Der Onkyo A-8870 in 2019/2020? - Alterserscheinungen und Pflege

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Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Dez 2019, 11:06
Seit vielen Jahren habe ich von diesem Modell zwei Stück - einmal in schwarz und dazu die Champagner-Version.
Beide zeigten im Laufe der Zeit mehr und mehr Macken und ich war kurz davor, die Teile zu verschrotten. Die drehbaren Wahlschalter für die Quellgeräte fingen an zu spinnen und schalteten nach Herzenslust von selbst, ständig fiel irgendein Kanal aus, die Teilen kratzten und krächzten ...

Nach Jahren elektrotechnischer Abstinenz ist meine Bastelfreude wiedererwacht und so habe ich mir die Schätze zur Brust genommen.

Der Wahlschalter tanzt hin und her, weil direkt hinter dem Knopf ein runder Schalter sitzt, dessen Oberfläche oxidiert und dessen Fett wohl auch verharzt, so dass es kaum noch Kontakt gibt und die Steuerelektronik folglich "irgendwas" macht.

Man kann - das gilt alles auch 1:1 für den A-8850 - diesen Schalter, der eine grüne Kappe hat, mit etwas Geschick ausbauen, vorsichtig aufbiegen und reinigen. (Siehe Bilder anbei)

Ein ungereinigter Wahlschalter aus dem Onkyo A-8870

Gereinigt, ist das wieder ein strahlendes Bauteil, das erstmal lange seinen Dienst tun wird.

Wahlschalter des Onkyo A-8870 nach der Reinigung

Dabei gilt es aber eines zu bedenken: Dieser Schalter steuert nämlich einen weiteren Drehschalter, der motorgesteuert ist und der die Verbindung zum gewählten Eingang herstellt. Und dieser Schalter tendiert genauso dazu zu oxidieren. Das bedeutet, dass plötzlich Kanäle ausfallen - dabei natürlich auch nicht mehr via Kopfhöher zu hören sind - oder einfach schlecht klingen, und / oder nur dann hörbar werden, wenn man laut dreht usw.
Ich habe also auch diesen (Doppel)-Schalter ausgelötet und die Kontakte gereinigt.

Man kommt nicht so leicht an die relevanten Kontakte heran.

Der Selektor-Schalter eines Onkyo A-8870

Im Ergebnis sind die Symptome verschwunden. Und da ich gerne bastele, habe ich auch gleich u.a. noch die alten Elkos getauscht. Wenn mein China-Messgerät mich nicht belogen hat, dann lagen die Kapazitäten alle mehr oder weniger gleichermaßen rund 10% unter den Angaben auf den Bauteilen. Zudem war der "Equivalent Series Resistance", kurz ESR deutlich höher als bei meinen neuen Schätzchen.

Die beiden Onkyos habe ich inzwischen etliche Stunden einspielen lassen ... Meine Boxen habe ich auch wieder fit gemacht und bin mittlerweile regelrecht erstaunt, welche Details man mit diesem Verstärker hörbar machen kann.
Überlegt man sich, welche Summen heute für gebrauchte Accuphase-Geräte gleichen Alters mit vergleichbaren Leistungsdaten bezahlt werden sollen, dann habe ich den Eindruck gewonnen, dass ein Verstärker wie der Onkyo Integra A-8870 (wie sicher auch der fast baugleiche A-8850), der inzwischen massenhaft mit identischen Problemen bzw. Alterserscheinungen zu Spottpreisen angeboten wird, ein Geheimtipp für jeden sein kann, der gerne bastelt, ohne hinterher Fest-Säle dauerhaft beschallen zu müssen (dafür gibt es leistungsstärkere Geräte, die aber auch schon im Ruhezustand deutlich mehr Strom ziehen).
Ich wage mal zu behaupten, dass man recht tief in die Tasche greifen muss, um heute einen vergleichbaren Verstärker mit Fernbedienung als Neugerät zu bekommen.

Viele Grüße
Werner
Broesel02
Inventar
#2 erstellt: 26. Dez 2019, 22:46
Herzlichen Glückwunsch zu dieser erfolgreichen Reparatur. Ich bin im übrigen auch der Meinung daß man die Kondensatoren erneuern sollte. Ich erneuere auch noch die Zener- Dioden und noch etliches mehr. Aber das ist hier im Forum ein hoch- emotional diskutiertes Thema. Auf alle Fälle hast du wieder tolle Verstärker in einer Qualität die neu sicher viel Geld kostet

Richard
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Dez 2019, 10:51
Danke, danke!
in erster Linie war der Elko-Tausch meinem Spieltrieb geschuldet.
10% liegen ja schließlich noch innerhalb der Toleranzgrenzen, aber zu wissen, dass man alles neu hat, ist einfach ein feines Gefühl.
Was aber wohl bei so ziemlich allen alten Verstärkern angezeigt ist, ist die Reinigung der Schalter und Kontakte, sonst hat man wohl ein paar ungewollte MOX-Widerstände mehr im Gerät.
Mit Z-Dioden bin ich vorsichtig. Wenn die laufen, dann laufen die und ob es die passenden Typen überhaupt noch gibt, weiß ich nicht. Die haben ja jeweils ihre eigenen Parameter und sind entsprechend passend zum jeweiligen Zweck in die spezifische Peripherie verbaut.

Mit den Elkos kann man sich ein bisschen Voodoo erlauben: alles neu - klingt jetzt schöner!
Das ist wie mit dem Auto: Frisch aus der Waschhalle kommend ist das gleich ein ganz anderes Fahrzeug! :-)

Ich vermute mal, dass noch so manches alte Schätzchen vor sich hin oxidiert, das genial klingen würde, wenn man es einer Wartung unterziehen täte.

Viele Grüße
Werner
schlutopia
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Dez 2019, 10:59
Hab die Frischzellenkur bei meinem 8850 auch hinter mir. Allerdings fängt er wieder an zu nerven. Mal schauen, ob ich nochmal bei gehe. Ich mag das Gerät auch, es bietet alles was ich brauche.

Bei mir kam noch der Source/Direct Schalter dazu...

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Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Dez 2019, 11:16
Den Source/Direct-Schalter muss ich vorsichtshalber noch machen ...
Das ist eine Sache, die jemand wie ich gerne vor sich herschiebt.
Wieso nervt deiner wieder, was ist los damit?
schlutopia
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Dez 2019, 11:37
Wenn er etwas länger nicht in Betrieb war "spinnt" der Eingangswahlschalter wieder.
War ich wohl nicht gründlich genug.
Noch funktioniert es, wenn ich ihn einige Male hin und her drehe.

Auch das schiebt man gerne vor sich her...
eckibear
Inventar
#7 erstellt: 27. Dez 2019, 11:51
Das wird vermutlich nie wieder perfekt. Wenn das eigentliche Kontaktmaterial erst einmal abgeschliffen ist und das darunterliegende Trägermaterial freigelegt ist, kann die schleichende Korrosion (Oxidation) kaum noch verhindert werden, auch nur sehr bedingt mit "Pflegemitteln". Bei der geringen Spannung (wenige Volt) reichen schon ein Paar Atomlagen Oxid als Isolator aus. Durch Betätigung werden sie zwar abgehobelt, aber der Sauerstoff liegt schon auf der Lauer. Das ist das Schicksal aller Gleitkontakte.


[Beitrag von eckibear am 27. Dez 2019, 11:52 bearbeitet]
schlutopia
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Dez 2019, 12:04
Tja,
müsste man vielleicht galvanisieren lassen...

Aber Aufwand/Nutzen ist fraglich.
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Dez 2019, 12:17

Das wird vermutlich nie wieder perfekt. Wenn das eigentliche Kontaktmaterial erst einmal abgeschliffen ist und das darunterliegende Trägermaterial freigelegt ist, kann die schleichende Korrosion (Oxidation) kaum noch verhindert werden ...


Ich denke, dieses Problem bestand schon von Anfang an. Diese Verstärker wurden Anfang der 90er Jahre mit Fernbedienung gebaut und es dauerte gar nicht so lange, da meldeten sich die ersten Leute mit dem Problem, dass deren Wahlschalter sich verselbstständigt.
Alleine durch die regelmässige Bedienung wird ja schon auf den Kontakten mehr oder weniger intensiv herumgeschliffen ...

Selbst wenn man die Idee hätte, diese Kontakte zu vergolden, dürfte der Effekt irgendwann dahin sein.
Ich weiß allerdings nicht, welches Material man verwendet hat und wie lange es genau dauert, bis die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird.
Das Fett wirkte auch recht verharzt und bildete einen richtig zähen Schmierfilm.

Ich habe meine Schalter mit Wattestäbchen und Isopropyl-Alkohol gereinigt. Bis jetzt habe ich damit keinen Stress.
Zur Not muss man wohl die Kontakte alle paar Jahre wieder reinigen.
Das Material kommt mir augenscheinlich nicht so vor, dass ich in absehbarer Zeit wieder wilde Schaltorgien erleben muss. Das würde mich zugegebenermaßen auch reichlich ärgern. Eine FB ist überaus praktisch! Und genau der ist das Problem letztlich geschuldet.

Viele Grüße

Werner
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Dez 2019, 12:21

müsste man vielleicht galvanisieren lassen...


Wir zerlegen die Deckel einer alte Taschenuhr aus 750er Gold und löten dann kleine Goldplättchen auf die Kontakte. .-)
eckibear
Inventar
#11 erstellt: 27. Dez 2019, 13:52

Elektro-Ohr (Beitrag #9) schrieb:
..Ich weiß allerdings nicht, welches Material man verwendet hat und wie lange es genau dauert, bis die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird. Das Fett wirkte auch recht verharzt und bildete einen richtig zähen Schmierfilm.


Das Material, die Mechanik und die Bauform sind idealerweise an die Anwendung angepasst.

Kleine Audiosignale brauchen "echte" Signalkontakte, Gold ist hier schon richtig. Weil Gold aber sehr weich und nicht abriebfest ist, muss der Anpressdruck möglichst gering bleiben. Noch besser sind Kontaktmechanismen, die nicht so ewig lange Schiebewege haben wie die Teile, die in vielen "Hifi" Geräten anzutreffen sind, sondern nur sehr kurze, wie z.Bsp. in (Signal-) Relais, wo fast ein reiner Druckpunkt besteht. Nur eine minimale laterale Bewegung sollte noch vorhanden sein. Doppelkontakte sind eine Option zur weiteren Verbesserung.

Ganz anders ist die Lage bei Schaltern für etwas mehr Leistung. Diese sollten v.A, robust gegen Kontaktabbrand (schon ab minimalem Schaltfunken) sein. Hierin ist Gold sogar besonders schlecht!

Kontaktfette sind dazu da den mechanischen Abrieb zu verringern. Das Problem ist nur, dass diese Fette langsam verharzen und früher oder später, außer zusätzlichen Störungen, keine Wirkung mehr haben. Außerdem bleiben an den Fetten Staubpartikel und der Kontaktabrieb selbst hängen, und bilden zusammen eine Art Schleifpaste, die das Problem eher beschleunigt. Das ist v.A, bei den oft billigen Schaltern im Hifi-Bereich eine indirekte Folge aus deren mehr oder weniger offenen Bauart.

Konsequentes Gegenmittel sind entweder Halbleiterschalter oder hochwertige Schalter und Relais in hermetisch dichter Ausführung (Reed-Relais etc.). Das ist natürlich eine Preisfrage, denn selbst hohe Stückzahlen werden nicht annähernd so billig wie das Pertinax/Blechgefrickel der meisten Geräte.


[Beitrag von eckibear am 27. Dez 2019, 15:55 bearbeitet]
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Dez 2019, 14:00
Durch diesen Wahlschalter gehen allerdings keine Audiosignale - die nämlich gehen den den Schalter, der überhaupt erst durch den Wahlschalter gesteuert wird. Der hat allerdings Doppelkontakte, aber kein Gold drin.
... Das allerdings macht die Sache auch nicht leichter.
Broesel02
Inventar
#13 erstellt: 27. Dez 2019, 17:20
Ich möchte hier allerdings noch zu bedenken geben: Über welche Zeitspanne reden wir? Wenn so ein Schalter 20 Jahre, oder in vielen Fällen die ich jetzt vor mir habe bis zu 40 Jahre funktioniert darf er auch mal versagen. Nach dieser Zeit versagen dann auch schon viele Reed- Relais oder mit Halbleitern realisierte Schalter die man dann leider meist nicht mehr neu kaufen kann. Den Schalter kann man noch reinigen und mit etwas Glück und geschick kann er noch einmal 20 Jahre und mehr funktionieren. Das halte ich für angemessen

Richard
eckibear
Inventar
#14 erstellt: 27. Dez 2019, 18:57

Broesel02 (Beitrag #13) schrieb:
Ich möchte hier allerdings noch zu bedenken geben: Über welche Zeitspanne reden wir? Wenn so ein Schalter 20 Jahre, oder in vielen Fällen die ich jetzt vor mir habe bis zu 40 Jahre funktioniert darf er auch mal versagen. Nach dieser Zeit versagen dann auch schon viele Reed- Relais oder mit Halbleitern realisierte Schalter die man dann leider meist nicht mehr neu kaufen kann. Den Schalter kann man noch reinigen und mit etwas Glück und geschick kann er noch einmal 20 Jahre und mehr funktionieren. Das halte ich für angemessen.


Also an Nachschub für CMOS und JFET Schaltern mangelt es ganz bestimmt nicht. Die Teile werden seit mindestens 30/40 Jahren von etlichen Herstellern als kompatible Typen in Massen gefertigt und geliefert. Deswegen und weil sie auch immer noch vielfältig verwendet werden, haben sich längst entsprechende Standards gebildet.

Viele Reed Relais überdauern einige Hundert Millionen Schaltzyklen elektrisch und mechanisch problemlos ohne Ausfall. Unter manueller Bedienung schafft das kein Mensch mehr in seinem Leben.
Weil Reed Kontakte hermetisch entweder unter Schutzgas oder Vakuum (meistens) eingeschweißt werden, ist jeder Umwelteinfluß auch faktisch ausgeschlossen. Genau aus diesen Gründen werden sie auch regelmäßig in Systemen mit sehr hohen Zuverlässigkeitsanforderungen eingesetzt. Ein Austausch findet eigentlich nur deswegen statt, weil das ganze System irgendwann veraltet ist, oder ggf. zu viel Leistung frisst etc. Alles sekundäre Gründe, die nichts mit der System- bzw. Reed-Zuverlässigkeit zu tun haben.

Dagegen sind offene mechanische Schiebeschalter einfach hoffnungslos unterlegen. Ein zusätzlicher Motor mit Servoschaltern, Getriebe, Zugstangen, Bowdenzüge und weiß der Teufel noch was, erhöhen das Ausfallrisiko im System nochmals drastisch. Ich bekomme oft den Eindruck, dass sich bei Hifi die versammelten Spielzeugentwickler für irgendeinen Gimmik, wie ferngesteuerte Potis usw mal so richtig austoben dürfen. Wenn die Qualität wenigstens ausreichen würde wäre das ja auch OK, aber konsequent ist man dort leider nur beim Einsparen an gutem Material. Und natürlich gilt auch hier schon lange (wie bei Spielzeug), dass die Geräte auch ausfallen sollen!
Broesel02
Inventar
#15 erstellt: 28. Dez 2019, 11:33
Nun denn, ich habe mit CMos- Schalt- ICs andere Erfahrungen gemacht. Leider
Und auch die vielen Reed Relais und andere angeblich gekapselte Relais die defekt waren habe ich nicht gesammelt. Wenn Eckibaer da mehr Glück hat ist es ja auch gut. Ich bevorzuge halt inzwischen diese einfachen mechanischen Lösungen die man nach 30- bis 40 Jahren einmal zerlegen und revidieren muß. Die halten dann, wenn man ordentlich gearbeitet hat, wieder 20- bis 30 Jahre ohne weiteren Bedarf an obsoleten Ersatzteilen.
Ändern kann ich diese Situation sowieso nicht. Die Geräte sind ja bereits entwicklet, gebaut, verkauft und viele Jahre im Markt. So alte Entwicklungen noch zu bekritteln ist für mich verlorener Aufwand.
Ob die aktuell eingesetzten Lösungen mit Relais und CMos- Umschalteinheiten tatsächlich länger halten müssen sie ja erst noch beweisen.

Richard
eckibear
Inventar
#16 erstellt: 28. Dez 2019, 13:07

Broesel02 (Beitrag #15) schrieb:
So alte Entwicklungen noch zu bekritteln ist für mich verlorener Aufwand. Ob die aktuell eingesetzten Lösungen mit Relais und CMos- Umschalteinheiten tatsächlich länger halten müssen sie ja erst noch beweisen.


Da vertauschst du Realität und Wunschdenken:
"Aktuell" werden Reed-Relais bei Hifi-Geraffel leider genau so wenig eingesetzt wie in den vergangenen Jahrzehnten.
Sie haben sich stattdessen längst an ganz anderer Stelle sehr erfolgreich "bewiesen". Eben dort, wo man nicht jeden Cent dreimal umdreht und wo es ganz einfach nur auf hohe Zuverlässigkeit ankommt. Ich fürchte nur, die langjährige Existenz und einschlägige Verwendung dieser Technologie, mitsamt spezifizierten Ausfallraten, reicht dir immer noch nicht als "Beweis" aus, solange man es dir nicht noch einmal persönlich demonstriert und "beweist".

Das Pertinax/Plastik/Blech-Zeugs aus dem Hifi-Sektor hätte in Bereichen wie z.Bsp. Medizingeräte, Militärausrüstung, oder selbst nur professional Audio, gar keine Zulassung bekommen können (u.a. weil jedem Ing. beim Anblick wohl schon schlecht wird). Schau bei geeigneter Gelegenheit einfach mal nach, wie tatsächlich professionelle Geräte, also eben nicht das gehobene Hifi für den Hausherrn, von innen aussehen. Dort wirst du keines dieser billigen Fummelteile finden.

Und noch einmal (zur Erinnerung), Reed Relais und CMOS Schalter sind bis heute auch nicht "obsolet", oder "nicht mehr verfügbar", im Gegensatz zu zahllosen klapprigen HiFi-"Spezialschaltern" mit/ohne zickiges Motörchen-Bling-Bling.

Die gerade hier im Forum viel und gerne gegen diese unnütze, blöde Theorie beschworene "Praxis" belegt auch das Gegenteil deiner Aussage:
Im Forum gibt es endlos Beispiele/Berichte von harz-verranzten Wackelkontakt-Schaltern mit allerlei abgebrochenen Nippesteilen usw., für die es sehr oft keine Ersatzteile mehr gibt, nicht selten schon nach relativ kurzer Gebrauchszeit. In Folge der Nichtverfügbarkeit werden die betroffenen Teile dann mit viel Akribie ausgebaut, zerlegt, gereinigt, geschmiert, "gestriegelt und versiegelt" und weiß sonst was. Die Erfolgsbilanzen sind je nach Fall von OK bis Totalschaden recht unterschiedlich, der Arbeitsaufwand ist in jedem Fall beträchtlich.

Ein Reed Relais, oder ein CMOS switch, ließe sich problemlos neu kaufen und einbauen, wenn es überhaupt bei den verschwindend kleinen Ausfallraten jemals erforderlich sein sollte.

BTW: Ein "gekapseltes" Relais muss noch lange kein "echtes" Reed Relais sein, der Begriff wird sehr oft missverstanden. Kapselung kann bedeuten, dass man nach dem Löten Flußmittelreste abwaschen darf, oder dass das Teil nur einigermaßen staubdicht ist.


[Beitrag von eckibear am 28. Dez 2019, 13:23 bearbeitet]
schlutopia
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 28. Dez 2019, 14:23
Um nocheinmal auf das eigentliche Thema einzugehen, haben die "kleineren" Modelle 8820 oder 8840 die gleichen Wahlschalter wie ihre grossen Brüder?
Frage zwecks Ersatzteilgewinnung.

Wobei, sehe gerade der 8840 ist etwas völlig anderes, und der 20er hat weniger Eingangsquellen.


[Beitrag von schlutopia am 28. Dez 2019, 14:25 bearbeitet]
eckibear
Inventar
#18 erstellt: 28. Dez 2019, 15:36

schlutopia (Beitrag #17) schrieb:
.. haben die "kleineren" Modelle 8820 oder 8840 die gleichen Wahlschalter ... zwecks Ersatzteilgewinnung.


Et voilà, schon wieder ein neuer Fall...
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 28. Dez 2019, 16:18

Ein zusätzlicher Motor mit Servoschaltern, Getriebe, Zugstangen, Bowdenzüge und weiß der Teufel noch was, erhöhen das Ausfallrisiko im System nochmals drastisch. Ich bekomme oft den Eindruck, dass sich bei Hifi die versammelten Spielzeugentwickler für irgendeinen Gimmik, wie ferngesteuerte Potis usw mal so richtig austoben dürfen. Wenn die Qualität wenigstens ausreichen würde wäre das ja auch OK, aber konsequent ist man dort leider nur beim Einsparen an gutem Material.


Na, ja, meine beiden Verstärker haben mittlerweile über 25 Jahre lang ihre Dienste verrichtet.
Alle 25 Jahre eine Wartung ist schon durchaus akzeptabel, denke ich. Ich habe den Eindruck, Verstärker sind wohl mit die langlebigsten Elektronikgeräte überhaupt.
Und einer der Gründe, warum ich gerade die A-8870 so schätze, ist deren Fernbedienung.
Mich verblüfft momentan die Klangqualität der beiden Verstärker. Inzwischen denke ich eher über die Aufnahmequalität gewisser CDs etc. nach als darüber, was diese Verstärker möglicherweise an - um einmal ein fotografisch anmutendes Wort zu verwenden - Abbildungsfehlern produzieren.

Wer basteln kann und viel Qualität für kleines Geld sucht, kann mit dem A-8870 schon was auf die Beine stellen, möchte ich mal behaupten.
Sir_Rock1973
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 13. Jan 2020, 13:32
Ich habe meine Frage schon an einen anderen Thread angehängt, bevor ich dieses gefunden habe. Ich denke, hier passt es besser hinzu.

Ich habe den Eindruck, dass sich der Klang kaum hörbar verändert, wenn ich die Höhen oder Bässe voll reindrehe oder rausdrehe.
Den Souce Direct Schalter schließe ich aus, da ich die Balance ja regeln kann.

Woran kann das noch liegen?

Ist dies ein typisches Fehlerbild für überalterte Elko's und andere Bauteile? Ist der Verstärker nun einfach in die Jahre gekommen?
Mir fehlt "obenrum" die Klarheit im Klangbild. Zuerst dachte ich, dass meine Nadel am Thorens verschlissen ist, aber mit einem anderen Dreher klingt es genauso. Es klingt so wie der oft beschriebene Vorhang vor den Boxen.

Mein Setup:
Canton Karat M40 an Onkyo A-8870 mit Thorens TD 318 (MK ?) mit Grado Black System . Das ganze verbunden mit Kabeln von Sommer Cable.
CarlM.
Inventar
#21 erstellt: 13. Jan 2020, 13:55
Zunächst einmal musst Du eine systematische Diagnose angehen:
1. Ist der Effekt auf beiden Kanälen gleich?
2. Tritt der Effekt auch bei anderen Quellen als Phono auf?
3. Gibt es andere Störungen wie z.B. Knistern, Rauschen, knacken - ist das dann abhängig von Reglern oder Schaltern?
4. Ist der Klang über Kopfhörer besser/schlechter?

Bei diesem Modell gibt es sehr viele denkbare Fehlerquellen, da es Schalter mit vielen Kontakten und z.T. vierfach-Potis anstelle von Stereo-Potis gibt.
Hinzu kommen Fehlerquellen wie gealterte Kondensatoren/Elkos im Signalweg. Man kann den Ort schon ein wenig durch die vier Punkte (s.o.) und ggf. weitere eingrenzen. Am schnellsten kommt man allerdings mit einem Signalverfolger zum Ziel, weil man damit an verschiedenen Orten das Signal abgreifen und hören kann.
Sir_Rock1973
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 13. Jan 2020, 14:34
Danke CarlM. ich werde die Punkte 1- 4 heute Abend nochmal testen.
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 13. Jan 2020, 14:46
Moin,


ich werde die Punkte 1- 4 heute Abend nochmal testen.


Da bin ich auch mal neugierig!
Unsere Schätzchen werden bald 30. ;-)
Insofern denke ich, dass es - ganz unabhängig von deinem hier genannten Problem - auch bei dir angezeigt ist, den Verstärker mal zu zerlegen und erstmal eine Schalterkur durchzuziehen. Die Kontakte dürften auch bei dir nicht viel anders aussehen als es bei mir der Fall war.

Viele Grüße
Werner
Sir_Rock1973
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 14. Jan 2020, 09:08

CarlM. (Beitrag #21) schrieb:
Zunächst einmal musst Du eine systematische Diagnose angehen:
1. Ist der Effekt auf beiden Kanälen gleich?
2. Tritt der Effekt auch bei anderen Quellen als Phono auf?
3. Gibt es andere Störungen wie z.B. Knistern, Rauschen, knacken - ist das dann abhängig von Reglern oder Schaltern?
4. Ist der Klang über Kopfhörer besser/schlechter?


ad 1. - Ja, beide Kanäle gleich
ad 2. - Bei CD ist der Unterschied der Klangregelung deutlicher zu hören
ad 3. - Keinerlei Nebengeräusche - Amp läuft super, jeder Schalter/Regler einwandfrei
ad 4. - Mit Kopfhörer AKG K271 - Klangunterschiede noch deutlicher wahrnehmbar, sowohl Phono als auch CD

Mein Fazit - Amp ist technisch soweit in Ordnung.
Möglicherweise Phonovorstufe? Oder die Nadel (Grado Prestige Black) ist nicht für meinen Geschmack geeignet.
Teste es mal mit einer externen Phonovorstufe.
Oder ich muss einfach mal andere Verstärkerhersteller testen, die vom Grundcharakter anders als Onkyo sind. Denke da in Richtung Yamaha AX 10.. Serie.
Elektro-Ohr
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 14. Jan 2020, 10:29

Mit Kopfhörer AKG K271 - Klangunterschiede noch deutlicher wahrnehmbar, sowohl Phono als auch CD


... dann dürfte nicht der Verstärker das Problem sein, zumal sich beide Kanäle identisch verhalten.
Ich hatte mir auch mal ein Grado-Abnehmer gekauft. Der passt nicht wirklich zum Verstärker. Entweder zu flach und zu leise oder aber zu dumpf und zu heftig. Das alte System - Audio Technica At120e - passte da deutlich besser. Nur höre ich so gut wie nie Platten ...
schlutopia
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Jan 2020, 15:26
Meine Erfahrung mit den Onkyos ist, dass man die Veränderung der Bass und Treble Einsteller generell nicht so deutlich wahrnimmt. Er "pumpt" nicht so extrem wie andere Amps, sondern agiert da dezenter.
Finde ich persönlich sehr angenehm.
Sir_Rock1973
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 27. Jan 2020, 16:39

schlutopia (Beitrag #26) schrieb:
Meine Erfahrung mit den Onkyos ist, dass man die Veränderung der Bass und Treble Einsteller generell nicht so deutlich wahrnimmt.

Nachdem ich nun einen anderen "kleinen" Onkyo A-8630 testweise angeschlossen habe, muss ich sagen, dass dieser klarer klingt und auch die Regler deutlich klangliche Veränderungen bewirken.
Danach habe ich den 8870 mal auf den Tisch genommen und mir das Innenleben angesehen. Ergebnis: LS-Relais w urden bereits geöffnet und Kontakte frei geschmirgelt. Man sieht deutlich "Kratzspuren" an den Kontakten.
Demnach steht mir eine Überholung des Verstärkers bevor...Nur neue Releais werden nicht ausreichen.
schlutopia
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Jan 2020, 16:39

Sir_Rock1973 (Beitrag #27) schrieb:

schlutopia (Beitrag #26) schrieb:
Meine Erfahrung mit den Onkyos ist, dass man die Veränderung der Bass und Treble Einsteller generell nicht so deutlich wahrnimmt.


Demnach steht mir eine Überholung des Verstärkers bevor...Nur neue Releais werden nicht ausreichen.


Da bin ich gespannt, ich hoffe du berichtest ein wenig. Ich werde meinen wohl auch mal auffrischen müssen...
Glimmlämpchen
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 11. Okt 2020, 07:31

eckibear (Beitrag #7) schrieb:
Das wird vermutlich nie wieder perfekt. Wenn das eigentliche Kontaktmaterial erst einmal abgeschliffen ist und das darunterliegende Trägermaterial freigelegt ist, kann die schleichende Korrosion (Oxidation) kaum noch verhindert werden, auch nur sehr bedingt mit "Pflegemitteln".


Nach inzwischen mehreren und teils wiederholten Reparaturen des Input- und Source Direct-Schalters (über den stets das Audiosignal läuft) beim A8850, A8870 sowie dem identischen A809 bin ich davon überzeugt, dass es praktisch keine mechanische Beanspruchung ist, die für eine Verschlechterung des Kontakts bei diesen Schaltern sorgt. Vermutlich verursacht der geringe Anpressdruck der Federkuper-Reiter sowie ihre gewölbte Bauform schlicht keine ernsthafte abrasive Wirkung.

Allerdings sind die Kontaktoberflächen versilbert und laufen deshalb immer wieder an, weshalb es dann regelmäßig zu den berüchtigten Aussetzern kommt, vor allem in der Folge längeren Nichtgebrauchs. Ich bin deshalb inzwischen tatsächlich dazu übergegangen, die Kontaktflächen zu vergolden. Es gibt ein recht kostengünstiges, einfaches Set zum "Hartvergolden", für das ich hier keine Werbung machen will, das aber hervorragend funktioniert - gerade weil die Kontaktflächen versilbert sind und die Vergoldung darauf galvanisch perfekt haftet.

Onkyo Input Selector blank 1
Onkyo Input Selector gold 1
Onkyo Record Selector gold 2
Poetry2me
Inventar
#30 erstellt: 11. Okt 2020, 08:39
Wow! genial

Bin beeindruckt.
Das ist eine tolle Lösung für ein Problems, an dem viele Onkyo-Besitzer, aber auch Yamaha Besitzer bisher verzweifeln.

- Johannes
schlutopia
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 11. Okt 2020, 09:52
[quote="Glimmlämpchen (Beitrag #29)"][quote="eckibear (Beitrag #7)"]
Allerdings sind die Kontaktoberflächen versilbert und laufen deshalb immer wieder an, weshalb es dann regelmäßig zu den berüchtigten Aussetzern kommt, vor allem in der Folge längeren Nichtgebrauchs. Ich bin deshalb inzwischen tatsächlich dazu übergegangen, die Kontaktflächen zu vergolden. Es gibt ein recht kostengünstiges, einfaches Set zum "Hartvergolden", für das ich hier keine Werbung machen will, das aber hervorragend funktioniert - gerade weil die Kontaktflächen versilbert sind und die Vergoldung darauf galvanisch perfekt haftet.


Sind das handelsübliche Hand Galvanisiersets? Z.B. bei amaz.. erhältlich?


[Beitrag von schlutopia am 11. Okt 2020, 09:52 bearbeitet]
Broesel02
Inventar
#32 erstellt: 12. Okt 2020, 09:37
Ich hatte mit diesen Schaltern noch nie solche Probleme. Ich versiegel die Kontaktflächen mit Electrolub SGB dünn mit einem Pinsel. Das hat bisher immer sehr zuverlässig funktioniert. Obwohl ich diese Lösung schon interessant finde.

Richard
Glimmlämpchen
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 17. Okt 2020, 06:24

schlutopia (Beitrag #31) schrieb:

Sind das handelsübliche Hand Galvanisiersets? Z.B. bei amaz.. erhältlich?


Ja, genau.

Mit einem anderen Hifi-Liebhaber, der dann die Investitionen in solche Sets übernommen hat, diskutiere ich schon lange darüber, welche Art der Überholung von Schaltkontakten wirklich sinnvoll ist – klanglich und mechanisch. Denn es lässt sich leicht zeigen, dass korrodierte Schaltflächen schon vor den unüberhörbaren Ausfällen zu teils stark ansteigenden Klirrfaktormesswerten führen, die bei Sinustönen auch auf dem Oszilloskop deutlich sichtbar sind und dann ebenfalls erste akustische Unsauberkeiten produzieren. Nicht ohne Grund finden sich im Lieferprogramm vieler Hersteller stets auch vergoldete Ausführungen der angebotenen Schalter, sie sind halt nur sehr selten verbaut worden, vermutlich, weil man sie in "Testheften" und im Laden nicht so gut sieht wie vergoldete Cinch- oder Kopfhörerbuchsen.

Wie dem auch sei: Auf mehrere Dinge sollte man bei der Anschaffung eines solchen Sets aus unserer Erfahrung achten. Erstens gibt es zwischen den Anbietern bei Amazon und eBay sowie Conrad und wo es die Sets sonst noch gibt, erhebliche Preisunterschiede beim Elektrolyt. Bei gleicher Gold-Konzentration, die meist in Gramm pro Liter angegeben ist, muss man halt auf die Goldmenge in den meist viel kleineren Gebindegrößen umrechnen, um den günstigsten Anbieter zu finden. Zweitens gibt es Elektrolyt-Zusatzstoffe in Abhängigkeit des zu vergoldenden (nicht-)metallischen Untergrunds sowie explizit für das "Hartvergolden", was sich aufgrund der mechanischen Beanspruchung bei den Schaltern nunmal sehr empfiehlt. Und drittens haben die Sets einen sehr unterschiedlichen Ausstattungsumfang, je nachdem ob man in einer kleinen Wanne oder mit dem Stift galvanisieren möchte, bereits über ein Netzteil verfügt usw. usf. Mit einem meist günstigerem Stift-Set kann man aber eigentlich schon ganz gut anfangen.

Umgerechnet auf den einzelnen vergoldeten Schalter ist das ohne Zweifel eine lohnende Investition. Da inzwischen wohl jeder beim Tausch defekter Elkos zu langzeitstabileren 105°-Typen greift, stellt sich auch nicht wirklich die Frage, ob das Vergolden eine vergleichsweise unnötig weit verlängerte Lebenszeit der Schalter bedeutet. Jedes weitere Zerlegen erhöht die Gefahr, dass sie an irgendeiner Stelle brechen, weil sie dafür schlicht nicht gemacht sind. Allein die Aussicht, sie nie wieder auslöten zu müssen, empfinde ich da schon als sehr beruhigend ...
schlutopia
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Okt 2020, 09:35
Das es klangliche Einbußen gibt, habe ich schon gemerkt. Mein PMA 980R klingt in den Höhen wesentlich sauberer als der 8850. Ich denke nicht, dass es beim Neuerwerb auch so war.

Hast du ein, zwei konkrete Tipps für ein taugliches Set?
Welches z.B. hast du?
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