventar
#12 erstellt: 26. Aug 2016, 10:44

Wish (Beitrag #11) schrieb:
..............Warum es für mich am Ende besser klingt als vorher, ist mir letztlich egal, .......

Mir auch, zumal du ja schon eine gute Begründung selbst geliefert hast:

Das ist (mein persönlicher und höchst subjektiver) Fakt.


Dein Beitrag war ja auch als Erfahrungsbericht formuliert. Andere machen andere Erfahrungen und du machst deine. Andere tauschen für viel Geld ihre Stromsicherung gegen Klang-Sicherungen und machen auch höchst subjektive Erfahrungen, bei der Klangverbesserung. Dabei ist es doch egal, ob es objektiv auch so ist.

Dennoch gilt:
HE
visir
Inventar
#13 erstellt: 29. Aug 2016, 11:19

Wish (Beitrag #11) schrieb:
Warum es für mich am Ende besser klingt als vorher, ist mir letztlich egal,


Weißt Du was, es wird noch viel besser klingen, wenn Du mir einfach so 600€ überweist. Der Vorteil gegenüber der Modifikation: kein Risiko von Schäden bei Transport oder Bearbeitung des Geräts - einfach nur besserer Klang!
CHICKENMILK
Inventar
#14 erstellt: 30. Aug 2016, 08:13
@Wish

Meine Erfahrung:

Ich habe mir per eBay auch mal einen Sherwood Newcastle P-965 gegönnt.
Dieser wurde auch modifiziert ( Cinemike ). Von Area DVD wurde diese Modifikation hochgelobt und der Klang wurde ja laut Test um sooooo viel besser.
Bei näherer Begutachtung habe ich mir dann gewünscht, Cinemike hätte dieses Gerät NIE in die Finger bekommen.


Näheres erspare ich mir jetzt lieber.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 30. Aug 2016, 09:02
Hallo,

ausgerechnet der Experte ist schnell mit dem Rechtsanwalt dabei...
http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-1423.html

Peter


[Beitrag von 8erberg am 30. Aug 2016, 09:12 bearbeitet]
Wish
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Aug 2016, 10:36
@ CHICKENMILK

Das ist dann eben eine „Erfahrung der anderen Art“. Auch aus schlechten Erfahrungen kann man lernen (meistens sogar mehr als aus guten). Das es bei mir nun anders gelaufen ist, scheint man hier generell nicht gerne zu lesen, unter dem Motto „es kann nicht sein was nicht sein darf“. Wie eingangs erwähnt, hatte ich mich sogar VOR dem Kauf informiert, was ich möglicherweise erwarten kann – und was nicht (Technik-Laie inside). Und auch, wenn ich mich wiederhole: witzigerweise stammen die wenigen positiven Feedbacks im Web zu so einer hoer-wege Modifikation von Leuten, die selber so ein Gerät in Betrieb haben. Ein „würde ich nie wieder machen“ habe ich bei denen nicht gelesen. An der Stelle bin ich „hellhörig“ geworden, so dass es mir den Versuch wert war, auch aufgrund der geographischen Nähe (mit der Möglichkeit zur Selbstabholung). Und wenn mir das Ergebnis nicht dermaßen gut gefallen würde, hätte ich keine Skrupel gehabt, mir meine 600 Euro innerhalb der 30 Tage wieder abzuholen. Aber wie dem auch sei, letztlich bleibt das hier ohne den für Kritiker erforderlichen Blindtest eben nur „High Ender Autosuggestions-Bla-Bla“ (warum wurde dieser amüsante Text eigentlich gelöscht?).

Gruß Wish
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 30. Aug 2016, 10:41
Hallo,

ich frag mich nur warum Du dann Deine Ergebnisse hier schreibst.

Neutrale Kriterien willst Du nicht anlegen - also was solls dann noch?

Von daher - lass es einfach gut sein.

Mein Schwager btw hat jetzt wieder viel Spaß mit Plattenhören weil ich ihm einen alten Dual-Phonokoffer fertiggemacht habe... ui... muss ich da getunt haben

Peter
Plankton
Stammgast
#18 erstellt: 30. Aug 2016, 11:01

Wish (Beitrag #16) schrieb:
Wie eingangs erwähnt, hatte ich mich sogar VOR dem Kauf informiert, was ich möglicherweise erwarten kann – und was nicht (Technik-Laie inside). Und auch, wenn ich mich wiederhole: witzigerweise stammen die wenigen positiven Feedbacks im Web zu so einer hoer-wege Modifikation von Leuten, die selber so ein Gerät in Betrieb haben.


Mann nennt so etwas übrigens selbsterfüllende Prophezeiungen.
pelowski
Inventar
#19 erstellt: 30. Aug 2016, 11:40

Wish (Beitrag #16) schrieb:
... unter dem Motto „es kann nicht sein was nicht sein darf“...

Richtig!
Wenn etwas den hier zutreffenden physikalischen Gesetzen widerspricht,
dann kann die Ursache nur auf einem anderen Gebiet - Psychologie in diesem Falle - liegen.

So einfach ist das.

Grüße - Manfred
hifi_angel
Inventar
#20 erstellt: 30. Aug 2016, 15:32

Wish (Beitrag #16) schrieb:
@ CHICKENMILK

...............Das es bei mir nun anders gelaufen ist, scheint man hier generell nicht gerne zu lesen, unter dem Motto „es kann nicht sein was nicht sein darf“. ......


Alles darf und nichts muss ! Zumindest subjektiv gesehen.

Du hast den subjektiven Eindruck, dass der Klang sich für dich verbessert hat. Das ist doch toll, dann hat sich die Investition doch für dich gelohnt.

Werbung funktioniert nun mal so. Warum sollte es bei dir anders sein?

Allerdings, je kritischer man ist, bzw. wenn das eigene Fachwissen die vorgetragene Behauptung des Herstellers unglaubwürdig erscheinen lässt, desto weniger verfängt so eine subjektive Jubelbeschreibung. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht eines Besseren belehren lassen möchte aber dazu muss es dann auch objektiv nachweisbar sein.

Aber dazu scheinen die Voodoo-Künstler (obwohl sie doch selbsternannte Fachleute sind) wohl nicht in der Lage zu sein. Also letztendlich bleibt es bei den Werbe-Latain.

Aber wie gesagt, wenn man daran glaubt (und erst recht wenn man dafür zahlt) hat man durchaus den subjektiven Eindruck, dass es sich verbessert hat. So gesehen kann man sich vieles einbilden.

Ich verstehe auch nicht, warum die meisten den Begriff Einbildung so negativ sehen.

Jeder der an irgendeinen Gott glaubt, bildet sich das ja auch ein. Subjektiv ist für ihn Gott existent, keiner käme auf die Idee Gott irgendwie objektiv nachweisen zu wollen. Hier wird die Einbildung, der feste Glaube daran, durchaus akzeptiert und auch von anderen (i.d.R) respektiert.

Nur im HiFi-Bereich wird die Einbildung (obwohl sie ja subjektiv gesehen eine Bereicherung ist) nicht akzeptiert, noch nicht einmal von denen, die der Einbildung unterliegen. Jeder scheint sich als Fachmann zu empfinden, schließlich hat man ja eigene Ohren. Doch wirkliche Fachleute verlassen sich nicht auf das was das Gehirn aus dem Gehörten subjektiv macht.

Für mich ist nur der Eingebildet, der sich einbildet nicht der Einbildung unterliegen zu können.
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 30. Aug 2016, 16:40
Hallo,

als junger Spund hab ich den ganzen Schmonzens von "Boa, was hört sich das nu geil an!" durch Selbstbauboxen, Kabel (hört, hört!!!), Elektronik usw. durchgemacht - also denk ich das ich (mal ausnahmsweise) weiß wovon ich rede.

Natürlich gibt es eine Erwartungshaltung, wie auch z.B. bei einem teuren Wein oder eine besondere Spezialität.
Auch eine neue Kamera macht "bessere Bilder" oder ein neues Auto fährt um Klassen besser...


Man sollte nicht ungeprüft alles glauben, was Menschen denken oder zu denken vorgeben. Und es gibt keinen vernünftigen Grund, bei sich selbst eine Ausnahme zu machen.

hat ein verdammt kluger Kopf mal geschrieben

Peter
Wish
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 30. Aug 2016, 17:49

8erberg (Beitrag #21) schrieb:

Man sollte nicht ungeprüft alles glauben, was Menschen denken oder zu denken vorgeben. Und es gibt keinen vernünftigen Grund, bei sich selbst eine Ausnahme zu machen.

hat ein verdammt kluger Kopf mal geschrieben


Und wie hieß dieser kluge Kopf, der diese Weisheit von sich gegeben hat?
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 30. Aug 2016, 18:22
Hallo,

Hajo Stork, aus dem Buch: https://www.amazon.d...ywords=9783848232024

schade nur das Querdenker in diesem Land keinen einfachen Stand haben.

Peter
visir
Inventar
#24 erstellt: 31. Aug 2016, 11:42

hifi_angel (Beitrag #20) schrieb:

Jeder der an irgendeinen Gott glaubt, bildet sich das ja auch ein. Subjektiv ist für ihn Gott existent, keiner käme auf die Idee Gott irgendwie objektiv nachweisen zu wollen. Hier wird die Einbildung, der feste Glaube daran, durchaus akzeptiert und auch von anderen (i.d.R) respektiert.


mit dem Unterschied, dass Gott prinzipiell nicht "beweisbar" ist, daher die Aussage, dass man sich den einbildet, auch nur ein Glaube ist, und auf der anderen Seite Hifi-Anlagen und das Hören nach Naturgesetzen gehen, was mit einer prinzipiellen Nachweisbarkeit verbunden ist. Und die Methoden dazu auch recht verlässlich sind.


[Beitrag von visir am 31. Aug 2016, 11:42 bearbeitet]
Wish
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 31. Aug 2016, 14:52
Warum das mit der "Nachweisbarkeit" im Audio-Bereich möglicherweise nicht ganz so leicht ist (und warum ich z.B. schon nach wenigen Tagen darauf verzichtet habe, diesen ursprünglich mal angedachten Vergleich zu machen), wird in diesen beiden Artikeln recht anschaulich beschrieben:

http://www.tmr-audio...&catid=90&Itemid=559

http://www.tmr-audio...le&id=176&Itemid=582

Aber klar, ist auch von einer Seite publiziert, die vom Verkauf höherwertiger Produkte lebt, deswegen haben die sich bestimmt entsprechend Mühe gegeben, diese "Lügenmärchen" zusammenzustricken, um Ihrer Kundschaft überteuertes Gerümpel anzudrehen.....
Panzerballerino
Inventar
#26 erstellt: 31. Aug 2016, 16:27

Wish (Beitrag #25) schrieb:


Aber klar, ist auch von einer Seite publiziert, die vom Verkauf höherwertiger Produkte lebt, deswegen haben die sich bestimmt entsprechend Mühe gegeben, diese "Lügenmärchen" zusammenzustricken, um Ihrer Kundschaft überteuertes Gerümpel anzudrehen.....


Leider ist es genau so. Das ist die Reaktion des Handels auf Foren wie dieses, in dem zwar viel Mist geschrieben wird, aber auch viel Wahres.
Es wird der Kundschaft suggeriert, man könne Klangverbesserungen nur in aller Ruhe über längere Zeiträume wahrnehmen. Dass das völliger Quark ist, weil unser Gehör gar kein derart langes "Gedächtnis" hat, wird natürlich verschwiegen. Stattdessen wird auf den Gewöhnungseffekt gesetzt.

Wenn es mir nicht gelingt, ein modifiziertes Gerät im Blindvergleich von einem normalen zu unterscheiden, muss ich doch einfach einräumen, dass es Humbug ist. Warum ist das so schwer?

Aber es geht ja noch weiter: Selbst wenn es einmal gelingen sollte, solche Klangunterschiede zu verifizieren, dann muss man konsequent auch die Anschlussfrage stellen: Welches Gerät klingt denn besser? Und da hat es schon Blindtests gegeben, in dem der Billigplayer für 50 € das High End-Gerät für 1.000 € in der Zuhörergunst hinter sich gelassen hat. Vielleicht bekommt es also so ein Tuner sogar hin, das Gerät zu sounden - besser im Sinne von naturgetreuer (= Hifi) muss es dann aber noch lange nicht sein.


[Beitrag von Panzerballerino am 31. Aug 2016, 16:30 bearbeitet]
dudelmichel
Stammgast
#27 erstellt: 31. Aug 2016, 16:30

Wish (Beitrag #25) schrieb:
deswegen haben die sich bestimmt entsprechend Mühe gegeben, diese "Lügenmärchen" zusammenzustricken, um Ihrer Kundschaft überteuertes Gerümpel anzudrehen.....

Auch wenn es dein Weltbild zerstört, so siehts aus.
Jemand der Blindtests als ungeeignet ablehnt weiß genau warum er das tut, und wer das subjektiv gehörte als zuverlässiger hinstellt den frage ich nicht mal mehr nach der Uhrzeit.
Und wenn diese Jemand noch ne Menge Kohle für popelige Kabel verlangt ist der eh raus.
Es gibt Zahlreiche Gründe warum sich der Klang einer Anlage verändert, Temperatur im Raum, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, geänderte aufstellung der Möbel, minimales verdrehen der LS und selbst das eigene Befinden können das sein, Kabel gehören allerdings definitiv nicht dazu, es sei denn sie sind defekt.
mfg Michael
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 31. Aug 2016, 16:38
Hallo,

@Wish: da angeblich hier ja nur Volldeppen und Laberköppe rumrennen empfehle ich Dir dann doch das Open-End-Forum, da sind Goldohren und ihre Dealer und die werden Dir gerne mehrwertwerte Anlagentuningzubehörsachen zum günstigen Kurs verkaufen... http://www.open-end-music.de/

Und die sind so selbstlos dort...

Viel Spaß dort - und .... ach ja - schönes Restleben

Peter
Wish
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 31. Aug 2016, 17:59

8erberg (Beitrag #28) schrieb:
Hallo,

@Wish: da angeblich hier ja nur Volldeppen und Laberköppe rumrennen


Welcher kluge Kopf hat das jetzt schon wieder gesagt? Du müsstest Dir mal angewöhnen, Zitate kenntlich zu machen, das hilft immer bei der Einordnung.


8erberg (Beitrag #28) schrieb:
Viel Spaß dort - und .... ach ja - schönes Restleben


Kannte ich bisher noch nicht, aber Danke für den Tipp, schaue ich mal rein. Mal gucken, wie dort so der "Umgangston" ist.
hifi_angel
Inventar
#30 erstellt: 31. Aug 2016, 18:37

Wish (Beitrag #25) schrieb:
Warum das mit der "Nachweisbarkeit" im Audio-Bereich möglicherweise nicht ganz so leicht ist (und warum ich z.B. schon nach wenigen Tagen darauf verzichtet habe, diesen ursprünglich mal angedachten Vergleich zu machen), wird in diesen beiden Artikeln recht anschaulich beschrieben:....


möglicherweise nicht ganz so leicht nachweisbar?

Nun, hoer-wege gibt bei seiner Produktanpreisung u.a. an: "Es werden nicht nur Dinge hörbar, die vorher nicht einmal zu ahnen waren, ..."

Und hinterher kann das Ohr die (zuvor nicht nicht einmal zu ahnenden) Dinge hören, aber Messgeräte können es nach wie vor nicht?

Seltsam, muss irgendwie was mit der Subraum-Übertragung zu tun haben, zu dem die Geräte keinen Zugang haben.

Aber was soll's! Du erlebst doch eine subjektive Klangverbesserung und darauf kommt es doch an und nur darauf! Ob es nur der (subjektiven) Einbildung oder der objektiven Veränderung der Technik geschuldet ist, ist doch absolut egal. Das Ergebnis ist doch (für dich) gleich.

Warum versucht man also immer von Seiten der "Einbildungsberater" wie hoer-wege, tmr, etc. "einzuklagen", dass ausschließlich (auch ohne einen Nachweis erbringen zu können) es immer nur die technische Veränderung sind, die zu der Klangverbesserung führen. Wie können die da sicher sein, dass es nicht ausschließlich die Einbildung ist? Denn es "technisch" nachzuweisen geht ja angeblich nicht, obwohl sie ja angeben es" technisch" entwickelt zu haben. Paradox!

Wenn also die Einbildung nur dann funktioniert, wenn der Kunde glaubt es sei technisch bedingt, auch wenn man es nicht nachweisen kann, dann braucht man schon sehr Glaubensfeste Kunden oder eben auch naive Leichtgläubige. Und zur Glaubensunterstützung verteufeln dann die Voodoo-Hersteller die ungläubigen Techniker, die nicht in der Lage sind sich so audiophil weiterentwickeln zu können wie ihre potentiellen Kunden es können.
Ich denke solche Kunden sind zudem auch ganz schön eingebildet, denn sie bilden sich ein, in keiner Weise jemals einer Einbildung unterliegen zu können.


[Beitrag von hifi_angel am 31. Aug 2016, 18:50 bearbeitet]
dudelmichel
Stammgast
#31 erstellt: 31. Aug 2016, 18:40

Wish (Beitrag #29) schrieb:
Mal gucken, wie dort so der "Umgangston" ist.

So lange du dort mit den Jubelpersern im Chor singst gut, wenn nicht bist du dort ganz schnell raus, Charly macht mit Andersgläubigen kurzen Prozess.
Es gibt dort nur eine Meinung, und das ist die des Chefs
hifi_angel
Inventar
#32 erstellt: 31. Aug 2016, 19:08

Wish (Beitrag #29) schrieb:


Kannte ich bisher noch nicht, aber Danke für den Tipp, schaue ich mal rein. Mal gucken, wie dort so der "Umgangston" ist.



Weitgehend unkritisch, sehr harmonisch, wie es halt in Glaubensgemeinschaften so üblich ist. Ungläubige haben da keinen Zutritt.

Die Glaubensbrüder überbieten sich dort mit ihren jeweiligen "Hosianna" Gesängen, zur Freude aller dort versammelten Gewerblichen, die auf leichte Beute aus sind.

Also Achtung:
Voodoo_inside1

Viel Spaß!


[Beitrag von hifi_angel am 31. Aug 2016, 19:09 bearbeitet]
Wish
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 01. Sep 2016, 07:59

hifi_angel (Beitrag #30) schrieb:
Aber was soll's! Du erlebst doch eine subjektive Klangverbesserung und darauf kommt es doch an und nur darauf! Ob es nur der (subjektiven) Einbildung oder der objektiven Veränderung der Technik geschuldet ist, ist doch absolut egal. Das Ergebnis ist doch (für dich) gleich.


So sieht's aus. Und nichts anderes habe ich bisher zu dem Thema hier geschrieben.

Verblüffend ist eben nur diese "Schärfe" in der Kommentierung vieler hier. Das wird ja auch in den den tmr-Links recht eindrucksvoll beschrieben. An der Stelle schließt sich dann der Kreis.

Ich glaube auch längst nicht alles, was so geschrieben und angepriesen wird. Und ich hab' mich bis dato auch nicht als "High Ender" gefühlt, ich hatte eine vernünftige Anlage, die meinen Ansprüchen bisher gereicht hat. In diesem Falle habe ich etwas ausprobiert, weil ich "ein wenig unzufrieden war", und das Ergebnis hat sich für mich gelohnt. Da die Einschätzung nicht nur drei Stunden sondern mittlerweile fast sieben Wochen gilt, kann ich sie hier auch "vertreten". Ich hab' auch schon mit Remastering und Downmastering von CD's daheim experimentiert und weiß aus der Erfahrung heraus, dass "erste Eindrücke" selten die sind, die dann auch über einen längeren Zeitraum Bestand haben. Insofern messe ich dem "Eindruck des Augenblicks" im Audio-Bereich wenig Wert zu. Stephan Horwege hatte mir angeboten, die Modifikation gleich vor Ort mal Probe zu hören. Vor dem genannten Background habe ich bewusst darauf verzichtet und stattdessen über einen längeren Zeitraum in unterschiedlichen Situationen gehört, so dass ich für mich sagen kann, dass der "Grad der Verbessrung" sein Geld wert ist - warum auch immer.

Das kann man mir glauben oder es eben sein lassen, weil es nicht beweisbar ist. Nur diese "Polemik" in einer Vielzahl der Beiträge hier ist eines "HiFi Forums" meiner Ansicht nach eher unwürdig.


[Beitrag von Wish am 01. Sep 2016, 08:00 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#34 erstellt: 01. Sep 2016, 08:33

Wish (Beitrag #33) schrieb:


Das kann man mir glauben oder es eben sein lassen, weil es nicht beweisbar ist.


Durch einen verblindeten Vergleichstest ist beweisbar, ob reproduzierbare Klangunterschiede tatsächlich bestehen oder ob sie auf Einbildung beruhen.
Puuhbaer68
Stammgast
#35 erstellt: 01. Sep 2016, 18:52
Hm,

wurde eigentlich vom "Tuner" irgendwo behauptet, dass man seine Tunigmaßnahmen meßtechnisch nicht verifizieren kann? Wenn ja, habe ich es überlesen.
Also vielleicht klingt der CDP "besser" (oder anders), weil die da einen kleinen "EQ" eingebaut haben!?!?

Diesen Satz hier fand ich aber sehr "lustig":

... dass durch eine "schnellere" und "störungsärmere" Stromversorgung sowie der Ausschaltung "störender" Resonanzen, auch tatsächlich praktisch ALLE Informationen von der CD "richtig" ausgelesen werden können.


Wenn bei der Stromversorgung nichts mehr "strömt", dann stimmt aber was nicht ...
Wie das dann zur Klangverbesserung beitragen soll, ist mir schleierhaft .
Wish
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 01. Sep 2016, 20:56

Puuhbaer68 (Beitrag #35) schrieb:
Also vielleicht klingt der CDP "besser" (oder anders), weil die da einen kleinen "EQ" eingebaut haben!?!?


Also bitte.... dann belassen wir es doch im Zweifelsfalle lieber bei Einbildung/Autosuggestion, um den Tuner hier nicht völlig zu diskeditieren.

Der gesamte Frequenzgang klingt bei der Modifikation für mich schlichtweg sauberer aufgelöst, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das hat zur Folge:


hifi_angel (Beitrag #30) schrieb:
Nun, hoer-wege gibt bei seiner Produktanpreisung u.a. an: "Es werden nicht nur Dinge hörbar, die vorher nicht einmal zu ahnen waren, ..."


Vielleicht ist die Formulierung etwas zu "dick" aufgetragen, aber prinzipiell kann eben ich auch das so bestätigen. Sauberere Auflösung = mehr Details. Mein subjektiver Eindruck.


Puuhbaer68 (Beitrag #35) schrieb:

Wenn bei der Stromversorgung nichts mehr "strömt", dann stimmt aber was nicht ...
Wie das dann zur Klangverbesserung beitragen soll, ist mir schleierhaft .


Mein "Vorteil" in dieser Geschichte ist vielleicht, dass ich von der technischen Seite rein gar nichts beurteilen kann. In älteren Threads hier im Forum zum Thema wurden zumindest einzelnen Veränderungen eine mögliche "Wirkung" zugestanden.

Als jemand, der mit Zahlen nur geringfügig besser umgehen kann als mit dem Lötkolben, mache ich mal die folgende "Milchmädchenrechnung" auf: Unterstellt man für jede Veränderung eine mögliche Verbesserung von +0,1%, dann ist man bei ca. 50 durchgeführten Veränderungen am Ende auch bei +5%. Mir ist klar, dass die Rechnung SO nicht funktioniert, zumal Klangverbesserungen nicht prozentual bewertbar sind, aber als "Krücke" finde ich sie trotzdem nicht schlecht.

Ich war bei Herrn Horwege vor Ort und hab' die Räumlichkeiten gesehen. Das ist solides Handwerk, das dort praktiziert wird. Er selber, mit einer hochwertigen Abhöre und jeder Menge Vinyl (!) im Schrank hat mir dann auf Nachfrage erzählt, dass diese Geschäftsidee überhaupt erst entstanden ist, weil er selber mit dem Klang von CD-Playern vor ca. 15-20 Jahren unzufrieden war. Alleine dafür (aus einem privaten Hobby eine Geschäftsidee umzusetzen) verdient er schon meinen Respekt.

Soweit ein paar zusätzliche Anmerkungen. Die werden die Kritiker der Geschichte nicht überzeugen sondern dienen eher als weitere Steilvorlage zur Begründung "Einbildung". Ist okay, kann ich mit leben. Womit ich nicht so gut leben kann, ist das teilweise eher grenzwertige Diskussionsniveau. Man muss nicht alles glauben, was einem im Web erzählt (mache ich auch nicht, trotzdem habe ich so eine Modifikation gekauft). Aber man muss mit dem eigenen Halbwissen auch nicht alles mies reden. Das reflektiert der verlinkte tmr-audio-Artikel weiter oben dann leider recht eindrucksvoll.


[Beitrag von Wish am 01. Sep 2016, 20:58 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#37 erstellt: 01. Sep 2016, 21:39
Zu einem Produkt gehört auch eine Geschichte, damit das Produkt glaubhaft ist. Jeder, der meint in dem Business durch Tunig einen unzufriedenen Status Quo zu verbessern wird genau diese Geschichte erzählen.
rhf
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 02. Sep 2016, 08:31

Wish (Beitrag #36) schrieb:
...Mir ist klar, dass die Rechnung SO nicht funktioniert...

Warum stellst du sie dann auf?


Wish (Beitrag #36) schrieb:
..aber als "Krücke" finde ich sie trotzdem nicht schlecht.

Ich schon.


Wish (Beitrag #36) schrieb:
...Aber man muss mit dem eigenen Halbwissen auch nicht alles mies reden.

Das sagt genau der Richtige! Du äußerst dich zu einem Thema, von dem du nach eigener Aussage nicht viel verstehst, maßt dir aber gleichzeitig an anderen Halbwissen vorzuwerfen. Das ist extrem dreist und in meinen Augen äußerst unverschämt und arrogant gegenüber Leuten, die sich zum Beispiel beruflich mit dieser Thematik beschäftigen.
Aber leider ist es heute ja so, das jeder meint sich auch zu Themen äußern zu müssen, von denen er wenig bis überhaupt nichts versteht.
Ich empfehle in solchen Fällen immer den Rat des großen Philosophen Dieter Nur zu befolgen.

rhf
hifi_angel
Inventar
#39 erstellt: 02. Sep 2016, 11:11

Wish (Beitrag #36) schrieb:

Mein "Vorteil" in dieser Geschichte ist vielleicht, dass ich von der technischen Seite rein gar nichts beurteilen kann.


Um den "Wunderdoktor" (hoer-wege) mal auf den Zahn zu fühlen, braucht man auch nicht unbedingt tiefes technisches Fachwissen. Es reicht der normale Menschenverstand.

Aber Achtung, die nachfolgende Erläuterung könnte die Einbildung gefährden! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie im OEM nach.



Die Informationen sind auf einer CD spiralförmig von innen nach außen aufgetragen, d.h. der abtastende Laser muss also dieser (spiralförmigen) Spur (Track) folgen. Ohne Nachführung würde er immer auf einer Kreisbahn bleiben.
Je nach System (Einstrahl- oder Dreistrahlprinzip) wird die zunehmende Abweichung der Kreisbahn von der Spiralbahn als Tracking-Fehler erkannt und als Steuerbefehl für die Nachführung (Positionierung) der Laserabtasteinheit genutzt. Das ist so gesehen sekündlicher Alltag eines jeden CD-Lasers und prinzipbedingt immer vorhanden. Die Nachführung erfolgt dabei mechanisch über Stellmotoren.

Nun sagt dein "Tuner", die Konstrukteure der Firma Onkyo waren entweder so blöd oder unfähig eine geeignete Stromversorgung für diese Stellmotoren zu realisieren. Natürlich werden bei solchen Gelegenheiten von den Tunern niemals die Worte blöd oder unfähig verwendet, als Begründung sagen sie immer, aufgrund der Massenproduktion mussten die armen Konstrukteure ja um einige Cent billigere (minderwertige) Bauteile verwenden. Und für den Massenmarkt mag das ja auch reichen aber nicht für den anspruchsvollen audiophilen High-Ender. (Es ist immer der selbe Trick bei der Bauernfängerei).
Mit anderen Worten, die Markenfirma Onkyo bzw. die Konstrukteure nehmen also leichtfertig in Kauf, dass eine der Kernfunktionen ihres CD-Players nicht mehr garantiert werden kann, bzw. die Musik nur noch unvollständig in minderwertiger Form produziert werden kann.

Aber zum Glück gibt es ja die Neunmalklugen von hoer-wege. Die schaffen da Abhilfe, indem sie nun mit ihren besseren Bauteilen den Strom für diese Stellmotoren "schneller" machen, bzw. das Stromangebot mit anderen Kondensatoren "vergrößern".

Nochmals zur Erinnerung, es handelt sich bei der Laser-Nachführung um eine elementare, permanent notwendige Funktion. Da wird nicht ab und zu mal nachgeführt, das geschieht permanent! Falls die Stromversorgung zur Nachführung wirklich durchgehend nicht ausreichend sein sollte, hörst du NICHTS mehr wenn der Buffer für den DAC dann leer läuft , außer dem Laufgeräusch der sich noch drehenden CD, bis der Player sich abstellt.

Von wegen, nach dem Tunig hört man nun Dinge, die man zuvor noch nicht einmal ahnen konnte.
Entweder hörst du was, dann aber auch Alles oder (falls du ein defektes Gerät hast) eben Nichts!


[Beitrag von hifi_angel am 02. Sep 2016, 11:38 bearbeitet]
Wish
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 02. Sep 2016, 12:18
Du, ich bin der letzte, der Dir hier "technischen Sachverstand" absprechen würde. Das einzige, was ich dagegen halten kann ist....


Wish (Beitrag #33) schrieb:
Da die Einschätzung nicht nur drei Stunden sondern mittlerweile fast sieben Wochen gilt


... der Faktor "Zeit". Wie weiter oben angedeutet, habe ich auch schon im Bereich Audio-Bearbeitung experimentiert (mit unterschiedlichem Erfolg) und ich habe mit relativ viel Aufwand vor einem Jahr ein halbes Dutzend LP's digitalisiert, insofern weiß ich aus diesen Erfahrungen, dass ich Klang erst über einen längeren Zeitraum richtig ein- bzw. wertschätzen kann. Das war schon so, bevor ich überhaupt auf die Idee mit dem Tuner gekommen bin. Dass mich z.B. tmr-audio in dieser Ansicht bestätigt, ist eher Zufall, da ich die Artikel von denen erst an dem Tage im Netz gefunden habe, als ich sie hier gepostet hatte.

Mehr kann und will ich dem nicht entgegenhalten, außer dass ich diesem Vorschlag....


Hörbert (Beitrag #3) schrieb:
Ich vermute mal das die Euphorie über das neue Gerät dich die ganze Sache erstmal neu hören läßt, falls das so ist wäre der Effekt allerdings nicht von Dauer sondern würde sich in relativ kurzer Zeit "abnutzen". Schaun wir doch mal wie du dier Sache in einem Jahr siehst.


.... dann gerne zu gegebener Zeit hier noch mal nachkomme.
Plankton
Stammgast
#41 erstellt: 02. Sep 2016, 12:39

Wish (Beitrag #40) schrieb:
.....insofern weiß ich aus diesen Erfahrungen, dass ich Klang erst über einen längeren Zeitraum richtig ein- bzw. wertschätzen kann.


Sehe ich anders, entweder habe ich sofort eine Verbesserung oder nicht ansonsten ist ein "tuning" bei Hifi völlig sinnlos.
Über einen längeren Zeitraum gewöhnt man sich an alles und verdaddelt so die Rückgabezeit, da freut sich der Händler
und wird diese Art der Herangehensweise gerne empfehlen.
Puuhbaer68
Stammgast
#42 erstellt: 02. Sep 2016, 16:52
@TE:

nun, ich glaube ja eher, dass man Klangunterschiede nicht über einen längeren Zeitpunkt "testen/heraushören, ..." kann. Ich bin der Meinung, dass man Unterschiede zwischen Geräten (Lautsprecher, Verstärker, CDP, ...) - wenn vorhanden - dann nur im direkten Vergleich mit schnellem Umschalten hören kann.

Dabei meine ich nicht, dass man wie verrückt hin- und herschaltet, sondern eben das Umschalten ansich schon schnell sein sollte. Wenn ich 2 CDPs vergleichen möchte, dann darf da höchstens die Umschaltzeit des Eingangs am Verstärker dazwischen liegen. Auf keinen Fall aber heute den Einen hören und morgen den Anderen. Das wird nichts! Morgen bist du vielleicht schlecht drauf, dann hörst du eventuell anders. Und diese Unterschiede möchtest du dann den Geräten zuschreiben? Sorry, das geht nicht. Selbst wenn du sagst, dasa du auch nach Wochen noch "zufrieden" bist, dann müsstest du trotzdem - um genau zu wissen, ob die Unterschiede auch "heute noch" vorhanden sind - ab- und an noch eine "Umschaltprobe machen. Aber du hörst ja nach Wochen immer nur das Eine Gerät. Einen direkten Vergleich hat es dazu nie gegeben!

Und wenn man als Elektriker solche tollen Dinge über "schnellen Strom" und "strömungsarmer Stromversorgung" liest, dann ist der Tag gerettet . Solche Artikel nehme ich dann gerne in die Firma mit und zeige sie den Kollegen, die sollen auch mal was zu lachen haben .
hf500
Moderator
#43 erstellt: 02. Sep 2016, 17:44

hifi_angel (Beitrag #39) schrieb:

Nochmals zur Erinnerung, es handelt sich bei der Laser-Nachführung um eine elementare, permanent notwendige Funktion. Da wird nicht ab und zu mal nachgeführt, das geschieht permanent! Falls die Stromversorgung zur Nachführung wirklich durchgehend nicht ausreichend sein sollte, hörst du NICHTS mehr wenn der Buffer für den DAC dann leer läuft , außer dem Laufgeräusch der sich noch drehenden CD, bis der Player sich abstellt.


Moin,
und der Witz ist, wenn die Stromversorgung fuer den Servo (zu) knapp dimensioniert wurde, so dass das Geraet "gerade eben" noch funktioniert, dann aeussert sich das nicht in "schlechterem Klang", sondern in schlechtem Stoerabstand, man kann den Servomotor im Ausgangssignal arbeiten hoeren. Gibt so eine Art Summen. Habe ich nur ganz selten bei billigen "Pappstereos" gehoert, aber selbst bei portablen Spielern nicht, obwohl die allein schon wegen der Batterielebensdauer mit jedem Milliampere geizen muessen und in denen kein Platz fuer dicke Elkos ist.. Es gelingt also schon muehelos bei billigen No-Name Portables, die Stromversorgungen der einzelnen Schaltungsteile so weit voneinander zu entkoppeln, dass die Antriebe nicht ins NF-Signal durchschlagen.

Es gibt da nichts zu "tunen", vor allem, wenn es sich um ein Markengeraet handelt, dessen Hersteller einen Ruf hat und fuer das Geraet einen groesseren Etat zur Verfuegung stellte, als es die Nonames fuer einen VK 25-30,-€ Portable anlegen (wo im Wesentlichen auch nur die Applikationsschriften fuer den meistens verwndeten Sony-Chipsatz in Hardware verwandelt werden).

73
Peter
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 02. Sep 2016, 18:12
Hallo,

na ja, die ganzen Sprüche sehen eher so aus wie verstecke Werbung aus, da Google Artikel im Hifi-Forum recht "hoch" angibt.

Es stellt sich die Frage ob bei einem solchen "Eingriff" ins Gerät nicht ein neues CE-Zeichen nötig wäre. Wenn der Eingriff "so stark" ist wie auf der Website dargestellt wäre das mal interessant wie da eine (juristische) Prüfung ausfallen würde...

Hat der Inverkehrbringer auch eine Rohs-Konformitätserklärung beigebracht?
Wo steht die WEEE-Nr. auf der Website? Stand der Rechtsprechung ist, dass diese im Impressum der Website angegeben werden muss wenn Leistungen dort angeboten werden (Pflicht basiert aus ElektroG, §6 Abs. 3).

Fragen über Fragen...

Peter
Wish
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 03. Sep 2016, 07:03
Also, liebe leute, ich denke ich habe es mittlerweile verstanden. Der eigentlich "gut gemeinte" Erfahrungsbericht hier war ein Fehler.

Ich hab' die Zeit inzwischen mal genutzt, mir hier weitere Threads in diesem Unterforum durchzulesen. Eigentlich nehmen die immer denselben Verlauf: was messtechnisch bzw. phsikalisch nicht beweisbar ist und/oder durch einen anerkannten Blindfest fundiert belegbar ist, gibt es nicht. Punkt. Aus. Wer Gegenteiliges behauptet, ist ein Opfer der "Nepper/Schlepper/Bauernfänger" oder, noch schlimmer, selber einen von Ihnen. Als "Sahnehäubchen" bekommt man in diesem Forum dann regelmäß noch ein...


8erberg (Beitrag #28) schrieb:
.... ach ja - schönes Restleben


... mit auf den Weg. Klappe zu, Affe tot.

Ich geb' zu, ich hatte diesen hier so regelmäßig wiederkehrenden "Diskussionsverlauf" nicht vor Augen gehabt, da ich in diesem Unterforum ansonsten nicht so intensiv unterwegs war. Bei den im Vorfeld recherchierten Artikeln zum Thema ist mir das in dieser drastischen Form nicht so aufgefallen. Wenn dem so gewesen wäre, hätte ich mich einfach im stillen Kämmerlein am Ergebnis erfreut und es dann dabei auch belassen. So masochistisch veranlagt bin ich dann doch nicht, dass ich mich hier vorrangig als "weiteren Belustigungs-Thread" der technisch besser aufgeklärten Forums-Mehrheit zur Verfügung stelle. Wie gesagt, da das hier (zumindest übergeordnet) immer noch ein "HiFi Forum" ist, habe ich das beim Schreiben des Artikels leider etwas anders bzw. falsch eingeschätzt. Mea culpa.


Wish (Beitrag #16) schrieb:
Auch aus schlechten Erfahrungen kann man lernen (meistens sogar mehr als aus guten).


In diesem Sinne,
Gruß Wish
ZeeeM
Inventar
#46 erstellt: 03. Sep 2016, 07:26
Hmmm ... deine Reaktion wirkt so, das du eigentlich nur von anderen Seite deinen subjektiven Eindruck bestätigt haben wolltest. Wenn Menschen sich Konsumgüter anschaffen auf die sie sich bärig freuen, dann möchte die nicht hören, das es evtl. ein Griff ins Klo war.
Leider bekommst du das nicht in einem Forum, wo man sich nicht dafür verabredet hat sich gegenseitig auf die audiophilen Schultern zu klopfen.
Irgendwann wirst du evtl. auch zu der Erkenntnis kommen, das du eine Story gekauft hast und keine Verbesserung, das kann durchaus Jahre dauern.
Eine alternative wäre auch sich an ein Forum zu wenden wo "echte Profis" unterwegs sind:

http://www.open-end-music.de/

Zitat von der Website, das käme dir vielleicht entgegen:


Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass Kurzzeittests, verblindet oder auch unverblindet nicht das adäquate Mittel sind, um feine Unterschiede einer Wiedergabe auszuloten. Wir empfehlen Langzeittests in aller Ruhe.

Dieses Forum ist für hörende Menschen gebaut. Nixhörer und Abstreiter sind hier unerwünscht. Die Frage der grundsätzlichen Hörbarkeit ist bei uns längst geklärt. Weitere Einlassungen dazu werden als Belästigung betrachtet.
Puuhbaer68
Stammgast
#47 erstellt: 03. Sep 2016, 08:15
@TE:

ich glaube nicht, dss dich hier irgend jemad angreifen wollte. Ich persönlich finde es auch gut, wenn jemand Erfahrungen hier einstellt, seien sie noch so subjetiv. Außerdem fand ich deinen Eröffnungspost schön geschrieben.

Zudem möchte ich noch nicht einmal abstreiten, dass den CDP "anders" klingt, als ohne "Tuning Maßnahme". Aber das hier:

Also vielleicht klingt der CDP "besser" (oder anders), weil die da einen kleinen "EQ" eingebaut haben!?!?

wolltest du ja auch nicht hören.

Wenn aber ganz offensichtlich "Käse" verbreitet wird (siehe die Sache mit der Stromversorgung) und man dich darauf aufmerksam macht, dass du da einem "Trugschluß" aufgesessen bist, dann wäre es doch deinerseits eigentlich eher angebracht, sich über diese "Aufklärung" zu freuen, anstatt sich über die "Aufklärer" auszulassen.

Ich gehe hier auch nicht mit allen konform, wenn es um das Thema "Klangeindrücke" oder "Geräteklang" geht, aber als technisch halbwegs versierter Mensch kann ich die technische Seite wenigesten halbwegs nachvollziehen. Und deshalb weiß ich, was auf keinen Fall die Ursache für deinen Klangeindruck sein kann (im Falle der beschriebenen "Verbesserung" der Stromversorgung wäre das doch sogar ein Paradoxon, wenn der Strom "strömungsärmer" würde - wie immer die das auch gemeint haben).
Deshalb finde ich es auch gut, wenn in diesem Forum "aufgeklärt" wird. Sicherlich, manches Mal etwas zu energisch und das Gebtsmühlenartige kann einem schon mal auf den Geist gehen .
Aber dafür eben nicht wie in manch anderen Foren, wo man sich mit "Klanggewinn durch zweifelhafte Maßnahmen" nur so überbietet - und sich teilweise selbst "huldigt".

Auch wenn ich oftmals mit "ZeeeM" nicht übereinstimme, so muss ich ihm hier doch recht geben. Du scheinst hier nur die Bestätigung deiner subjektiven Eindrücke gesucht zu haben, keine objektiven Meinungen. Schade.
Dafür wäre das von "ZeeeM" verlinkte Forum wirklich besser - siehe Auszug aus deren Web-Startseite.

Dieses Forum ist für hörende Menschen gebaut. Nixhörer und Abstreiter sind hier unerwünscht.


Bedeutet für mich: die wollen gar nicht technisch aufgeklärt sein, denn für die existieren auch perpetuum mobila. Aber für manche Menschen hat Darwin ja auch nie existiert ... .


[Beitrag von Puuhbaer68 am 03. Sep 2016, 08:15 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#48 erstellt: 03. Sep 2016, 08:58
Das Schlimmste, also der übelste Fall der passieren kann, wenn man mal etwas auf die Holzohren hört, auch wenn diese manchmal burschikos daher kommen (Schade das Scope hier weg ist) ist, das man Geld spart und trotzdem Spaß am Musikhören hat.
Wish
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 03. Sep 2016, 09:14
Wie gesagt, ich hab's im Vorfeld falsch eingeschätzt, geb' ich offen und ehrlich zu.

Und klar, wenn man so einen Thread startet, wünscht man sich wohl hier und da auch mal Zustimmung oder jemanden, der eine ähnliche positive Erfahrung gemacht hat. Dass ich mich mit dem Posting auf "dünnem Eis" hier bewege, wusste ich auch vorher, hab', wie gesagt, recht intensiv dazu im Vorfeld gelesen und war mir bewusst, dass das ein Versuch sein kann, der auch locker in die Hose gehen kann. Im Sinne des Forums ist er es leider nicht. Dann hätte ich zwar kein (subjektiv) besseres Horerlebnis als jetzt, dafür dann aber hier die breite Zustimmung der Massen. "Man kann nicht alles haben" ist in diesem Zusammenhang auch eine schöne Binsenweisheit.

Unterm Strich ist es mir hier zu sehr "schwarz weiß" gemalt, und da ich technisch hier niemandem das Gegenteil beweisen kann - das können hier nicht mal die, die meinen dass sie es können (siehe andere Threads) - enden jegliche Threads dieser Art wohl mit dem Hinweis auf dieses "Open End"-Forum. Hier sind die Aufgeklärten - dort die unaufgeklärten Selbsbeweihräucherer, die sich überteuertes Gedöns von ihren "Dealern" andrehen lassen. Das hab' ich jetzt sehr wohl verstanden, war mir aber vorher so nicht bewusst. Andere Threads haben hier einen ähnlichen Verlauf, da wurden Leute auf ähnliche Art und Weise "vom Hof gejagd". Fast logisch, dass die sich irgendwann ein eigenes Forum suchen. Mein Fall wär's nicht, die hier zitierten Ausschlussklauseln zeigen ja, dass die vermutlich auch nicht alle Latten am Zaun haben. Und da ich mich nie als "High Ender" gefühlt oder betrachtet habe geschweige denn, dass es mir die Gelder wert wäre, die normalerweise in dem Segment aufgerufen werden, ist die "Story" an der Stelle für mich hier eigentlich zu Ende. 600 Euro sind zwar auch Geld aber sicherlich kein Betrag, um eine Diskussion in dieser Form vom Zaun zu brechen. Hätte mir auch einfach für das Geld einen neuen Orignal-Player kaufen können, wenn der dann für mich dann auch besser geklungen häte (natürlich nur aufgrund von Autosuggestion), dann wäre ich nie beim Tuner gelandet und dieser Thread wäre nie enstanden. So habe ich mich halt für den anderen Weg entschieden und sehe ja, was ich jetzt hier davon habe.

Wie gesagt, auch ich lerne immer noch dazu. Nicht unbedingt technisch, hat mich leider nie interessiert, trotzdem ist der Thread überaus "lehrreich", nur eben auf andere Art und Weise.


[Beitrag von Wish am 03. Sep 2016, 09:23 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#50 erstellt: 03. Sep 2016, 09:23

Unterm Strich ist es mir hier zu sehr "schwarz weiß" gemalt


Das ist durchaus nicht verkehrt. Ob man die "Kröte" schluckt, das muss man mit sich selber ausmachen.
Macht mein Kopf den Effekt, da kannst du ein drauf lassen, das dies gut funktioniert, sonst gäbe es keine Werbung, oder sind es objektiv technische Eigenschaften.. eher nicht. Du bist der Kunde.du hast die Geldbörse und an dessen Inhalt will man ran und da wird die Alles erzählt, damit du kaufst.
hifi_angel
Inventar
#51 erstellt: 03. Sep 2016, 09:35

Wish (Beitrag #40) schrieb:
............... insofern weiß ich aus diesen Erfahrungen, dass ich Klang erst über einen längeren Zeitraum richtig ein- bzw. wertschätzen kann.................


Mal überlegen, wie stimmen Profis den Klang eines Instrumentes ab?
Lassen die auch einen längeren Zeitraum zwischen dem Klang einer Stimmgabel und dem Klang des abzustimmenden Instrumentes vergehen?
Warum nicht? Haben die denn keine Ahnung?
Mitunter lassen sie sogar beides gleichzeitig erklingen (Stimmgabel und Instrument), also Zeitraum gleich Null, um über die Schwebung noch exakter abstimmen zu können.

Wäre es nicht besser sie würden es wie die audiophilen High-Ender machen und sogar Tage zwischen den zu vergleichenden Klängen vergehen lassen?

-----

Besser kann man doch nicht belegen, dass das menschliche Gehirn nur dann in der Lage ist einen Klangvergleich vorzunehmen, wenn er unmittelbar (bzw. in einem kurzfristigen Wechsel) vorgenommen wird!

Aber vermutlich trifft so eine Aussage wieder nicht den erwarteten und erwünschten "Umgangston" derer, die sich in ihrer Einbildungswelt inzwischen fest eingemauert haben. Da wird alles was die Mauer zum bröckeln bringen könnte als Angriff gesehen.
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