Yamaha C2a Vorverstärker; Bauteil Identifizieren

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Hinke
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Feb 2016, 12:36
Hallo Hifi Freunde,

es ist Sonntag, ich habe Langeweile.
Also habe ich heute mal meine Yamaha C2a zerlegt und ein paar ausgelaufene ELKOS gefunden.
Die Elkos sind nichts besonderes.
Aber da sind so ein paar ausgelaufene Yamaha Klötze, die ich nicht identifizieren kann.
Kann mir jemand sagen, was das ist? (Siehe Bild)

Schönen Gruß

Henrik


Yamaha C2a Bauteil
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 14. Feb 2016, 12:59
Was das nun genau für Dinger sind, kann ich nicht sagen. Aber wieso ausgelaufen, dass ist nur Fixier-Kleber.
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2016, 13:03
Hi,

STOP !

Was du als "ausgelaufen" bezeichnest, ist in Wirklichkeit Montagekleber bzw. Klapper-Sicherung vom Fertigungsprozess.

(wenn dir langweilig ist, lies mal ein bischen hier in anderen Reparaturthreads, spez. Elko-Tausch, und dir wird klar, dass Aktionismus leicht in echten Schäden endet...)

oooops, zu langsam...

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 14. Feb 2016, 13:04 bearbeitet]
Hinke
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Feb 2016, 13:44
Hallo,
Danke danke

Ich habe mir die Schaltpläne gesaugt und es sind Kondensatoren mit 50pF.

Kurz getestet und sie haben 50pF.

Der Kleber sieht aber echt genau so aus wie das Zeug aus den Elkos.

Danke nochmal!

50pF Kondensator
Hinke
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Feb 2016, 13:45

Mwf (Beitrag #3) schrieb:
Hi,

STOP !

Was du als "ausgelaufen" bezeichnest, ist in Wirklichkeit Montagekleber bzw. Klapper-Sicherung vom Fertigungsprozess.

(wenn dir langweilig ist, lies mal ein bischen hier in anderen Reparaturthreads, spez. Elko-Tausch, und dir wird klar, dass Aktionismus leicht in echten Schäden endet...)

oooops, zu langsam...

Gruss,
Michael


Ein Elko 50V 10nF war tatsächlich tot.......


[Beitrag von Hinke am 14. Feb 2016, 13:47 bearbeitet]
seychellenmanus
Inventar
#6 erstellt: 14. Feb 2016, 13:59
Ein Elko mit 50 Nr, das wäre neu für mich das es sowas gibt.

Wie hast du denn dessen tot festgestellt?
pelowski
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Feb 2016, 14:03

Hinke (Beitrag #5) schrieb:
...Ein Elko 50V 10nF war tatsächlich tot.......

Wenn das Teil wirklich 50nF hat, dann ist es kein Elko!

Und was die "Klötze" betrifft: Es ist ausgeschlossen, dass diese nichts anderes als 50pF-Kondensatoren sind.

Möglicherweise sind darin diskrete OPVs versteckt.

Grüße - Manfred
seychellenmanus
Inventar
#8 erstellt: 14. Feb 2016, 14:06
Die Klötze müssen doch im Plan zu identifizieren sein. Das sind integrierte Yamaha spezifische Baugruppen. Da ist mehr drin als nur ein Kondensator.
Hinke
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Feb 2016, 16:33

seychellenmanus (Beitrag #8) schrieb:
Die Klötze müssen doch im Plan zu identifizieren sein. Das sind integrierte Yamaha spezifische Baugruppen. Da ist mehr drin als nur ein Kondensator.



Im Schaltplan ist nur das Kondensator Symbol. Hab leider keine Stückliste im Internet gefunden.

Schema pF
Hinke
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Feb 2016, 16:39

pelowski (Beitrag #7) schrieb:

Hinke (Beitrag #5) schrieb:
...Ein Elko 50V 10nF war tatsächlich tot.......

Wenn das Teil wirklich 50nF hat, dann ist es kein Elko!

Und was die "Klötze" betrifft: Es ist ausgeschlossen, dass diese nichts anderes als 50pF-Kondensatoren sind.

Möglicherweise sind darin diskrete OPVs versteckt.

Grüße - Manfred



Gibt es einen Unterschied zwischen Elko und Kondensator?
Ich bin ja auch nur ein Küchentisch Elektroniker.

Zum testen benutze ich meinen Transistor, Kondensator Tester

IMG_3924
Hinke
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Feb 2016, 16:41

seychellenmanus (Beitrag #6) schrieb:
Ein Elko mit 50 Nr, das wäre neu für mich das es sowas gibt.

Wie hast du denn dessen tot festgestellt?



10uF 50V

Steht doch drauf oder?

ELko 10uf
Dominik.L
Inventar
#12 erstellt: 14. Feb 2016, 16:49



Ich habe mir die Schaltpläne gesaugt und es sind Kondensatoren mit 50pF.

Kurz getestet und sie haben 50pF.


Nochmalmessen und dabei beachten wie man misst

Der Rätzels Lösung:
"M2A" = Polyethylenterephthalatkondensator kurz Mylar,
"475" = 4700000pF = 4,7µF
"K" = Spannungsfestigkeit 100V

Also sau teure extremst empfindliche aber besten Kondensatoren im Audioweg

Grüße
Dominik
(möcht auch mal Langeweile haben )
Dominik.L
Inventar
#13 erstellt: 14. Feb 2016, 16:58

Hinke (Beitrag #10) schrieb:

Zum testen benutze ich meinen Transistor, Kondensator Tester

IMG_3924


Lass mich raten, Du hast das Ding über die Bucht aus HongKong geschossen...
Das ist erst angekommen und nun hast Du ein Messopfer gesucht und ausgerechnet den armen C2a gefunden.
Dort werden nun alle Bauteile "gepfückt" und kontrolliert...sind bestimmt ein paar defekte drunter..hmmm

Zum einen, sry wenn ich Dich damit entteusche, sind diese "aufgepimpten" Displays ( ja, sie leuchten schön ...)
eher Schätzeisen statt echte Messinstrumente.

Zum Zweiten befähigt einem allein der Besitz nicht zum korrekten Messen oder den Umgang mit Messinstrumenten.

Auch hier wieder die Lösung zum Rätzel:
Mach die Beine der Kondensatoren blank und du bekommst Messergebnisse, die in die ungefähre Richtung schiessen

BTW:
Wir reparieren die C2a, sollten diese C´s defekt sien, hast Du in deinem Gerät ein gaaaanz anderes Problem

Trotzdem viel Spass mit dem Leuchteissen
Dominik.L
Inventar
#14 erstellt: 14. Feb 2016, 17:00
Nachtrag, ich denke auch Du hast die falschen Pins verwendet, nach den Bildern im Net sollte es Pin eins und drei sein, deiner steckt in eins und zwei
Hinke
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Feb 2016, 20:05
Mein güte, mach mich nicht fertig
Ich habe nur die Kondensatoren ausgelötet, die voll brauner Soße waren.

Das waren die 4 Stück. 10uF 50V

Das Messgerät ist echt Super und hilft so dödeln wie mir.
Ich habe alle steckmöglichkeiten getestet und es kommt immer das gleiche Ergebniss. Auch bei heilen Elkos.
Also egal ob 1,2 oder 3.

Die C2a funtioniert ja ansonsten einwandfrei und ich denke es kann nicht schaden neue Elkos einzulöten.

Ich habe die Ersatzteile bei Conrad bestellt. und werde die in der Woche wieder einsetzen.

Ich konnte nur mit diesen Yamaha M2A Klötzen nichts anfangen.
Aber dank euch bin ich heute wieder schlauer geworden. Ich hätte die natürlich erst auslöten müssen, um sie dann zu messen.
Das war dumm. Noch dümmer war, dass ich den Montagekleber für ausgelaufene Kondensatorflüssigkeit gehalten habe.

Der Sonntag war nicht umsonst.

Schönen Restsonntag
Dominik.L
Inventar
#16 erstellt: 15. Feb 2016, 10:44
Wichtig noch zu den "Mylar"
Nicht ewig dranrumlöten, das mögen die so gar nicht. da diese nicht in einem kritischen Gerät / Schaltung sitzen, ist die Wahrscheinlichkeit
das diese def. sind sehr gering.
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